CH98532A - Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin. - Google Patents
Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin.Info
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen solchen Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin, bei welchem der Faden zwischen zwei durch Federn gegeneinander gepresste, durch den Fadenzug mittelst eines Stirnrad getriebes in Drehung versetzte Massescheiben hindurchgezogen wird. Gemäss der Erfindung ist nun der Träger der Massescheiben samt dem zugehörigen Stirnrad am Gestell des Apparates nach vorn schwenkbar angeordnet, zum Zweck, den Ersatz der Massescheiben ohne Mehrbedarf von Platz von der Vorderseite des Apparates her zu ermöglichen. Das bisherige Ersetzen der Massescheiben, von der Seite des Apparates her, war un handlich und erforderte viel Platz. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 sind ein Aufriss und eine Seitenansicht von links des ersten Beispiels in der Arbeitsstellung der Massescheiben; Fig. 3 und 4 sind analoge Ansichten mit teilweisem. Vertikalschnitt bei nur 90 nach vorn geschwenkten Massescheiben; Fig. 5 und 6 sind Horizontalschnitte nach der Linie x-x in Fig. 1, wobei in Fig. 6 die Massescheiben samt ihrer Mitnehmerhülse weggenommen sind; Fig. 7, 8 und 9 sind ein teilweiser Auf riss, eine teilweise Seitenansicht und ein G-rundriss des zweiten Beispiels. Auf der horizontalen Tragstange 1 ist das winkelförmige Apparatgestell 2 mittelst der Stellschraube 3 einstellbar befestigt. Der liegende Schenkel des Gestelles trägt den I'adenführerdraht 4 und die Faden führungsrolle 5, während der hängende Schenkel des Gestelles einen Achsstift 6 zur Aufnahme der eine Nabe 7 mit Zahnkolben 8 tragenden Führungs- und Antriebsscheibe 9 trägt. Eine halbkreisförmige, mit Aussparungen 10 versehene, den Massescheiben, zum Bei spiel Paraffinscheiben, 11 als Träger die nende Scheibe 12 mit Randflansch 13 besitzt zwei diametral gegenüberliegende Vorsprünge 14 mit Lagerpfannen 15 für zwei in An- sätzen 16 des hängenden Gestellschenkels eingeschraubte Achsschrauben 17. In der Axe der Scheibe 12 ist ein Achsstift 18 befestigt und auf diesen eine Hülse 19 geschoben. Auf letzterer sitzt das eine Ende einer zwvi- schen beiden Enden ausgebauchten, durch Längsschlitze in federnde Lamellen geteilten Hülse 20 (Feg. G) fest. Die Nabe 21 des in den Zahnkolben 8 greifenden Rades 22 ist auf der Hülse 20 befestigt. Auf die Federhülse 20 ist die zylindrisch ausgebohrte, quadratischen Querschnitt und in der Längsmitte eine Umfangsrinne 23 be- sitzencde Mitnebmerhülse 24 aus widerstands fähigem Material, z. B. Porzellan, geschoben, wobei die federnden Lamellen der Hülse 20 eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Hülsen 20 und 24 herstellen. Die Masse scheiben 11 sind dem Querschnitt der Mit nehmerhülse entsprechend axial durchbro chen und werden durch die auf letztere ge setzten, durch in Rinnen 25 der Hüilse 24 geschobene, federnde Drahtbügel 26 (Feg. 3 und 5) festgehaltenen Federn 27 gegeneinan der gedrückt. Die Umfangsrinne 23 der Mit nehmerhülse 24 liegt in der Berührungsebene der Scheiben 11, zwischen welchen hindurch der Faden 28 geführt wird, wobei er in der Minne 23 über die Mitnehmerhülse 24 läuft. Beien Arbeitsgang des Apparates nimmt die Tragscheibe 12 mit den Massescheiben 11. die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Stellung ein, in welcher erstere durch einen in ein Gestell- n ug e 99 geschraubten, in die Bohrung eines Auges 30 der Scheibe 12 eintretenden, an einer Kette 31 befestigten Gewindebolzens 3 2 gesichert wird. Der Fadenzug setzt die Scheibe 9, das Zahngetriebe 8, 22, die Hül sen 19 und 20 und damit die Massescheiben 11 in drehende Bewegung, um eine gleich mässige Abnützung der Scheiben 11 zu be wirken. Nachdem die Scheiben 11 abgenutzt sind, wird der Sicherungsbolzen 32 entfernt und wird die Tragscheibe 12 mit den Masse scheiben 11 nach vorn in die Stellung nach Fig. 3 und 4 geschwenkt. Hierauf wird die Mitnehmerhülse 24 von der Federhülse 20 abgezogen, mit frischen Massescheiben ver sehen, wieder auf die Federhülse 20 gescho ben und die Tragscheibe 12 mit den Masse scheiben 11 wieder in die Arbeitsstellung zurückgeschwenkt und gesichert. Beim Vor wärts- und Zurtickschwenken der Tragscheibe 12 kommt das Rad 22 in Ausgriff mit dem Zahnkolben 8 und naehber wieder in Ein griff. Es ist ersichtlich, dass für dlas Erneuern der Massescheiben Lein Mehrbedlarf an Raum benötigt wird, wie das bei der Scheiben auswechslung nachb der Seite hin der Fall ist, so dass eine grössere Anzahl Apparate als lbislher auf der Tragstange montiert werden kann. Auch ist die Auswechslung der Schei ben nach vorn handlicher als jene nach der Seite. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 bis 9 ist die Fadcnführerrolle 5 höher und über einem am lie enden Schenkel cdes Ge stelles 2 angeordneten Fadenreiniger an gebracht. Der letztere besitzt einen am be nannten Schenkel befestigten Bügel 33, des sen Arme mittelst Schrauben einstellbare Backen 34 zum Reinigen des zwischen ihnen durchlaufenden Fadens 28 tragen. Der ge reinigte Faden gelangt dann zu den Masse scheiben 11.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin, bei welchem der Faden zwischen zwei durch Federn gegeneinander gepresste, durch vom Fadenzug mittelst eines Stirnradgetriebes in Drehung versetzte Massescheiben hindurch gezogen wird,dadurch gekennzeichnet. dass der Träger der Massescheiben samt dem zu gehörigen Stirnracl am Gestell des Apparates nach vorn schwenkbar angeordnet ist, zum Zweck, den Ersatz der Massescheiben ohne Mehrbedarf an Platz von der Vorderseite des Apparates her zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den versschwenkbaren Träger der Masseschoiben in der Arbeitsstellung zu verriegeln. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mitnehmer für die Massescheiben eine kantige Hülse aus widerstandsfähigem Material vorgesehen ist und diese Hülse mit einer auf einem Achsstift drehbar gelagerten Hülse kraft- schliissig verbunden ist. 3. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Massescheiben eine dem Querschnitt der Mitnehmerhülse entsprechende Durch brechung besitzen. 41.Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerhülse eine Umfangsrinne zur Aufnahme und Führung des zwischen den Massescheiben hindurchlaufenden Fa dens besitzt. 5.. Apparat nach Patentanspruch, cladurcli gekennzeichnet, dass der Faden einen am Gestell des Apparates angebrachten Fa denreiniger passiert, bevor er zu den Massescheiben gelangt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98532T | 1922-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98532A true CH98532A (de) | 1923-04-02 |
Family
ID=4356377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98532D CH98532A (de) | 1922-01-14 | 1922-01-14 | Apparat zum Bestreichen von Textilfäden mit fester Masse, hauptsächlich Paraffin. |
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| CH (1) | CH98532A (de) |
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1922
- 1922-01-14 CH CH98532D patent/CH98532A/de unknown
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