CH468232A - Werkzeug zum Abgraten und Anfasen von Rohr- und Wellenenden - Google Patents

Werkzeug zum Abgraten und Anfasen von Rohr- und Wellenenden

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CH468232A
CH468232A CH994968A CH994968A CH468232A CH 468232 A CH468232 A CH 468232A CH 994968 A CH994968 A CH 994968A CH 994968 A CH994968 A CH 994968A CH 468232 A CH468232 A CH 468232A
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CH
Switzerland
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tool head
tool
knife
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conical
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CH994968A
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English (en)
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Heinrich Dipl Ing Huerlimann
Original Assignee
Huerlimann Dipl Ing Fa H
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/16Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for bevelling, chamfering, or deburring the ends of bars or tubes
    • B23B5/167Tools for chamfering the ends of bars or tubes
    • B23B5/168Tools for chamfering the ends of bars or tubes with guiding devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/004Adjustable elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Werkzeug zum Abgraten und Anfasen von Rohr- und Wellenenden    Die bekannten Werkzeuge zum Abgraten und     An-          fasen    von Rohr- und Wellenenden besitzen einen zylin  drischen Werkzeugkopf mit einem zylindrischen oder  konischen Schaft zum Einsetzen in ein am Ende einer       Arbeitsspindel    befestigtes Spannfutter oder     eine     Konushülse. An diesem Werkzeugkopf sind zwei oder  mehr radial gerichtete Messer in gleichen Winkelab  ständen     voneinander    angeordnet, deren Schneiden ent  sprechend dem verlangten Anfasungswinkel zur Achse  des Werkzeugkopfes geneigt sind.

   Die Messer eines  solchen Werkzeuges müssen sehr genau geschliffen und  eingestellt sein, damit sie gleichmässig belastet werden  und schneiden, da sonst in der Anfasungsfläche Ratter  marken entstehen können. Insbesondere bei Rohren,  die einem hohen Druck ausgesetzt werden, wird eine  hohe Genauigkeit der Anfasungsfläche verlangt, denn  nur wenn diese einwandfrei ist, ist beim Zusammen  schweissen zweier angefaster Rohrenden ein     gleichmäs-          siger    Auftrag des Schweissmateriales möglich. Die ex  akt aufeinander     abgestimmte    Einstellung     zweier    oder  mehrere Messer eines solchen     Werkzeuges    bietet er  hebliche Schwierigkeiten und erfordert viel Zeit.

   Dieser  Nachteil der bekannten Werkzeuge dieser Art wird  durch die Erfindung sehr weitgehend behoben.  



  Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Abgraten  und Anfasen von Rohr- und Wellenenden, mit einem  zylindrischen Werkzeugkopf, der einen konischen oder  zylindrischen Schaft zum Einsetzen in eine Konushülse  oder ein Spannfutter aufweist, welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass der zylindrische Werkzeugkopf  in seiner Stirnseite eine axiale, konische Ausnehmung,  deren Öffnungswinkel dem Anfasungswinkel ent  spricht, und in seinem stirnseitigen Teil einen sektorar  tigen Ausschnitt, welcher durch eine zu seiner Achse  parallele,     mindestens    angenähert radial gerichtete Flä  che und eine zu dieser senkrecht stehende Fläche be  grenzt ist,

   aufweist und dass ein Messer mittels minde  stens einer einen in Achsrichtung verlaufenden Führungs  schlitz desselben durchsetzenden Kopfschraube an der  mindestens angenähert radial gerichteten Fläche des    Ausschnittes, an welcher es in Achsrichtung geführt ist,  festgeklemmt ist, dessen Schneide parallel zur Kante  zwischen der konischen Ausnehmung und seiner Anlie  gefläche verläuft und nur wenig mehr als die Span  stärke des von anzufasenden Rohr- und Wellenende  abzuhebenden Spanes über diese Kante vorsteht.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es  zeigen:  Fig.1 eine Seitenansicht eines Werkzeuges zum  Abgraten und Anfasen von Rohrenden, teilweise im  Schnitt,  Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Werkzeuges in der  Richtung des Pfeiles A in, der Fig. 1 gesehen, und  Fig. 3 eine Ansicht dieses Werkzeuges von vorn.    Das dargestellte Werkzeug zum Abgraten und     An-          fasen    von Rohrenden besitzt einen zylindrischen Werk  zeugkopf 1, welcher mit einem Morsekonus 1a zum  Einsetzen in eine nicht dargestellte, am Ende einer  Arbeitsspindel angeordnete Konushülse versehen ist.

    Dieser Werkzeugkopf. 1. weist     stirnseitig    eine     axiale,     konische Ausnehmung 1b, deren Öffnungswinkel dem       Anfasungswinkel    entspricht, auf, welche     in    eine axiale,  zylindrische Bohrung 1c führt. Der Werkzeugkopf 1  weist ferner einen     sektorförmigen    Ausschnitt auf, wel  cher durch eine zu seiner Achse parallele, mindestens  angenähert radial gerichtete Fläche 1d und eine zu die  ser senkrecht stehende,     ausserhalb    der     zylindrischen     Bohrung 1c liegende Fläche 1e begrenzt ist und wel  cher von der Stirnseite des Werkzeugkopfes 1 bis auf  die Höhe des Grundes der zylindrischen Bohrung 1c  reicht.

   An der mindestens angenähert radial gerichteten  Fläche 1d ist ein Messer 2 mittels einer Kopfschraube  3, für welche im Messer 2 ein in Achsrichtung verlau  fender Führungsschlitz 2a vorgesehen ist, festge  klemmt. Die, zweckmässig     hinterschliffene,    Schneide  2b des Messers 2 verläuft parallel zur oberen Kante  der     Fläche        1d    und steht nicht oder nur wenig mehr als      die vorgesehene Stärke des von ihr von dem     anzufa-          senden    Rohrende abzuhebenden Spanes über diese vor.

    Das Messer 2 weist an seinem äusseren Teil an der an  der Fläche 1d anliegenden Seite eine in Achsrichtung  verlaufende, sich über seine ganze Höhe erstreckende       Führungsleiste    2c auf, welche in einer entsprechenden       Führungsnute    1f     in    der Fläche 1d geführt ist, so dass  das Messer 2 im Bereiche seines Führungsschlitzes 2a  für die Kopfschraube 3 in Achsrichtung des Werkzeug  kopfes, aber nur in dieser, verschoben werden kann.  Zum Verschieben bzw. Einstellen des Messers 2 bei  gelockerter Kopfschraube 3 dient eine in eine Gewin  debohrung des Werkzeugkopfes 1 eingeschraubte, zu  dessen Achse parallele Stellschraube 4, welche auf die  untere Kantfläche des Messers 2 wirkt.

   Ein zylindri  scher, über den Werkzeugkopf 1 vorstehender Füh  rungsdorn 5, dessen Durchmesser dem Innendurchmes  ser des anzufasenden Rohrendes entspricht, welcher  einen mittleren, entsprechend der konischen     Ausneh-          mung    lb des Werkzeugkopfes 1 konischen Teil 5a und  einen an diesen anschliessenden, zylindrischen, in die  axiale     Bohrung    1c des Werkzeugkopfes 1 passenden  Teil 5b besitzt, ist in die konische Ausnehmung 1b ein  gesetzt. Der zylindrische Teil 5b des     Führungsdornes    5  weist eine solche Länge auf, dass, wenn sein Ende auf  dem Grund der Bohrung 1c aufsitzt, die Konusfläche  seines konischen Teiles 5a in einem Abstand von  0,5-1,0 mm über der Schneide 2b des Messers 2 liegt.

    Dieser     Führungsdorn    5, 5a, 5b     wird    in seiner Lage  durch eine Kopfschraube 6 mit Innensechskantkopf 6a  gehalten, welche durch eine axiale     Durchbohrung    des       Führungsdornes    5 und seiner Teile 5a und 5b einge  führt und in eine am     Grunde    der zylindrischen Boh  rung 1c im Werkzeugkopf 1 vorgesehene Gewindeboh  rung lg eingeschraubt ist.  



  Zur Befestigung des Messers 2 können, insbeson  dere bei grösser     dimensionierten        Werkzeugen,    statt     einer     einzigen auch zwei oder drei Kopfschrauben 3 vorgese  hen sein. Zur Stabilisierung des Messers 2 kann gege  benenfalls an dessen von der Fläche 1d des Werkzeug  kopfes 1 abgewendeter Fläche ein sich über die ganze  Anliegefläche des Messers 2 erstreckende, starre       Druckplatte    angelegt sein, auf welche der Kopf bzw.  die Köpfe der Kopfschraube 3 bzw. der Kopfschrauben  3 wirkt bzw. wirken.  



  Zum Abgraten und Anfasen des Endes eines Roh  res wird der einen dem Innendurchmesser dieses Roh  res entsprechenden Durchmesser aufweisende Füh  rungsdorn 5 in das Rohr eingeschoben, wodurch dieses  eine stabile     Führung    erhält. Beim Vorschieben des  Werkzeuges gegen das fest eingespannte Rohr gelangt  das Rohrende in die konische Ausnehmung 1b des  Werkzeugkopfes 1 des sich drehenden Werkzeuges und  wird durch dessen Messer 2 zuerst abgegratet und dann  angefast. Um Rohre verschiedenen Durchmessers     ab-          graten    und anfasen zu können, kann das Werkzeug mit  einem Satz von gegeneinander austauschbaren Füh  rungsdornen 5, welche     entsprechend        verschiedene     Durchmesser aufweisen, ausgerüstet sein.

   Da das be  schriebene Werkzeug nur ein einziges Messer 2 auf  weist und dieses mittels seiner Führungsleiste 2c in der  Führungsnute 1f der Fläche 1d des Werkzeugkopfes 1       geführt    ist, bereitet die Einstellung dieses Messers 2  keine Schwierigkeiten und da das Messer 2 starr ge  führt ist, sind Rattenmarken in der Anfasflächen des  Rohrendes nicht zu befürchten.    Soll das beschriebene Werkzeug zum Abgraten und  Anfasen eines Wellenendes verwendet werden, werden  die Kopfschraube 6, 6a und der Führungsdorn 5, 5a,  5b aus einem Werkzeugkopf 1 entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeug zum Abgraten und Anfasen von Rohr und Wellenenden, mit einem zylindrischen Werkzeug kopf, der einen konischen oder zylindrischen Schaft zum Einsetzen in eine Konushülse oder ein Spannfutter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Werkzeugkopf (1) in seiner Stirnseite eine axiale, koni sche Ausnehmung (1b), deren Öffnungswinkel dem Anfasungswinkel entspricht, und in seinem stirnseitigen Teil einen sektorartigen Ausschnitt, welcher durch eine zu seiner Achse paralle, mindestens angenähert radial gerichtete Fläche (1d) und eine zu dieser senkrecht ste hende Fläche (1e) begrenzt ist, aufweist und dass ein Messer (2) mittels mindestens einer einen in Achsrich tung verlaufenden Führungsschlitz (2a)
    desselben durchsetzenden Kopfschraube (3) an der mindestens angenähert radial gerichteten Fläche (1d) des Aus schnittes, an welcher es in Achsrichtung geführt ist, festgeklemmt isst, dessen Schneide (2b) parallel zur Kante zwischen der konischen Ausnehmung (1b) und seiner Anliegefläche (1d) verläuft und nur wenig mehr als die Spanstärke des vom anzufasenden Rohr- oder Wellenende abzuhebenden Spanes über diese Kante vorsteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Messer (2) an seiner an der Fläche (1d) des Ausschnittes des Werkzeugkopfes (1) anliegenden Fläche eine in Achsrichtung verlaufende Führungsleiste (2c) aufweist, welche in einer entspre chenden Führungsnute (1f) der genannten Fläche (1d) geführt ist, und dass zur Verschiebung und Einstellung des Messers (2) eine zur Achse des Werkzeugkopfes (1) parallele, auf die von der Schneide (2b) abgewen dete Kantfläche des Messers (2) wirkende Stell schraube (4)
    in eine Gewindebohrung des Werkzeug kopfes (1) eingeschraubt ist. 2. Werkzeug nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Fläche (1d) des Ausschnittes des Werkzeugkopfes (1) abgewendeten Fläche des Messers (2) eine dessen ganze Anliegefläche überdeckende, starre Druckplatte angelegt ist, auf welche der Kopf bzw. die Köpfe der Kopfschraube (3) bzw.
    der Kopfschrauben (3), mittels welcher oder welchen das Messer (2) an der Fläche (1d) des Ausschnittes des Werkzeugkopfes (1) festge klemmt ist, wirkt bzw. wirken. 3: Werkzeug nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1 oder 2, zum Abgraten und Anfassen von Rohr enden, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Aus- nehmung (1b) des Werkzeugkopfes (1) in eine in die sem vorgesehene, zylindrische Bohrung (1c) führt, auf deren Grund im Werkzeugkopf (1)
    eine axiale Gewin debohrung (1g) vorgesehen ist, dass in die konische Ausnehmung (1b) des Werkzeugkopfes (1) ein über diesen vorstehender Führungsdorn (5), dessen Durch messer denn Innendurchmesser des anzufassenden Rohr- endes entspricht, welcher einen mittleren, entspre chend der konischen Ausnehmung (1b) konischen Teil (5a) und einen an diesen anschliessenden, in die zylin- drische Bohrung (1c) passenden, zylindrischen Teil (5b) besitzt, eingesetzt ist,
    welcher mittels einer durch eine axiale Durchbohrung des Führungsdornes (5) und seiner Teile (5a und 5b) eingeführten Kopfschraube (6, 6a), die in die Gewindebohrung (1g) des Werkzeugkop fes (1) eingeschraubt ist, in einer Lage festgehalten ist, in welcher das Ende seines zylindrischen Teiles (5b) am Grunde der zylindrischen Bohrung (1c) des Werk zeugkopfes (1) aufsitzt, und dass die Länge des zylin- drischen Teiles (5b) des Führungsdornes (5) so bemes sen ist, dass, wenn sein Ende am Grunde der zylindri schen Bohrung (1c) des Werkzeugkopfes (1) aufsitzt, der konische Teil (5b) des Führungsdornes (5) in einem Abstand von 0,5-1,0 mm über der Schneide (2b) des Messers (2) liegt.
CH994968A 1968-06-28 1968-06-28 Werkzeug zum Abgraten und Anfasen von Rohr- und Wellenenden CH468232A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2837447A1 (de) * 2013-08-16 2015-02-18 Friatec Aktiengesellschaft Schälgerät zur schälenden Bearbeitung des Außen- oder Innenumfangs rohrförmiger Gegenstände

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2837447A1 (de) * 2013-08-16 2015-02-18 Friatec Aktiengesellschaft Schälgerät zur schälenden Bearbeitung des Außen- oder Innenumfangs rohrförmiger Gegenstände

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DE6925292U (de) 1970-03-05

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