CH496884A - Brennstoffeinspritzsystem einer Kolbenbrennkraftmaschine - Google Patents

Brennstoffeinspritzsystem einer Kolbenbrennkraftmaschine

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CH496884A
CH496884A CH1342668A CH1342668A CH496884A CH 496884 A CH496884 A CH 496884A CH 1342668 A CH1342668 A CH 1342668A CH 1342668 A CH1342668 A CH 1342668A CH 496884 A CH496884 A CH 496884A
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CH
Switzerland
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actuated
piston
fuel
control
pressure medium
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Application number
CH1342668A
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Inventor
Jakob Maurer Hans
Original Assignee
Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  
 



  Brennstoffeinspritzsystem einer Kolbenbrennkraftmaschine
Die Erfindung   betrillt    ein   Brennstoffeinspntsystem    einer Kolbenbrennkraftmaschine mit Steuerorganen für die Steuerung der Einspritzung von Brennstoff, die über ein Steuergestänge unter dem Einfluss eines Reglers stehen, wobei im Steuergestänge mindestens ein vorgespanntes elastisches Element angeordnet ist.



   Es ist bereits eine Kolbenbrennkraftmaschine mit Brennstoffeinspritzung vorgeschlagen worden, bei welcher sich in einem vom Regler führenden Steuergestänge, welches der Betätigung von Steuerorganen zur Bemessung der Einspritzmenge dient, ein vorgespanntes elastisches Element befindet. Das elastische Element hat die Aufgabe, bis zu einer bestimmten Grösse der Widerstandskraft im Gestänge die Steuerkräfte unmittelbar wie ein starres Glied zu übertragen. Sobald    jedoch diese Kraft überschritten wird, wird das dem elastischen Element zugeordnete Steuerorgan nicht    mehr bewegt, sondern es wird im elastischen Element eine Feder gespannt. Die Steuerbewegung wird dann von der gespannten Feder nachgeholt, sobald die Widerstandskraft des Steuerorganes sinkt.

  Eine derartige Anordnung eignet sich insbesondere für Einspritzpumpen mit in der Drehrichtung verstellbaren Kolben, die Steuerkanten aufweisen. Bei diesen steigt nämlich während eines Einspritzvorganges die zur Verdrehung des Kolbens erforderliche Kraft auf das Mehrfache des Wertes ausserhalb des Einspritzvorganges.



   Andererseits besteht bei Kolbenbrennkraftmaschinen mit Brennstoffeinspritzung und Reglern, die überwiegend nach dem Dieselprinzip arbeiten, ein Bedürfnis nach einer einfachen Sicherheitsvorrichtung, welche im Falle einer Störung das Überschreiten einer gegebenen maximalen Drehzahl verhindert.



   Die Erfindung hat die Schaffung eines Brennstoffeinspritzsystems der erwähnten Art mit einer neuartigen Sicherheitsvorrichtung zum Ziel, welche das erwähnte Überschreiten einer gegebenen Grenzdrehzahl verhindert, dadurch die Maschine vor einer Beschädigung schützt und gleichzeitig einfach und zuverlässig ist.



   Das erfindungsgemässe Ziel wird dadurch erreicht, dass die Steuerorgane mit einem durch ein Druckmittel betätigbarem motorischen Element versehen sind, das an eine Druckmittelleitung angeschlossen ist, in welcher sich ein von einem Drehzahlfühler betätigtes Absperrorgan befindet, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass bei einer Überschreitung einer gegebenen Höchstdrehzahl die Steuerorgane vom Drehzahlfühler im Sinne einer Verringerung der Fördermenge der Brennstoffpumpe beeinflusst werden.



   Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles dargestellt.



   Vom in der Zeichnung dargestellten Brennstoffeinspritzsystem ist eine Brennstoffpumpe 1 zusammen mit einem Regler 2 dargestellt. Vom Regler 2 führt zur Pumpe 1 ein Steuergestänge 3, welches eine Verbindungsstange 4 enthält, die von einem Ausgangshebel 5 des Reglers 2 zu den einzelnen Brennstoffpumpen führt. Die Verbindungsstange 4 ist über ein Einstellglied 6 mit dem Ausgangshebel 5 verbunden. Im Bereich der Brennstoffpumpe 1 ist die Verbindungsstange 4 mit einem Zapfen 7 versehen, welcher in einem Schlitz 8 eines Hebels 10 geführt ist. Der Hebel 10 ist auf einem Zapfen   11    schwenkbar gelagert, der an einem festen Maschinenteil befestigt ist. Das andere Ende des Hebels 10 ist mit einem Schlitz 12 versehen, in welchem ein Zapfen 13 eines Kolbens 14 eines elastischen Elementes E geführt ist. Der Kolben 14 ist in einem zylindrischen Führungsteil 15 geführt.

  Der zylindrische Führungsteil 15 enthält eine innere Bohrung 16 sowie äussere Bohrungen 17, die einen grösseren Durchmesser als die Bohrung 15 aufweisen. In den äusseren Bohrungen 17 ist je ein Anschlagteil 18 geführt, der sich gegen einen Absatz 20 des Führungsteiles 15 stützt. Jeder der Anschlagteile 18 steht unter dem Einfluss einer Feder 21, deren anderes Ende sich gegen einen Abschlussteil 22 abstützt. Der Führungsteil 15 des elastischen Elementes E ist mit einer Einstellstange 23 der Brennstoffpumpe 1 verbunden. Die   Einstellstange 23 ist in an sich bekannter Weise mit einer nicht dargestellten Verzahnung versehen, die in eine Verzahnung des drehbaren Kolbens der Brennstoffeinspritzpumpe eingreift.



   An ihrem anderen Ende ist die Einstellstange 23 mit einem Kolben 24 versehen, welcher in einem Zylinder 25 beweglich ist, der am Gehäuse der Brennstoffpumpe 1 befestigt ist. Der Zylinder 25 ist an eine Druckluftleitung 26 angeschlossen und gleichzeitig mit einer ins Freie führenden Öffnung 27 versehen, die einer Entlüftung der Rückseite des Kolbens dient. Die Leitung 26 ist an eine nicht dargestellte Quelle von Druckluft angeschlossen. In der Leitung 26 ist ein Absperrorgan 28 angeordnet, welches von einem Dreh   zahlfühler    30 betätigt wird. Der Drehzahlfühler 30 kann in an sich bekannter mechanischer, elektrischer oder auch anderer Bauart sein und ist über ein Zahnrad 31 mit der nicht dargestellten Kurbelwelle der Maschine gekuppelt.



   Wenn im Betrieb die Maschine im zulässigen Drehzahlbereich arbeitet, so ist durch das Ventil 28 der Zutritt von Druckluft durch die Leitung 26 in den Zylinder 25 gesperrt, wobei die Leitung 26 zwischen dem Ventil 28 und dem Zylinder entlüftet ist. Zu beiden Seiten des Kolbens 24 herrscht atmosphärischer Druck. Die Stange 23 ist unter dem Einfluss der Verbindungsstange 4 in Abhängigkeit von Bewegungen des Ausgangshebels 5 des Reglers 2 frei beweglich. Wenn während des Betriebes der Widerstand der Einstellstange 23 auf den hohen Wert ansteigt, der während des Einspritzvorganges herrscht, so bewegt die Verbindungsstange 4 zwar den Hebel 10 und den Kolben 14.



  Der Kolben 14 überwindet jedoch die Kraft der geeignet dimensionierten Feder 21, hebt den betreffenden Anschlagteil 18 von seinem Anschlag 20 und spannt die Feder 21. Der Führungsteil 15 bleibt dabei unbeweglich, da er durch die grosse Widerstandskraft der Einstellstange 23 festgehalten wird. Erst nach der Beeindigung des Einspritzvorganges, wenn diese Widerstandskraft sinkt, entspannt sich die Feder 21 und bewegt den Führungsteil 15 in der erforderlichen Richtung, bis der Anschlagteil 18 gegen seinen Anschlag 20 stösst. Dadurch wird die unterbrochene Verstellbewegung der Einstellstange 23 nachgeholt.

 

   Sobald infolge einer Störung die Drehzahl der Kur   belwelle    der Maschine über den eingestellten zulässigen Wert ansteigt, wird durch den Drehzahlfühler 30 das Ventil 28 verstellt und die Leitung 26 an die Druckluftquelle angeschlossen. Am Kolben 24 entsteht eine Druckkraft, welche ihn zusammen mit der Einstellstange 23 in der Figur nach rechts bewegt. Im elastischen Element E wird dabei unabhängig von der Stellung der Verbindungsstange 4 und des Hebels 10 die linke Feder 21 zusammengedrückt und der Anschlagteil 18 von seinem Sitz 20 abgehoben. Unabhängig von der Stellung des Ausgangshebels 5 des Reglers wird auf diese Weise die Einstellstange 23 der Brennstoffpumpe 1 auf die minimale Brennstoffmenge eingestellt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Brennstoffeinspritzsystem einer Kolbenbrennkraftmaschine mit Steuerorganen für die Steuerung der Einspritzung von Brennstoff, die über ein Steuergestänge unter dem Einfluss eines Reglers stehen, wobei im Steuergestänge mindestens ein vorgespanntes elastisches Element angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane mit einem durch ein Druckmittel betätigbarem motorischen Element versehen sind, das an eine Druckmittelleitung angeschlossen ist, in welcher sich ein von einem Drehzahlfühler betätigtes Absperrorgan befindet, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass bei einer Überschreitung einer gegebenen Höchstdrehzahl die Steuerorgane vom Drehzahlfühler im Sinne einer Verringerung der Fördermenge der Brennstoffpumpe beeinflusst werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. System nach Patentanspruch, mit mindestens einer Brennstoffeinspritzpumpe, die einen in der Drehrichtung verstellbaren Kolben mit Steuerkanten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergestänge über das vorgespannte elastische Element auf eine Einstellstange einwirkt, die einer Drehbewegung des Kolbens dient.
    2. System nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch ein Druckmittel betätigbare motorische Element ein Druckzylinder mit einem Kolben ist.
    3. System nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben des Druckzylinders an die Einstellstange einer Brennstoffpumpe angeschlossen ist und bei seiner Betätigung die Einstellstange im Sinne einer Verminderung der Brennstoffmenge bewegt.
    4. System nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan ein vom Drehzahlfüh ler betätigbares Ventil ist, welches bei seiner Betätigung durch den Drehzahlfühler die Zufuhr des Druckmittels in den Druckzylinder öffnet.
    5. System nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckmittel Druckluft ist.
CH1342668A 1968-09-06 1968-09-06 Brennstoffeinspritzsystem einer Kolbenbrennkraftmaschine CH496884A (de)

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CH496884A true CH496884A (de) 1970-09-30

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