CH86393A - Verfahren zur Vervielfältigung von Manuskripten, auf der Schreibmaschine oder mittelst Druckerpresse hergestellten Schriftstücken, Zeichnungen, Photographien und ähnl. - Google Patents

Verfahren zur Vervielfältigung von Manuskripten, auf der Schreibmaschine oder mittelst Druckerpresse hergestellten Schriftstücken, Zeichnungen, Photographien und ähnl.

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CH86393A
CH86393A CH86393DA CH86393A CH 86393 A CH86393 A CH 86393A CH 86393D A CH86393D A CH 86393DA CH 86393 A CH86393 A CH 86393A
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CH
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Waters Sidney James
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Waters Sidney James
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  verfahren zur     VervielfältiM-ung    von     Manuskripten,    auf der Schreibmaschine oder mittelst       Druckei-presse    hergestellten     Schriftstücken,        Zeichnungen,    Photographien und     ähnl.       Biese     Erfindung        hezielit    sich auf     Ver-          fahren    zur     @'ervielfültigung    von     1Lanuskrip-          ten,        gsdrucl;

  ten    oder mit der     Schreibinasc#liine     hergestellten     Schriftstiicken,        Zeiclinung"ii,          Photogi        aphien    und dergleichen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird eine  dünne, mit     einer    Unterlage versehene, licht  empfindliche Schicht hinter dem zu     verviel-          füItigeii(1en    Original. beziehungsweise einem  davon     geiioniinenen        photographischen    Negativ       eaponieit,        darauf    (nie belichtete     Scbicht    auf  eine provisorische Unterlage     übertragen.    (nie       ursprüngliche    Unterlage     entfernt,        hernach     die auf der provisorischen Unterlage haftende  Schicht     entwickelt,

      sodann die     entwickelte     Schicht auf eine bleibende Unterlage von fei  ner     Testur        übeitragen    und schliesslich (nie  provisorische Unterlage von der     Schicht,          w-ührend    diese an der letzten Unterlage Haf  ten bleibt,<B>abgezogen.</B>  



  Eine     beispielsweise,        Ausführungsform        des     Verfahrens ist (nie folgende:    Eine mit einer Unterlage von     diinnem    Pa  pier oder einem andern geeigneten Material  
EMI0001.0042     
  
    versehene <SEP> Schicht.

   <SEP> von <SEP> sensibilisierter <SEP> Gela  tine <SEP> wird <SEP> lünteir <SEP> denn <SEP> zu <SEP> kopierenden, <SEP> in <SEP> übli  cher <SEP> Weise <SEP> und <SEP> auf <SEP> irgendwelchem <SEP> Material
<tb>  ansgeführtcii <SEP> ()rigIlial, <SEP> oder <SEP> einem <SEP> davon <SEP> ge  nommenen <SEP> photographischen <SEP> Negativ <SEP> expo  niert.
<tb>  Nach <SEP> der <SEP> Belichtung <SEP> überträgt <SEP> man <SEP> die
<tb>  sensibilisielte <SEP> Sclliclit <SEP> auf <SEP> eine <SEP> provisorische,
<tb>  vorzugsweise <SEP> aus <SEP> einem <SEP> gewachsten <SEP> Bogen
<tb>  licst.eliciide <SEP> Unterlage.

   <SEP> welche <SEP> zweckmässiger  weise <SEP> (buch <SEP> _Illl@glesseil <SEP> von <SEP> Paraffinlösung
<tb>  auf <SEP> cincii <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Gelatineschieht <SEP> versehe  nen <SEP> Papierbogen <SEP> erhalten <SEP> wird, <SEP> und <SEP> zieht
<tb>  darauf <SEP> die <SEP> urspriingliche <SEP> Unterlabe <SEP> ab. <SEP> Hier  bei <SEP> verführt <SEP> man <SEP> vorzugsweise <SEP> so, <SEP> (lass <SEP> man
<tb>  @@'achspapier <SEP> und <SEP> belichtete <SEP> Schicht <SEP> im <SEP> Kon  tal;

  t <SEP> in <SEP> 1 < imva <SEP> rines <SEP> Wasser <SEP> bringt <SEP> und <SEP> darauf
<tb>  einem <SEP> sanften, <SEP> gleichmässigen <SEP> Druck <SEP> aussetzt,
<tb>  bis <SEP> (nie <SEP> belichtete <SEP> Schicht <SEP> fest <SEP> und <SEP> gleich  mässig <SEP> aul' <SEP> dcni <SEP>  'aclispapier <SEP> haftet. <SEP> Ur  sprüngIiche@nterlage. <SEP> Wachspapier <SEP> und <SEP> da  zwis^llci;

  licg(#1(le <SEP> Schi,-lit <SEP> werden <SEP> darauf <SEP> in
<tb>  warmes <SEP> Wasser <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 2 <SEP> 7 <SEP>   <SEP> C <SEP> getaucht,
<tb>  was <SEP> zur <SEP> Folge <SEP> hat, <SEP> (lass <SEP> (nie <SEP> Schicht <SEP> erweicht
<tb>  und <SEP> die <SEP> urspiiingliclie <SEP> Unterlage <SEP> abgezogen       
EMI0002.0001     
  
    tveiclen <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> Schicht <SEP> bleibt <SEP> auf <SEP> der <SEP> pro  C\nt@-rla7e <SEP> haften. <SEP> haften.
<tb>  Sie <SEP> wird <SEP> sodann <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> mit
<tb>  inem <SEP> -er <SEP> entwickelt. <SEP> wobei <SEP> die <SEP> un  beli@@hteten <SEP> Teile <SEP> aufgelöst <SEP> werden <SEP> und <SEP> ein
<tb>  detitliclies <SEP> plic_,togiaphisches <SEP> Negativ, <SEP> resp.
<tb>  P(_ <SEP> -itiv <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Wachspapier <SEP> entsteht. <SEP> Das
<tb>  Ne"ativ.

   <SEP> resp. <SEP> Positiv <SEP> kann <SEP> durch <SEP> Baden <SEP> in
<tb>  Ei.il@'r <SEP> Alaunl < isung <SEP> oder <SEP> einer <SEP> andern <SEP> Lösung
<tb>  beLufs <SEP> Häi-triiig <SEP> der <SEP> Gelatine <SEP> fixiert <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> Belic-htiing,sdauer <SEP> der <SEP> Sehieht <SEP> ist <SEP> selbst  -@ <SEP> ei-stä.ndlich <SEP> s@ <SEP> zu <SEP> bemessen, <SEP> da.ss <SEP> ein <SEP> klares,
<tb>  scli:@rfes <SEP> Negativ, <SEP> resp. <SEP> Positiv <SEP> erhalten <SEP> wird.
<tb>  @@ <SEP> acli <SEP> den:

   <SEP> Entwickeln, <SEP> bezw. <SEP> Entwickeln
<tb>  tii-<B>.(,</B> <SEP> Härten <SEP> überträgt <SEP> man <SEP> die <SEP> entwickelte
<tb>  Scli_cht.von <SEP> eler <SEP> provisorischen <SEP> auf <SEP> eine <SEP> blei  ben@le <SEP> Unterlage <SEP> aus <SEP> dünnem <SEP> Yoshinopapier,
<tb>  Batist, <SEP> Seid,- <SEP> oder <SEP> ähnlichem <SEP> Material <SEP> feiner
<tb>  Te-:

  tur, <SEP> indc-in <SEP> man <SEP> die <SEP> bleibende <SEP> Unterlage
<tb>  auf <SEP> die <SEP> pro-.-isorisehe <SEP> Unterlage, <SEP> und <SEP> zwar
<tb>  ül-,,-i, <SEP> die <SEP> S-Lieht, <SEP> legt <SEP> und <SEP> zum <SEP> Anhaften
<tb>  Na--b <SEP> dem <SEP> Trocknen <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> die
<tb>  bl-ibende <SEP> U <SEP> ntc#rlage <SEP> mit <SEP> der <SEP> anhaftenden,
<tb>  eire <SEP> Sehabloi,e <SEP> bildenden <SEP> Schicht <SEP> von <SEP> der <SEP> pro  Unterlage <SEP> abziehen, <SEP> wobei <SEP> man
<tb>  1c-t@tere <SEP> reine <SEP> und <SEP> zu <SEP> fernerem <SEP> Gebrauche
<tb>  tait-lich <SEP> zurt_ch;

  ewinnt.
<tb>  Die <SEP> Seli@,l-,lone <SEP> ist <SEP> nun <SEP> gebratichsfei-tis.
<tb>  Si,- <SEP> kann <SEP> niit <SEP> irgendeinem <SEP> der <SEP> üblichen
<tb>  S!_hablonen-fL.,@pierverfahren <SEP> verwendet <SEP> wer  d(--i, <SEP> und <SEP> jede <SEP> l"liebige <SEP> Anzahl <SEP> Kopien <SEP> liefern.
<tb>  Bei <SEP> Benützung <SEP> eines <SEP> Rotations- <SEP> oder <SEP> ähn  licien <SEP> 1@opiF---rapparates <SEP> wird <SEP> die <SEP> Schablone
<tb>  so <SEP> e <SEP> insele@#t, <SEP> dass <SEP> die <SEP> U <SEP> nterlabseite <SEP> mit <SEP> der
<tb>  eiii2:

  ##färbten <SEP> Flicke <SEP> der <SEP> porösen <SEP> Farbwalze
<tb>  der <SEP> eüiefärbten <SEP> Druckplatte <SEP> sich <SEP> in
<tb>  Ii@ <  < itaht <SEP> bc-iitielet <SEP> und <SEP> die <SEP> Schwärze, <SEP> bez@ir.
<tb>  Faili@ <SEP> durch <SEP> die <SEP> Unterlage <SEP> und <SEP> die <SEP> Offnun  der <SEP> SeLail,one <SEP> hindurchdringt. <SEP> Die <SEP> <B>Ab-</B>
<tb>  erhält <SEP> in <SEP> der <SEP> bewohnten <SEP> Weise, <SEP> in  dctii <SEP> man <SEP> die <SEP> weissen <SEP> Bogen <SEP> auf <SEP> die <SEP> Schablone
<tb>  1F@#f-.
<tb>  Das <SEP> vorli-Ande <SEP> Verfahren <SEP> eignet <SEP> sieh <SEP> be  s@ <SEP> r_cier., <SEP> zur <SEP> T.-,-rv-ielfä.ltigun, <SEP> von <SEP> Manushrip  und <SEP> Zei,-linun-#en, <SEP> da <SEP> letztere <SEP> nicht <SEP> auf
<tb>  eig@:-ns <SEP> präp:_iertem <SEP> Material <SEP> aasgeführt <SEP> zu
<tb>  s(-i71 <SEP> brauchen.

         Das vorliegende     Verfahren        estattet    fer  ner unter Zuhilfenahme der     gebräuchlichen          photographischen        Kameras,        beziehun        gsweise     von     Vergrösserungskameras.        Vervielfältigun-          gen    in vergrössertem oder verkleinertem     llass-          stabe    herzustellen.

   Die dünne, sensibilisierte  Schicht tritt hierbei entweder an die Stelle  der     gewöhnlichen    photographischen Platte,       beziehungsweise    des     gewöhnlichen    photo  graphischen Films, oder sie wird hinter     einem     auf dem üblichen     photographischen        j@"ese     erhaltenen Negative belichtet.  



  Je nach     Wunseli    können     Photographien,     Gemälde, Karten oder     dergleichen    durch Ein  schalten eines     Halbtonrasters    in Halbton  manier     vervielfältigt    werden. Der Raster  kommt hierbei zwischen das     Original,        bezie-          liunosweise    das     photographische    Negativ und  die lichtempfindliche Schicht zu stehen.  



       Farbige        Vervielfältigungen    lassen sich  erzielen, indem man während der     Belichtung     der     lichtempfindlichen    Schicht oder beim  Herstellen     photographischer        Negative    nach  dem zu reproduzierenden Originale, Farben  filter zur     Anwendung    bringt und die ver  schiedenen so erhaltenen Schablonen     sul@zes-          siv    e zum Drucke der Reproduktionen in den  erforderlichen, verschiedenen Farben benützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vervielfältigung von Ma- nusliripten, auf der Sehreibmasehine oder mit- telst der Drueherpresse hergestellten Schrift stücken, Zeichnungen, Pliotosraphien und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine dünne, mit einer Unterlaje ver sehene.
    lichtempfindliche Schicht hinter dem zu vervielfältigenden Original, beziehungs weise einem davon genommenen photolgraphi- sehen Negativ exponiert, darauf die belichtete Schicht auf eine provisorische Unterlage überträgt, die ursprüngliche Unterlage citt- fernt, Bernach die auf der provisorischen Un terlage haftende Schielet entwickelt,
    soelann die entwickelte Schicht auf eine bleibende Unterlage von feiner Textur iiberträ-t und schliesslich die provisorische Unterlage von der Schicht, während diese an der letzten Un terlage haften bleibt, abzieht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, da.ss als bleibende Unter lage Yoshinopapier verwendet wird.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch g<B>01</B> ekennzeichnet, dass als bleibende Unter- 1age Batist verwendet wird. 8 Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als bleibende Unter lage Seide verwendet wird. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entwickelte, auf der bleibenden Unterlage befindliche, eine Schablone bildende Schicht mit ihrer blei benden Unterlage mit einer eingefärbten Oberfläche in Kontakt gebracht wird, derart, dass die Farbe durch die Unterlage und die Öffnungen in der Schablone hin durchdringen kann. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man behufs E,rzieliing von Halbtolieffekten, zxvisclien das 711 re produzierende Original, beziehungsweise ein davon genommenes photographisches gativ und die lichtempfindliche Schicht während der Belichtung der letzteren einen Halbtonraster einsehaltet. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspriichen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass man, uni farbige Vervielfäl- tigungen zu erhalten, durch Anwendung von Farbfiltern verschiedene Schablonen herstellt und diese sukzessive zum Drucke der Reproduktionen in den verschiedenen erforderlichen Farben benützt.
CH86393D 1917-12-04 1919-03-03 Verfahren zur Vervielfältigung von Manuskripten, auf der Schreibmaschine oder mittelst Druckerpresse hergestellten Schriftstücken, Zeichnungen, Photographien und ähnl. CH86393A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB86393X 1917-12-04
GB20118X 1918-01-02

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CH86393D CH86393A (de) 1917-12-04 1919-03-03 Verfahren zur Vervielfältigung von Manuskripten, auf der Schreibmaschine oder mittelst Druckerpresse hergestellten Schriftstücken, Zeichnungen, Photographien und ähnl.

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