CH698992B1 - Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung von wasserführenden Becken sowie Reinigungsmittel für das genannte Verfahren. - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung von wasserführenden Becken sowie Reinigungsmittel für das genannte Verfahren. Download PDF

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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
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Abstract

Die Vorrichtung weist in einem Gehäuse (2) eine Pumpe und ein Leitungssystem auf, über welche ein Kreislauf in dem wasserführenden Becken (16) erzeugbar ist, um dieses Becken (16) innenseitig zu reinigen. Das Leitungssystem besitzt eine Ansaugöffnung (8) und eine Auslauföffnung (9). Die Auslauföffnung (9) ist an einem oberen Ende des Gehäuses (2) angeordnet und düsenförmig ausgebildet, derart, dass beispielsweise zur Reinigung einer in die Toilettenschüssel (16) ein Reinigungsstrahl (S) von unten gegen den Spülkanal (19) richtbar ist. In einem Behälter ist ein Reinigungsmittel der Form einer Tablette angeordnet, die von durchströmender Flüssigkeit gelöst wird und dadurch Reinigungssubstanzen abgibt. Das Reinigungsmittel enthält vorzugsweise auch ein Abrasivmittel, mit dem zu entfernende Ablagerungen mechanisch abtragbar sind. Die Vorrichtung kann auch zur Reinigung von Urinalen verwendet werden.

Description


  [0001]    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von wasserführenden Becken, die in einem Gehäuse eine Pumpe und ein Leitungssystem aufweist, über welche ein Kreislauf in dem wasserführenden Becken erzeugbar ist, um dieses Becken innenseitig zu reinigen, wobei das Leitungssystem eine Ansaugöffnung und eine Auslassöffnung aufweist. Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren sowie ein hierzu besonders geeignetes Reinigungsmittel.

  

[0002]    Beim routinemässigen Gebrauch von beispielsweise Waschschüsseln, Toilettenschüsseln und Urinale werden diese überlicherweise verschmutzt, weshalb diese periodisch gereinigt werden müssen. Enthält das zur Spülung verwendete Wasser keine Sedimente oder gelöste Mineralien, so ist eine Reinigung durch Auftragen von Reinigungsmitteln beispielsweise in Lösungsform und nachträglichem Bürsten und Spülen ausreichend.

  

[0003]    Müssen aus hygienischen Gründen, beispielsweise in einem Spital, anti-bakterielle und antivirale Mittel eingesetzt werden, so muss gewährleistet sein, dass die genannten Mittel alle Oberflächen des zu reinigenden Beckens erreichen. Dies ist insbesondere bei der Reinigung des Spülrandes einer Toilettenschüssel sehr schwierig zu gewährleisten. Um diese Reinigungsarbeit zu erleichtern, wurden spezielle Bürsten ebenso wie speziell geformte Reinigungsmittelbehälter entwickelt, die ein Bürsten bzw. ein Sprühen des Spülrandes mit dem Reinigungsmittel ermöglichen sollen. Diese Mittel stellen jedoch bislang keine zufriedenstellende Lösung des Problems dar.

  

[0004]    Noch schwieriger ist die Reinigung, wenn das zur Spülung verwendete Wasser Sedimente oder andere Verunreinigungen, wie beispielsweise gelöste Mineralien, insbesondere Kalzium oder Eisen enthält. Mit der Zeit bilden sich insbesondere an Toilettenschüsseln und Urinalen Verfärbungen und Ablagerungen, die nur sehr aufwändig oder nicht mehr vollständig entfernt werden können. In diesen Fällen ist die Verwendung von starken chemischen Reinigungsmitteln, wie beispielsweise Schwämme aus Stahlwolle oder Spachteln notwendig. Es ist offensichtlich, dass diese Reinigungsarbeit ausgesprochen unangenehm und zudem sehr zeitaufwändig ist. In vielen Fällen wird deshalb auf eine entsprechende ausreichende Reinigung verzichtet.

  

[0005]    Ein weiteres Problem stellt sich bei der bisherigen Art der Reinigung notwendige Verwendung von starken chemischen Reinigungsmitteln, z.B. starken Säuren oder Laugen dar. Diese Reinigungsmittel machen ein Tragen einer Brille, Handschuhen und Mundschutz während des Reinigungsvorganges erforderlich. Abgesehen von der gesundheitlichen Gefährdung der die Reinigung durchführenden Personen wird auch die Umwelt durch die Verwendung solcher Mittel stark belastet. Es wurde bereits erkannt, dass sich Verfärbungen und Ablagerungen an Klosettschüsseln und Urinalen besser lösen, wenn die Verweildauer des Reinigungsmittels auf den zu entfernenden Verunreinigungen verlängert wird. Um dies zu erreichen, sind Reinigungsmittel mit sirupähnlicher Konsistenz bekannt, die nur langsam auf den Grund des Wasserbeckens abfliessen.

   Diese Reinigungsmittel schliessen jedoch die Notwendigkeit einer manuellen Reinigung mit Bürsten und ähnlichem Gerät nicht aus. Im Stand der Technik sind auch Vorrichtungen bekannt geworden, die Reinigung, insbesondere von Klosettschüsseln, erreichen sollen.

  

[0006]    Beispielsweise offenbart die US 5 381 809 eine Vorrichtung zur Reinigung von Toilettenschüsseln, die eine von einem Motor angetriebene Pumpe aufweist und in einem Deckel angeordnet ist. Zum Reinigen einer Toilettenschüssel wird diese zuerst weitgehend geleert und mit einem in den Siphon am unteren Ende eintauchenden Stutzen mit Reinigungsmittel versehenes Wasser angesaugt. Diese Wasser wird nach oben gegen eine sich horizontal erstreckende Scheibe geleitet und von dieser radial nach aussen gegen die Innenseite der Toilettenschüssel umgelenkt. An der Innenseite der Toilettenschüssel gelangt das Wasser wieder in den Siphon und wird von dort wiederum nach oben gegen die genannte Scheibe geleitet. Mit dieser Vorrichtung ist ein Reinigungszyklus möglich, bei dem die Innenwand der Toilettenschüssel wiederholt mit Reinigungsflüssigkeit besprüht wird.

   Die Vorrichtung ist jedoch vergleichsweise aufwändig und benötigt einen Deckel, welcher genau die Öffnung der Toilettenschüssel abdeckt. Für ein Urinal könnte diese Vorrichtung nicht verwendet werden. Sie ist zudem unhandlich und benötigt vergleichsweise viel Platz und dürfte deshalb für den Hausgebrauch nicht geeignet sein.

  

[0007]    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, welche die genannten Nachteile vermeidet und mit welcher auch hartnäckige Ablagerungen und Verfärbungen an Toilettenschüsseln und Urinalen einfach und sicher entfernbar sind.

  

[0008]    Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Vorrichtung dadurch gelöst, dass die Auslassöffnung am oberen Ende des Gehäuses angeordnet und düsenförmig ausgebildet ist, derart, dass beispielsweise zur Reinigung einer Toilettenschüssel, ein Reinigungsmittelstrahl gezielt von unten gegen den Spülkanal richtbar ist.

  

[0009]    Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht es, Reinigungsflüssigkeit einem Siphon zu entnehmen und gezielt mit einem Strahl gegen die Unterseite eines zu reinigenden Randes einer Toilettenschüssel oder eines Urinals zu richten.

  

[0010]    Die erfindungsgemässe Vorrichtung benötigt keine Abdeckung und kann in einfacher Weise in jede Toilettenschüssel oder in ein Urinal gestellt werden. Sie ist somit wesentlich universeller und einfacher einsetzbar.

  

[0011]    Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gehäuse in seiner Länge verstellbar ist. Dadurch ergibt sich eine besonders gute Anpassbarkeit an unterschiedliche zu reinigende Becken. Dies erfolgt in konstruktiv besonders einfacher und sicherer Weise dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung das Gehäuse wenigstens einen Gehäuseunterteil und einen Gehäuseoberteil besitzt. Diese Gehäuseteile lassen sich dann besonders einfach teleskopisch gegeneinander verschieben.

  

[0012]    Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass am unteren Ende des Gehäuses ein als Fuss ausgebildeter Adapter angeordnet ist, derart, dass das Gehäuse in ein Becken und insbesondere in einen Siphon eines Beckens stellbar ist. Die Vorrichtung kann somit in das zu reinigende Becken eingestellt werden und lässt sich an diesem in einfacher Weise positionieren.

  

[0013]    Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass im Leitungssystem ein Behälter für ein Reinigungsmittel angeordnet ist. Dieses Reinigungsmittel wird während der Reinigung allmählich gelöst, und damit werden gezielt Reinigungssubstanzen in das zirkulierende Wasser eingebracht. Das Reinigungsmittel ist nach einer Weiterbildung der Erfindung als Reinigungstablette ausgebildet. Diese weist nach einer Weiterbildung der Erfindung Abrasivmittel auf, welche die zu entfernenden Beläge mechanisch abtragen. Damit können auch sehr stark haftende Ablagerungen sicher entfernt werden. Solche Reinigungstablette ermöglichen einen sehr sparsamen und effizienten Einsatz von Reinigungsmitteln und eine einfache sowie bequeme Handhabung.

  

[0014]    Die Erfindung betrifft zudem eine besonders geeignete Reinigungstablette für die genannte Vorrichtung bzw. das erfindungsgemässe Verfahren.

  

[0015]    Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

  

[0016]    Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung sowie eine hier angedeutete Toilettenschüssel, welche mit dieser Vorrichtung gereinigt wird,


  <tb>Fig. 2<sep>eine weitere teilweise geschnittene Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung,


  <tb>Fig. 3<sep>eine weitere Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung,


  <tb>Fig. 4<sep>schematisch eine Ansicht einer weiteren Variante der erfindungsgemässen Vorrichtung, welche in ein hier angedeutetes Urinal eingesetzt ist und


  <tb>Fig. 5<sep>schematisch eine Ansicht einer erfindungsgemässen Reinigungstablette.

  

[0017]    Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung 1, die hier zur Reinigung einer Toilettenschüssel 16 vorgesehen ist. Diese Toilettenschüssel 16 besitzt in üblicher Weise eine Rückwand 18 und einen Siphon 17, der mit Wasser gefüllt ist. Mit einem hier lediglich angedeuteten Spülkasten 20 wird die Toilettenschüssel 16 gespült, wobei hier das Wasser aus dem Spülkasten 20 in bekannter Weise in einen Spülrand 19 und dann in Richtung des Pfeiles 31 an der Schüsselinnenseite 21 entlang in den Siphon 17 gelangt. Nach einer Spülung wird der Siphon 17 wieder mit Spülwasser nachgefüllt. Mit der Vorrichtung 1 werden nun Ablagerungen und Verschmutzungen an der Innenseite 21 und insbesondere auch im Spülkanal 19 wirksam und selbsttätig gereinigt.

  

[0018]    Die Vorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 2 mit einem Gehäuseoberteil 3 und einem Gehäuseunterteil 4. Am unteren Ende des Gehäuses 2 ist ein als Fuss ausgebildeter Ansaugstutzen 7 angeordnet, der eine Ansaugöffnung 8 besitzt. Diese Ansaugöffnung 8 ist in Kommunikation mit einem in Fig. 2gezeigten Durchgang 14 im Gehäuse 2, welcher die Ansaugöffnung 8 mit einer düsenförmigen Auslassöffnung 9 verbindet, die am oberen Ende des Gehäuseoberteils 3 angeordnet ist. Wie ersichtlich, ist diese Auslassöffnung 9 nach oben und insbesondere schräg nach oben gerichtet und an einem verschieblich am Gehäuse 2 gelagerten Adapter 6 angeordnet.

  

[0019]    Im Gehäuseunterteil 4 ist gemäss Fig. 2eine Pumpe 11 gelagert, die einen Motor 12, beispielsweise einen Elektromotor sowie ein Pumpenrad 13 aufweist. Dieses Pumpenrad ist wie in Fig. 2ersichtlich im Ansaugstutzen 17 und damit in der Nähe der Ansaugöffnung 8 angeordnet. Das Pumpenrad 13 ist so ausgebildet, dass es an der Ansaugöffnung 8 bei der Anordnung gemäss Fig. 1Reinigungsflüssigkeit F bzw. Wasser ansaugt und nach oben zur Auslassöffnung 9 fördert. Damit wird ein Reinigungsstrom S gebildet, der an der Auslassöffnung 9 austritt und wie in Fig. 1 gezeigt in den Spülrand 19 einströmt.

  

[0020]    Im Gehäuseoberteil 3 sind ein Heizelement 10 (optional) sowie ein Behälter 15 angeordnet. Das Heizelement 10, das ein an sich bekanntes elektrisches Heizelement sein kann, befindet sich im Durchgang 14. Das Heizelement 10 ist so angeordnet, dass der Reinigungsstrom S erwärmt wird. Die aus der Auslassöffnung 9 herausströmende Flüssigkeit ist deshalb erwärmt und besitzt eine höhere Temperatur als das übliche Spülwasser. Diese Temperatur ist einstellbar und beträgt beispielsweise 30 bis 50[deg.]C. Es sind hier aber auch höhere Temperaturen möglich, diese richten sich nach dem Grad der Verschmutzung bzw. der abgelagerten Substanzen. Die erhöhte Temperatur hat die Wirkung, dass solche Ablagerangen schneller gelöst werden.

  

[0021]    In den Behälter 15 ist wenigstens eine in Fig. 5 gezeigte Reinigungstablette 27 eingelegt. Diese wird von der Reinigungsflüssigkeit F umströmt und allmählich aufgelöst. Der Reinigungsstrom S fliesst hier vorzugsweise kontinuierlich, sodass gelöste Substanzen der Reinigungstablette 7 mit der Flüssigkeit zur Auslassöffnung 9 und in den Spülkanal 19 und dann wieder in den Siphon 17 gelangen. Diese Reinigungssubstanzen werden hierbei wenigstens teilweise verbraucht und kontinuierlich durch Auflösen der Reinigungstablette 27 ergänzt.

  

[0022]    Die Reinigungstablette 27 besteht vorzugsweise aus zwei Komponenten, und zwar einer äusseren Komponente, die ein Entkalkungsmittel 30 sowie Abrasivmittel 29 aufweist, und einer inneren Komponente in der Form einer Kapsel 28, welche flüssige oder pulvermässige Reinigungsmittel enthält. Wird das Entkalkungsmittel 30 herausgelöst, so werden gleichzeitig Abrasivmittel 29 frei, die in den Reinigungsstrom S gelangen. Diese Abrasivmittel 29 sind vergleichsweise kleine scharfe Körner, welche die zu entfernenden Ablagerungen mechanisch entfernen. Diese Abrasivmittel 29 gelangen somit ebenfalls in den Spülkanal 19 und der Schüsselinnenseite 21 entlang wieder in den Siphon 17. Die im Siphon 17 abgelagerten Abrasivmittel werden teilweise ebenfalls wieder angesogen und gelangen damit wiederum zur Auslassöffnung.

  

[0023]    Am Gehäuse 2 ist ein Handgriff 5 angeordnet, an dem die Vorrichtung 1 in die Toilettenschüssel 16 hineingestellt und wieder herausgehoben werden kann. Der Griff 5 kann gleichzeitig dazu verwendet werden, um die Vorrichtung 1 am oberen Rand der in die Toilettenschüssel 16 zu fixieren.

  

[0024]    Um die Toilettenschüssel 16 zu reinigen, wird die Vorrichtung 1 wie in Fig. 1 in die in die Toilettenschüssel 16 hineingestellt. Der Ansaugstutzen 7 ist hier gleichzeitig ein Fuss, mit dem die Vorrichtung 1 im Siphon 17 abgestützt ist. Die Auslassöffnung 9 wird durch teleskopisches Verschieben des Gehäuseoberteils 3 so positioniert, dass der an dieser Öffnung herausströmender Reinigungsstrom S in den Spülkanal 19 gerichtet ist. Anschliessend wird die Pumpe 11 eingeschaltet, wobei diese im Fall eines Elektromotors über ein hier nicht gezeigtes Kabel an eine entsprechende elektrische Quelle angeschlossen ist oder aber durch einen Akku versorgt wird. Die Pumpe 11 fördert Wasser aus dem Siphon 17 zur Auslassöffnung 9, und dadurch bildet sich ein kontinuierlicher Kreislauf.

   Im Siphon 17 bildet sich Reinigungsflüssigkeit F, welche die Substanzen der Reinigungstablette 17 enthält. Wie bereits oben erläutert, wird diese Reinigungsflüssigkeit durch herausgelöste Reinigungssubstanzen kontinuierlich erneuert. Der Reinigungsvorgang wird nun so lange durchgeführt, bis die störenden Ablagerungen entfernt sind. Eine Beaufsichtigung der Vorrichtung 1 ist hierbei nicht erforderlich. Denkbar wäre hier auch eine Schaltung, welche die Vorrichtung 1 nach einer vorbestimmten Zeitdauer, beispielsweise nach zwei bis drei Stunden selbsttätig abschaltet. Grundsätzlich kann die Vorrichtung 1 beliebig lang betätigt werden. Ist der Reinigungsvorgang beendet, so wird die Vorrichtung 1 am Griff 5 wieder aus der in die Toilettenschüssel 16 herausgehoben.

   Die Vorrichtung 1 kann dann für die Reinigung einer weiteren Schüssel bzw. eines weiteren Beckens verwendet werden. Gegebenenfalls wird in den Behälter 15 eine neue Reinigungstablette 27 eingelegt.

  

[0025]    Die Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung 22 nach einer Variante, die hier besonders für die Reinigung einer Urinalschüssel 23 vorgesehen ist. Diese Urinalschüssel 23 besitzt in üblicher Weise einen Siphon 25. Die Vorrichtung 22 unterscheidet sich von der Vorrichtung 1 durch ein Anschlussstück 24, das hier als flexibler Schlauch ausgebildet ist. Dieser flexible Schlauch wird hier in den Siphon 25 eingefügt und besitzt grundsätzlich die gleiche Funktion wie der Ansaugstutzen 7. Mit der Vorrichtung 22 kann die Innenseite 26 gereinigt werden, wobei auch ansonst schwierig zugängliche Bereiche, beispielsweise ein Randbereich 32 gründlich gereinigt werden kann.

Bezugszeichenliste

  

[0026]    
<tb>1.<sep>Vorrichtung


  <tb>2.<sep>Gehäuse


  <tb>3.<sep>Gehäuseoberteil


  <tb>4.<sep>Gehäuseunterteil


  <tb>5.<sep>Handgriff


  <tb>6.<sep>Adapter


  <tb>7.<sep>Ansaugstutzen


  <tb>8.<sep>Ansaugöffnung


  <tb>9.<sep>Auslassöffnung


  <tb>10.<sep>Heizelement


  <tb>11.<sep>Pumpe


  <tb>12.<sep>Motor


  <tb>13.<sep>Pumpenrand


  <tb>14.<sep>Durchgang


  <tb>15.<sep>Behälter


  <tb>16.<sep>Toilettenschüssel


  <tb>17.<sep>Siphon


  <tb>18.<sep>Rückwand


  <tb>19.<sep>Spülkanal


  <tb>20.<sep>Spülkasten


  <tb>21.<sep>Schüsselinnenteile


  <tb>22.<sep>Vorrichtung


  <tb>23.<sep>Urinalschüssel


  <tb>24.<sep>Anschluss-Stück


  <tb>25.<sep>Urinalsiphon


  <tb>26.<sep>Innenseite


  <tb>27.<sep>Reinigungstablette


  <tb>28.<sep>Kapsel


  <tb>29.<sep>Abrasivmittel


  <tb>30.<sep>Entkalkungsmittel


  <tb>31.<sep>Pfeil


  <tb>32.<sep>Randbereich


  <tb>F<sep>Reinigungsflüssigkeit


  <tb>S<sep>Reinigungsstrom

Claims (16)

1. Vorrichtung zur Reinigung von wasserführenden Becken (16, 23), die in einem Gehäuse (2) eine Pumpe (11) und ein Leitungssystem (14) aufweist, über welche ein Kreislauf in dem wasserführenden Becken (16, 23) erzeugbar ist, um dieses Becken (16, 23) innenseitig zu reinigen, wobei das Leitungssystem (14) eine Ansaugöffnung (8) und eine Auslassöffnung (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnung (9) an einem oberen Ende des Gehäuses (2) angeordnet und düsenförmig ausgebildet ist, derart, dass beispielsweise zur Reinigung einer Toilettenschüssel (16), ein Reinigungsstrahl (S) von unten gegen den Spülkanal (19) richtbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) in seiner Länge verstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) wenigstens einen Gehäuseoberteil (3) und einen Gehäuseunterteil (4) aufweist, wobei diese beiden Gehäuseteile (3, 4) gegeneinander verschiebbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des Gehäuses (2) ein Adapter (7, 24) angeordnet ist, der in einen Siphon (17, 25) einführbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (2) ein Traggriff (5) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Behälter (15) für ein Reinigungsmittel (27) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (2) wenigstens ein Heizelement (10) optional zum Erwärmen der durchlaufenden Flüssigkeit angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (11) ein Pumpenrad (13) aufweist, das in einem Ansaugstutzen (7) am unteren Ende des Gehäuses (2) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnung (9) an einem verschiebbaren Gehäuse (2) gelagerten Adapter (6) angeordnet ist.
10. Verfahren zur Reinigung von wasserführenden Becken (16, 23) unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei ein Reinigungsstrom (S) kontinuierlich von einem Siphon (17, 25) nach oben gegen eine Innenseite (21, 26) des zu reinigenden Beckens (16, 23) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsstrom (S) an einer oberen Auslassöffnung (9) gegen die zu reinigende Innenseite (19, 21, 26) richtbar ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsstrom (S) mit einem Ansaugstutzen (7) oder einem flexiblen Anschlussstück (24) aus einem Siphon (17, 25) angesaugt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Reinigungsstrom (S) mit einer in einem Behälter (15) angeordneten Reinigungstablette (27) ein Abrasivmittel (29) zugeführt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsstrom (S) mittels eines Heizelementes (10) optional erwärmt wird.
14. Reinigungsmittel zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es tablettenförmig ausgebildet ist.
15. Reinigungsmittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens zwei Komponenten aufweist, wobei die eine Komponente Abrasivmittel (29) aufweist, welche bei der Auflösung freigegeben werden.
16. Reinigungsmittel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrasivmittel (29) in einem Entkalkungsmittel (30) eingebettet ist.
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