CH473003A - Verfahren zum Anbringen eines Verschlussdeckels an einen Behälter, nach dem Verfahren hergestellter Behälter mit Verschlussdeckel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Anbringen eines Verschlussdeckels an einen Behälter, nach dem Verfahren hergestellter Behälter mit Verschlussdeckel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH473003A
CH473003A CH1247666A CH1247666A CH473003A CH 473003 A CH473003 A CH 473003A CH 1247666 A CH1247666 A CH 1247666A CH 1247666 A CH1247666 A CH 1247666A CH 473003 A CH473003 A CH 473003A
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CH1247666A
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Nicolin Jean
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Hunter Thomas Ltd
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/14Capping heads for securing caps characterised by having movable elements, e.g. hinged fingers, for applying radial pressure to the flange of the cap

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Verfahren     zum        Anbringen        eines        Verschlussdeckels    an einen     Behälter,    nach dem Verfahren  hergestellter Behälter mit Verschlussdeckel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens    Die Erfindung betrifft     in    erster Linie ein Verfahren  zum Anbringen eines Verschlussdeckels an einen Be  hälter, dessen Halsteil mit einem äusseren Vorsprung  versehen ist, der sich ringsherum erstreckt und der  zum Festhalten des Verschlussdeckels am Behälter  dient, bei welchem     Verfahren    man auf den Behälter  halsteil einen Verschlussdeckel aufsetzt,

   der einen  Boden und einen     deformierbaren    Mantelteil hat und  wobei man diesen Mantelteil mindestens an Teilen sei  nes Umfanges so     deformiert,    dass er am Vorsprung an  liegt, um den Verschlussdeckel am Behälter festzuhal  ten.  



  Bei dem Behälter kann es sich um einen solchen  aus Glas, Metall oder einem anderen geeigneten Mate  rial handeln, Verschlussdeckel wie sie beim Verfahren  Verwendung finden, können einen     flachen    oder profi  lierten Boden haben.  



  Bei bekannten Verfahren der     obgenannten        Art    er  folgt die     Verformung    des Deckelmantels meistens  durch Verformung mittels z. B. flexiblen Finger, die  am Falz oder auch an einem zwischen dem Boden und  dem Falz gelegenen Mantelteil des Deckels angreifen,  wobei zugleich der Deckel satt an den Halsteil des Be  hälters angedrückt wird.

   In jenen Fällen in denen der  Mantel selbst durch Deformation an die Aussenform  eines mit Aussengewinde versehenen     Behälterhalsteiles     angepasst wird, werden die     Verformungsglieder    zu  gleich axial und radial einwärts bewegt, zur Vermei  dung der direkten Mantelkompression, die stattfinden  würde, wenn die     Verformungsglieder    in     Axialrichtung     mit Kämmen des Gewindes zusammenfallen.

   Das erfin  dungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,       dass    man     einen        Verschlussdeckel    verwendet, dessen  Mantel in Umfangsrichtung gewellt ist und diesen  Mantelteil in einer zum Deckelboden parallelen Zone  so anpresst, dass die     Wellungen    gegen den Vorsprung  gepresst werden.  



  Die     Wellungen    des verformbaren Deckelmantels  ergeben ein gewisses Mass für     eine    bleibende Verfor  mung des Mantels sogar wenn das     Verformungsglied       gegenüber dem Kamm eines Gewindes des Behälter  halsteils, liegt. Ein nicht gewellter Mantel ergäbe  praktisch keine Deformation im Bereich des Gewinde  kammes; dem gegenüber verhält sich ein gewellter  Deckelmantel wie ein plastischer Abschnitt mit einer  Dicke, die der Tiefe der     Wellungen    entspricht, so dass  das Metall um den Kamm herum verformt wird und  somit einen Formschluss ergibt, der genügt um den  Verschlussdeckel am Behälter festzuhalten.

   An jenen  Teilen des Mantels, bei denen die     Verformungsglieder     oberhalb oder unterhalb des Kammes des Gewindegan  ges gelegen sind, wird das Metall gegen die Oberfläche  dieses Gewindeganges weniger stark     angedrückt    wegen  der     begrenzten    Bewegung der     Verformungsglieder.     An zwischen den Kämmen und den Wurzeln des Ge  windeganges gelegenen Stellen liegt deshalb ein allmäh  licher Übergang zwischen den beiden obenerwähnten       Arten    der Verformung vor, woraus sich eine sehr gute  Halterung des Deckels am Behälter ergibt.

   Ein weiterer       Vorteil    liegt darin, dass es nicht erforderlich ist, die       Verformungsglieder    während ihrer Arbeit in axialer       Richtung        zu    bewegen, etwa wenn der Deckel an einen       Behälterhalsteil    mit Aussengewinde angebracht wird,  und dass auch in einem solchen Fall der angebrachte  Deckel durch Abschrauben weggenommen werden  kann.

   Falls der Behälter eine Schulter oder einen Ring  wulst hat, so wird der Deckelmantel durch die     Verfor-          mungsglieder    gegen diese Schulter, bzw. gegen diesen  Ringwulst gepresst, und zwar vorzugsweise an einer  Stelle, die unmittelbar unter jener liegt, an der die  Schulter bzw. der Ringwulst den grössten Durchmes  ser hat. Vorteilhaft ist     ferner,    dass die     Wellungen    den       Deckelmantel    verstärken ohne dass dabei der auf die       Verformungsglieder    auszuübende Kraftaufwand nen  nenswert     vergrössert    ist.

   Deckel mit einem solchen  Mantelteil können einen grösseren     Innendruck    aushal  ten, wie er beispielsweise beim     Sterilisieren    vorkom  men mag.  



  Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die     Wellungen     Beschädigungen weniger in     Erscheinung    treten lassen,      die vorkommen, wenn ein ungewellter     Deckelmantel     verformt wird.  



       Vorteilhaft    ist ferner, dass zur Ausübung des Ver  fahrens der gleiche Schliesskopf verwendet werden  kann wie bisher zum Anpressen eines ungewellten     Dek-          kelmantels    und zwar sowohl an     Behälterhalsteilen    mit  Aussengewinde wie auch an     Behälterhalsteilen    mit  Ringschulter oder Ringwulst, wobei in den meisten  Fällen auch der gleiche Deckel verwendet werden  kann. Hieraus ergeben sich     offensichtliche    Vereinfa  chungen in bezug auf     Verschlussmaschinen.     



  Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein mit       einem    Deckel     verschlossener        Behälter,    hergestellt nach  dem erfindungsgemässen Verfahren, dadurch gekenn  zeichnet, dass der Verschlussdeckel einen Mantel hat,  der in Umfangsrichtung verteilte     Wellungen    hat, wobei  aber     diese        Wellungen        in    einer zum Deckelboden paral  lelen Zone so     deformiert    sind, dass sie den Vorsprung       hintergreifen.     



  Gegenstand der Erfindung     ist    ferner auch ein     Ver-          schliesskopf    zur Durchführung des     erfindungsgemässen     Verfahrens, mit Mitteln zum Anpressen des Deckelbo  dens an die     Stirnfläche    eines Behälters, einer Mehrzahl  von radial einwärts beweglichen Fingern, die in Ab  stand voneinander am Umfang eines Kreises angeord  net und radial     einwärts    bewegbar sind, um den Deckel  mindestens an einzelnen Stellen seines Umfanges zu  verformen bis er am Vorsprung des     Behälterhalsteiles     anliegt, und ihn     hintergreift,    und mit elastisch nachgie  bigen Mitteln zur Ausübung einer Kraft auf die An  pressglieder,

   um dieselben radial einwärts zu bewegen,  dadurch gekennzeichnet, dass die     Anpressglieder    so  angeordnet sind, dass sie den Mantel des Deckels an  einer zwischen seinem oberen und seinem unteren  Rand gelegenen, zum Deckelboden parallelen Zone de  formieren.  



  Vorzugsweise ist der     Schliesskopf    so ausgebildet,  dass die Verformung     sglieder    während dem     Verfor-          mungsvorgang    in     Axialrichtung    nicht bewegt werden.

    Ferner sind vorzugsweise die     Verformungsglieder    in  Umfangsrichtung so nahe beieinander gelegen, dass       ihre    Innenoberfläche gesamt     eine        fast    ununterbrochene  Ringfläche bildet, wenn die     Verformungsglieder    ihre  radial     innere    Endlage erreicht haben; dadurch wird  nicht nur ein besseres Aussehen des Deckels, sondern  auch ein besserer Halt des Deckels am     Behälterhals    er  reicht.

   Auch wenn zwischen den Verformung     sgliedern     geringfügige Lücken, in der Ringfläche also kleine Un  terbrechungen übrig bleiben, kann doch eine in Um  fangsrichtung lückenlose Verformung des Deckelman  tels erreicht werden, dank dem     Umstand,    dass die bei  den Lücken gelegenen Deckelabschnitte durch benach  barte Abschnitte mitgenommen werden. Immerhin  sollte die in Umfangsrichtung gemessene Erstreckung  jeder einzelnen Verformung mindestens so gross sein  wie die Länge mindestens     einer        Wellung    des Deckel  mantels.  



  Anhand beiliegender Zeichnung werden Einzelhei  ten eines     Ausführungsbeispiels    der Erfindung beispiels  weise     erläutert.     



  Es zeigen:       Fig.1    einen Verschlussdeckel teilweise im Aufriss  und teilweise im Längsschnitt,       Fig.    2 einen teilweisen Querschnitt nach der Linie       II-II    der     Fi2.1,          Fig.    3 einen     teilweisen    Längsschnitt eines Behälter  halsteiles,     eines    Verschlussdeckels und von     Teilen       eines Schliesskopfes beim Anbringen des     Verschluss-          deckels    an     den,        Behälterhalsteil,

      wobei dieser     ein    sol  cher mit     Aussengewinde    ist,       Fig.4    einen der     Fig.3    ähnlichen Längsschnitt,  wobei aber der     Behälterhalsteil    ein solcher mit einem       Ringwulst    ist,       Fig.    5 einen Längsschnitt eines Schliesskopfes, und       Fig.    6 einen Querschnitt nach der Linie     VI-VI    der       Fig.    5.  



  Der in den     Fig.    1 und 2 gezeigte Verschlussdeckel  hat einen Boden 1 und einen Mantel 2 mit     Ringfalz    3  an     seinem    unteren Ende, wobei dieser letztere aber  ohne weiteres weggelassen sein könnte und wobei  eventuell anstelle dieses     Ringfalzes        eine    Verdickung  vorgesehen sein könnte.     In    einer Vertiefung am     äusse-          ren    Randteil des Bodens     liegt    eine     Abdichtungsrinb          scheibe    4.

   Der     Mantelteil    2 ist gewellt, so wie dies aus  dem in     Fig.    2 gezeigten Querschnitt ersichtlich ist. Die  Wellen 5 sind V-förmig und folgen einander     in        regel-          mässigem    Abstand. Es     sit    aber weder diese     V-Form     wesentlich noch die Regelmässigkeit des Abstandes; es  genügt, dass genug     Wellungen    am     Umfang    vorhanden       sind,    wobei solche     Wellungen    z. B. U -Form oder       S-Form    haben     können.     



  Die     Fig.    3 und 4 veranschaulichen das Anbringen  des Deckels     an    einen Behälter 6     hzw.    6', dessen Hals  teil eine weite     öffnung    besitzt, unter Verwendung eines  weiter unten beschriebenen Schliesskopfes.

   Dieser hat  ein     axialbewegliches    Glied 7 zum Anpressen des     Dek-          kelbodens    1     bzw.    der     Dichtungsringscheibe    4 an die  äussere     Stirnfläche    des     Behälterhalsteiles    und nachgie  big     angelenkte    Finger 8 zum Verformen des Deckel  mantels, radial     einwärts    gegen den     Behälterhalsteil        in     einer zum Deckelboden     parallelen    Zone, wobei die  Halterung der Finger 8 eine solche ist, dass deren Ein  wärtsbewegung aufgehalten wird,

   sobald eine feste An  lage am     Behälterhals    erreicht worden ist, wobei diese  Finger dann entweder gegenüber einem     Gewindekamm     11     (Fig.3)    oder einem Ringwulst 14     (Fig.4)    oder  etwas darunter gelegen sind;

   überall     dort    wo     Anpress-          finger    8 gegenüber einer     Vertiefung    des     Gewindes    gele  gen sind, kann ihre     Einwärtsbewebwng    aufgehalten  werden bevor sie bzw. der entsprechende     Deckelman-          telabschnitt    fest am     Behälterhalsteil        anliegen.     



  In     Fig.    3 ist der     Schnitt    durch den radial inneren  Wellenkopf 9 einer der     Wellungen    des Deckelmantels  2 gelegt. Der     dahinterliegende    äussere Wellenkopf ist  mit 10 bezeichnet. Wie ersichtlich, befindet sich der  V     erformungsfinger    8 gegenüber einem Kamm 11 des  Aussengewindes am     Behälterhalsteil    und der äussere  Wellenkopf 10 wird so     einwärts    verformt, dass er am  Gewindekamm 11 anliegt, wogegen der     innere    Wellen  kopf 9 nach aussen verformt     wird,    so dass das benach  barte Material an der Umgebung des Gewindekammes  11 anliegt.

   Ein so     verformter    Deckel     kann    durch einfa  ches Abschrauben vom     Behälterhalsteil        weggenommen     werden.  



       In        Fig.    4 ist der Schnitt durch     einen    äusseren Wel  lenkopf 12 einer der     Wellungen        des        Deckelmantels    2  gelegt und ein innerer Wellenkopf 13 liegt hinter der  Schnittebene.

   Der     Verformungsfinger    8     greift    unmittel  bar unter einem Ringwulst 14 des     Behälterhalsteiles    6'  an und presst den äusseren Wellenkopf 12 gegen den  Ringwulst 14 unter gleichzeitigem Eindrücken des in  neren Wellenkopfes 13 bis unter den Ringwulst 14.

       In     beiden     Fällen    findet der gleiche Verschlusskopf An  wendung, aber     infolge    der gezeigten Lage des Gewin-      des 11 und des Ringwulstes 14 und der besonders  grossen Dicke der Abdichtungsscheibe 4 in     Fig.    3 ist  der     Axialabstand    zwischen den     Fingern    8 und dem     An-          pressglied    7 in     Fig.    3 nicht genau gleich gross wie in       Fig.4.    Jedoch kann meistens an einem Schliesskopf  dieser Abstand eingestellt werden, und unter Umstän  den kann die gezeigte Anordnung Vorteile bringen.  



  Andererseits kann in der Praxis dafür gesorgt wer  den, dass der eben erwähnte Abstand     in    jedem Falle  der gleiche ist. Hat man es mit einem Behälter zu tun,  dessen Halsteil einen Ringwulst hat, so ist es er  wünscht, dass die     Verformungsstelle    geringfügig unter  jener Stelle liegt, an der der Ringwulst seinen grössten  Durchmesser hat; wenn dann der Schliesskopf     hiefür     eingestellt ist, so kann er ohne weiteres auch zusam  men mit einem Behälter verwendet werden, dessen  Halsteil ein Aussengewinde hat, weil in diesem letztge  nannten Fall die genaue Lage der     Verformungsstelle     nicht von so grosser Bedeutung ist.  



  Der in den     Fig.    5 und 6 gezeigte Schliesskopf hat  zwei Hauptteile, die in bezug     aufeinander    beweglich  sind, nämlich einen Aussenteil 21 und einen Innenteil  22, wobei dieser letztere einen zylindrischen Schaft 23  aufweist, der in einer zylindrischen Bohrung 24 des  äusseren Teiles gleiten kann und aussen einen aufge  schraubten Kopfteil 25 trägt. Dieser letztere und der  Aussenteil 21 sind je mit einem Ringwulst 26 bzw. 27  versehen zu ihrer     Anbringung    in     Traggliedern    und zu  ihrer Bewegung wie unten beschrieben.  



  Der innere Teil 22 weist das     Anpressglied    7 auf,  das mittels einer Schraube 28 an einer Verlängerung  des Schaftes 23 befestigt ist. Das in     Fig.    5 gezeigte     An-          pressglied    ist nicht genau gleich ausgebildet wie das in  den     Fig.    3 und 4 gezeigte     Anpress,glied,    aber es erfüllt die  gleiche Aufgabe. Ausserdem weist der Innenteil 22  einen Ring 29 auf, der mit biegsamen Zungen 8 aus  einem Stück bestehen, an deren unterem Ende die     Ver-          formungsfinger    30 ausgebildet sind.

   Auch das Längs  profil dieser letzteren ist nicht genau das gleiche wie  dasjenige der in den     Fig.    3 und 4 gezeigten Finger 8  obwohl in beiden Fällen diese Finger die gleiche Funk  tion ausüben. Wie aus den     Fig.    5 und 6 ersichtlich ist,  liegen diese Finger 30 in Umfangsrichtung eng beiein  ander, so dass ihre Innenoberfläche eine fast ununter  brochene Ringfläche bildet. Der Ring 29 ist durch eine  Mutter 31 am Schaft 23 festgehalten.  



  Am Aussenteil 22 ist ein Ring 32 befestigt, der Be  tätigungsfinger 33 trägt. Die in     Radialrichtung    gemes  sene Dicke dieser Betätigungsfinger 33 ist beträchtlich  grösser als jene der Zungen 8, somit ihre Nachgiebig  keit erheblich kleiner als diejenige dieser Zungen B.  Am unteren Ende jedes Betätigungsfingers ist eine  Schrägfläche 35 vorgesehen, die dazu bestimmt ist mit  einer entsprechenden Schrägfläche 35 am entsprechen  den     Verformungsfinger    30 zusammenzuwirken, um  letzteren einwärts zu bewegen, wenn der Aussenteil 21  in bezug auf den     Innenteil    22 axial bewegt wird.  



  Im Gebrauch befindet sich der Schliesskopf zuerst  in einer Lage, in welcher der Oberteil des Aussenteiles  21 an der Unterseite des Kopfes 25 des Innenteiles 22  anliegt. Befindet sich ein Behälter mit lose aufgesetz  tem Deckel unter dem     Anpressglied    7, so werden die  beiden Teile 21 und 22 abgesenkt bis der Verschluss-         deckel    genügend stark an die obere Stirnfläche des Be  hälters angedrückt ist. Die     Abwärtsbewegung    des In  nenteils 22 ist damit beendigt; diejenige des Aussentei  les wird fortgesetzt bis die innere Fläche 36 an der  Oberseite der Mutter 31 anliegt.

   Während dieser fort  gesetzten     Abwärtsbewegung        kommen    die Finger 33 mit  ihrer Fläche 34 an der Fläche 35 der     Verformungsfin-          ger    30 zur Einwirkung, die dadurch radial einwärts be  wegt werden bis eine weitere Bewegung verunmöglicht  wird durch den Widerstand des     Behälterhalsteiles;     wenn dann die Abwärtsbewegung des Aussenteiles 21  noch nicht beendigt ist, so geben anschliessend die Be  tätigungsfinger 33 nach.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Anbringen eines Verschlussdek- kels an einem Behälter, dessen Halsteil mit einem äus- seren Vorsprung (11) versehen ist, der sich ringsherum erstreckt und der zum Festhalten des Verschlussdek- kels am Behälter dient, bei welchem Verfahren man auf den Behälterhalsteil den Verschlussdeckel aufsetzt, der einen Boden (1) und einen deformierbaren Mantel teil (2) hat und wobei man diesen Mantelteil minde stens an Teilen seines Umfanges so deformiert, dass er am Vorsprung (11) anliegt,
    um den Verschlussdeckel am Behälter festzuhalten, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Verschlussdeckel verwendet, dessen Mantel in Umfangsrichtung gewellt ist, und diesen Mantelteil in einer zum Deckelboden parallelen Zone so anpresst, dass die Wellungen gegen den Vorsprung gepresst werden.
    II. Mit einem Deckel verschlossener Behälter her gestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel einen Mantel (2) hat, der in Umfangsrichtung verteilte Wellungen hat, wobei aber diese Wellungen in einer zum Deckelboden.
    parallelen Zone so deformiert sind, dass sie den Vorsprung (11 oder 14) hintergreifen. III. Verschliesskopf zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, mit Mitteln zum Anpres sen des Deckelbodens an die Stirnfläche eines Behäl ters, einer Mehrzahl von radial einwärts beweglichen Fingern, die in Abstand voneinander am Umfang eines Kreises angeordnet und radial einwärts bewegbar sind, um den Deckel mindestens an einzelnen Stellen seines Umfanges zu verformen bis er am Vorsprung des Be- hälterhalsteiles anliegt, und ihn hintergreift,
    und mit elastisch nachgiebigen Mitteln zur Ausübung einer Kraft auf die Anpressglieder, um dieselben radial ein wärts zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressglieder so angeordnet sind, dass sie den Mantel des Deckels an einer zwischen seinem oberen und sei nem unteren Rand gelegenen, zum Deckelboden paral lelen Zone deformieren. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Deckelmantel deformieren den Anpressglieder während einer solchen Verformung in Axialrichtung nicht bewegt werden.
CH1247666A 1966-08-29 1966-08-29 Verfahren zum Anbringen eines Verschlussdeckels an einen Behälter, nach dem Verfahren hergestellter Behälter mit Verschlussdeckel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH473003A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1170246A1 (de) * 2000-07-03 2002-01-09 Crown Cork & Seal Technologies Corporation Verschliessen von Flaschen

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