CH494032A - Mundpflegemittel, Verfahren zu dessen Herstellung und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Mundpflegemittel, Verfahren zu dessen Herstellung und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH494032A CH1734466A CH1734466A CH494032A CH 494032 A CH494032 A CH 494032A CH 1734466 A CH1734466 A CH 1734466A CH 1734466 A CH1734466 A CH 1734466A CH 494032 A CH494032 A CH 494032A
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Description


  
 



  Mundpflegemittel, Verfahren zu dessen   Herstellung    und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft Mundpflegemittel, wie z. B. Zahnpflegemittel, Mundwässer und andere Mundpflegemittel.



   Es ist üblich, Mundpflegemitteln Geschmacksstoffe zuzusetzen, um die Verwendung solcher Mittel angenehm und dadurch für den Verbraucher attraktiver zu machen. Bei Zahnpflegemitteln hilft z. B. der Geschmacksstoff das saubere und gesunde Gefühl im Mund unmittelbar nachdem die Zähne gebürstet worden sind zu steigern. Leider hält der angenehme Geschmack im Mund jedoch nur eine kurze Zeit an.



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Geschmacksempfinden im Mund nach Verwendung des Mundpflegemittels zu verlängern.



   Es wurde gefunden, dass dies dadurch erreicht werden kann, dass dem Mundpflegemittel Teilchen eines wasserunlöslichen Materials zugesetzt werden, welches mit einem Geschmacksstoff vorbehandelt worden ist, so dass der Geschmacksstoff von den Teilchen absorbiert wird.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Mundpflegemittel, enthaltend Teilchen eines wasserunlöslichen Materials, das dadurch gekennzeichnet ist, dass diese Teilchen einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten.



   Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Mundpflegemittels, das sich dadurch auszeichnet, dass man die wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, mit den übrigen Bestandteilen des Mundpflegemittels gut vermischt. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens, in Form von wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass an den Teilchen mindestens 0,1 Gew.% eines Geschmacksstoffes absorbiert sind.



   Der länger andauernde Geschmackseffekt, der durch die erfindungsgemässen Mundpflegemittel erreicht wird, die diese geschmacksbeladenen Teilchen enthalten, wird darauf zurückgeführt, dass einige der Teilchen in den Spalten und Hohlräumen des Mundes zurückgehalten werden, so dass durch Abgabe des Geschmackes von den Teilchen dem Benutzer der Eindruck vermittelt wird, dass das Mundpflegemittel einen relativ lang andauernden Nachgeschmack aufweist.



   Das wasserunlösliche Material der Teilchen soll ungiftig und im wesentlichen selbst geschmackslos sein.



  Die Teilchen sind vorzugsweise weiss oder annähernd weiss. Geeignete wasserunlösliche Materialien zu diesem Zweck sind Kunststoffe, insbesondere thermoplastische Harze. Beispiele geeigneter Kunststoffe sind Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen, Polymethylmethacrylat und Mischpolymerisate aus Polyvinylchlorid und Polyvinylalkohol. Die Teilchen besitzen vorzugsweise eine Grösse von weniger als 50 Mikron. Besonders geeignet sind Teilchen mit einer Grösse im Bereich von 0,1-20 Mikron.



   Menthol ist ein bekannter Geschmacksstoff für Mundpflegemittel.



   Es vermittelt das Gefühl von Kühle und Frische im Munde und ist aus diesem Grunde auch der bevorzugt angewandte Geschmacksstoff für die vorliegende Erfindung. Andere Beispiele von Geschmacksstoffen, die erfindungsgemäss verwendet werden können, sind Pfefferminz, Spearmint und Wintergrün. Mischungen von Geschmacksstoffen können ebenfalls verwendet werden.



   Verschiedene Verfahren können zur Vorbehandlung der Teilchen aus wasserunlöslichem Material angewandt werden. Die für den jeweiligen Fall geeignetste Methode hängt von dem besonderen zur Anwendung kommenden wasserunlöslichen Material und dem Geschmacksstoff ab. Wenn das Material den Geschmacksstoff leicht absorbiert, kann es ausreichend sein, eine Mischung lediglich bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Im allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft, einer solchen Mischung ein Lösungsmittel für den Geschmacksstoff zuzusetzen. Wenn das wasserunlösliche Material den Ge  schmacksstoff nicht leicht absorbiert, können erhöhte Temperaturen erforderlich sein oder der Geschmacksstoff kann dadurch zur Absorption gebracht werden, dass der Mischung eine andere Substanz, die von dem wasserunlöslichen Material stark absorbiert wird, zugesetzt wird.

  Die stark absorbierte Substanz kann selbst ein Geschmacksstoff sein. Die geeignete Verfahrensweise für jeden einzelnen Fall kann experimentell leicht bestimmt werden.



   Wenn das Mundpflegemittel ein Zahnputzmittel ist, kann es in Form einer Flüssigkeit, einer Paste, von Pulver, Tabletten oder festen Stücken vorliegen. Die Menge an geschmackenthaltenden Teilchen in dem Mundpflegemittel wird so gewählt, dass sie der- jeweiligen Form des Produktes angepasst ist. In einer Zahnpaste zum Beispiel sind 1 bis 50 Gew.%, vorzugsweise 3-35 Gew.%, an den geschmackenthaltenden Teilchen angemessen. Die Menge, die in dem   Zahupflegemittel    oder einem anderen Mundpflegemittel zur Anwendung kommt, wird auch unter Berücksichtigung der Menge an Geschmacksstoff in den Teilchen auszuwählen sein.



   Die Menge an Geschmacksstoff in den Teilchen beträgt vorzugsweise mindestens 0,1 Gew.%, bezogen auf das Mundpflegemittel.



   Das Mundpflegemittel enthält ferner die üblichen Zusätze. So enthalten Zahnpasten zum Beispiel im allgemeinen ein Scheuermittel, ein Feuchthaltemittel, Bindemittel, Schäumungsmittel, Süssungsmittel und Geschmacksmittel. In solchen Fällen können die geschmackenthaltenden Teilchen als ein Zusatz zu einer herkömmlichen Zusammensetzung angesehen werden, welcher während der eigentlichen Reinigung der Zähne keine besondere Funktion ausübt, obgleich in manchen Fällen die Teilchen selbst eine gewisse zahnreinigende Wirkung ausüben können, wenn sie geeignete Grösse und Härte besitzen.



   Soweit bekannt, sind die geschmackenthaltenden Teilchen aus wasserunlöslichem Material, die erfindungsgemäss in Mundpflegemitteln zur Anwendung kommen, selbst neu und die Erfindung umfasst also auch solche geschmackenthaltenden Teilchen per se. Die Teilchen enthalten vorzugsweise mindestens 0,2 Gew.% Geschmacksstoff, vorzugsweise 1% oder mehr.



   Die Erfindung umfasst ferner das Verfahren zur Herstellung von Mundpflegemitteln, wie sie oben beschrieben wurden, in welchen ein Geschmacksstoff mit Teilchen eines wasserunlöslichen Materials, welche in der Lage sind, den Geschmacksstoff zu absorbieren, in Berührung gebracht wird, wobei der Geschmacksstoff vorzugsweise in einem Lösungsmittel gelöst ist, die Teilchen gegebenenfalls anschliessend, nachdem sie den Geschmacksstoff absorbiert haben, von überschüssigem Geschmacksstoff und Lösungsmittel abgetrennt und dann Mundpflegemitteln beigemischt werden.



   Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle Teile beziehen sich auf das Gewicht.



   Beispiel 1
In diesem Beispiel wird der Geschmacksstoff (Menthol), der zur Anwendung kam, bei Zimmertemperatur nicht leicht auf dem verwendeten Kunststoff.



  (Polyvinylchlorid) absorbiert,-wohl aber bei erhöhter Temperatur.



   0,5 Teile Menthol wurden in einer Mischung aus 5 Teilen Propylenglykol und 20 Teilen Glyzerin gelöst. 10 Teile Polyvinylchloridpulver (Teilchengrösse im Bereich von 1-20 Mikron) wurden dann zugesetzt.



  Die Mischung wurde bei   90-100     C während 1-2 Stunden gerührt. Das Kunststoffpulver wurde abfiltriert, mit heissem Propylenglykol gewaschen, getrocknet, gemahlen, um Aggregate aufzubrechen, und dann einem Zahnputzmittel beigemischt.



   Eine typische Zusammensetzung eines solchen Zahnputzmittels wird nachstehend gegeben.



   Bestandteil Teile
Kunststoffteilchen, imprägniert mit
Geschmacksstoff . 30,0
Poliermittel 12,5
Feuchthaltemittel 18,0
Bindemittel 1,6
Schäumungsmittel 1,5
Süssungsmittel 0,2
Geschmacksmittel 1,0
Wasser . auf 100,0
Die Menge an Menthol, die in den getrockneten Polyvinylchloridteilchen enthalten war, wurde mit 0,5   Gew.%    bestimmt. Etwas Menthol sublimierte während der Trocknung der Teilchen ab und wurde wiedergewonnen.



   Beispiel 2
Die gleiche Mischung, die in Beispiel 1 verwendet wurde, mit der Ausnahme, dass ein Teil Menthol zur Anwendung kam, wurde in dem vorliegenden Beispiel verwendet. Die Mischung wurde wie zuvor auf 90 bis 1000 C während 1 bis 2 Stunden erhitzt. Die Teilchen wurden abfiltriert, mit heissem Wasser gewaschen und zum Aufbrechen von Aggregaten gemahlen.



   Der Gehalt an Menthol in dem Polyvinylchlorid wurde bestimmt; er betrug 5   Gew.%.   



   Die gewaschenen Teilchen wurden, während sie noch nass waren, einer Zahnpastenmischung zugesetzt zur Herstellung einer Zahnpaste folgender Zusammensetzung:
Bestandteil Teile
Kunststoffteilchen, imprägniert mit    Geschmacksstoff (Trockenbasis) . . 25,2   
Poliermittel 15,5
Feuchthaltemittel 18,0
Bindemittel 1,2
Schäumungsmittel 1,5
Süssungsmittel 0,2
Geschmacksmittel . . . . . . . 1,1
Wasser . auf 100,0
Die Zahnpaste wurde einen Monat bei Raumtemperatur gelagert und anschliessend wurde der Mentholgehalt des Polyvinylchlorids wieder bestimmt; er betrug 4,5   Gew.%.   

 

   Beispiel 3
Dieses Beispiel betrifft wie Beispiel 1 die Verwendung eines Geschmacksstoffes (Menthol), welcher normalerweise nicht leicht bei Raumtemperatur von dem Kunststoff (Polyvinylchlorid) absorbiert wird, aber in diesem Beispiel wird der Geschmacksstoff bei Raumtemperatur zur Absorption gebracht, indem er in einem Material gelöst wird, welches selbst von dem Kunststoff stark absorbiert wird. Das stark absorbierte Material kann wie im vorliegenden Beispiel ein anderer Geschmacksstoff, hier nämlich Speermintöl, sein.



   0,8 Teile Menthol wurden in 0,8 Teilen Spearmintöl gelöst. 4 Teile Polyvinylchloridpulver (Teilchengrösse im Bereich von 1 bis 20 Mikron) und 2,4 Teile   Glyzerin wurden zugesetzt. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur während einer Woche stehengelassen.



   Diese Mischung wurde dann direkt einer Zahnpastenmischung zugesetzt.



   Die Zusammensetzung der so hergestellten Zahnpaste kann folgende typische Zusammensetzung haben:
Bestandteil Teile
Mischung aus Polyvinylchloridpulver,    Menthol, Spearmintöl und Glyzerin . 8,0   
Poliermittel 50,0
Feuchthaltemittel 20,0
Bindemittel   .    0,9
Schäumungsmittel . . . . . . . 1,5
Süssungsmittel 0,2
Wasser . auf 100,0
In dieser Zahnpaste ist kein anderer Geschmacksstoff enthalten als der, der zur Vorbehandlung des Kunststoffmaterials Verwendung fand. Da nur ein Teil des Geschmacksstoffes von dem Kunststoffmaterial absorbiert wurde, ist genügend nichtabsorbierter Geschmacksstoff vorhanden, um die gewünschte anfängliche Geschmackswirkung bei Verwendung der Zahnpaste sicherzustellen.



   Eine Bestimmung des Gehaltes an Geschmacksstoff, der während der Vorbehandlung des Kunststoffmaterials von diesem absorbiert wurde, wurde durchgeführt und es wurde festgestellt, dass das Polyvinylchlorid etwa 9 Gew.% Menthol, etwa 5 Gew.% Carvon (Hauptbestandteil des Spearmintöls) und geringere Mengen an anderen Geschmacksstoffen enthielt.



   Menthol kann Polyäthylen zugesetzt werden, indem das Polymer mit einer Lösung von Menthol in Cineol zum Beispiel bei erhöhter Temperatur in Berührung gebracht wird.



   Beispiel 4
In diesem Beispiel ist der angewandte Geschmacksstoff (Anethol) ein solcher, der leicht von dem Kunststoff (Polymethylmethacrylat) absorbiert wird.



   10 Teile von gepulvertem Polymethylmethacrylat (Teilchengrösse im Bereich von 1 bis 20 Mikron) wurden zu 20 Teilen Glyzerin zugesetzt und 3 Teile Anethol wurden zugemischt. Die Mischung wurde einen Tag bei Raumtemperatur stehengelassen. Die Mischung wurde dann direkt wie in Beispiel 3 einer Zahnpastenmischung zugesetzt.



   Die Zahnpaste mit geschmackenthaltenden Kunststoffteilchen, die   gemäss    Beispiel 2 erzeugt wurde, wurde von einer Prüfergruppe mit einem Vergleichsprodukt von ähnlicher Zusammensetzung, bei welchem der Geschmacksstoffgehalt so eingestellt war, dass der gleiche subjektive Eindruck von Aromastärke erhalten wurde, bei einem gleichen Gehalt an Kunststoffmaterial, welches nicht erfindungsgemäss vorbehandelt worden war, getestet. Im Durchschnitt wurde von den Prüfern festgestellt, dass der Geschmack der Zahnpaste gemäss Beispiel 2 zwei- bis dreimal länger anhielt als der der Vergleichspaste.



   Beispiel 5
Nachstehend wird ein Beispiel eines typischen Mundwassers gemäss vorliegender Erfindung wiedergegeben.



   Bestandteil Teile
Polyvinylchlorid, imprägniert mit
Geschmacksstoff, hergestellt wie in    Beispiel 1 beschrieben .... 10,00       Äthylalkohol    20,00
Geschmacksstoff 0,08    Polyoxyäthylen-stearyl-äther . . . 0,12   
Saccharin 0,02
Wasser auf 100,00
PATENTANSPRUCH 1
Mundpflegemittel, enthaltend Teilchen eines wasserunlöslichen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teilchen einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Geschmacksstoff, die von den Teilchen absorbiert ist, mindestens 0,1 Gew.%, bezogen auf das Mundpflegemittel, ausmacht.



   2. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Teilchen absorbierte Geschmacksstoff Menthol, Pfefferminz, Spearmint oder Wintergrün ist.



   3. Mundpflegemittel nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschmacksstoff von einem gepulverten, thermoplastischen Harz absorbiert ist.



   4. Mundpflegemittel gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Harz Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen, Polymethylmethacrylat oder ein Mischpolymerisat aus Polyvinylchlorid und Polyvinylalkohol ist.



   5. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es bis zu 50 Gew.% an den Teilchen, die den Geschmackstoff absorbiert enthalten, enthält.

 

   6. Mundpflegemittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilchen mindestens 0,2 Gew.% eines Geschmacksstoffes, vorzugsweise mehr als 1 Gew.% eines Geschmacksstoffes, bezogen auf das Gewicht der Teilchen, adsorbiert sind.



   PATENTANSPRUCH II
Verfahren zur Herstellung des Mundpflegemittels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, mit den übrigen Bestandteilen des Mundpflegemittels gut vermischt.



   PATENTANSPRUCH III
Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II in Form von wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilchen mindestens 0,2 Gew.% eines Geschmacksstoffes absorbiert sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Glyzerin wurden zugesetzt. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur während einer Woche stehengelassen.
    Diese Mischung wurde dann direkt einer Zahnpastenmischung zugesetzt.
    Die Zusammensetzung der so hergestellten Zahnpaste kann folgende typische Zusammensetzung haben: Bestandteil Teile Mischung aus Polyvinylchloridpulver, Menthol, Spearmintöl und Glyzerin . 8,0 Poliermittel 50,0 Feuchthaltemittel 20,0 Bindemittel . 0,9 Schäumungsmittel . . . . . . . 1,5 Süssungsmittel 0,2 Wasser . auf 100,0 In dieser Zahnpaste ist kein anderer Geschmacksstoff enthalten als der, der zur Vorbehandlung des Kunststoffmaterials Verwendung fand. Da nur ein Teil des Geschmacksstoffes von dem Kunststoffmaterial absorbiert wurde, ist genügend nichtabsorbierter Geschmacksstoff vorhanden, um die gewünschte anfängliche Geschmackswirkung bei Verwendung der Zahnpaste sicherzustellen.
    Eine Bestimmung des Gehaltes an Geschmacksstoff, der während der Vorbehandlung des Kunststoffmaterials von diesem absorbiert wurde, wurde durchgeführt und es wurde festgestellt, dass das Polyvinylchlorid etwa 9 Gew.% Menthol, etwa 5 Gew.% Carvon (Hauptbestandteil des Spearmintöls) und geringere Mengen an anderen Geschmacksstoffen enthielt.
    Menthol kann Polyäthylen zugesetzt werden, indem das Polymer mit einer Lösung von Menthol in Cineol zum Beispiel bei erhöhter Temperatur in Berührung gebracht wird.
    Beispiel 4 In diesem Beispiel ist der angewandte Geschmacksstoff (Anethol) ein solcher, der leicht von dem Kunststoff (Polymethylmethacrylat) absorbiert wird.
    10 Teile von gepulvertem Polymethylmethacrylat (Teilchengrösse im Bereich von 1 bis 20 Mikron) wurden zu 20 Teilen Glyzerin zugesetzt und 3 Teile Anethol wurden zugemischt. Die Mischung wurde einen Tag bei Raumtemperatur stehengelassen. Die Mischung wurde dann direkt wie in Beispiel 3 einer Zahnpastenmischung zugesetzt.
    Die Zahnpaste mit geschmackenthaltenden Kunststoffteilchen, die gemäss Beispiel 2 erzeugt wurde, wurde von einer Prüfergruppe mit einem Vergleichsprodukt von ähnlicher Zusammensetzung, bei welchem der Geschmacksstoffgehalt so eingestellt war, dass der gleiche subjektive Eindruck von Aromastärke erhalten wurde, bei einem gleichen Gehalt an Kunststoffmaterial, welches nicht erfindungsgemäss vorbehandelt worden war, getestet. Im Durchschnitt wurde von den Prüfern festgestellt, dass der Geschmack der Zahnpaste gemäss Beispiel 2 zwei- bis dreimal länger anhielt als der der Vergleichspaste.
    Beispiel 5 Nachstehend wird ein Beispiel eines typischen Mundwassers gemäss vorliegender Erfindung wiedergegeben.
    Bestandteil Teile Polyvinylchlorid, imprägniert mit Geschmacksstoff, hergestellt wie in Beispiel 1 beschrieben .... 10,00 Äthylalkohol 20,00 Geschmacksstoff 0,08 Polyoxyäthylen-stearyl-äther . . . 0,12 Saccharin 0,02 Wasser auf 100,00 PATENTANSPRUCH 1 Mundpflegemittel, enthaltend Teilchen eines wasserunlöslichen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teilchen einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Geschmacksstoff, die von den Teilchen absorbiert ist, mindestens 0,1 Gew.%, bezogen auf das Mundpflegemittel, ausmacht.
    2. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Teilchen absorbierte Geschmacksstoff Menthol, Pfefferminz, Spearmint oder Wintergrün ist.
    3. Mundpflegemittel nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschmacksstoff von einem gepulverten, thermoplastischen Harz absorbiert ist.
    4. Mundpflegemittel gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Harz Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen, Polymethylmethacrylat oder ein Mischpolymerisat aus Polyvinylchlorid und Polyvinylalkohol ist.
    5. Mundpflegemittel gemäss Patentanspruch I oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es bis zu 50 Gew.% an den Teilchen, die den Geschmackstoff absorbiert enthalten, enthält.
    6. Mundpflegemittel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilchen mindestens 0,2 Gew.% eines Geschmacksstoffes, vorzugsweise mehr als 1 Gew.% eines Geschmacksstoffes, bezogen auf das Gewicht der Teilchen, adsorbiert sind.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Mundpflegemittels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, mit den übrigen Bestandteilen des Mundpflegemittels gut vermischt.
    PATENTANSPRUCH III Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II in Form von wasserunlöslichen Teilchen, die einen Geschmacksstoff absorbiert enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilchen mindestens 0,2 Gew.% eines Geschmacksstoffes absorbiert sind.
    UNTERANSPRÜCHE
    7. Mittel gemäss Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserunlöslichen Teilchen mindestens 1 Gew.% an dem Geschmacksstoff absorbiert enthalten.
    8. Mittel gemäss Patentanspruch III oder Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserunlösliche Material ein thermoplastisches Harz ist.
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