CH708409B1 - Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem. - Google Patents
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Abstract
Um einen Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brandschutzplatten (5) umfasst, mit Randwinkelschienen (2) und Tragprofilschienen (3), besonders einfach und schnell und mit geringer Einbauhöhe an der Wand montierbar auszugestalten, wird vorgeschlagen, dass die Randwinkelschienen (2) einen U-förmigen-Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofilschienen (3) in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an der Wand (6) befestigbar sind. Eine Friesleiste (4) ist seitlich in die Randwinkelschienen (2) einführbar. Ein oberer Horizontalschenkel (7) der Randwinkelschienen (2) bildet einen die Friesleiste (4) übergreifenden Niederhalteschenkel.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brandschutzplatten umfasst, gemäss dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 5.
[0002] Brandschutzdeckensysteme dienen in Fluren bzw. Gängen sowie in Räumen dazu, einen Brandschutz von unten und/oder oben zu gewährleisten.
[0003] Bei zeitgemässen Gebäuden dienen Flure bzw. Gänge der Haustechnik als Hauptkanal für alle Versorgungsleitungen innerhalb der Etagen. Vom Flur aus werden dann die einzelnen Räume und Bereiche entsprechend versorgt.
[0004] Sollte in einem Flur ein Feuer ausbrechen, gilt es die Versorgungsleitungen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen 30, 60 oder 90 Minuten zu schützen bzw. die Funktion der Versorgungsleitungen über eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten.
[0005] Weiterhin dienen Flure bzw. Gänge in fast allen gewerblichen und öffentlichen Gebäuden als Fluchtweg für im Gebäude befindliche Personen oder als Zugangsweg für Brandbekämpfer. Befinden sich im Deckenhohlraum Brandlasten wie beispielsweise brennbare Kabelisolierungen oder sonstige brennbare Baustoffe, muss die Unterdecke entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als selbständige Brandschutzdecke ausgeführt werden, um bei einer Brandbeanspruchung von oben die darunterliegenden Fluchtwege eine gewisse Zeit vor Feuer und erhöhten Temperaturen zu schützen.
[0006] Es ist bekannt, Brandschutzdecken mit abgehängten Brandschutzplatten in der Form von Brandschutzkassetten auszuführen, die aus einem Grundkörper aus Stahlblech bestehen, die mit Gipskartonfeuerschutzplatten (GKF-Platten) beplankt sind. Derartige Brandschutzplatten können an massive Wände bzw. an Gipskartonwände, Gipsfriese oder GKF-Decken anschliessen. Vorzugsweise sind derartige Brandschutzplatten bzw. -kassetten derart ausgebildet, dass durch einfaches Abklappen oder Herausnehmen der Platten bzw. Kassetten jederzeit der Deckenhohlraum, z.B. für Wartungsarbeiten an der Haustechnik, erreicht werden kann.
[0007] Bekannte Wandanschlüsse, die den Übergang zwischen den Brandschutzplatten und vertikalen Wänden eines Flurs bzw. Gangs oder eines Raums bilden, umfassen Friesleisten aus GKF, die einen L-förmigen Querschnitt haben. Diese Friesleisten werden mit ihrem vertikalen Schenkel an der Wand festgeschraubt, während sie mit ihrem horizontalen Schenkel auf einem im Querschnitt L-förmigen Randwinkel aus Metall aufliegen, der ebenfalls an der Wand festgeschraubt wird. Nachteilig ist hierbei, dass die Montage derartiger Wandanschlüsse an der Wand relativ zeitaufwendig ist. Darüber hinaus müssen spezielle L-förmige GKF-Friesleisten bereitgestellt werden, was mit erhöhtem Kostenaufwand verbunden ist. Ferner ist die erforderliche Einbauhöhe derartiger Wandanschlüsse relativ gross. Dies ist insbesondere dann ein Nachteil, wenn die Höhe zwischen Unter- und Oberdecke begrenzt ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wandanschluss der eingangs genannten Art zu schaffen, der besonders einfach und schnell an der Wand montiert werden kann, kostengünstig ist und darüber hinaus eine reduzierte Einbauhöhe erfordert.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Wandanschluss gemäss den Merkmalen der Ansprüche 1 und 5 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0010] Gemäss Anspruch 1 haben die Randwinkelschienen einen U-förmigen Querschnitt und sind oberhalb der Tragprofilschienen in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an der Wand befestigbar, wobei die Friesleiste seitlich in die Randwinkelschienen einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel der Randwinkelschienen einen die Friesleiste übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
[0011] Unter «Raum» wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung jede Art von Räumen einschliesslich Flure und Gänge verstanden.
[0012] Aufgrund der im Querschnitt U-förmigen Randwinkelschienen kann die Montage der Wandanschlüsse sehr schnell und einfach erfolgen. Es können anstelle von L-förmigen Friesleisten ebene Friesleisten verwendet werden, die von der Seite her in die U-förmigen Randwinkelschienen eingesteckt werden. Der obere Horizontalschenkel der Randwinkelschienen übergreift hierbei die Friesleiste in ihrem Randbereich, während der untere Horizontalschenkel der Randwinkelschienen ein Auflager für den Randbereich der Friesleiste bildet. Die Randwinkelschienen halten daher die Friesleiste bereits in einer formschlüssigen Weise. Zusätzlich wird die Friesleiste jedoch vorteilhafterweise stirnseitig und/oder oberseitig mit der Randwinkelschiene verklebt, was beispielsweise durch einen Ansetzbinder, eine Spachtelmasse oder eine Brandschutzklebepaste erfolgen kann. Beim erfindungsgemässen Wandanschluss ist es somit nicht mehr erforderlich, die Friesleiste mit der Wand zu verschrauben. Die Halterung der Friesleiste an der Wand erfolgt ausschliesslich über die Randwinkelschiene. Weiterhin ist die erforderliche Einbauhöhe für den erfindungsgemässen Wandanschluss sehr gering, da die Friesleiste nach oben nicht über die Randwinkelschiene vorragt.
[0013] Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform umfassen die Randwinkelschienen einen zum Befestigen an der Wand ausgebildeten Vertikalschenkel, den als Niederhalteschenkel ausgebildeten oberen Horizontalschenkel und einen unteren Horizontalschenkel, der länger als der obere Horizontalschenkel ist. Auf diese Weise kann die Friesleiste auf einfache Weise in einer leichten Schrägstellung von oben her an die Randwinkelschienen angesetzt und nach Schwenken in die Horizontalebene vollständig in die Randwinkelschiene eingeschoben werden.
[0014] Zweckmässigerweise haben der obere und untere Horizontalschenkel der Randwinkelschienen einen Abstand, welcher der Dicke der Friesleiste entspricht.
[0015] Gemäss der alternativen Lösung von Anspruch 5 sind auf den Randwinkelschienen Niederhaltebügel angeordnet, die einen U-förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofilschienen in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an den Randwinkelschienen befestigbar sind, wobei die Friesleiste seitlich in die Niederhaltebügel einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel der Niederhaltebügel einen die Friesleiste übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
[0016] Diese alternative Lösung bietet die gleichen Vorteile wie die erstgenannte Lösung, so dass hierauf verwiesen wird.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
<tb>Fig. 1 :<SEP>einen Querschnitt durch einen Wandanschluss eines erfindungsgemässen Brandschutzdeckensystems mit einem Teil einer Brandschutzplatte gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
<tb>Fig. 2 :<SEP>einen Abschnitt des Wandanschlusses von Fig. 1 schräg von oben;
<tb>Fig. 3 :<SEP>einen Querschnitt eines Wandanschlusses gemäss einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit einem Teil einer Brandschutzplatte; und
<tb>Fig. 4 :<SEP>einen Abschnitt des Wandanschlusses von Fig. 3 schräg von oben.
[0018] Im Folgenden wird zunächst anhand der Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
[0019] Fig. 2 zeigt einen Längenabschnitt eines Wandanschlusses 1, der eine Randwinkelschiene 2, eine Tragprofilschiene 3 und eine mehrlagige Friesleiste 4 umfasst. Der Wandanschluss 1 dient, wie aus Fig. 1 ersichtlich, zum randseitigen Halten von nur teilweise dargestellten Brandschutzplatten 5, welche einen Flur, Gang oder einen sonstigen Raum überdecken und eine abgehängte Decke oder Unterdecke bilden, und zum Überbrücken des Zwischenraums zwischen den Brandschutzplatten 5 und der vertikalen Wand 6, an welcher der Wandanschluss 1 festgeschraubt wird.
[0020] Die Randwinkelschiene 2 besteht aus Metall, insbesondere Stahl, und weist einen U-förmigen Querschnitt auf. Sie umfasst einen oberen Horizontalschenkel 7, der die Friesleiste 4 in deren wandnahen Randbereich übergreift und als Niederhalteschenkel für die Friesleiste 4 dient. Weiterhin umfasst die Randwinkelschiene 2 einen Vertikalschenkel 8, der an die Wand 6 angesetzt wird und an dieser mittels nicht gezeigter Schrauben festgeschraubt wird. Hierzu sind im Vertikalschenkel 8, wie aus Fig. 2 ersichtlich, Löcher 9 vorgesehen, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als vertikale Langlöcher ausgebildet sind. Die Befestigungsschrauben sind in Fig. 1 mit einem Strich 10 angedeutet. Ein unterer Horizontalschenkel 11 der Randwinkelschiene 2 erstreckt sich parallel zum oberen Horizontalschenkel 7 von der Wand 6 weg und dient als Auflager für die Friesleiste 4. Weiterhin ist der untere Horizontalschenkel 11 länger als der obere Horizontalschenkel 7. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der untere Horizontalschenkel 11 so weit horizontal in den Raum hinein, dass er seitlich geringfügig über die Brandschutzplatte 5 vorsteht. Weiterhin ist die Randwinkelschiene 2 derart angeordnet, dass sich der Vertikalschenkel 8 vom unteren Horizontalschenkel 7 aus nach oben erstreckt. Die gesamte Randwinkelschiene 2 befindet sich daher, in rein vertikaler Richtung gesehen, bei dieser Ausführungsform oberhalb der Tragprofilschiene 3.
[0021] Am unteren Horizontalschenke! 11 der Randwinkelschiene 2 ist die Tragprofilschiene 3 befestigt, die sich von der Randwinkelschiene 2 nach unten erstreckt. Die Tragprofilschiene 3 besteht ebenfalls aus Metall, insbesondere Stahl, und weist einen G-förmigen Querschnitt mit einem oberen Horizontalschenkel 12, einem wandnahen Vertikalschenkel 13, einem unteren Horizontalschenkel 14 und einem brandschutzplattennahen Vertikalschenkel 15 auf. Der obere Horizontalschenkel 12 wird an die Unterseite des unteren Horizontalschenkels 11 der Randwinkelschiene 2 angelegt und mit diesem mittels Schrauben 16 verschraubt.
[0022] Am kürzeren Vertikalschenkel 15 der Tragprofilschiene 3 liegt eine Rolle 17 auf, die an der seitlichen Stirnwand der Brandschutzplatte 5 befestigt ist. Weiterhin steht in bekannter Weise von der seitlichen Stirnwand der Brandschutzplatte 5 seitlich ein von der Rolle 17 beabstandeter Riegel 18 vor, der in der gezeigten Position ebenfalls auf dem Vertikalschenkel 15 aufliegt. Dieser Riegel 18 kann mittels eines geeigneten Werkzeugs ausser Eingriff mit der Tragprofilschiene 3 gebracht werden, worauf die Brandschutzplatte 5 um die Rolle 17 herumgeschwenkt und gegebenenfalls auf dem Vertikalschenkel 15 verschoben werden kann, um Zugang zu dem Hohlraum zwischen Brandschutzplatten 5 und der (nicht dargestellten) Oberdecke zu bekommen.
[0023] Die Friesleiste 4 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei ebenen Platten aus feuerhemmendem Gipskartonmaterial (GKF-Platten), die miteinander fest verbunden sind. Die oberste Platte 19 der Friesleiste 4 steht am weitesten Richtung Wand 6 vor. Dadurch, dass die mittlere Platte 20 von der Wand 6 bzw. vom Vertikalschenkel 8 einen grösseren Abstand hat, entsteht ein Freiraum 22, in dem die Schraubenköpfe der Wandbefestigungsschrauben Platz haben. Die untere Platte 21 der Friesleiste 4 hat wiederum zur Wand 6 bzw. zum Vertikalschenkel 8 einen noch grösseren Abstand. Hierdurch entsteht ein Freiraum 23, in dem die Schraubenköpfe der Schrauben 16 Platz haben.
[0024] Die Friesleiste 4 weist eine Dicke auf, die dem Abstand der beiden Horizontalschenkel 7, 11 der Randwinkelschiene 2 entspricht. Liegt die Unterseite der Friesleiste 4 auf dem unteren Horizontalschenkel 11 auf und die Oberseite der Friesleiste 4 am oberen Horizontalschenkel 7 an, erstreckt sich die Friesleiste 4 horizontal von der Wand 6 weg, wobei die Friesleiste 4 die Brandschutzplatten 5 seitlich ein Stück weit überragt.
[0025] Die Friesleiste 4 kann allein durch seitliches Einschieben in die Randwinkelschiene 2 in die gewünschte Endstellung gebracht werden und wird in dieser Endstellung durch die Randwinkelschiene 2 formschlüssig gehalten. Zur weiteren Befestigung der Friesleiste 4 an der Randwinkelschiene 2 wird vor dem Einschieben der Friesleiste 4 ein Ansetzbinder, eine Spachtelmasse oder eine Brandschutzklebepaste 24 auf die seitliche Stirnwand der obersten Platte 19 aufgebracht, der bzw. die die oberste Platte 19 fest mit der Randwinkelschiene 2 verbindet.
[0026] Die Brandschutzplatten 5 können in üblicher Weise ausgeführt sein. Insbesondere können die Brandschutzplatten 5 aus Brandschutzkassetten bestehen, die einen Grundkörper 25 aus Stahlblech aufweisen, der oberseitig mit zwei Lagen aus GKF-Platten 26 beplankt ist.
[0027] Anhand der Fig. 3 und 4 wird im Folgenden ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Wandanschlusses 1 ́ beschrieben. Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0028] Die Tragprofilschiene 3 mit G-förmigem Querschnitt sowie die Brandschutzplatte 5 sind bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet, so dass diesbezüglich auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles verwiesen wird. Die Randwinkelschiene 2 ist beim zweiten Ausführungsbeispiel in gleicher Weise ausgebildet wie beim ersten Ausführungsbeispiel, jedoch relativ zur Tragprofilschiene 3 in umgekehrter Richtung an der Wand 6 festgeschraubt, d.h. der Vertikalabschnitt 8 weist beim zweiten Ausführungsbeispiel, ausgehend vom längeren Horizontalschenkel 11, nicht nach oben, sondern nach unten. Anstelle einer derartigen Randwinkelschiene 2 mit U-förmigem Querschnitt könnte beim zweiten Ausführungsbeispiel jedoch auch eine Randwinkelschiene 2 mit L-förmigem Querschnitt verwendet werden.
[0029] Auf der Randwinkelschiene 2, d.h. auf deren längerem Horizontalabschnitt 11, sind, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, kurze Niederhaltebügel 27 befestigt, die sich vom Horizontalschenkel 11 nach oben erstrecken. Die Niederhaltebügel 27 weisen zu diesem Zweck einen unteren Horizontalschenkel 28, einen wandnahen Vertikalschenkel 29 und einen oberen Horizontalschenkel 30 auf, der kürzer als der untere Horizontalschenkel 28 ist. Die Verbindung der Niederhaltebügel 27 mit der Randwinkelschiene 2 erfolgt mit denselben Schrauben 16, mit denen auch die G-förmige Tragprofilschiene 3 unterseitig an der Randwinkelschiene 2 befestigt wird. Weiterhin sind die im Querschnitt U-förmigen Niederhaltebügel 27 in gleicher Weise wie die Randwinkelschienen 2 des ersten Ausführungsbeispiels zum Raum hin offen, so dass von der Seite her eine Friesleiste 4 ́ in die Niederhaltebügel 27 eingeschoben werden kann.
[0030] Die Friesleiste 4 ́ umfasst beim zweiten Ausführungsbeispiel lediglich zwei parallele GKF-Platten 19, 21. Die obere GKF-Platte 19 wird dabei wiederum zweckmässig mittels eines Ansetzbinders, einer Spachtelmasse oder Brandschutzklebeplaste 24 mit dem oberen Horizontalschenkel 30 des Niederhaltebügels 27 und/oder dessen Vertikalschenkel 29 verklebt.
[0031] Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel übergreift somit der obere Horizontalschenkel 30 der Niederhaltebügel 27 den Randbereich der Friesleiste 4 ́ von oben, während die Friesleiste 4 ́ auf ihrer Unterseite in ihrem Randbereich auf dem unteren Horizontalschenkel 28 der Niederhaltebügel 27 aufliegt. Der Abstand zwischen dem unteren Horizontalschenkel 28 und dem oberen Horizontalschenkel 30 entspricht wiederum der Dicke der Friesleiste 4 ́, so dass die Friesleiste 4 ́ im eingeschobenen Zustand horizontal ausgerichtet ist.
[0032] Bei dem Niederhaltebügel 27 kann es sich, wie aus Fig. 4 ersichtlich, um relativ kurze Winkel handeln, die in vorbestimmten Abständen längs der Randwinkelschiene 2 vor dem Einschieben der Friesleiste 4 ́ festgeschraubt werden.
[0033] In den Fig. 1 bis 4 sind lediglich Wandanschlüsse 1, 1 ́ dargestellt, die in einem der beiden seitlichen Randbereiche der Brandschutzdecke angeordnet sind. Es versteht sich, dass auf der gegenüberliegenden, nicht dargestellten Seite der Brandschutzplatten 5 entsprechende Wandanschlüsse 1, 1 ́ vorgesehen sind.
Claims (8)
1. Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brandschutzplatten (5) umfasst,
mit Randwinkelschienen (2), die sich längs einer Wand (6) erstrecken, an dieser befestigbar sind und zum Aufsetzen einer wandseitigen Friesleiste (4) ausgebildet sind, welche einen Übergang zwischen der Wand (6) und den Brandschutzplatten (5) bildet,
und mit Tragprofilschienen (3), die an der Unterseite eines unteren Horizontalschenkels (11) der Randwinkelschienen (2) befestigbar und zum Tragen der Brandschutzplatten (5) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Randwinkelschienen (2) einen U-förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofilschienen (3) in einer seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an der Wand (6) befestigbar sind, wobei die Friesleiste (4) seitlich in die Randwinkelschienen (2) einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel (7) der Randwinkelschienen (2) einen die Friesleiste (4) übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
2. Wandanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randwinkelschienen (2) einen zum Befestigen an der Wand (6) ausgebildeten Vertikalschenkel (8), den als Niederhalteschenkel ausgebildeten oberen Horizontalschenkel (7) und den unteren Horizontalschenkel (11) umfassen, der länger als der obere Horizontalschenkel (7) ist.
3. Wandanschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Horizontalschenkel (11) zum oberen Horizontalschenkel (7) einen Abstand hat, welcher der Dicke der Friesleiste (4) entspricht.
4. Wandanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Friesleiste (4) stirnseitig und/oder oberseitig mit der Randwinkelschiene (2) verklebt ist.
5. Wandanschluss für ein Brandschutzdeckensystem in Form einer Unterdecke, die Brandschutzplatten (5) umfasst,
mit Randwinkelschienen (2), die sich längs einer Wand (6) erstrecken, an dieser befestigbar sind und zum Aufsetzen einer wandseitigen Friesleiste (4 ́) ausgebildet sind, welche einen feuerhemmenden Übergang zwischen der Wand (6) und den Brandschutzplatten (5) bildet,
und mit Tragprofilschienen (3), die an der Unterseite eines Horizontalschenkels (11) der Randwinkelschienen (2) befestigbar und zum Tragen der Brandschutzplatten (5) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass auf den Randwinkelschienen (2) Niederhaltebügel (27) angeordnet sind, die einen U-förmigen Querschnitt haben und oberhalb der Tragprofilschienen (3) seitlich zum Raum hin offenen Ausrichtung an den Randwinkelschienen (2) befestigbar sind, wobei die Friesleiste (4 ́) seitlich in die Niederhaltebügel (27) einführbar ist und ein oberer Horizontalschenkel (30) der Niederhaltebügel (27) einen die Friesleiste (4 ́) übergreifenden Niederhalteschenkel bildet.
6. Wandanschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhaltebügel einen wandnahen Vertikalschenkel (29), den als Niederhalteschenkel ausgebildeten oberen Horizontalschenkel (30) und einen zum Befestigen an der Randwinkelschiene (2) ausgebildeten unteren Horizontalschenkel (28) umfassen, der länger als der obere Horizontalschenkel (30) ist.
7. Wandanschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Horizontalschenkel (28) der Niederhaltebügel (27) zu deren oberen Horizontalschenkel (30) einen Abstand hat, welcher der Dicke der Friesleiste (4 ́) entspricht.
8. Wandanschluss nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Friesleiste (4 ́) stirnseitig und/oder oberseitig mit dem Niederhaltebügel (27) verklebt ist.
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Free format text: BERICHTIGUNG B8 |
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