CH721965A2 - Schaukelsitz - Google Patents

Schaukelsitz

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CH721965A2
CH721965A2 CH000735/2024A CH7352024A CH721965A2 CH 721965 A2 CH721965 A2 CH 721965A2 CH 000735/2024 A CH000735/2024 A CH 000735/2024A CH 7352024 A CH7352024 A CH 7352024A CH 721965 A2 CH721965 A2 CH 721965A2
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CH
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rope
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swing seat
seat
swing
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Application number
CH000735/2024A
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Inventor
Durrer Adrian
Original Assignee
Dreamspot GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G9/00Swings
    • A63G9/10Swings with seats shaped as riding horses, breeches, or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G9/00Swings

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  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Ein Schaukelsitz (1) umfasst das Folgende: ein rechteckiges Rahmenelement; zumindest zwei Befestigungselemente (5) für den Schaukelsitz (1), welche an gegenüberliegenden Seiten des Rahmenelements vorgesehen sind; eine Sitzfläche (6), die aus einem in dem Rahmenelement gespannten ersten Seil (2a) gebildet ist; wobei das Rahmenelement durch ein zweites Seil (2b) umwickelt vorgesehen ist.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schaukelsitz, sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Schaukelsitzes.
[0002] Schaukeln sind ein beliebtes Spielgerät für Jung und Alt. Schaukeln haben einen Schaukelsitz, der mit Seilen oder Ketten z. B. an einem Gestell oder einem Baum aufgehängt ist. Schaukeln findet man zum Beispiel auf Spielplatzen oder in Kindergärten. Schaukeln können sowohl im Sitzen als auch im Stehen benutzt werden und müssen daher für entsprechende Flächenlasten auf der Sitzfläche geeignet sein.
[0003] Die Schaukel ermöglicht eine pendelartige Bewegung des Schaukelnden, wobei aufgrund der mit der Pendelbewegung einhergehenden Kräfte und Geschwindigkeiten eine gewisse Tragfahigkeit und Belastbarkeit der Schaukel gegeben sein muss.
[0004] Aus dem gleichen Grund ist es üblich, scharfe Kanten oder hervorstehende Teile am Schaukelsitz zu vermeiden, um die Verletzungsgefahr durch die Schaukel zu verringern.
[0005] Ein üblicher Schaukelsitz aus Kunststoff, der z. B. aus einem einteiligen, blockartigen Formteil aus Hartplastik besteht, birgt jedoch immer noch ein unerwünscht hohes Verletzungsrisiko. Auch die Haptik und Optik solcher Sitze ist verbesserungswürdig. Weiterhin sind Schaukeln aus Kunststoff auch aus ökologischen Gründen nachteilhaft.
[0006] Darüber hinaus weisen einige herkömmliche Schaukelsitze Sitzflächen aus rauem Kunststoff auf, bei denen die Haftung bzw. der Grip des Schaukelnden auf der Sitzflache insbesondere bei feuchter Witterung oft zu wünschen übrig lässt. Auch hier besteht Verbesserungsbedarf.
[0007] Zudem gelten solche Kunststoffsitze als nicht bequem.
[0008] Ein weiteres Problem in Bezug auf Schaukelsitze besteht darin, dass Schaukelsitze mutwillig oder auch unabsichtlich beschädigt werden können. Beschädigungen am Schaukelsitz können jedoch die Tragfähigkeit des Sitzes nachteilhaft beeinträchtigen und können auch das Verletzungsrisiko erhöhen, beispielsweise wenn der Sitz mit einem Messer oder einem Feuerzeug beschädigt wurde.
[0009] Damit ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schaukelsitz vorzusehen, der sicher, ökologisch vorteilhaft, angenehm zu benutzen und auch optisch ansprechend ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für einen derartigen Schaukelsitz vorzusehen.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Schaukelsitz gemäss Anspruch 1, und das Verfahren zur Herstellung eines Schaukelsitzes gemäss Anspruch 13. Weiterbildungen sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen gegeben.
[0011] Gemäss einem Aspekt der Erfindung umfasst ein Schaukelsitz das Folgende: ein rechteckiges Rahmenelement; zumindest zwei Befestigungselemente für den Schaukelsitz, welche an gegenüberliegenden Seiten des Rahmenelements vorgesehen sind; eine Sitzfläche, die aus einem in dem Rahmenelement gespannten ersten Seil gebildet ist; wobei das Rahmenelement durch ein zweites Seil umwickelt vorgesehen ist.
[0012] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das erste Seil und/oder das zweite Seil einen Mantel aus Naturfaser aufweist/aufweisen.
[0013] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das erste Seil und/oder das zweite Seil einen Kern aus einem Drahtseil oder einer Kunstfaser aufweist/aufweisen.
[0014] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das erste Seil und/oder das zweite Seil vollständig aus Naturfaser besteht/bestehen.
[0015] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, welcher weiter Folgendes aufweist: ein Dämpfungselement, welches an dem Rahmenelement vorgesehen ist und gemeinsam mit dem Rahmenelement durch das zweite Seil umwickelt vorgesehen ist.
[0016] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das Rahmenelement ein U-förmiges Profil aufweist, wobei sich das U-förmige Profil nach aussen öffnet; und das Dämpfungselement teilweise innerhalb des U-förmigen Profils vorgesehen ist, und dieses aus dem U-förmigen Profil nach aussen hervorsteht. Innen bezeichnet vorliegend innerhalb des Rahmenelements, und aussen bezeichnet vorliegend ausserhalb des Rahmenelements.
[0017] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das Dämpfungselement das Rahmenelement zumindest teilweise umgibt.
[0018] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das Dämpfungselement aus Schaumstoff oder Naturkautschuk besteht.
[0019] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei die Sitzfläche eine Mehrzahl von Öffnungen aufweist.
[0020] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das Rahmenelement aus Metall, vorzugsweise Aluminium, besteht.
[0021] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das erste Seil und das zweite Seil einstückig vorgesehen sind.
[0022] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Schaukelsitz vorgesehen, wobei das erste Seil geknüpft ist, um eine musterartige Gestaltung der Sitzfläche vorzusehen.
[0023] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Herstellungsverfahren für den Schaukelsitz vorgesehen, das Verfahren aufweisend die folgenden Schritte: Herstellen des Rahmenelements durch Bearbeiten eines Metallprofils; Umwickeln des Rahmenelements mit dem zweiten Seil; Knüpfen und Spannen des ersten Seils innerhalb des Rahmenelements.
[0024] Gemäss einer Weiterbildung des Vorstehenden ist ein Herstellungsverfahren vorgesehen, wobei vor oder bei dem Umwickeln des Rahmenelements mit dem zweiten Seil das Dämpfungselement an dem Rahmenelement vorgesehen wird.
[0025] Ein Schaukelsitz im Sinne dieser Anmeldung ist ein Sitz zum Schaukeln.
[0026] Ein Seil in Sinne dieser Anmeldung ist ein aus zusammengedrehten („geschlagenen“) oder geflochtenen Natur- und/oder Kunstfasern bestehendes längliches, zugfestes, schlaff biege- und meist torsionsweiches elastisches Element. Unter den Begriff des „Seils“ fällt vorliegend auch ein Tau.
[0027] Das Seil kann zumindest teilweise aus Naturfaser bestehen. Zur Herstellung von Seilen aus Naturfasern dienen beispielhaft folgende natürliche Faserpflanzen: Baumwolle, Flachs, Hanf, Kokos, Manilahanf und/oder Sisal.
[0028] Optional können auch Anteile von Kunstfasern in dem Seil vorhanden sein. Insofern kann das Seil neben Naturfasern auch Kunstfasern enthalten.
[0029] Das erfindungsgemässe Seil enthält vorzugsweise einen Kern aus einem Material, das die bei der bestimmungsgemässen Verwendung (insbesondere dem Schaukeln mit Kindern und Erwachsenen) auftretenden Zugkräfte aufnehmen kann. Der Kern des Seils wird vorzugsweise durch ein Metallseil, beispielsweise ein Stahlseil, gebildet.
[0030] Weitere Merkmale und Zweckmässigkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen.
Fig. 1
zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen Schaukelsitz;
Fig. 2
zeigt eine Schnittansicht durch eine Modifikation des Rands des Schaukelsitzes der Fig. 1;
Fig. 3
zeigt eine Schnittansicht durch eine weitere Modifikation des Rands des Schaukelsitzes der Fig. 1.
BESCHREIBUNG VON BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0031] Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen lediglich beispielhaft offenbart. Ausführungsformen und darin verwendete Begriffe sollen jedoch nicht dazu dienen, die vorliegende Offenbarung auf bestimmte Ausführungsformen zu beschränken, und sie sollte so ausgelegt werden, dass sie verschiedene Änderungen, Äquivalente und/oder Alternativen gemäss den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung beinhaltet.
[0032] Sollten in der Beschreibung allgemeinere Begriffe für in den Figuren dargestellte Merkmale oder Elemente verwendet werden, so ist beabsichtigt, dass für den Fachmann nicht nur das spezielle Merkmal oder Element in den Figuren offenbart ist, sondern auch die allgemeinere technische Lehre.
[0033] In Bezug auf die Beschreibung der Figuren können die gleichen Bezugszeichen in den einzelnen Figuren verwendet werden, um auf ähnliche oder technisch entsprechende Elemente zu verweisen. Weiter können der Übersichtlichkeit halber in einzelnen Detail- oder Ausschnittansichten mehr Elemente oder Merkmale mit Bezugszeichen dargestellt sein, als in den Überblicksansichten. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Elemente oder Merkmale auch entsprechend in den Überblicksdarstellungen offenbart sind, auch wenn diese dort nicht explizit aufgeführt sind.
[0034] Es ist zu verstehen, dass eine Singularform eines Substantivs, das einem Gegenstand entspricht, eines oder mehrere der Dinge beinhalten kann, es sei denn, der betreffende Kontext weist eindeutig auf etwas anderes hin.
[0035] In der vorliegenden Offenbarung kann ein Ausdruck wie „A oder B“, "mindestens einer von „A oder/und B“ oder „einer oder mehrere von A oder/und B“ alle möglichen Kombinationen von zusammen aufgeführten Merkmalen beinhalten. Ausdrücke wie „erster“, „zweiter“, „primär“ oder „sekundär“, die hierin verwendet werden, können verschiedene Elemente unabhängig von ihrer Reihenfolge und/oder Bedeutung darstellen und schränken entsprechende Elemente nicht ein. Wenn beschrieben wird, dass ein Element (z. B. ein erstes Element) „funktionsfähig“ oder „kommunikativ“ mit einem anderen Element (z. B. einem zweiten Element) gekoppelt oder verbunden ist, kann das Element direkt mit dem anderen Element verbunden werden oder mit dem anderen Element über ein anderes Element (z. B. ein drittes Element) verbunden werden.
[0036] Ein in der vorliegenden Offenbarung verwendeter Ausdruck „konfiguriert zu“ (oder „eingerichtet“) kann beispielsweise durch „geeignet für“, „geeignet zu“, „angepasst zu“, „gemacht zu“, „fähig zu“ oder „entworfen zu“ ersetzt werden, je nach dem technisch Möglichen. Alternativ kann in einer bestimmten Situation ein Ausdruck „Vorrichtung konfiguriert zu“ oder „eingerichtet zu“ bedeuten, dass die Vorrichtung zusammen mit einer anderen Vorrichtung oder Komponente arbeiten kann, oder eine entsprechende Funktion ausführen kann.
[0037] Die Formulierung „kann“ weist auf ein optionales Merkmal hin.
[0038] Weiter sind der Übersichtlichkeit halber in den Figuren nicht alle Merkmale und Elemente, insbesondere wenn sich diese wiederholen, einzeln bezeichnet. Es sind vielmehr die Elemente und Merkmale jeweils exemplarisch bezeichnet. Analoge oder gleiche Elemente sind dann als solche zu verstehen.
Ausführungsform
[0039] Im Folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 1 ein Schaukelsitz gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Schaukelsitz 1. In der Fig. 1 bezeichnen die mit „A“ gekennzeichneten Pfeile die Aussenseite des Schaukelsitzes 1.
[0040] Der Schaukelsitz 1 weist ein rechteckiges Rahmenelement 4 auf, welches die Ausdehnung des Schaukelsitzes 1 vorgibt. Die Länge und Breite des Rahmenelements sind derart ausgelegt, dass der Schaukelsitz 1 als Sitz für Kinder oder Erwachsene dienen kann.
[0041] Das rechteckige Rahmenelement 4 kann beispielsweise aus einem Metallprofil bestehen, welches gebogen und/oder an dessen Enden verschweisst wird. Das rechteckige Rahmenelement 4 kann abgerundete Ecken aufweisen und kann somit nicht exakt rechteckig im streng geometrischen Sinne vorgesehen sein. Das Rahmenelement 4 kann beispielsweise ein Metallhohlprofil sein, welches in viereckiger oder runder Querschnittsform hergestellt ist.
[0042] An dem Schaukelsitz 1 sind vier Befestigungselemente 5 für den Schaukelsitz 1 angebracht, welche an gegenüberliegenden Seiten des Rahmenelements 3 vorgesehen sind. An diesen Befestigungselementen 5 können Seile oder Ketten (nicht dargestellt) zur Aufhängung des Schaukelsitzes 1 vorgesehen werden. Als Befestigungselemente 5 können beispielsweise Ösen vorgesehen sein. Die Befestigungselemente 5 können aber auch als Öffnungen im Rahmenelement 4 vorgesehen sein, durch die ein Seil hindurchgeführt werden kann. Es können auch nur zwei Befestigungselemente 5 vorgesehen sein.
[0043] Der Schaukelsitz 1 weist weiter eine Sitzfläche 6, die aus einem in dem Rahmenelement 4 gespannten ersten Seil 2a gebildet ist.
[0044] Die Sitzfläche 6 ist in Fig. 1 durch ein Geflecht des ersten Seils 2a vorgesehen, welches am Rahmenelement 4 vorgesehen ist. Die Sitzfläche 6 weist Öffnungen 7 auf, welche Wasseransammlungen vermeiden und welche aufgrund eines höheren Gripps eine bessere Haftung des Schaukelnden auf der Sitzfläche bietet. Die Sitzfläche 1 ist weiterhin optisch ansprechend, da Seilgeflechte schön anzusehen sind.
[0045] Die Sitzfläche aus dem ersten Seil 2a ist zudem bequemer, da die Grundelastizität des Seils 2a zu einer federnden bzw. im Vergleich zu üblichen Plastiksitzen weicheren Sitzfläche führt.
[0046] Weiterhin kann das erste Seil 2a derart geknüpft oder verflochten sein, dass eine musterartige Gestaltung der Sitzfläche 6 vorgesehen ist, welche die Anmutung der Sitzfläche verbessert. Insofern erlaubt der vorliegende Schaukelsitz 1 auch eine grosse Gestaltungsfreiheit bei dem Design des Sitzes 1. Alternativ kann das erste Seil 2a auch ohne Verflechtung im Rahmenelement 1 eingespannt sein.
[0047] Weiterhin ist das Rahmenelement 4 durch ein zweites Seil 2b umwickelt vorgesehen. Dabei können das erste Seil 2a und das zweite Seil 2b miteinander verflochten oder verknüpft sein, womit eine spezielle Verankerung des ersten Seils 2a am Rahmen entfällt und der Schaukelsitz 1 weniger komplex ist. Ebenso können das erste Seil 2a und das zweite Seil 2b nur als Teile eines einzelnen Seils ausgeführt sein. Weiterhin können das erste Seil 2a und/oder das zweite Seil 2b auch aus mehreren Seilen bzw. Seileinzelstücken zusammengesetzt sein.
[0048] Die Umwicklung des Rahmenelements 4 mit dem zweiten Seil 2b verringert zudem die Verletzungsgefahr, da mit dem Seil natürliche Abrundungen und im Vergleich zu Hartplastik oder Metall weichere Anschlagkanten vorgesehen sind. Die Kombination aus dem ersten Seil 2a und dem zweiten Seil 2b führt zu einem Gesamterscheinungsbild des Schaukelsitzes derart, dass dieser an dessen Oberfläche ausschliesslich oder zumindest weitgehend Seilmaterial aufweist, beispielsweise können die Metallösen aus der Seilumwicklung hinausstehen.
[0049] Damit weist der Schaukelsitz 1 insgesamt einen besseren Gripp und Haptik auf; beispielsweise, wenn eine den Schaukelnden unterstützende Person beim Anschieben des Schaukelsitzes 1 an das zweite Seil 2b greift.
[0050] Das Material für das Seil bzw. die Seile 2a, 2b kann vorteilhaft (ausschliesslich) Naturfaser sein.
[0051] Bevorzugt ist jedoch, dass Seil bzw. die zumindest eines der Seile 2a, 2b einen Mantel aus Naturfaser und einen Kern aus einem Metallseil aufweist. Damit ist die Zugfestigkeit bzw. Belastbarkeit der Sitzfläche 6 verbessert. Weiterhin ist der Schaukelsitz 1 durch den Metallkern auch gegenüber Beschädigung widerstandsfähiger, da beispielsweise die Sitzfläche 6 mit einem Messer nicht so einfach durchschnitten werden kann.
[0052] Auch aus ökologischer Sicht ist der Schaukelsitz 1 vorteilhaft, da dieser vorzugsweise zumindest im Wesentlichen aus Metall und Naturmaterialien besteht. Noch weiter bevorzugt ist der Schaukelsitz 1 vollständig frei von Kunststoffen.
[0053] Das Rahmenelement 4 bildet mit dem zweiten Seil 2b und mit dem optionalen Dämpfungselement 3 den Rand des Schaukelsitzes 1.
[0054] Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht durch eine Modifikation des Rands des Schaukelsitzes der Fig. 1.
[0055] In dem Querschnitt der Fig. 2 ist ein U-förmiges Rahmenelement 4 dargestellt, welches sich nach aussen öffnet. In dem U-förmigen Rahmenelement 4 ist ein (optionales) Dämpfungselement 3 vorgesehen, welches teilweise innerhalb des Rahmenelements 4 vorgesehen ist, und aus diesem herausragt.
[0056] Das Dämpfungselement 3 kann beispielsweise aus einem Naturkautschuk, einem Schaumstoff oder einem ähnlichen weichen Material bestehen.
[0057] Dadurch, dass das Dämpfungselement 3 von dem ersten Seil 2a umwickelt ist, ist das Dämpfungselement 3 einerseits geschützt vorgesehen und kann andererseits einen vergleichsweise weichen äusseren Rand des Schaukelsitzes 1 vorsehen, welcher die Verletzungsgefahr weiter verringert. Weiterhin ist der Schaukelsitz 1 mit einem derart weich ausgeführten Rand für den Schaukelnden bequemer.
[0058] Die Kombination aus einem biegeweichen und zugleich robusten Element, d.h., dem ersten Seil 2a, mit einem kompressiblen Material, d.h., dem Dämpfungselement 3 derart, dass das erste Seil 2a das Dämpfungselement 3 umgibt, schafft einen für eine Schaukel vorteilhaften Stossdämpfer.
[0059] Weiterhin kann das Dämpfungselement 3 einfach montiert werden, da das Dämpfungselement 3 bei der Herstellung in das Rahmenelement 4 gesteckt werden kann und in diesem verbleiben kann, bis das Rahmenelement 4 umwickelt ist. Dies spart Herstellungsaufwand.
[0060] Dadurch, dass das Dämpfungselement 3 weiterhin teilweise von dem Rahmenelement 4 umgeben ist, ist der innere Teil des Dämpfungselements 3 gegenüber Kompression und Abnutzung geschützt. Sitzt der Schaukelnde auf dem Schaukelsitz 1, so wird das Dämpfungselement 3 nicht durch das auf die Sitzfläche 6 wirkende Körpergewicht zusammengedrückt, womit dessen Kompressibilität auch im Falle der Benutzung erhalten bleibt.
[0061] Dieser Schutz des inneren Teils des Dämpfungselements 3 gegenüber einer unerwünschten Vorkompression führt somit vorteilhaft dazu, dass die Kompressibilität des Dämpfungselements 3 auch bei Benutzung gegenüber einem Stoss von aussen erhalten bleibt. In anderen Worten schafft das Dämpfungselements 3 durch den nach aussen gerichteten Einbau in das Rahmenelement 4 eine Knautschzone, welche die Sicherheit des Schaukelsitzes 1 verbessert und welche sein volles Kompressionspotential besser behält.
[0062] Die Umwicklung mit dem ersten Seil 2a ist in Fig. 2 durch die abgeschnittenen Enden des Seils 2a im oberen Teil der Figur angedeutet. Die Umwicklung ist vorzugsweise als helixförmige Umschlingung des Rahmenelements 4 vorgesehen. Diese Umwicklung ist vorzugsweise vollständig um das Rahmenelement 4 vorgesehen, so dass das Rahmenelement 4 von aussen nicht oder nur kaum sichtbar ist. Insofern kann das Rahmenelement 4 mit dem ersten Seil 2a derart umwickelt sein, dass das Rahmenelement 4 verborgen ist, was die Anmutung und Haptik des Schaukelsitzes 1 verbessert.
[0063] Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht durch eine weitere Modifikation des Rands des Schaukelsitzes der Fig. 1.
[0064] In Fig. 3 ist das Dämpfungselement 3 nicht teilweise innerhalb des Rahmenelements 4 vorgesehen (wie in Fig. 2), sondern umfasst das Dämpfungselement 3 das Rahmenelement 4 zumindest teilweise. Bei dieser Modifikation kann das Dämpfungselement 3 durch das erste Seil 2a in Position gehalten werden.
[0065] Auch bei dieser Modifikation ist eine Dämpfung zur Reduzierung der Verletzungsgefahr vorgesehen. Zudem ist das Rahmenelement 4 nicht nur nach aussen, sondern auch nach oben und/oder unten vom Dämpfungselement 3 umfasst, so dass das Sitzen auf dem Schaukelsitz 1 angenehmer ist. Beispielsweise liegt der Oberschenkel auf einer vergleichsweise weicheren Kante des Schaukelsitzes auf.
[0066] Das Dämpfungselement 3 kann neben der Befestigung mit dem ersten Seil 2a auch mit zumindest einem weiteren Befestigungsmittel, beispielsweise Klebstoff, an dem Rahmenelement 4 befestigt sein.
[0067] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Vielmehr sind Modifikationen des Schaukelsitzes möglich. Insbesondere können die einzelnen Elemente, wie z.B. der Rahmen und/oder das Muster, von der oben beschriebenen Form und/oder Grösse abweichen.
[0068] Obschon beispielsweise in Fig. 1 eine bestimmte Art der Verflechtung der Seile gezeigt ist, kann dies von der dargestellten Form abweichen. Beispielsweise können auch nur einzelne Fasern der Seile miteinander verflochten sein, oder aber können die Seile über mehrere Schläge oder Umschlingungen miteinander verflochten sein. Anstelle der Verflechtungen können auch weitere Seile oder Garne verwendet werden, um die Seile zu verbinden.
[0069] Die Form und Grösse des Rahmenelements 4 kann von der in Fig. 1 dargestellten Form abweichen. Beispielsweise kann auch ein Sitz für zwei oder drei Personen bereitgestellt werden, der wesentlich länger als der gezeigte Schaukelsitz ist. Im Kern ist das Rahmenelement 4 derart dimensioniert, dass es eine ausreichende Fläche zum Schaukeln bereitstellt.
[0070] Der Schaukelsitz 1 kann auch für nicht menschliche Benutzer vorgesehen sein, beispielsweise für Haustiere wie Hunde.
[0071] Obschon das Profilelement 4 U-förmig sein kann, kann dieses zur Aufnahme des Dämpfungselements 3 auch anders geformt sein, beispielsweise V-förmig oder halbkreisförmig.
[0072] Das gespannte erste Seil 2a muss nicht auf Zug gespannt sein, sondern kann im Rahmenelement 4 auch durchhängend oder zugfrei aufgespannt sein.

Claims (14)

1. Schaukelsitz (1), umfassend: ein rechteckiges Rahmenelement (4); zumindest zwei Befestigungselemente (5) für den Schaukelsitz (1), welche an gegenüberliegenden Seiten des Rahmenelements (3) vorgesehen sind; eine Sitzfläche (6), die aus einem in dem Rahmenelement (4) gespannten ersten Seil (2a) gebildet ist; wobei das Rahmenelement (4) durch ein zweites Seil (2b) umwickelt vorgesehen ist.
2. Schaukelsitz (1) nach Anspruch 1, wobei das erste Seil (2a) und/oder das zweite Seil (2b) einen Mantel aus Naturfaser aufweist/aufweisen.
3. Schaukelsitz (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das erste Seil (2a) und/oder das zweite Seil (2b) einen Kern aus einem Drahtseil oder einer Kunstfaser aufweist/aufweisen.
4. Schaukelsitz (1) nach Anspruch 1, wobei: das erste Seil (2a) und/oder das zweite Seil (2b) vollständig aus Naturfaser besteht/bestehen.
5. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiter aufweisend: ein Dämpfungselement (3), welches an dem Rahmenelement (3) vorgesehen ist und gemeinsam mit dem Rahmenelement (3) durch das zweite Seil (2b) umwickelt vorgesehen ist.
6. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Rahmenelement (3) ein U-förmiges Profil aufweist, wobei sich das U-förmige Profil nach aussen öffnet; und das Dämpfungselement (3) teilweise innerhalb des U-förmigen Profils vorgesehen ist, und das Dämpfungselement (3) aus dem U-förmigen Profil nach aussen hervorsteht.
7. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Dämpfungselement (3) das Rahmenelement (3) zumindest teilweise umgibt.
8. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Dämpfungselement (3) aus Naturkautschuk oder Schaumstoff besteht.
9. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Sitzfläche (6) eine Mehrzahl von Öffnungen (7) aufweist.
10. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Rahmenelement (4) aus Metall, vorzugsweise Aluminium, besteht.
11. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das erste Seil (2a) und das zweite Seil (2b) einstückig vorgesehen sind.
12. Schaukelsitz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das erste Seil (2a) geknüpft ist, um eine musterartige Gestaltung der Sitzfläche (6) vorzusehen.
13. Herstellungsverfahren für den Schaukelsitz (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, das Verfahren aufweisend die folgenden Schritte: Herstellen des Rahmenelements (4) durch Bearbeiten eines Metallprofils;
Umwickeln des Rahmenelements (4) mit dem zweiten Seil (2b); Knüpfen und Spannen des ersten Seils (2a) innerhalb des Rahmenelements (4).
14. Herstellungsverfahren nach Anspruch 13, wobei vor oder bei dem Umwickeln des Rahmenelements (4) mit dem zweiten Seil (2b) das Dämpfungselement (3) an oder in dem Rahmenelement (4) vorgesehen ist.
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