CH496328A - Elektrode für Brennstoffelemente und Verwendung derselben - Google Patents

Elektrode für Brennstoffelemente und Verwendung derselben

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CH496328A
CH496328A CH825466A CH825466A CH496328A CH 496328 A CH496328 A CH 496328A CH 825466 A CH825466 A CH 825466A CH 825466 A CH825466 A CH 825466A CH 496328 A CH496328 A CH 496328A
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CH
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sep
electrode
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polytetrafluoroethylene
fuel
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CH825466A
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Inventor
Patrick Landi Henry
Original Assignee
American Cyanamid Co
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    • H01M4/86Inert electrodes with catalytic activity, e.g. for fuel cells
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


  Elektrode für Brennstoffelemente und Verwendung derselben    Die Erfindung betrifft eine Elektrode für Brenn  stoffelemente     mit    freiem Elektrolyten und     :die    Verwen  dung derselben in     einem    Brennstoffelement mit freiem  Elektrolyten.  



  Die Elektrode gemäss .der Erfindung ist gekenn  zeichnet :durch (a) eine gasdurchlässige, flüssigkeitsun  durchlässige, poröse     Unterlage,    :die aus faserförmigem,  urgesintertem Polytetrafluoräthylen oder     Polytrifluor-          chloräthylen    besteht, und (b) sein mit dieser Unterlage  haftend vereinigtes Material, :das aus (1) einem elek  trisch     leitfähigen    Füllstoff in einer Menge zwischen 0  und 80 0/o (2), einem elektrisch leitfähigen Katalysator  in :

  einer Menge von 1 bis 98 0/o und (3) einem wasser  dicht machenden     Bindemittel    in     einer    Menge von 1 bis  40     11/o    besteht, wobei die Prozentangaben auf das Ge  samtgewicht oder Elektrode bezogen sind.  



  Die Elektrode nach     Patentanspruch    I :des Hauptpa  tentes ist gekennzeichnet durch (a) eine hydrophobe  Unterlage, die aus Polytetrafluoräthylen oder     Polytri-          fluorchloräthylen    besteht, und (b) sein mit der Unter  lage haftend     vereinigtes    Material, :das 1) 1 bis 98 0l0  eines elektrisch leitenden Katalysatormaterials und 2) 1  bis 40 % :eines wasserdicht     machenden    Bindemittels  enthält, wobei die Prozentangaben auf das Gesamtge  wicht der     Elektrode    bezogen sind.

   Diese Elektrode eig  net :sich besonders für die     Verwendung    in einem     Brenn-          stoffelement    mit freiem Elektrolyten. Im Hauptpatent  wird auch ein Verfahren zur     Herstellung    einer solchen  Elektrode beschrieben, bei dem     ein    wasserdicht ma  chender Latex und ein Katalysatormetall, das, wenn ge  wünscht, mit einem elektrisch leitfähigen Füllstoff ge  streckt werden     kann    gemischt wenden und danach diese  Mischung auf eine Unterlage von entweder hydropho  bem, porösem Polytetrafluoräthylen oder hydrophobem,  porösem Polytrifluorchloräthylen aufgebracht wird.

   Die  auf diese Weise überzogene Unterlage     kann    danach ge  nügend hoch erwärmt und einem genügend grossen  Druck ausgesetzt werden, dass     :der    Überzug sich mit  der     Unterlage        verbindet    und     .eine        ,gasdurchlässige,    je  doch flüssigkeitsundurchlässige, katalytisch wirksame    Elektrode für Brennstoffzellen erzeugt wird. Im Haupt  patent     wurden    gesinterte Unterlagen     verwendet.     



  Es wurde nun     gefunden,        :dass    eine Elektrode     mit     verbessertem Wirkungsgrad und verbesserten wasser  dichten Eigenschaften, die praktisch keinen Elektroly  ten :durchlässt, erhalten wird, wenn :das     katalytisch    wirk  same Material, das im     Hauptpatent    beschrieben     ist,    auf  eine Unterlage aus einem porösen,     faserförmigen,        urge-          sinterten    Polytetrafluoräthylen oder     Polytrifluorchlor-          äthylen    statt :das im Hauptpatent beschriebenen gesin  terten Materials aufgebracht wind.

   Diese neuartige, auf  diese Weise überzogene Unterlage kann hierauf genü  gend hoch erwärmt und     einem    genügend grossen     Druck     ausgesetzt werden, dass der Überzug sich mit der Un  terlage verbindet. Dadurch kann diese     Elektrode    in  einem     beheizbaren        Element        verwendet    werden,     das    z. B.  mit einem Heizmantel auf     Temperaturen        über    100  C,       vorzugsweisse    auf Temperaturen     zwischen    125  C und  225  C,     erhitzt    werden kann.

   Das katalytisch wirksame  Material kann aber auch auf einen geeigneten inerten  Träger aufgebracht werden, der     entweder    aus Metall  oder aus Kunststoff hergestellt ist, und     :das    so erhaltene  Gebilde     kann    dann mit :der oben     beschriebenen    porösen,  faserförmigen, urgesinterten Unterlage unter Anwen  dung von Wärme und Druck     zu    einem Schichtstoff ver  einigt werden.

   Dieser Schichtstoff bildet sich     beim    Ver  binden mit dem     Gebilde    aus     katalytisch    wirksamem Ma  terial und aus     Drahtnetz    oder     expandiertem    Metall be  stehendem Träger wegen der     Eigenschaften    des     porösen,     faserförmigen Polytetrafluoräthylens :ohne Schwierigkei  ten. Es wird so eine     verbesserte    Elektrode erhalten, die  sich für     die    Verwendung in     Brennstoffelementen    mit  freiem Elektrolyten     eignet.     



  Die erfindungsgemäss verwendete poröse,     urgesin-          terte,        faserförmige    Unterlage kann :so hergestellt werden,  ,dass man leine Mischung aus (a) etwa 1 bis 40 Gew.-%,  vorzugsweise 5 bis 25 Gew.-%, Polytetrafluoräthylen  in Form einer     wässrigen        Dispersion    von     Polytetrafluor-          äthylenteilchen    mit einem Durchmesser von etwa 0,05  bis 1,0     Mikron,    welche Dispersion etwa 60     Gew.-0/o    Fest-      Stoffe, bezogen auf das Gewicht des Polytetrafluoräthy  lenharzes, und bis zu etwa 6 Gew.-% eines geeigneten  oberflächenaktiven Mittels, z. B.

   Netzmittels, :enthält,  und (b) etwa 99 bis 60 Gew.-% Polymethylmethacrylat  auf vorerhitzten Walzen bei 170 bis 200  C walzt.  Während des Walzens bilden die Polytetrafluoräthylen  teilchen lange, miteinander verwobene und. verbundene  Fasern. Z. B. wird eine im Spitzgussverfahnen aus der  obigen Mischung hergestellte Platte (3,175 mm mal  50,8 mm X 101,6 mm) während 5 bis 10     Minuten    bei  170 bis 200  C und etwa 210 kg/cm2 zwischen Druck  platten verpresst, auf Raumtemperatur abgekühlt und  aus der Form genommen. Die auf     .diese    Weise erzeugte  Folie misst etwa 15,24 cm X 15,24 cm und ist 0,254 bis  1,016 mm     dick.    Diese Folie wird dann mehrere Male in  Aceton eingeweicht, um .alles Polymethylmethacrylat zu  entfernen.

   Die als Unterlage zu verwendende Folie     wird.     dann mit Alkohol abgespült, mehrere Male mit     entioni-          siertem    Wasser gewaschen und getrocknet, indem sie  zwischen     Fliesspapier    gerollt wird. Z. B. hat eine Folie       mit,einer    Dicke von 0,254 mm, die .aus einer Mischung  von 80 % Polymethylmethacrylat und 20 % Polytetra  fluoräthylen unter Anwendung der oben beschriebenen  Massnahmen hergestellt wird, folgende     in    Tabelle 1 un  ten     aufgeführte    Eigenschaften.

    
EMI0002.0010     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Dicke <SEP> in <SEP> mm <SEP> <B>0,254 0,0508</B>
<tb>  Gesamtporosität <SEP> in <SEP> Vol-% <SEP> 66,0
<tb>  mittlerer <SEP> Porendurchmesser <SEP> in <SEP> Mikron <SEP> 10
<tb>  Permeabilität <SEP> für <SEP> 6-molare <SEP> H3PO4
<tb>  bei <SEP> 25 <SEP>  C <SEP> in <SEP> Atmosphären* <SEP> 0,97
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> kg/cm2 <SEP> 161
<tb>  Zerreissfestigkeit <SEP> in <SEP> kg
<tb>  zu <SEP> Beginn <SEP> 1,63
<tb>  maximal <SEP> 2,27
<tb>  Dehnung <SEP> in <SEP> ,0/o <SEP> 15,9
<tb>  Dicke <SEP> der <SEP> Polytetrafluoräthylenfasern
<tb>  in <SEP> Mikron <SEP> 0,2 <SEP> bis <SEP> 1,0       *Die Permeabilität ist definiert als der Druckunterschied in  Atmosphären, der erforderlich ist, um wässrigen Elektrolyten  durch eine Folie zu pressen;

   je grösser     die    Zahl ist, desto weni  ger permeabel ist die Folie.  



  Im Gegensatz zu der obigen     Folie    besitzen     zwei    im  Handel erhältliche gesinterte, poröse Polytetrafluor  äthylenfolien die folgenden in Tabelle II unten aufge  führten Eigenschaften, wobei in Spalte II die Eigen  schaften der im Hauptpatent     verwendeten    Folie aus ge  sintertem Polytetrafluoräthylen angegeben sind.

    
EMI0002.0015     
  
    <I>Tabelle <SEP> Il</I>
<tb>  I <SEP> II
<tb>  Dicke <SEP> in <SEP> mm <SEP> 0,254-0,381 <SEP> 1,016-1,270
<tb>  Gesamtporosität <SEP> in <SEP> Vol.-% <SEP> 68,6 <SEP> 45,0
<tb>  mittlerer <SEP> Porendurchmesser
<tb>  in <SEP> Mikron <SEP> 4 <SEP> 9     
EMI0002.0016     
  
    Permeabilität <SEP> für <SEP> 6-molare
<tb>  H8P04 <SEP> bei <SEP> 25 <SEP>  C <SEP> in
<tb>  Atmosphären* <SEP> 0,20 <SEP> 0,16
<tb>  Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> kg/cm2 <SEP> 38 <SEP> 7
<tb>  Zerreissfestigkeit <SEP> in <SEP> kg
<tb>  zu <SEP> Beginn <SEP> 0,227 <SEP> 0,068
<tb>  Maximum <SEP> 0,363 <SEP> 0,104
<tb>  Dehnung <SEP> in,0/o <SEP> 173 <SEP> 8,1
<tb>  Dicke <SEP> der <SEP> Polytetrafluor  äthylenfaser <SEP> in <SEP> Mikron <SEP> keine <SEP> keine       *Die Permeabilität ist definiert als der Druckunterschied in  Atmosphären, der erforderlich ist,

   um wässrigen     Elektrolyten     durch eine     Folie    zu pressen; je     grösser    die Zahl ist, desto weni  ger permeabel ist die     Folie.       Aus dieser Tabelle geht klar hervor, dass die     unge-          sinterte    stark zerfaserte Unterlage nach :dieser Erfin  dung dem     gesinterten    Material hinsichtlich der     mecha-          nischen    Eigenschaften     beträchtlich        überlegen    ist, z. B.

    hinsichtlich der Zug-     und        Zerreissfestigkeit    und der Fä  higkeit, .den Durchtritt von     wässrigen    Elektrolyten, die  allgemein in     Brennstoffzellen    verwendet     werden,    zu  vermeiden oder zu     verhindern.     



  Je nach der Grösse der .anfänglich extrudierten oder  gepressten Folie aus der Mischung von     Polymethylme-          thacrylat    und Polytetrafluoräthylen können grössere Fo  lien hergestellt werden.  



  Das oben beschriebene Verfahren kann auch mit  Polytrifluorchloräthylen ausgeführt werden, um in ähn  licher Weise eine poröse, ungesinterte, faserförmige Un  terlage     zu    erhalten.  



  Abgesehen von der oben beschriebenen porösen,     un-          gesinterten,    faserförmigen Unterlage sind die anderen  Komponenten der neuartigen Elektrode nach dieser Er  findung im wesentlichen gleich wie im Hauptpatent.  



  Die poröse Unterlage,     die    wie oben     beschrieben    her  ,gestellt wird, kann also ein leitfähiges Metallpulver oder  leitfähige Metallfasern in einer Menge von etwa 1 bis  80 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Unterlage,  enthalten.  



  Bei der Herstellung ges katalytisch wirksamen     pa-          stenförmigen    Materials kann auch ein -elektrisch leit  fähiger Füllstoff, z. B. graphitischer Kohlenstoff oder  Russ, verwendet werden. Auf diesen Kohlenstoff-Füll  stoffen können ferner vorteilhafterweise katalytisch  wirksame Materialien niedergeschlagen sein. Es werden  0 bis 80 %, vorzugsweise 55 bis 75 %, bezogen auf das  Gesamtgewicht der Elektrode, .des     leitfähigen    Füllstoffs       verwendet.     



  Wie oben     festgestellt,    ist es zweckmässig, zuerst ein  wasserdicht machendes     Bindemittel        -gemischt    mit der  oben erwähnten Mischung aus     katalytisch    wirksamem  Metall und     elektrisch        leitfähigem        Füllstoff    zu verwen  den.

       Beispiele    von wasserdicht machenden Bindemitteln,  die hierfür .in Frage kommen, sind entweder     Poly-          äthylenlatex-        oder        Polytetrafluoräthylenlatex-Emulsio-          nen.    Es werden 1 bis 40 0/0, bezogen auf das Ge  samtgewicht der Elektrode, des wasserdicht machen  den Bindemittels     zu    dem     leitfähigen        Füllstoff    gegeben,      ehe der Katalysator niedergeschlagen oder     beigemischt          wird.     



  Der     elektrisch    leitfähige Katalysator, der in     Mengen     von 1 bis 98 0/o, bezogen auf     :das    Gesamtgewicht     der     Elektrode, beigemengt wird, ist     ;gewöhnlich    ein Metall,  wie Platin, Palladium, Ruthenium, Silber, Nickel oder  eine     Mischung    aus     diesen    Metallen.  



  Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung,  Teile beziehen sich auf das Gewicht,     wenn    nichts an  deres angegeben ist.    <I>Beispiel 1</I>  Eine pastenförmige Mischung aus 8 Teilten Platin  -schwarz, 2 Teilen     kolloidalem    Aluminiumoxyd und 3  Volumenteilen Polytetrafluoräthylen-Emulsion (60 %  Feststoffe) wird mit 6 Volumenteilen Wasser und 4       Volumenteilen    Mineralöl vermischt und auf einen  15,24 X 25,40 cm grossen Träger aus     expandiertem    me  tallischem Tantal aufgewalzt. Das so erhaltene Gebilde  enthält 25 mg/cm2 Platin.

   Beim Walzern sind 10 bis 15  Durchgänge bei einem Druck von 136 kg/2,54 cm Wal  zenspalt erforderlich, bis :die Paste hart wird, und darauf  ein Druck von 295 kg/2,54 cm Walzenspalt während der       restlichen    Durchgänge, bis .die harte Paste vollständig in  den expandierten Metallträger     eingebettet    ist. Das Ge  bilde wird während 1,5 Stunden in Heptan bei 80  C  und hierauf während 30 Minuten in 2B Alkohol bei  Raumtemperatur gewaschen. Danach wird das     Gebilde     mit Wasser abgespült, um den Alkohol zu     entfernen,     und in 6-normaler H2SO4 während 1,5 Stunden bei  80  C :eingeweicht, um das kolloidale     Aluminiumoxyd     zu entfernen.

   Schliesslich wird das Gebilde mit destillier  tem Wasser abgewaschen und .auf Filtrierpapier ge  trocknet.  



  Der auf diese Weise     hergestellte,    mit Katalysator     ver-          sehene    Träger wird mit einer Folie von 0,254 mm     Dicke     aus porösem, ungesintertem, faserförmigem Polytetra  fluoräthylen der obigen Art     zwischen        Druckplatten        bei     einem Druck von 35 kg/cm2 und einer Temperatur von  150  C während 10 Minuten zu     einem    Schichtstoff ver  einigt. An diese Elektrode wird ein Stromkollektor aus  Platin :durch Punktschweissung an :den Rand des expan  dierten Tantalträgers angeschweisst.  



  Die Elektrode wird     :dann    :in ein Element     mit    freiem  Elektrolyten     eingebracht.    Die     freiliegende    Fläche der  Elektroden beträgt 5 cm2 und der Abstand zwischen  den Elektroden 3,125 mm, was sich aus     der    Stärke des  Elektrolytblockes ergibt. Der letztere ist mit 85%iger  Phosphorsäure ,gefüllt, und das Element wird auf 150  C  erhitzt. Blei     :dieser    Temperatur     beträgt    der     Widerstand.     des Elementes 0,16 Ohm.

   Während seiner langen Zeit  wird kein Durchlecken des Elektrolyten beobachtet, .ob  gleich     die    poröse,     urgesinterte,        faserförmige        Polytetra-          fluoräthylen-Unterlage    nur 0,254 mm dick ist.  



  Elektroden mit der porösen, faserförmigen Poly  tetrafluoräthylen-Unterlage werden als Wasserstoff- und  Propananoden in Wasserstoff/Sauerstoff- und Propan/  Sauerstoff-Brennstoffelementen geprüft. Die Sauerstoff  elektrode enthält bei :diesen Versuchen :dieselbe     pasten-          förmige    Katalysatormasse, jedoch im Handele erhältliche,  1 mm :dicke poröse Polytetrafluoräthylenfolien, die  durch Sintern hergestellt sind, statt des porösen,     ur-          gesinterten,    faserförmigen Polytetrafluoräthylens. Die  Ergebnisse für die Wasserstoff/Sauerstoff- und die Pro  pan/Sauerstoff-Brennstoffelemente mit 85%iger Phos  phorsäure sind in Tabelle III aufgeführt.

    
EMI0003.0043     
  
    <I>Tabelle <SEP> 111</I>
<tb>  Stromdichte <SEP> Betriebsspannung <SEP> bei <SEP> 150 <SEP>  C
<tb>  mA/cm2 <SEP> Wasserstoff/Sauerstoff <SEP> Propan/Sauerstoff
<tb>  0 <SEP> 1,00 <SEP> 0,90
<tb>  10 <SEP> 0,95 <SEP> 0,62
<tb>  20 <SEP> 0,92 <SEP> 0,55
<tb>  40 <SEP> <B>0,88</B> <SEP> 0,47
<tb>  100 <SEP> 0,78 <SEP> 0,31
<tb>  200 <SEP> 0,62 <SEP> 0,13       Die obigen Wasserstoff- und Propan-Elektroden  werden mit     Elektroden        verglichen,    die mit der gleichen  pastenförmigen Katalysatormasse von Beispiel 1 herge  stellt werden, wobei jedoch Beine im Handel erhältliche  gesinterte, poröse Polytetrafluoräthylenfolie mit einer  Dicke von 1 mm verwendet     wird;    :

  in Brennstoffelemen  ten werden die     in    Tabelle IV angegebenen Resultate  erhalten.  
EMI0003.0048     
  
    <I>Tabelle <SEP> IV</I>
<tb>  Stromdichte <SEP> Betriebsspannung <SEP> bei <SEP> 150 <SEP>  C
<tb>  mA/cm2 <SEP> Propan/Sauerstoff
<tb>  0 <SEP> 0,91
<tb>  10 <SEP> 0,61
<tb>  20 <SEP> 0,53
<tb>  40 <SEP> 0,44
<tb>  100 <SEP> 0,27
<tb>  200 <SEP> 0       <I>Beispiel 2</I>    Das Verfahren mach Beispiel 1 wird in jeder Hin  sicht     wiederholt,    wobei aber     :die    Elektrode hergestellt  wird, indem eine 0,381 mm     dicke    Folie aus gesintertem,  porösem Polytetrafluoräthylen, wie in obiger Tabelle II  aufgeführt, mit dem Platinkatalysatorgebilde, das mit  20 mg/cm2 Platin versehen ist, vereinigt wird.

   Unter den  in     Bleispiel    1 beschriebenen Bedingungen ist     diese    Elek  trode nicht brauchbar, :da der     heisse        Phosphorsäure-          Elektrolyt    schnell durch     die    Elektrode     .durchsickert.       <I>Beispiel 3</I>  Die     Massnahmen    nach Beispiel 1 werden mit der  nach     Beispiel    2 hergestellten Elektrode     wiederholt,

      wo  bei     diese    aber als     Sauerstoffelektrode    und     die    Elektrode  mit der gesinterten Polytetrafluoräthylen-Unterlage als       Brennstoffelektrode        verwendet    wird.

       Die        Elektroden     werden in einem     Wasserstoff/Sauerstoff-Brennstoffele-          ment    der in     Fig.    2 des     Hauptpatentes        dargestellten    Art       verwendet,    wobei eine     85o/oige        Phosphorsäure    bei  150  C     als        Elektrolyt    dient.

   Die     Ergebnissee,    sind in  Tabelle V     zusammengefasst.     
EMI0003.0081     
  
    <I>Tabelle <SEP> V</I>
<tb>  Stromdichte <SEP> in <SEP> mA/cm2 <SEP> Betriebsspannung <SEP> des <SEP> Wasser  stoff/Sauerstoff-Elementes
<tb>  0 <SEP> 1,07
<tb>  10 <SEP> 0,95
<tb>  20 <SEP> 0,92
<tb>  40 <SEP> 0,88
<tb>  100 <SEP> 0,76
<tb>  200 <SEP> 0,62         Vorteilhafterweise können die erfindungsgemässen  Elektroden entweder als Brennstoff- oder als Sauer  stoffelektroden verwendet werden. Sie können ge  wünschtenfalls auch gleichzeitig als Brennstoff- und  Sauerstoffelektroden verwendet werden und zeigen eine  gute Wirkung bei Raumtemperatur und erhöhten Tem  peraturen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Elektrode für Brennstoffelemente mit freiem Elektrolyten nach Patentanspruch I .des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch (a) eine .gasdurchlässige, flüssig keitsundurchlässige, poröse Unterlage, die aus faser- förmigem, ungesintertem Polytetrafluoräthylen oder Polytrifluorchloräthylen besteht, und (b) ein mit dieser Unterlage haftend vereinigtes Material, das aus (1) einem elektrisch leitfähigen Füllstoff in einer Menge zwischen 0 und 80 /o, (2) einem elektrisch leitfähigen Katalysator in einer Menge von 1 bis 98 0/o und (3)
    einem wasserdicht machenden Bindemittel in einer Menge von 1 bis 40 0/o besteht, wobei die Prozentan gaben auf .das Gesamtgewicht .der Elektrode bezogen sind. Il. Verwendung einer Elektrode nach Patentan spruch I in einem Brennstoffelement mit freiem Elektro- lyten, das feine Kammer zur Aufnahme des Elektroly ten, die an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils von einer Elektrode nach Patentanspruch I begrenzt ist, wo bei die katalytisch wirksamen Oberflächen dieser Elek troden der Elektrolytkammer zugewandt sind und die hydrophoben, porösen Oberflächen,der Elektrode Räu men zugewandt sind, von denen einer das Oxydations mittel und der andere den Brennstoff enthält,
    ferner in die katalytischen Oberflächen eingebettete Leiter, Ein- lassöffnungen zur Einführung von gasförmigem Oxyda tionsmittel bzw. Brennstoff, sowie Auslassöffnungen zum Abziehen des Überschusses der zugeführten Gasse aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrode nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der leitfähige Füllstoff ein graphiti- soher Kohlenstoff ist. 2. Elektrode nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ,der Katalysator Platin ist. 3.
    Elektrode nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, ,dass das wasserdicht machende Binde mittel Polyäthylen ist. 4. Elektrode nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch ge- kennzeichnet, dass das wasserdicht machende Binde mittel Polytetrafluoräthylen ist.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan- spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein- klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sach lichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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