CH97263A - Vorrichtung für Saiteninstrumente, um die Töne von Saiten regulieren zu können. - Google Patents

Vorrichtung für Saiteninstrumente, um die Töne von Saiten regulieren zu können.

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CH97263A
CH97263A CH97263DA CH97263A CH 97263 A CH97263 A CH 97263A CH 97263D A CH97263D A CH 97263DA CH 97263 A CH97263 A CH 97263A
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CH
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string
screw
rod
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strings
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Application number
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English (en)
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Bisaz Claudio
Vital Ulrich
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Bisaz Claudio
Vital Ulrich
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description


  Vorrichtung für Saiteninstrumente, um die Töne von Saiten .regulieren zu können.    Ist eine Saite eines Instrumentes, z. B.  Violine, Viola     etc.    während dem Spielen ver  stimmt, so     kann    ohne längere Unterbrechung  des Spielens eine Nachstellung nicht vorge  nommen werden.     Erfahrungsgemäss    wird  dieser Übelstand speziell von Solisten als  sehr lästig empfunden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Vorrichtung für     Saiteninstrumente,     um die Töne von Saiten regulieren zu kön  nen. Dieselbe ermöglicht eine Regulierung  auch bei sehr kleinen Tonveränderungen, ohne  dass das Instrument abgesetzt werden muss,  und lässt sich dies in sehr kurzer Zeit be  werkstelligen.  



  Gemäss der Erfindung weist die Vorrich  tung einen     stabförmigen    Körper auf, welcher  mit zwei Lappen versehen ist, die mit je  einer Bohrung versehen sind zur Durchfüh  rung einer Saite. Zwischen den beiden Lap  pen lagert im     stabförmigen    Körper eine  Schraube, welche gegen die einzuziehende  Saite zu richten ist.

   Das Ganze ist derart,  dass bei Drehung der Schraube die Saite aus  gebaucht und damit     straffer    angezogen wer  den     kann.       Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigt von derselben       Fig.    1 eine Ansicht von der Seite mit  teilweisem Schnitt,       Fig.    2 eine Ansicht von der rechten Seite  der     Fig.    1, und       Fig.    3 eine Ansicht von oben in kleinerem       Massstabe    der an einer Violine angeordneten  Vorrichtung.  



  a ist der     stabförmige    Körper, dessen beide  Enden zu Lappen     b    nach unten umgebogen  sind. Die Lappen     b    sind annähernd in der  Mitte mit je einem Loch c versehern, welche  zur Durchführung der Saite d dienen. Der  Mittelteil des     stabförmigen    Körpers a weist  eine zylindrische Verdickung e auf. Letztere  ist mit Muttergewinde versehen, und lagert  in derselben die Schraube f. Die Schraube  f ragt gegen die' Saite d, und ist das der  letzteren abgekehrte Ende der Schraube mit  einem Kopf g versehen, welcher zwecks be  quemer Drehung von Hand     geriffelt    ist.

   Bei       Drehung    der Schraube f, zum Beispiel im  Sinne des Uhrzeigers, bewegt -sich dieselbe      gegen die Saite d, wobei letztere abwärts  gedrückt     bezw.    ausgebaucht und damit     straffer     angezogen wird.  



  Bei Violinen und     Violas    wird die Vor  richtung     zweckmässig    so angeordnet, wie aus  den     Fig.    1 und 3 ersichtlich ist und speziell  bei den E-Saiten. h ist der Saitenhalter, und  ist der eine Lappen<I>b</I> hinter dem Wulst<I>i</I>  des ersteren gelagert. Dadurch drückt die  gespannte Saite den Lappen auf den Saiten  halter, so dass eine Festhaltung des Ganzen       bewirkt    wird, wenn die Schraube f auch  nicht angezogen ist. k bezeichnet den Steg  und     d    den Kasten der Violine.  



  Der Erfindungsgegenstand eignet sich nicht  nur für Violinen und     Violas,    sondern für  Saiteninstrumente aller Art, wie Cellos, Harfen,  Zithern, Klaviere und Flügel.  



  Beim Spielen, z. B. mit der Violine, kann  bei eingetretener Verstimmung mit der rech  ten Hand, welche den Bogen hält, eine  Drehung der Schraube bewirkt werden und  wird diese je nach der Verstimmungsgrösse  mehr oder weniger stark gedreht. Beim Stim  men vor dein Spiel empfiehlt sich, die Saite  so zu stimmen, dass dieselbe etwas tiefer als  die reine     Quinte    tönt, das Fehlende kann  dann bequem durch Drehung der Schraube f  nachgeholt werden. Die Erfindung eignet sich  für     Instrumente,    welche Darm- oder Metall  saiten besitzen und übt auf die Tonbildung  keinen nachteiligen     Einfuss    aus.  



  Der Teil der Schraube f, welcher auf die  Saite anzuliegen kommt,     kann        zum    Schonen  der letzteren auch mit einem geeigneten Be  lag, z. B. Hartgummi; Fiber oder dergleichen  belegt werden.  



  Im ferneren könnte die Schraube f     all     dem der Saite anzuliegen kommenden Ende    einen zu ersteren drehbaren Hut besitzen, so  dass bei Drehung der Schraube der Hut nicht       mitgedreht    wird, wodurch ein Verletzen der  Saite praktisch ausgeschlossen wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Saiteninstrumente, um die Töne von Saiten regulieren zu können, da durch gekennzeichnet; dass dieselbe einen stabförmigen Körper aufweist, welcher mit zwei Lappen versehen ist, die mit je einer Bohrung versehen sind zur Durchführung einer Saite, wobei zwischen den beiden Lap pen im stabförmigen Körper eine Schraube lagert, welche gegen die einzuziehende Saite zu richten ist, das Ganze derart, dass bei Drehung der Schraube die Saite ausgebaucht und damit straffer angezogen werden kann. UNTERANSPRÜCHE Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Enden des stab- förmigen Körpers nach unten gebogen sind, wodurch die Lappen gebildet werden, durch welche die Saite geführt werden soll. . Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil des stabförmigen Körpers mit einer zylindrischen Verdickung versehen ist, in welcher die Schraube lagert, die einen geriffelten Kopf trägt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, wie auf der Zeieli- nung dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
CH97263D 1921-10-08 1921-10-08 Vorrichtung für Saiteninstrumente, um die Töne von Saiten regulieren zu können. CH97263A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4549460A (en) * 1983-05-06 1985-10-29 Fender Musical Instruments Corporation Electric bass guitar incorporating fine-tuning and string length-adjusting means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4549460A (en) * 1983-05-06 1985-10-29 Fender Musical Instruments Corporation Electric bass guitar incorporating fine-tuning and string length-adjusting means

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