CH85283A - Verfahren und Einrichtung zur Kühlung leerlaufender Turbinen für elastische Treibmittel. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kühlung leerlaufender Turbinen für elastische Treibmittel.

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CH85283A
CH85283A CH85283DA CH85283A CH 85283 A CH85283 A CH 85283A CH 85283D A CH85283D A CH 85283DA CH 85283 A CH85283 A CH 85283A
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      \-erfahren    und Einrichtung zur     Kühlung        leerlaufender    Turbinen für elastische  Treibmittel.    Wenn in einer     Gruppe    vorn     Turbinen    für  elastische Treibmittel eine einzelne Turbine  oder     deren    mehrere     gelegentlich        nur        uuilaufen,     ohne Arbeit zu verrichten, so     kommt    es vor,  dass in der     betreffenden    Turbine eine     durch     Reibung des zurückgebliebenen Treibmittels  an den     Turbinenschaufeln        hervorgerufene,

            schädlich    hohe Temperatur auftritt.     Diesem     Übelstande sollen das den     Gegenstand    der  vorliegenden     Erfindung        bildende        Verfahren     und die zur Ausführung dieses Verfahrens  dienende Einrichtung zur Kühlung     leerlannfen-          der    Turbinen abhelfen.  



       Gemäss    dieser Erfindung wird     jeweilen     durch eine von der Arbeitsleistung ausge  schlossene Turbine ein elastisches     Mediuu.     als Kühlmittel in     entgegengesetzter        Richtung     zu der normalen, das heisst bei Arbeitsleistung  stattfindenden     Strömungsrichtung    des Treib  mittels gesaugt, zum     Zwecke,    durch jenes       D1ediun.        Wärme    von den     innern    Teilen der  leerlaufenden Turbine     aufnehmen    zu lassen,

    also diese Turbine zu     kühlen.    Die dabei       stattfindendeTeniperaturzunaliniedes        llediunis            kann    unter     @m@3t:inden        der        Tenil.eratui#ab-          nahnie        entsprecbun,    die     dein    Treibmittel in  der Arbeit     leistenden    Turbine     widerfährt.     Als     Kifhlinedium    kann zum Beispiel Luft  oder Abdampf von einer andern Turbine,

         ebensowohl        aber    auch     Anzapfdampf    oder  unter     Uniständen    auch     I'rischdanipf    zur Küh  lung     Verwendung        finden.        Zum        Durchsangen     des     Kühlmediums        bedient        nian    sich am vor  teilhaftesten eines     I;

  jehtcirs    mit     einem        Ab-          sperrventil,        welches        derart        angeordnet    und  mit einem     ;litl:tf')ventil        für    das     Treibmittel     der     arnf@;er        Betrieb    zu     setzenden    Turbine so  gekoppelt ist,     daL;

          beint    Schliessen des     An-          lal. veiiti1s    für das Treibmittel der Turbine  das Absperrventil sich     Öffnet,    und infolge  dessen der     Ejektor    mit dem Ansaugen ein  setzt.  



  Die beigegebenen     Zeichnungen.    stellen in  Langschnitten zwei     Ausführungsbeispiele    einer  zur     Ausführrtiig    des     Verfahrens;    beziehungs  weise zur     Kühlung    einer     leerlaufenden        Tur-          bire    für elastische Treibmittel geeigneten       Einrichtung        dar.        I'ig.    1     ziigt    zwei auf der-      selben Welle sitzende Turbinen     ungleicher     Grösse,     Fig.    2 eine Turbine mit gegenläufigen,

    auf getrennten     1Vellen    sitzenden Laufrädern.  Als Treibmittel ist irr beiden Beispielen Dampf       arigenonimeri.     



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1  ist das     Dampfzuleitungsrohr    3 der grösseren       Turbine    1     mittelst    eines     Anlassventils    7, das  jenige 4 der kleineren Turbine 2 mittelst des       Anlassventils    8     =in    die     Hauptdampfleitung    5  angeschlossen.

   Das     Anlassventil    7 ist derart  mechanisch mit einem Absperrventil 14 ver  bunden, dass,     wenn    jenes geschlossen wird,  also die     Verbindung    zwischen 3 und 5 auf  gehoben wird,  < fieses letztere (14) geöffnet       wird,

      wodurch selbsttätig eine Verbindung       zwischen    dem     Rohre    3 und einem     Dreiweg-          stutzen    9     zustandekommt.    In gleicher Weise  ist     auch    das     Aulassventil    S     finit    dein eben  falls an den Stutzen 9 angeschlossenem Ab  sperrventil     1l1    mechanisch verbunden.

   Der  Stutzen 9 ist mit dein     Ejektor    10 verbunden,  an welchen die     Wasserzuflussleitung    11 und  die     V,'asserabflrir:eiturrg    12 . angeschlossen  sind.     DerlVasserzufluss    kann durch das Hand  rad<B>12b</B> eines Ventils geregelt werden.     311t     15 ist eine     beiden        Turbinen    gemeinsame       Kammer    für den Abdampf und mit 6 das       Dampfttusströrnun        gsrohr    bezeichnet.  



       1Venn    zum Beispiel die Turbine 1     voll-          laufen,    die Turbine 2 dagegen leerlaufen,  das     li@@ilit        keine    Arbeit verrichten soll, so       werden    die     Anlafventile    7 und S derart ein  gestellt, dass zwischen der Leitung 5 und  dem     Rohre    3 einerseits und zwischen dem       Stutzen    9 und     dem    Rohre 4 anderseits Ver  bindung besteht.

   Der Abdampf der Turbine  1 wird dann     mittelst    des     Ejektors    10 aus  der     Ii@_rümer    15     durch    die leerlaufende Tur  bine     'hindurch.        sodann    durch das Rohr 4,  das     A11;sperrveritil    16 und den Stutzen 9 ab  gesaugt.  



  Beien     Ausführungsbeispiel    nach     rig.    2  bezeichnet 1', 1" eine Doppelturbine, bei       welcher    die umlaufenden Schaufeln des     einen     Laufrades die Leitschaufeln des andern Lauf  rades     trlderi.    Es ist     hiebei    angenommen,     dass     die     Turbine    1"     rum    Beispiel mittelst einer    Kupplung 18 oder einer andern Vorrichtung  oder     mittelst    einer     Übersetzung        gezwungen     sei,

   gelegentlich an der     Drehung        jener        Vor-          richtung   <B>18</B> bloss     teilzunehmen,    sei     e,    in     ibrein     normalen Drehungssinn oder in     unigekehrtem     Sinn, ohne selbst Arbeit zu verrichten,     und     dass sie daher gekühlt werden müsse.     111t     17 ist eine     Hilfsdampfzuleitung    und mit 6'  eine gegebenenfalls unterteilte     Kammer    be  zeichnet, an welche unten die Leitung  für den Abdampf angeschlossen ist.

   5 ist  eine Leitung, durch     welche    der gewöhnlich  zum Antrieb der Turbinen verwendete Frisch  dampf     zuströmt,    7 das     Anlassventil,        welches     an den     Dreiwegstutzen    9     aiigeschlos,eri    ist,  von welchem das     innerhalb    der Kammer  geteilte Rohr 3 nach der Turbine führt.

   Das       Anlassventil    7 ist derart     inechaniseh    mit     dein     ebenfalls an den Stutzen 9     angeschlossenen     Absperrventil 14 verbunden, dass dieses ge  öffnet wird, sobald ersteres     geschlossen        wir,1,     wobei eine Verbindung zwischen dein Dampf  rohre 3 und dem     Ejektor    10     zustandekoinmt.     11 ist     das-Wasserzuleitungsrolir,

      12 das     Was-          serableitungsrolir    des     Ejektors.    Der     Wasser-          zufluss    kann durch das Handrad 13     eines     Ventils geregelt werden.

   Sobald die Verbin  dung     zwischen    dem Rohre 3 und dem     Ejektor     10 hergestellt ist, saugt letzterer     =ins    der       Hilfsdanipfleitung    1 7 Dampf an, welcher  durch die Turbine     hindurchströmt.    Es     kann     Abdampf oder     fliirapfdaiiipf    von einer andern  Turbine, oder auch nasser oder     ge@ittigter     Frischdampf sein.

Claims (1)

  1. PATEN'TAN bPRü CHE I. Verfahren zur Kühlung leerlaufender Tur binen für elastische Treibmittel, dadurch gekennzeielniet, daG, durch die leerlaufende Turbine ein elastisches Kühlmedium in einer zur normalen @urchstrümungsrich- tung entgegengesetzten Richtung hindurch- gesaugt wird.
    1I. Eierrichtung zur Ausführiinl; des Verfahrens nach Patentarispi,ricli I. dadurch gekenn zeichnet, dass ein mittelst eines Anlass- ventils absperrbares, zur Zuleitnig des elastischen Treibmittels zur Turbine be- stimmten Rohr mittelst, eines Absperr ventils mit einer Saugleitung in Verbin dung steht, zum Zwecke, bei leerlaufender Turbine ein elastisches Kiiltltnedittm durch dieselbe hindurch absaugen zu können.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dar als elastisches Kühl- tnedium von einer andern Turbine ent nommener Abdampf verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, daf, als elastisches Kühlmedium Frischdampf verwendet wird.
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Anlassventil des Zuleitungsrohres für das Treibmittel tnit dem die Verbindung jenes Rohres mit der Saugleitung herzustellen bestimmten Absperrventil derart mechanisch verbunden ist, dass beim Schliessen des Anlassverltlls das Absperrventil der Saugleitung sich öffnet, und umgekehrt. 4.
    Einrichtung nach Patetttansprttah II, da durch gekennzeichnet, dass an die Saug leitung ein Ejektor angeschlossen ist. 5. Einriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil derart mit dem An lassventil des Zuleitungsrohres für das Treib mittel verbunden ist, dass beim Schliessen des Anlahventils der Ejektor sogleich in Tätigkeit tritt.
CH85283D 1917-12-27 1919-04-10 Verfahren und Einrichtung zur Kühlung leerlaufender Turbinen für elastische Treibmittel. CH85283A (de)

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