CH480239A - Sicherheitsverschluss an einem Gefäss - Google Patents

Sicherheitsverschluss an einem Gefäss

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CH480239A
CH480239A CH1422567A CH1422567A CH480239A CH 480239 A CH480239 A CH 480239A CH 1422567 A CH1422567 A CH 1422567A CH 1422567 A CH1422567 A CH 1422567A CH 480239 A CH480239 A CH 480239A
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CH
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insert
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pouring cylinder
functional position
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Application number
CH1422567A
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English (en)
Inventor
Staehli Alois
Baumann Manfred
Original Assignee
Baumann Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/10Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having frangible closures
    • B65D47/106Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having frangible closures with devices for removing frangible parts of the pouring element or of its closure
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    • B65D41/32Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  



  Sicherheitsverschluss an einem Gefäss
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsverschluss an einem Gefäss, wie Dose, Kanister oder Gebinde.



   Auf verschiedenen Gebieten werden für den Transport und die Aufbewahrung flüssiger und viskoser Stoffe in grossem Umfange Hohlgefässe wie Dosen, Kannen, Kanister und andere Gebinde verwendet. In der einfachsten Ausführung werden diese Hohlgefässe ohne Ausgussvorrichtung hergestellt. Zum Öffnen und Ausgiessen des Inhaltes muss eine Stelle der Kanne gewaltsam durchstossen werden. Daneben werden heute Kannen mit besonderen Verschlüssen versehen, die in einer im Deckel befindlichen Öffnung befestigt werden.



  Diese Verschlüsse können beliebig oft geöffnet und wieder verschlossen werden. Damit man feststellen kann, ob die Kanne bereits geöffnet wurde, werden solche Verschlüsse verwendet, bei denen sich nach dem ersten Öffnen des Verschlusses der Verschluss verändert. Dies geschieht meistens dadurch, dass die Sicherung des Verschlussdeckels solcher Verschlüsse so gesichert ist, dass die Kanne nur unter Wegnahme, Wegschneiden oder Wegreissen eines Teiles des Verschlusses geöffnet werden kann. Da diese Sicherung auch nach Verschliessen der Kanne nicht mehr wiederhergestellt werden kann, hat man damit ein sicheres Zeichen, dass die Kanne sich nicht mehr in neuwertigem Zustand befindet.



   Eine weitere wesentliche Aufgabe dieser Verschlüsse ist es, einen geeigneten Ausguss zu bilden, damit der Kanneninhalt leicht und ohne zu tropfen entnommen werden kann. Dabei ist es zweckmässig, wenn der Ausgussrand durch ein dünnwandiges zylindrisches Rohrstück gebildet werden kann, der auch um eine gewisse Distanz von der Kanne absteht, damit man beim Ausgiessen nicht durch die Kanne selbst behindert wird.



  Für den Transport der Kannen ist es aber nachteilig, wenn Verschlüsse verwendet werden, die sich wesentlich über das Kannenprofil erheben, da sie dann gerne beschädigt werden. Vor allem lassen sich die Kannen auch nicht stapeln.



   Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man die Forderung nach einem wenig über das Kannenprofil herausstehenden Verschluss mit der Forderung nach einem zweckmässigen Ausguss verbindet. Der Sicherheitsverschluss gemäss der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass in der Sicherungslage zwischen dem Einsatzstück und dem Verschlussdeckel ein Ausgusszylinder angeordnet ist, der nach Lösen der Sicherung des Verschlussdeckels in eine Funktionslage gebracht werden kann, wobei der äussere Rand des Ausgusszylinders über den Rand des Einsatzstückes hervorsteht.



   In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen ersten Sicherheitsverschluss gemäss der Erfindung, rechts in verschlossener und gesicherter Lage und links mit dem Ausgussstück in Funktionsstellung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführung des Sicherheitsverschlusses und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine dritte Ausführung des Sicherheitsverschlusses, rechts in verschlossener und gesicherter Lage und links mit dem Ausgusszylinder in Funktionsstellung.



   In Fig. 1 ist mit 1 der Kannendeckel bezeichnet, der eine Öffnung aufweist, die durch einen nach oben gebogenen Rand 2 gebildet wird. Der Kannendeckel ist zudem nach einwärts verformt, um den Verschluss möglichst wenig über das Kannenprofil hervorstehen zu lassen. In die durch den Rand 2 gebildete Öffnung wird ein Einsatzstück 3 fest eingeführt. Es wird durch die vom Rand 2 und Deckel gebildete Ecke festgehalten. Das Einsatzstück 3 weist an seiner inneren zylindrischen Partie eine Anzahl Nocken 4 auf. Im Einsatzstück 3 liegt der Ausgusszylinder 5, der eine Anzahl Nocken 6 aufweist. In der gesicherten Verschlussstellung liegen die Nocken 6 des Ausgusszylinders 5 auf den Nocken 4 des Einsatzstückes 3. Der Verschluss wird durch den Verschlussdeckel 7 abgeschlossen.

   Dieser weist einen Flansch 8 mit hakenförmigem Rand 9 auf, mit dem der Rand 10 des Einsatzstückes 3, der eine Ring partie mit geringerer Wandstärke aufweist, umfasst wird.



  An der Unterseite des Flansches 8 angeordnete Dorne 11 durchstossen die Ringpartie mit geringerer Wandstärke des Randes 10 und fixieren damit die Stellung des Verschlussdeckels 7.



   Zum Öffnen des Verschlusses wird der Verschlussdeckel 7 an den am Flansch 8 angeordneten Verrippungen 12 gedreht, bis die Dorne 11 den äusseren Teil des Randes 10 vom übrigen Einsatzstück 3 getrennt haben, worauf der Verschlussdeckel abgehoben werden kann. Um einen zweckmässigen Ausguss zu erhalten, wird der Ausgusszylinder 5 mit um 1800 gedrehter Lage wieder in den Einsatzkörper 3 eingeführt, wobei seine Nocken 6 zwischen den Zwischenräumen der Nocken 4 geführt werden. Die Nocken 4 und 6 bilden einen Bajonettverschluss, mit dem der Ausgusszylinder 5 durch Drehen in eine feste Verbindung mit dem Einsatzstück 3 gebracht werden kann. Der Ausgussrand steht nun in genügendem Abstand vom Kannenrand ab, so dass ein einwandfreies Ausgiessen möglich ist.

   Mit dem Verschlussdeckel 7 kann die Kanne auch in dieser als Funktionsstellung bezeichneten Stellung des Ausgusszylinders verschlossen, wenn auch nicht gesichert werden.



   In Fig. 2 ist eine weitere Ausführung des Sicherheitsverschlusses beschrieben. In die durch einen aufgebogenen Rand 1 gebildete Öffnung im Kannendeckel wird das Einsatzstück 2 eingeführt und festgehaltert.



  Es weist auf der Innenseite eine zylindrische Partie 3 auf, sowie daran anschliessend eine Partie mit einem Gewinde 4. Der Ausgusszylinder 5 weist einen Bund 6 auf, der auf der einen Seite in ein Gewinde 7 und auf der anderen Seite in eine zylindrische Partie 8 übergeht.



  Der Verschlussdeckel 9 ist in gleicher Weise ausgeführt wie in Fig. 1 und ebenso ist auch die Sicherung des Verschlussdeckels ausgebildet. Nach Öffnen des Verschlusses wird der Ausgusszylinder in um 1800 gedrehter Lage wieder in das Einsatzstück 2 eingeführt und mit dem Gewinde 4 verschraubt. Der Rand des Ausgusszylinders 5 steht dabei wieder genügend weit vom Kannenprofil ab, so dass ein einwandfreies und unbehindertes Ausgiessen der Kanne möglich ist.



   In Fig. 3 ist eine dritte Ausführung des Sicherheitsverschlusses dargestellt. Im Kannendeckel ist eine durch einen umgebogenen Rand 1 gebildete Öffnung vorhanden, in die das Einsatzstück 2 eingeführt und vom Rand der Öffnung festgehalten wird. Das Einsatzstück 2 weist eine abgesetzte zylindrische Innenpartie auf, in der der Ausgusszylinder 3 längsbeweglich geführt ist.



  Dieser weist am Ausgussrand 4 einen Bund 5 auf, mit dem er sich auf der Schulter 6 des Einsatzstückes 2 abstützt. Der Ausgusszylinder weist einen weiteren Bund 7 und an dem dem Ausgussrand entgegengesetzten Ende einen Rand 8 auf. Bunde 5 und 7 brauchen nicht als Ringe, sondern können auch als eine Anzahl Nocken ausgebildet werden.



   Der Verschluss deckel 9 ist in der genau gleichen Weise ausgebildet wie in Fig. 1 und 2. Zum Öffnen des Verschlusses wird wieder der Verschlussdeckel 9 gedreht, bis die Sicherung gelöst ist. Hierauf wird der Ausgusszylinder 3 in Längsrichtung bewegt, bis der Bund 7 in der Schulter 6 einklinkt, wie das auf der linken Seite der Fig. 3 dargestellt ist. Da der Ausgusszylinder 3 sowie das Einsatzstück 2 elastisch nachgiebig sind, ist die Überführung des Ausgusszylinders in die Funktionslage ohne Schwierigkeit möglich, jedoch kann der Ausgusszylinder wegen dem Bund 7 und dem Rand 8 nicht mehr gelöst werden. Die Kanne kann auch in dieser Lage des Ausgusszylinders mittels des Verschlussdeckels geschlossen, jedoch nicht gesichert werden.



   Der Sicherheitsverschluss gemäss der Erfindung erfüllt die Anforderungen, die an einen solchen Verschluss gestellt werden. Bei gesichertem Verschlussdeckel steht der Verschluss nur wenig über das Profil der Kanne hervor, kann also beim Transport kaum beschädigt werden.



  Wird die Kanne geöffnet, erhält man durch Übergang des Ausgusszylinders in seine Funktionsstellung einen günstigen Ausguss, der genügend weit von der Kanne absteht, so dass man beim Ausgiessen nicht durch die Kanne behindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsverschluss an einem Gefäss, welcher ein in einer Öffnung des Gefässdeckels befestigtes Einsatzstück und einen am Einsatzstück gesicherten Verschlussdeckel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sicherungslage zwischen dem Einsatzstück und dem Verschlussdeckel ein Ausgusszylinder angeordnet ist, der nach Lösen der Sicherung des Verschlussdeckels in eine Funktionslage gebracht werden kann, wobei der äussere Rand des Ausgusszylinders über den Rand des Einsatzstückes hervorsteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusszylinder in der Funktionslage gegenüber der Sicherungslage um 1800 gedreht ist und in dieser Funktionslage mit dem Einsatzstück fest verbunden ist.
    2. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusszylinder in der Funktionslage mittels einer Bajonettkupplung mit dem Einsatzstück fest verbunden ist.
    3. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusszylinder in der Funktionslage mittels einer Verschraubung mit dem Einsatzstück fest verbunden ist.
    4. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusszylinder in der Funktionslage gegenüber der Sicherungslage in Längsrichtung verschoben ist und in dieser Funktionslage mit dem Einsatzstück fest verbunden ist.
    5. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch oder Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgusszylinder in der Funktionslage mittels einer nicht lösbaren Verbindung mit dem Einsatzstück verbunden ist.
    6. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung des Verschlussdeckels mit dem Einsatzstück so ausgebildet ist, dass sie nach dem ersten Öffnen des Verschlusses unwirksam ist.
    7. Sicherheitsverschluss gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Sicherheitsverschlusses aus einem spritzfähigen Kunststoff bestehen.
CH1422567A 1967-10-11 1967-10-11 Sicherheitsverschluss an einem Gefäss CH480239A (de)

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NO3799/68A NO126520B (de) 1967-10-11 1968-09-26
DE19681786396 DE1786396A1 (de) 1967-10-11 1968-09-27 Sicherheitsverschluss
ES1968163423U ES163423Y (es) 1967-10-11 1968-10-04 Cierre de seguridad para recipientes.
FR1586977D FR1586977A (de) 1967-10-11 1968-10-07
US766146A US3529750A (en) 1967-10-11 1968-10-09 Security closure mechanism with knife means for releasing closure
BE722032D BE722032A (de) 1967-10-11 1968-10-09
SE13585/68A SE343539B (de) 1967-10-11 1968-10-09
GB48241/68A GB1241335A (en) 1967-10-11 1968-10-11 Security closure device for containers or the like
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