CH453085A - Vorrichtung zum Aufhängen von Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhängen von Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen

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CH453085A
CH453085A CH581967A CH581967A CH453085A CH 453085 A CH453085 A CH 453085A CH 581967 A CH581967 A CH 581967A CH 581967 A CH581967 A CH 581967A CH 453085 A CH453085 A CH 453085A
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Sturz Leonhard Jr
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Sturz Leonhard Jr
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
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    • A62C33/00Hose accessories
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Description


      Vorrichtung        zum        Aufhängen    von Schläuchen, insbesondere     Feuerlöschschläuchen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf  hängen von Schläuchen, insbesondere     Feuerlösch-          schläucheni.    Solche Vorrichtungen dienen dazu, um  Schläuche, die zum Beispiel bei einem     Löscheinsatz     oder einer Löschübung nass geworden sind, in einem  Trockenturm oder sonstigen geeigneten Gebäude zum  Trocknen     aufzuhängen.     



  Es sind     Schlauchaufhängevorrichtungen    bekannt,  bei denen mehrere Schläuche in ein mittels Schnecken  winde heb- und senkbares Traggestell eingehängt und  zum Trocknen hochgezogen werden. Weiterhin sind  Vorrichtungen     bekannt,    bei denen die Schläuche von       Hand        mittels    einer Seilrolle oder mechanisch mittels  eines Elektrozuges     einzeln    hochgezogen und manuell in  entsprechende Tragrahmen     eingehängt    werden. Ein  anderer Vorschlag zielt darauf ab, das Auf- und Ab  hängen. der Schläuche weitgehend zu mechanisieren       (Deutsche        Auslegeschrift   <B>1089</B> 269).  



  Alle bisher bekannt gewordenen     Schlauchaufhänge-          vorrichtungen    haben jedoch den Nachteil, dass nach  dem Trocknen jeder einzelne Schlauch in abgewickel  tem Zustand von der Vorrichtung abzunehmen und von  Hand oder mittels eines     Schlauchwickelgerätes    aufzu  wickeln ist. Das Aufwickeln der einzelnen Schläuche  ist aber ein     sehr    zeitraubender Arbeitsvorgang und  diese Tatsache beeinträchtigt die Einsatzbereitschaft  einer Feuerwehr erheblich, wenn zur Zeit des erforder  lichen     Löscheinsatzes    die benötigten Schläuche zum  Trocknen aufgehängt sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwecks  Erhöhung der Einsatzbereitschaft von Feuerwehren  und Vermeidung lästigen Zeitaufwandes alle sich in  der Aufhängevorrichtung befindenden Schläuche  mechanisch und in einem einzigen Arbeitsgang aufzu  wickeln, so dass sie im     Einsatzfall    praktisch ohne Zeit  verlust gebrauchsfertig zur     Verfügung    stehen.  



  Zu diesem Zweck sind, bei einer heb- und senkba  ren     Schlauchtrageinrichtung    und einem elektrisch oder  von     Hand    betätigten Hebezug, die zur Aufnahme der  Schläuche bestimmten Tragelemente erfindungsgemäss    in einem Tragrahmen oder Träger um ihre Längsachse  drehbar gelagert und direkt oder über     Antriebsele-          mente    indirekt, einzeln, gruppenweise oder gemeinsam       antreibbar    angeordnet.  



  Auf diese Weise ist es möglich, die in der Mitte, an  den Tragelementen     aufgehängten    und durch     Mitneh-          mer    gesicherten Schläuche mit Hilfe von über eine  Antriebswelle in Drehbewegung versetzten Tragele  mente gleichzeitig aufzuwickeln, Der Antrieb kann zum  Beispiel an Orten wo die Stromversorgung durch ein  Notstromaggregat gesichert ist, mittels eines auf dem  Tragrahmen oder Träger befestigten Getriebemotors  erfolgen.

   Zweckmässig wird jedoch die am Tragrahmen  oder Träger befestigte Seilscheibe des den Heb-     und          Senkvorgang        ausführenden        Seilrollenzuges        als    Treib  scheibe ausgebildet und von deren Drehbewegung beim  Senkvorgang die zum Aufrollen der Schläuche erfor  derliche Antriebskraft abgeleitet. Auf diese Weise kann  weitere kostbare Zeit gewonnen werden, weil das Ab  senken und Aufwickeln der Schläuche gleichzeitig er  folgt. Ausserdem hat dieser Antrieb den Vorteil,     dass     er keine elektrische Energie benötigt und auch bei  Stromausfall betriebsbereit ist, denn erfahrungsgemäss  ist bei Brand- oder Katastrophenfällen häufig mit  Stromausfall zu rechnen.

   Aus dem gleichen Grunde  kann das zum Hochziehen und Absenken der Schläu  che erforderliche     Trommelwindwerk    so ausgeführt  sein, dass der Tragrahmen oder Träger samt Tragele  menten und Antrieb (in der weiteren Beschreibung       Schlauchtrageeinrichtung    genannt) unabhängig vom  elektrischen Antrieb innerhalb kürzester Zeit abgesenkt  werden kann.

   Aufgrund der Tatsache, dass Umlaufge  triebe die Möglichkeit bieten zwei Antriebsbewegungen  gegenseitig zu überlagern und verhältnismässig klein  sind,     wird        vorteilhaft    das     Trommelwindwerk    über ein  Umlaufgetriebe angetrieben, wobei eine der die Plane  tenräder tragenden Scheiben fest     mit        dein.        die    Last  druckbremse     betätigenden    Stirnkeil verbunden ist.

   Der  Antrieb der     Trommel    über das     Innenrad    des Umlauf  getriebes erfolgt     vorteilhafterweise    mit     verlältnismässig         grosser Übersetzung ins Langsame und beim Antrieb  des Aussenrades von Hand erfolgt im Bedarfsfall das  Senken mit geringer Übersetzung im Eilgang. Hierzu  kann dann das im Normalbetrieb feststehende, innen  verzahnte Aussenrad des Umlaufgetriebes mittels einer  geeigneten Vorrichtung aus seiner Feststellung gelöst,  und von Hand in entsprechende Drehbewegung     versetzt     werden, so dass die     Lastdruckbremse    gelüftet und die       Schlauchtraaeinrichtung    zum Absenken freigegeben     wird.     



  Das     Trommelwindwerk    kann     anstelle        des    elektri  schen Antriebes auch mit einer Handkurbel ausgerüstet  werden, die ähnlich wie die Kupplungsscheibe an dem  verlängerten     'feil    des Innenrades des Umlaufgetriebes  befestigt wird.  



  Die Trommel kann auch mit Getrieben anderer  Bauart, zum Beispiel ein Schneckengetriebe angetrie  ben werden, wichtig ist jedoch, dass in jedem Fall die       Schlauchtrageinrichtung    unabhängig vom elektrischen  Strom schnell, beispielsweise auch mittels Bandbremse,       absenkbar    ist.  



  Mit der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung  steht erstmalig eine     Schlauchaufhängevorrichtung    zur  Verfügung, mit deren Hilfe zum Trocknen aufgehängte  Schläuche sicher und in kürzester Zeit gebrauchsfertig  gemacht werden können.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt und  zwar zeigt:       Fig.    I in schematischer     Darstellung    die     Vorrichtung     nach der ersten Ausführungsform,       Fig.II    eine Draufsicht der     Schlauchtrageeinrich-          tung    gemäss     Fig.    I,  <B>- .</B> F     III    einen Schnitt nach der Linie     III-III    in  Fiel.

       1I,          Fig.    IV die zweite Ausführungsform der Vorrich  tung, teilweise im Schnitt,       Fig.    V eine Draufsicht zu     Fig.    IV,       Fig.        VI    einen Schnitt nach der Linie     II-II    in       Fig.    V,       Fig.        VII    eine Detailvariante, und       Fig.        VIII    einen Schnitt durch ein Trommelwind  werk.  



  Die zum Trocknen     bestinfiniten    Schläuche 1 werden  in der Mitte an den Tragelementen 2 so aufgehängt,  dass beide Schlauchenden nach unten hängen. Zwi  schen den einzelnen Schläuchen 1 sind in Abständen,  die nur wenig grösser als die Breite der Schläuche 1  sind, Leitscheiben 3 angeordnet, die zur     Führung    der  Schläuche 1 während des     Aufwickelvorganges    dienen.  Der Durchmesser der Leitscheiben 3     entspricht        etwa     dem Durchmesser der zu einer Rolle     aufgewickelten     Schläuche 1.

   Die Leitscheiben 3 sind mit     Mitnehmerbol-          zen    4     ausgestattet,    damit die Schläuche 1     beim        Aufwik-          keKoraang    in     der    gewünschten     Drehrichtung    gemäss       Fig.        III    mitgenommen werden.

   Die Bohrung der Leit  scheibe 3 ist dem Querschnitt der Tragelemente 2, der  zur Sicherung der Scheibe gegen Verdrehen mit Vieleck  Querschnitt ausgeführt ist, angepasst.     Anstelle    des Mit       nehmerbolzens    4 an der Leitscheibe 3 kann nach     Fig.        VII     auch eine     Schlauchmitnehmerbüchse    5 mit Bügel 6,  beispielsweise als     Kunststoffpressteil    ausgebildet, ver  wendet     werden.     



  Die Tragelemente 2 sind in einem Tragrahmen 7       (Fig.    I bis     11I)    oder einem Träger 8     (Fig.    IV bis     VI)    in  Lagern 11 um ihre Längsachse drehbar gelagert und  über Kettenräder 9 und Laschenketten 10 mit einer  Welle 12 mit einer     Antriebsscheibe    13 verbunden. Bei    der Ausführung     gemäss        Fig.    IV bildet das verlängerte  Ende des mittleren Tragelementes 2 die Welle 12.  



  Die Antriebsscheibe 13 ist mittels zwei Lagern 14  auf der Welle 12 gelagert und mit einer Einwegkupp  lung 15 ausgestattet, wobei deren Innenring mit der  Welle 12 und deren Aussenring über die Lagerkörper  16 mit der Antriebsscheibe 13 fest verbunden sind. Die       Einwegkupplung    15 arbeitet beim Hochziehen der mit  dein Schläuchen 1 bestückten     Schlauchtrageeinrichtung     im Leerlauf, die Tragelemente 2 drehen sich demzu  folge nicht.

   Wenn die     Schlauchtrageeinrichtung    dann  mit den getrockneten Schläuchen 1 abgesenkt wird,  dreht sich die Antriebsscheibe 13 in der entgegenge  setzten Richtung, die Einwegkupplung 15 überträgt die  Drehbewegung von der Antriebsscheibe 13 auf die  Welle 12 und auf die mittels Kettenrädern 9 und Ket  ten 10 an die Welle 12 angeschlossenen Tragelemente  2, wobei die an den Tragelementen 2 aufgehängten  Schläuche 1 während des     Absenkvorganges        aufgewik-          kelt    werden.  



  Anstelle der     Einwegkupplung    15 kann zur     übertra-          gung    der Drehbewegung von der Antriebsscheibe 13  auf die Welle 12 auch ein Sperrad mit Sperrklinke ver  wendet werden.  



  Am Tragrahmen 7 oder dem Träger sind Seiten  schilder 17 mit Rollen 18 zur Führung der Schlauch  trageinrichtung in an der Wand des Schlauchtrocken  turmes befestigten Profilschienen 19 vorgesehen.  



  Damit die aufgewickelten Schläuche 1 im Bedarfs  fall in der Vorrichtung abgewickelt werden können, ist  es     zweckmässig,    ein zusätzliches in der Zeichnung  nicht dargestelltes, mit der Welle 12 fest verbundenes  Sperrad und eine an der Antriebsscheibe 13 befestigte  Sperrklinke vorzusehen, mit deren Hilfe die Drehbewe  gung der Antriebsscheibe 13 während des Hubvorgan  ges auf die Welle 12 übertragen werden kann. Die  Sperrklinke wird nur im entsprechenden Bedarfsfall  zum     Eingriff    gebracht, im Normalbetrieb ist sie nicht  im Eingriff.  



  Die     Anzahl    der Tragelemente 2 kann entspre  chend dem gewünschten Fassungsvermögen der Anlage  festgelegt werden.  



  Das Heben und Senken der     Schlauchtrageeinrich-          tung    erfolgt mit Hilfe eines Drahtseiles 20, eines       Trommelwindwerkes        (Fig.        VIII)    und eines Getriebe  motors. Der in beiden Drehrichtungen schaltbare Ge  triebemotor 21     (Fig.I)    überträgt das Drehmoment  beim Hubvorgang     entgegen    dem Uhrzeigersinn über  eine Kupplungsscheibe 22 und einen Keil 23 auf ein  Innenrad 24 eines     Umlaufgetriebes.    Ein innenverzahn  tes Rad 25 ist durch einen Feststellbolzen 26 gegen  Drehung festgehalten.

   Auf Lagerbolzen 27 gelagerte  Planetenräder 18 leiten das Drehmoment von einem  Innenrad 24 über eine mit einem     Klauenkupplungsteil     29 fest verbundene, die Planetenräder 28 tragende  Scheibe 30 und über eine     Lastdruckbremse    zur Welle  31 und damit zur Seiltrommel 32. Die Drehrichtung  der Scheibe 30, der     Lastdruckbremse,    der Welle 31  und der Seiltrommel 32 ist ebenfalls entgegen dem       Uhrzeigersinn.    Die     Lastdruckbremse    besteht ausser  dem     Klauenkupplungsteil    29 aus dem mit der Welle 31  fest verbundenen Kupplungsteil 33, den Lamellen 34,  der Druckscheibe 35, der Sperrklinke 36 und der auf  dem feststehenden Bolzen 37 mit einer Feder 38 bela  steten Sperrklinke 39.

   Die Sperrklinke 39 hält an der  Sperrscheibe die unter Last stehende Welle 31 und  Seiltrommel 32 in jeder Lage fest.      Beim Senkvorgang wird das Drehmoment vom  Getriebemotor 21 im Uhrzeigersinn eingeleitet, der       Klauenkupplungsteil    29 lüftet die     Lastdruckbremse    in  dem Massen wie die Drehbewegung erfolgt und gibt  die Welle 31, sowie die Seiltrommel 32 zum Absenken  der     Schlauchtrageeinrichtung    frei.  



  Soll die     Schlauchtrageeinrichtung    bei Stromausfall  betätigt werden, so wird das Aussenrad 25 mit Hilfe  des     Feststellbolzens        2 &     aus seiner Sperrstellung gelöst.  Griffleisten 40 am Aussenrad 25 ermöglichen die Ein  leitung eines Drehmomentes von Hand um Uhrzeiger  sinn, das Innenrad 24 steht fest, die Planetenräder 28  leiten das,     Drehmoment    vom Aussenrad 25 über die  Scheibe 30 zum     Klauenkupplungsteil    29, der wiederum  im Uhrzeigersinn verdreht wird und die Lastdruck  bremse lüftet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Aufhängen von Schläuchen, ins besondere Feuerlöschschläuchen, mit einer heb- und senkbaren Schlauchtrageinrichtung und einem elek trisch oder von Hand betätigten Hebezug, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme der Schläuche (1) bestimmten Tragelemente (2) in einem Tragrahmen (7) oder Träger (8) um ihre Längsachse drehbar gela gert und direkt oder über Antriebselemente indirekt, einzeln,
    gruppenweise oder gemeinsam an-treibbar ang"- ordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine am Tragrahmen (7) oder Trä ger (8) befestigte Antriebsscheibe (13) des den Heb- und Senkvorgang ausführenden Seilrollenzuges als Treibscheibe ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsscheibe (13) direkt und/oder über Antriebselemente mit den Tragelemen ten (2) verbunden ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Heben und Senken der Schlauchtrageinrichtung verwendete Trommelwindwerk eine vom elektrischen Antrieb unabhängige Senkvor richtung besitzt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, mit einem Trommelwindwerk, bestehend aus einer Seiltrommel, einem Umlaufgetriebe und einer mittels Klauenkupp- lungsteil betätigten Lastdruckbremse, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Planetenräder (28) tragende Scheibe (30) fest mit dem Klauenkupplungsteil (29) der Lastdruckbremse verbunden und ein innenverzahn tes Aussenrad (25) des Umlaufgetriebes mit Grifflei sten (40) oder anderen, zur Handbetätigung des Aus senrades (25) geeigneten Einrichtungen versehen ist.
CH581967A 1966-04-28 1967-04-24 Vorrichtung zum Aufhängen von Schläuchen, insbesondere Feuerlöschschläuchen CH453085A (de)

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