CH650474A5 - Schuettgutbehaelter mit einer vorrichtung zum austragen von schuettgut. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schüttgutbehälter gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Schüttgutbehälter für Schüttgüter wie Pulver, Granulate, Fasern und Flocken sind bekannt und weisen 40 in einem Unterteil mit U- oder V-Profil eine Austragspirale auf, die auch Förderschraube oder Förderschnecke genannt wird. Die Austragspiralen sind in der Regel mit variablem Antrieb zur Verstellung der Austragleistung in einem gewissen Bereich versehen und ähneln einer mindestens ange-45 nähert starren Schraubendruckfeder, können aber auch als Vollblattschnecken mit oder ohne Achswelle ausgeführt sein. Alle diese Schüttgutbehälter haben den Nachteil, dass sich bei schwerfliessenden Gütern über der Austragspirale Brücken bilden, die eine kontinuierliche Dosierung verhindern. Un-50 mittelbar oberhalb der Austragspirale ist nämlich das Schüttgut am stärken verdichtet, so dass sein Fliessverhalten dort am schlechtesten ist. Der Hohlraum unter jeder Brücke lässt kein Schüttgut hindurchfliessen, wirkt also ähnlich wie ein Fremdkörper, und einmal zerstörte Brücken bilden sich ge-55 wohnlich immer wieder nach.
Zur Vermeidung dieser Nachteile sind in derartige Schüttgutbehälter bereits Auflockerer eingebaut worden, die konzentrisch um die Achse der Austragspirale angeordnet sind, oder Auflockerer, deren Achse oberhalb der Drehachse der so Austragspirale liegt, in den meisten Fällen parallel zu letzterer. In diesen Fällen kann ein Übertrieb vom Spiralantrieb auf die Auflockererwelle erfolgen. Falls jedoch die Auflok-kererachse im rechten Winkel zur Spiralachse liegt, muss der Auflockerer einen besonderen motorischen Antrieb er-65 halten.
Bei motorischen Antrieben ist die Variation des Leistungsbereiches beschränkt. Nach oben kann in der Regel nur mit etwa 200 U/min gefahren werden, da sonst das
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Schüttgut nicht mehr in die Austragspirale einläuft und zuverlässig mitgenommen wird. Bei Gleichstromregelantrieben ist somit eine Variation von max. 1:20 bis 1:30 möglich.
Nach unten ist der Bereich auf eine Drehzahl von mindestens 6 bis 8 U/min beschränkt, da sonst ein schubweiser Abwurf des Schüttgutes erfolgt. Um nun. doch grössere Austragleistungen zu erzielen, gibt es Schüttgutbehälter, bei denen der Austragstutzen auf einer besonderen, lösbaren Frontplatte befestigt ist und auch die Austragspirale lösbar und auswechselbar ist. Dadurch kann ein und derselbe Schüttgutbehälter mit verschiedenen Spiraldurchmessern arbeiten, z.B. mit 20 bis 80 mm. Jede Austragspirale wird wiederum mit dem durch den Drehantrieb gegebenen Drehzahlbereich gefahren. Im ganzen gesehen sind jedoch viel höhere Austragleistungen erwünscht, weil bei der Dosierung von Schüttgütern je nach ihrer Beschaffenheit, je nach Luftfeuchtigkeit, Produktfeuchtigkeit, Korngrössenverteilung usw. auch bei einem gegebenen Drehzahlbereich und bei einer gegebenen Ausführung des Schüttgutbehälters die effektiven Austragleistungen sehr verschieden sind. Ein im Labor ermittelter Leistungsbereich unterliegt nachher in der Produktion unerwartet grossen Abweichungen. Es ist dann notwendig, einen vorhandenen Schüttgutbehälter für einen bestimmten Anwendungszweck auf einen viel grösseren oder viel kleineren Dosierbereich übergehen zu müssen, was mit der Drehzahlregelung allein nicht mehr möglich ist, sondern eben nur noch mit dem beschriebenen Austausch der Austragspiralen.
Alle bisher erwähnten Schüttgutbehälter haben den Nachteil, dass entweder ein zusätzlicher Antrieb oder ein kostspieliger Übertrieb mit zusätzlicher Wellendurchführung, Abdichtung usw. für den Auflockerer vorzusehen ist. Es ist jedoch bereits ein Schüttgutbehälter bekannt, der auf einen zusätzlichen Übertrieb oder Antrieb für den Auflockerer verzichtet. Statt dessen wird der Auflockerer innerhalb des Schüttgutbehälters mit der Achse senkrecht zur Achse der Austragspirale eingebaut und so ausgeführt, dass letztere den Auflockerer nach dem Prinzip des Schnecken-Winkelgetriebes antreibt. Der Auflockerer selbst ist mit anderen Worten so ausgeführt, dass er wie ein Zahnrad direkt in die Austragspirale hinein verzahnen kann. Diese Ausführung ist jedoch an einen bestimmten Durchmesser der Austragspirale gebunden. Der Auflockerer ist ferner nur durch eine komplizierte Demontage ausbaubar, die Zugänglichkeit für eine vollständige Reinigung bei Produktwechsel ist nicht gegeben. Schliesslich ist es nicht mehr möglich, die Austragspirale zur Erzielung grösserer Leistungsbereiche gegen eine solche mit einem grösseren oder kleineren Aussendurchmesser auszuwechseln, weil anderenfalls der Achsabstand von Austragspirale und Auflockerer sowie der Modul usw. nicht stimmen würde und weil der Austragstutzen jetzt fest am Gehäuse befestigt ist. Eine Anpassung der Form und Anordnung des Auflockerers ist in den heute bekannten Schüttgutbehältern nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Schüttgutbehälters der eingangs genannten Art, um die Nachteile bekannter Ausführungen zu vermeiden und um insbesondere auf einfache Weise die Austragleistung und den Anwendungsbereich des Schüttgutbehälters zu vergrössern, ohne jedoch dessen Abmessungen unzumutbar zu vergrössern oder die Gleichmässigkeit des ausgetragenen Schüttgutstroms zu beeinträchtigen. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Massnahmen gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des Schüttgutbehälters sind in den Ansprüchen 2 bis 17 umschrieben.
Ein solcher Schüttgutbehälter hat den Vorteil, dass sich das Auflockerungsrad einfach und schnell aus- und wieder einbauen lässt, wodurch sich die Totzeit des Schüttgutbe-
bälterns auf ein Mindestmass verringert. Der Hauptvorteil besteht aber darin, dass dabei gleichzeitig eine optimale Anpassung des Auflockerungsrades erfolgen kann, so dass der Leistungs- und Anwendungsbereich eines Schüttgutbe-5 hälters vorgegebener Abmessungen viel grösser werden kann als es bisher durch Änderung der Drehzahl erzielbar war. Bei der vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 5 lässt sich die grösstmögliche Narrensicherheit bei der gleichzeitigen Auswechslung des Auflockerungsrads und der Austrag-lo spirale erzielen. Eine Höhenverstellung des Auflockerungsrades ist aber auch ohne dessen Ausbau möglich.
Bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstands werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen schematisch und ausschnittsweise: 15 Fig. 1 einen Schüttgutbehälter im Längsschnitt;
Fig. la eine Prinzipskizze der Radhalteeinrichtung und des Auflockerungsrads der Fig. 1 in Draufsicht;
Fig. 2 einen zweiten Schüttgutbehälter im Querschnitt; 20 Fig. 3 einen dritten Schüttgutbehälter schaubildlich;
Fig. 3a einen vierten Schüttgutbehälter in ähnlicher Darstellungsweise wie in Fig. 2;
Fig. 4 ein Taumelrad in mittelbarer Antriebsverbindung mit einer Austragspirale; und 25 Fig. 5 ein Auflockerungsrad mit schwenkbeweglichen Auflockerungsorganen.
Fig. 1 zeigt den Unterteil eines Schüttgutbehälters mit einem Behälterboden 2, einer vorderen, Behälterwand 2a und einem unteren Auslassstutzen 3, aus dem ein Strom S des Behälterinhalts ausgetragen wird, um sich frei oder zwangsgeführt weiterzubewegen. Die Austragvorrichtung 1 des Schüttgutbehälters weist drei Hauptbestandteile auf:
a) eine drehbewegliche Austragspirale 7, die in Fig. 1 waagerecht dicht über dem Behälterboden 2 angeordnet ist. Sie erstreckt sich mit dem in Fig. 1 linken Ende in den Auslassstutzen 3. In Fig. 1 ist letzterer mit Kunststoff, z.B. mit Teflon ausgekleidet und umgibt einen kurzen äusseren Endabschnitt der Austragspirale 7 mit Spiel;
b) einen Drehantrieb M, z.B. einen stufenlos regelbaren Getriebemotor, an den das in Fig. 1 rechte Ende der Austragspirale 7 angekoppelt ist;
c) ein in Fig. 1 nur im Umriss dargestelltes, drehbewegliches Auflockerungsrad 9, dessen Achse D senkrecht zur Zeichnungsebene verläuft und daher mit der strichpunktiert dargestellten Drehachse der Austragspirale 7 einen rechten Winkel bildet.
Das Auflockerungsrad 9 ist im Behälter 1 oberhalb der Austragspirale 7 drehbeweglich angeordnet. Es kann einen jo eigenen Antrieb haben, wird aber in Fig. 1 von der Austragspirale 7 in Drehung versetzt, in die es mit Spiel verzahnt ist. Die Bewegungsbahn des Auflockerungsrades 9 überschneidet also die Bewegungsbahn der Austragspirale 7 bis zu einem gewissen Grade, der durch den Modul der letzteren 55 begrenzt ist. Durch diesen Modul und das Durchmesserverhältnis beider Bewegungsbahnen werden auch die optimale Anzahl und Ausbildung der nicht dargestellten, flügelartigen oder schlaufenartigen Auflockerungsorgane des Auflockerungsrades 9 bestimmt.
60 Wie die Fig. la zeigt, wird das Auflockerungsrad 9 an seinem Ort mittels einer Radhalteeinrichtung gehalten, die einen stimmgabelförmigen Halter 14 aufweist. Zwischen den beiden Gabelzinken ist das Auflockerungsrad 9 drehbeweglich (oberer Pfeil in Fig. 1) angeordnet. Der Halter 65 lässt sich aber auch auf viele andere Arten ausbilden. Wesentlich ist bei der Austragvorrichtung 1 der Fig. 1, dass die Radhalteeinrichtung ausser dem Halter 14 einen biegesteifen Basiskörper in Form einer Montageplatte 13 aufweist,
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die gleichzeitig eine Zugriffsöffnung in einer Behälterwand von aussen lösbar verschliesst. In Fig. 1 handelt es sich um dieselbe Behälterwand 2a, in der der Auslassstutzen 3 angeordnet ist. Das führt zu dem konstruktiv wie auch betrieblich gravierenden Vorteil, dass die Montageplatte 13 mit dem Auslassstutzen 3 verbunden werden kann. Jedes Abnehmen der Montageplatte 13 verschafft dann einen Zugriff zum Auflockerungsrad 9 und zur Austragspirale 7, so dass beide Bauteile 9, 7 stets gleichzeitg für Wartungs- und/oder Anpassungszwecke zugänglich werden. Die Totzeit des Schüttgutbehälters und der nachgeschalteten Maschinen sinkt auf einen absoluten Mindestwert, wenn nach dem genannten Abnehmen die Betriebsbereitschaft durch Einsetzen von Duplikaten bzw. Varianten der Bauteile 13, 14, 9 und gegebenenfalls 7 sofort wieder hergestellt wird.
Ferner ist in Fig. 1 zu beachten, dass der Fuss 11 des Halters 14 einen Aussengewindeabschnitt aufweist und in einem senkrechten Längsschlitz 17 der Montageplatte 13 mittels einer Befestigungsmutter 15 befestigt ist. Dadurch wird das Auflockerungsrad 9 von aussen höhenverstellbar (linker Doppelpfeil in Fig. 1), d.h. die Montageplatte 13 braucht für diesen Zweck allein nicht abgenommen zu werden. Die Montageplatte 13 selbst ist in Fig. 1 nur mittels eines Fallriegels 19 und einer Sicherungs-Flügelschraube 21 an der Behälterwand 2a befestigt, kann aber auch auf viele andere Arten und an mehr als einer Stelle befestigt werden, in Fig. 1 insbesondere noch am Boden 2 des Behälters.
Duplikate bzw. Varianten der Radhalteeinrichtung 1 werden zweckmässig als betriebsbereit zusammengebaute und justierte, auswechselbare Baugruppen bereitgestellt und verwendet, um dadurch die grösstmögliche Narrensicherheit zu erzielen. Wenn ferner mit der Montageplatte 13 jedes Duplikats bzw. jeder Variante einerseits ein bestimmungs-gemäss ausgebildeter Auslassstutzen 3 unlösbar verbunden ist und andererseits das zugeordnete Auflockerungsrad 9 betriebsbereit befestigt ist, so lässt sich eine solche Baugruppe überhaupt nicht einbauen, wenn vorher eine Auflockerungsspirale 7 mit zu grossem Durchmesser eingebaut worden ist. Hatte die falsche Auflockerungsspirale 7 dagegen einen zu kleinen Durchmesser, so verrät sich das beim Einblick in den Auslass, anderenfalls beim probeweisen Inbetriebsetzen der Austragvorrichtung. Mit anderen Worten, durch die mittelbare Verbindung des Auslassstutzens 3 mit dem zugeordneten Auflockerungsrade 9 wird eine weitgehende Narrensicherheit sichergestellt, so dass die Wartung und/oder Anpassung an veränderte Betriebsbedingungen sogar ungelerntem Personal anvertraut werden kann. Verschiedene Färb- oder sonstige Markierungen können die jeweils richtige Auswahl aus dem Ersatzteilvorrat noch zusätzlich erleichtern.
Beim zweiten Schüttgutbehälter der Fig. 2 weist die Radhalteeinrichtung als Basisteil ebenfalls eine Montageplatte 13 auf, die aber an der geneigten Seitenwand 2b des unsymmetrisch V-förmigen Behälterunterteils angeordnet ist, und zwar verschwenkbar (Gelenk G). In diesem Falle genügt zur Radlagerung ein einfacher Stehbolzen 14a, der senkrecht zur Seitenwand 2b in den Innenraum des Schüttgutbehälters vorsteht. Wegen der daraus resultierenden Neigung des Stehbolzens 14a braucht das Auflockerungsrad 9 auf letzteren nur aufgesteckt zu sein, d.h. es ist kein Werkzeug zum Ein- und Ausbau des Auflockerungsrades 9 erforderlich. Die jeweils richtige Überschneidung der Bewegungsbahnen des Auflockerungsrades 9 und und Austragspiiale 7 kann durch einen Abstandshaltering 14 b aus verschleissfestem Kunststoff sowie durch einen ähnlichen Längsschlitz wie den Längsschlitz 17 der Fig. 1 sichergestellt werden. Diese Rad-halteeinrichtung ist der Form des Behälterunterteils der Fig. 2 besonders gut angepasst, weil sich das Auflockerungsrad 9
gerade an der für die Brückenbildung besonders anfälligen Stelle befindet. Sie ist ferner besonders narrensicher und leicht zugänglich, so dass sie auch von ungeübten Personen bedient werden kann.
5 Wenn beim Schüttgutbehälter der Fig. 2 die linke Seitenwand nicht senkrecht verläuft (2c), sondern ähnlich geneigt ist (2c') wie die rechte Seitenwand 2b, kann die Ausbildung spiegelsymmetrisch zu der durch die Drehachse der Austragspirale 7 verlaufenden Längsmittelebene erfolgen 10 (zweites Gelenk G'). Für das zweite Auflockerungsrad 9 bzw. die zweiten Auflockerungsräder 9 ist dann also mindestens eine zweite Zugriffsöffnung erforderlich. Man kann aber dort auch auf alle Montageplatten 13 verzichten, wenn man den doppelt strichpunktierten Halter mit dem Profil eines 15 auf dem Kopfe stehenden Buchstabens Y von oben in den Innenraum des Schüttgutbehälters einhängt. An den unteren Endabschnitten eines solchen Halters muss dann allerdings jedes Auflockerungsrad 9 gegen Herabfallen gesichert sein.
Beim dritten Schüttgutbehälter der Fig. 3 ist die Rad-20halteeinrichtung von oben in den Innenraum des Schüttgutbehälters eingehängt. Die Radhalteeinrichtung weist zu diesem Zweck einen biegefesten Basisteil auf, von dem zwei einander parallele Haltearme 32 für das Auflockerungsrad 9 nach unten abstehen. Diese Haltearme 32 lassen sich aber 25 auch durch die Gabel 14 der Fig. 1 und la ersetzen. In Fig. 3 ist der Basisteil aus Darstellungsgründen als Querbalken 30 mit Rechteckprofil einfach in zwei entsprechende Aussparungen am oberen Behälterrande eingesetzt worden. Durch Befestigungsmittel, Schnappvorrichtungen, Anschläge oder Vorsprünge wie den Vorsprung 34 lässt sich ein Grösstmass an Narren- und Betriebssicherheit erzielen. Ferner muss bei allen einhängbaren Radhalteeinrichtungen die obere Schachtöffnung aus Grüunden des Arbeitsschutzes mit einem nicht dargestellten Deckel bzw. Drahtgitter mit 35 z.B. 2 cm Maschenweite verschliessbar sein. Das Einhängen der Radhalteeinrichtung von oben eignet sich besonders gut für eine feinfühlige Höhenverstellung, was in Fig. 3 durch drei unterbrochene Linien angedeutet ist. Es eignet sich femer besonders gut für eine in Höhenrichtung nachgiebige Halterung des Auflockerungsrades 9, was z.B. zeitweilige Störungen verhindert, die durch Klumpenbildung im Schüttgut oder dergleichen entstehen können.
Der vierte Behälter der Fig. 3 a weist eine von oben ein-45 hängbare, als Baugruppe ausgebildete Radhalteeinrichtung 1 auf, die Einzelheiten verwendet, welche anhand der Fig. 2 und 3 erläutert worden sind, so dass nur folgende Besonderheiten der Fig. 3a näher erläutert werden:
1) Der biegesteife Basisteil ist kein Querbalken sondern so ein Längsbalken 30a (kreuzschraffiertes Qaudrat), der am
Behälteroberteil in ähnlicher Weise gelagert, befestigt, höhenverstellt und gegebenenfalls vibriert werden kann wie der Querbalken 30 der Fig. 3.
2) Der Halter 14 weist eine in das Behälterinnere ver-55 senkte zweizinkige Gabel auf. Deren Zinken 42, 44 sind so stark voneinander weg gespreizt, dass sie unter rechten Winkeln auf die jeweils zugeordnete Seitenwand des V-förmigen Behälterunterteils zeigen, letzteren aber nicht berühren. An den beiden unteren Endabschnitten der Zinken 42, 44 ist 6o unverlierbar je ein Auf lockerungsrad 9 drehbeweglich gelagert. Jedes Auflockerungsrad 9 verhindert bei seiner Drehbewegung die Brückenbildung an der zugeordneten Schachtwand.
3) Beide Auflockerungsräder 9 werden gemeinsam gleich-65 sinnig und synchron angetrieben, jedoch nicht von der Austragspirale 7, sondern von einer letztere, vorzugsweise konzentrisch, umgebenden Auflockerungsspirale 7a. Diese Spirale 7a erfordert zwar einen apparativen Mehraufwand, was
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schon eingangs erwähnt worden ist, ist aber bezüglich Drehrichtung (vgl. die beiden gekrümmten Pfeile in Fig. 3a unten), Drehgeschwindigkeit, Länge und Modul von der Austragspirale 7 unabhängig. Die Spirale 7a kann sogar rever-siert werden, was bei der Austragspirale 7 nicht möglich ist. In der Praxis ergibt sich so ein grosser zusätzlicher Spielraum, um sich verschiedenen Leistungsbereichen und/oder Schüttgütern anzupassen. Hinzu kommt noch die Änderung des Durchmessers beider Auflockerungsräder 9, die sich hier in wenigen Sekunden, d.h. praktisch ohne spürbare Betriebsunterbrechung, durch Auswechslung der ganze Radhalteeinrichtung einschliesslich beider Auflockerungsräder 9 und des Längsbalkens 30a durchführen lässt.
Es ist aber in diesem Rahmen auf folgendes zu achten:
Soweit eine Auflockerungspirale 7a ohnehin bereits vorhanden bzw. erforderlich ist, kann sie bei jeder Ausbildung der Radhalteeinrichtung einschliesslich des Auflockerungsrads 9 die Rolle des Antriebsorgans übernehmen. Bei genügend kurzer Auflockerungsspirale 7a steht auch nichts im Wege, eines oder einige der Auflockerungsräder 9 von letzterer und die anderen durch die Austragspirale 7 anzutreiben, wodurch der Spielraum für den Konstrukteur noch weiter vergrössert wird. Gleichsinnig mit der Austragspirale 7 rotierende Auflockerungsspiralen 7a erzeugen unter im übrigen gleichen Bedingungen eine andere Auflockerungswirkung als bei der in Fig. 3a durch zwei gekrümmte Pfeile ausgedrückten Gegenläufigkeit. Der Unterschied kann bei Schüttgütern verschiedener Beschaffenheit sehr ausgeprägt sein und erforderte schon in der Vergangenheit eine besonders sorgfältige Anpassung. Ähnliches gilt bei Drehsinnänderung für die Auflockerungswirkung des Auflockerungsrads 9. Ganz allgemein gilt, dass für die optimale Gestaltung des Behälters bei jeder Schüttgutbeschaffenheit, Austragleistung, Bau- und Betriebsweise die kurzzeitigen Schwankungen des ausgetragenen Schüttgutstroms empirisch gemessen und vorzugsweise auf Registrierstreifen festgehalten werden müssen, um die aufgezeichneten Kurven miteinander vergleichen zu können. Messgrösse ist dabei entweder das Gewicht, das Volumen oder der Impuls des jeweils ausgetragenen Schüttgutstroms.
Um die Wirksamkeit eines Auflockerungsgrads vorgegebener Grösse zu vergrössern, ist es oft von Vorteil, wenn man ihm während seiner Drehbewegung mindestens eine zusätzliche Bewegungskomponente erteilt. Das erfolgt beim Auflockerungsrad 9" der Fig. 4 durch Taumeln (Taumelwinkel a < 90°). Die in Fig. 4 durch die beiden Ellipsen angedeutete Bewegungsbahn lässt aber erkennen, dass das Taumelrad 9" entweder einen besonderen Antrieb benötigt oder nur als Hilfs-Auflockerungsrad zusammen mit dem oben erläuterten Auflockerungsrad 9 (doppelt strichpunktiert) verwendet werden kann. In Fig. 4 deutet die strichpunktierte Linie die zuletzt erwähnte, mittelbare Antriebsverbindung des Taumelrads 9" mit der Austragspirale 7 an. Die Radhalteeinrichtung kann wie in Fig. 1 oder 2 ausgebildet sein. Das gilt auch für das Auflockerungsrad 9 der Fig. 5.
Beim Auflockerungsrad 9 der Fig. 5 wird die zusätzliche Bewegungskomponente nur den Auflockerungsorganen des Auflockerungsrades 9 erteilt, und zwar durch die Schwerkraft. Das Auflockerungsrad 9 der Fig. 5 weist eine zylindrische Nabe 23 auf, von deren äusserem Umfange eine Vielzahl von Laschenpaaren 25 nach aussen absteht. Jedes Laschenpaar 25 weist am äusseren Endabschnitt zwei miteinander fluchtende Bohrungen auf, um schwenkbeweglich den inneren Endabschnitt eines Auflockerungsorgans 27 aufzunehmen. Letzteres ist in Fig. 5 als Kreissektor dargestellt, kann aber selbstverständlich für den Drehantrieb durch die
Austragspirale 7 ähnlich ausgebildet sein wie die starren Auflockerungsorgane des Fig. 1 und 2. Fig. 5 zeigt, dass das unterste Auflockerungsorgan 27 an der Austragspirale 7 angreift. Es befindet sich dabei in seiner stabilen Lage und wird 5 durch sein Gewicht daran gehindert, seitlich auszuweichen.
Wenn sich das Auflockerungsrad 9 weiterdreht, verliert dieses Auflockerungsorgan 27 schnell seine Lagestabilität und kippt noch vor dem Erreichen des Indifferenzpunkts entweder nach rechts (27a) oder nach links (27b) um. Durch io entsprechende, nicht dargestellte Anschläge in den Laschenpaaren 25 lässt sich leicht erzielen, dass sich beide Kipprichtungen regelmässig abwechseln. Wesentlich ist, dass die seitliche Ausdehnung aller Auflockerungsorgane 27 in ihren oberen Stellungen 27a, 27b deutlich grösser ist als in der 15 unteren Eingriffsstellung, in der sie von der Austragspirale angetrieben werden. Die Fig. 5 lässt erkennen, dass dieser Umstand gerade bei dem am meisten gebräuchlichen V-Pro-fil des Behälterunterteils die Brückenbildung am wirksamsten unterdrückt. Beim asymmetrischen V-Profil der Fig. 2 20 lässt sich eine der beiden Kipprichtungen auf einfache Weise ausschalten, z.B. durch seitliche Verschiebung des Schwerpunkts jedes Auflockerungsorgans 27 oder wieder durch entsprechende Anschläge.
Bei den beschriebenen Schüttgutbehältern sind zahlrei-25 che Abwandlungen möglich. Grundsätzlich ist zunächst festzuhalten, dass das Auflockerungsrad 9 einen eigenen Drehantrieb aufweisen kann (und das gilt auch für das Taumelrad 9") und dass bei Vorhandensein einer Auflockerungsspirale letztere den Drehantrieb übernehmen kann. Behälter-30 form sowie Anzahl, Ausbildung, Anordnung und Befestigungsweise des Auflockerungsrads 9 und des biegesteifen Basisteils spielen in diesem Rahmen keine Rolle. So können z.B. in Fig. 1 die Zinken des Halters 14 so verlängert werden, dass zwischen ihnen zwei oder mehr Auflockerungs-35 räder 9 in Längsrichtung der Austragspirale 7 so arbeiten, wie es das Auflockerungsrad 9 der Fig. 1 zeigt. In ähnlicher Weise können an der Montageplatte 13 der Fig. 2 zwei oder mehr Stehbolzen 14a hintereinander angeordnet sein. Das bedeutet, dass beim Öffnen und Verschliessen einer einzigen 40 Zugriffsöffnung sämtliche vorhandenen Auflockerungsräder 9 gleichzeitig ausgebaut bzw. wieder eingebaut und gegebenenfalls ausgetauscht werden können.
In Fig. 2 rechts ist ferner mit einer unterbrochenen Linie ein einziges Hilfs-Auflockerungsrad 9' angedeutet. Dieses un-45 terstützt die Wirkung des Auflockerungsrads 9, benötigt aber im Gegensatz zum Taumelrad 9" eine eigene Wellenvorrichtung. Das Hilfs-Auflockerungsrad 9' ist ähnlich ausgebildet wie das Auflockerungsrad 9 und kann zusammen mit letzterem z.B. durch einen aussen an der Behälterwand so 2b angeordneten Riemen- oder Kettentrieb angetrieben werden. Am einfachsten ist jedoch der mittelbare Antrieb des Hilfs-Auflockerungsrades 9' durch die Austragspirale 7 oder gegebenenfalls durch die Auflockerungsspirale. Wie die Fig. 2 zeigt, wird das dadurch erzielt, dass sich der untere 55 Abschnitt der Bewegungsbahn des Hilfs-Auflockerungsrads 9' mit dem oberen Abschnitt der Bewegungsbahn des Auflockerungsrads 9 überschneidet. Ferner deutet in Fig. 2 je-ein Doppelpfeil die Möglichkeit an, das Hilfs-Auflockerungsrad 9' bzw. das Auflockerungsrad 9 oder beide während der 60 Drehbewegung zusätzlich zu verschwenken.
Falls zusätzliche Bewegungskomponenten gewünscht werden, ist aber oft ein Vibrator am wirksamsten, vor allem wenn ohnehin eine Höhen Verstellung vorhanden ist. Ein ein-
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ziger Vibrator kann obendrein mehrere Auflockerungsräder 9 und/oder Hilfs-Auflockerungsräder 9' in Vibration versetzen. Das wird am besten anhand der Fig. 3a verständlich, weil dort der Basisteil als Längsbalken 30a ausgeführt ist. Falls sich die Bewegungsbahn des Auflockerungsrades 9 wie in Fig. 3a mit der der Auflockerungsspirale 7a überschneidet, ist es schliesslich von Vorteil, wenn letztere einen re-versierbaren Drehantrieb aufweist, um das Auflockerungsrad im Takte der Drehrichtungswechsel längs der Austrag-s spirale 7 hin- und herzubewegen.
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6 Blätter Zeichnungen
Claims (16)
- 6504742PATENTANSPRÜCHE1. Schüttgütbehälter mit einer Vorrichtung zum Austragen von. Schüttgut aus einem unteren Auslassstutzen (3), die folgende Bestandteile aufweist:— eine im Unterteil des Behälters angeordnete, drehbewegliche Austragspirale (7), die sich mit ihrem äusseren Ende in den Auslassstutzen (3) erstreckt und deren innerer Endabschnitt drehbeweglich gelagert ist,— einen Drehantrieb (M) für die Austragspirale (7) und— eine Radhalteeinrichtung (1) mit mindestens einem oberhalb der Austragspirale (7) im Behälter drehbeweglich angeordneten Auflockerungsrad (9) zur Auflockerung des jeweils zum Austraggen anstehenden Schüttgutanteils, wobei die Drehachse des Auflockerungsrades (9) mit der Drehachse der Austragspirale (7) mindestens angenähert einen rechten Winkel bildet,dadurch gekennzeichnet, dass die Radhalteeinrichtung (1) mindestens einen biegesteifen Basisteil (13,30) aufweist, der an einer Behälterwand (2a, 2b, 2c') oder am Behälteroberteil lösbar befestigt ist.
- 2. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisteil ein Balken (30, 30a) ist und dass seine beiden Endabschnitte in je eine Aufnahme am Behälteroberteil eingesetzt sind (Fig. 3 und 3 a).
- 3. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisteil eine Montageplatte (13) ist, die gleichzeitig eine Zugriffsöffnung in einer Behälterwand (2a, 2b, 2c') von aussen verschliesst (Fig. 1 und 2).
- 4. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auf lockerungsrad (9) höhenverstellbar ist (Fig. 1 und 3).
- 5. Schüttgutbehälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Radhalteeinrichtung (1) einschliesslich des Auflockerungsrads (9) eine auswechselbare Baugruppe bildet, wobei vorzugsweise der als Montageplatte (13) ausgebildete Basisteil mit dem Auslassstutzen (3) unlösbar verbunden ist.
- 6. Schüttgutbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden seitlich von der Austragspirale (7) verlaufenden Behälterwände (2b, 2c, 2c') eine Zugriffsöffnung aufweist, die durch eine Montageplatte verschlossen ist (Fig. 2).
- 7. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radhalteeinrichtung im Innenraum des Behälters einen stimmgabelförmigen Halter (11, 14) aufweist und dass das Auflockerungsrad (9) zwischen den Gabelzinken oder dass je ein Auflockerungsrad (9) an den Zinkenenden drehbeweglich angeordnet ist (Fig. la und 3a).
- 8. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radhalteeinrichtung einen Zapfen (11, 14a) aufweist, der von der Montageplatte (13) in den Innenraum des Behälters (1) vorsteht und gegebenenfalls durch eine Öffnung (17) in der Montageplatte (13) auch nach aussen vorsteht (Fig. 1 und 2).
- 9. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragspirale mindestens abschnittweise von einer drehbeweglichen Auf lockerungsspirale umgeben ist.
- 10. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich der untere Abschnitt der Bewegungsbahn des Auflockerungsrads (9) mit der Bewegungsbahn der Austragspirale (7) oder mit der Bewegungsbahn der Auflockerungsspirale überschneidet.
- 11. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch mindestens ein Hilfs-Auftockerungsrad (9', 9") (Fig. 2 und 4).
- 12. Schüttgutbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegungen des Hilfs-Auflok-kerungsrads (9', 9") und des Auflockerungsrads (9) synchronisiert sind.
- 13. Schüttgutbehälter nach Anspruch 1 oder 11, gekennzeichnet durch Mittel, um dem Auflockerungsrad (9),5 dem Hilfs-Auflockerungsrad (9', 9") oder nur deren Auflockerungsorganen (27) während der Drehbewegung mindestens eine zusätzliche Bewegungskomponente, vorzugsweise eine Taumelkomponente, zu erteilen.
- 14. Schüttgutbehälter nach Anspruch 13, wobei das io Hilfs-Auflockerungsrad als Taumelrad (9") ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Taumelrad (9") in Antriebsverbindung mit dem Auflockerungsrad (9) steht.
- 15. Schüttgutbehälter nach Anspruch 9, wobei sich die Bewegungsbahn des Auflockerungsrads mit der Bewegungs-i5 bahn der Auflockerungsspirale überschneidet, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflockerungsspirale einen reversier-baren Drehantrieb aufweist, um das Auflockerungsrad im Takte der Drehrichtungswechsel längs der Austragspirale hin- und herzubewegen.20 16. Schüttgutbehälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflockerungsrad eine Nabe (23) mit einer Vielzahl schwenkbeweglicher Auflockerungsorgane (27) aufweist, von denen jedes für seine Verschwenkbar-keit eine Öffnung im Nabenbereich aufweist, deren Achse25 die Schwenkachse des Auflockerungsorgans (27) ist (Fig. 5).
- 17. Schüttgutbehälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Auflockerungsorgan (27) am äusseren Umfang der Nabe (23) ein U-förmiger Bügel (25) vorhanden ist, der sich aussen öffnet und zwei miteinander30 fluchtende Durchbrüche in den U-Schenkeln aufweist, um das zugeordnete Auflockerungsorgan (27) und einen Schwenkstift aufzunehmen (Fig. 5).35
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