CH558263A - Verbindungsanordnung fuer ketten fuer fahrzeuge, insbesondere fuer schneeketten. - Google Patents
Verbindungsanordnung fuer ketten fuer fahrzeuge, insbesondere fuer schneeketten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsanordnung für Ketten für Fahrzeuge, insbesondere für Schneeketten. Ketten für Fahrzeuge, insbesondere Schneeketten für Kraftfahrzeuge weisen Seitenketten auf, die zu beiden Seiten des Kraftfahrzeugrades geschlossen und gespannt werden müssen. Dabei muss bei den bekannten Konstruktionen nach einer kurzen Fahrstrecke ein Nachspannen vorgenommen werden, weil erst durch eine Bewegung sich die Ketten richtig dem Fahrzeugrad anpassen. Bei den bekannten Konstruktionen ist daher das Anlegen und auch das Abnehmen, insbesondere von Schneeketten, was meist unter ungünstigen Bedingungen vorgenommen werden muss, sehr umständlich. Dies hat zur Folge, dass Schneeketten entweder zu spät angelegt werden, was zu Unfällen führen kann oder umgekehrt die Schneeketten zu lange angelegt bleiben, wodurch Beschädigungen von Kettengliedern eintreten können. Die Erfindung bezweckt, diese aufgezeigten Nachteile zu beseitigen und eine Verbindungsanordnung zu schaffen, die das Anlegen von Ketten, insbesondere von Schneeketten, sowie auch das Wiederabnehmen erleichtert und wobei ein selbsttätiges Nachspannen im Betrieb bewirkt werden soll. Das Merkmal der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung besteht darin, dass Seitenketten der Ketten an Bügeln befestigt sind, welche die Lauffläche des Fahrzeugrades übergreifen und sich mit ihren Schenkeln entlang der Seiten des Fahrzeugrades bis zu den Seitenketten erstrecken, wobei die an der einen Seite des Fahrzeugrades liegenden Schenkel durch eine lösbare und im Sinne einer Spannung der Seitenketten unter Federbelastung stehende Kupplung verbunden sind. Einzelheiten zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht der Verbindungsanordnung in teilweise gelösten Zustand, Fig. 2 die Verbindungsanordnung in gleicher Darstellung in Funktionslage, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 in Schrägansicht ein Kraftfahrzeugrad mit einer angelegten Schneekette, die mit der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung geschlossen ist und Fig. 5 in Schrägansicht die erfindungsgemässe Verbindungsanordnung in gelöstem Zustand in einer abgeänderten Ausführungsform. Die erfindungsgemässe Verbindungsanordnung besteht aus einem Bolzen 1, der mit Rasten 2 versehen ist und der in eine Hülse 5 einschiebbar ist, die eine an eine Blattfeder 3 angebrachte Klinke 4 trägt, wobei die Klinke 4 mit den Rasten 2 des Bolzens 1 zusammenwirkt. Der Bolzen 1 und die Hülse 5 sind an Bügeln 6 befestigt, die eine Lauffläche 10 eines Fahrzeugrades 11 übergreifen, wobei Schenkel 12 dieser Bügel entlang der Seiten 13 des Fahrzeugrades bis zu Seitenketten 14 der Ketten, z.B. Schneeketten 15, reichen. Eine dieser Seitenketten 14 ist an der einen Seite des Fahrzeugrades 11 in Löcher 7 der Bügel 6 bzw. deren Schenkel 12 eingehängt. Die andere Seitenkette ist in Ösen 8, welche an den anderen Schenkeln 12 der Bügel 6 angeordnet sind, eingehängt. An diesen Ösen 8 greift auch eine Feder 9, z.B. eine Schraubenzugfeder, an, die die beiden Bügel 6 gegeneinander zieht. Damit sind die beiden miteinander in Eingriff zu bringenden Teile einer Kupplung jeweils mit den Enden der Seitenketten 14 verbunden und eine Schneekette 15 kann in einfacher Weise über ein Fahrzeugrad 11 von oben her herumgelegt werden, worauf die Bügel 6 gegeneinander bewegt und der Bolzen 1 in die Hülse 5 locker eingeschoben wird und schliesslich die Feder 9 mit ihrem losen Ende in die Öse 8 oder ein Loch in dem Bügel 6 bzw. dessen Schenkel 12 eingehängt wird. Der Anlegevorgang ist damit, ohne dass ein besonderes Spannen der Schneekette 15 erforderlich ist, beendet. Bei der Bewegung des Fahrzeugrades erfolgt ein Spannen der Schneekette 15 über deren Seitenketten 14 automatisch unter Wirkung der Feder 9. Das Anlegen einer Schneekette ist somit durch die Verwendung der erfmdungsgemässen Verbindungsanordnung besonders rasch und mühelos ausführbar. Das Anlegen einer Schneekette kann auch dadurch erleichw tert werden, dass mit dem einen Teil der Kupplung 16, zB. dei Hülse 5, eine Schnell-Spannvorrichtung 17 verbunden wird, an der das eine Ende der Schraubenzugfeder 9 befestigt ist. Die Schraubenzugfeder 9 kann dadurch in ungespanntem Zustand an dem anderen Bügel 6 bzw. dessen Schenkel 12 befestigt werden, worauf durch Betätigung der Schnell-Spannvorrichtung 17 erst ein Spannen erfolgt. Unter der Wirkung der Schraubenzugfeder 9 gleitet die Klinke 4 über die Rasten 2 hinweg und verhindert ein selbsttätiges Lockerwerden der Kupplung 16. Das Lösen der Kupplung 16 zwecks Abnahme einer Schneekette kann gleichfalls in einfacher Weise vorgenommen werden, indem zunächst die Schnell-Spannvorrichtung 17 gelöst und sodann die Klinke 4 aus den Rasten 2 herausgehoben wird. Der Bolzen 1 kann sodann aus derHülse 5 herausgezogen und die Schraubenzugfeder 9 gelöst werden, wodurch die beiden Enden der Schneekette 15 frei sind und diese von dem Kraftfahrzeugrad abgenommen werden kann. Die beschriebene und dargestellte Ausführungsform dient nur zur Erläuterung des Wesens der Erfindung, ohne diese auf Einzelheiten zu beschränken. PATENTANSPRUCH Verbindungsanordnung für Ketten für Fahrzeuge, insbesondere für Schneeketten, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenketten der Ketten an Bügeln (6) befestigt sind, welche die Lauffläche (10) des Fahrzeugrades (11) übergreifen und sich mit ihren Schenkeln (12) entlang der Seiten (13) des Fahrzeugrades bis zu den Seitenketten (14) erstrecken, wobei die an der einen Seite des Fahrzeugrades liegenden Schenkel (12) durch eine lösbare und im Sinne einer Spannung der Seitenketten (14) unter Federbelastung stehende Kupplung (16) verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verbindungsanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (16) aus einem Rastgesperre (1-5) besteht. 2. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kupplung (16) bildende Rastgesperre einen mit Rasten (2) versehenen Bolzen (1) aufweist, der in eine Hülse (5) einschiebbar ist, an der eine federnde, in die Rasten (2) eingreifende Klinke (4) angeordnet ist. 3. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (4) durch eine Abwinkelung einer an der Hülse (5) befestigten Blattfeder (3) gebildet ist. 4. Verbindungsanordnung nach einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Teilen der Kupplung (1 und 5) eine Schraubenzugfeder (9) mit einem Ende lösbar, mit dem anderen Ende unlösbar verbunden ist. 5. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schraubenzugfeder (9) und dem Schenkel (12) des einen Bügels (6) eine Schnell-Spann vorrichtung ( 17) angeordnet ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsanordnung für Ketten für Fahrzeuge, insbesondere für Schneeketten.Ketten für Fahrzeuge, insbesondere Schneeketten für Kraftfahrzeuge weisen Seitenketten auf, die zu beiden Seiten des Kraftfahrzeugrades geschlossen und gespannt werden müssen. Dabei muss bei den bekannten Konstruktionen nach einer kurzen Fahrstrecke ein Nachspannen vorgenommen werden, weil erst durch eine Bewegung sich die Ketten richtig dem Fahrzeugrad anpassen. Bei den bekannten Konstruktionen ist daher das Anlegen und auch das Abnehmen, insbesondere von Schneeketten, was meist unter ungünstigen Bedingungen vorgenommen werden muss, sehr umständlich.Dies hat zur Folge, dass Schneeketten entweder zu spät angelegt werden, was zu Unfällen führen kann oder umgekehrt die Schneeketten zu lange angelegt bleiben, wodurch Beschädigungen von Kettengliedern eintreten können.Die Erfindung bezweckt, diese aufgezeigten Nachteile zu beseitigen und eine Verbindungsanordnung zu schaffen, die das Anlegen von Ketten, insbesondere von Schneeketten, sowie auch das Wiederabnehmen erleichtert und wobei ein selbsttätiges Nachspannen im Betrieb bewirkt werden soll.Das Merkmal der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung besteht darin, dass Seitenketten der Ketten an Bügeln befestigt sind, welche die Lauffläche des Fahrzeugrades übergreifen und sich mit ihren Schenkeln entlang der Seiten des Fahrzeugrades bis zu den Seitenketten erstrecken, wobei die an der einen Seite des Fahrzeugrades liegenden Schenkel durch eine lösbare und im Sinne einer Spannung der Seitenketten unter Federbelastung stehende Kupplung verbunden sind.Einzelheiten zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert.Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht der Verbindungsanordnung in teilweise gelösten Zustand, Fig. 2 die Verbindungsanordnung in gleicher Darstellung in Funktionslage, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 in Schrägansicht ein Kraftfahrzeugrad mit einer angelegten Schneekette, die mit der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung geschlossen ist und Fig. 5 in Schrägansicht die erfindungsgemässe Verbindungsanordnung in gelöstem Zustand in einer abgeänderten Ausführungsform.Die erfindungsgemässe Verbindungsanordnung besteht aus einem Bolzen 1, der mit Rasten 2 versehen ist und der in eine Hülse 5 einschiebbar ist, die eine an eine Blattfeder 3 angebrachte Klinke 4 trägt, wobei die Klinke 4 mit den Rasten 2 des Bolzens 1 zusammenwirkt. Der Bolzen 1 und die Hülse 5 sind an Bügeln 6 befestigt, die eine Lauffläche 10 eines Fahrzeugrades 11 übergreifen, wobei Schenkel 12 dieser Bügel entlang der Seiten 13 des Fahrzeugrades bis zu Seitenketten 14 der Ketten, z.B. Schneeketten 15, reichen. Eine dieser Seitenketten 14 ist an der einen Seite des Fahrzeugrades 11 in Löcher 7 der Bügel 6 bzw. deren Schenkel 12 eingehängt. Die andere Seitenkette ist in Ösen 8, welche an den anderen Schenkeln 12 der Bügel 6 angeordnet sind, eingehängt. An diesen Ösen 8 greift auch eine Feder 9, z.B. eine Schraubenzugfeder, an, die die beiden Bügel 6 gegeneinander zieht.Damit sind die beiden miteinander in Eingriff zu bringenden Teile einer Kupplung jeweils mit den Enden der Seitenketten 14 verbunden und eine Schneekette 15 kann in einfacher Weise über ein Fahrzeugrad 11 von oben her herumgelegt werden, worauf die Bügel 6 gegeneinander bewegt und der Bolzen 1 in die Hülse 5 locker eingeschoben wird und schliesslich die Feder 9 mit ihrem losen Ende in die Öse 8 oder ein Loch in dem Bügel 6 bzw. dessen Schenkel 12 eingehängt wird. Der Anlegevorgang ist damit, ohne dass ein besonderes Spannen der Schneekette 15 erforderlich ist, beendet. Bei der Bewegung des Fahrzeugrades erfolgt ein Spannen der Schneekette 15 über deren Seitenketten 14 automatisch unter Wirkung der Feder 9. Das Anlegen einer Schneekette ist somit durch die Verwendung der erfmdungsgemässen Verbindungsanordnung besonders rasch und mühelos ausführbar.Das Anlegen einer Schneekette kann auch dadurch erleichw tert werden, dass mit dem einen Teil der Kupplung 16, zB. dei Hülse 5, eine Schnell-Spannvorrichtung 17 verbunden wird, an der das eine Ende der Schraubenzugfeder 9 befestigt ist.Die Schraubenzugfeder 9 kann dadurch in ungespanntem Zustand an dem anderen Bügel 6 bzw. dessen Schenkel 12 befestigt werden, worauf durch Betätigung der Schnell-Spannvorrichtung 17 erst ein Spannen erfolgt. Unter der Wirkung der Schraubenzugfeder 9 gleitet die Klinke 4 über die Rasten 2 hinweg und verhindert ein selbsttätiges Lockerwerden der Kupplung 16.Das Lösen der Kupplung 16 zwecks Abnahme einer Schneekette kann gleichfalls in einfacher Weise vorgenommen werden, indem zunächst die Schnell-Spannvorrichtung 17 gelöst und sodann die Klinke 4 aus den Rasten 2 herausgehoben wird. Der Bolzen 1 kann sodann aus derHülse 5 herausgezogen und die Schraubenzugfeder 9 gelöst werden, wodurch die beiden Enden der Schneekette 15 frei sind und diese von dem Kraftfahrzeugrad abgenommen werden kann.Die beschriebene und dargestellte Ausführungsform dient nur zur Erläuterung des Wesens der Erfindung, ohne diese auf Einzelheiten zu beschränken.PATENTANSPRUCHVerbindungsanordnung für Ketten für Fahrzeuge, insbesondere für Schneeketten, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenketten der Ketten an Bügeln (6) befestigt sind, welche die Lauffläche (10) des Fahrzeugrades (11) übergreifen und sich mit ihren Schenkeln (12) entlang der Seiten (13) des Fahrzeugrades bis zu den Seitenketten (14) erstrecken, wobei die an der einen Seite des Fahrzeugrades liegenden Schenkel (12) durch eine lösbare und im Sinne einer Spannung der Seitenketten (14) unter Federbelastung stehende Kupplung (16) verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Verbindungsanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (16) aus einem Rastgesperre (1-5) besteht.2. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kupplung (16) bildende Rastgesperre einen mit Rasten (2) versehenen Bolzen (1) aufweist, der in eine Hülse (5) einschiebbar ist, an der eine federnde, in die Rasten (2) eingreifende Klinke (4) angeordnet ist.3. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (4) durch eine Abwinkelung einer an der Hülse (5) befestigten Blattfeder (3) gebildet ist.4. Verbindungsanordnung nach einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Teilen der Kupplung (1 und 5) eine Schraubenzugfeder (9) mit einem Ende lösbar, mit dem anderen Ende unlösbar verbunden ist.5. Verbindungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schraubenzugfeder (9) und dem Schenkel (12) des einen Bügels (6) eine Schnell-Spann vorrichtung ( 17) angeordnet ist.
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