CH85884A - Geschwindigkeitsmesser. - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser.

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CH85884A
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Schuermann Walter
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Schuermann Walter
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Description


  Geschwindigkeitsmesser.    Die Erfindung bezieht sich auf einen Ge  schwindigkeitsmesser, bei demn die Bewe  gung eines angetriebenen Teils auf Anzeige  vorrichtungen durch ein Medium, z. B. Luft,  erfolgt, das in einer Trommel eingeschlos  sen ist, deren Innenwandungen mit Rippen  versehen sind, zwischen denen ein Flügelrad  frei drehbar gelagert ist.  



  Gemäss der Erfindung ist dieser Ge  schwindigkeitsmesser so gebaut, dass die Be  wegung von der angetriebenen, beiderseits  in Kugellagern laufenden Trommel mit  Innenrippen auf Zählwerke und mittelst des  in der Trommel befindlichen, in deren hoh  len Zapfen gelagerten Flügelrades auf ein  Zeigerwerk übertragen wird. Die Kugellager  und die Zählerwerke können in einem Rip  penkörper angeordnet sein, der von einem  leicht abnehmbaren, dünnwandigen     Blech-          mnantel    umgeben ist. Das eine Kugellager  kann zwecks leichten Zusammenbaues     ach-          sial    verstellbar sein, zu welchem Zweck  auch die hohlen Trommelzapfen und das  eine Lager der Flügelradachse in dem  Trommelzapfen verstellbar sein können.

      Auf der anliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der       Erfindung    dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Geschwindigkeitsmesser;  Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach  A-B der Fig. 1;  Fig. 3 ist ein Schnitt nach C-D der  Fig. 1;  Fig. 4i ist ein Teil der Flügelradlagerung  in grösserem Massstab im Schnitte;,  Fig. 5 ist eine Einzelheit;       Fig.    d ist ein Schnitt nach     E--F    der       Fig.    1;       Fig.    '1 ist ein Teil der Lagerung des Null  stellungszählers in Seitenansicht, und       Fig.    S ist. ein Schnitt- nach     G-H    durch  diesen Teil der Lagerung.  



  Das Traggerippe des Geschwindigkeits  messers besteht aus drei Ringen 1, 2 und 3,  die durch Rippen 4 und 5 miteinander ver  bunden sind, so dass ein aus einem Stück  bestehender     IHohlkörper    mit. durchbrochenen  Wandungen     gebildet    ist. Dieses Traggerippe  ist von einem dünnwandigen Blechgehäuse      6 umgeben, das den Geschwindigkeitsmes  ser dicht abschliesst. Auf dem obern Ring  3 ist eine Platte 7 befestigt, an der zwei  Wändre ä angebracht sind, in denen die bei  den Zähler     gelagert    sind. Die Achse 9 des  einen Zählers, der fortlaufend weiter zählt,  ist in den Wänden 8 gelagert. Der Nullstel  lungszähler ruht mit seiner Achse l0 in den  offenen Lagern 81 an den Platten 8, die  durch Flügel 1l geschlossen werden, die an  einenm gemeinsamen Stege 12 sitzen.

   Der  Steg wird in Schlitze 13 an den Platten 8  nach dem Einlegen der Welle l0 eingesetzt  und mittelst Schrauben 14 befestigt. Der  Nullstellungszähler kann also auf seiner  Achse 10 aufmontiert werden und dann in  zusammengebautem Zustand in seine Lage  rung eingebracht werden. Die Verstellung  des Nullstellungszählers auf Null erfolgt in  bekannter Weise. Bei der Verschiebung der  Welle 10 beweg i sich der auf demEnde dieser  Welle sitzende Ring 15 von der Wand 8 ab  iFig. 8), so dass die in der Wand 8 sitzende  Schraube 16 aus dem Schlitze 17 an dem  Ringe 15 heraustritt. Es kann also nun die  Welle 10 mit den einzelnen Zählerrollen ge  dreht werden, wobei diese Rollen in bekann  ter Weise mitgenomnnmen werden, bis sie auf  Null stehen. Damit die Welle l0 nicht in ver  kehrter Richtung gedreht werden kann, be  wegt sich eine Klinke 18 über Kerben 19  an dein Ringe l5.

   Nach dem Loslassen des  Griffes 20 drückt die Feder 21 die Welle l0  zurück, und die Schraube 16 kann wieder  in den Schlitz l7 eintreten.  



  Der     Antrieb    der beiden Zähler erfolgt  durcih die Schnecke 22, die auf dem Trom  melzapfen 40 sitzt. Durch diese Schnecke  wird mittelst des Schneckenrades 24 die  Welle 25 angetrieben, die in den Wänden  @ gelagert ist. Auf dieser Welle sitzt eine  Schnecke 26, die ein Schneckenrad 27 an  treibt, dessen Welle 28 in den Lagerungen  29 ruht, die an der einen Wand 8 ange  bracht sind. Auf dieser Welle 28 stecken  zwei Schnecken 30 und 3i, die auf     Schnek-          kenräder    32 und 33 wirken, die auf den  Zählerwvellen 10 und 9 sitzen. Das Schnek-    kenrad 27 und die Schnecken 30 und 31  besitzen Schlitze 34, 35 und 36, in die Stifte  <I>3</I><B>2,</B> 38 und 39 ragen, die in der Welle 28 be  festigt sind.

   Die Drehung der Welle 28 er  folgt in der Richtung, dass die Schnecken und  das Schneckenrad gegen diese Stifte durch  den Arbeitsdruck     gedrückt    werden.  



  Der mit der Schnecke 22 versehene obere  Zapfen 40 der hohlen Trommelachse ist     mit-          telst    Gewinde 41 in den übern Trommelteil  23 eingeschraubt und durch eine Gegen  mutter 70 gesichert. Auch der untere Zap  fen 42 der Trommelachse ist     mittelst    Ge  winde 43 in den untern Teil 44 der Trom  mel eingeschraubt und gleichfalls durch  eine Gegenmutter 71 gesichert. Beide     Trom-          mnelteile    sind am Unmfang genau aufeinan  dergepasst und miteinander verbunden. Die  Rippen in jedem Trommelteile besehen mit  diesem aus einem Stücke, das durch Spritz  guss hergestellt ist. Dadurch werden sehr  genaue Teile erhalten, die einer besonderen  Nacharbeit nicht bedürfen. Die Teile sind  auch sehr widerstandsfähig.

   Der obere Zap  fen 40 läuft in dem Kugellager 45, das in  dem Stege 46 gelagert ist, der von den Wän  den 8 gehalten wird. Der untere Zapfen 42  ist in dem Kugellager 47 gelagert, das in  dem Traggerippe angeordnet ist und auf  den Schrauben 48 und 49 ruht. Mittelst die  sen kann das Kugellager also achsial ver  stellt. werden. Auf diese Weise lässt sich  der- Abstand der beiden     Kugellager    4:5     und     47     beim    Einsetzen der     Troiniliel    so     genau     einstellen, dass die Zapfen 40,     -i2    ohne Spiel  laufen.

   In dem untern     Zapfun        ':2    ist eine  Schraube 50     angeordnet,    die eine Vertie  fung     51    besitzt, in der die Spitze 52 der  Achse 53 drehbar ruht. Auf dieser Achse  sind die     FlUigel        5i    befestigt.. Die Achse 53  ist in ihrem     mittlern    Teil dünner als;     oben          und    unten, und die einzelnen Flügel     be-          sitzen    an der Innenkante     Ausschnitte        5ö    und  Löcher 56.

   Die Flügel sind mit der Achse  gleichfalls durch     Spritzguss    verbunden. Dies  geschieht in der Weise, dass die Flügel in  der richtigen Lage in einer geeigneten Form  um die Achse herum angeordnet werden      und dann gegen die Achse in die     Zwischen-          räurme    zwischen den Flügel Spritzguss ge  blasen wird, wobei sich das Metall als Nabe  S3 um die Achse legt, dabei den Hohlraum       zwischen        dem    dünnen Teil der Achse und  den Ausschnitten 55 als kompakte Masse  ausfüllt und auch durch die Löcher 56 tritt  und infolgedessen nach dlern Erkalten die  Flügel an der Achse festhält.

   Wenn die  Flügel bei dieser Herstellung genau zur  Achse angeordnet werden, ist ein nachträg  liches Bearbeiten für den genauen Lauf dles  Flügelrades nicht mehr erforderlich. Der  achsiale Schnitt der Trommel und die ent  sprechende Form des Flügelrades ist unge  fähr schwalbenschwanzförmig, so dass sich  die Trommel möglichst der zweckmässigen  äussern Form des Traggerippes und des  Blechmantels anpasst. Oben besitzt die Achse  53 eine achsiale Bohrung 57, in die eine  dünne Welle 58 fest eingesetzt ist. Diese  Welle läuft in einer hohlen Schraube 59,  die in dem Gehäuse 60 des Kugellagers 45  befestigt und durch eine Gegenmutter 61 in  der geeigneten Stellung gesichert ist.

   Die  Höhenlage des Flügelrades kann durch Ver  stellen der Schrauben 50 und 59 so einge  stellt werden, dass die Flügel mit dem er  forderlichen beiderseitigen Spiel zwischen  den Rippen der Trommel 23, 44 laufen. Auf  der Welle 58 ist der Zeiger 80 befestigt, der  in bekannter Weise die Geschwindigkeit auf  einem Zifferblatt anzeigt. Die Bremsung des  Flügelrades erfolgt mittelst der Feder 62.  



  Die biegsame Welle zum Antriebe der  mit den Rippen     versehenen    Trommel wird  in dem Schlitze 63 an dem Zapfen 42 be  festigt. Die Drehung der Trommel bewirkt  dann in bekannter Weise die Verstellung  des Flügelrades unter entsprechendem Span  nen der Feder 62, wodurch der Zeiger 80  die erreichte Geschwindigkeit auf dem Zif  ferblatt anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitsmesser, bei dem die Be wegung eines angetriebenen Teils auf An- zeigevorrichtungen durch ein Medium er fol<U>g</U>t, glas in einer Trommel eingeschlossen ist, deren Innenwandungen mit Rippen ver- schun sind, zwischen denen ein Flügelrad frei drehbar gelagert ist, dadurch gekenn zeichnet, dlass die Bewegung von der ange triebenen, beiderseits in Kugellagern lau fenden Trommel mit Innenrippen auf Zähl werke und mittelst des in der Trommel be findlichen, in deren hohlen Zapfen gelager ten Fliigelrades auf ein Zeigerwertk über- @agen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gesclhwindiglkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kugellager achsial verstellbar ist. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Trommelzapfen an der Trommel achsial verstellbar sind. 3. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelradachse in einem hohlen Trom- inelzapfen auf einem achsial verstellbaren Slpurlager rulht und mit ihrem andern Ende in einem Ringlager läuft, das ver stellbar an einem Lager der Trommel an geordnet ist. 4.
    Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel im Querschnitt ungefähr eine schwalbenschwanzförmige Gestalt besitzt. 5. Geschwindiglkeitsmesser nach Patentan- s1)rucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel aus Sprit.zguss besteht und die Fliigel mit ihrer Achse durch Spritzguss verbunden sind.
    6. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellager und die Zählerwerke in einem Rippenkörper angeordnet. sind, der von einem. leicht: abnehmbaren, dünnwan digen Blechmantel umschlossen ist..
CH85884D 1918-09-30 1919-09-29 Geschwindigkeitsmesser. CH85884A (de)

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CH85884D CH85884A (de) 1918-09-30 1919-09-29 Geschwindigkeitsmesser.

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