CH96068A - Kurzschlusswicklung an Induktionsmotoren. - Google Patents

Kurzschlusswicklung an Induktionsmotoren.

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CH96068A
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Elektro A S Jydsk
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Jydsk Elektro As
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  Kurzschlusswicklung an Induktionsmotoren.    Die vorliegende Erfindung bezweckt, den  bekannten Übelstand an Induktionsmotoren  des Kurzsehlusstypes, dass sie beim Anlauf  einen verhältnismässig starken Strom von dem  betreffenden Leitungsnetz abnehmen, zu be  seitigen. Infolge des genannten Übelstandes  war der Anschluss von Kurzschlussmotoren an  Lichtleitungsnetze bis jetzt in der Regel auf  Motoren mit einer Leistung kleiner als 1 PS  beschränkt.  



  In den letzten Jahren ist man dazu ge  kommen, die sogenannte Stromverdrängung,  welche in Nutenleitern durch das wechselnde  Notenfeld erzeugt wird, zur Begrenzung des  Anlassstromes auszunützen (vergl. E. T. Z.  Nr. 49 bis 51, Jahrgang 1918). Auf diesem  Wege wurde bis jetzt erreicht, den Anlass  strom auf 2,5 bis 3,5 mal den Vollaststrom  zu beschränken.  



  Eine stärkere Begrenzung des Anlassstromes  durch Verwendung des Stromverdrängungs  prinzips soll bei der den Gegenstand der  vorliegenden Erfindung bildenden Kurzschluss  wicklung an Induktionsmotoren dadurch er  reicht werden, dass das Produkt aus spezifischer    elektrischer Leitungsfähigkeit und Breite des  leitenden Inhaltes jeder Nut gegen den Nuten  boden hin zunimmt, wodurch das Verhältnis  von Anlaufwiderstand zu Leerlaufwiderstand  grösser wird.  



  In der Zeichnung stellen Fig.1 bis 9 Nuten  querschnitte verschiedener beispielsweiser Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  dar.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind in  einer Nut je drei parallele Stäbe a, b und c  aus verschiedenem Material eingelegt. Die  Stäbe a, b und c besitzen verschiedene spe  zifische elektrische Leitungsfähigkeit. Der  spezifisch am wenigsten leitende Stab c liegt  aussen in der Nute und der spezifisch am  besten leitende Stab a innen in der Nute.  



  Die Stäbe a, b, c können sich ihrer ganzen  Länge entlang berühren. Sie können aberauchan  grösseren oder kleineren Strecken ihrer Länge  gegenseitig isoliert sein, wie in Fig. 3 gezeigt  ist, und sogar nur durch die Kurzschlussringe  parallel geschaltet sein.  



  Die Wirkung der Stromverdrängung wird  noch stärker, wenn beim Inhalt     abc    einer      Nut nicht nur die spezifische elektrische Lei  tungsfähigkeit, sondern noch die Breite gegen  den Nutenboden hin zunimmt, z. B. wie in  Fig. 4, 5 und 6 dargestellt.  



  In Fig. 7 bis 9 sind Stäbe gezeigt, von  denen je nur einer in eine Nut geht. Hier  nimmt nur die Stabbreite gegen den Nuten  boden hin zu, während die spezifische Leitungs  fähigkeit konstant bleibt.  



  Da wo es zum Beispiel mit Rücksicht  auf die Zahninduktion im Rotor wünschens  wert ist, kann der Nutenboden und der daran  anliegende Stab nach innen verjüngt sein.  wie in den Fig. 2, 5 und 7 dargestellt.  



  Die Kurzschlusswicklung kann entweder  die Statorwicklung oder die Rotorwicklung  des Motors sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kurzschlusswicklung an Induktionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Begren zung des Anlassstromes unter Verwendung des Stromverdrängungsprinzips das Produkt aus spezifischer elektrischer Leitungsfähigkeit und Breite des leitenden Inhaltes jeder Nut gegen den Nutenboden hin zunimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kurzschlusswicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des leitenden Inhaltes jeder Nut gegen den Nutenboden hin zunimmt. 2. Kurzschlusswicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Leitungsfähigkeit des leitenden Inhaltes jeder Nut gegen den Nutenboden hin zu nimmt. 3. Kurzschlusswicklung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Nut mindestens zwei parallel laufende Stäbe liegen, -die nur an einzelnen Stellen mit einander elektrisch verbunden sind.
CH96068D 1919-04-12 1920-01-31 Kurzschlusswicklung an Induktionsmotoren. CH96068A (de)

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