CH511135A - Niveauregeleinrichtung für eine Achse eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Niveauregeleinrichtung für eine Achse eines Kraftfahrzeugs

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CH511135A
CH511135A CH815470A CH815470A CH511135A CH 511135 A CH511135 A CH 511135A CH 815470 A CH815470 A CH 815470A CH 815470 A CH815470 A CH 815470A CH 511135 A CH511135 A CH 511135A
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CH
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solenoid valve
strut
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CH815470A
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Engfer Ortwin
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Bosch Gmbh Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G13/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/015Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


      Niveauregeleinrichtung    für eine Achse eines     Kraftfahrzeugs       1  Die Erfindung bezieht sich auf eine     Niveauregelein-          richtung    für eine Achse eines Kraftfahrzeugs, mit zwei  getrennten Federbeinen, die zum Heben und Senken des  Wagenkastens für jedes Federbein einen     Druckgeber    und  ein Magnetventil zur Druckentlastung sowie einen Ni  veaugeber hat und bei der die Niveaugeber durch  elektrische Leitungen miteinander verbundene elektrische  Schalter aufweisen.  



  Eine derartige     Niveauregeleinrichtung    ist bekannt.  



  Bei dieser bekannten Ausführung ist die Schaltung so  verlegt, dass der Wagenkasten nur dann gehoben oder  gesenkt wird, wenn der linke und der rechte Niveauschal  ter gleichzeitig auf Heben oder Senken stehen. Damit soll  ein Regeln bei Kurvenfahrt vermieden werden. Jedoch  hat eine solche Bauart den Nachteil, dass ein getrenntes  Füllen oder Entleeren nur     eines    Federelements ohne  weiteres nicht möglich ist. Ausserdem ist die bekannte  Einrichtung     bei    Federbeinen mit eingebauten Energie  quellen und Regelelementen nicht möglich oder aber  unzweckmässig. Schliesslich sind die beiden Federbeine  auf der linken und rechten Seite jeder Achse durch eine  pneumatische Leitung verbunden. Dadurch ist die     Wank-          stabilität    schlecht.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Niveauregeleinrichtung    der eingangs erwähnten Art zu  schaffen, die ebenfalls beim     Kurvenfahren    abschaltet, die  aber ein getrenntes Füllen und Entleeren eines Federele  ments zulässt. Ausserdem soll die     Wankstabilität    bei     S-          Kurvenfahrt    verbessert, und Nick- und     Wankschwingun-          gen    sollen vermindert werden.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch  gelöst, dass in die elektrischen Verbindungsleitungen für  jedes Federbein ein doppeltes, für einen     Druckgeber    und  für ein     Entlastungs-Magnetventil    bestimmtes Schaltglied  für Heben und Senken eingesetzt ist und dass die  Stromzuführung des Druckgebers des linken Federbeins  über das Schaltglied des     Entlastungs-Magnetventils    des  rechten Federbeins geführt ist und     umgekehrt.       Bei der Verwendung von Federbeinen mit eigenen,  vorzugsweise eingebauten, aus     Elektro-Motor    und     Elek-          tro-Magnetventü    bestehenden     Druckgebern    ist es von  Vorteil,

   dass in die elektrischen Verbindungsleitungen für  jedes Federbein ein doppeltes, für den Motor und für den  Magnet bestimmtes Schaltglied für Heben und für Sen  ken eingesetzt ist und dass die Stromzuführung des  Elektromotors des     linken        Federbeins    über das Schaltglied  des Elektromagneten des rechten     Federbeins    geführt ist  und umgekehrt.  



  Dadurch ist eine besonders einfache Bauweise der       Niveauregeleinrichtung    zu erreichen.  



  Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in  der     Zeichnung    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 die     Niveauregeleinrichtung    mit einem Druck  geber mit einer zentralen Pumpe,       Fig.2    die     Niveauregeleinrichtung    mit getrennten  Druckgebern für jedes Federbein,       Fig.3    die     Niveauregeleinrichtung    mit elektrischer  Koppelung und elektronischer     Dämpfung,          Fig.    4 Koppelung und Dämpfung in einem Gerät,       Fig.    5 die     Niveauregeleinrichtung    für zwei Fahrzeug  achsen,

         Fig.    6 eine     Niveauregeleinrichtung    mit elektrischen  Wechselschaltern als Niveaugeber mit einer elektroni  schen     Dämpfungseinrichtung,          Fig.7    die elektronische     Dämpfungseinrichtung    für  die     Niveauregeleinrichtung    nach     Fig.    6,       Fig.    8 eine weitere Bauart einer     Niveauregeleinrich-          tung,    mit induktiven Niveaugebern.  



       Eine    Fahrzeugachse 1 hat zwei Räder 2 und 3, die       über    je ein Federbein 4 und 5 einen Wagenkasten 6  tragen. Für jedes Federbein 4, 5 ist ein aus einem       Elektro-Magnetventil    80, 80' und einer Pumpe 70 beste  hender Druckgeber und eine nur durch ein     Elektro-          Magnetventil    81, 81' gebildete Entlastung vorgesehen.  jedoch ist für beide Druckgeber eine einzige Pumpe  bestimmt, bei einer Vierradfederung für alle vier Druck  geber also nur eine Pumpe. Parallel zu jedem Federbein 4      bzw. 5 ist an der Achse 1 ein hydraulischer Dämpfer 9  bzw. 10 angeordnet, der mit einem     Stahlfederelement    9'  bzw. 10' kombiniert ist.

   An jedem Dämpfer 9 bzw. 10 ist  ein Winkelhebel 11 bzw. 12     angelenkt,    dessen freier  Schenkel 13 bzw. 14 als Schaltarm für je ein doppeltes  Schaltglied 15 bzw. 16 dient, das jedes als doppelter  Wechselschalter ausgebildet ist. Jeder Wechselschalter 15  bzw. 16 hat zwei Verbindungskontakte 17, 17' bzw. 18,  18'. Ferner haben die Wechselschalter je einen     (innenlie-          nenden)    Ruhekontakt 19, 19' bzw. 20, 20' und einen  (aussenliegenden) Arbeitskontakt 21, 21' bzw. 22, 22'.  



  Eine     Stromzuführungsleitung    23 führt zu den Ruhe  kontakten 19, 19' bzw. 20, 20'. Der Arbeitskontakt 21 ist  an das     Entlastungs-Magnetventil    81 und der Arbeitskon  takt 21' an das Magnetventil 80 des Druckgebers 80, 70  des linken Federbeins 4 angeschlossen.     Der    Arbeitskon  takt 22' hat mit dem     Entlastungs-Magnetventil    81' und  der Arbeitskontakt 22 mit dem Magnetventil 80' des  Druckgebers 80', 70 des rechten     Federbeins    5 Verbin  dung.

   Vom Verbindungskontakt 17 des     linken    Wechsel  schalters 15 führt eine Kreuzleitung 24 zum Verbin  dungskontakt 18' des rechten     Wechselschalters    16, und  vom Verbindungskontakt 17' des linken Wechselschalters  15 geht eine Kreuzleitung 25 zum Verbindungskontakt 18  des rechten Wechselschalters 16. Auf diese Weise ist die  Stromzuführung des Magnetventils 80 des Druckgebers  80. 70 des linken Federbeins 4 über den Wechselschalter  16 des rechten Federbeins 5 und die     Stromzuführung        des     Magnetventils 80' des     Druckgebers    80', 70 des rechten  Federelements 5 über den Wechselschalter 15 des linken  Federelements 4 geführt.  



  Die beschriebene     Niveauregeleinrichtung    wirkt wie  folgt:  In der Ruhe- oder     Neutralstellung    nehmen alle Teile  die in der Zeichnung dargestellte Lage ein.  



  Wird die Achse 1 auf beiden Rädern belastet, so  werden die     Schaltarme    13 und 14 nach innen bewegt, und  die Verbindungskontakte 17' bzw. 18' werden an die  Arbeitskontakte 21' bzw. 22 angeschlossen. Nun     kann     von der Leitung 23 her ein Strom fliessen von 19 zu 17  über die Kreuzleitung 24 und die Kontakte 18' und 22  zum Magnetventil 80 des Druckgebers 80, 70 des rechten  Federbeins. Über die andere Kreuzleitung 25 ist gleichzei  tig auch das Magnetventil 80' des     Druckgebers    80', 70  des linken Federbeins an die Stromzuleitung angeschlos  sen. Beide Federbeine werden durch die Pumpe 70  aufgepumpt, bis der Wagenkasten wieder seine ursprüng  liche Höhe erreicht hat.

   Dann stehen die Wechselschalter  15 und 16 wieder in Mittellage, in der die beschriebenen  Stromwege unterbrochen sind und die Magnetventile 80,  80' ausgeschaltet sind.  



  Wird die Fahrzeugachse 1 entlastet, so hebt sich der  Wagenkasten 6, und die Schaltarme 13 und 14 bewegen  sich nach aussen. Dadurch werden die Verbindungskon  takte 17 und 18 an die Arbeitskontakte 21 und 22' gelegt.  Es fliesst dann ein Strom von der Leitung 23 über 19'  und 17' und die Kreuzleitung 25 und die jetzt verbunde  nen Kontakte 18 und 22' zum     Entlastungs-Magnetventil     81' des rechten Federelements 5 und über 20 und 18' und  die Kreuzleitung 24 sowie die Kontakte 17 und 21 zu  dem     Entlastungs-Magnetventil    81 des linken Federele  ments 4. Die     Entlastungs-Magnetventile    81 und 81'  öffnen und lassen Druckmittel abströmen, so dass der  Wagenkasten 6 abgesenkt wird.  



  Neigt sich der Wagenkasten 6 bei Kurvenfahrt bei  spielsweise nach der linken Seite, so wird der Schaltarm    13 des Hebels 11 über den Dämpfer 9 nach rechts bewegt  und der Verbindungskontakt 17' an den Arbeitskontakt  21' angeschlossen.  



  Dabei kann aber kein Strom zum Magnetventil des  linken Federelements 4 fliessen, weil sich auch der Arm  14 nach rechts bewegt und den Kontakt 18 mit dem  Kontakt 22' verbindet. Es findet keine Regelung statt.  Das gleiche gilt auch beim Neigen des Wagenkastens 6  nach rechts.  



  In der     Fig.2    ist eine     Niveauregeleinrichtung    mit  getrennten Druckgebern für jedes Federbein vorgesehen.  Dabei tragen die der     Fig.    1 entsprechenden Teile auch die  gleichen Bezugszeichen wie in der     Fig.    1. Auch hier hat  eine Fahrzeugachse 1 zwei Räder 2 und 3, die über je ein  Federbein 4 und 5 einen Wagenkasten 6 tragen. Jedes  Federbein 4 bzw. 5 hat einen eingebauten Druckgeber 7  bzw. 7' und ein Regelelement 8 bzw. 8'. Der Druckgeber  7,7' ist ein Elektromotor, und das Regelelement 8, 8' ist  ein     Elektro-Magnetventil.     



  Der Arbeitskontakt 21 ist an das Magnetventil 8 und  der Arbeitskontakt 21' an den Motor 7 des linken  Federbeins 4 angeschlossen. Der Arbeitskontakt 22' hat  mit dem Magnetventil 8' und der Arbeitskontakt 22 mit  dem Motor 7' des rechten Federbeins 5 Verbindung.  Vom Verbindungskontakt 17 des linken Wechselschalters  15 führt eine Kreuzleitung 24 zum Verbindungskontakt  18' des rechten Wechselschalters 16, und vom Verbin  dungskontakt 17' des linken Wechselschalters 15 geht  eine Kreuzleitung 25 zum Verbindungskontakt 18 des  rechten Wechselschalters 16.

   Auf diese Weise ist die  Stromzuführung des Motors 7 des linken Federbeins 4  über den     Wechselschalter    16 des rechten Federbeins 5  und die     Stromzuführung    des Motors 7' des rechten  Federelements 5 über den Wechselschalter 15 des linken  Federelements 4 geführt.    Diese     Niveauregeleinrichtung    wirkt wie folgt:  In der Ruhe- oder     Neutralstellung    nehmen alle Teile  die in der Zeichnung dargestellte Lage ein.  



  Wird die Achse 1 auf beiden Rädern belastet, so  werden die Schaltarme 13 und 14 nach innen bewegt, und  die Verbindungskontakte 17' bzw. 18' werden an die  Arbeitskontakte 21' bzw. 22 angeschlossen. Nun kann  von der Leitung 23 her ein Strom     fliessen    von 19 zu 17  über die Kreuzleitung 24 und die Kontakte 18' und 22  zum Motor 7 des rechten Federbeins. Über die andere  Kreuzleitung 25 ist gleichzeitig auch der Motor 7' des  linken Federbeins an die Stromzuleitung angeschlossen.  Beide Federbeine werden aufgepumpt, bis der Wagenka  sten wieder seine ursprüngliche Höhe erreicht hat. Dann  stehen die Wechselschalter 15 und 16 wieder in Mittella  ge, in der die beschriebenen Stromwege unterbrochen  sind und die Elektromotoren 7, 7' ausgeschaltet sind.  



  Wird die Fahrzeugachse 1 entlastet, so hebt sich der  Wagenkasten 6, und die Schaltarme 13 und 14 bewegen  sich nach aussen. Dadurch werden die Verbindungskon  takte 17 und 18 an die Arbeitskontakte 21 und 22' gelegt.  Es fliesst dann ein Strom von der Leitung 23 über 19'  und 17' und die Kreuzleitung 25 und die jetzt verbunde  nen Kontakte 18 und 22' zum Magnetventil 8' des  rechten Federelements 5 und über 20 und 18' und die  Kreuzleitung 24 sowie die Kontakte 17 und 21 zu dem  Magnetventil 8 des linken Federelements 4. Die Magnet  ventile 8, 8' öffnen und lassen     Druckmittel    abströmen, so  dass der Wagenkasten 6 abgesenkt wird.  



  Neigt sich der Wagenkasten 6 bei Kurvenfahrt bei  spielsweise nach der linken Seite, so wird der Schaltarm      13 des Hebels 11 über den Dämpfer 9 nach rechts bewegt  und der     Verbindungskontakt    17' an den Arbeitskontakt  21' angeschlossen:  Dabei kann aber kein Strom zum Elektromotor des  linken Federelements 4 fliessen, und es findet     keine     Regelung statt. Das gleiche gilt auch beim Neigen des  Wagenkastens nach rechts.  



  Wenn die beiden Dämpfer 9' und 10 unterschiedliche       Dämpfungszeiten    aufweisen, kann es vorkommen, dass  bei Kurvenfahrt Fehlschaltungen eintreten. Um dies zu  vermeiden, sind bei der Ausführung nach     Fig.3    die  hydraulischen Dämpfer 9 und 10 weggelassen und durch  eine elektronische     Dämpfüngseinrichtung    30     ersetzt,    die  für beide Federbeine absolut gleiche     Dämpfungszeiten     liefert. Die Einzelteile der elektronischen     Dämpfungsein-          richtung    30 sind in der     Fig.    7 dargestellt.

   Im übrigen sind  in den     Fig.    3 bis 5 die gleichen Bezugszahlen verwendet  wie in     Fig.    1.  



  In der Ausführung nach der     Fig.4    ist auch die       Überkreuzverbindung    der Leitungen 24 und 25 in ein  einziges, elektronisches Gerät 31 verlegt, in dem dann  sowohl die Koppelung der Leitungen als auch die  Dämpfung durchgeführt wird. Hierbei besteht die Mög  lichkeit, einfache Schalter bzw. kontaktlose, induktive  Geber zu verwenden und diese eventuell konstruktiv mit  in das Federbein einzubeziehen.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine     Niveauregeleinrichtung    für die  vier Räder eines Fahrzeugs mit vier     einzelnen    Federbei  nen 32 und 35 und zwei Achsen 36 und 37.  



  Bei dieser Einrichtung besteht die Möglichkeit, bei  Verwendung von induktiven Gebern diese so zu beein  flussen, dass die Bodenfreiheit stufenlos veränderbar ist  (vgl. auch     Fig.    10 und entsprechende Textstelle in der  Beschreibung). Durch die     überkreuzkoppelung    der beiden  Wechselschalter einer Achse wird auch hier ein Regeln  bei Kurvenfahrt     verhindert.     



  Bei allen dargestellten Ausführungen sind die Feder  beine einer Achse bis auf die elektrischen Leitungsver  bindungen völlig voneinander getrennt. Auf diese Weise  wird die sogenannte     Wankstabilität    eines Fahrzeugs stark  erhöht, und besondere     Wank-Stabilisatoren    können ent  fallen, da durch die Trennung der Federbeine die glei  chen Bedingungen wie bei einem Fahrzeug mit ungeregel  ter Federung erreicht werden.  



  Da des weiteren in jedes Federbein ein eigener  Elektromotor und ein eigenes     Elektromagnetventil    einge  baut sind, kann dieses Element als Federbein nachträg  lich in jedes Fahrzeug eingebaut werden, um das Fahr  zeug mit einer     Druckmittelfederung    auszurüsten. Es ist  dann lediglich notwendig, elektrische Verbindungsleitun  gen zu verlegen, deren Montage wesentlich einfacher als  das Verlegen von     Druckmittelleitungen    ist.  



  Bei der Ausbildung nach der     Fig.    6, in der für bereits  behandelte Einzelteile weitgehend die gleichen Bezugs  zahlen     verwendet    sind wie in der     Fig.    1, führen von den  Magnetventilen 80, 80', 81 und 81' vier elektrische  Leitungen 49, 50, 49' und 50' zu Anschlüssen 107, 108,  109, 110 eines elektronischen Geräts 131. An der Fahr  zeugachse 1 sind nahe jedem Rad 2 bzw. 3 je ein  Winkelhebel 11 bzw. 12     angelenkt,    dessen freier Schenkel  13 bzw. 14 als Schaltarm für je einen doppelten Wechsel  schalter 15 bzw. 16 dient. Jeder Wechselschalter 15 bzw.  16 hat zwei Verbindungskontakte 17, 17'     bzw.'    18, 18'.

    Ferner haben die beiden Wechselschalter je einen (innen  liegenden) Ruhekontakt 19, 19' bzw. 20, 20' und einen  (aussenliegenden) Arbeitskontakt 21, 21' bzw. 22, 22'.    Über Leitungen 51, 51', 52, 52' mit Anschlüssen 1Q7',  108', 109', 110' sind die Wechselschalter 15 bzw. 16  ebenfalls an eine elektronische     Dämpfungseinrichtung     131 angeschlossen. Die Wechselschalter 15 und 16 sind  ausserdem über Leitungen 123 und 124 kreuzweise  miteinander verbunden.  



  Über die mit der Fahrzeugachse 1 beweglichen Schen  kel 13 bzw. 14 werden die Kontakte der Wechselschalter  15 und 16 bei Höhenabweichungen des Wagenkastens 6  geschaltet. Jeder als Niveaugeber arbeitende Wechsel  schalter 15 und 16 kann dadurch die     Dämpfungseinrich-          tung    131 steuern.  



  Die     Dämpfungseinrichtung    131 hat, wie die     Fig.    7  zeigt, aktive (132) und passive (133) elektronische Bau  elemente. Mit dieser     Dämpfungseinrichtung    131 ist die  Dämpfung auf den beiden Seiten des Fahrzeugs so zu  beeinflussen, dass absolut gleiche     Dämpfungszeiten    er  reicht werden.  



  Über die elektronische     Dämpfungseinrichtung    131 ist  nur die Dämpfung durchgeführt, die Koppelung der  Niveaugeber 15 und 16 miteinander erfolgt durch die  elektrischen Kopplungsleitungen<B>123,</B> 124 in Verbindung  mit den Wechselkontakten 17, 19, 1T, 19'; 18, 20, 18',  20'. In der     Fig.    8 ist schliesslich eine     Niveauregeleinrich-          tung    dargestellt, bei der die Niveaugeber als induktive  Geber 125 und 126 ausgebildet sind. Auch hier tragen die  den     Fig.6    und 8 entsprechenden Teile die gleichen  Bezugszahlen. Zwischen dem Schaltgerät 61 und den  induktiven Gebern 125 und 126 liegt je ein Gleichrichter  64 und 65 und ein Paar von     Schmitt-Triggern    66, 67 und  68, 69.

   Ein     Schmitt-Trigger    ist ein Gerät, dessen Ausgang  nur zwei elektrische Zustände einnehmen kann. Der  Übergang von einem Zustand zum anderen erfolgt, wenn  die Eingangsspannung einen bestimmten Wert über  steigt.  



  Die jeweils gleiche Seite der induktiven Geber 125  und 126 ist an einen     Frequenzgenerator    70 angeschlossen,  während ihre andere Seite an Masse liegt. Die Gleichrich  ter 64 und 65 sind mit einem Widerstand 71 zusammen  geschaltet, der von aussen zugänglich ist. Über diesen  Widerstand ist die Bodenfreiheit des Fahrzeugs durch  elektrischen Eingriff von aussen stufenlos zu verän  dern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Niveauregeleinrichtung für eine Achse eines Kraft fahrzeugs, mit zwei getrennten Federbeinen, die zum Heben und Senken des Wagenkastens für jedes Feder bein einen Druckgeber und ein Magnetventil zur Druck entlastung sowie einen Niveaugeber hat, und bei der die Niveaugeber durch elektrische Leitungen miteinander verbundene elektrische Schalter aufweisen, dadurch ge kennzeichnet, dass in die elektrischen Verbindungsleitun gen für jedes Federbein (4, 5, 32, 33, 34, 35) ein doppeltes, für den Druckgeber (7, T; 70, 80 und 70', 80') und für das Entlastungsmagnetventil (8, 8'; 81, 81') be stimmtes Schaltglied (15, 16, 15', 16') für das Heben und Senken eingesetzt ist und dass die Stromzuführung des Druckgebers (7;
    70, 80) des linken Federbeins (4) über das Schaltglied (16, 16') des Entlastungs-Magnetventils (8', 81') des rechten Federbeins (5) geführt ist und umge kehrt. UNTERANSPRÜCHE 1. Niveauregeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Druckgeber (70, 80 und 70', 80') aus einer einzigen, zur Versorgung aller Feder beine bestimmten Pumpe (70) und je einem Elektro- Magnetventil (80, 80') besteht.
    2. Niveauregeleinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die als Niveaugeber dienen den Schaltglieder (15, 16) mit einer Dämpfungseinrich- tung (131) zum Dämpfen der Kommandogabe des Ni veaugebers versehen sind, die zum Erzielen gleicher Dämpfungszeiten auf den beiden Fahrzeugseiten als elektronische Dämpfungseinrichtung ausgebildet ist.
    3. Niveauregeleinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Niveaugeber mit einem Logik-Schaltgerät (61) der elektronischen Dämpfungsein- richtung (131) gekoppelt sind. 4. Niveauregeleinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die elektronische Dämpfungs- einrichtung (131) durch je einen Niveaugeber (15, 16, 15', 16', 25, 26, 125, 126) eines Federelements (4, 5) steuerbar ist und dass die Niveaugeber vorzugsweise induktive Geber<B>(125,126,</B> Fig. 8) sind.
    5. Niveauregeleinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bodenfreiheit des Fahr zeugs durch elektrischen Eingriff von aussen über einen Widerstand (71) stufenlos veränderbar ist (Fig. 8).
CH815470A 1969-08-23 1970-06-01 Niveauregeleinrichtung für eine Achse eines Kraftfahrzeugs CH511135A (de)

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DE19691943064 DE1943064C3 (de) 1969-08-23 Elektrisch gesteuerte Niveauregeleinrichtung
DE19691944178 DE1944178A1 (de) 1969-08-30 1969-08-30 Niveauregeleinrichtung
DE19702016936 DE2016936A1 (en) 1970-04-09 1970-04-09 Fortified phenolic resins

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2362016A1 (fr) * 1976-08-16 1978-03-17 Gen Motors Corp Dispositif auxiliaire de support et de correction d'assiette pour vehicule

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