CH91030A - Einrichtung zur Kupplung von Dampf- oder Gasturbinen mit der Abnehmerwelle. - Google Patents
Einrichtung zur Kupplung von Dampf- oder Gasturbinen mit der Abnehmerwelle.Info
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Einrichtung zur Kupplung von Dampf- oder Gasturbinen mit der Ahnehnierwelle. Den CTegenstand -der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Kupplung voll Dampf- oder Gasturbinen mit der Abnehmerwelle; beispiels weise der Welle des elektrischen Generators oder dergleichen.
Bisher erfolgte die Kupplung des Trom melläufers von Gas- oder Dampfturbinen finit der Welle des elektrischen Stromerzeugers oder anderer Arbeitsmaschinen in der Weise, das auf die ausserhalb des Turbinengeliänses verlängerte Welle des Trommelläufers ent- wederhinter einem zweiten Wellenlager oder auch unmittelbar hinter der Stopfbüchse eine starre oder elastische Kupplungshälfte aufge setzt wurde, die mit der unmittelbar auf der Abnehmerwelle, beispielsweise der Dynamo welle,
sitzenden starren oder elastischen Kupp lungshälfte in l'iiigriff gebracht wurde.
Immer wird die Kraftgeberwelle aus der letzten Stopfbüchse der Turbine herausgeführt und dann mit der Abnehmerwelle entweder starr oder elastisch gekuppelt.
Abgesehen von der grossen Baulänge und der Notwendigkeit, grosse Glrnndplatten ver- wenden zu müsse , hat diese Bauweise noch den Nachteil, daf:, liicrdurch keine Versteifung der Abnehmerwelle eintritt, so das kritische Drehzahlen ungünstig beeinflusst werden.
Alle diese Cbelstände %verden bei der Kupplungseinrielitung gensüss der Erfindung vermieden.
Die Erfindung bestellt darin, das die Kupp- lung innerhalb des Tnrbinengehü.uses vor einer Stopfbüchse des Turbinengehäuses stattfindet und die Kuppelstelle unmittelbar am Dampf austrittsende eines Drehmoment erzeugenden Trommelläufers gelegen ist,
so das eine Ver steifung der Abnehmerwelle durch das Träg- heitsmonient der Trommel erzielt wind und inan hierdurch in der Lage ist, die kritischen Drehzahlen so zu beeinflussen, das sie niUb- lielist weit von der für den Betrieb gewidil- teii Vindrel:ungszahl entfernt sind.
Für gewöhnlich ist nitinlich die Abneh- iner- bezw. D3-nainowelle nur schwer finit jener nötigen Steifi;keit zii versehen, die ein ruhiger Lauf erfordert. In t Gegensatze hierzu wird dies jedoch bei der Einrichtung geinü,f@ der Erfindung erreicht, da die steife Trommel unmittelbar zur Versteifung der Abnehmer welle herangezogen wird.
In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 die beute üblichen Arten der Kupplung in der Ansicht, während die Fig. 3 ein Aus führungsbeispiel der Kupplung gemäss der Erfindung im Längsschnitt zeigt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird bei den bisher bekannten Bauarten der Kupplung die Kraftgeberw eile a immer aus der letzten Stopfbüchse b der Dampf- oder Gasturbine c herausgeführt und dann mit der Abnehmerwelle d mittelst einer starren Kupp lung e oder mittelst einer elastischen Kupp lung f gekuppelt.
Nach Fig. 1 geschieht dies unter Ver wendung eines Stützlagers g unmittelbar hin ter der Stopfbüchse b, während bei der Aus führungsform nach Fig. 2 ein solches in Weg fall kommt und im ganzen nur drei Stütz lager vorhanden sind.
Bei dein in Fig. 3 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel der Kupplung gemäss der Er findung ist die Dynamowelle d derart ver längert und an einem Ende zu einem grossen Flansch<I>lt</I> erweitert, dass sie in unmittelbare Berührung kommt mit dem krafterzeugenden Letufer bezw. Rotor i, in dessen hohlen Trommel- raum ein Fortsatz j des Flansches lt eintritt. Der Kuppelflansch h ist am Ende des Trom melläufers i mittelst Schrauben 1c befestigt.
Auf diese Weise gibt das arbeitende Kraft mittel an die Schaufeln des Trommelmantels die Arbeit ab, wonach diese unmittelbar vorn Kuppelflansch <I>h</I> an die Abnehmerwelle d übertragen wird.
Durch den hohen Flansch h. ist man in der Lage, eine weitreichende Versteifung der Abnehmerwelle d und damit eine grosse Er- li;@li,ing der kritischen Drehzahl zu erzielen, da das bedeutende Trägheitsmoment der Iioh- len Trommel i nutzbar gemacht wird.
Für ge -"linlich ist nämlich die Abnehmer- bezw. Dynamowelle d nur schwer mit jener nötigen Steiliglzeit zu versehen, die ein ruhiger Lauf ei1.1rdert. Int (rIegensatze hierzu wird dies jecl@,ch bei der Einrichtung gemäss der Er- findung erreicht, da die steife Trommel i unmittelbar zur Versteifung der Abnehmer welle herangezogen wird.
Als weitere Vorteile dieser Kupplungsart sind anzuführen die kürzere Baulänge, ferner dass die Grundplatte- in Wegfall kommen oder verkleinert werden kann, und endlich, dass eine der teuersten Arbeiten, nämlich das Ein passen der Kupplungsscheiben, entfällt, was einen grossen Aufwand von Schlosserarbeit erfordert, während gemäss der Erfindung nur durch einfaches Einschleifen eines kegelfi-)r- migen Wellenstumpfes der Dy nainowelle in den Trommelteil der Dampfturbinenwelle diese Verbindung erfolgen kann:
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Kupplung der Trommel welle von Dampf- oder Grasturbinen mit der Abnehmerwelle, dadurch gekennzeichnet, dar, die Kupplung innerhalb des Turbinengehäuses vor einer Stopfbüchse des Turbinengehäuses stattfindet und die Kuppelstelle unmittelbar am Dampfaustrittsende eines Drehmoment erzeugenden Trommelläufers gelegen ist, so dass eine Versteifung der Abnehmerwelle durch das Trägheitsinoment der Trommel erzielt wird und man hierdurch in der Lage ist, die kritischen Drehzahlen so zu beeinflussen,dass sie möglichst weit von der für den Betrieb gewählten Umdrehungszahl entfernt sind. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch bei Turbo dynamos, dadurch gekennzeichnet, dass die zu kuppelnde Dy naniowelle an ihrem dem Tur binenläufer zugewendeten Ende zu einem Flansch erweitert und dieser unmittelbar an den Trommelläufer der Turbine innerhalb des Turbinengehäuses angeschlossen und mit demselben fest verbunden ist, wobei an den genannten Flansch ein entsprechend dein Hohlraum des hohlen Trommelläufers ge formter Fortsatz anschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT91030X | 1919-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91030A true CH91030A (de) | 1921-10-01 |
Family
ID=3611212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91030D CH91030A (de) | 1919-07-16 | 1920-07-07 | Einrichtung zur Kupplung von Dampf- oder Gasturbinen mit der Abnehmerwelle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91030A (de) |
-
1920
- 1920-07-07 CH CH91030D patent/CH91030A/de unknown
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