CH99356A - Flüssigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitswechselgetriebe.

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CH99356A
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      Flüssigkeitsweehselgetriebe.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein     Flüssigkeitsweehselgetriebe    mit einem  treibenden Rotor, einem getriebenen Rotor  und einem     Stator,    bei welchem der treibende  mit dem getriebenen Rotor eine hydraulische  Kupplung und einer der Rotoren mit dem       Stator    ein     Pumpenwerk    bildet.  



  Die Erfindung bezweckt, ein insbesondere  für     Autoniobile    geeignetes Wechselgetriebe  auszubauen.  



  Dies wird     gemäss'der    Erfindung dadurch  erreicht,     dass    der     Stator    freigegeben werden  Lind sich dann mit den Rotoren frei drehen  kann.  



  In der Zeichnung ist der     Gegenstandder     Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt in     achsialem    Schnitt ein       Wechselgetriebe    für mehrere Übersetzungs  stufen,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       F,-F    der     Fig.   <B>1,</B> von links nach rechts ge  sehen;       Fig.   <B>3-9</B> zeigen verschiedene     Veiitilstel-          Jungen,    und zwar beim Freilauf, bei direkter    Kupplung in der ersten, zweiten Lind dritten  Übersetzungsstufe und beim     Üüch-gang;          Fig.   <B>10</B> zeigt ein Schema zur Erklärung  der Wirkungsweise.  



  Bei dein gezeigten Ausführungsbeispiel  ist mit der von einem nicht dargestellten  Kraftmotor getriebenen Welle 21 ein zylin  drisches Gehäuse 22 fest verbunden, mit  welchem durch Schraubenbolzen 23     (Fig.    2)  ein in mehrere ringförmige Teile 24,<B>25, 26,</B>  <B>27</B> und<B>28</B> unterteilter treibender Rotor fest  verbunden ist. Der Teil<B>28</B> dient gleichzeitig  als Deckel des Gehäuses 22. Die Teile 24  bis<B>27,</B> welche sich durch radiale Vorsprünge  <B>29</B> gegen die Innenseite des Gehäuses 22  stützen, besitzen, wie der entsprechende Teil  des Deckels<B>28,</B> einen kleineren Durchmesser  als das Innere des Gehäuses, so     dass    zwischen  dem Gehäuse und den erwähnten Rohrteilen  eine ringförmige Kammer<B>80</B> vorhanden ist,  welche die Saugkammer bildet.

   Die Aus  führung des Rotors aus mehreren Teilen bietet  aus Herstellungsgesichtspunkten Vorteile, weil  hierdurch teils eine gute Dichtung zwischen  gegeneinander beweglichen Teilen leichter      .herbeigeführt werden kann und teils die Her  stellung der erforderlichen Druck- und Saug  kanäle. einfacher und besser wird. Der ge  triebene Rotor ist     in    zwei Elemente<B>31</B> und  82 unterteilt. Jedes solches Element ist     mit     sechs gleichförmig verteilten Kolben<B>33</B> ver  sehen, welche zylindrisch und hohl ausge  führt und in zylindrischen Bohrungen des       Rotorkörpers    geführt sind.

   Die     Rotorteile     <B>31</B> und<B>32,</B> welche mit ihren Kolben<B>33</B> zu  sammen mit den     Rotorteilen    24 und<B>25</B> und  der eingeschlossenen Flüssigkeit eine hydrau  lische Kupplung bilden, sind auf einer Welle  34 festgekeilt, welche die getriebene Welle  bildet und z. B. mit der Kardanwelle eines  Automobils oder dergleichen verbunden sein  kann. Die Welle 34 ist in Kugellagern<B>35,</B>  <B>36</B> und<B>37</B> gelagert, welche in der einen  Seitenwand<B>38</B> des Gehäuses 0-2, in dem       Rotorteil   <B>25</B> und in einem     Breinskasten   <B>39</B>  angeordnet sind.

   In den     Rotorteilen    24 und  25 sind Druckkanäle 40 und 41 angeordnet,  welche in auf der Zeichnung nicht näher ge  zeigter Weise mit einem gemeinsamen Kanal  42     (Fig.    2) verbunden sind und durch diesen  Kanal und einen     Veritilkörper    43 in Verbin  dung mit Druckkanälen 44, 45 und 46 ge  setzt werden können, welche in den     Rotor-          teilen   <B>25, 26, 27</B> und<B>28</B> angeordnet sind.  Die Anordnung der Kanäle ist dabei eine  solche, wie sie schematisch in     Fig.   <B>11</B> dar  gestellt und später erläutert ist.  



  Der     Stator    besitzt drei Elemente 47, 48  und 49, deren jedes mit sechs radial beweg  lichen Kolben<B>50, 51</B>     bezw.   <B>52</B> versehen ist,  und die mit den     Rotorteilen   <B>25, 26, 27</B> Lind  <B>28</B> in bekannter Weise drei     Kapselpurlipen     bilden.

   Die Kapselpumpen 47, 25,<B>26</B> und  48,<B>26, 27</B> sind in     bezug    auf ihre     volunietri-          sehen    Kapazitäten gleich Lind ausserdem gleich  den Kupplungselementen<B>31,</B> 24 und<B>32,</B> 24,  <B>25,</B> während die Kapazität der Kapselpumpe  49,<B>27, 28</B> gleich der Hälfte derjenigen einer  der Pumpe 47,<B>25, 26</B> und 48,<B>26, 27</B>     bezw.     eines der     Kupplungselemente   <B>31,</B> 24 und<B>32,</B>  24,<B>25</B> ist.  



  Die     Statorelemente    47, 48 und, 49 sind  auf einer Hülse<B>53</B> festgekeilt, welche in    Kugellagern 54,<B>55</B> und<B>56</B> gelagert ist, die  in dem     Rotorteil   <B>25,</B> dein Deckel<B>28</B>     bezw.     dem     Breinskasten   <B>39</B> angeordnet sind. Die  Hülse<B>53</B> ruht auf zwei Dichtungshülsen<B>57</B>  und<B>58,</B> in denen sich die Welle 34 frei  drehen kann. An dem äussern Ende der Hülse  <B>53</B> ist ein Bremsrad<B>59</B> festgekeilt, um wel  ches in bekannter Weise ein Bremsband an  geordnet ist, durch welches die Hülse<B>53</B> und  die     Statorteile    47, 48 und 49 von Hand oder  in anderer Weise festgebremst werden können.  



  Die Kolben<B>33, 50, 51</B> und<B>52</B> liegen am  äussern Ende nicht direkt gegen die innern  Flächen der     Rotorteile    24 bis<B>28</B> an, sondern  gegen dort angebrachte Einsatzringe<B>81.</B> Das  Gehäuse 22 wird an einem Ende von der  treibenden Welle 21 getragen und ruht am  andern Ende durch die Vermittlung einer am  Deckel<B>28</B> sitzenden Hülse<B>63</B> in einem  Kugellager 64, welches im     Breniskasten   <B>39</B>  angebracht ist. Zwischen der Hülse<B>63</B> und  der Hülse<B>53</B> ist eine Dichtungshülse<B>65</B> an  gebracht. Auf der Hülse<B>63</B> ist eine Hülse  <B>66</B> verschiebbar, aber     undrehbar    angeordnet,  welche an der Aussenseite mit einem     (j'rewinde     von verhältnismässig grosser Steigung ver  sehen ist.

   Dieses greift in ein entsprechendes  Gewinde in der     Nabenbohrung    eines Zahn  rades<B>67</B> ein, weich letzteres in einem am  Deckel<B>28</B> befestigten Lagerschild<B>68</B> dreh  bar angeordnet ist. Bei der Verschiebung der  Hülse<B>66,</B> welche z. B. durch. Schwenken  eines um die Hülse greifenden Gabelarmes  <B>69</B> geschehen kann, wird das Zahnrad<B>67 je</B>  nach Verschiebungsrichtung der Hülse in der  einen oder der andern Richtung gedreht. In  dem Schild<B>68</B> ist ferner ein im Eingriff mit  dem     Zahrirad   <B>67</B> befindliches Zahnrad<B>70</B> ge  lagert, welches mit der Drehwelle<B>71</B> des  Ventilkörpers 43 fest verbunden ist.

   Dieser  besitzt drei miteinander fest verbundene Ele  mente<B>72, 73</B> und 74, eines für jedes der       Statorelemente    47, 48     bezw.    49.  



  Was     nun    die Anordnung der Kanäle an  belangt, so dient zu deren Erläuterung die       Fig.   <B>10,</B> welche die Kupplungselemente     31,     24     bezw.   <B>32,</B> 24,<B>25</B> und die     Pumpenelemetite     49,<B>27, 28</B> nebst den Druckkanälen ohne      Ventile und die Verbindungen zwischen den       Kupplungs-        bezw.    Pumpenelementen und den       Satigkanälen    zeigt, alles in Richtung gegen  die treibende Welle gesehen. Die     8chiiitte     durch die Elemente sind der Deutlichkeit  halber nebeneinander gelegt.  



  In den     Fig.   <B>3-9</B> sind schematisch im  Querschnitt die drei Ventilelemente in vor  kommenden Stellungen gezeigt. Es bezeich  net 42 die für die sämtlichen oben erwähn  ten Pumpenelemente gemeinsame Drucklei  tung. Diese Leitung besitzt für das Pumpen  element 48,<B>26, 27, d.</B>     h.    für das     Ventileiement     <B>73</B> der     Fig.   <B>3-9,</B> zwei Zweige. Die Druck  leitungen der Pumpenelemente 47,<B>25, 26</B>  und 48,<B>26, 27</B>     bezw.    49,<B>27, 28</B> sind<B>'</B> wie  in     Fig.   <B>1</B>     und    2 mit 44, 45     bezw.    46 be  zeichnet. Von diesen Leitungen besitzt die  Leitung 44 zwei Zweige.

   Die zu der     Satig-          kammer   <B>30</B> führende Leitung ist mit<B>75</B> be  zeichnet. Jedes der letzterwähnten Pumpen  elemente, das bei dem     Ausführüngsbeispiel     zweipolig     auscreführt,   <B>d.</B> h. in bekannter Weise  mit zwei     Widerlagern    versehen ist, besitzt  ausserdem zwei in Verbindung mit der Sang  kammer<B>30</B> stehende     Satigkanäle   <B>76</B> und<B>77</B>       (Fig.   <B>1).</B> In derselben Weise' ist jedes der  Kupplungselemente<B>31,</B> 24 und 302,     2#4,   <B>25</B>  mit zwei in Verbindung mit der Saugkammer  stehenden Kanälen versehen, welche auf der  Zeichnung nicht ersichtlich sind.  



  Ist der Ventilkörper in der Weise einge  stellt,     dass    die Ventilelemente<B>72, 73</B> und 74  die in     Fig.   <B>3</B> untereinander gezeigten Lagen  einnehmen, so haben alle     Kupplungs-    und       Pumpenclemente    direkte Verbindung zwischen  den Druck- und Saugkammern. Wenn dann  die treibende Welle 21 mit dem Gehäuse 22  und der)     Rotorteilen    .24-28 in Drehung ver  setzt wird, so drehen sich sämtliche Elemente  frei, ohne etwa     Pumpwirkung    aufeinander  auszuüben. Diese Lage der Ventilelemente  repräsentiert also Freilauf.  



  Wird nun der Ventilkörper 43 in die in       Fig.    4 gezeigte Lage gedreht, so wird die  Verbindung zwischen einerseits den Kupp  lungselementen<B>31,</B> 24 und 32, 24,<B>25</B> und    anderseits den     Pumpeneleinenten    47, 48 und  49 ganz abgesperrt.

   Die     Rotorelemente    24,  <B>25</B> werden also mit den     Rotoreleinenten   <B>31,</B>  <B>32</B> durch die innerhalb dieser Elemente ein  geschlossene Flüssigkeit direkt verbunden,  während bei den letzterwähnten     Pumpenele-          inenten    jedes direkte Verbindung zwischen  den Saug- und Druckkammern     ei-hält,    so     dass     die Flüssigkeit innerhalb jedes Elementes  durch die Kanäle 44, 45     bezw.    46 und die  Kanäle<B>75, 76</B> und<B>77</B> zirkulieren kann.

   Die  durch die Welle 21 übermittelte Leistung  wird also durch die Vermittlung des Ge  häuses 22 direkt durch den Flüssigkeitsdruck  zwischen den Rotoren 24, 25 und<B>31., 32</B>  ohne     Pumpwirkung    zur Welle 34 überführt.  



  Um hierbei den durch die     Pumpwirkung     der Elemente 47,<B>25, 26</B> und 48,<B>26, 27</B>     bezw.     49,<B>27, 28</B> verursachten Reibungsverlust zu  vermeiden, kann die Freigebung der     Stator-          eleinente    47, 48, 49 herbeigeführt werden,  was durch Lösen des Bremsrades<B>59</B> geschieht.  Dadurch kann die mit den     Statorelementen     verbundene Hülse<B>53</B> sich frei drehen.

   Bei  dieser Ventilstellung, welche direkte Kupp  lung repräsentiert, bei welcher die Welle     84     mit derselben Geschwindigkeit wie die Welle  21 getrieben wird, wird also die ganze Leistung  direkt durch die innerhalb der Kupplungs  elemente<B>31,</B> 24 und<B>32,</B> 24,<B>25</B> eingeschlos  sene Flüssigkeit ohne     Pumpwirkung    über  führt. Die     Freigebufig    der     Statorelemente     kann auch beim Freilauf erfolgen.  



  Bei weiterer Drehung des Ventilkörpers  43 in die in     Fig.   <B>5</B> gezeigte Lage bleibt die  Verbindung zwischen den Kupplungselementen  <B>31 '</B> 24     bezw.   <B>32,</B> 24,     25    und den     Pumpen-          eleinenten    47,<B>25, 26</B>     bezw.    48,<B>26, 27</B> ab  gesperrt, während die Verbindung zwischen  den ersterwähnten Elementen und dem Pum  penelement 49,<B>27, 28</B> geöffnet wird.

   Die       Pumperielemente    47,<B>25, 26</B> und 48,<B>26., 27</B>  sind somit<B>je</B> für sich kurzgeschlossen,  während zu den Kupplungselementen<B>31,</B> 24  und 32, 24,<B>25</B> Flüssigkeit durch den Kanal  42, den Ventilkörper     43    und den Kanal 46  aus dein Druckraum des     Pumpeneleinentes     49;<B>27, 28</B>     gefb.rdert    wird. Infolge der Drehung      des Gehäuses 22 mit den darin angebrachten  Teilen des treibenden Rotors wird der ge  triebene Rotor<B>31,</B> 32 in gleicher Richtung  mitgenommen, aber mit einer Verzögerung,  die abhängt von der Flüssigkeitsmenge, welche  die     Statorpumpe    nach den Elementen<B>31,</B>  24 und 032, 24,<B>25</B> fördert.

   Da     nun    das  Pumpenelement 49,<B>27, 28</B> eine Kapazität  besitzt, die     nur    ein Viertel der gemeinsamen  Kapazität der     Kupplungseleniente   <B>31,</B> 24 und  32, 24,<B>25</B> ist, so werden die Elemente<B>31,</B>  <B>3-1</B> mit der Welle 34 mit einer Geschwindig  keit rotieren, die sich zu der     Dreligeschwin-          digkeit    der Welle 21 verhalten wird wie  <B>1 -</B>     11/,3,   <B>d.</B> h. das Übersetzungsverhältnis     zwi-          .sehen    den Wellen 34 und     0.1    wird 3:4. Die  Ventilstellung nach     Fig.   <B>5</B> repräsentiert die  erste Übersetzungsstufe.

    



  In     Fig.   <B>6</B> ist der     Ventilkörper    weiter ge  dreht worden, so     dass    zwischen den Kupp  lungselementen<B>31,</B> 24     bezw.   <B>32,</B> 24,<B>25</B> und  dem Pumpenelement 48,<B>26, 27</B> Verbindung  hergestellt worden ist, während die Verbin  dung zwischen den ersterwähnten Elementen  und den     ElerneAten    47,<B>25, 26</B> und 49,<B>27,</B>  28, die<B>je</B> kurzgeschlossen sind, abgesperrt  ist.

   Weil nun die Kapazität des     Pumpen-          elernentes    48,<B>26, 27</B> gleich die Hälfte der  jenigen der Kupplungselemente<B>31,</B> 24 und  <B>3,2,</B> 24,<B>'25</B> ist, ist es ohne weiteres     ersieht-          lieh,        dass    das     Übersetzungsverhitltnis    zwischen  den     -#Vellen    34 und 21 1:2 wird. Die Ven  tilstellung nach     Fig.   <B>6</B> repräsentiert die zweite       Übersetzungsstufe.     



  Gemäss     Fig.   <B>7</B> ist zwischen den Kupp  lungselementen<B>31,</B> 24     bezw.   <B>32,</B> 24,<B>25</B> und  den     Pumpenelernenten    48,<B>26, 27</B>     bezw.    49,  <B>217, 28</B> Verbindung hergestellt worden, wäh  rend das Pumpenelement 47,<B>25, 26</B> fort  während kurzgeschlossen ist. Infolge des       Volumenverhältnisses    zwischen den nun ar  beitenden<B>Ei</B>     lementensystemen    wird das Über  setzungsverhältnis zwischen den Wellen 34  und 21 gleich 1:4. Die Ventilstellung nach       Fig.   <B>7</B> repräsentiert die dritte Übersetzungs  stufe.  



  Wenn durch Einschalten der     Statorele-          mente    47, 48 und durch Ausschalten des         Statorelementes    49 die Kapazitäten gleich  gemacht werden,<B>so</B> wird die Übersetzung um  endlich gross,<B>d.</B> h. die Einrichtung wirkt als  Bremse. Die hierzu erforderliche Ventilstel  lung ist in     Fig.   <B>8</B> gezeigt.  



  Wenn anderseits die Kapazität der     Stator-          elemente    grösser gemacht wird als die der       Rotorelemente,    was im vorliegenden Falle  durch Einschalten sämtlicher Elemente 47,  48 und 49 geschehen kann, so werden die       Rotorelemente   <B>31, 32</B> in einer Richtung ge  trieben werden, die der Drehrichtung der  Welle 21 entgegengesetzt ist. Somit wird  Rückwärtsgang der Welle 34 herbeigeführt.  Die hierzu erforderliche Ventilstellung ist in       Fig.   <B>9</B> gezeigt.  



  Je     gi-bf,)ei,    die Kapazität der     l';tatorele-          inente    ist,<B>je</B> schneller wird die Welle 34 in  der     Rückwärtsrichtung    getrieben. Um bei  plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen und  von diesen verursachten Drucksteigerungen  etwaige Brüche zu vermeiden, ist zwischen  den Saug- und Druckräumen     ein    Sicherheits  ventil<B>78</B> eingeschaltet, das beim Überdruck  Verbindung zwischen den Druck- und     Satig-          räumen    selbsttätig herbeiführt und dadurch  die Druckseite entlastet.  



  Der Ventilkörper 43 kann auch so aus  geführt sein,     dass    die Reihenfolge der in     Fig.   <B>3</B>  bis<B>9</B> gezeigten Ventilstellungen und somit  der Übersetzungsstufen anders ist. Es kann  auch jedes     Statorelement    mit einem Ventil  versehen sein, das von den Ventilen der an  dern     Statorelernente    unabhängig gesteuert  wird, jedoch ist die gezeigte Ventilanordnung,  durch welche durch einfache Einstellbewe  gungen sowohl Geschwindigkeitsregelungen,  wie auch Bremsen     und    Rückwärtsgang her  beigeführt werden kann, dem gegenüber eine  Vereinfachung.

   Ferner kann die Anzahl der       Statorelemente    eine andere sein, so     dass    an  dere Übersetzungsstufen erhalten werden  können. Die Anordnung kann auch derart  getroffen sein,     dass    jedes     Statorelenient    für  sich freigegeben werden kann, wodurch bei  allen Übersetzungsstufen verhindert wird,     dass     irgend ein Element kurzgeschlossen wird und  Reibungsverluste hervorruft.

   Ferner kann die      Steuerung<B>69</B> der Ventile in irgend einer  Weise mit der     Auslösevorrichtung    des Brems  rades<B>59</B> so verbunden sein,     dass        gleinhzeitig     mit der Einstellung der Ventile für Freilauf  und direkte Kupplung     (Fig.   <B>3</B> und 4) die       Statorelemente    47-49 selbsttätig freigegeben  werden.  



  Ein Vorteil des beschriebenen Wechsel  getriebes besteht darin,     dass    das mit     derWelle     21 fest verbundene und sich drehende Ge  häuse 22 nebst den     Rotorteilen    24-28 gleich  zeitig als Schwungrad dient und somit das  z. B. bei Automobilen erforderliche Schwung  rad ersetzt, wie die erwähnten Teile nebst  dem getriebenen Rotor<B>31,</B> 32 und dem     Stator     47-49 den gewöhnlichen     Getriebekasten    er  setzen.

   Das     Ingangsetzen    eines mit einem  hydraulischen Getriebe     versehenen    Automobils  und auch der Übergang von einer Geschwin  digkeit in     QIne    andere erfolgt ruhiger als bei  Automobilen, welche mit     Zahnrädergetrieben     versehen sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Flüssigkeitswechselgetriebe mit einem treibenden Rotor, einem getriebenen Rotor und einem Stator, bei welchem der treibende mit dem getriebenen Rotor eine hydraulische Kupplung und einer der Rotoren mit dem Stator ein Pumpwerk bildet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stator freigegeben werden und sieh dann mit den Rotoren frei drehen kann.
    UNTERANSPRUCH: Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltvorrichtung zwischen Pumpwerk und Kupplung mit einer Freigebevorrichtung für den Stator in der Weise verbunden ist, dass beim Einstellen des Getriebes für Leerlauf und für direkte Kupplung die Freigebung des Stators selbsttätig erfolgt.
CH99356D 1920-07-20 1921-07-05 Flüssigkeitswechselgetriebe. CH99356A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2423271A (en) * 1942-09-11 1947-07-01 Frank A Talbot Rotary motor, pump, and the like
DE1022071B (de) * 1954-10-25 1958-01-02 Arnold Laschet Sen U Soehne Ma Stetig regelbares Fluessigkeitsgetriebe

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