CH99640A - Hydraulische Kippvorrichtung, insbesondere für Brücken von Fahrzeugen. - Google Patents

Hydraulische Kippvorrichtung, insbesondere für Brücken von Fahrzeugen.

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CH99640A
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hydraulic
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hydraulic tilting
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Burkhardt Hans
Wirz Ernst
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Burkhardt Hans
Wirz Ernst
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  Hydraulische     Kippvorrichtung,    insbesondere für Brücken -von Fahrzeugen.    Hydraulische Kippvorrichtungen für     Brük-          ken    von Fahrzeugen, beispielsweise von Mo  torlastwagen, bei welchen eine sich oben  gegen die Wagenbrücke, unten gegen das  Fahrzeuggestell stützende hydraulische Presse  das Kippen besorgt, sind bekannt. Dabei  ist vorgeschlagen worden, zum Zwecke der  Erzielung allseitiger Beweglichkeit der Presse,  die letztere unten mittelst eines     kardanischen     Gelenkes zu lagern.

   Dies hat aber den Nach  teil,     dass        man,    um bewegliche     Anschlusslei-          tungen    zu vermeiden, die     Pressflüssigkeit    durch  die sieh drehenden Gelenkzapfen des Kardan  gelenkes einführen     muss,    was die Bauart ver  wickelt gestaltet und die     Abdichtung        er-          Schwert.    Auch kommt das sehr gross dimen  sionierte Kardangelenk teuer zu stehen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen  Übelstand zu vermeiden. Gemäss derselben  ist die hydraulische Presse unten mittelst  eines Kugelgelenkes gelagert, dessen eines       ('rlied    (Kugel oder Kugelpfanne) fest ist und    zur Zuführung der Druckflüssigkeit eingerich  tet ist. Dies ermöglicht, feste, unbewegliche  Druckleitungen mit normalen Anschlüssen an  einen unbeweglichen Körper anzuschliessen,  so     dass    die oben erwähnten Nachteile weg  fallen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes nebst  zwei Detailvarianten dargestellt. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> einen Teil eines mit der Kippvor  richtung versehenen Motorlastwagens in Sei  tenansicht,       Fig.    2 eine Rückansicht desselben mit  seitwärts gekippter Brücke;

         Fig.   <B>3</B> zeigt die hydraulische Presse im       Achsialschnitt    in grösserem     Massstabe,          Fig.    4 den festen Teil des Kugelgelenkes  im     Grundriss,          Fig.   <B>5</B> ein Detail derselben in grösserem       Massstabe*,          Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> die Detailvarianten.           Zum    Kippen der Wagenbrücke<B>1</B> dient  eine hydraulische Presse 2, die sich oben       inittelst    eines Kugelgelenkes<B>3</B> gegen die  Brücke stützt.

   Unten, im Rahmen<B>6</B> des  Wagengestells, ist dieselbe in folgender Weise  gelagert: Das untere Ende des     Presszylinders     4 ist kugelförmig ausgebildet. Dieses kugel  förmige Ende ruht drehbar in einer Pfanne  <B>5,</B> wodurch ein Kugelgelenk mit allseitiger  Beweglichkeit gebildet wird. Die Kugel  pfanne<B>5</B> ist unbeweglich am Rahmen<B>6</B> be  festigt. In die     Kugelpfarine   <B>5</B> schliesst sich  einerseits die feste Zuleitung<B>7,</B> anderseits  eine feste Ableitung<B>8</B> für die     Pressflüssigkeit     an. Da die     Kugelpfarine    unbeweglich ist,  können diese Anschlüsse in     trormaler    einfacher  Weise ausgeführt werden.

   Durch die<B>Öff-</B>  nung<B>9</B> tritt die     Pressflüssigkeit    in den     Press-          zylinder    4 ein. Dieser ist durch die Dich  tungen<B>10</B> gegen die Kugelpfanne abgedichtet.  



  Um eine Hubbegrenzung der Presse zu  erzielen, ist folgende einfache Einrichtung  getroffen: Die Kugelpfanne erhält auf jeder  Seite, nach welcher ein Kippen der Brücke  in Betracht kommt., im vorliegenden Falle  hinten, sowie links- und rechtsseitig,<B>je</B> eine  Bohrung<B>11,</B> welche einerseits mit der Zu  leitung<B>7</B> für die     Pressflüssigkeit    durch Kanäle  12, anderseits durch Kanäle<B>18</B> mit der<B>Ab-</B>  leitung<B>8</B> in Verbindung stehen. In jeder  Bohrung ist ein Kugelventil untergebracht,  dessen Kugel<B>13</B> (siehe     Fig.   <B>5)</B> durch eine  Feder 14 auf ihren Sitz<B>15</B> gedrückt wird.

    Über die Ventilkugel ist, durch eine Stopf  büchse geführt. ein Stössel<B>16</B> auf- und     ab-          beweglich.    Am     Presszylinder    sitzt über der  Gelenkkugel desselben ein ringförmiger Wulst  <B>17.</B> Dieser kommt bei der Schrägstellung  des Zylinders, die sich beim Kippen ergibt  (siehe     Fig.   <B>3,</B> strichpunktiert), mit dem Kopf  des Stössels<B>16</B> zum Anschlag, so     dass    der  Stössel     niederoedrückt    wird und, dadurch das  Ventil öffnet." Dadurch wird die Zuleitung  <B>7</B> direkt mit der Ableitung<B>8</B> in Verbindung  gesetzt und     cler    Eintritt von     Pressflüssigkeit     in den Zylinder hört auf,

   wodurch ohne Zwi  schenglieder z. B. biegsame Zugorgane (Seile,  Ketten), die reissen, sich verwickeln oder    sonst versagen können, eine automatische  Hubbegrenzung     ei-folgt.    Zum Zwecke der       Zuflussunterbrechung    vor der     Grenzstelltnig,     <B>d.</B> h. zur     Stillegung    der Brücke in einer     frü-          heren        Kipplage,    können die Stössel<B>16</B> z. B.       iiiit    einem Hebelgestänge verbunden werden.  das vorn Führersitz aus betätigt werden kann.  



  Der innerste Kolben<B>19</B> der Presse ist  ausgebohrt und dient als Windkessel<B>für</B>  diese Presse.  



  Bei der in     Fig.   <B>6</B> dargestellten Variante  ist das untere Ende des     Preflzylinders    4  offen. Die Kugelpfanne bildet den Boden  des     Presszylinders.     



  Statt die Kugelpfanne     fesC    anzuordnen,  wie dies in den beschriebenen Beispielen der  Fall ist, könnte man auch umgekehrt die  Kugel fest     artordnen        (Fig.   <B>7),</B> indem das un  tere Ende des Zylinders als (bewegliche) Ku  gelpfanne ausgeführt würde.  



  Die     vorbeschrieberie    Presse kann auch zum  Kippen anderer Teile als der Brücke von  Fahrzeugen Verwendung finden, wo allseitige  Beweglichkeit in     Bett-acht    kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Kippvorrichtung, insbesoti- dere für Brücken von Fahrzeugen, mit einer sich oben gegen den zu kippenden Teil, unten gegen einen festen Teil stützenden hydrau lischen Presse, dadurch gekennzeichnet, dass die letztere zwecks Erzielung allseitiger Be weglichkeit unten mit einem Kugelgelenk versehen ist, dessen eines Glied fest ist und zur Zuführung der Druckflüssigkeit einge richtet ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Presse bei bestimmter Schiefstellring Ventile betätigt, die sofor tige Hubbegrenzung der Presse bewirken. 2. Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Presszylinder einen kugelförmigen Teil aufweist, der die Gelenkkugel bildet, welch letztere in einer festen Kugelpfanne ruht.
    <B>3.</B> Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelpfanne zugleich den Boden des Presszylinders bildet, welch letzterer unten offen in die Kugelpfanne ausmündet. -4. Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Presszylinder einen kugelförmigen An satz aufweist. <B>5,</B> Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Presszylinder unten als Kugelpfanne ausgebildet ist, während die Gelenkkugel fest ist.
    <B>6.</B> Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> da- durch gekennzeichnet, dass die Ventile im unbeweglichen Gliede des Kugelgelenkes angeordnet und zwischen die Zu- und<B>Ab-</B> leitung der Druckflüssigkeit eingeschaltet sind, während am Presszylinder ein Wulst vorhanden ist, welcher in einer bestimm ten Schräglage der Presse auf Stössel drückt, die die Ventile öffnen. <B>7.</B> Hydraulische Kippvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daf,' <B>,</B> der Kolben der Presse einen ]Efohlraum aufweist, der als Windkessel zu dienen vermag.
CH99640D 1921-09-12 1922-01-12 Hydraulische Kippvorrichtung, insbesondere für Brücken von Fahrzeugen. CH99640A (de)

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