DD147014C2 - Anordnung zur erzeugung von impulsen aus wiedergabesignalen digitaler magnetbandspeicher - Google Patents
Anordnung zur erzeugung von impulsen aus wiedergabesignalen digitaler magnetbandspeicherInfo
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Description
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Tj-tel; Anordnung zur Erzeugung von Impulsen aus Wiedergabesignalen digitaler Magnetbandspeicher
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung von Impulsen aus WiedergabeSignalen digitaler Magnetbandspeicher, die nach unterschiedlichen Aufzeichnungsverfahren (Wechselschrift NRZI, Richtungstaktschrift EE) arbeiten,
Wiedergabeverstärker digitaler Magnetbandspeicher verwandeln die im Wiedergabekopf vom beschrifteten Magnetband induzierten Wiedergabespannungen, die näherungsweise die Form von Sinushalbwellen aufweisen, in digitale Impulse. Die Umwandlung erfolgte zuerst mit Nulldurchgangsdetektoren, die später auch schwellwerk behaftet ausgeführt wurden»
Mit zunehmender Dichte der aufgezeichneten Informationen stiegen die Anforderungen an die exakte zeitliche Auswertung der Wiedergabesignale· Deshalb wurde vorgeschlagen, Spitzendetektoren einzuführen. Der Spitzendetektor bewirkt, daß die digitalen Wiedergabeimpulse vom Zeitpunkt der Spitze der analogen Wiedergabesignale abgeleitet werden, wodurch sich die durch die reine Schwellwertauswertung bedingten Unterschiede in der zeitlichen Auswertung der WiedergabeSignaIe bei
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schwankenden Amplituden beträchtlich verringern. Anordnungen zur Erzeugung von Impulsen aus Wiedergabesignalen digitaler Magnetbandspeicher, die Spitzendetektoren enthalten, sind z.Bo in DE-AS 1161 058, DD-WP 60792, DD-WP 108 398 beschrieben. Alle diese Methoden sind ohne weiteres anwendbar bei Speicherdichten bis zu 32 bit/mm Wechselschrift (NRZI-Verfahren) und Mehrspurbetrieb· Bei Magnetbandspeichern, die nach zwei Verfahren arbeiten, z.B. 32 bit/mm Wechselschrift und 63 bit/mm Richtungstaktschrift (PE-Verfahren), zeigt sich wegen des um den Faktor vier vergrößerten Frequenzbereiches, daß das im Spitzendetektor zur Differenzierung verwendete RC-Glied aufgrund seiner nicht idealen Eigenschaften, die in einer nun nicht mehr vernachlässigbaren Phasendrehung bestehen, eine Erhöhung der Wiedergabeschwelle in Abhängigkeit von der Frequenz. Das ist nachteilig, weil bei der höheren der beiden beim PE-Verfahren möglichen Frequenzen am Ausgang des Wiedergabemagnetkopfes aufgrund der Frequenzabhängigkeit von Magnetband und Magnetkopf eine bedeutend niedrigere Amplitude auftritt.
Eine idealere Differenzierung würde die Ausgangswechsel· spannung des differenzierenden RC-Gliedes beim niederfrequenten NRZI-Verfahren soweit absinken lassen, daß eine vergrößerte amplitudenabhängige Zeitverschiebung entstände.
In DD-V/P 130 8I7; ist eine Anordnung beschrieben, die die Wiedergabesignalverarbeitung von Schwellwerteinrichtung und Spitzendetektor weiter verbessert, indem eine idealere Differenzierung durch Doppelansteuerung der Spitzendetektoren ermöglicht wird und Schwellenfehler durch Kompensation der Spitzenfindergrundzeitver· Schiebung mittels Phasenschieber beseitigt werden.
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.Diese Anordnung genügt den in Wiedergabeverstärkern für digitale Magnetbandspeicher, dienach zwei Auf . zeichnungsverfahren arbeiten, auftretenden Anforde- : rungen, sofern sie mit dem linear verstärkten Ausgangssignal des Wiedergabemagnetkopfes angesteuert werden» Aber insbesondere dann, wenn die Beeinflussungen benachbarter Wiedergabeinformationen im Übertragungssystem Aufzeichnungskopf-Magnetband-Wiedergabekopf so groß sind, daß die kleinsten Wiedergäbesignalamplituden bei,kodierter Richtungstaktschrift unter die auszuwertende Schwelle fallen, entsteht die Notwendigkeit, eine Anhebung der hohen Frequenzen vorzusehen« Diese Anhebung ist außerdem erforderlich, wenn in standardisierter Weise die zeitlichen Abstände der mit Richtungstaktschrift aufgezeichneten Flußwechsel auf Magnetbändern gemessen werden sollen. Bei Richtungstaktschrift werden durch die frequenzproportionale Anhebung der vom Vtfiedergabekopf abgegebenen Signale die Amplituden der beiden auftretenden Frequenzen angeglichen· Dabei verändert sich die Form der Signale, die die niedrige Frequenz aufweisen, so, daß oft zwei Signalspitzen auftreten, woraus sich eine durch den Spitzendetektor falsche Auswertung der Signale ergibt.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zu realisieren, die es erlaubt', die digitalen Ausgangssignale im Wiedergabesystem digitaler Magnetbandspeicher, die nach zwei verschiedenen Aufzeichnungsverfahren arbeiten, ohne die oben beschriebenen Mängel auszuwerten« Es sollen nur einfache elektronische Bauelemente verwendet werden, um eine Realisierung der Anordnung in Form eines integrierten Bausteins
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wie-auch in konventioneller Form zu ermöglichen. «
Der Erfindung liegt die Aufgabe .zugrunde, eine Anordnung anzugeben, diedie Auswertung der vom Wiedergabekopf eines digitalen Magnetbandspeichers, der nach zwei Aufzeichnungsverfahren (Wechselschrift NRZI und Richtungstaktschrift PE) arbeitet, in der Weise ermöglicht, daß die analogen WiedergabeSignaIe schwellwertbehaftet bei einem Aufzeichnungsverfahren an ihrer Spitze und beim anderen Aufzeichnungsverfahrenan ihrem Nulldurchgang erfolgt· Dabei sollen die bei einem Verfahren (NRZI Wechselschrift) notwendigen Elemente, Spitzendetektor und Schwellwerteinrichtung, weitgehend wiederverwendet und die notwendigen Umschaltungen durch wenige zusätzliehe Bauelemente realisiert werden, so daß im kompletten Wiedergabesystem weitgehend ein Signalweg erhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung, die aus einem Endverstärker 2 mit zwei Ausgangssignalen entgegengesetzter Polarität, jeweils einem Stromschalter 8, 9 in jeder der Ausgangsieitungeη des Endverstärkers, einem Impulsformer 10 im wieder zusammengeführten gemeinsamen Signalweg nach den Stromschaltern und einer Schwellwerteinrichtung 5 besteht, die in einem zweiten Signalweg zwischen beiden Ausgängen des Endverstärkers 2 und -jeweils einem weiteren Eingang 21,22 des Stromschalters 8, 9 angeordnet ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schwellwerteinrichtung 5 eine Schaltstufe 34 zugeordnet ist, die jeweils zwischen einer unteren und einer oberen Schwellwertspannung umschaltet, daß dieser Schwellwerteinrichtung 5 im Signalweg beider Ausgänge 6, 7 ein-Umpolschalter nachgeordnet ist, daß zur
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Π Mn.*«.-
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'Arbeitepunkte instellung der Stromschalter 8, 9 eine erste und eine zweite Eingangsspannung und eine weitere Schaltstufe 35 vorhanden sind, wobei die Stromschalter beim Zuschalten der ersten Eingangsspannung eine Funktion als Spitzenfinder und beim Zuschalten der zweiten Eingangsspannung eine Funktion als Schwellwertschalter erhalten und daß der Umpolschalter 16, 17 und die Schaltstufen 34, 35 mit einer gemeinsamen Steuer leitung 33 verbunden sind.
Es ist vorteilhaft, wenn die untere S0hweUwertspannung auf das mittlere Gleichspannungsniveau der wirksamen Eingangsspannung der Schwellwerteinrichtung 5 und die obere Schwellwertspannung auf einen Wert, der weniger als die Hälfte der Amplitude der ITenneingangswechselspannung der Schwellwerteinrichtung beträgt, eingestellt ist.
Weiterhin entstehen Vorteile dadurch, daß die zweite Eingangsspannung an den Stromschaltern 8, 9 zwei unterschiedliche SchaItzustände aufweist, die periodisch im Wechsel anliegen, wobei die Stromschalter 8, 9 in einem Schaltzustand gesperrt sind und beim Anliegen des anderen SchaItzustandes eine Funktion als Schwellwertschalter erhalten.
Außerdem ist es günstig, daß die periodisch wechselnde zweite Eingangsspannung an beiden Stromschaltern 8, 9 (Jeweils zueinander entgegengesetzte logische Zustände aufweist.
Schließlich entstehen weitere Vorteile dadurch, daß für die zweite Eingangsspannung an den Stromschaltern 8, 9 jeweils zwei Eingänge 23, 30 bzw» 24-, 29 vorhanden sind, wobei an einem ersten Eingang das direkte und an einem
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zweiten Eingang das invertierte Signal anliegen. Schließlich ist es vorteilhaft, daß eine weitere Schaltstufe 37 von den Arbeitspunkteingangsleitungen 25» 26 der Stromschalter 8, 9 zu der niederohmigen ersten Eingangsspannung vorgesehen ist und daß die zweite Eingangsspannung parallel dazu über eine relativ hochohmige Leitung den Eingängen zugeordnet ist.
Letztlich ist es günstig, daß als diese weitere Schaltstufe 37 ein Negator 42 und dazu in Reihe zu jedem der Eingänge eine Diode 38, 39 vorgesehen sind.
Es ist vorteilhaft, daß die Stromschaltstufe, die beim niederfrequenteren Aufzeichnungsverfahren die Schwellwerteinrichtung 5 realisiert, ohne Schwelle die Gleichrichtung der angebotenen WiedergabeSignaIe beim höherfrequenteren Aufzeichnungsverfahren wahrnimmt, weil dadurch eine exakte zeitliche Fixierung der Nulldurchgänge der Wiedergabesignale ermöglicht wird. Außerdem entsteht durch die Nulldurchgangsaumwertung beim höherfrequenteren Aufzeichnungsverfahren eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Verzerrungen an den Signalspitzen«
Die Verwendung des beim niederfrequenteren Aufzeichnungsverfahren als Spitzendetektor wirksamen Schaltungsteilsais Schwellwerteinrichtung beim höherfrequenteren Aufzeichnungsverfahren ergibt eine frequenzabhängige Schwellwerteinrichtung, bei der mit wachsender Frequenz die Schwelle sinkt« Damit wird dem Absinken der Amplitude bei Aufzeichnung höherer Frequenzen infolge der Frequenzabhängigkeit des Systems Aufzeichnungskopf-Magnetband-Wiedergabekopf entgegen gewirkt. Da beim höherfrequenten Aufzeichnungsverfahren nur zwei Frequenzen aufgezeichnet werden,besteht eine einfache
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Zuordnung zwischen Frequenz und Amplitude bzw. Schwelle· Eine geeignete Absenkung höherer Frequenzen zur Vermeidung der Auswirkungen von Störungen durch vorhandene Filterschaltungen im Wiedergabekanal wird dann bereits früher möglich und führt zur geeigneten Anpassung der Schwelle der hohen Frequenz im Nutzsignal·
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Wiedergabesignale des höherfrequenteren Aufzeichnungsverfahrens bis zu ihrer Endauswertung im analogen Bereich der Anordnung als Spannungsdifferenz verarbeitet werden, so daß eine hohe Unterdrückung von Gleichtaktstörungen entsteht·
Die Erfindung soll an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung erläutert die nachfolgende Beschreibung an Hand eines Blockschaltbildes nach Fig. 1,
Die in einem Digitalmagnetkopf 11 von einem an ihm vorbeilaufenden beschrifteten Magnetband induzierten Wiedergabespannungen verstärkt ein Wiedergabevorverstärker 1, der einen Endverstärker 2 über seine Ausgangsleitung 18 ansteuert und der diese Signale weiter verstärkt· Die so verstärkten Signale werden an die beiden Ausgänge 3» 4- des Endverstärkers mit nahezu gleicher Amplitude aber entgegengesetzter Polung weitergeleitet. Ihr qualitativer Verlauf ist auf den Leitungen 3» 4- eingezeichnet» Durch die Anordnung wird entweder der Zeitpunkt der Signalspitze oder der Zeitpunkt der Nulldurchgänge dieser Signale ausgewertet. Die Leitung 3 steuert ein differenzierend wirkendes RC-Glied 12 an· Analog hierzu entsteht am Ausgang des RC-Gliedes 13 das differenzierte
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Endverstärkerausgangssignal von der Leitung 4· Die Signale auf den Leitungen 3» 4- steuern außerdem noch jeweils ,zueinander entgegengesetzt zwei RC-Glieder 14, 15» die so geschaltet sind, daß sie in Verbindung mit den beiden zueinander entgegengesetzt ge polten Ausgangssignalen des Endverstärkers 2 jeweils eine Phasenschieberanordnung realisieren« Das RC«-Glied 14 ist so aufgebaut, daß an seinem Ausgang 19 das Eingangssignal 3 in nahezu gleicher Amplitude aber einer bestimmten Phasenverschiebung oder zeitlichen Verzögerung eintrifft· Analog arbeitet das RC-Glied 15·
Die Schwellwerteinrichtung 5 ist so eingestellt, daß sie dann, wenn eine Polarität des WiedergabeSignaIs an einem ihrer beiden Eingänge 19» 20 eine vorgegebene Amplitude überschreitet, einen Strom durch einen der beiden Ausgänge 6, 7, die den betreffenden Eingängen · 19» 20 zugeordnet sind, fließen läßt· Die Schwellwerteinrichtung 5 kann zusätzlich von einem Signal 32 (NRZI) und einer Schaltstufe 34 beeinflußt werden· Bei Wechselschrift ist dieses Signal positiv, ζ·Β· , 12 V, und die Schwellwerteinrichtung 5 wirkt in oben angeführter Weise, weil die Schaltstufe 34'eine obere Schwellwertspannung innerhalb der Schwellwerteinrichtung 5 wirksam werden*läßto Diese obere Schwellwertspannung wird gewöhnlich so gewählt, daß die von ihr erzeugte Schwelle unter 50 % der Amplitude der von der Schwellwerteinrichtung 5 verarbeiteten Nenneingangs wechselspannung bei Kontrollwiedergabe liegt·
Im Paüe der Richtungstaktschrift fehlt das Steuersignal, d#h, auf der Leitung 32 liegt ein negatives Potential, ζ·Β. - 4 V, das eine Abschaltung der Sehwelle bewirkt· Die Schaltstufe 34 erzeugt in diesem
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Falle die untere Schwellwertspannung. Die Schwellwerteinrichtung 5 arbeitet deshalb nur noch als Gleichrichterschaltung mit der ihr eigenen sehr kleinen und hier vernachlässigbaren Naturschwelle.
Die das Steuersignal 32 darstellenden Gleichspannungspotentiale erzeugt der Negator 36 in Verbindung mit der Schaltstufe 34 aus dem Steuersignal 33·
Die Anordnung enthält weiterhin die den Umpolschalter darstellenden zwei Schalter 16, 17» die beispielsweise O mit elektronischen Bauelementen realisiert sein können und den von der Schwellwerteinrichtung 5 gelieferten Strom zu den Stromschaltern 8f 9 leiten. Der Umpolschalter 16, 17 wird ebenfalls vom Steuersignal 32 beeinflußt.
Bei Wechselschrift NRZI bewirkt das hohe Potential des Steuersignals 32, daß die Schwellwerteinrichtung 5 die auszuwertenden Wiedergabesignale schweUwertbehaftet in Ausgangsströme verwandelt und daß diese Ströme über den Umpolschalter 16, 17 zu den entsprechenden Strom-
!O schaltern 8, 9 geleitet werden. Die Stromschalter 8, 9 geben die an ihren Eingängen 21, 22 eintreffenden Ströme aber erst dannan den Ausgangsimpulsformer 10 über die leitungen 27, 28, wenn die Stromschalter 8, 9 einen Nulldurchgang der an ihren Eingängen 23» 30 bzw. 24, 29 anliegen-
!5 den Spannungen, die von den Differenziergliedern 12, 13 geliefert werden, registrieren.
Der Ausgangsimpulsformer 10 wird damit vom entsprechenden Stromschalter 8, 9 zum Zeitpunkt des Nulldurchganges der differenzierten Signale angesteuert, so daß JO die rechteckförmigen Ausgangssignale der Anordnung auf der Leitung 31 von der Signalspitze der ursprünglichen WiedergabesignaIe des Magnetkopfes 11 bzw. der Leitung
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18 abgeleitet werden. . .
Dabei bewirkt das zweite Steuersignal 33 (HHZT), das bei Wechselschrift niedriges Potential (z.B. OV) aufweist, daß die Stromschalter 8, 9 vom Ausgangsimpuls- r 5 former 10 nicht beeinflußt werden, weil über die weitere Schaltstufe 35 den Stromschaltern 8, 9 über ihre Arbeitspunkteingangsleitungen 25, 26 die erste Eingangsspannung zugeschaltet wird.
Bei Richtungstaktschrift EE dagegen bewirkt das jetzt niedrige Potential des Steuersignals 32, daß die Einrichtung 5 die ankommenden WiedergabeSignaIe ohne Schwelle gleichrichtet und in Ausgangsströme verwandelt, da die Schaltstufe 34- die untere Schwellwert-.spannung in derEinrichtung 5 wirksam werden läßt. Der Umpolschalter 16, 17, der ebenfalls vom Steuersignal 32 umgeschaltet wurde, leitet jetzt die Ausgangsströme der Schwellwerteinrichtung 5 dem bezüglich der vorangegangenen Beschreibung jeweils entgegengesetzten Stromschalter 9» 8 zu, so daß sie sofort dem Ausgangsimpulsformer 10 zugeschaltet werden können.
Das Steuersignal 33 beeinflußt über den Negator 36 den Umpolschalter 16, 17 und die Schaltstufe 34, die in der Schwellwerteinrichtung 5 die untere bzw. obere Schwellwertspannung wirksam werden läßt, sowie weiterhin dieSchaltstufe 35.
Da das Steuersignal 33 im Betriebsfall PE hohes Potential besitzt, bewirkt die Schaltstufe 35, daß den Stromschaltern 8, 9 über ihre Arbeitspunkteingangsleitungen 25» 26 die zweite Eingangsspannung zugeschaltet wird. Diese zweite Eingangsspannung liegt periodisch im Wechsel an den Stromschaltern 8, 9 an, weil sie die Schaltstufe 35 über die Leitungen 40, 41 vom Impulsformer
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be'zieht und dieser Impulsformer selbst die Eigenschaften eines Flipflops besitzt, so daß die von ihm abgegebenen Steuersignale mit federn ausgewerteten Wiedergabesignal wechseln und zwei unterschiedliche SchaItzustände aufweisen, , ·
Diese zweite Eingangsspannung wechselt dabei so, daß sie gerade in demjenigen der Stromschalter 8, 9 eine Schwelle aktiviert, der von der Schwellwerteinrichtung 5 einen Strom in seinen Eingang 21 bzw. 22 zugeschaltet.
bekommt, während der jeweils andere Stromschalter 9» 8 dadurch gesperrt ist, daß ihm von der Einrichtung 5 kein Strom zugeschaltet wird. Demzufolge erhalten die beiden Stromschalter 8, 9»die ihren Arbeitspunkt beeinflussende zweite Eingangsspannung stets im zueinander entgegengesetzten logischen Zustand«,
Dabei sind die Stromschalter 8, 9 so ausgebildet, daß sie zwei Steuereingänge 23» 30 bzw» 24, 29 aufweisen an denen sie von den Differenziergliedern 12, 13 mit den Signalspannungen doppelt angesteuert werden und an denen gleichzeitig über die Arbeitspunkteingangsleitungen 25, 26 die zweite Eingangsspannung zur Pestlegung ihres Arbeitspunktes angelegt wird.
Die zweite Eingangsspannung wird dabei so angelegt, daß sie die Eingänge 23, 30 bzwo 24, 30 der Stromschalter 8, 9 in zueinander invertierter Form erhalten.
Eine Anordnung zur Impulserzeugung aus Wiedergabesignalen digitaler Magnetbandspeicher muß in den Betriebsarten Kontrollwiedergabe (erstmalige Wiedergabe) und normaler Wiedergabe unterschiedliche Schwellwerte für die Wiedergabespannung realisieren, um die Austauschbarkeit der beschrifteten Medien zu garantieren.
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Im Betriebsfall der 7/echselschrift NRZI kann das durch Variation der wirksamen oberen Schwellwertspannung innerhalb der Schwellwerteinrichtung 5 erfolgen·
Im Betriebsfall der Richtungstaktschrift PE wird die p Erzeugung unterschiedlicher Schwellwerte realisiert, indem die Schaltstufe 37 eine Verbindung von den Arbeitspunkteingangs leitungen 25, 26 der Stromschalter 8, 9 zn der ersten Eingangsspannung, die der Arbeitspunkteinstellung der Stromschalter 8, 9 dient und die niederohmig bereitgestellt wird, herstellt· An den Eingängen 23, 30 bzw· 24, 29 der Stromschalter 8,9 sind somit als ihren Arbeitspunkt bestimmende Kreise die Schaltstufe 37» realisiert als Negator 42 mitden dazu in Reihe liegenden Dioden 38, 39» und die Schaltstufe 35» äie die zweite Eingangsspannung liefert, parallel zueinander angeschlossen.
Bei Richtungstaktschrift werden letztendlich auch die Spitzen der ursprünglichen Wiedergabesignale, des Magnetkopfes 11 ausgewertet, weil die frequenzproportio- !O nale Signalaηhebung der WiedergabeSignaIe bei Richtungstaktschrift im Vorverstärker 1 ebenfalls eine Differenzierung darstellt.
Die beschriebene Anordnung nach Pig· 1 erlaubt· eine Auswertung beschrifteter Magnetbänder, die nach zwei verschiedenen Verfahren aufgezeichnet wurden, da sie auch die Verarbeitung frequenzbewerteter Wiedergabesigna Ie ermöglicht· Da die Wiedergabesignale im we-
m sentlichen bei beiden Aufzeichnungsverfahren den gleichen Signalweg durchlaufen, ist nur ein Minimum an äußeren Verbindungsieitungen notwendig·
Die Wirkungsweise der Anordnung kann mit niedrigen Strömen gewährleistet werden, wodurch bei den verwendeten Bauelementen eine geringe Verlustleistung auftritt,
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Da die Anordnung nur vier frequenzabhängige Bauelemente aufweist, nämlich die Kondensatoren der Differenzierglieder 12, 13 und die Kondensatoren in den RC-Gliedern 14, 15» die alle leicht von außen anschließbar sind, besteht die Möglichkeit, die Anordnung als integrierten Baustein zu realisieren*
Die Eigenschaft der beschriebenen Anordnung, daß bei ' Richtungstaktschrift, wo nur zwei Frequenzen auftreten, die Schwelle der höheren Frequenz niedriger ausfällt, kann benutzt werden, um den Frequenzgang des Systems Magnetkopf-Magnetband zu kompensieren*
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Claims (7)
1· Anordnung zur Impulserzeugung aus Wiedergabesignalen digitaler Magnetbandspeicher, die nach zwei unterschiedlichen Aufzeichnungsverfahren arbeiten, wobei diese Anordnung aus einem Endverstärker 2 mit zwei Ausgangssignalen entgegengesetzter Polarität, jeweils einem Stromschalter 8, 9 in jeder der Ausgangsleitungen des Endverstärkers 2, einem Impulsformer 10 im wieder zusammengeführten geineinsamen Signalweg nach den Stromschaltern 8, 9 und einer Schwellwerteinrichtung 5 besteht, die in einem zweiten Signalweg zwischen beiden Ausgängen des Endverstärkers 2 und jeweils einem weiteren Eingang 21, 22 eines der beiden Stromschalter 8, 9 angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Schwellwerteinrichtung 5 eine Schaltstufe 34 zugeordnet ist, die jeweils zwischen einer unteren und einer oberen Schwellwertspannung umschaltet, daß dieser Schwellwerteinrichtung im Signalweg beider Ausgänge 6, 7 ein Umpolschalter 16, 17 nachgeordnet ist, daß zur Axbeits punkteinstellung der Stromschalter 8, 9 eine erste und eine zweite Eingangsspannung und eine weitere Schaltstufe 35 vorhanden sind, wobei die Stromschalter, 8, 9 beim Zuschalten der ersten Eingangsspannurig eine Funktion als Spitzenfinder und beim Zuschalten der zweiten Eingangespannung eine Punktion als Schwellwertschalter erhalten und daß der Umpolschalter 16, 17 und die Schaltstufen 34, 35 mit einer gemeinsamen Steuerleitung 33 verbunden sind.
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2. Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die untere Schwellwert spannung auf das mittlere Gleichspannungsniveau der wirksamen Eingangsspannung der Schwellwerteinrichtung 5 und die obere Schwellwertspannung auf einen Wert, der weniger als die Hälfte der Amplitude der Nenneingangswechselspannung beträgt, eingestellt ist.
3. Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die zweite Eingangs-Spannung an den Stromschaltern 8, 9 zwei unterschiedliche Schalt zustände aufweist, die periodisch im Wechsel anliegen, wobei die Stromschalter 8, 9 in einem Schaltzustand gesperrt sind, und beim Anliegen des anderen Schaltzustandes eine Funktion als Schwellwertschalter erhalten.
4. Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die periodisch wechselnde zweite Eingangsspannung an beiden Stromschaltern 8, jeweils zueinander entgegengesetzte logische Zustände aufweist.
5. Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß für die zweite Eingangsspannung an den Stromschaltern jeweils zwei Eingänge 23, 30 bzw. 24, 29 vorhanden sind, wobei an einem ersten Eingang das direkte und an einem zweiten Eingang das invertierte Signal anliegen.
6» Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkt 3 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß eine weitere Schalt— stufe 37 von den Arbeitspunkteingangsleitungen 25, der Stromschalter 8, 9 zu der niederohmigen ersten Eingangsspannung vorgesehen ist und daß die zweite
Eingangsspannung parallel dazu über eine relativ hochohffiige Leitung den Eingängen zugeordnet ist.
7. Anordnung zur Impulserzeugung nach Punkte 6, gekennzeichnet dadurch, daß als weitere Schalt stufe 37 ein Negator 42 und dazu in Reihe zu Jedem der Eingänge eine Diode 38, 39 vorgesehen sind.
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