CH686707A5 - Sicherheitsskibindung. - Google Patents

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CH686707A5
CH686707A5 CH00231/95A CH23195A CH686707A5 CH 686707 A5 CH686707 A5 CH 686707A5 CH 00231/95 A CH00231/95 A CH 00231/95A CH 23195 A CH23195 A CH 23195A CH 686707 A5 CH686707 A5 CH 686707A5
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Description

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CH 686 707 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsskibindung, insbesondere Tourenskibindung, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die vorderen Sohlenniederhalter von Sicherheitsskibindungen weisen üblicherweise ein elastisches System auf, mit welchem die Auslösekraft zum Freigeben des vorderen Bereiches des Skischuhs festgelegt wird, das vom Skischuh ausgesehen in einem Gehäuse untergebracht ist, welches insbesondere hinter der Schwenkachse des Sohlenniederhalters angeordnet ist. Ein entsprechender vorderer Sohlenniederhalter ist beispielsweise in der französischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 2 511 602 dargestellt. Der über die Schwenkachse vorstehende Bereich dieses Sohlenniederhalters weist einen beträchtlichen Umfang auf. Insbesondere bei Sicherheitsskibindungen, die auch als Tourenskibindungen verwendet werden sollen, erweist sich dieser vorstehende Bereich als nachteilig, da die Bindung in diesem Fall um eine quer zur Längsachse des Skis liegende Schwenkachse hochschwenkbar sein muss. In diesem Fall müsste die Schwenkachse so gelegt werden, dass beim Hochschwenken der Bindung der vorstehende Bereich des vorderen Sohlenniederhalters nicht an der Oberfläche des Skis anschlägt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den vorderen Sohlenniederhalter einer Sicherheitsskibindung derart auszugestalten, dass der über die Schwenkachse vorstehende Bereich minimal gehalten ist, und dass dieser vordere Sohlenniederhalter insbesondere für den Einsatz bei Tourenskibindungen geeignet ist, wobei die Sicherheit der Auslösung vollständig gewährleistet ist.
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die in der Kennzeichnung des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale. In vorteilhafter Weise ist das elastische Glied im Körper der Sicherheitsskibindung zwischen der Spitze und dem Absatz des in die Bindung eingesetzten Skischuhs angeordnet, wodurch einerseits kein zusätzliches Gehäuse für die Abdeckung dieses elastischen Gliedes angebracht werden muss und andererseits für den Einsatz in Tourenskibindungen der Platz zum Aufschwenken der Bindung optimal vorhanden ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Achse des Sohlenniederhalters als höhenverstellbare Schraube ausgebildet ist, wobei der Sohlenniederhalter mittels einer Lagerung in Längsrichtung der Schraube im oberen Bereich derselben gehalten ist. Dadurch kann die Höhenverstellung des vorderen Sohlenniederhalters durch Verdrehen dieser einzigen Schraube bewerkstelligt werden.
Durch das Anbringen von Ausnehmungen in der Lagerung des Sohlenniederhalters wird erreicht, dass der Sohlenniederhalter innerhalb eines begrenzten Schwenkbereiches in senkrecht zur Oberfläche des Skis stehenden Ebenen schwenkbar ist. Dieser Schwenkbereich wird vorteilhafterweise durch am Körper angebrachte Anschlagflächen begrenzt. Mit dieser Vorkehrung wird ein geringes federndes Verschwenken in den genannten Ebenen erreicht, wodurch die Höheneinstellung des Sohlenniederhalters nicht sehr exakt eingestellt werden muss, da gewisse Ungenauigkeiten durch die federbelastete Schwenkung aufgenommen wird. Dadurch wird die Höheneinstellung des Sohlenniederhalters zusätzlich vereinfacht.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Anschlagflächen zur Begrenzung des Schwenkbereiches in den genannten Ebenen des Sohlenniederhalters als Steuerflächen ausgebildet sind. Damit kann erreicht werden, dass der zugelassene Schwenkbereich des Sohlenniederhalters je nach Abhängigkeit seiner horizontalen Schwenklage unterschiedlich ist. Vorteilhaft ist es, wenn der Schwenkbereich des Sohlenniederhalters in den genannten Ebenen in Abhängigkeit der Zunahme seiner horizontalen Schwenklage grösser wird. Damit wird erreicht, dass der vordere Teil des Skischuhs, der in der Sicherheitsskibindung festgehalten ist, bei einer Auslösung, beispielsweise in Folge eine Sturzes des Skifahrers, problemlos freigegeben wird, und dass insbesondere zwischen der Sohle des Skischuhs und der Sohlenauflagefläche der Bindung keine übergrossen Reibungswiderstände entstehen, die das Freigeben des Skischuhs behindern könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Längsschnittdarstellung durch den vorderen Bereich der Sicherheitsskibindung mit dem vorderen Sohlenniederhalter in schematischer Form;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Sohlenniederhalter gemäss Fig. 1 in der horizontal ausgeschwenkten Lage;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch den Sohlenniederhalter gemäss Fig. 1, wobei hier der Sohlenniederhalter in einer senkrecht zur Oberfläche des Skis stehenden Ebene ausgeschwenkt ist;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch eine weitere Ausführungsform eines Sohlenniederhalters mit als Steuerflächen ausgebildeten Anschlagflächen;
Fig. 5 eine räumliche Darstellung des längsbeweglichen Teils gemäss Fig. 4;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung durch den Sohlenniederhalter entlang Linien Vl-Vl gemäss Fig. 4; und
Fig. 7 den in Fig. 6 dargestellten Sohlenniederhalter in einer horizontal ausgeschwenkten Lage.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der vordere Sohlenniederhalter 1 einer Sicherheitsskibindung um eine durch eine Schraube 2 gebildete vertikale Achse 3 schwenkbar gehalten. Die Schraube 2 ist in den Körper 4 der Sicherheitsskibindung eingeschraubt, wobei der Körper 4 in bekannter, nicht dargestellter Weise mit einem Ski verbunden ist.
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Der Sohlenniederhalter 1 hält einen schematisch dargestellten Vorderteil 5 eines Skischuhs auf dem Ski fest. Die Schraube 2 ist so gestaltet, dass sie den Sohlenniederhalter 1 in einer höheneingestellten Lage festhalten kann.
Der Sohlenniederhalter 1 ist mit zwei seitlich angeordneten Fingern 6 versehen, die gegen die Oberfläche des nicht dargestellten Skis hin gerichtet sind. In der in Fig. 1 dargestellten Lage, in welcher der Vorderteil 5 des Skischuhs gehalten ist, wird durch eine Feder 7 ein längsbeweglicher Teil 8 gegen die beiden Finger 6 des Sohlenniederhalters 1 gedrückt. Die Feder 7 ist im Körper 4 der Sicherheitsskibindung untergebracht, wobei sie bei eingesetztem Skischuh zwischen die Spitze und den Absatz desselben zu liegen kommt. Hierzu ist im Körper 4 eine Öffnung 9 vorgesehen. Der längsbewegliche Teil 8 wird in bekannter nicht dargestellter Weise durch seitlich angebrachte Längsführungen geführt.
In der normalen Mittelstellung des Sohlenniederhalters 1, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, und in welcher der Vorderteil 5 des Skischuhs festgehalten wird, wird der längsverschiebbare Teil 8 durch die Feder 7 gegen beide Finger 6 gedrückt.
Wenn nun der Sohlenniederhalter 1 um die Achse 3 ausschwenken soll, um beispielsweise bei einem Sturz eines Skifahrers den Vorderteil 5 des Skischuhs freizugeben, erreicht der Sohlenniederhalter 1 die in Fig. 2 dargestellte Position. Durch das Verschwenken des Sohlenniederhalters 1 wird über den aus Fig. 2 ersichtlichen oberen Finger 6 der längsverschiebbare Teil 8 gegen die hierdurch zusammengedrückte Feder 7 bewegt. Wenn der Skischuh freigegeben worden ist, schwenkt der Sohlenniederhalter 1 selbständig wieder in die Ausgangslage zurück.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der Sohlenniederhalter 1 mittels einer Lagerung 10 in Längsrichtung der Schraube 2 in deren oberen Bereich gehalten. Die Lagerung 10 des Sohlenniederhalters weist derartige Ausnehmungen 11 aus, dass eine begrenzte Schwenkbewegung des Sohlenniederhalters 1 in einer Ebene möglich wird, die senkrecht zur Oberfläche des Skis steht, und die beispielsweise in der in Fig. 3 dargestellten Situation durch die vertikale Achse 3 der Schraube 2 und die Längsachsenrichtung der Skibindung gebildet wird. In der in Fig. 3 dargestellten Position ist der Sohlenniederhalter 1 entsprechend ausgeschwenkt, wobei dieses Ausschwenken über die Finger 6 ein Verschieben des längsbeweglichen Teiles 8 gegen die Feder 7 hin (Fig. 1) bewirkt, wodurch diese zusammengedrückt wird. Dadurch kann einerseits der Vorteil erreicht werden, dass die Höheneinstellung des Sohlenniederhalters 1 nicht genau erfolgen muss, wobei die Ungenauigkeiten durch das beschriebene federnde Nachgeben ausgeglichen wird, während andererseits beim Auslösen der Bindung und dem Ausschwenken des Sohlenniederhalters 1, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, zwischen der Schuhsohle und der Auflagefläche der Schuhsohle auf der Sicherheitsskibindung ein Spiel entsteht, so dass die Reibung beim seitlichen Wegschieben zwischen Schuhsohle und Sicherheitsskibindung gering gehalten wird.
Im Ausführungsbeispiel, das in Fig. 4 dargestellt ist, ist im längsbeweglichen Teil 28 eine Einstellschraube 12 eingesetzt, mittels welcher die Feder 7 zusammengedrückt werden kann, wodurch die Auslösekraft zum Verschwenken des vorderen Sohlenniederhalters 1 eingestellt werden kann.
Die Sicherheitsskibindung ist um die Achse 38 schwenkbar, wodurch die Funktion einer Tourenskibindung gegeben ist. Die Achse 38 ist in bekannter Weise an einem nicht dargestellten Bügel befestigt, der seinerseits mit dem Ski verbunden ist. Beim Hochschwenken der Skibindung um die Achse 38 entstehen, da das elastische System unterhalb des Schuhs angeordnet ist, keine Platzprobleme.
Der hier dargestellte Sohlenniederhalter 21 weist wiederum die beiden Finger 26 auf, die mit dem längsbeweglichen Teil 28 in Kontakt stehen, wie nachfolgend noch beschrieben wird. Zwischen den Fingern 26 sind am Sohlenniederhalter 21 Steuerflächen 31 angeordnet, die mit entsprechenden Steuerflächen 32, die am Körper 4 der Sicherheitsskibindung angebracht sind, korrespondieren, wie nachfolgend noch beschrieben wird.
Fig. 5 zeigt eine räumliche Darstellung des längsbeweglichen Teiles 28. Dieser Teil 28 ist seitlich mit Nocken 33 ausgestattet, auf welchen sich die Finger 26 (Fig. 4) abstützen. Der längsbewegliche Teil 28 ist mit einem Durchbruch 34 versehen, in welcher im in die Bindung eingesetzten Zustand in bekannter Weise Elemente eingreifen können, die die Endlagen der Längsverschiebung des Teiles 28 begrenzen können.
In den Fig. 6 und 7 ist das Zusammenwirken der Steuerflächen 31 und 32 dargestellt. In der Mittellage des vorderen Sohlenniederhalters 21, die eingenommen wird, wenn ein Skischuh in die Sicherheitsskibindung eingesetzt ist, kommen Erhebungen 34 der Steuerfläche 31 und Erhebungen 35 der Steuerfläche 32 einander gegenüberliegend zu stehen. In dieser Lage ist der Zwischenraum zwischen Erhebungen 34 und 35 minim, wodurch der Schwenkbereich, wie er zu Fig. 3 beschrieben wurde, minim ist. Dieser Schwenkbereich wird beim Aufschwenken durch das Aneinanderstossen der Erhebungen 34 und 35, die als Anschläge dienen, begrenzt. Im ausgeschwenkten Zustand des Sohlenniederhalters 21, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, kommen die Erhebungen 34 der Steuerfläche
31 in Vertiefungen 36 der Steuerfläche 32 zu liegen, während die Erhebungen 35 der Steuerfläche
32 in Vertiefungen 37 der Steuerfläche 31 zu liegen kommen. Dadurch wird der Zwischenraum zwischen den einander gegenüberliegenden Stellen dieser Steuerflächen 31 und 32 vergrössert, so dass der Schwenkbereich, wie er zu Fig. 3 beschrieben wurde, entsprechend vergrössert wird. Dadurch wird, wie bereits erwähnt, beim Auslösen des vorderen Sohlenniederhalters im Falle eines Sturzes die Freigabe der Schuhsohle von der Auflagefläche der Sicherheitsskibindung gewährleistet, so dass die Reibung möglichst gering gehalten wird.
Da die entsprechenden Steuerflächen 31 und 32 im wesentlichen senkrecht zur Skioberfläche stehen, ist die vorgängig beschriebene Freigabe des
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Schwenkbereiches bei jeder eingestellten Höhenlage des Sohlenniederhalters 21 gewährleistet.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Sicherheitsskibindung, insbesondere Tourenskibindung, mit einem vorderen Sohlenniederhalter zur Halterung des Vorderteils eines Skischuhs auf einem Ski, welcher Sohlenniederhalter an einem Körper der Sicherheitsskibindung um eine im wesentlichen vertikale Achse aus einer zentrierten Lage entgegen der Wirkung eines elastischen Systems verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sohlenniederhalter (1; 21) mindestens einen gegen die Oberfläche des Skis hin gerichteten Vorsprung (6; 26) aufweist, auf welchen mindestens ein längsbeweglicher Teil (8; 28) wirkt, der auf mindestens einem elastischen Glied (7) des elastischen Systems abgestützt ist, welches elastische Glied (7) im Körper (4) unterhalb der Sohlenauflageebene des Skischuhs gehalten und/oder gelagert ist.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Glied eine Feder (7) ist, welche im Körper (4) zwischen der Spitze und dem Absatz des eingesetzten Skischuhs angeordnet ist.
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung aus zwei gegen die Oberfläche des Skis hin gerichteten Fingern (6) besteht.
4. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (3) des Sohlenniederhalters (1; 21) als höhenverstellbare Schraube (2) ausgebildet ist und dass der Sohlenniederhalter (1; 21) mittels einer Lagerung (10) in Längsrichtung der Schraube (2) im oberen Bereich der Schraube (2) gehalten ist.
5. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (10) des Sohlenniederhalters (1; 21) mit Ausnehmungen (11) versehen ist, welche am Sohlenniederhalter (1; 21) und/oder an der Schraube (2) angebracht sind, durch welche der Sohlenniederhalter (1; 21) innerhalb eines begrenzten Schwenkbereichs in mindestens einer senkrecht zur Oberfläche des Skis stehenden Ebene schwenkbar ist.
6. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbereich des Sohlenniederhalters (21) in der Ebene bzw. den Ebenen durch am Körper angebrachte Anschlagflächen begrenzt ist.
7. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagflächen als Steuerflächen (31 ; 32) ausgebildet sind, die am Körper (4) und/oder am Sohlenniederhalter (21) angebracht sind und den Schwenkbereich des Sohlenniederhalters (21) in den Ebenen in Abhängigkeit seiner horizontalen Schwenklage unterschiedlich begrenzen.
8. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des mindestens einen längsbeweglichen Teils (8; 28), welcher Bereich mit dem Vorsprung (6) des Sohlenniederhalters (1; 21) in Kontakt steht, als im wesentlichen senkrecht zur Skioberfläche stehende
Fläche ausgebildet ist, deren Ausmass in der Richtung der Höhenverstellung des Sohlenniederhalters (1; 21) mindestens dem Mass der maximal möglichen Höhenverstellung entspricht.
9. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine längsbewegliche Teil (8; 28), welcher mit dem Vorsprung (6) in Kontakt steht, als einstückiger und längsverschiebbarer Kolben ausgebildet ist.
10. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine längsbewegliche Teil (8; 28) mit einer Einstellschraube (12) ausgestattet ist, mittels welcher die Kraft des elastischen Systems, die über den Vorsprung (6) auf den Sohlenniederhalter (1; 21) wirkt, einstellbar ist.
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