CH94942A - Aufspannplatte für elektromagnetische Aufspannvorrichtungen. - Google Patents

Aufspannplatte für elektromagnetische Aufspannvorrichtungen.

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CH94942A
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pieces
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Zehnder Walter
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Zehnder Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1543Stationary devices using electromagnets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  



  Aufspannplatte für elektromagnetische   Aufspann vorrichtungen.   



   Die weitaus meisten Störungen, welche bei elektromagnetischen   Aufspannvorrichtungen    vorkommen, haben ihren (xrund in   Kurz-    schlüssen, welche dadurch entstehen, dass bei der Nassbearbeitung eines   Werkstiiekes    die Flüssigkeit, wie zum Beispiel das Kühlwasser, durch die Zwischenräume zwischen den Polschuhen, bezw.

   zwischen den Polschuhen und dem Dichtungsmaterial, welches sich zwischen den Polschuhen befindet, in das Innere der Aufspannvorrichtung und so zu den   Maguetspulen      gelant.    Gleichstrommagnetische Aufspannvorrichtungen im besondern sind dieser Gefahr ausgesetzt, denn bei diesen ist es unmöglich, das in den Magnettisch eingesetzte   diamagnetische    Material, zum Beispiel das eingegossene Material, wie Zink, in innige Berührung mit dem Eisen zu bringen und mit dem Eisen der P-olschuhe zu halten, so dass nach kurzer Betriebszeit sich ein deutlicher Luftspalt zwischen dem Dichtungsmaterial und den Polschuhen zeigt, durch welchen die Flüssigkeit in den   Appa-    rat eindringen kann.

   Auch die Erhitzung des   Magnettisches trägt    das   ihrige    zu   dieser Un-    dichtigkeit bei. Bei   wechselstrombetriebenen    Aufspannvorrichtungen, wo aus elektrischen Griinden ein   Metalleinguss    zwischen den Polschuhen   unzulassig    ist, hat man sich damit beholfen,   diamagnetisches Material, wie Gutta-      percha. Gummi, Fiber    etc., zwischen die ein  zelnen      Polse-huhe      hineinzupressen.    Aber auch in diesem Falle entstanden bald Risse und loste das Dichtungsmaterial sich vom Pol  schuheiseh    los, und zwar infolge chemischer,   hygroskopischer    und thermischer Einflüsse.



  Die Verwendung der oben erwähnten Aufspannplatten schloss somit jede   Nassbehand-    lung von Werkstiicken, wie zum Beispiel Schleifen, aus.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Aufspannplatte für   elektromagne-    tische   Aufspannvorrichtungen    mit einer Mehrzahl nebeneinander   angeordneter Polschuhe,    wobei zwischen den Polschuhen diamagnetisches Dichtungsmaterial eingesetzt ist, bei welcher Aufspannplatte die vorerwähnten   Übelstände    dadurch beseitigt sind, dass die   Polschuhe    mit dem zwischen ihnen gelegenen Dichtungsmaterial in stark   zusammengepress-    tem Zustande zusammengehalten werden. Bei gleichstrombetriebenen Apparaten können die  Polschuhe jeder aus einem   einzigen Eisen-    stück sein und können die Zwischenräume zwischen zwei   Magnetsehuhen    mit   Messing-    blech ausgefüllt sein.

   Wird die   Aufspann-    vorrichtung mit Weehselstrom betrieben, so   m#ssen    die Polschuhe aus Dynamoblech zu  sammengesetzt    und die Zwischenräume zwi  schen    den Polschuhen mit diamagnetischem, nicht   elektrischleitendem    Material ausgefüllt sein.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 1 zeigt einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig.   2 ;   
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht ;
Fig.   3    zeigt einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, und
Fig. 4 zeigt eine Variante   einer Einzel-    heit ;
Fig. 5 zeigt eine weitere Variante einer Einzelheit.



   Auf einem oben offenen Gehäuse. 1 befinden sich zwei Schienen 2, die mit dem (Gehäuse fest verschraubt sind.   Diesbezüg-    liche Befestigungsschrauben 3 greifen zu diesem Zweeke in einen Flansch des Ge  114LIses      1.    Die beiden Schienen weisen an den einander zugekehrten Seiten eine Kehle auf,   in-welche L-förmige Langsleisten    4 aus   diamagnetischem Material eingesetzt    sind.



  Ein   Querstück    5 ist an einem Ende zwischen die beiden Schienen 2 eingesetzt und mit Schrauben 6 auf das Gehäuse   1    aufgeschraubt.



  An der Innenseite gegen dieses Querstück 5 sind nun Scheiben aus   diamagnetisehem,    elek  trisch    nicht leitendem Material eingesetzt und liegen gegen diese Scheiben 7 die Dyna  mobleche    8 an, welche den   Polschuh      f#r    den darunter befindlichen Magneten 9 bilden. An der andern Seite dieses Polschuhes 8 liegen nun wiederum Scheiben 7 au, und gegen diese wiederum   Dynamobleche    8, die ebenfalls einen Polschuh für einen darunter be  findlichen    Magneten 9 bilden.

   In dieser Weise ist der ganze Zwischenraum zwischen den beiden   Schienen @2,    bezw. zwischen den beiden   Längsleisten    4 ausgefüllt mit   Freilas-    sung fiir den Platz eines   Querschlussstückes,    welches in ähnlicher Weise wie das Querstück   5    beschaffen ist. Bevor dieses Querstuck auf das Gehäuse 1 befestigt wird, wird ein sehr starker Druck auf dasselbe in der   Itichtung    gegen das   Querstüek    5   ausge-      #bt,    wodurch die Scheiben 7 und die   Dyna-      mobleche    8 starl zusammengepresst werden.



  In diesem stark zusammengepressten Zustande ist das   Qnerschlussstüek    auf das   Geh#use    1 festgeschraubt worden, zu welchem Zwecke nicht dargestellte Schrauben in die   SehrÅauben-    löcher 10 eingreifen. Von der Seite in die Schienen 2 eingesetzte Schrauben 11 halten die   Dynamobleche,    bezw. die Polsehuhe und die   Zwischenfüllung zwischen    den Polschuhen in unverrückbarer Lage.   DieMagnete    9 sind durch Spulen   12    gebildet, die über Kerne 13 gestülpt sind. Diese Kerne   13    sind aus Dynamoblechen zusammen mit dem Joch 14 hergestellt.

   Zwischen den Enden dieser Kerne 13 und den Polschuhen 8 befindet sich ein kleiner Zwischenraum von ca. 1/2 mm, welcher einerseits für die Erwärmung, bezw.



  Ausdehnung infolge der Erwärmung vorgesehen ist und anderseits   iür    die   bequemere    Montage dient. Die die Kerne 13 und das Joch 14 bildenden Dynamoblechstreifen sind mittelst Bolzen 15 zwischen Absehlussblechen 16 und   Pre#spanschlu#st#cken    17 zusam  mengeehalten.    Die Bolzen 15 sind mit Papier isoliert. Zwischen der Innenseite der   Längs-    leisten 4 und den eingesetzten Dynamoblechen 8 ist eine   Papiereinlage    vorgesehen, um Kurzschlüsse zwischen den Dynamoblechen an den Seiten zu vermeiden. Diese Einlage dient gleichzeitig als   Dichtungs-    material.



   Es ist nicht notwendig, dass die die Pol  selluhe    bildenden   Dynamobleche    8 die aus Fig. 3 hervorgehende Form haben, sondern sie   k#nnten    auch mit den Kernen ein Stück bilden, indem die die Kerne   zusammensetzen-    den Dynamobleche mit die   Polschuhe    bildenden   Dynamoblechen    jeweils ein Stück bilden, wie dies aus Fig. 4 hervorgeht. Diese Dy  namobleche    18   w#rden    dann statt durch Bolzen   15,    die quer   zur Aufspannplatte ver-    laufen, durch Bolzen zusammengehalten werden, die in der Längsrichtung angeordnet sind und zu welehem Zwecke die Öffnungen 19 in den   Dynamoblechen    18 vorgesehen sind.



  Die ausserhalb der Kerne liegenden Dynamobleche für die weitere Ausbildung der Polschuhe   w#rden    in dem Falle keinen Ansatz nach unten haben und die gleiche Form wie   die Dynamobleche    8   beha] ten.    Auch ist es nicht nötig,   da#    man bei der oben   beschrie-      benen Konstruktion die Zwischenlagen 7    und die Pole 8 durch Schienen und Längsleisten zusammenhalten muss. Man konnte dieselben ; wie Fig. 5 zeigt, auch breiter machen, mit   L#chern    20 versehen und durch lange Bolzen 21 mit Gewinde und Mutter zusammenschrauben. Dabei fallen die Schienen 2, sowie die   Längsleisten    4 weg und dafür werden, wie bereits vermerkt, die Pole einfach breiter gemacht.



   Ist die   Aufspannvorrichtung      f#r    den Betrieb mit Gleichstrom vorgesehen, so brauchen die   Polschuhe    nicht aus Dynamoblechen zu bestehen,   sondera    können aus einem einzigen   Eisenst#ck hergestellt sein.    Auch kann bei   Kleichstrom    das Material zwischen den Polschuhen aus Metall, jedoch diamagnetischem Metall bestehen.

   Hingegen wird beim Zu  sammenbau    der   Aufspannplatten    selbst wiederum auf die Polschuhe und die Zwischenstücke ein starker Druck auf die   Längsrich-      @tung    der Aufspannplatte   ausge#bt,    so dass in   stark zusammengepresstem Zustande die      Platte auf das Gehäuse l    aufgeschraubt wird.



   Die hier beschriebene Konstruktion von   Polplatten lässt    sich auch da anwenden, wo   die Polschuhe zwecks Anziehung    ganz kleiner   Stocke      klauenartig    ineinander greifen müssen.



   Die Praxis hat erwiesen,   da#      Aufspan-       nungsvorrichtungen gem## Erfindung keine    Fugen zwischen den Polschuhen und dem dazwischen gelegenen Material entstehen lassen, und sich daher diese   Aufspannvor-    richtungen besonders für die Nassbehandlung   von Werkstiicken    eignen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aufspannplatte für elektromagnetische Aufspannvorrichtungen, mit einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Polschuhe, wobei zwischen den Polschuhen diamagnetisches Dichtungsmaterial eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsehuhe mit dem zwischen ihnen gelegenen Dichtungsmaterial in stark zusammengepresstem Zustande zu sammengehalten werden.
    UNTERANSPRÜOHE : 1. Aufspannplatte nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da# die Polsehuhe aus quer zu der Längsrichtung der Auf spannplatte angeordneten Dynamoblechen bestehen und zwischen zwei Querstücken zusammengehalten werden.
    2. Aufspannplatte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe, die Zwischenlagen zwischen den Polschuhen und die Quer stücke in zwei Längsleisten eingesetzt sind.
    3. Aufspannplatte nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, da# die Längsleisten aus diamagnetischem Material bestehen.
    4. Aufspannplatte nach Patentanspruch und Unteranspriieben 1--3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Polschuhen und den Längsleisten eine Einlage aus isolierendem Material angeordnet ist.
    5. Aufspannplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da# die Polsehuhe aus Dynamoblechen bestehen und ein Teil derselben eine Verlängerung nach unten hat, welcher Teil gleichzeitig den Magnet kern bildet.
    6. Aufspannplatte nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da# die Querstücke und Schienen, welche die Längsleisten tragen, auf ein Gehäuse aufgeschraubt sind und die zusammengepressten Dynamobleche an einzelnen Stellen mit den Längsleisten und Schienen verschraubt sind.
CH94942D 1920-10-16 1920-10-16 Aufspannplatte für elektromagnetische Aufspannvorrichtungen. CH94942A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114038727A (zh) * 2021-11-09 2022-02-11 电子科技大学长三角研究院(湖州) 一种可自由调谐的pcm装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114038727A (zh) * 2021-11-09 2022-02-11 电子科技大学长三角研究院(湖州) 一种可自由调谐的pcm装置
CN114038727B (zh) * 2021-11-09 2023-09-05 电子科技大学长三角研究院(湖州) 一种可自由调谐的pcm装置

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