CH472015A - Wärmeaustauschvorrichtung - Google Patents

Wärmeaustauschvorrichtung

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CH472015A
CH472015A CH1021565A CH1021565A CH472015A CH 472015 A CH472015 A CH 472015A CH 1021565 A CH1021565 A CH 1021565A CH 1021565 A CH1021565 A CH 1021565A CH 472015 A CH472015 A CH 472015A
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CH
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heat exchange
fluid
porous body
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metal body
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CH1021565A
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Inventor
Imre Valyi Emery
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Olin Mathieson
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F13/00Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing
    • F28F13/003Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing by using permeable mass, perforated or porous materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/12Elements constructed in the shape of a hollow panel, e.g. with channels

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Description


      Wärmeaustauschvorrichtung       Die Erfindung betrifft eine     Wärmeaustauschvorrich-          tung,    die gekennzeichnet ist durch einen aus einem  porösen Körper und einem mit diesem über einen gro  ssen Teil der Oberfläche des porösen Körpers verbunde  nen undurchlässigen Metallkörper bestehenden     Wärme-          austauscher,    durch erste     Fluidumzirkulationsmittel,    um  ein erstes Fluidum durch den porösen Körper zirkulie  ren zu lassen, durch Leitungsmittel, welche durch einen  dem porösen Körper     benachbarten    Teil des Metall  körpers gebildet werden,

   und durch zweite     Fluidumzir-          kulationsmittel,    um ein zweites Fluidum durch die Lei  tungsmittel derart zirkulieren zu lassen, dass das erste  und das zweite Fluidum über einen grossen Teil der  Oberfläche des porösen Körpers miteinander in Wärme  austauschbeziehung stehen, wobei der Metallkörper eine  undurchlässige Trennung des ersten vom zweiten Flui  dum bewirkt.  



  Die bekannten     Wärmeaustauscher    sind meistens mit  Rippen,     Wellungen    und dergleichen versehen, um eine  möglichst grosse Oberfläche für ein gegebenes Gewicht  des     Wärmeaustauschers    zu erzielen. Die     Wärmeüber-          gangsflächen    können jedoch erfindungsgemäss erheblich  vergrössert werden.

   Die Bindung zwischen dem porösen  Körper und dem     Metallkörper    garantiert einen guten  Wärmeübergang, während die Strömungskanäle, die teils  vom Metallkörper und teils vom porösen Körper be  grenzt sind, die Diffusion einer Flüssigkeit durch den  porösen Körper hervorrufen, wodurch die grosse innere       Oberfläche    des porösen Körpers zum Wärmeaustausch  herangezogen wird. Wird die     Erfindung    z.

   B. auf ein  Kühlsystem     angewandt,    bei dem der Metallkörper aus  einer Platte mit inneren Leitungen besteht, so kann  das Strömungsmittel innerhalb des Metallkörpers Wasser  und das Strömungsmittel in den Kanälen ein flüssiges  Kühlmittel oder ein     Kühlmitteldampf    sein, je nachdem,  ob es sich um die Anwendung als Kondensator oder  Verdampfer handelt.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung werden nach  folgend Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise  beschrieben.         Fig.    1 zeigt eine Kältemaschine mit einer einen     plat-          tenförmigen    Kondensator aufweisenden Wärmeaus  tauschvorrichtung nach der     Erfindung    im Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht des Kondensators nach       Fig.    1, teilweise aufgebrochen.  



       Fig.    3 zeigt     in    grösserem Massstab einen Teil einer       Ausführungsform    des     Wärmeaustauschers    der Wärme  austauschvorrichtung nach     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt eine weitere Ausführungsform des       Wärmeaustauschers    für drei     Fluiden    im Schnitt.  



       Fig.    5 zeigt eine Ausführungsform des     Wärmeaus-          tauschers    für die chemische Reaktion zwischen zwei  oder mehr flüssigen oder gasförmigen Medien mit gleich  zeitigem Wärmeaustausch.  



       Fig.    6 zeigt eine gekühlte Kokille zum     Stranggiessen     von Metall.  



  Der     in        Fig.    1 und 2 dargestellte geschlossene Kom  pressor 120 bekannter Bauart empfängt über eine Lei  tung 121 den     Kühlmitteldampf,    der aus einem Ver  dampfer 150 bekannter Art stammt. Der Kompressor  drückt den verdichteten     Kühlmitteldampf    durch die Lei  tung 122 in einen Kondensator 123. Der Kondensator  enthält Gehäuseteile 124 und<B>125,</B> die beispielsweise  durch Schrauben 129 zusammengehalten werden. Die  Gehäuseteile 124 und 125 begrenzen     Kondensatorkam-          mern    126 und 127, zwischen denen sich ein Wärme  tauscher 128 befindet. Dieser besitzt eine poröse Platte  130, deren beide Aussenflächen mit der ebenen Fläche  je eines Blechteils verbunden sind.

   Jeder Blechteil be  steht aus einer Platte 131 mit inneren Leitungen, die  sich nach aussen in Ausbuchtungen 132 bemerkbar ma  chen, welche nur an der Aussenfläche der Platte 131  verlaufen. Über Ein- und Auslässe 133 und 134 wird  Kühlwasser zu den Leitungen innerhalb der Ausbuch  tungen 132 zugeführt und abgeführt.     Eine    Verbindung  zwischen den Kammern 126 und 127 besteht mittels  der Löcher 135 in den Platten 131. Beim Übergang von  der Kammer 126 zur Kammer 127 kondensiert das      komprimierte Kältemittel und gelangt über die Leitung  136     in    den Verdampfer 150.  



  Der Wärmeübergang einer solchen Anordnung kann  durch Anwendung einer Anordnung nach     Fig.    3 ver  bessert werden. Sie besteht aus einer porösen Sinter  platte 137, die mit einem Blechteil 138 verbunden ist,  welcher mit Ausbuchtungen versehen ist, so dass sich  Strömungskanäle 139 ergeben. Die Strömungskanäle ha  ben     näherungsweise    eine Breite A und sind getrennt  durch Stege 147 von der Breite B, während die poröse  Platte 137 die Dicke C hat.

   Das eine Strömungsmittel  soll beispielsweise in Berührung mit dem ganzen Blech  teil auf seiner dem porösen Körper abgewandten Seite  sein, und das andere Strömungsmittel soll     Berührung     mit der     Sinterplatte    auf ihrer     Aussenfläche    und auf ihrer  durch die Poren definierten inneren Oberfläche haben  und sich ferner innerhalb der Strömungskanäle 139 zwi  schen dem Metallteil 138 und der porösen Platte 137  befinden. Es tritt also ein Wärmeaustausch auf, weil  das erste Strömungsmittel den Blechteil 138 erwärmt  bzw. kühlt, der seinerseits Wärme auf die     Sinterplatte     <B>137</B> überträgt.

   Dieser     Sinterkörper    hat seinerseits eine  für poröse Körper charakteristische grosse spezifische  Oberfläche, mit der das zweite Strömungsmittel in Be  rührung steht. Wenn es also aus den Strömungskanälen  <B>139</B> nach aussen oder von der     Aussenfläche    des porösen  Körpers nach innen in die Kanäle 139 strömt, nimmt  es rasch die von dem ersten Strömungsmittel übertragene  Wärme an. Bekanntlich nimmt die Wärmeleitfähigkeit  eines porösen Körpers ab, wenn die     Porenfläche    und  damit die aktive     Wärmeübergangsfläche    zunimmt.

   Je  grösser also bei dieser     Anordnung    der Gewinn aufgrund  der vergrösserten     Oberfläche    ist, desto grösser ist auch  die Verringerung der Wärmeleitung.     Ferner    wird der  Wärmeübergang in das durch die poröse Schicht  strömende Mittel auch durch die Strömungsgeschwindig  keit beeinflusst, die ihrerseits vom Druckabfall quer zu  dem porösen Körper abhängt. Es wurde gefunden, dass  die Anordnung nach     Fig.    3 den besten Wärmeaustausch  ergibt, wenn die Dicke C der porösen Platte etwa die  Hälfte der Breite B zwischen den Strömungskanälen 139  beträgt und wenn die Breite A der Kanäle 139 etwa  ebenso gross ist wie die Breite der Abstände B zwischen  den Kanälen.

   Diese Beziehung gilt nicht nur für die  gezeigte einfache Ausführungsform, sondern auch für       komplizierte    Leitungsnetze für jeden einzelnen Teil der  selben.  



  Eine Anwendung der Erfindung auf den Wärme  übergang zwischen drei Strömungsmitteln ist in     Fig.    4  gezeigt. Ein Blechteil 140 ist wieder mit einem System  innerer Leitungen 141 versehen und wärmeleitend mit  einer     Sinterplatte    142 verbunden, die auf den     Scheiteln     der betreffenden Ausbuchtungen aufliegt. An den Rän  dern des Blechteils 140 sind Schienen 143 mit     U-förmi-          gem    Querschnitt angebracht. So ergeben sich Strö  mungskanäle 144 zwischen den einander     zugekehrten     Flächen des porösen Körpers 142 und des Blechteils  140 für ein zweites Strömungsmittel.

   Auf der anderen  Seite des Blechteils 140 ist ein Trog 145 mit nach  innen weisenden Flanschen 146 befestigt und dient zum  Durchleiten eines dritten Strömungsmittels.  



  Eine Anwendung der Erfindung auf die chemische  Reaktion zweier oder mehrerer flüssiger oder gasför  miger Substanzen ist in     Fig.    5 dargestellt.     Ein    Blechteil  250, der Leitungen 251 enthält, ist     in    der oben beschrie  benen Weise derart metallisch mit einer porösen Platte    252 verbunden, dass nur die Scheitel 253 der Leitungen  251 die poröse Platte 252 berühren und mit ihr ver  bunden sind, so dass an den nicht verbundenen Stellen  ein Netz von Kanälen 254 gebildet wird, die zwischen  dem Blechteil und der porösen Platte verlaufen. Statt  eines Blechteils mit inneren Leitungen 251 könnte na  türlich auch wieder eine der früher beschriebenen Kon  struktionen gewählt werden.  



  Der aus dem Blechteil 250 und der porösen Platte  252 gebildete Bauteil 255 ist bei dieser Anwendung  gegenüber einem zweiten gleichartigen Bauteil 256 an  geordnet, der beispielsweise aus einer gewellten Blech  tafel 257 mit     Vertiefungen    258 und Erhebungen 259  besteht, deren Erhebungen 259 metallisch mit einer  porösen Platte 260 verbunden sind.  



  Im Betrieb wird ein Strömungsmittel durch die Lei  tungen 251 geführt. Dieses Strömungsmittel hat eine  genau festgelegte Temperatur, die dem Bauteil 255 und  damit einem zweiten Strömungsmittel mitgeteilt werden  soll, das seinerseits durch die Kanäle 254 in die poröse  Schicht 252 und durch die letztere in den Raum zwi  schen den beiden Bauteilen 255 und 256 strömt. Ein  drittes Strömungsmittel     fliesst    durch die Kanäle 258 im  Bauteil 256 und durchdringt die poröse Platte 260, so  dass es     in    den gleichen Raum zwischen den beiden  Bauteilen 255 und 256     gelangt.    Das zweite und das  dritte Strömungsmittel vermischen sich also innig und  gleichmässig im ganzen Bereich zwischen den Bauteilen  255 und 256.

   Die Strömungsgeschwindigkeit durch die  porösen Platten lässt sich nicht nur in der bekannten  Weise durch     Drosseln,        sondern    auch durch die Wahl  der     Porosität    der beiden Platten sowie durch den Ge  gendruck     regeln,    der sich in den Kanälen 251 und 258  infolge des Strömungswiderstandes im Zwischenraum  der beiden Bauteile 255 und 256     aufbaut.    Dieser Gegen  druck     hängt    unter anderem vom Abstand zwischen den  beiden Bauteilen ab. Dieser Abstand kann bei einem  ausgeführten Gerät konstant sein oder auf mechani  schem oder hydraulischem Wege veränderbar gemacht  werden.  



  Die beiden Strömungsmittel, die aus den Bauteilen  255 und 256 austreten, mischen sich innig und werden  im gleichen Umfang abgeführt, wie frische Mengen der  betreffenden Strömungsmittel in die Zuführungskanäle  251 und 258     einfliessen.    Es ergibt sich also ein ständiger  Transport eines     Gemischs.    Das erste Strömungsmittel,  das in den Leitungen 251 umläuft, dient zur Regelung  der Temperatur des zweiten     Strömungsmittels    und da  durch auch der Temperatur der erzeugten Mischung.

    Wenn diese Temperaturregelung ungenügend ist oder  wenn aus Gründen einer sicheren und wirksamen Ver  mischung der beiden Strömungsmittel     eine    zusätzliche  Temperaturregelung erforderlich erscheint, so kann auch  der Bauteil 256 in gleicher Weise wie der Bauteil 255  derart ausgebildet werden, dass er     innere    Leitungen in  dem Blechteil 257 erhält,     worin    ein     viertes    Strömungs  mittel umlaufen kann.  



  Das soeben beschriebene Gerät ist besonders vorteil  haft zur stetigen Vermischung von     Strömungsmitteln,    die  eine     exotherme    Reaktion     miteinander    eingehen, da in  diesem Falle die von der Reaktion erzeugte Wärme  von einem in den Leitungen umlaufenden     Kühlmittel          abgeführt    werden kann.  



  Eine weitere     Anwendungsmöglichkeit    der     Erfindung     wird anhand der     Fig.    6 beschrieben. Es     handelt    sich  um eine gekühlte Kokille zum     Stranggiessen    von Metall.      Es ist bekannt, dass beim     Stranggiessen    von Metallen  wie Kupfer und insbesondere Stahl die gekühlte Kokille,  durch welche das Metall gegossen wird, im allgemeinen  geschmiert werden muss, um     ein    Anhaften der frisch  gekühlten     Gusshaut    zu     verhindern.    Ausser durch die  Schmierung wird das Anhaften auch auf mechanischem  Wege, z.

   B. durch Schwingbewegungen und     Rüttelung     der Kokille, verhindert. Trotzdem ist es sehr schwierig,  das Schmiermittel stetig und störungsfrei zuzuführen,  insbesondere beim     Stranggiessen    von Stahl. Hier kann die  Erfindung eine erhebliche Verbesserung     bringen.    Das  Schmiermittel wird durch einen porösen Körper gepresst  und gleichzeitig ein Kühlmittel durch die in dem Blech  teil befindlichen Leitungen geführt. Der Schmiermittel  druck wird vorzugsweise so geregelt, dass sich     ein    Gleich  gewicht mit dem statischen Giessdruck des Metalls er  gibt, so dass ein stabiler Trennfilm aufrechterhalten wird.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten Ausführungsform  wird eine vertikale, beiderseits offene Kokille 270 aus  einem porösen Körper 271 gebildet, der mit den Schei  teln 272 der Leitungen 273 verbunden ist, welche sich  in einem festen Blechteil 274 befinden. Die Leitungen  273 sind durch eine Querleitung 275 verbunden und  werden von einem Kühlmittel durchströmt, das mittels  eines     Einlassrohres    276 der Querleitung 275 zugeführt  wird und über ein     Auslassrohr    277 abströmen kann.  Das Schmiermittel wird der Kokille über ein     Einlass-          rohr    278 zugeführt, das zu einem Verteilerrohr 279  führt.

   Von dort gelangt es in die Kanäle 280 durch Zu  führstutzen 281, die an geeigneten Stellen des Blech  teils 274 angebracht sind. Das unter Druck stehende  Schmiermittel wird dann aus den Kanälen 280 durch  den. porösen, Körper 271 auf die Arbeitsfläche 282 ge  drückt, um     dort    den gewünschten Trenneffekt beim       Stranggiessen    auszuüben.  



  Der     erfindungsgemässe        Wärmeaustauscher    findet fer  ner besondere Anwendungen für chemische Reaktionen  durch Ausbildung des porösen Körpers derart, dass er  einen Katalysator für die betreffende Reaktion enthält  oder aus einem solchen besteht. Bekanntlich wirken viele  Metalle, z. B. Kupfer, Nickel oder Eisen, sowie nicht  metallische Stoffe, wie Aluminiumoxyd, in zahlreichen  Reaktionen als Katalysatoren. Bei den meisten dieser  Reaktionen ist es wesentlich, dass die Substanzen, welche  die Reaktion eingehen sollen, in gleichmässigem Strom  und mit     gleichmässiger    Verteilung in     Berührung    mit dem  Katalysator kommen.

   Bei vielen dieser Reaktionen ist  es auch erforderlich, eine oder mehrere der zur Reak  tion kommenden Substanzen vorzuwärmen, und häufig  ist es notwendig, bestimmte Drücke während bestimm  ter Abschnitte der Reaktion aufrechtzuerhalten. Diese  Aufgaben lassen sich mit dem erfindungsgemässen       Wärmeaustauscher    in einfacher Weise lösen. Mittels der  Strömungskanäle lassen sich die Verteilung von Strö  mungsmitteln und die Strömungsgeschwindigkeiten über  grosse Flächen genau     regeln.    Diese Anwendungsmöglich  keit des erfindungsgemässen     Wärmeaustauschers    lässt  sich noch besser für katalytische Reaktionen verwenden,  wenn der poröse Körper noch einen entsprechenden  Katalysator enthält. Die Reaktionstemperatur kann  durch Kühlung bzw.

   Erwärmung mittels     eines    Strö  mungsmittels, das in den geschlossenen Leitungen um  Iäuft, geregelt werden.  



  Eine besonders wirksame Reaktionsvorrichtung  kann gebaut werden, wenn ähnlich wie in     Fig.    5 zwei  Bauteile parallel zueinander gegenüberstehend angeord-         net    werden. Soll z. B. eine Reaktion zwischen zwei  Flüssigkeiten stattfinden, so lässt man eine von diesen  durch die Kanäle des einen Bauteils und die andere  durch die Kanäle des zweiten Bauteils fliessen, woraus  sie mit gleichmässiger Geschwindigkeit und gleichmässig  verteilt an den     Oberflächen    der porösen Platten aus  treten. Im Raum zwischen den beiden Teilen ergibt sich  eine     innige    Mischung der beiden Flüssigkeiten, wobei  eine oder beide poröse Platten einen Katalysator enthal  ten können. Die Reaktionsprodukte können beispiels  weise abgepumpt werden.

   So kann die Reaktion konti  nuierlich vor sich gehen und gegebenenfalls durch ent  sprechende Temperaturregelung in der oben erwähnten  Weise unterstützt werden. Bei entsprechender Einstel  lung der Strömungsgeschwindigkeit und Ausnutzung der  rauhen Oberfläche der     Sintermetalle    lässt sich eine tur  bulente Strömung der reagierenden Flüssigkeiten errei  chen, wodurch die Vermischung und der Wärmeüber  gang verbessert werden.  



  Auch zur Destillation lässt sich der erfindungsge  mässe     Wärmeaustauscher    vorteilhaft anwenden. Das gilt  insbesondere für die Konstruktion von     Fraktioniertür-          men,    die bekanntlich eine Reihe von Böden enthalten,  welche manchmal als sogenannte Glockenböden ausge  bildet sind, und in anderen Fällen eine Packung aus  vielschichtigem gewelltem Maschendraht enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Wärmeaustauschvorrichtung, gekennzeichnet durch einen aus einem porösen Körper (130, 137, 142, 252, 260, 271) und einem mit diesem über einen grossen Teil der Oberfläche des porösen Körpers verbundenen un durchlässigen Metallkörper (131, 138, 140, 250, 257, 270) bestehenden Wärmeaustauscher (128), durch erste Fluidumzirkulationsmittel (122, 136), um ein erstes Fluidum durch den porösen Körper zirkulieren zu las sen, durch Leitungsmittel (132, 139, 144, 258, 280), welche durch einen dem porösen Körper benachbarten Teil des Metallkörpers gebildet werden, und durch zweite Fluidumzirkulationsmittel (133, 134), um ein zweites Fluidum durch die Leitungsmittel derart zir kulieren zu lassen,
    dass das erste und das zweite Fluidum über einen grossen Teil der Oberfläche des porösen Körpers miteinander in Wärmeaustauschbeziehung ste hen, wobei der Metallkörper eine undurchlässige Tren nung des ersten vom zweiten Fluidum bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmeaustauschvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkörper we nigstens einen rohrförmigen Durchtritt (135) aufweist. 2. Wärmeaustauschvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der poröse Körper und der Metallkörper praktisch eben ausgebildet sind. 3. Wärmeaustauschvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsmittel Aus buchtungen (132, 139, 144, 258, 280) aufweisen.
    4. Wärmeaustauschvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbuchtungen im Metallkörper als nutenförmige Prägungen (139, 144) ausgebildet sind, welche von derjenigen Metallkörper oberfläche, die mit dem porösen Körper in Verbindung steht, von diesem abstehen.
    5. Wärmeaustauschvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsmittel aus innerhalb des Metallkörpers voneinander im Abstand angeordneten Ausbuchtungen bestehen, welche ein Lei tungsnetz bilden. PATENTANSPRUCH II Verwendung der Wärmeaustauschvorrichtung gemäss Patentanspruch I als Kondensation oder Verdampfungs- vorrichtung in einer Wärmemaschine, dadurch gekenn- zeichnet, dass die ersten Zirkulationsmittel (122, 136) mit einem Verdampfer bzw.
    Kondensator (l50) verbun den sind, um der Vorrichtung Kühldampf bzw. Heiz- dampf zuzuführen.
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