Schrankartiges Gestell zur Aufnahme und Zurschaustellunb Yon Stöcken und Schirmen. Den Gegensund der Erfindung bildet ein schrankartiges Gestell, das dazu dienen soll, auf verhältnismässig kleinem Raum eine grö ssere Anzahl von Stöcken und Schirmen un terzubringen und sie im Bedarfsfalle einem Käufer übersichtlich zur Schau stellen zu können.
Zu diesem Zwecke besitzt das schrankartige Gestell gemäss der Erfindung mehrere mit Haltevorrichtungen für Stöcke oder Schirme an wagrechten Stegen ver sehene, hintereinander angeordnete Rahmen, die durch Seitenrahmen miteinander verbun den und wenigstens teilweise derart gelenkig an dieselben angeschlossen sind, dass sie sieh wie Türen nach entgegengesetzten Richtun gen verschwenken lassen.
Der Erfindungs gegenstand wird hauptsächlieh iri solchen Ladengeschäften vorteilhaft Verwendung fin den, in denen Stöcke und Schirme nur als nebensächlicher Verkaufsartikel geführt wer den und es an Platz fehlt, um eine grössere Anzahl Stöcke oder Schirme übersiehtlich zur Schau zu stellen.
Auf der Zeichnung sind mehrere beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs- gegenstandes dargestellt. Dabei zeigt von der ersten Ausführungsform Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. ? eine senkrechten Querschnitt, Fig. 3 einen wagrechten Selinitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
und Fig. 1 cineii wag-rechten Schnitt in dem Zustande. in welchem die sämtlichen in dem schrankartigen Gestell untergebrachten Stöcke oder Schirme für den Käufer zur Be sichtigung freiliegen;
Fig. 5 ist ein wagrechter Querschnitt einer andern Ausführungsform, und die Fig. G und i zeigen eine dritte Aus- 1'iilirungsl'orni im gesehlos.@enen und geöffne ten. Zustand im wagrechten Schnitte.
Das Gestell gem.sil3 Fig. 1 bis .1 besitzt drei hintereinander angeordnete Rahmen a. <I>b</I> und c und sie verbindende Seitenrahmen d und c.
Der hintere Rahmen c ist mit den Seitenrahmen d. e starr verbunden, während die beiden Rahmen a und b an den Seiten rahmen (l und e durch Scharniere <I>f.</I> g der art angelenkt sind. dass sie wie Türen, und zwar nach ent.gegen,--esetzten Richtungen ver-
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scll;@@@likt <SEP> wer,len <SEP> können, <SEP> wie <SEP> es <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> :
I
<tb> veraifchaulicllt <SEP> ist. <SEP> Jeder <SEP> der <SEP> drei <SEP> Rahmen
<tb> <I>c!, <SEP> b</I> <SEP> und <SEP> c <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einem <SEP> wacrechten <SEP> Stee <SEP> <I>lr.</I>
<tb> ver"=lien, <SEP> der <SEP> ilen <SEP> Träger <SEP> für <SEP> Haltevorrich ttn <SEP> ly#-n <SEP> i <SEP> bildet. <SEP> rlie <SEP> den <SEP> in <SEP> dem <SEP> schranl;artiben
<tb> Ge-t <SEP> all. <SEP> in <SEP> aufrechter <SEP> Stellung <SEP> nebeneinander <B>0'</B>er,--i.lit <SEP> unterzubringenden <SEP> Stöcken <SEP> oder
<tb> Scliii-men <SEP> sicliei-ün <SEP> Halt <SEP> gewähren. <SEP> Bei <SEP> den
<tb> beifl--ri <SEP> Rahmelf <SEP> n <SEP> und <SEP> c <SEP> ist <SEP> je <SEP> eine <SEP> Reihe
<tb> Halt#=vorrichtui <SEP> i <SEP> !en <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> des
<tb> wa-i-ehten <SEP> @t:
-es <SEP> <I>lr</I>, <SEP> angebracht, <SEP> während <SEP> der
<tb> (@uel-te@ <SEP> h. <SEP> 1,e; <SEP> dem <SEP> mittleren <SEP> Rahmen <SEP> b
<tb> zv <SEP> ei <SEP> Reilie-il <SEP> 1-1" <SEP> ltevorrichtungen <SEP> i <SEP> aufweist.
<tb> L'" <SEP> i <SEP> sämtliclie,n <SEP> Rahmen <SEP> besteht <SEP> die <SEP> un tere <SEP> -Täahnienl(-i-t,-, <SEP> wie <SEP> Fib. <SEP> \? <SEP> zeigt, <SEP> zweck ans <SEP> U-Eien, <SEP> -,nährend <SEP> die <SEP> Seitenleisten
<tb> lind <SEP> feie <SEP> oben= <SEP> Leiste <SEP> aus <SEP> Winkeleisen <SEP> be steli,-li <SEP> können. <SEP> Die <SEP> untern <SEP> U-Eisenleisten
<tb> l;önli,-n <SEP> durch <SEP> irren <SEP> Blech- <SEP> oder <SEP> Holzstreifen
<tb> abs@@clecl;
t <SEP> seit). <SEP> fier <SEP> im <SEP> Absta.nde <SEP> der <SEP> Halte vol-ri'-litLliiben <SEP> mit <SEP> Löchern <SEP> Versehen <SEP> ist.
<tb> i11 <SEP> tv--lehe <SEP> dieche <SEP> oder <SEP> Scllirme <SEP> eingestellt
<tb> zver@1,-n <SEP> hinnen.
<tb> D;- <SEP> R.ahnic=-, <SEP> <I>ci, <SEP> h</I> <SEP> und <SEP> c <SEP> können. <SEP> unten <SEP> und
<tb> all <SEP> (L-n <SEP> obern <SEP> h,l;en <SEP> noch <SEP> durch <SEP> ornamental
<tb> aus-",@climücl=9r. <SEP> Metallstreifen <SEP> k <SEP> und <SEP> Metall winl=f-l <SEP> l <SEP> ver-t,-ift <SEP> sein. <SEP> Das <SEP> ganze <SEP> Gestell
<tb> kanil <SEP> entweder <SEP> ;
-,lleitig <SEP> offen <SEP> oder <SEP> auch <SEP> ver @@last <SEP> seile. <SEP> Unter <SEP> Umständen <SEP> genügt <SEP> die <SEP> An brin-4liilb <SEP> einer <SEP> Glasscheibe <SEP> an <SEP> der <SEP> Oberseite
<tb> des <SEP> (Festelles. <SEP> Tkann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> das <SEP> Gestell
<tb> an <SEP> durüel;v.:;,nd, <SEP> sowie <SEP> oben, <SEP> an <SEP> den <SEP> Sei ten <SEP> und <SEP> unten <SEP> mit <SEP> Holz <SEP> verkleidet <SEP> sein,
<tb> wälircnd <SEP> nur <SEP> fh-i <SEP> vordere <SEP> Rahmen <SEP> a <SEP> verglast
<tb> ist.
<tb> Die <SEP> Haltevorrichtungen <SEP> an <SEP> den <SEP> Rahmen
<tb> c?, <SEP> b <SEP> und <SEP> c <SEP> sind <SEP> zweckmässig <SEP> als <SEP> federnde
<tb> Klammern <SEP> aus,el-@il.det. <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> diese
<tb> Fedei@l;
lamniern <SEP> an <SEP> dem <SEP> wagrechten <SEP> Stege <SEP> <I>la</I>
<tb> des <SEP> mittleren <SEP> Rahmens <SEP> b <SEP> hintereinander, <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> .versetzt <SEP> zueinander <SEP> angebracht.
<tb> Dd-r <SEP> Erfindunzsgegenstand <SEP> lä-sst <SEP> sich <SEP> auch
<tb> in <SEP> <B>d(</B>-r <SEP> Weise <SEP> aiishilden, <SEP> dass <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> Rah men <SEP> r <SEP> ein <SEP> vierter <SEP> Rahmen <SEP> hinzugefügt <SEP> wird,
<tb> -wobei <SEP> der <SEP> Rahilien <SEP> c <SEP> und <SEP> der <SEP> vierte <SEP> Rahmen
<tb> in <SEP> ä <SEP> linlicher <SEP> @@"F-ise <SEP> wie <SEP> die <SEP> Rahmen <SEP> t! <SEP> und <SEP> b
<tb> an <SEP> d--f:
<SEP> Seitenrahmen <SEP> <I>cl</I> <SEP> und <SEP> e <SEP> angelenkt <SEP> wer den. <SEP> zc, <SEP> dass <SEP> @icli <SEP> auch <SEP> diese <SEP> beiden <SEP> Rahmen,
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ähnlich <SEP> wie <SEP> die <SEP> Rahmen <SEP> <I>n</I> <SEP> und <SEP> <B>l <SEP> i,</B> <SEP> na,-b. <SEP> ent begenbesetzten <SEP> Richt1zll-en <SEP> verchivt,nl;
en <SEP> la sen. <SEP> Zwischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> verschji-ciihl@aren
<tb> Rahmenpaaren <SEP> kann <SEP> dann <SEP> noch <SEP> ein <SEP> fünfter
<tb> Rahmen <SEP> starr <SEP> an <SEP> den <SEP> Seitenwänden <SEP> I@efe@tibt
<tb> sein.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> klar, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> einer <SEP> derarti@"@eii <SEP> Ein richtung <SEP> des <SEP> Gestelles <SEP> eine <SEP> sehr <SEP> grosse <SEP> A-n zahl <SEP> von <SEP> Stöcken <SEP> und <SEP> Schirmen <SEP> auf <SEP> kleinem
<tb> Raum <SEP> untergebracht <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> ivä,lirend
<tb> es <SEP> durch <SEP> Z'erschwenken <SEP> der <SEP> bewe-,lieli
<tb> Rahmen <SEP> niöbliell <SEP> ist, <SEP> den <SEP> ganzen
<tb> Inhalt <SEP> des <SEP> scliranl;
artigen <SEP> (ze.stelles <SEP> für <SEP> den
<tb> Käufer <SEP> 7.11r <SEP> Beslehtl 'nn <SEP> -' <SEP> frelzule-''f-il, <SEP> ohne
<tb> dass <SEP> die <SEP> Stöcke <SEP> oder\SCbirine <SEP> aus <SEP> ihren <SEP> Hal tern. <SEP> gelöst <SEP> zu <SEP> tveiden <SEP> brauchen. <SEP> Ein <SEP> solche
<tb> Gestell <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> ohne <SEP> fi#lnvie,rigkeit <SEP> sellist
<tb> in <SEP> beschränkten <SEP> @leschäftsräur@@lic@ikeiten <SEP> un terbringen.
<tb> Die <SEP> versehwenkbaren <SEP> Rahmen <SEP> <I>Cl</I> <SEP> 1111d <SEP> <B>b</B>
<tb> lasen <SEP> sich <SEP> noch <SEP> weiter <SEP> auswärts, <SEP> als <SEP> wie <SEP> in
<tb> Fi'. <SEP> 1 <SEP> gezeigt, <SEP> versehwenken.
<tb> Die <SEP> Haltevorrichtun <SEP> @-,en <SEP> i <SEP> können <SEP> in <SEP> be liebicer <SEP> @Vcise <SEP> ausge@taltt;
<SEP> sein. <SEP> Sie <SEP> haben
<tb> die <SEP> Stöcke <SEP> oder <SEP> Schirme <SEP> nur <SEP> an <SEP> den
<tb> rechten <SEP> Stegen <SEP> in <SEP> übersichtlichen <SEP> Steflung,,n
<tb> züi <SEP> siellern.
<tb> Das <SEP> o,a.nze <SEP> schrankartige <SEP> Gestell <SEP> kann
<tb> auf <SEP> Laufrollen <SEP> gestützt <SEP> werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> es
<tb> möglich <SEP> ist, <SEP> das <SEP> Gestell <SEP> zum <SEP> Zwecke <SEP> der
<tb> Besichtigung <SEP> des <SEP> Inhaltes <SEP> durch <SEP> den <SEP> Küifer
<tb> bequem <SEP> an <SEP> jede <SEP> geeignete <SEP> freie <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> La dens <SEP> zu <SEP> rollen, <SEP> wo <SEP> Platz <SEP> zur) <SEP> .@u@w:
irl-s schwenken <SEP> der <SEP> beweglichen <SEP> Ralnnen <SEP> vorhan den <SEP> ist, <SEP> während <SEP> nach <SEP> erfoluter <SEP> @eichti@.@,ung
<tb> des <SEP> Schrankinhaltes <SEP> und <SEP> Schliessen <SEP> der <SEP> Vah men <SEP> das <SEP> Gestell <SEP> wieder <SEP> bequem <SEP> ans <SEP> dem
<tb> Webe <SEP> gerollt <SEP> werden <SEP> haalll.
<tb> Die <SEP> in <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> f, <SEP> und <SEP> t <SEP> dargzestellte
<tb> Ausführunbsforln <SEP> der <SEP> Erfilichi1f- <SEP> ist <SEP> für <SEP> sol che <SEP> Räumlichkeiten <SEP> geeignet, <SEP> die <SEP> ein <SEP> Ver schwenhen <SEP> breiter <SEP> Gestellrahmen <SEP> nicht <SEP> -e statten. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> auch <SEP> oftmals <SEP> notwendig
<tb> sein, <SEP> den <SEP> Ladentisch <SEP> zur <SEP> Aufstellallo;
<SEP> rles
<tb> schrankartigen <SEP> Gestelles <SEP> zu <SEP> benutzen. <SEP> Für
<tb> solche <SEP> Fälle <SEP> kann <SEP> das <SEP> Gestell <SEP> derart <SEP> ein berichtet <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Rahmen <SEP> gegenüber
<tb> den <SEP> Ausführungsbeispielen <SEP> nach <SEP> den <SEP> Fing. <SEP> 1 bis 5 für das Verschwenken nach vorn oder hinten nur die Hälfte des Raumes brauchen. Dessenungachtet kann aber in dem schrank artigen Gestell die gleiche Anzahl von Schir men oder Stöcken untergebracht werden, wie auch dem Käufer der Überblick über sämt liche Schirme oder Stöcke gewährbar ist.
Erreicht wird dieser. Zweck durch eine Teilung der Schwenkrahmen in Art von Flügeltüren.
Wie leicht zii erkennen, ist sowohl der vordere, .als fauch der innere Schwenkrah men, von dein in den Grundrissen F'ig. 6 und 7 nur die obern Stege, die mit den un tern durch vertikale Seitenstäbe verbunden zu denken sind, erkennbar sind, aus je zwei Teilen hergestellt.
Die Teile a, a1 des vor- dern Schwenkrahmens sind in ihren Aussen kanten durch Scharniere an die Seiten rahmen d und e derart angelenkt, dass sie nach aussen hin um 270 'geschwenkt wer den können, bis sie sich, wie Fig. 2 zeigt, flach an die Seitenrahmen d und e anlegen. Der innere Rabinen ist ebenfalls aus zwei Teilen b, b1 hergestellt.
Diese sind aber nicht unmittelbar, sondern mittelst rechtwinklig abstehender Arme ira, ml bei g, g1 an die Seitenrahmen d, e angelenkt. Die Arme m, mal gestatten ein Auswärtsscliwenken der innern Rahmenteile b, b1 in der Weise, däss diese sich im rechten Winkel an die Seiten rahmen d, e anschliessen, wie es in Fig. 7 gezeigt ist.
Es wird für das Verschwenken vor dem Gestelle bei einer derartigen Tei lung der Schwenkrahmen ein verhältnis- in ässig geringer Raum beansprucht.
Dabei <B>a</B> kann der Käufer, der sich vor dem Laden tisch und etwa vor der Mitte des Gestelles befindet, nicht nur die an dem rückwärti gen Rahmen c und an den beiden innern Rahmenhälften b, b1 aufgestellten Schirme überblicken, sondern bequem auch die an den seitlich gegen die Seitenrahmen ge schwenkten Vorderrahmenteilen a, W auf gestellten Schirme. bezw. Stöcke in Augen sehein nehmen.