CH460504A - Verfahren zur Konservierung von gefüllten Teigwaren - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von gefüllten Teigwaren

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CH460504A
CH460504A CH869264A CH869264A CH460504A CH 460504 A CH460504 A CH 460504A CH 869264 A CH869264 A CH 869264A CH 869264 A CH869264 A CH 869264A CH 460504 A CH460504 A CH 460504A
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Fioravanti Mario
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Fioravanti Mario
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Description


  Verfahren     zur        Konservierung    von     gefüllten    Teigwaren    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Konservierung von gefüllten Teigwaren,  wie beispielsweise     Teigkissen,        Teigklösschen,        Teighüt-          chen    (Ravioli, Tortellini, Cannelloni) oder dergleichen,  die während eines längeren Zeitraumes in gutem Zu  stand haltbar     sein    müssen.  



  Es ist bekannt, dass es für die Hersteller von Fül  lungsteigen schon seit langem ein Problem ist, die er  wähnten gefüllten Teige in gutem Zustand während       einer    gewissen Zeit zu     konservieren,    und zwar     während     einer Zeitspanne, die unter Berücksichtigung der stän  dig anwachsenden industriellen Produkte dieser Teige  die Herstellung und den Verbrauch einschliesst.  



  Es wurden schon mehrere Verfahren zur Behand  lung von gefüllten Teigwaren vorgeschlagen, damit die  selben keine Veränderung erfahren, und zwar weder in  dem Teil des Teiges, der eine Art Hülle bildet, noch in  der Füllung, die in der Regel aus Hackfleisch, Grün  zeug und anderen Nahrungsmitteln besteht. Verände  rungen machen das Produkt nicht nur unansehnlich,  sondern zuweilen auch ungeniessbar.  



  Eines der bekannten Verfahren, das ehemals ange  wandt wurde, um eine längere Lagerhaltung der Teig  waren zu erreichen, besteht in der Trocknung des Pro  duktes in besonderen Trockenanlagen. Abgesehen von  der Schwierigkeit, dass die Teige dabei keine für ihre  Lagerung ausreichende Sterilisation erhalten, legt ein  derartiges Verfahren eine beträchtliche Menge von       Nahrungsmitteln    und damit auch Geld während der  langsamen Trocknung fest, der das Produkt ausgesetzt  wird.  



  Es ist bekannt, dass bei einem solchen Verfahren  jeder     Trocknungsstufe    eine sogenannte Erholungsstufe  folgen muss, damit die im Inneren verbliebene Rest  feuchtigkeit des Teiges allmählich zur Oberfläche ge  langen und während der folgenden     Trocknungsstufe     entfernt werden kann.  



  Dazu kommt noch eine weitere Schwierigkeit des  erwähnten     Trocknungsverfahrens,    die darin besteht,  dass nur Fachkräfte damit betraut werden können, weil    schon eine geringe Abweichung des Feuchtigkeitsgra  des in der     Trockungsanlage    zum Verderb des     ganzen     Materials führen kann.  



  Ein anderes Verfahren zum Erhalten gefüllter  Teigwaren besteht im Einfrieren oder     überfrieren    der  Produkte selbst in besonderen Kühlanlagen.  



  Abgesehen davon, dass ein derartiges auf dem Ge  frieren des Produktes     beruhendes    Verfahren     in,    der Praxis  eine     teuere        Einrichtung    für die Anfangsbehandlung er  fordert,     bringt    es auch die Notwendigkeit mit sich,  Speicherzellen für niedrige     Temperaturen    sowohl in den  Vorratsräumen für die Lagerung als auch an den     Ver-          brauchsplätzen,    beispielsweise Läden     od.    dgl vorzusehen.  



  Es wurde auch ein Konservierungsverfahren vorge  schlagen, das darauf beruht, das Produkt in Büchsen  zu konservieren und anschliessend bei hoher Tempera  tur in     Autoklaven    in einer fast gleichen Weise zu be  handeln, wie es zur Behandlung von     eingebüchstem     Fleisch angewendet wird. Dieses Verfahren, das auf  dem Einbüchsen des Produktes beruht, das dabei im  allgemeinen eine bereits gereifte Beschaffenheit erlangt  hat, zwingt den Verbraucher, ein bereits gekochtes und  zubereitetes Produkt zu geniessen mit mehr     oder    weni  ger angenehmen Gewürzen und mit einem ziemlich  übergaren Nahrungsteig.  



  Andere von der Technik vorgeschlagene Verfahren  zur Erhaltung von Nahrungsteigen, und zwar haupt  sächlich gefüllter Teigwaren, besteht in der Verwen  dung geeigneter Plastikbeutel,     in    denen das zu kon  servierende Produkt verpackt ist.  



  Die Plastikbeutel mit Teigwaren werden zur     Ge-          gendruck-Sterilisation    in einen     Autoklaven    gesetzt, um  ein Aufblähen und Platzen der Beutel zu     verhindern,     das auf die starke Volumenvergrösserung und das An  schwellen infolge der inneren Feuchtigkeit zurückzu  führen ist. Es ergibt sich, dass das erwähnte Verfahren,  das auf Erhaltung des Produktes mittels Plastikbeutel  beruht, abgesehen von der Verringerung der Qualität       (scharfer    Geruch des trockenen gekochten Teiges) den      Gebrauch sehr teurer     Betriebsanlagen,    Arbeitsgänge  und Verpackungen erfordert.  



  Zur Technik der     Konservierung    gefüllter Teigwa  ren gehören auch solche Verfahren, bei denen Keim  lampen     verwendet    werden oder     überstrahlungen,    bei  spielsweise mittels Gammastrahlen, die von radioakti  ven Isotopen ausgehen. Für dieses Sterilisationsverfah  ren, das im wesentlichen auf Bestrahlung beruht, sind  zweifellos sehr     komplizierte        Betriebsanlagen    erforder  lich, die hohe Kosten verursachen und     die    Kosten des  Produkts beträchtlich steigern, das bekanntlich in gros  sen Mengen verbraucht wird.  



  Gegenwärtig ist keines der zuvor erwähnten Ver  fahren zur Erhaltung gefüllter Teigwaren mit Aus  nahme der     Trocknungskonservierung    wegen der er  wähnten Schwierigkeiten in     industriellem    Ausmass  weit verbreitet. Infolgedessen ist es im allgemeinen  nicht üblich, gefüllte Teigwaren besonderen Behand  lungen zu unterziehen, um sie länger zu erhalten, son  dern sie werden im allgemeinen dem     normalen        Trock-          nungsverfahren        unterwrofen,    das bei anderen Nah  rungsteigen angewandt wird.

   Dieses     Trocknungsverfah-          ren,    das hauptsächlich aus der Wasserentziehung des  Produkts besteht, kann in einer normalen Umgebung  ausgeführt werden, beispielsweise, indem man das Pro  dukt dem Sonnenschein aussetzt, oder in einer kühlen  und trockenen Umgebung belüftet oder indem man das       Produkt        in,    besondere     Trocknungsanlagen    mit periodi  scher Lüftung verbringt.  



  Das Produkt, das einem normalen     Trocknungsver-          fahren    unterworfen wurde, kann für eine     verhältnis-          mässig    kurze Zeit gelagert werden, die im allgemeinen  zwischen einigen Tagen und einigen Wochen schwankt  und die abhängig ist von der Zusammensetzung der  Füllmasse, von der für die Trocknung verwendeten  Einrichtung und von der Sorgfalt, die bei der Herstel  lung angewandt wurde.  



  Es muss berücksichtigt werden, dass es auch     dann,     wenn eine richtige Trocknung der äusseren     Teighülle     erreicht werden konnte, nicht     ohne    weiteres möglich  ist, nach dem     gewöhnlichen        Trocknungsverfahren    auch  die innere Füllung für eine längere Zeit zu lagern, weil  die Füllung im wesentlichen aus frischem Kraftfleisch  oder gewürztem Fleisch, Käse, Gemüse oder anderen  ähnlichen Produkten besteht. Diese Produkte sind  leicht verderblich und können ranzig werden, weil die  darin enthaltenen fettigen Substanzen Änderungen un  terworfen sind.  



  Die völlige oder teilweise Behebung dieser Schwie  rigkeiten könnte durch die Verwendung chemischer  Zusätze     ermöglicht    werden, denen jedoch der Verbrau  cher in der Regel misstraut, da er stets solche Natur  produkte vorzieht, die ohne den Zusatz     chemischer     Bestandteile haltbar gemacht sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver  fahren zur Konservierung von gefüllten Teigwaren zu       entwickeln,    das nicht nur äusserst wirksam ist,     geringe     Kosten     erfordert    und die Verwendung der üblichen       Einrichtungen    gestattet, sondern auch dem Produkt für  lange Zeit die Eigenschaften zur Einlagerung verleiht  und zwar ohne das Produkt einer Behandlung in be  sonderen Konservierungsbehältern aussetzen zu müs  sen.  



  Und schliesslich soll das erfindungsgemässe Ver  fahren völlig unabhängig sein von hygroskopischen,  atmosphärischen oder umgebenden Einflüssen.    Es ist bekannt,     dass    beim     herkömmlichen        Trock-          nungsverfahren    der atmosphärischen oder der umge  benden     Feuchtigkeit    grösste Beachtung geschenkt wer  den muss, weil diese einen das Endergebnis wesentlich  mitbestimmenden Faktor darstellt.

   Diese     Aufmerksam-          keit,    die bei den     üblichen        Trocknungsverfahren    ent  sprechende, mit Feuchtigkeitsmessern ausgestattete  Einrichtungen oder die besondere Sorgfalt des mit den       Trocknungsvorgängen    betrauten     Überwachers    erfor  dern, wird bei Anwendung des     erfindungsgemässen     Verfahrens auf     ein    Minimum     verringert.     



  Diese und andere Probleme werden durch das     er-          findungsgemässe    Verfahren zur Konservierung von ge  füllten Teigwaren gelöst, welches dadurch gekennzeich  net ist, dass die gefüllten Teigwaren in     Berührung    mit  einer warmen wässrigen Flüssigkeit gebracht, von die  ser wässrigen Flüssigkeit befreit und auf eine Tempera  tur erhitzt werden, die höher ist als die Temperatur der  wässrigen Flüssigkeit, und dass die so behandelten ge  füllten Teigwaren     gekühlt    und getrocknet werden.  



       Im    Nachstehenden wird das erfindungsgemässe       Verfahren    im     einzelnen    und unter Bezug auf die beige  fügte     Zeichnung        anhand    eines     Ausführungsbeispiels     einer schematisch veranschaulichten Einrichtung zur       Durchführung        des        Verfahrens    in industriellem Rahmen  näher erläutert.  



  Die gefüllten     Teighüllen    1, beispielsweise Ravioli,  die in der üblichen Weise in einer an sich bekannten  und in der Zeichnung nicht dargestellten Maschine  hergestellt wurden, werden     mittels    einer Fördereinrich  tung auf einem Förderband 2 in einen schachtartigen       Behälter    3 gebracht,     in    dem mittels einer nicht darge  stellten     Heizeinrichtung        -eine    Flüssigkeit 4     erhitzt    oder  in den Siedezustand gebracht werden kann.

   Diese Flüs  sigkeit 4 kann Wasser,     Fleischbrühe,    Wasser mit zuge  setztem Öl, Wasser mit zugesetztem     Sodiumchlorid     (Kochsalz), Wasser mit zugesetztem     Sodiumkarbonat     oder Wasser unter Zusatz anderer Substanzen sein, die  verhindern, dass eine Oxydation der     Teigoberfläche     eintritt, oder die die Destruktion einiger Enzyme her  beiführen können, die die     Teigoberfläche    braun wer  den lassen.  



  Die gefüllten     Teighüllen    1 fallen in die erwähnte  Flüssigkeit 4 und gelangen so auf ein     Förderband    5,  das in die Flüssigkeit 4 eintaucht und die     Teighüllen     zum Ende 3' des Behälters 3 bewegt, der sich gegen  über dem Ende 3"     befindet,        an        dem.    die     Teighüllen        in.     den schachtartigen Behälter 3     eingeführt    wurden.

   Da  mindestens ein Teil der     Teighüllen    1 von der Flüssig  keit 4     überflutet    werden, ist das Förderband 5 mit  Schaufeln versehen, die am Grund des Bandes befestigt  sind, in die Flüssigkeit eintauchen und mit ihren freien  Enden über die Oberfläche der Flüssigkeit hinausra  gen, so dass sowohl die in die Flüssigkeit eingetauchten  und auf dem Förderband ruhenden gefüllten     Teighül-          len    als auch die von der Flüssigkeit 4     überfluteten    ge  füllten     Teighüllen    1 mit der gleichen Geschwindigkeit  gefördert werden.  



  Die Zeit, während der die     Teighüllen    1 im Behälter  3 verbleiben, wird in Abhängigkeit von der Tempera  tur der Flüssigkeit 4 gesteuert und auch in Abhängig  keit vom Feuchtigkeitsgrad des behandelten Teiges.  Diese Zeit     kann    zwischen einem Minimum von einer  bis vierzig Sekunden variieren, wenn das Produkt       praktisch    frisch ist, d. h. wenn der Teig einen Feuchtig  keitsgehalt hat, der zwischen dreissig und     fünfunddreis-          sig    Prozent     liegt,    bis zu einem     Maximum    von dreissig      bis zweihundertundvierzig Sekunden, wenn der Teig  trockener ist, d. h.

   wenn er einen Feuchtigkeitsgrad  hat, der zwischen sieben und dreissig Prozent variiert.  Zweifellos hängt die     Eintauchzeit    auch von der Grösse  der gefüllten     Teighüllen    1 ab.  



  Anstatt die gefüllten     Teighüllen    durch den Behälter  3 mit seiner Flüssigkeit 4 zu leiten, können die Teig  hüllen auch durch einen Raum oder einen Behälter mit  gesättigtem Dampf bewegt werden, der das Produkt       oberflächlich    befeuchtet.  



  Um das Befeuchten zu erleichtern, kann das Pro  dukt vorbeugend gekühlt werden, so dass der Tempe  raturunterschied die Kondensation des Wasserdampfes  an der Oberfläche des Produktes erleichtert.  



  Am Ende 3' des Behälters 3 verläuft     eine    Strecke  des Förderbandes 5 aufwärts, so dass das Förderband  aus dem Behälter 3 herausgelangt und das Produkt  über die Stirnkante des Behälters anhebt, von wo es  auf den feststehenden     Schwingungsförderer    7 herabfällt  und einem Ofen 8 zugeführt wird, der vorzugsweise in  der Form eines Tunnels gebaut ist.

   Der feststehende  Schwingungsförderer 7, der eine vorzugsweise aus rost  freiem Stahl bestehende netzartige Unterlage für das  Produkt besitzt,     wird    unaufhörlich von     einem        Exzen-          tergang    oder einem anderen an sich bekannten An  trieb, beispielsweise einem      Dragoni        Rotostern     ange  trieben, der aus einer Vielzahl exzentrisch bewegter  Zapfen besteht, die dem Produkt eine springende Fort  bewegung durch den Ofen 8 hindurch verleihen, so  dass die     gefüllten        Teighüllen    1 weder auf der netz  artigen Unterlage liegen noch aneinander haften blei  ben.  



  Am Ausgang des Ofens 8 kann das Produkt, das  schon     oberflächlich    getrocknet ist und diesen Ofen mit  einer geringen Möglichkeit des     Steckenbleibens    passiert  hat, einem weiteren Ofen 10 zugeführt werden mittels  eines anderen Mechanismus 9 einer dem Schwingungs  förderer 7 ähnlichen Konstruktion, jedoch mit einer  abwechselnden Bewegung, so dass das Produkt wäh  rend einer längeren Zeitspanne im Ofen 10 verbleibt  als im vorhergehenden, und zwar ohne Gefahr des       Steckenbleibens.     



  Das Verfahren kann mittels eines einzigen Ofens  bei ununterbrochener Bewegung durchgeführt werden,  jedoch muss in diesem Fall der Ofen 10 sehr lang sein,  damit das Produkt während der für seine Sterilisation  erforderlichen Zeit darin verbleiben kann, ohne am  Anfang     steckenzubleiben.    Es hat sich jedoch erwiesen,  dass auch     eine    Zeitspanne, die nicht kürzer als 3 bis 4  Minuten ist, beachtliche Vorteile sowohl beim Trock  nen als auch beim     Haltbarmachen    haben kann wegen  der vollendeten     Pasteurisation    (65-85 ) des Füllteiges  und der Sterilisation der Hülle (Oberfläche) des Pro  duktes.  



  Am Ausgang des Ofens 8 oder des Ofens 10 kann  das behandelte Produkt 1 auf ein übliches Förderband  1.1 überwechseln, das vorzugsweise aus einem hitzebe  ständigen Material besteht, und darauf zur Kühlzone  12 gelangen, wo es abkühlt und einer abschliessenden  Trocknung     zugeführt    wird. Dazu ist zu bemerken, dass  das Produkt nach einer gewissen     Sterilisierungs-    und       Pasteurisierungszeit    einer abschliessenden Trocknung  unterworfen werden kann, und zwar nach der üblichen  und gegenwärtig angewandten, herkömmlichen Art.  Das Produkt wird dann verpackt und verkauft oder  gelagert.

      Auf     der    Zeichnung ist     zur        Durchführung    der die  Kühlung des Produktes betreffenden Verfahrensstufe       eine        gewöhnliche        Trockeneinrichtung    12 vorgesehen,  über die ein intensiver, von Ventilatoren erzeugter  Luftstrom von unten gegen das noch heisse Produkt  gerichtet wird, der einen unmittelbaren Temperaturab  fall und infolgedessen einen vollkommenen     Pasteurisa-          tions-    und     Sterilisations-Vorgang    zur Folge hat.

   Im Zu  sammenhang mit der Temperatursenkung wird das  Produkt einer sofortigen starken Trocknung unterwor  fen, ohne dass Brüche oder Blasen in der     Teighülle     auftreten.  



  Die Zahl der Trockeneinrichtungen, die in aufein  anderfolgender Ordnung vorzusehen sind und die  Dauer, die das Produkt darin verbringen soll, wird  durch den Feuchtigkeitsgrad bestimmt, den der Durch  führende des Verfahrens im Produkt schliesslich haben  möchte. Infolgedessen kann, wenn es wünschenswert  sein sollte, eine letzte Trockenstufe vorgesehen werden,  wenn das Produkt gesammelt und verpackt und für  den Verkauf zurecht gemacht ist.

   Bei zahlreichen     Prü-          fungen    und Experimenten wurde festgestellt, dass ein  ausgezeichnetes Ergebnis zu erreichen ist, wenn nach  dem     Trocknen    und nach der Abkühlung das Produkt  zum     Schluss    noch durch     einen    Ofen geleitet wird, durch  den wie bei den anderen Trockenöfen entweder     ein     Schwingungsförderer oder ein normales Förderband       hindurchführt.     



  Wenn das Produkt in verschiedenen Trockenstufen  bis zum gewünschten Grad getrocknet ist, kann es,  bevor es gesammelt und verpackt wird, auf einen Ele  vator 13 gebracht werden, von wo es auf einen  Schwingungsförderer 14 gelangt oder auf ein Förder  band. Auf diesem Förderband 14 wird das Produkt  während einer kurzen Zeitspanne durch einen Ofen 15  geleitet, der mit seiner hohen Temperatur im Produkt  eine     abschliessende    oberflächliche Sterilisation erzeugt.  



  In dieser letzten Verfahrensstufe wird das Produkt  im Hinblick auf die unvermeidliche Oberflächenverun  reinigung keimfrei gemacht, der das Produkt beim  Durchlaufen der verschiedenen Stationen ausgesetzt ist.  Am Ausgang des Ofens 15 fällt das Produkt unmittel  bar in die Beutel oder andere Behälter, die sofort ver  schlossen und versiegelt werden, solange das Produkt  noch heisst ist, um nochmalige Verunreinigungen zu  vermeiden.  



  Die im Vorstehenden beschriebene Einrichtung ist  zweifellos zur Durchführung des Verfahrens gemäss  der Erfindung geeignet, um eine Sterilisation zu erzie  len und eine Vorratshaltung gefüllter     Teighüllen    zu  ermöglichen, die industriellen Bedürfnissen angepasst  ist. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass  das erfindungsgemässe Verfahren auch mit einer von  der beschriebenen abweichenden Einrichtung durchge  führt werden kann, beispielsweise für einen verringer  ten Ausstoss.  



  Das Verfahren lässt mehrere Abweichungen zu,  unter denen die wichtigste der Ersatz der Verfahrens  stufe ist, in der das Produkt in die praktisch kochende  Flüssigkeit 4 des Behälters 3 eingetaucht wird. Diese  Verfahrensstufe kann durch eine andere ersetzt wer  den, in der das Produkt einem Medium ausgesetzt  wird, und zwar vorzugsweise Dampf, um auf diese  Weise den Feuchtigkeitsgrad zu erreichen, der für die  folgende Behandlung des Teiges im     Erhitzungsofen     notwendig ist.

        Es wurde festgestellt, dass die Zeit, während der  das Produkt im Durchgang der Öfen 8 und 10  verbleiben sollte, zwischen 30     Sekunden    und 30     Minu-          ten    betragen kann, wenn die Ofentemperatur zwischen  105 und 170  C     variiert.    Es wurden auch gute Resul  tate     mit    Temperaturen erzielt, die zwischen 70 und  225  C liegen.

   Die Dauer dieser Behandlungsstufe ist  verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab,  nämlich  a) dem Feuchtigkeitsgrad des Teiges beim Beginn  der Behandlung,  b) der     Eintauchzeit    des Produktes in das Bad des       Behälters    3 oder der Zeit der     Einwirkung    des Dampf  stromes auf das Produkt, wie dies im Vorhergehenden  in Verbindung mit der Abweichung vom normalen  Verfahrensverlauf beschrieben wurde,  c) die Flüssigkeitstemperatur des Bades oder die  Temperatur des Dampfes,  d) die Ofentemperatur,  e) der gewünschte Feuchtigkeitsgrad des Produktes  beim Abschluss der Behandlung.  



  Mit einer Behandlung, die bei einer Temperatur  des Ofens 10 durchgeführt wird, die niederer ist als das  erwähnte     Minimum,    wird eine verringerte Konservie  rung des Füllteiges erreicht, während mit einer Tempe  ratur, die höher ist als die höchste angegebene Tempe  ratur, der die Hülle bildende Teig     unästetische        Rauhei-          ten,    Risse oder kleine Blasen an der äusseren Oberflä  che zeigt.

   Auch wenn sich ausgezeichnete Ergebnisse  bei der Anwendung der oben genannten Temperaturen  erzielen lassen, kann es vorteilhaft sein, das Produkt  nach der Warmbefeuchtung im Behälter 3 innerhalb  der sich anschliessenden Tunnelöfen einer Temperatur  zu unterwerfen, die sich     stufenweise    erhöht, wobei die  hohe Temperatur am Eingang des Ofens gegen den  Ausgang hin gesteigert werden sollte.

   Es hat sich ge  zeigt, dass die hohe Eingangstemperatur des Ofens,  solange das Produkt noch nass ist, einen raschen Hit  zeübergang auf     die    Innenseite des Füllteiges gegen die  Füllung gestattet, woraus sich eine wirksame und ver  längerte     Pasteurisation        oder    Sterilisation der Füllung  ergibt, ohne dass der Teig, aus dem die Hülle besteht,  Veränderungen an der     Oberfläche    erfährt. Gerade  diese Veränderungen werden bei einer stetigen Steige  rung der     Temperatur    vermieden. Diese Steigerung der  Temperatur soll sich jedoch nicht auf den eingeleiteten       Pasteurisierungs-    oder     Sterilisierungsprozess    auswirken.  



  Die     Erhitzung    im Ofen, wie sie im Vorstehenden  beschrieben wurde, hat     das    Anschwellen des Produktes  zur Folge,     weil    die gasförmige Ausdehnung der     inne-          ren    Fülle sowohl die teilweise Ausdehnung eines     Teiles     ihrer Komponenten als auch die teilweise Verdamp  fung anderer Teile dieser Komponenten zur Folge hat.  Auf jeden Fall ist     diese    Anschwellung nicht mit einer  Öffnung der     Teighülle    oder mit Rissen verbunden, die  das     Produkt    unannehmbar machen     würden.     



  Diese Tatsache, die sich bei mikroskopischen Un  tersuchungen ergeben hat, rührt von der molekularen  Umwandlung der     Teighaut    her, die die Hülle bildet,  und zwar sowohl beim Eintauchen in die kochende  Flüssigkeit oder bei der Anwendung von Dampf als  auch beim unmittelbar darauffolgenden intensiven Er  hitzen.

   Die Umwandlungen verleihen dem Teig beson  dere plastische Eigenschaften, zu denen gerade auch  das beträchtliche     Anschwellen    der Füllung     gehört.       Es wurde bereits dargelegt, dass es die vorliegende  Erfindung gestattet, gefüllte     Teighüllen    wie Ravioli,       Tortellini        od.    dgl.

       zu        behandeln        und        marktfähig    zu  machen, die mit dem industriellen, von verschiedenen  Pressen ausgestossenen Füllteig hergestellt sind, abge  sehen     natürlich        von        mit        einem        gewöhlichen    Teig des       sogenannten         Bologna-Style     gefüllten Produkten, der  durch Kneten und ehemals     in        Walzwerken    hergestellt  wird.  



       Tatsächlich    war es ehemals unmöglich,     Raviolis,          Tortellinis        od.    dgl. mit einem industriell hergestellten  Füllteig herzustellen, weil derselbe nicht     zusammenhält     (nicht bindet) und deshalb nicht hermetisch in den  Hüllenteig eingeschlossen werden kann, d. h. der Hül  lenteig kann nicht eng     anliegend    geschlossen werden.  Insbesondere die Hülle der Ravioli öffnet sich immer  weiter während dem     üblichen    Trocknen.

   Das Trocknen  ist     überdies        immer    schwierig     durchzuführen,    da diese       Teigart    der Möglichkeit der Blasenbildung oder des       Zerbrechens    viel stärker unterworfen ist als vergleichs  weise die     mit    dem Füllteig nach dem      Bologna-Style ,     und zwar unter den gleichen Trockenbedingungen.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren kann  also auch das mit dem industriell hergestellten Füllteig  gefüllte Produkt behandelt werden und     erfährt    eine  gleiche Festigung. Diese Festigung wird sowohl im  Teig selbst als auch in den     Verbindungs-    oder     Ver-          schlusszonen    der     Teighülle    erreicht, wo eine besonders  stark haftende Verbindung der sich berührenden Teile  vorgesehen werden muss, so dass ein Auftrennen oder  Öffnen der Hülle während irgendeinem der aufeinan  derfolgenden     Trocknungsvorgänge    oder während dem  Kochen des Produktes nicht eintreten kann.  



  Unter dem Begriff      Bologna-Style -Teig    ist ein sol  cher Teig zu verstehen, der in Walzwerken hergestellt  ist, die den Teig verfeinern und ihn in dünne und un  durchsichtige Fladen verformen, während unter dem  Begriff eines industriell hergestellten Teiges ein solcher  zu gelten hat, der aus einer Spritzpresse ausgestossen  wird. Dieser Teig hat eine dunklere Farbe, ist     gläsern     und hat nicht die weisse Färbung wie der      Bologna-          Style -Teig.     



  Die weisse Färbung ist zurückzuführen auf den  Druck, der auf die Stärketeilchen beim Auswalzen des  Teiges ausgeübt wird.  



  Die verschiedenen Trockenverfahren, die in der  vorliegenden     Anmeldung    zum Stande der Technik an  geführt wurden, sind im Bekanntmachungsblatt      Brai-          ba.nti         Anno        II    N. 7, 8 und 9 beschrieben (veröffent  licht von Dr.     Ing.    M. G.     Braibanti    und Co.,     Milano).     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    wurde erprobt  und praktisch ausgeführt. Einige Beispiele sollen die  damit erzielten Ergebnisse der Versuche veranschau  lichen.  



  <I>Beispiel 1</I>  Gefüllte     Teighüllen,    die als Ravioli     bekannt    sind  und eine     durchschnittliche    Grösse von 24 Millimeter  haben und bei denen die Hülle aus einem Teig nach  dem      Bologna-Style     aus     Hartweizengriess        mit        einem     Wassergehalt von ungefähr 30 Prozent besteht, werden  hergestellt.  



  Die     Füllung    wurde aus Kraftfleisch zubereitet und  hat einen Anteil von ungefähr 35 Prozent am Gesamt  gewicht der Ravioli. Die Dicke des Teiges, die die Fül  lung umgibt, beträgt ungefähr 1 Millimeter. Diese  Ravioli wurden in bei 100  C kochendes Wasser einge  taucht und darin 20 Sekunden belassen.      Aus dem kochenden Wasser     wurden    die Ravioli in  der beschriebenen Weise in den Tunnelofen 8 geför  dert, den die Ravioli aus dem Bad 4 kommend passier  ten.

   Die Ravioli hatten beim     Eingang        in    den Tunnel  ofen     eine        Oberflächentemperatur    von ungefähr 76  C,       während    die Temperatur im Ofen selbst     ungefähr     150  C betrug. Der     Eingang    und der Ausgang des  Tunnelofens blieben während des Durchganges der  Ravioli offen, so dass der     Luftdruck        innerhalb    des  Ofens ungefähr eine Atmosphäre betrug. Die Ravioli       verblieben        im,    Ofen 8,4 Minuten     lang    und wurden  danach dem Ofen 10 zugeführt.  



  Der Tunnelofen 10 war     unterteilt    in     drei    Tempera  turzonen, und zwar hatte die erste Zone 150  C, die  zweite 140  C und die dritte 130  C.     In    jeder Zone  verblieben die     Teighüllen    zwei Minuten lang, so dass  der Durchgang durch den Ofen 10 zusammen 6 Minu  ten     erforderte.    Die Ravioli wurden dann gekühlt und  getrocknet in der Trockeneinrichtung 12.  



  <I>Beispiel 2</I>  Das     Verfahren    wurde in der gleichen Weise ausge  führt wie das im Beispiel 1 beschriebene mit der Aus  nahme, dass anstelle einer     Teighülle    nach dem      Bolog-          na-Style     eine     Teighülle    nach dem      Industrial-Style      verwendet wurde, und dass die gefüllten     Teighüllen     nicht in Wasser, sondern in kochende Fleischbrühe  getaucht wurden, die in dieser     Befeuchtungsstufe    als  warme     Befeuchtungsflüssigkeit    diente.  



  <I>Beispiel 3</I>  Das Verfahren wurde in gleicher Weise ausgeführt,  wie das in Beispiel 1 beschriebene mit der Ausnahme,  dass die     Teighülle    nach dem      Bologna-Style     Eier als  Bestandteile enthielt.  



  <I>Beispiel 4</I>  Das Verfahren wurde in der gleichen Weise durch  geführt wie das in Beispiel 2 beschriebene mit der Aus  nahme, dass die     Teighülle    nach dem      Industrial-Style      Eier als Bestandteile enthielt.  



  Die Ravioli, die nach dem erfindungsgemässen  Verfahren in der in den Beispielen beschriebenen  Weise hergestellt wurden, hatte eine hervorragende  Qualität, wobei keine     Wertminderung    des Produktes  nach mehr als     einem    Monat Lagerung bei     gewöhnlicher          Temperatur    beobachtet werden     konnte.     



  Es wurden auch Vergleichsprüfungen mit     Ravioli-          T        eighüllen    vorgenommen, die einerseits nach dem     er-          findungsgemässen    Verfahren, andererseits in der her  kömmlichen Weise hergestellt waren. Dabei wurden  folgende Merkmale analysiert und geprüft: Form,       Farbe;    äusseres     Aussehen,        Oberflächenstruktur,    Bruch  festigkeit, mikroskopische Beobachtung, Undurchläs  sigkeit und die Konservierungsdauer.  



  Die in der     herkömmlichen    Weise hergestellten  Ravioli hatten eine durchschnittliche Grösse von 22       Millimeter.    Die nach dem      Bologna-Style     hergestellte       Teighülle    hatte Eier als Bestandteile, und die Füllung  bestand aus Kraftfleisch.  



  Aus der nachstehenden Tabelle ergeben sich die  verbesserten     Merkmale    von Ravioli, die nach dem     er-          findungsgemässen    Verfahren hergestellt wurden im  Vergleich mit den Ravioli, die nach den herkömm  lichen Methoden erzeugt worden sind.

    
EMI0005.0052     
  
    Art <SEP> der <SEP> Analyse <SEP> Ravioli <SEP> der <SEP> Ravioli <SEP> gemäss
<tb>  herkömmlichen <SEP> den <SEP> Beispielen
<tb>  <U>A</U>rt <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4
<tb>  1) <SEP> Form <SEP> üblich <SEP> üblich
<tb>  2) <SEP> Farbe <SEP> dunkles <SEP> helles <SEP> Zitronengelb
<tb>  Strohgelb
<tb>  3) <SEP> äusseres <SEP> dunkelmehlig <SEP> gleichmässige
<tb>  Aussehen <SEP> Oberfläche, <SEP> klar,
<tb>  glatt, <SEP> durch  sichtig, <SEP> Merk  male <SEP> einer
<tb>  dünnen, <SEP> glasartig
<tb>  durchsichtigen
<tb>  Schicht
<tb>  4) <SEP> Im <SEP> Mikroskop <SEP> zahlreiche <SEP> kleine <SEP> Wenige <SEP> kleine
<tb>  beobachtete <SEP> und <SEP> grosse <SEP> Risse, <SEP> Risse,

   <SEP> dichte
<tb>  Oberflächen- <SEP> die <SEP> leicht <SEP> einen <SEP> Struktur <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  struktur <SEP> Bruch <SEP> der <SEP> Teig- <SEP> physikalischen
<tb>  hülle <SEP> zulassen <SEP> Integrität <SEP> der
<tb>  und <SEP> die <SEP> Oberfläche, <SEP> die
<tb>  Möglichkeit <SEP> einer <SEP> die <SEP> Möglichkeit
<tb>  Infiltration <SEP> von <SEP> eines <SEP> Bruches
<tb>  Feuchtigkeit <SEP> und <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Minimum
<tb>  Keimen <SEP> verringern
<tb>  5) <SEP> Bruch- <SEP> Verdichtungs- <SEP> Verdichtungs  festigkeit <SEP> druck <SEP> 450 <SEP> g <SEP> druck <SEP> 720 <SEP> g
<tb>  6) <SEP> Konservierung <SEP> nach <SEP> 12 <SEP> Tagen <SEP> nach <SEP> 20 <SEP> Tagen
<tb>  bei <SEP> 22  <SEP> C <SEP> vollständig <SEP> ungealtert
<tb>  muffig       Die Bruchfestigkeit wurde festgestellt durch den  Verdichtungsdruck, der notwendig war,

   um die Hülle  der     Ravioli    zu brechen.  



  <I>Mikroskopische Beobachtungen</I>  Von den mikroskopischen     Beobachtungen    konnte  abgeleitet werden, dass in der     Teighülle    der     Ravioli,     die nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren hergestellt  waren, eine stärkemehlartige     Gelatinierung    eingetreten  war,     die    sich als Folge der Erhitzung des zuvor genässten       Produktes    ergab.  



  Die     mikroskopischen    Beobachtungen     wurden        in    ver  schiedenen Tiefen der     Teighülle    ausgeführt und erga  ben überall die gleichen Resultate, so dass es möglich  war, daraus den Schluss zu ziehen, dass die beobachte  ten Umwandlungen für die ganze Hülle zutreffend sind  und dass die nicht umgewandelten, vollständigen Körn  chen der Stärke in einer dauerhaften Weise durch die       gelatinierte    Stärke gebunden wurden.  



  Die nach den herkömmlichen Methoden erzeugten  Ravioli hatten das übliche Aussehen von Stärkekörn  chen in einem normalen weichen Mehl mit der glei  chen Häufigkeit kleiner Körnchen in bezug auf die  grösseren.  



  Nach der vorstehenden Beschreibung ist es offen  sichtlich, dass gleich gute Resultate erzielt werden kön  nen, wenn in der     Befeuchtungsstufe    des Verfahrens  statt warmem oder kochendem Wasser,     Fleischbrühe,     wasserhaltiges Speiseöl oder sogar Dampf als warmes       feuchtigkeitshaltiges    Fluidum     verwendet    wird. Die  Temperatur des feuchtigkeitshaltigen Fluidums kann       vorteilhaft    variieren von ungefähr 65 bis 120  C, und           zwar    in     Abhängigkeit    von der     Eintauehzeit    und-     der     Grösse der     Teighüllen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Konservierung- von gefüllten Teig waren, dadurch gekennzeichnet, däss die gefüllten Teigwaren in Berührung mit einer warmen wässrigen Flüssigkeit gebracht, von dieser wässrigen Flüssigkeit befreit und auf eine Temperatur erhitzt werden;. die höher ist als die- Temperatur der wässrigen Flüssigkeit, und dass- die so behandelten gefüllten Teigwaren ge kühlt und getrocknet-werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die gefüllten Teigwaren während eines Zeitraumes zwischen 1 und 240- Sekunden in eine wässrige Flüssigkeit mit einer Temperatur von 65-120 C getaucht; dass den gefüllten Teigwaren die wässrige Flüssigkeit entzogen, dass dieselben während eines Zeitraumes zwischen 30 Sekunden und 30 Minu ten bei einer Temperatur zwischen- 70 und 225 C er hitzt und schliesslich abgekühlt und getrocknet werden. 2. Verfahren: nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Dampf ist.
    3. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem: Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Wasser ist. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1,. dadurch gekennzeichnet,. dass, die Flüssigkeit eine Mischung von Wasser und öl ist. 5.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass- die Flüssigkeit Fleischbrühe. ist. 6.. Verfahren. nach dem= Patentanspruch: I,_ dadurch gekennzeichnet, dass die. Teigwaren während einer Zeit spanne. von 1 bis 240. Sekunden in kochendes Wasser getaucht und danach. auf eine.
    Temperatur von 105 bis 225 C erhitzt werden,. während: einer Zeitspanne zwi schen 30 Sekunden und 30 Minuten dieser Temperatur ausgesetzt bleiben und danach. rasch auf die Umge- bungstemperatur abgekühlt und getrocknet werden 7.. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 6; dadurch gekennzeichnet, dass die gefüllten Teigwaren mittels.
    Frischluft. auf die Umge bungstemperatur abgekühlt und getrocknet werden und ihre Oberfläche nach dem Trocknen rasch auf die Ste- rilisierungstemperatur erhitzt wird:
    . PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zur Durchführung der Verfahren nach dem Patentanspruch- I, bestehend aus einem. Behälter (3) für die kochende Flüssigkeit, einem am Boden des Behälters angeordneten angetriebenen Förderband (5), das mit einer Vielzahl an ihm befestigter und nach aus sen gerichteter Schaufeln versehen ist und das mit min destens einer Länge des Schaufelabstandes über eine Seite des:
    Behälters iin Bereich seines Endes hinausragt, aus mindestens. einem Tunnelofen (8, 10) im Bereich des Behälterausganges; aus. mindestens einem Vibra- tionsförderer (7) mit Netzunterlage, der sich von einem Ende des Tunnelofens (8) zum anderen erstreckt, aus einem Luftstromtroclmer (12) im Bereich- des Ausgan ges des Tunnelofens (10):
    und aus Fördermittel (7, 9) zum Bewegen der gefüllten Teighüllen vom Behälter (3) zum Tunnelofen (8, 10) und von diesem zum Luft stromtrockner (12).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0531743A1 (de) * 1991-09-13 1993-03-17 Societe Des Produits Nestle S.A. Gefrorene Teigwaren

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