DD143137A3 - Falzmesserantrieb - Google Patents

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DD143137A3
DD143137A3 DD20375878A DD20375878A DD143137A3 DD 143137 A3 DD143137 A3 DD 143137A3 DD 20375878 A DD20375878 A DD 20375878A DD 20375878 A DD20375878 A DD 20375878A DD 143137 A3 DD143137 A3 DD 143137A3
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folding
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DD20375878A
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Horst Fenske
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Horst Fenske
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/18Oscillating or reciprocating blade folders

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Falzmesserantrieb, v;ie er durch die DD-PS 99 345 für Längs- oder Querfalzvorrichtungen bekannt wurde. Dieser Antrieb soll wirtschaftlicher gestaltet, eine kompaktere Bauweise, erreicht und der Aufsetzzeitpunkt des Falzmessers auf das Produkt noch feinfühliger verstellbar werden. Dies wird erreicht, indem für die Phasenverschiebung des Aufsetzzeitpunktes ein um seinen Antriebseingriffspunkt schwenkbares Zahnrad zwischen Antriebs- und Kurbelzahnrad angeordnet ist, dessen Lagerzapfen auf einer verschiebbaren, im wesentlichen rechtwinklig zur Verbindungsachse der An- und Abtriebspunkte, in Geradführungen gleitenden Stange befestigt ist. Das schwenkbare Zahnrad weist gegenüber dem Antriebs- oder dem Kurbelzahnrad einen zumindest zweibis dreifach größeren Durchmesser auf. Die Erfindung ist bei Falsmaschinen und Rollenrotationsdruckuaschinen zugeordnetsn Falzern einsetzbar, bei denen das Falzmesser über einen Kurbeltrieb bewegbar ist. - Figur -

Description

2 037 5
Falzme s ε erarrcr ieb
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Falzniesseraritrieb für Längs- oder Querfalzvorrichtungen, insbesondere in Rotati-cnsfaisern bahne nverarbe i t ender Rot at i ons druckraas c iiinen. Pal zme ss er— antriebe dieser Art werden beispielsweise für den 3· Kreuzbruch, oder auch für Doppelparallelbruch verwendet
t.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Durch das DEH-Patent 99 3^5 ist bekannt geworden, den Aufsetzzeitpunkt des Falzniessers während des Maschinenlaufes stufenlos veränderbar zu gestalten, und zwar ohne gleichzeitiges Beeinflussen der Höhenlage des Falzmessers iß. Verhältnis zu den Faiswaizen. Dazu ist zwischen der Kurbelwelle des Geradschubkurbeltriebes und der Antriebswelle ein Zahnriemen- oder Kettentrieb angeordnet, in dessen belasteter Seite ein exzentrisch gelagertes Sparmrad zur Veränderung der Phasenlage beider Wellen zueinander vorgesehen ist. Die unbelastete Seite des Zahnriemen- oder Kettentriebes ist mit einer unter Federdruck stehenden weiteren Spannrolle gespannt. Durch das Schwenken der exzentrisch gelagerten Spannrolle, über die der Zahnriemen- oder Kettentrieb nahez-u rechtwinklig geführt- wird, erfolgt die Phasenkorrektur und ca.^it die feinfühlige Vero-iceiung dos Aufsetzzeitr-ur-kues dos Falzmesser. ΙΓα c ::t eil ig i,?. t dabei der relativ hohe Aui~w.-a.id an MaschineiieluLieiitc-a wie Hollen, E;:3;uiter, "3aLririe:ue:,i b-zv;. Ketten etc. und die relative Mach, •ieoi.gkoi.c der letzteren.
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Ziel der Erfindung .
Die Erfindung stellt sich, das Ziel, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, den Falzmesserantrieb wirtschaftlicher zu gestalten und eine'kompaktere Bauweise su e:neichen, dabei aber die erzielbare Peinfühligkeit der Verstellung des Aufsetzzeitpunktes des Falzmessers völlig zu erhalten bzw. noch zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den durch, das DDR-Patent 99 3^5 "bekannt gewordenen Falzmesserantrieb wesentlich zu vereinfachen, d. h. mit weniger Maschinenelemente^ den gleichen bzw. besseren Effekt zu erhalten. Brfindungsgeniäß wird dies dadurch erreicht, daß das für die Phasenverschiebung vorgesehene Rad als um den Antriebspunkt, d. h. den Berührungspunkt mit dem Antriebszahnrad, schwenkbares Zahnrad ausgebildet ist. Dieses Zahnrad ist nach der Art eines Swischenrades zwischen dem Antriebszahnrad und dem in gleicher Höhe angeordneten Kurbelzahnrad gelagert.' Der Lagerzapfen des Zahnrades ist auf einer Stange befestigt, die im wesentlichen rechtwinklig zur Verbiiiäungsachse der An- und Abtriebspunkte angeordnet ist. Die Stange gleitet in Geradführungen und ist an'einem Snäe mit einem mit Innengewinde ausgerüsteten .Anschlußstück verseilen, in das ein Außengewinde eines im Gestell geführten Handradbolzens eingreift. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Zahnrad zumindest die zwei- bis dreifache Größe des Antriebs- oder des Kurbelzah.nra.ces auf«
Der erfinduiigsgemäße Falzmesserantris-b hat den Vorteil, daß die Phasenverschiebung mit äußerst einfachen Mitteln erreicht wird, aber der Falzmesseraufsetz Zeitpunkt sehr feinfühlig einstellbar' ist. Gegenüber der Verwendung von Zahnriemen- bzw. Kettentrieben besteht außerdem noch der Vorteil, daß Längendifferenzen durch Dehnungen u. dgl. eines solchen Maschinenelement es vermieden werden, so daß die einzelnen Einstellungen genauer reproduzierbar sind.
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UhP1JjIgSlDe ispiel
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf der Antriebswelle 1 ist das Antriebszahnrad 2 fest aufgekeilt. Es kämmt im Antriebspunkt 2' mit einem, als Zwischenrad ausgebildeten Zahnrad 3 und dieses steht am Eingriffspunkt 4T mit dem Kurbelzahnrad 4 in Verbindung. Das Kurbelzahnrad 4 ist auf der Kurbelwelle.5 aufgekeilt , über welche die Bewegung aLif die Kurbel 6 und über die Koppel 7 sOT;ie die Gleitstange 8, die in der Gestell- bzw, Gleitstangenführung 9 gelagert ist, auf das Falzmesser 10 übertragen wird.
In bekannter Weise erreichen die Produkte 11 die Anschläge und werden vom Falzmesser 10 über die Leitbleche 13 zwischen die Falzwaisen 14; I5 gedrückt. Das Zahnrad '3 ist um einen Lagerzapfen 15 drehbar. Dieser Lagerzapfen 16 ist auf einer Stange I7 "befestigt, die zwischen Geradführungen 18 gleitet. Die Stange I7 ist rechtwinklig zur zwischen der Antriebswelle 1 und der Kurbelwelle 5 verlaufenden Ebene angeordnet. An einem Ende trägt die Stange 17 ein mit Innengewinde versehenes Anschlusstück 19> in das das Außengewinde eines Handradbolzens 20 eingreift. Der Handradbolzen 20 ist im Gestell 21 geführt und überträgt die Bewegung beispielsweise eines Handrades 22.
Um den Aufsetzzeitpunkt des Falzmessers 10 zu verändern, wird über das Handrad 22 die Stellung des Zahnrades 3 so verändert, daß das Zahnrad 3 vom Antriebszahnrad 2 auf dessen Seite festgehalten wird, während im gegenüberliegenden Angriffspunkt 41 <3ie Phasenverschiebung erfolgt. Wenn der Lagerzapfen 1S in die'Stellung 16" geschoben wird, nimmt der Eingriffspunkt am Kurbelzahnrad 4 die Stellung 4" ein. Im Ergebnis der Verstellung des Eingriffspunktes 4f nach 4" wandert der Gleitstangenanlenkpunlct von der Stellung 7' nach der Stellung 7" und demzufolge das Falzmesser 10 in die angedeutete Stellung 10", so daß das Falzmesser ' 1(J schon wesentlich früher auf das Produkt 11 auftrifft. Während der gleichen Stellung des Antriebszahnrades 2 ist demzufolge der !i0v:egunνε'üblauf des Falzmessers 10 schon weiter fort—
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geschritten. Im Ausführungsbeispiel sind aiii; den Stellungen des Eingriffspunktes 4-' und 4-" die "beiden maximal möglichen Phasenverschiebungen deutlich gemacht. Mit dem. Durchmesser des Zahnrades 3» der in Grenzen beliebig festgelegt werden kann, ohne Einfluß auf die Übersetzung etc. zu haben, ist auch die Entfernung zwischen den Stellungen 4-1 und 4-" des Eingriffspunktes 1 festgelegt. Es hat sich als ausreichend und sehr vorteilhaft erwiesen, wenn der Durchmesser des Zahnrades 3 etwa das Zwei- bis Dreifache des Durchmessers der anderen Zahnräder 2 oder 4- beträgt. Das durch die Verschiebung des Lagerzapfens 16 veränderte Zahnspiel am Eingriffspunkt 4-' zum Kurbelzahnrad 4- ist insbesondere durch die Vergrößerung des Durchmessers des Zahnrades 3 in brauchbaren Grenzen gehalten und kann vernachlässigt werden. Es besteht ohne weiteres die Möglichkeit, bei der Ersteinstellung des Falzers den Lagerzapfen 16 in eine Stellung zu bringen, die genau in der Mitte zwischen den "beiden angedeuteten Stellungen liegt. Im Produktionsbetrieb kann dann der Aufsetzzeit-X)unkt nach beiden leiten hin verändert werden.

Claims (3)

Erfindungsansprüche
1. Falzniesserantrieb für Längs- oder Querfalzvorrichtungeii, insbesondere in Rotationsfalzern von bahnenverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen, bei denen das Falzmesser in Geradführungen gleitet, dessen Bewegungsablauf durch Geradschubkurbeln erzielbar ist und der zur Veränderung der Phasenlage zwischen. An- und Abtriebsrad ein schwenkbares , Zwischenrad aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Phasenverschiebung vorgesenene Rad als ein um. den Antrieb spunkt (21) schwenkbares Zahnrad (3) ausgebildet und zwischen dem Antriebszahnrad (2) und dem in gleicher Höhe angeordneten Kurbelzahnrad (4) gelagert ist.
2. Falztnesserantrieb nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (16) des Zahnrades (3) auf einer im wesentlichen rechtwinklig zur zwischen der Antriebswelle (1) und der Kurbelwelle (5) verlaufenden Ebene angeordneten verstellbaren Stange (17) befestigt ist, die in Geradführungen (13) gleitet und an deren einem Ende ein mit Innengewinde ausgerüstetes Ans chiui?, stück (19) einen alt Außengewinde versehenen, im Gestell (21) geführten Handradbolzen (20) auininicit«
3. Fal2aesserantrieb nach den Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (3) gegenüber dein Antriebszahnrad (2) oder dem Kurbelzahnrad (4) einen zumindest zwei- bis dreifach größeren Durchmesser aufweist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD20375878A 1972-01-12 1978-02-20 Falzmesserantrieb DD143137A3 (de)

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DE2247707A DE2247707C3 (de) 1972-01-12 1972-09-28 Falzmesserantrieb für Längs- oder Querfalzvorrichtungen, insbesondere in Rotationsfalzern
DD20375878A DD143137A3 (de) 1978-02-20 1978-02-20 Falzmesserantrieb
DE2901906A DE2901906C2 (de) 1972-01-12 1979-01-18 Falzmesserantrieb
SU797770424A SU956402A1 (ru) 1978-02-20 1979-01-24 Привод фальцевального ножа

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