G ra b e n b a gger.
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<B>Es</B> <SEP> -,Ibt <SEP> bei <SEP> <B>weluben</B> <SEP> die
<tb> Baggerleiter <SEP> voii <SEP> einem <SEP> Joulie <SEP> gelragen <SEP> wird.
<tb> das <SEP> init <SEP> deni <SEP> eines <SEP> selbstbe-weg IJ:chen <SEP> und <SEP> iiiotori,(#ll(, <SEP> Xrafl <SEP> J),ebenden
<tb> Vehikel, <SEP> fest <SEP> verbunden <SEP> ist <SEP> und <SEP> bei <SEP> denmi
<tb> i--ur <SEP> ein <SEP> Heljen <SEP> und <SEP> dur
<tb> nii#gliell <SEP> ist-, <SEP> ',II)er <SEP> hein <SEP> Einstellen <SEP> <B>In</B> <SEP> eine
<tb> Vertikalebeiie. <SEP> Diese <SEP> Konstruhtionen <SEP> liaben
<tb> den <SEP> dass <SEP> in <SEP> 0 <SEP> elände, <SEP> quer <SEP> mir
<tb> Grabenrichtung <SEP> Gefiffle <SEP> zufolge <SEP> der
<tb> s:
(-biefen <SEP> l#,-i-,e <SEP> cles <SEP> Traldors. <SEP> bezIellun--weise
<tb> der <SEP> Baggerleiler <SEP> (1"i, <SEP> einem; <SEP> Grabens
<tb> mit <SEP> iliclit <SEP> 11-Ii#glich <SEP> ist
<tb> -und <SEP> bei <SEP> ein <SEP> VerhIen, men <SEP> der <SEP> Leiter <SEP> ;,wi#;elieii <SEP> clen
<tb> gun <SEP> eintritt, <SEP> Piesen <SEP> Naelliell <SEP> der <SEP> starren
<tb> hat <SEP> <B>Inall <SEP> schon</B>
<tb> cladureli <SEP> züi <SEP> belieben <SEP> versucht, <SEP> class <SEP> die <SEP> Bagger leiter <SEP> in <SEP> einer <SEP> <B>Wie,e</B> <SEP> wurden <SEP> <B>die</B>
<tb> in <SEP> dem <SEP> starren <SEP> Tralzforjoehe <SEP> gelagert <SEP> Ist <SEP> und
<tb> die <SEP> zufolge <SEP> des <SEP> Eligüngewichtes,
<SEP> der <SEP> Bagger leiter <SEP> automatisch <SEP> deren <SEP> Einstellun- <SEP> in <SEP> eine
<tb> <B>#71</B>
<tb> Vertikalebene <SEP> in <SEP> der <SEP> Rielitung <SEP> des <SEP> Grabens
<tb> bewirkt. <SEP> Allen <SEP> den <SEP> erwähnten! <SEP> Konstruktio nün <SEP> Laftet <SEP> aber <SEP> der <SEP> -,erneinsinie <SEP> Mangel <SEP> ang
<tb> <B>dass</B> <SEP> durüb <SEP> die <SEP> cleii <SEP> hintern <SEP> B < 1-- <SEP> g..gerteil <SEP> über-
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ragende <SEP> Lige <SEP> der <SEP> <B>-</B> <SEP> Biggerleiter. <SEP> welcher
<tb> durüh <SEP> das <SEP> auf <SEP> der <SEP> Vorderachse <SEP> des <SEP> Traktors
<tb> ruhende <SEP> das <SEP> Cie--e#iio#ewielit <SEP> e halten <SEP> werden <SEP> muss, <SEP> eine <SEP> Gewichtskonzentra tion <SEP> auf <SEP> die. <SEP> Einterr:ider <SEP> des <SEP> Traktors <SEP> statt.
findet. <SEP> Diese <SEP> (,,ewielit,#l#oiizeiitr,-itioli <SEP> iber <SEP> er sebwert <SEP> dis <SEP> Fahren <SEP> namentlich <SEP> ini <SEP> sumpfi <B><U>"(In</U></B> <SEP> Boden <SEP> und <SEP> ergibt <SEP> holie <SEP> spezifiselie <SEP> Bo deren <SEP> Wirkungen <SEP> aueli <SEP> dureb
<tb> clie <SEP> Anwendung <SEP> von <SEP> Raupen <SEP> nicht <SEP> genügen(]
<tb> -werden <SEP> kann. <SEP> Ferner <SEP> -wird <SEP> durch
<tb> die <SEP> Entlastun-, <SEP> der <SEP> Vorderriider <SEP> des <SEP> Ba, <SEP> ei, traktors <SEP> dessen <SEP> Steueruli-,#si-nö(,lichl#eit <SEP> beein beziebungsweise <SEP> wird <SEP> bei <SEP> Trakto deren <SEP> Vorschub <SEP> durch <SEP> die <SEP> Vordern,ider
<tb> oder <SEP> an <SEP> deren <SEP> Stelle <SEP> verwendete <SEP> Raupen <SEP> ge schielit. <SEP> die <SEP> Adbäsion <SEP> schädlich.
<SEP> vermindert.
<tb> Bei <SEP> den <SEP> meisten <SEP> bisheri"eii <SEP> Ausführuno-erl
<tb> <B>#71</B> <SEP> n
<tb> musste <SEP> überdie#; <SEP> der <SEP> Traktor <SEP> für <SEP> die <SEP> Aur nahrne <SEP> des <SEP> 13it---erteils <SEP> besonders <SEP> konstruiert
<tb> #n
<tb> werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> er <SEP> als <SEP> Zugorgan <SEP> für <SEP> land Arbeiten, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> <B>Pflü-</B>
<tb> 'en, <SEP> nicht <SEP> in <SEP> Frage <SEP> kam.
<tb> Geo,ünst,iiid <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> ist
<tb> min <SEP> ein <SEP> Grabenbagger, <SEP> der <SEP> gestattet, <SEP> die
<tb> oben <SEP> besebriebenen <SEP> Naeliteile <SEP> 7u <SEP> vermeiden.
und mit welchem eine grosse Wendefähigkeii auf der Strasse und im Gelände, die An passung an jede Geländeunregelmässigkeit, die günstigste Grewichtsverteilung, die An wendung normaler Traktoren, die für kraft schlüssigen Antrieb von andern Maschinen eingerichtet sind, und relative Billigkeit be zweckt wird, Zu diesem Zweck ist der eigentliche Baggerapparat als ein eigenes fahrbares Gestell ausgebildet, weist minde- stenss zwei Räder und einen Stützpunkt auf und ist an einem Traktor beweglich und hraftschlüssig aiigekuppelt.
Das eine Stütz organ beini Stützpunkt ist vorteilhafter- weise am Traktor und kugelartig gestaltet, so dass ein Abdrehen des Traktors in der Horizontalen bis zu zirka 90' nach finks und nach rechts, wie auch ein Ausschlag zwischen Traktor und Baggergestell in der Vertikalen möglich ist. Ausserdem wird zweckmässigerweise der Baggerrahmen in einem gewissen Abstand über die Traktor treibräderoberkante verlegt, wodurch eine Verdrehung zwischen Traktor und Bagger- rahinen möglich ist.
Durch diese Anordnumg wird für die reine Ortsveränderung des Grabenbaggers eine Anpassung an alle Strassenkurven und Terrainunebenheiten er reicht, ohne das Auftreten von schädlichen Spannungen für die Konstruktion. Man ver legt den Auflagepunkt des Baggerrahmens in vorteilhafter Weise vor die Traktorliinter- aelise und so nahe wie möglich hinunter an dieselbe, wodurch erreicht wird, dass zu nächst das Gewicht des Baggers im Sinne einer Belastung der Vorderräder nutzbar gemacht wird,
ini weiteren das Zug- niomeiit des Baggers auf den Traktor nöglichst gering ausfällt und schliesslich bei der Änderung der gegenseitigen Ver drehung zwischen Traktor und Bagger der Auflagepunkt einen geringen seitlichen Aus schlag in der Horizontalen augführt, was mit Bezug auf das Einhalten der Graben richtung während des Baggerns von Wichtig keit ist.
Um nun unabhängig von der Terrain neigung und der daraus sieh ergebenden Traktorlage einen Graben mit vertikalen Wällden zu, erzeugen, sind zweckmässiger weise die den Baggerrihmen stützenden Tiagräder mit einer Höheneinstellung ver- Sehen, durch welche jederzeit dein Bagger rahmen eine in der Richtung seiner Breite horizontale Lage gegeben werden kann. Da durch ist es nicht nur möglich, der Variation in der Geländeneigung fortlaufend Rechnung zu tragenpi, sondern eventuell ungleiebes Ein sinken der beiden Baggerralmeii-Stützräder, welches clie Lage der Baggerleiter in einer vertikalen Ebene stören würde, fortlaufend zu korrigieren.
Die Stützräder sind ini Be streben, eine gute Lastverteilung naeh hinten zu erzielen, vorteilhaft möglichst weit nach hinten verlegt und gleichzeitig mögliehst nahe an die Grabenwände lierangerüekt, um die ausgehobene Erdmasse in der Nähe des Grabens deponieren zu können.
Fig. 1 und 2 stellen ein Ausführiings- beispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 ist ein Aufriss eines Traktors init an gehängtem Bagger, wobei die Seitenfläehen der Leiter in senkrechter Lage und Traktor n und Bagger geradfinig ausgeriebtet clar- gestellt sind. Fig. 2 ist ein Grundriss hierzu, wobei aber der Traktor in abgeschwenkter Stellung gezeigt ist, wie sie zum Beispiel in einer Strassenkurve auftritt. Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Baggers und Traktors von hinten, in geneigtem Gelände arbeitend, wo bei Traktor und Baggergestell gegeneinander verdreht sind.
1 ist ein üblielier Landwirtschaftstraktor, desz;en Wechselgetriebe<B>29</B> durch Zwischen- sehaltung von weiteren Räderübersetzungen auf die für die Bag(rerarbeit erforderliche niedere Vorscliiibgesch-windigkeit reduziert ist und eine Welle<B>3</B> zür Abo-abe von nio- I f(,ris("her Kra <B>f</B> t aufweist. Die von der Welle<B>3</B> abgenommene Kraft dient für den Bagger betrieb.
Der Vorschub des Traktors. -welehe# wie üblich durch die Treibräder bewerkstel ligt -wird, und der Antrieb der Eimerkette eifolgen von der gleichen Kraftquelle, je doch so, dass der eine oder andere ausge schaltet werden kann. Die Hinterachse des Trahtors 1 ist mit 4, dessen Treibräder sind mit 5 bezeichnet.
Die auf dem Traktorrabnien befestigte el Kugelpfanne 6 nimmt eine Stützkugel 8 der Baggerrahmenstütze 9 auf; der fixierbare Flansch 7 siebert die Stützhugel 8 gegen Herausgleiten. Die aus kräftiger Eisenkon- strahtion besteliende Biggerrahmenstitze 9 ist starr befestigt mit dein Baggerrahnien aus Eiseokonstruktion, der aus den Längs- balken 10 und 11 und den Traversen 12, 13 und 14 besteht. An die Läiigsbalken sind die uni den Pinkt 16 schwingbaren, als steife Joebe ausgebildeten Radstützen 15 be festigt.
Die ebenfalls als steife Joche gebauten Radstützen 18 haben init den Radstützen 15 die Radaelisen 17 gemeinsam; an illrem obern Ende weisen die Radstützen 18 Tra versen 19 auf, welebe in Längsschlilzen 20 der Längsbalken 10 und 11 laufen. Durch Verschieben der Traversen 19 werden die Radstützen 18 nachgezogen, beziehiigsweise, hinuntergedrückt, und die Achsen 17 be- sobreiben einen Kreisbogen iiiii den Punkt 16, wodurch der Baggerrahinen gesenkt, be- zielungsweise geloben wird. Die Versebie- bung der Traversen 19 geschielit durch die Gewindespindelii 21 und die in den Traver sen 19 gelagerten Spindelmuttern 22.
Die Gewindespindeln 21 sind in den Lagern 22a gegen Längsverschiebung gesichert. Von den beiden Spindeln 21, die unter sich durch Winkelgetriebe 23 und die Querwelle 24 verbunden sind. weist die eine eine Fort setzung 25 auf, zweeks Betätigung durch ein Handrad 26. Die Wirhung der Spindeln 21 ist, derart, dass die eine stösst, während die andere zieht, um so zum Beispiel durch Heben der linken Stütze bei gleielizeitigem Senken der recliten,
durch Summiering der entgegengestzeten Bewegungen den Bagger rahmen mit einem minimalen Ausschlage der Radstützen in eine horizontale Lage zu briii- gen. Selbstverständlich hönnen die Rad stützen 18 und der dazu gehörige Verstell- ineplianismus saint den Traversen 19 nwelia- iiisuli auf andere Weise ausgebildet und statt von Hand durch Motorkraft betätigt wer- den, ohne dass die Wirkungsweiseich än dert.
Die Stützräder 27 des Baggergestelles sind von derirtigein Durchmesser und der artiger Breite, dass sie im weichen Boden wenig einsinken; sie sind in diesem Beispiel zwecks Verringerung des Einsinkens und des Fahrwiderstandes mit Radgürteln 28 ver sehen. Au Stelle der einzelnen Stützräder kömien auch auf jeder Seite zwei oder meliv voreinander liegende Räder mit Raupenband vorgeschen sein.
Der Antrieb des eigentlichen Bagger- mechanismus erfolgt durch das Winkel getriebe 29, die an ihvem obern Ende wil einem Knochengelenk versehene Welle 30, die Karclanwelle 31, welche Montagefeliler auszugleichen hat, und durch die unten mit einem versehene vertikale Welle 32, welche durch das Winkelgetriebe 33, die Horizontalwelle 34, das Winkel getriebe 35, die, Querwelle 36 und das Stirn- gctriebe 37 die Kraft auf die Rosettenwelle 38 und damit auf die Rosetten 39 überträgt.
Aueli bier kann die Art der Kriftübertragung durch andere, im allgemeinen Masehinenban ge gebräuchliche Organe erfolgen, ohne dass die Wirkung des Antriebes geändert wird. zur Verlinderung von Überbeanspruchungen im Baggermechamismus ist eine Maximalkupp- Die an der obern Ricseltenwelle, bezie hungsweise dein Längsrahmen gelagerte, in bchannter Art gebaute Einierleiter 40 ist miten mit einer Rosette 41 versehen und weist die bekannte, aus offenen Eimern be stehende Einicrkette auf, die über Rollen 42 läuft, aber aueh auf festen Führungen glei ten könnte.
Die Eimer können naeh Bedarf mit zweel#iiiiissig(,n. die S'ellöpfarbeit begüll- stigenden Z:ihnen verselier# Sein.
Durch die, I <B>'</B> (Y Rutsche 43 crelangt das Bag er-,iii, auf jas Fürderband 44, das durch die Transmissions- freibkelte 45 von der Welle<B>36</B> betätilgt wird.
Das Förderband hann clchpl)e.It angeordnet und nach beiden Seiten abführend sein.<B>Je,</B> naeb Terrain wird mit oder ohne den übli chen Eimerausstreifer gearbeitet.
n Die Höher- und Tieferstellung der Baggerleiter wird durch einen Windemeclia- nismus bewirkt, bestehend aus dem Hand rad 46, Welle 47, Schnecke 48, Schnecken rad 49, den Seiltrommeln 50 und den über die Seilrollen 52 führenden, an der Bagger leiter befestigten Drahtseilen 51. Der Auf zugsmechanismus kann ohne, Änderung sei ner Wirkung ans andern im üblichen Organen bestehen und ninientlieb aueli motoriscb angetrieben sein.