CH511588A - Bausatz zum wahlweisen Aufbau von Möbeln - Google Patents
Bausatz zum wahlweisen Aufbau von MöbelnInfo
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Description
Bausatz zum wahlweisen Aufbau von Möbeln Es ist bekannt, dass man kastenartige Gegenstände, wie beispielsweise Möbel, Verkaufstheken, Ausstellungsregale bisher als Ganzes, das heisst starr gebaut hat. Weiterhin ist bekannt, dass man die genannten Gegenstände aus Teilstücken zusammensetzt und dabei zu einem gewissen Baukastenprinzip kommen kann. Als Beispiel seien hier die sogenannten Anbaumöbel genannt, die es gestatten, Schränkchen, Tischplatten, Regalbretter und so weiter in einer beliebigen Reihenfolge und beliebigen Mischung zu verwenden. Ebenso bekannt sind gitterartige Elemente, in die solche Regale, Schränkchen, Tischbretter eingehängt werden können. Hierhin gehören auch Klemmelemente, die zwischen Boden und Decke des Raumes eingespannt oder eingesetzt werden und die gestatten, ähnlich wie bei den gitterartigen Elementen, Tischplatten, Regalfächer und Schränke einzuhängen. Bei den genannten Systemen ist es auch möglich, einzelne Möbelteile aufeinanderzusetzen. Alle genannten Varianten dienen dem Zweck des universelleren Einsatzes und der wirtschaftlicheren Herstellung. Nicht zuletzt lassen sie dem Gestaltungswillen des Anwenders ein weites Spiel. Alle diese genannten Arten können jedoch nur an vorgesehenen Stellen zusammengefügt werden und sind nur in einer gewissen Kombination brauchbar. Auch die Anpassungsmöglichkeit hat ihre Grenzen, wenn einmal eine Kombination gewählt worden war, so ist es nicht ohne weiteres möglich, die einzelnen Elemente des Systems in eine andere Kombination so zusammenzustellen, dass nicht rohe Kanten oder Abnutzungsstellen ins Auge fallen. Weitere Grenzen sind den bekannten Systemen in der Variationsmöglichkeit gesetzt, die bekanntlich mit der Anzahl der Elemente steigt oder aber mit der Unterteilbarkeit des Ganzen in kleinere Elemente. Die Transportfrage ist speziell für Ausstellungs- und Messemöbel selbst bei Anbauteilen nicht befriedigend. Erfindungsgemäss wird daher ein Bausatz zum wahlweisen Aufbau von Möbeln vorgeschlagen, welcher flächenhafte Bauteile, die allseitig eine endgültige Oberfläche besitzen, und Verbindungsmittel aufweist, die es gestatten, diese Teile an beliebiger Stelle ohne Verletzung der Oberflächen zusammenzufügen. Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird anhand der Zeichnung näher erläutert: In Fig. 1 ist das Grundprinzip eines Bausatzes nach der Erfindung dargestellt. Fig. 2 zeigt ein einfaches Möbelstück, das nach dem Grundprinzip aufgebaut ist. Fig. 3 zeigt ein Zusatzteil, das dem Einbau von Türen dient. Fig. 4 zeigt eine Schublade, die an das System angepasst ist. Fig. 5 zeigt die Möglichkeit des Einsatzes von Zieroder Schriftblenden. Fig. 6 gibt eine mögliche Kombination der Teile wieder ebenso die Fig. 7, 8 und 9. In Fig. 10 schliesslich ist dargestellt, wie Tischplatten durch einen besonderen Haken in das System eingeführt werden können. In Fig. 1 sind mit den Ziffern 1, 2, 3 und 4 Normplatten bezeichnet, die Grundelemente des erfindungsgemässen Systems sind. Diese Normplatten können aus allen für den Aufbau von Kästen und Möbeln überhaupt in Frage kommenden Materialien bestehen. Die Normteile haben vorzugsweise Vielfache eines bestimmten Grundmasses in ihrer Länge, Breite und Höhe, sind fertig furniert oder oberflächenbearbeitet, und zwar an allen Kanten, auch an den Schmalkanten. Um die genannten Teile 1-4 zu einem kastenförmigen Element zusammenzufügen, werden an gewünschten, aber sonst unabhängig und freizügig wählbaren Stellen beispielsweise beidseitig klebende Streifen angebracht, die mit der Nummer 5 gekennzeichnet sind. Alsdann werden die genormten Teile kräftig aneinandergedrückt und bilden damit den gewünschten Bauteil. Auch Klebstoff kann verwendet werden, der die Oberflächen nicht angreift und mit einem Lösungsmittel, das ebenfalls die Oberflächen unbeschädigt lässt, bei Umbau wieder her ausgelöst werden kann. Ausser selbstklebenden Streifen kann man natürlich auch Profilbänder oder Stäbe in T oder TT-Form verwenden, die haftend beschichtet sind und das Baumaterial nicht verändern oder Spuren hinterlassen. Weiterhin kann man die einzelnen Normteile so ausbilden, dass als kraftschlüssige Elemente Magnetteile venvendet werden können. Weiterhin sind Saugnapfbänder oder Haftpasten brauchbar. Schliesslich kann daran gedacht werden, die selbstklebenden Zwischenlagen so auszubilden, dass beim Zusammenfügen zweier Elemente in der Klebeebene allseitig geschlossene Hohlräume bleiben. Bringt man das zusammengesetzte Kastenstück dann in Unterdruck oder Vakuumkammern, so wird dadurch aus den Hohlräumen die Luft abgezogen und bei Herausbringen des Kastens in den normalen Luftdruck wird dadurch die Haftung erheblich vergrössert. In weiterer Ausbildung des erfinderischen Gedankens könnte man auch Reissverschlüsse zwischen den einzelnen Teilen einsetzen, die selbstklebende Anschlussstücke besitzen. Dem Grundsystem nach der Erfindung sind nun eine Reihe von Zusatzteilen zugeordnet, die sich daraus ergeben. Zum Einfügen von Türen kann ein Zusatzelement gemäss Fig. 3 dienen. Ein Rahmen 11, der nach aussen die Normmasse des Systems besitzt, abzüglich einer Toleranz für Klebezwecke, kann auf seinen Schmalseiten 13 mit einem der zur Verbindung empfohlenen Mitteln versehen werden und in den Kasten genau so wie eine Seitenwand eingefügt werden. Der Rahmen 11 trägt ein Scharnier, an dem die Tür 12 befestigt ist. Zur besseren Montage kann es ein aushängbares Scharnier sein. Fig. 4 zeigt eine Schublade, die in weiterer Ausbildung der Erfindung so konstruiert ist, dass sie sich in Bauteilen verschiedener Tiefe verwenden lässt. Dabei ist die eigentliche Schublade in zwei Hälften unterteilt, die die Nummern 14 und 15 tragen. Zwischen diesen beiden Hälften wird einmal die gewünschte Tiefe eingestellt, und dann die beiden Hälften mit Flügelschrauben oder ähnlichen Befestigungsmitteln fixiert. Die Schublade gleitet auf Gleitschienen 16, die wiederum auf Normteilen entsprechend dem System angebracht sind und so in die zu bauenden Kästen an beliebiger Stelle unter Verwendung der genannten Klebemittel eingesetzt werden können. Fig. 5 zeigt eine Möglichkeit, Spiegel oder Glasblenden, sowie Glasträger mit Schriftzügen oder Ziereinsätze nach dem gleichen Prinzip zwischen zwei Flächen der Kästen mit den gleichen Klebemitteln zu befestigen. Solche Einbauflächen können auch Klangkörper wie Lautsprecher, tragen und somit als Musikmöbel Verwendung finden. Fig. 6 zeigt eine Kombination der erfindungsgemä ssen Elemente unter Verwendung des Klebeverfahrens mit Türen und Schubladen. Die Fig. 7, 8 und 9 dienen zu weiteren Erläuterungen des Systems. In Fig. 10 ist mit der Ziffer 20 ein Element bezeichnet, das gestattet, freitragende Tischplatten in Verwendung mit dem erfindungsgemässen System einzubauen. Die Formgebung des vorzugsweise aus Eisen oder Metall gefertigten Bügels 20 ist so, dass einerseits eine einwandfreie Führung auf dem Teil 21 vorliegt und anderseits die Tischplatte 23 auf die gleiche Höhe gebracht ist wie das zu dem Kasten gehörige Teil 22. In weiterer Ausbildung der erfindungsgemässen Idee ist es natürlich denkbar, Räume oder eine Gruppe von Räumen nach diesem Prinzip aufzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHBausatz zum wahlweisen Aufbau von Möbeln, dadurch gekennzeichnet, dass er flächenhafte Bauteile, die allseitig eine endgültige Oberfläche besitzen, und Verbindungsmittel aufweist, die es gestatten, diese Teile an beliebiger Stelle ohne Verletzung der Oberflächen zusammenzufügen.UNTERANSPRÜCHE 1. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel ein Klebstoff vorgesehen ist, der die Bauteile so zu verbinden ermöglicht, dass die Oberflächen nicht beschädigt werden, und der mit einem Lösungsmittel, das die Oberflächen ebenfalls nicht angreift, wieder herausgelöst werden kann.2. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel beidseitig klebende Kunststoff- oder Papierbänder vorgesehen sind.3. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei metallisch hinterlegten flächenhaften Bauteilen in den Schmalseiten Magnetteile angebracht sind, um die Haftung zwischen senkrecht aufeinander zu fügenden Teilen durch Magnetkraft zu bewirken.4. Bausatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel Reiss- oder Klettverschlüsse vorgesehen sind, die selbstklebende An schlussteile besitzen.5. Bausatz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass Rahmenelemente aus vorzugsweise I- oder U-Profilen vorgesehen sind, die mit Haftverbindern in Kasten einsetzbar sind und dazu dienen, Schwenk- oder Schiebetüren aufzunehmen.6. Bausatz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass Schubladen vorgesehen sind, deren Tiefe verstellbar ist.7. Bausatz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass Bügelelemente vorgesehen sind, um herausragende oder zwischengeschaltete freihängende Platten einfügen zu können.
Priority Applications (1)
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| CH138670A CH511588A (de) | 1970-01-30 | 1970-01-30 | Bausatz zum wahlweisen Aufbau von Möbeln |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102011012197A1 (de) * | 2011-02-23 | 2012-08-23 | Marianne Hill | Möbelelementmodul und Möbelelementmodulset |
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1970
- 1970-01-30 CH CH138670A patent/CH511588A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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| DE102011012197B4 (de) * | 2011-02-23 | 2012-10-11 | Marianne Hill | Möbelelementmodul und Möbelelementmodulset |
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