CH446945A - Verstärkte Schleifscheibe - Google Patents

Verstärkte Schleifscheibe

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CH446945A
CH446945A CH27064A CH27064A CH446945A CH 446945 A CH446945 A CH 446945A CH 27064 A CH27064 A CH 27064A CH 27064 A CH27064 A CH 27064A CH 446945 A CH446945 A CH 446945A
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CH
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grinding wheel
dependent
reinforcement
wheel according
grinding
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Application number
CH27064A
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English (en)
Inventor
Stephens Kistler Samuel
Victor Rue Charles
Original Assignee
Itt
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    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/02Wheels in one piece
    • B24D5/04Wheels in one piece with reinforcing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0081Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for of wire-reinforced grinding tools

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Description


  Verstärkte Schleifscheibe    Die vorliegende Erfindung betrifft eine verstärkte  Schleifscheibe aus einem     Schleifmaterialkörper    mit  einem darin eingebetteten Verstärkungsnetzwerk, wel  ches eine Anzahl sich von einer konzentrisch zum  Aussenumfang der Schleifscheibe     .angeordneten    inneren  ringförmigen Begrenzung nach aussen erstreckende Ver  stärkungselemente aufweist.  



  Verstärkte Schleifscheiben werden     vorzugsweise    für  grobe Schleifarbeiten eingesetzt, z. B. zum Putzschlei  fen, Vorschleifen von Stahl oder dergleichen. Bei sol  chen Schleifarbeiten werden die Schleifscheiben mit       verhältnismässig    hoher Geschwindigkeit     betrieben,    und  für gewöhnlich finden     dabei    keinerlei zusätzliche Kühl  flüssigkeiten Verwendung.

   Infolge der verhältnismässig  grossen Abmessungen derartiger Schleifscheiben und der  an sie gestellten ausserordentlich hohen Anforderungen  besteht für das im Bereich der Schleifmaschine arbei  tende Bedienungspersonal stets die Gefahr einer Ver  letzung, oder aber es kann die     Schleifmaschine    selbst  infolge eines Brechens oder Reissens derartiger Schleif  scheiben beschädigt werden. Meist macht sich     das    Nach  lassen der Festigkeit derartiger Schleifscheiben     zunächst     einmal dadurch bemerkbar, dass sich eine Reihe von  radial verlaufenden Rissen     bildet,    die vom Aussenum  fang der Scheibe nach innen verlaufen.

   Die Folge dieser       Rissbildung    ist     naturgemäss        eine    wesentliche Vermin  derung der Festigkeit und der     Beanspruchsfähigkeit     des Schleifkörpers. Es war deshalb bislang üblich,  derartige Schleifscheiben unmittelbar nach dem Auftre  ten solcher radialer Risse und Sprünge wegzuwerfen,  obwohl mit in     einem    derartigen Zustand befindlichen  Schleifscheiben durchaus noch eine Zeitlang zur Zu  friedenheit hätte weitergearbeitet werden können.

   Trotz  dieser Vorsichtsmassnahmen kam es jedoch immer wie  der vor, dass solche Schleifscheiben brachen, was in  manchen Fällen ernsthafte Verletzungen des Bedienungs  personals und häufig auch nicht unerhebliche Beschä  digungen der     Schleifmaschine    zur Folge hatte.  



  Um nun die Festigkeit     derartiger    Schleifscheiben  zu erhöhen und     die    Gefahr eines Reissens zu ver-    mindern, wurden bereits zahlreiche Verbesserungsvor  schläge gemacht. So wurde in diesem Zusammenhang  beispielsweise vorgeschlagen, Metallringe, Gewebe der  verschiedensten Zusammensetzung, wahllos angeordnete  Textil- und     Glasfasern    sowie     unter    der     Bezeichnung      Metallwolle  bekannte, kurze Metallfasern in das       Schleifscheibenmaterial        einzubetten,    um die Festigkeit  der Schleifscheibe zu erhöhen.

   Fast durchwegs war es  dabei jedoch so, dass die bisher     in    Schleifscheiben zur       Verwendung        gebrachten        Verstärkungselemente    stets in  einem beträchtlichen Abstand von der Aussenumfangs  fläche der Scheibe     angeordnet    waren, um zu verhindern,  dass diese Elemente aus der Schleiffläche heraustreten  und so deren Schleifwirkung beeinträchtigen.  



  So sind beispielsweise bei     Verwendung    von Ver  stärkungsringen diese Ringe     typischerweise    im Bereich  der Befestigungsbohrung oder Welle der Schleifscheibe  angeordnet, während der restliche, radial dazu liegende  Teil der Scheibe     unverstärkt    bleibt.

   Die Folge davon  ist, dass in der Scheibe radiale Sprünge und Risse ent  stehen, die sich immer weiter radial nach innen ver  längern, bis sie etwa den Bereich der äussersten Stellen  des Verstärkungsnetzwerkes erreichen; von dort aus  verlängern sie sich dann     tangential    weiter um die Schleif  scheibe herum, bis sich schliesslich der äussere nicht  verstärkte     Teil    der Schleifscheibe in     einz-;lnen    Segmen  ten ablöst und im Betrieb abspringt.

   Die dadurch ent  stehende     Unsymmetrie    hat unangenehme Schwingungs  erscheinungen zur Folge, die wiederum zu einer Be  schädigung der Schleifmaschine führen, ganz abgesehen  davon, dass sich schliesslich auch die übrigen Teile des       Schleifscheibenmaterials    voneinander lösen.  



  Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe  zugrunde, eine verbesserte Schleifscheibe mit einem  darin eingearbeiteten verbesserten Verstärkungsnetzwerk  zu schaffen.  



  Die erfindungsgemässe verstärkte Schleifscheibe  zeichnet sich dadurch aus, dass die Verstärkungselemente  aus hochwertigem Stahldraht oder aus     Glasfasersträngen         oder aus miteinander verwobenen Kombinationen der  selben bestehen.  



  Die Erfindung wird nachstehende anhand einiger  Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeich  nungen näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine typische verstärkte     Vorschleifscheibe    in  perspektivischer Darstellung,       Fig.    2 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe mit  einer Ausführungsform eines Verstärkungsnetzwerkes,  teilweise im Schnitt,       Fig.    3 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe mit  einer anderen Ausführungsform des Verstärkungsnetz  werkes, ebenfalls teilweise im Schnitt,       Fig.    4 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe mit  einer weiteren Ausführungsform des Verstärkungsnetz  werkes, ebenfalls teilweise im Schnitt,

         Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der     Fig.    4,       Fig.    6 eine     Teilperspektivansicht    eines inneren ring  förmigen Elementes mit daran befestigten, gegen den  Scheibenumfang verlaufenden Verstärkungselementen,       Fig.    7 eine perspektivische Teilansicht eines Ver  stärkungsringes, welcher anstelle des aus einem festen  Stab gebildeten Verstärkungsringes der     Fig.    2 und 3  aus einer Vielzahl von aus einem hochwertigen     getem-          perten    Stahldraht gebildeten Schleifen besteht, in ver  grössertem Massstab,

         Fig.    8 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe mit  einem Verstärkungsnetzwerk, bei dem sich überlappende,  im wesentlichen in der     Rotationsebene    liegende Ver  stärkungsschlaufen mit dem Verstärkungsring verwoben  und mechanisch an diesem verankert sind, teilweise im  Schnitt,       Fig.    9 eine Ausführungsform in     einem    Schnitt ent  sprechend der Linie 11-11 der     Fig.    8, mit zwei Netz  werken mit spiralförmig gewundenen Schlaufen,       Fig.    10 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe gemäss  einer weiteren Ausführungsform, bei der ein Verstär  kungsnetzwerk mit spiralförmig gewundenen Schlaufen  Verwendung findet,

   die im wesentlichen parallel zur  Welle der Schleifscheibe angeordnet und an einem um  die Bohrung der Schleifscheibe gelegten Verstärkungs  ring mechanisch verankert sind,       Fig.    11 einen Schnitt nach der Linie 13-13 der       Fig.    10,       Fig.    12 bis 15     Teilperspektivansichten    typischer  Drahtausbildungen, wie sie für die Verstärkungselemente  der Netzwerke Verwendung finden, mit über die Länge  derselben vorgesehenen Oberflächenunregelmässigkeiten,  deren Zweck es ist, die Verstärkungseinlage fester in  dem Schleifwerkstoff zu verankern, in den sie einge  bettet werden soll,       Fig.    16 eine Draufsicht auf ein Verstärkungsnetz  in einer eine geometrische Dreiecksunterteilung aufwei  senden Ausführung,

   welches zusätzlich mit einem oder  mehreren Verstärkungsnetzwerken nach     Fig.    2 bis 11  verwendet werden kann,       Fig.    17 eine Draufsicht auf ein anderes zusätzlich  verwendbares mit geometrischer Dreiecksunterteilung,  bei dem jedoch die Zahl der Scheitelpunkte kleiner ist  als bei dem in     Fig.    16 gezeigten Netzwerk,       Fig.    18 eine schematische Draufsicht auf eine an  dere Ausführungsform des in     Fig.    16 gezeigten zu  sätzlich verwendbaren Verstärkungsnetzes, das aus  einem Dreiecksgebilde der in     Fig.16    gezeigten Art  und aus zwei Dreiecksmustern der in     Fig.    17 gezeigten  Art besteht,

           Fig.    19 eine schematische Draufsicht auf eine wei  tere Ausführungsform eines zusätzlich verwendbar, -n  Verstärkungsnetzes mit geometrischer Dreiecksuntertei  lung, aus der der Verlauf der Versteifungselemente bei  einem kleineren Durchmesser der Mittelbohrung her  vorgeht,       Fig.    20 eine     Teilperspektivansicht    eines aus ver  schiedenen Bestandteilen zusammengesetzten geflochte  nen Kabels, bei dem kontinuierliche     Glasfaserstränge     mit kontinuierlichen hochwertigen     getemperten    Stahl  drähten verflochten sind, teilweise im Schnitt,

         Fig.    21 eine perspektivische Darstellung einer zur  Herstellung eines Verstärkungsnetzwerkes der in     Fig.    2  gezeigten Art verwendeten Vorrichtung, mit deren Hilfe  auch die Einbettung in das Harzbindemittel erfolgt,       Fig.    22 eine Draufsicht auf eine typische     Aufspann-          vorrichtung    mit Bolzen, mit deren Hilfe ein Verstär  kungsnetz von der in     Fig.    16 gezeigten Art hergestellt  werden kann,       Fig.    23 eine     Perspektivansicht    zweier unterschied  lich     ausgebildeter    Verstärkungsnetzwerke,

   die im Ab  stand voneinander parallel zueinander liegen und in ein  und derselben     Schleifscheibenkörper        eingebettet    wer  den;       Fig.    24 einen Schnitt durch eine Formanordnung  zur Herstellung einer erfindungsgemässen verstärkten  Schleifscheibe, aus der auch ersichtlich ist, wie das  Verstärkungsnetzwerk in diese Form eingebracht ist  und       Fig.    25 einen Schnitt durch die in     Fig.    24 gezeigte  Formanordnung, aus der weiter hervorgeht, wie die  Schleifkörner, das Verstärkungsnetzwerk und das Bin  demittelgemisch vor der Anlegung eines Vakuums an  der Unterseite der Form zueinander liegen.  



  Die     Fig.    1 bis 15 zeigen eine Reihe wahlweiser  Ausführungsformen von Verstärkungsnetzwerken, die  entweder einzeln oder aber auch in einer Mehrzahl  von Schichten parallel und im Abstand voneinander in  eine Schleifscheibe eingebettet werden können, um  deren Festigkeit ganz wesentlich zu erhöhen.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine typische     Hochleistungsschleif-          scheibe    30 mit einer zylindrischen Aussenfläche 32,  welche die eigentliche Schleiffläche darstellt. Des wei  teren weist die Schleifscheibe eine Mittelbohrung 34       (Fig.    2) auf, die axial durch die Mitte der Scheibe  hindurchgeführt ist und zur Aufnahme einer Welle 36  dient, welche ihrerseits zur drehbaren Halterung der  Scheibe mit entsprechenden Klemmflanschen 38 ver  sehen ist. Die Klemmflansche 38 übergreifen die Seiten  flächen der Scheibe 30 meist derart, dass sie von der  Mittelbohrung 34 bis zu einer Höhe verlaufen, die  etwa ein Drittel der radialen Höhe der Schleifscheibe  beträgt.

   Mit dem Begriff der radialen Höhe ist hier der  entlang eines Radius zwischen der Oberfläche der Mittel  bohrung und der Umfangsfläche der Scheibe gemessene  Abstand gemeint.  



  Der zwischen der Mittelbohrung und einer radial  nach aussen konzentrisch dazu etwa auf einem Drittel  der radialen Höhe der Schleifscheibe befindliche Be  reich der Schleifscheibe ist derjenige Bereich, in dem  das     Schleifscheibenmaterial    infolge der durch die auf  die     Aussenumfangsbereiche    der Schleifscheibe     einwir-          kende    Zentrifugalkraft ausgeübte, nach aussen     gerich@     tote radiale Kraft am meisten beansprucht wird.

   In  die Schleifscheibe ist deshalb ein kreisförmiges Ver  stärkungselement, beispielsweise ein in     Fig.    2 gezeigter  Ring 40, konzentrisch zur Bohrung 34 eingebettet; der      Durchmesser dieses Ringes liegt dabei zwischen dem  jenigen der etwa auf einem Drittel der radialen Höhe  der Schleifscheibe, von der Bohrung nach auswärts  gemessen, liegenden angenommenen Zylinderfläche und  demjenigen der Mittelbohrung.  



  Die Belastungen, denen das     Schleifscheibenmaterial     bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten ausgesetzt ist,  wirken jedoch nicht nur in radialer Richtung, sondern  schliessen auch eine     tangential    wirkende Komponente  mit ein; diese letztere ergibt sich unter der Einwirkung  der auf die Schleifscheibe wirkenden Zentrifugalkräfte.

    Zwar steht der innere, an der     Mittelbohrung    befind  liche Bereich der Schleifscheibe unter der Wirkung einer  Belastung, die fast ausschliesslich radial ist, jedoch greift  mit grösser werdender Entfernung von der Mittelboh  rung die resultierende Belastung in einem immer stär  keren Grade auch     tangential    an, und zwar in zuneh  mendem Masse bis zur     Aussenumfangsfläche    der Schleif  scheibe, an der die Belastungen ausschliesslich in     tan-          gentialer    Richtung wirken.

   Dieser Belastungsgradient  ist schematisch in     Fig.    3 gezeigt, in der ein mit 42  angegebener Radius einer auf das     Schleifscheibenma-          terial    einwirkenden, ausschliesslich radialen Kraft ent  spricht.

   Es ist festzustellen, dass im inneren, dem kreis  förmigen Verstärkungselement benachbart liegenden Be  reich der Schleifscheibe eine im wesentlichen ausschliess  lich radiale Belastung vorliegt, dass jedoch, je weiter  man auf dem Radius 42 nach aussen kommt, die Rich  tung der sich ergebenden Belastung entlang der mit  44 bezeichneten Belastungslinien verläuft, die in einer  bogenförmigen, im wesentlichen parabolischen Krüm  mung nach aussen verlaufen und schliesslich am Umfang  der Schleifscheibe tangieren, woraus sich erkennen lässt,  dass hier ausschliesslich     tangentiale    Belastungen vorlie  gen.

   Die Grösse der durch diese Kennlinien dargestellten  Belastungen richtet sich dabei jeweils nach dem Durch  messer der Mittelbohrung 34, dem Aussendurchmesser  der Schleifscheibe, dem spezifischen Gewicht bzw. der  Dichte des die Schleifscheibe bildenden Schleifmaterials  und nach der Umdrehungsgeschwindigkeit der Schleif  scheibe, die sich entweder durch Angabe der Umdre  hungszahl pro Minute oder aber in der üblichen Weise  durch Angabe der     Aussenumfangsgeschwindigkeit,    aus  gedrückt durch pro Minute zurückgelegten Oberflä  cheneinheiten des Aussenumfangs, angeben lässt.  



  Infolge der durch das kreisförmige Verstärkungs  element, beispielsweise den in     Fig.    2 gezeigten Ring 40,  gegebenen Verstärkung ist der innerhalb dieses Ringes  liegende Teil der Schleifscheibe im wesentlichen einer  ausschliesslich     tangentialen    Belastung ausgesetzt, wäh  rend die ausserhalb des Ringes zur Wirkung gelangenden  Belastungen im wesentlichen rein radialer Art sind.

    Um nun auch den radial ausserhalb des Ringes 40  liegenden kreisförmigen Bereich der Schleifscheibe zu  verstärken, weisen die Verstärkungsnetzwerke entweder  ein kontinuierliches Verstärkungselement oder eine Viel  zahl von Verstärkungselementen auf, die im wesentli  chen radial verlaufend in dem in Rede stehenden kreis  förmigen Bereich angeordnet sind und mechanisch mit  dem kreisförmigen Verstärkungselement verbunden und  an diesem verankert werden können; diese weiteren  Verstärkungselemente verlaufen dabei radial vom kreis  förmigen Verstärkungselement nach aussen bis etwa zur  Umfangsfläche der Schleifscheibe.

   In jedem Falle ver  laufen jedoch die Verstärkungselemente so weit, dass    ihre Enden infolge der allmählichen Abnutzung der       Aussenumfangsfläche    32 der     Schleifscheibe    30 an der  Schleiffläche nach aussen durchtreten. Es hat sich näm  lich gezeigt, dass, obwohl diese Verstärkungselemente an  der Schleiffläche der Schleifscheibe frei hervortreten,  durch entsprechende Ausbildung und Anordnung dieser  Elemente erreicht werden kann, dass die Schleifwirkung  der Schleifscheibe dadurch im wesentlichen nicht be  einträchtigt wird.  



  Sowohl die kreisförmigen Verstärkungselemente als  auch die im ringförmigen Randbereich der Schleif  scheibe angeordneten anderen Verstärkungselemente  können aus hochwertigen Stahlstäben und     -drähten,     aus     einem        Glasfaserstrang    oder     -kabel,    bestehend aus  einer Vielzahl von wiederum aus einer Vielzahl von  dünnen kontinuierlichen Glasfäden gebildeten, mitein  ander verwobenen     Glasfasergespinsten    oder aber auch  aus einer Kombination von miteinander verflochtenen       Glasfasersträngen    und Draht bestehen.

   In ähnlicher  Weise können auch Stahlstäbe oder     -drähte    oder aber  eine verflochtene Kombination derartiger Stäbe oder  Drähte und     Glasfaserstränge    oder Schnüre zur Her  stellung der in den     Fig.    16 bis 19 dargestellten Ver  stärkungsnetzwerke verwendet werden, die in Form  eines jeweils in zahlreiche     Dreiecke        unterteilten    geo  metrischen Musters ausgeführt sind.  



  Grösse und Anzahl der kreisförmigen Elemente so  wie der anderen in eine Schleifscheibe einzubettenden  Verstärkungselemente und auch die Anzahl der in der  Schleifmasse einer Schleifscheibe einzubettenden Ver  stärkungsnetzwerke richtet sich     einerseits        jeweils    nach  dem Werkstoff, aus dem die einzelnen Verstärkungs  elemente und die kreisförmigen Elemente bestehen,  und hängt anderseits auch von den Eigenschaften des  zu verstärkenden Schleifmaterials ab; ausserdem muss  in diesem Zusammenhang auch berücksichtigt werden,  wie hoch die Betriebsgeschwindigkeit einer derartigen  Schleifscheibe liegen soll.

   Zur näheren Bestimmung einer  angemessenen Verstärkung für eine Schleifscheibe ge  gebener Zusammensetzung, Grösse und Betriebsdreh  zahl sei nachstehend noch beispielsweise eine entspre  chende mathematische Analyse aufgestellt.  



  Das im Bereich der     Schleifscheibenwelle    radial von  dieser nach aussen liegende Verstärkungselement, das  von der Mittelbohrung in einem Abstand liegen kann,  der bis zu einem Drittel der radialen Tiefe der Schleif  scheibe beträgt, kann aus einem aus hochwertigem  Stahl hergestellten Stab bestehen, dessen Enden bei  spielsweise durch Schweissen starr miteinander verbun  den sind. Es hat sich gezeigt, dass aus einem verhältnis  mässig weichen Stoff     hergestellte    Ringe, wie sie her  kömmlicherweise zur Verstärkung von Schleifscheiben  verwendet werden, eine Zugfestigkeit bis zu annähernd  4920     kp/cm2    besitzen.

   Werden     derartige    aus verhält  nismässig weichem Stahl bestehende Ringe verwendet,  so wird eine ausserordentlich grosse Anzahl derartiger  Ringe benötigt. Um nun eine zufriedenstellende Ver  stärkung der in Rede stehenden Schleifscheiben zu er  zielen, mit deren Hilfe ermöglicht wird,     Umfangsge-          schwsndngkeiten    bis zu 7320 m pro     Minute    zu erreichen.,  müssen ganz     hochwertige    Stähle mit einer maximalen  Festigkeit von mindestens etwa 14100     kp/cm2    ver  wendet werden.

   Nun können zwar aus derartigem hoch  wertigem Stahl bestehende Stäbe ohne weiteres zur  Bildung der kreisförmigen Verstärkungselemente ver  wendet werden, jedoch hat es sich gezeigt, dass beim      Verschweissen der     aneinanderstossenden    Enden des den  Ring bildenden Stahlbandes keine. ausreichend feste  Verbindung erzielt wird, deren Festigkeit etwa derjeni  gen der übrigen Ringteile entspricht; aus diesem Grunde  wird bei Verwendung von Stahl für das kreisförmige  Verstärkungselement     vorzugsweise    derart vorgegangen,  dass anstelle eines     einstückig    ausgebildeten Ringes eine  aus einer Vielzahl von Einzeldrähten 46 bestehende  Spirale 45 entsprechend der Darstellung der     Fig.    7  verwendet wird.

   In diesem Falle ist es nämlich möglich,  hartgezogene ölgetemperte Stahldrähte mit einer Zug  festigkeit von mindestens 14100     kp/cm2    beliebig oft       umeinanderzuwickeln,    um auf diese Weise die erfor  derliche Festigkeit zu erzielen. Die Enden des diese  Spirale bildenden Drahtes können dann beliebig me  chanisch miteinander verbunden werden, so dass ein  Ring entsteht, der im wesentlichen über seine gesamte  Länge ein und dieselbe Zugfestigkeit besitzt.  



  Für die im Randbereich der Schleifscheibe unter  zubringenden Verstärkungselemente, die dann im Laufe  der Zeit auch an der eigentlichen Schleiffläche der  Scheibe hervortreten, können ebenfalls Stahldrähte von  der Art verwendet werden, wie sie zur Herstellung  der in     Fig.    7 veranschaulichten Anordnung Verwendung  finden. Es hat sich gezeigt, dass, um eine Beeinträchti  gung der Schleifwirkung der Schleifscheibe infolge des       Durchtretens    der Enden der     Drahtverstärkungselemente     an der Schleiffläche der Schleifscheibe zu vermeiden,  hartgezogene ölgetemperte Stahldrähte mit einem Durch  messer zwischen etwa 0,76 mm und 3,3 mm unter  Erzielung zufriedenstellender Ergebnisse verwendet wer  den können.

   Drähte, deren Durchmesser oder deren  entsprechende     Querschnittsfläche    grösser ist als dies  kreisförmigen Drähten mit einem Durchmesser von  3,3 mm entspricht, haben sich insofern als nicht zu  friedenstellend erwiesen, als hier beim Abschleifen bzw.  beim Abschmelzen der Enden derselben beim Hervor  treten an der Schleiffläche deshalb     Schwierigkeiten    auf  treten, weil sie die Schleifwirkung der Schleifscheibe  beeinträchtigen.

   Bei Drähten, deren Durchmesser klei  ner als etwa 0,76 mm ist bzw. bei     unregelmässig          cyeformten    Drähten mit entsprechender Querschnitts  fläche hat sich gezeigt, dass diese Drähte einzeln genom  men nicht die erforderliche Festigkeit besitzen, so dass  eine ausserordentlich grosse Zahl derartiger Drähte in  die Schleifscheibe eingebettet werden muss, um die ins  gesamt erforderliche Verstärkung zu erzielen. Aus die  sem Grunde erscheint es zweckmässig, den Durchmes  ser des zur Bildung der an der Umfangsfläche der  Schleifscheibe nach aussen tretenden Verstärkungsele  mente verwendeten Drahtes zwischen etwa 0,76 und  3,3 mm zu wählen.  



  Statt, wie vorstehend beschrieben, aus Stahlstäben  oder Stahldraht,     können    sowohl die     ringförmigen    Ver  stärkungselemente als auch die im Randbereich der  Schleifscheibe eingebetteten Verstärkungselemente aus  einem     Glasfaserstrang    oder     -kabel    bestehen, der bzw.  das seinerseits wiederum aus einer Vielzahl von mit  einander verwobenen oder verschlungenen Schnüren ge  bildet ist, die wiederum aus einer Vielzahl von konti  nuierlichen feinen     Faserglasfäden    bestehen.

   Es besteht  aber auch die Möglichkeit, die     Stahlverstärkungsele-          mente    mit solchen     Glasfaserverstärkungselementen    zu  kombinieren.     Nachgewiesenermassen    haben feine Glas  fäden mit einem Durchmesser von annähernd 0,005 mm  eine Zugfestigkeit von etwa 31600     kp/cm2.   <B>Dement-</B>  sprechend besitzen     Glasfaserkabel,    die aus einer Viel-    zahl von jeweils wieder aus einer ganzen Anzahl von  einzelnen Fäden bestehenden Strängen oder Schnüren  gebildet sind, eine ausserordentlich hohe Zugfestigkeit,  die zwischen etwa 14100     kp/cm2    und<B>31600</B>     kp/cm2     liegt bzw.

   anders ausgedrückt, eine     Nettozugfestigkeit     von etwa 14l00     kp/cm2.    Ein aus Glasfaser und  Draht bestehender Strang 48 ist in     Fig.    20     dargestellt.     Dieser Strang besteht im einzelnen aus drei Glasfaser  strängen oder Schnüren 50, die ihrerseits wiederum  aus einer Vielzahl von zusammenhängenden, mitein  ander verwobenen oder verflochtenen Glasfäden gebil  det sind, in Verbindung mit drei aus hochwertigem  Stahl bestehenden Drähten 52.

   Bei einem zusammen  gesetzten Strang oder Kabel 48 von der in     Fig.    20  gezeigten Art, der bzw. das     entweder    nur aus     Glas-          fasersiträngen    50 besteht, in dem also     keime        Stahldrähte     52 eingearbeitet sind oder in den die     Stahldrähte    52  mit eingearbeitet sind, wird gewöhnlich vorzugsweise  derart vorgegangen, dass die einzelnen Stränge 50 mit  einander verwoben oder verflochten werden, so dass  ein Strang mit unregelmässiger Oberflächenausbildung  und entsprechend unterschiedlicher     Querschnittsfläche     erhalten wird.

   Zweck dieser Massnahme ist es, auf  diese Weise eine verbesserte mechanische Befestigung  oder Verankerung des Kabels oder Stranges im Schleif  material der Schleifscheibe zu erreichen, in das die  Verstärkung eingebettet werden soll.  



  Die Anzahl der die einzelnen Stränge 50 bildenden  Glasfäden sowie die Anzahl der zur Herstellung des       Glasfaserstranges    verwendeten Einzelstränge kann je  nach der gewünschten Zugfestigkeit des daraus herzu  stellenden Kabels gewählt werden. In ähnlicher Weise  kann auch die Anzahl und die Anordnung der mit den       Glasfasersträngen    50 verwobenen oder verflochtenen  Stahldrähte 52 je nach der gewünschten Gesamtfestig  keit zwischen 0 und jeder anderen     beliebigen    Zahl     liegen.     Wie jedoch bereits vorstehend ausgeführt, muss bei  Verwendung eines zusammengesetzten Kabels 48 von  der in     Fig.    20 gezeigten Art für ein Verstärkungsele  ment, das an der Schleiffläche der Schleifscheibe her  vortritt,

   der Durchmesser und die Anzahl der verwen  deten Drähte so gewählt werden, dass die Schleifwirkung  der Schleifscheibe durch die Verstärkung nicht beein  trächtigt wird.     Glasfaserschnüre,    die ausschliesslich aus  einer Vielzahl der Stränge 50     bestehen    oder aber aus  Glasfasern und Draht zusammengesetzte Gebilde ent  sprechend der Darstellung der     Fig.    20, haben sich als  zur Bildung der im Bereich der Mittelbohrung der  Schleifscheibe angeordneten kreisförmigen Verstär  kungsteile oder -ringe als ausserordentlich     zweckmässig     erwiesen.  



  Eine ganze Reihe typischer zufriedenstellender Ver  stärkungsnetzwerke, die entweder einzeln, vielfach oder  in Verbindung miteinander verwendet werden können,  sind in den     Fig.    2 bis 11 dargestellt. Die     Fig.    2 zeigt  ein Verstärkungsnetzwerk, bestehend aus dem kreis  förmigen Verstärkungselement oder -ring 40, der kon  zentrisch zur Bohrung 34 in der Schleifscheibe 30 ver  läuft und an dem eine Vielzahl U-förmiger Verstärkungs  elemente 54 mechanisch verankert ist, die von diesem  Ring radial nach aussen bis zur Umfangsfläche 32 der  Schleifscheibe verlaufen.

   Die Verstärkungselemente 54  sind dabei in jeweils im wesentlichen gleichen Winkel  abständen um den Ring 40 herum an diesem befestigt  und weisen an ihren Schenkeln eine unregelmässige       Aussenflächengestalt    auf wodurch der mechanische Zu-           sammenhalt    mit dem Schleifmaterial der Schleifscheibe  verbessert bzw. erleichtert wird.  



  Eine andere zufriedenstellende Ausführungsform  eines Verstärkungsnetzwerkes ist in     Fig.    3 dargestellt.  Hier sind die Schenkel 56 der U-förmigen Verstärkungs  elemente 58 jeweils mechanisch an einem Ring 57  verankert und verlaufen radial im Bogen in entgegenge  setzter Richtung entlang einer Linie nach aussen, die  im wesentlichen gemäss den Belastungslinien 44 verläuft,  die in     Fig.    3 gestrichelt angedeutet sind. Die Schenkel  56 der Verstärkungselemente 58 sind jeweils in ähnlicher  Weise in ihrer Oberflächenform unregelmässig gestal  tet, was die mechanische Verankerung im Schleifma  terial verbessern bzw. erleichtern soll.  



  Eine weitere Ausführungsform eines Verstärkungs  netzwerkes ist in den     Fig.    4 und 5 dargestellt. Es  handelt sich hierbei um einen Ring 60, der mit einer  Vielzahl von Perforationen 62 versehen ist, wie es am  deutlichsten aus     Fig.    5 hervorgeht. Durch diese Perfo  rationen 62 sind radial verlaufende Verstärkungsele  mente 64 hindurchgeführt, die an dem Ring, beispiels  weise unter Zuhilfenahme eines an den Innenenden  der Elemente 64 ausgebildeten verbreiterten     Kopfstük-          kes    66 mechanisch befestigt sind.

   Der Ring 60 verläuft  dabei konzentrisch zu der Bohrung 34 in der Schleif  scheibe 30,     befindet    sich jedoch in einem ausreichen  den Abstand von dieser, so dass die verbreiterten Kopf  teile 66 innen noch Platz finden.  



  Eine ähnliche Ausführungsform ist in     Fig.    6 bruch  stückweise dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist  ein mit einer Vielzahl von Perforationen 70 versehener  Ring 68 mit einer     Vielzahl    von radial verlaufenden     U-          förmig    ausgebildeten Verstärkungselementen 70 ver  bunden, die ihrerseits derart angeordnet sind, dass der  gekrümmte Verbindungsteil an der Innenfläche des Rin  ges entlanggeführt ist.  



  Eine weitere der Ausführungsform ist in den     Fig.    8  und 9 dargestellt. Hier ist ein kontinuierlich ausgebil  detes Verstärkungselement 78 vorgesehen, das aus einer  Vielzahl von einander überlappenden, in einer zur  Drehachse der Schleifscheibe senkrechten Ebene an  geordneten Schlaufen besteht. Die inneren Enden des  Elements 78 sind mechanisch mit einem Ring 80 ver  bunden, der konzentrisch zur Bohrung 34 in der Schleif  scheibe angeordnet ist. Der Umstand, dass sich die  einzelnen Schlaufen des Verstärkungselementes 78 ge  genseitig überlappen, ist am deutlichsten aus der     Fig.    9  ersichtlich. Diese Figur zeigt nämlich eine typische  Ausführung einer Schleifscheibe 30 mit zwei Verstär  kungsnetzwerken, die entsprechend axial im Abstand  voneinander im wesentlichen parallel zueinander liegen.

    Wie aus den     Fig.    8 und 9 weiter hervorgeht, sind die  einzelnen, das Verstärkungselement 78 bildenden Schlau  fen unterschiedlich gross ausgebildet, so dass die jeweils  äussersten Punkte der Verstärkungselemente bei der  allmählichen Abnutzung der Umfangsfläche 32 der  Schleifscheibe jeweils an unterschiedlichen Stellen her  vortreten.  



  Eine weitere Ausführungsform eines Verstärkungs  netzwerkes ist in den     Fig.    10 und 11 dargestellt. Es  handelt sich hierbei um einen konzentrisch zur Bohrung  34 in der Schleifscheibe 30 geführten Ring 82 und ein  spiralförmig gewundenes kontinuierliches Verstärkungs  element 84, das seinerseits aus einer Vielzahl von  jeweils im Winkel gegeneinander versetzten Schlaufen  besteht, die jeweils im wesentlichen in einem gleichen  Winkelabstand     voneinander    angeordnet sind und radial    im ringförmigen Randbereich der Schleifscheibe ver  laufen. Die durch das Verstärkungselement 84 gebilde  ten Schlaufen liegen jeweils in einer zu den Seiten  flächen der Schleifscheibe im wesentlichen quer ver  laufenden Ebene in zur Drehachse im wesentlichen  paralleler Richtung.

   Die einzelnen     Spiralschlaufen    kön  nen dabei im wesentlichen kreisförmig oder aber auch,  entsprechend der Darstellung der     Fig.    11, ellipsenför  mig ausgebildet sein. Der innere Teil der einzelnen  Schlaufen der Verstärkungselemente 84 wird unter der  Innenfläche des Ringes 82 hindurchgeführt, so dass  damit eine mechanische Verbindung erreicht     ist.    Im  übrigen verlaufen die Schlaufen von diesem Punkt aus  radial nach aussen bis zu jeweils von der Umfangsfläche  32 der Schleifscheibe 30 unterschiedlich entfernten Stel  len.    Um nun die Verstärkungselemente in dem die  Schleifscheibe bildenden Schleifmaterial mechanisch zu  verankern, sind die einzelnen Verstärkungselemente mit  entsprechenden Oberflächenunebenheiten versehen.

    Diese Unregelmässigkeiten erstrecken sich über die ge  samte Länge der Elemente, so dass sich die Querschnitts  fläche dieser Elemente jeweils entsprechend ändert und  dadurch zusätzlich zu der Haftwirkung zwischen den  Verstärkungselementen und dem Schleifmaterial auch  noch eine mechanische Halterung und Verankerung  der Verstärkungselemente in der Schleifscheibe gegeben  ist. Bestehen beispielsweise die Verstärkungselemente  aus einem     Glasfaserkabel    oder aus einem zusammen  gesetzten Gebilde von der Art des in     Fig.    20 gezeigten  Kabels 48, so sind die einzelnen Stränge des Kabels  derart miteinander verwoben oder verflochten, dass da  durch entlang der gesamten Länge desselben entspre  chende Oberflächenunregelmässigkeiten entstehen.

   Be  stehen die Verstärkungselemente dagegen aus einem  hochwertigen hartgezogenen getemperten Stahldraht, so  können entsprechende Oberflächenunregelmässigkeiten  dadurch erhalten werden, dass der Draht in der in den       Fig.    12 bis 15 dargestellten Weise verformt wird.  



  Die     Fig.    12 zeigt in diesem     Zusammenhange    einen  Draht 88 kreisförmigen Querschnitts, in dem eine Viel  zahl von Wellen ausgebildet ist, aufgrund derer die  mechanische Verankerung des Drahtes im Schleifma  terial verbessert und gleichzeitig verhindert wird, dass  sich Schleifscheibe und Verstärkungsteile voneinander  lösen und das Verstärkungselement in der Schleifscheibe  verrutscht. In ähnlicher Weise ist in     Fig.    13 ein Draht 89  dargestellt, der mit einer Art Kräuselung versehen ist,  durch die ebenfalls die mechanische Verbindung und  Verankerung des Verstärkungselementes im Schleifma  terial verbessert wird.

   Die     Fig.    14 schliesslich zeigt  eine weitere Ausführungsmöglichkeit für die Drahtge  staltung; es handelt sich hierbei um einen Draht 90,  dessen einzelne Abschnitte wechselweise in sich ver  formt sind, so dass sich jeweils Abschnitte 92 ellipti  schen Querschnittes an Abschnitte 94 kreisförmigen  Querschnittes anschliessen, mit denen sie     einstückig    zu  sammenhänäen.

   Eine     weitere        Möglichkeit        besteht    darin,  Drähte mit     unregelmässiger        Quersch.nittsform,        beispiels-          weise    verhältnismässig flach ausgebildete Drähte 96 zu  verwenden, die dann entsprechend der Darstellung der       Fig.    18 gekräuselt oder gekröpft sind.

   Bei Verwendung  von Drähten     finit    unregelmässiger     Querschnittsform    ist  darauf zu achten, dass die Drahtgrösse stets derart ge  wählt wird, dass die     Querschnittsfläche    des Drahtes  der     Querschnittsfläche    von Drähten mit kreisförmigem      Querschnitt mit einem Durchmesser zwischen '0,76 und  3,3 mm     entspricht.     



  Eine Reihe von Ausführungsbeispielen von zusätzli  chen Verstärkungsnetzen, die zusammen mit Verstär  kungsnetzwerken nach den     Fig.    2 bis 11 verwendet -wer  den können, ist in dien     Fig.    16 bis 19     gezeigt.    Die hier  dargestellten     Verstärkungsnetze    bestehen     jeweils    aus  einem kontinuierlichen Verstärkungselement, das zu  einem in Dreiecke unterteilten geometrischen -Gebilde  geformt ist, bei dem der grösste Teil der einzelnen Drähte  oder Stränge in einem Bereich verläuft, der zwischen  der Mittelbohrung der Schleifscheibe und einer ausser  halb der Mittelbohrung liegenden angenommenen zy  lindrischen Fläche liegt,

   die ihrerseits etwa bis zu einem  Drittel der radialen Tiefe der     Schleifscheibe    einnimmt  und konzentrisch zu der Mittelbohrung liegt. Die Schei  telpunkte des Verstärkungsnetzes liegen dabei auf einer  Höhe von mindestens etwa zwei     Dritteln    des     raddalen     Abstandes zwischen der Bohrung der Schleifscheibe  und dem Umfang derselben, so dass ein Verstärkungs  netz erhalten wird, das entweder einfach oder vielfach  in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Ver  stärkungsnetzwerken verwendet werden kann.  



  Um mit den     dreieckförmigen,    geometrisch unter  teilten Verstärkungsnetzwerken eine     maximale    Nutzwir  kung zu erzielen, wird eine Gestaltung bevorzugt, bei  der mindestens etwa die Hälfte der Draht- oder Strang  eleniente der Verstärkungsnetzwerke im Sehnenbereich  verläuft. Bei dieser Anordnung liegt der durch die  innerhalb des von der Mittelbohrung bis zu einer Höhe  von etwa einem Drittel der radialen Tiefe der Schleif  scheibe reichenden Teiles der Schleifscheibe liegenden  Segmente bestimmte Sehnenbereich noch innerhalb der  Klemmflansche 38, die entsprechend der     Fig.    1 die  Seitenflächen der Schleifscheibe übergreifen.  



  Ein weiteres Merkmal dieses Verstärkungsnetzwer  kes besteht darin, dass der grösste Teil der ausserhalb  des Sehnenbereiches liegenden Drähte oder Stränge in  einem Winkel von weniger als 90      zu        jedem    Radius  der Schleifscheibe liegt, so dass diese Teile niemals am  Aussenumfang der Schleifscheibe tangieren und die  Schleifwirkung der Schleifscheibe bei der allmählichen  Abnutzung derselben während des Betriebs nicht be  einträchtigen können.  



  Bei dem in     Fig.        36    dargestellten Ausführungsbei  spiel eines Verstärkungsnetzwerkes ist ein kontinuier  liches Verstärkungselement 98 zu     einem    in     zahlreiche     Dreiecke unterteilten geometrischen Gebilde verformt.

    Das Netzwerk besteht hierbei aus einer Vielzahl von  Sehnenelementen 100, und die Scheitelpunkte 102 der  Dreiecke ragen dabei radial nach aussen bis zu einem  mit 104 gekennzeichneten, gestrichelt angedeuteten  Kreis, der entweder dem Aussenumfang der     Schleif-          scheibe    entsprechen kann oder eine zur     Mittelbohrung     der Schleifscheibe konzentrische     zylindrische    Fläche dar  stellt, die vom Aussenumfang der Scheibe in einem  Abstand bis zu etwa einem Drittel der radialen Höhe  der Schleifscheibe liegt.  



  Um mit dem in     Fig.    16     dargestellten    Verstärkungs  netzwerk die gewünschte Nutzwirkung zu     erzielen,    ist  es nicht erforderlich, dass sämtliche Scheitelpunkte oder  Spitzen 102 vom Mittelpunkt der Schleifscheibe in ein  und demselben radialen Abstand liegen.

   Gegebenenfalls  können die Scheitelpunkte 102 auch innerhalb eines  ringförmigen Bereiches gegeneinander versetzt sein, der  zwischen dem Aussenumfang der Schleifscheibe und  einer angenommenen zylindrischen Fläche     liegt,        die       ihrerseits vom Aussenumfang etwa um ein Drittel der  radialen Tiefe der Schleifscheibe entfernt liegt, so dass  die verschiedenen Scheitelpunkte des Verstärkungsnetzes  bei der allmählichen Abnutzung der Schleifscheibe an  verschiedenen Stellen hervortreten.

   Die Sehnenelemente  100 übergreifen bzw. überschneiden sich gegenseitig  und verlaufen im wesentlichen     tangential    zu einer durch  den gestrichelt angedeuteten Kreis 106 angezeigten zy  lindrischen Fläche, die durch die einzelnen Sehnen be  stimmt ist, so dass die     einzelnen    tangierenden Segmente  108 einen inneren Ring 110 bilden, wodurch das kreis  förmige Verstärkungselement des gleichzeitig verwen  deten Verstärkungsnetzwerkes nach     Fig.    2 bis 11 schwä  cher dimensioniert werden kann.

   Bei dem in     Fig.    16  gezeigten Verstärkungsnetzwerk verlaufen die Sehnen  elemente 100 jeweils zwischen zwei Punkten auf dem  gestrichelt gezeigten Kreis 104, wobei sie einen Kreis  bogen von<U>1121/.1</U> abschneiden, und die einander be  nachbarten Scheitelpunkte oder Spitzen 102 liegen in  einem Winkelabstand von annähernd     221/2         vonen-          ander    entfernt.  



  Eine andere Ausführungsform eines geometrischen       Dreieckmusters    ist in     Fig.    17 dargestellt. Hier ist ein  kontinuierliches Verstärkungselement 112 in Form einer  Vielzahl     von    Sehnenabschnitten 114 derart     geformt     bzw. gebogen, dass acht Scheitelpunkte 116 entstehen,  die radial bis zu einer Stelle nach aussen ragen, an der  sie alle etwa in ein und demselben Winkelabstand von  einander     entfernt    auf einem mit<B>118</B> bezeichneten Kreis  liegen.

   Ein Sehnenteil 120 der einzelnen Sehnenab  schnitte 114 liegt dabei jeweils     tangential    an einem  punktiert     angedeuteten        inneren    Kreis 122 an, so dass  diese Teile 120 einen Sehnenring 124 bilden, der den  gleichen Zweck besitzt wie der Ring 110 nach     Fig.    16.  Bei dem in     Fig.    17 gezeigten besonderen geometrischen  Dreiecksmuster eines Verstärkungsnetzwerkes sind die  einzelnen einander benachbarten Scheitelpunkte 116 je  weils um einen Winkel von 45' voneinander entfernt,  und die Sehnenabschnitte 114 schneiden vom Aussen  kreis 118 ein Kreissegment von     135''    ab.  



  Eine weitere     Ausführungsform        eines    derartigen als       Dreieckmuster    ausgebildeten Verstärkungsnetzwerkes ist  in     Fig.    19 dargestellt. Hier sind die durch die Sehnen  abschnitte 128 eines     kontinuierlichen    Verstärkungsele  ments 130     gebildeten    Scheitelpunkte 126 jeweils in  einem Winkel von     221/2     zueinander angeordnet, ähnlich  wie es auch bei der in     Fig.    16 gezeigten Ausführungs  form der Fall ist.

   Die einzelnen Sehnenabschnitte 128  schneiden jedoch von einem äusseren     punktiert    ange  deuteten und mit 132 bezeichneten Kreis einen Bogen  von     1571,.Ä     statt von     1121/21    ab. Infolge dieser An  ordnung wird durch die Sehnenteile 136 ein innerer  Sehnenkreis 134 gebildet, dessen Durchmesser kleiner  ist als derjenige der     Sehnenkreise   <B>110</B> und 120 gemäss  den     Fig.    16 und 17.

   Wie ersichtlich, kann das geome  trische     Dreiecksmuster    jeweils derart gewählt werden,  dass ein Sehnenkreis mit genau demjenigen Durchmesser  erhalten wird, der dem Durchmesser der durch die  Schleifscheibe verlaufenden Mittelbohrung entspricht,  so dass     die    gewünschte Verstärkungswirkung erzielt  wird, bei gleichzeitiger Entlastung des     kreisförmigen     Verstärkungsringes eines parallel verwendeten Netzes  nach den     Fig.    2 bis 11.  



  Es ist nicht notwendig, dass sämtliche Sehnenele  mente entsprechend den     Fig.    16, 17 und 19     tangential     an     einem    Innenkreis entlang verlaufen. Voraussetzung  für die Erzielung der gewünschten     Verstärkungswirkung         ist lediglich, dass sämtliche Sehnenelemente innerhalb  des Bereiches liegen, der sich von der Mittelbohrung  der Schleifscheibe bis zu einer Höhe von etwa einem  Drittel der radialen Tiefe der Schleifscheibe erstreckt.

    Die     Scheitelpunkte    dagegen sollten mindestens um     einen     Abstand nach aussen ragen, welcher etwa zwei Drittel  der radialen Tiefe der Schleifscheibe entspricht, so dass  sie in der Nähe des Umfanges oder am Umfang der  Schleifscheibe zu liegen kommen. Die     einzelnen    Ver  stärkungsnetze können dabei jeweils gesondert vonein  ander oder in vielfacher Anordnung über- bzw. neben  einander eingesetzt werden. Es besteht jedoch auch die       Möglichkeit,    aus ihnen ein zusammengesetztes Ver  stärkungsnetz von der in     Fig.    18 schematisch darge  stellten Art herzustellen.

   Das in     Fig.    18 gezeigte, in  Dreiecke unterteilte     geometrische        Gebilde        besteht    aus  mehreren     übereinandergelegten    Einzelgebilden. Es han  delt sich hierbei um zwei Gebilde von der in     Fig.    17  gezeigten Art und um ein Gebilde von der Art gemäss  der     Fig.    16. Die drei Netze sind konzentrisch zuein  ander übereinander angeordnet und sind aus einem  einzigen kontinuierlichen Verstärkungselement 138 ge  bildet.

   Wie ersichtlich,     bilden    die Sehnenteile der Seh  nenabschnitte 140 zwei zueinander     konzentrisch    ange  ordnete     Sehnenringe        110a    und 124a, die den Sehnen  ringen 110 und 124 der in den     Fig.    16 und 21 dar  gestellten Ausführungsformen entsprechen. Die durch  die Sehnenabschnitte 140 gebildeten Scheitelpunkte 142  sind so weit radial nach aussen geführt, dass sie kurz  unterhalb der     Aussenumfangsfläche    32 der Schleifscheibe  enden, die in gestrichelten Linien angedeutet ist.

   Die  Sehnenringe 110a und 124a liegen konzentrisch um  die Bohrung der     Schleifscheibe        innerhalb    desjenigen  Bereiches, der von der Bohrung bis zu etwa einem  Drittel der radialen Tiefe der Schleifscheibe reicht.  



  Die     kontinuierlichen        Versrärkungsielemente.    aus  denen das in den     Fig.    16 bis 19 dargestellte     geomnebrische     Gebilde hergestellt ist, können jeweils aus einem zu  sammengesetzten Kabel 48 von der in     Fig.   <B>26</B> gezeigten  Art oder aber aus einem dem Kabel 48 ähnlichen     Gias-          faserstrang    oder     -kabel    bestehen, bei dem jedoch die  Drähte 52 wegfallen.  



  Die jeweils zweckmässigste Anordnung, Grösse und  Anzahl der zur Verwendung gelangenden Verstärkungs  elemente sowie auch die Anzahl der zur Verstärkung  des     Schleifscheibenmaterials    eingesetzten Verstärkungs  netzwerke lassen sich bei Zugrundelegung der folgen  den mathematischen Analyse verhältnismässig genau be  stimmen. Bei der Ermittlung der erforderlichen Ver  stärkung bleibt bei den Berechnungen die Eigenfestig  keit des Schleifmaterials selbst     unberücksichtigt,    die       üblicherweise        durchschnittlich    mit einer Festigkeit von  422     kp/cm2    angenommen werden kann.

   Es werden  also die üblichen mathematischen Werte ermittelt, so  dass ein     bestimmter        Sicherheitsfaktor    gegeben ist. Die       Querschnittsfläche    eines kreisförmig ausgebildeten Ver  stärkungselementes oder     -ringes    bzw. einer Vielzahl der  artiger Ringe, die erforderlich sind, um der an der  Schleifscheibe bei hohen     Umfangsgeschwindigkeiten    an  greifenden Zugbeanspruchung zu widerstehen, lässt sich  gemäss der folgenden Gleichung errechnen:  F = 3,4 X     10-'        bdr    V2 (1-     a3).     Dabei ist:

    F = die     Kraft    in Kilogramm,  b - die Breite der     Schleifscheibe        in    Zentimeter,    d - das spezifische Gewicht der Schleifscheibe       (g/cm3),     V - die     Aussenumfangsgeschwindigkeit    der Schleif  scheibe     (m/min),     r - der Aussenradius der Schleifscheibe in cm,  a = das Verhältnis des Radius der Innenbohrung der  Schleifscheibe zum Radius ihres Aussenumfanges.

    Für     eine    typische Schleifscheibe mit einem Aussen  durchmesser von 61 cm,     einer    Mittelbohrung mit einem  Durchmesser von 30,5 cm, einer Dicke von 7,6 cm  und einem spezifischen Gewicht von 3     g/cm3    sind  die bei unterschiedlicher     Aussenumfangsgeschwindigkeit     an der Schleifscheibe angreifenden     Berstkräfte    in der  nachstehenden Tabelle angegeben:

    
EMI0007.0053     
  
    Aussenumfangsgeschwindigkeit <SEP> Berstkraft
<tb>  (Meter/min) <SEP> (kg)
<tb>  3660 <SEP> <B>7720</B>
<tb>  4520 <SEP> 12000
<tb>  5490 <SEP> <B>17250</B>
<tb>  7320 <SEP> <B>30900</B>       Da die aus getempertem Stahl bestehenden Drähte  und Stäbe der     vorbeschriebenen    Art sowie auch die  aus einer Vielzahl von miteinander verwobenen oder       verflochtenen    Strängen hergestellten     Glasfaserstränge     oder     -kabel,    deren Einzelstränge wiederum jeweils aus  einer Vielzahl von kontinuierlichen Glasfäden bestehen,  einer Zugbeanspruchung von mindestens etwa 14 100 kp/       cm2    standhalten können,

   würden ein oder mehrere  kreisförmige Verstärkungselemente von der Art der in       Fig.    2 bis 11 dargestellten     Ringe    oder Reifen und  gegebenenfalls der Sehnenkreise oder -ringe der mit  einer geometrischen Dreiecksunterteilung ausgebildeten  Verstärkungsnetze von der in     Fig.    16 bis 19 gezeigten  Art, bestehend entweder aus Glasfasern oder aus Glas  fasern in Verbindung mit Draht oder aus einem Draht  oder einer Drahtwendel mit einer Gesamtquerschnitts  fläche von annähernd 1,1     cm2    ausreichen, um eine  gesprungene Schleifscheibe bei einer Umfangsgeschwin  digkeit von 7620     m/rnin        zusammenzuhalten.    Daraus       ergibt    sich,

   dass drei Windungen 45 von der     in        Fig.    7  gezeigten Art, die jeweils aus 23 Windungen     eine-.s@        ge-          temperten    hochwertigen Drahtes mit einem Durchmes  ser von 2 mm bestehen,     eine    gesprungene Scheibe mit  den vorstehend angegebenen Abmessungen bis zu einer  Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 7600     m/min     zufriedenstellend zusammenhalten können.  



  Des weiteren kann mathematisch nachgewiesen wer  den, dass die     infolge    der Zentrifugalkräfte an einer  Schleifscheibe angreifenden Belastungen radial vom Au  ssenumfang nach innen zum Mittelpunkt der Schleif  scheibe hin progressiv zunehmen. Dies kann dadurch  bestimmt werden, dass die auf ein durch jeweils zwei  vom Mittelpunkt der Schleifscheibe aus verlaufende  und an der     Aussenumfangsfläche    derselben jeweils in  einem Abstand von einem Zentimeter voneinander be  findliche Radien bestimmtes Segment der Schleifscheibe  einwirkende     Kraft    errechnet wird.

   Die Berechnung der  auf dieses Segment ausgeübten Kraft kann unter Zuhilfe  nahme der folgenden Gleichung vorgenommen werden,  die der vorstehend     benutzten    Gleichung ähnlich ist,  bei der jedoch der Aussenradius r der Schleifscheibe  nicht berücksichtigt wird:  F = 3,4 X     10-'        bd        V2        (1-aj).         Für eine Schleifscheibe, deren Abmessungen und  Zusammensetzung derjenigen des vorstehend genannten  Beispieles entspricht, lässt sich die Anzahl der ausser  halb des kreisförmigen Verstärkungselementes oder       -ringes    im Sehnenbereich der Schleifscheibe erforder  lichen Verstärkungselemente unter Zugrundelegung der  vorstehenden Formel errechnen.

   So sei beispielsweise  zur Bestimmung der Anzahl der U-förmig ausgebildeten  Verstärkungselemente 54, die bei Verwendung eines  Verstärkungsnetzwerkes von der in     Fig.    2 dargestellten  Art erforderlich ist, angenommen, dass die einzelnen  Elemente aus einem Stahldraht mit einem Durchmesser  von 0,79 mm oder 3,3 mm und mit einer maximalen  Zugfestigkeit von 14 100 und 17 600     kp/cm2    beste  hen.

   Die so errechneten Ergebnisse sind in der nach  stehenden Tabelle jeweils für unterschiedliche Aussen  umfangsgeschwindigkeiten der Schleifscheibe angegeben;  es wird mit diesen Elementen eine     zufriedenstellende     Verstärkung des Schleifmaterials erzielt:  
EMI0008.0005     
  
    Anzahl <SEP> der
<tb>  Umfangsgeschwindigkeit <SEP> erforderlichen <SEP> U-förmigen
<tb>  (m/min) <SEP> Verstärkungselemente
<tb>  (14100 <SEP> kp/cm2) <SEP> (17 <SEP> 600 <SEP> kp/cm=)
<tb>  3660 <SEP> 163 <SEP> 142
<tb>  4520 <SEP> 255 <SEP> 221
<tb>  5490 <SEP> 365 <SEP> 316
<tb>  7320 <SEP> 6$0 <SEP> 567       Es sind hartgezogene, aus getempertem Stahl be  stehende Drähte sowie     Glasfaserstränge    oder     -kabel     erhältlich,

   deren Zugfestigkeit bis zu 14100     kp/cm2     beträgt. Bei Verwendung von     Glasfaserkabeln,    Stahl  drähten oder von aus miteinander verwobenen Glas  fasern und Drahtkabeln bestehenden Gebilden mit einer  Zugfestigkeit von 17 600     kg/cm'    kann eine entspre  chende Verminderung der Gesamtzahl der für die ein  zelnen in der Tabelle aufgeführten Umfangsgeschwindig  keiten erforderlichen Verstärkungselemente erzielt wer  den.  



  Die vorstehende mathematische Ermittlung kann  ohne weiteres für jedes der einzelnen     in    den Zeichnun  gen gezeigten und beschriebenen geometrisch ausgebil  deten Verstärkungselemente     angewandt        werdien,    so     d@ass     jeweils ein Netzwerk erhalten wird, das zur Verstärkung  einer Schleifscheibe bestimmter Grösse und Zusammen  setzung bei einer ganz bestimmten     Sollbetriebsgeschwin-          digkeit    geeignet ist.

   Die     vorbeschriebenen    Verstärkungs  einlagen können dabei jeweils aus einer Vielzahl ein  und desselben Typs eines Verstärkungsnetzwerkes be  stehen oder aber auch abwechselnd aus Schichten unter  schiedlicher Verstärkungsnetzwerke gebildet sein, die  jeweils im Abstand parallel zueinander angeordnet sind.  Ein typisches zusammengesetztes Netzwerk, das aus  einem Netzwerk 141 der in     Fig.    2 gezeigten Art und  einem daneben angeordneten, in Dreiecke unterteilten  Netz 143 der in     Fig.    16 gezeigten Art besteht, ist in       Fig.    23 gezeigt.  



  Die in     Fig.    2 bis 11 dargestellten verschiedenen  Verstärkungsnetzwerke können     zweckmässigerweise    zu  einem zusammenhängenden Netzwerk geformt werden;  dies geschieht dadurch, dass eine Vorrichtung der in       Fig.    21 gezeigten     Art    verwendet wird. Diese Vorrich  tung besteht aus einer Basis 144, die mit einer Viel  zahl von Winkelstücken 146 bestückt ist. An den oberen    Kanten dieser Winkelstücke sind Schlitze ausgebildet,  die zur Aufnahme des inneren kreisförmigen Verstär  kungsringes 40 eines Verstärkungsnetzwerkes von der  in     Fig.    2 dargestellten Art bzw. eines Aussenringes 148  dienen, auf dem eine Vielzahl von Klammern<B>150</B>  unter Zuhilfenahme der Federn 152 federnd angebracht  ist.

   Die jeweils gewünschte Zahl     U-förmiger    Verstär  kungselemente 54 wird mechanisch verankert, was bei  spielsweise     in    der Weise geschieht, dass sie um den  Verstärkungsring 40 herumgewickelt oder -gedreht wer  den; dann werden sie radial nach aussen geführt, wo  ihre Enden in einem entsprechenden radialen Abstand  durch die Klammern<B>150</B> sicher festgehalten werden.  Die Verstärkungselemente 54 sowie der Verstärkungs  ring 40 können dann anschliessend mit einem entspre  chenden Klebemittel besprüht oder bepinselt werden,  so dass das Verstärkungselement sicher am Ring be  festigt ist und mit diesem ein fest zusammenhängendes  Verstärkungsnetzwerk bildet, das in einfacher Weise  zu handhaben ist und zur Herstellung der Schleifscheibe  in die entsprechende Form eingelegt werden kann.

   Für  diese Zwecke geeignete Klebemittel sind in Fachkreisen  allgemein bekannt. Es kann sich hierbei um Bindemittel,  wie beispielsweise     Epoxy-Polyester-    und     Phenolharze     handeln. Wahlweise besteht auch die Möglichkeit, an  den einzelnen Kontaktstellen zwischen dem Verstär  kungselement 54 und dem Ring 40 eine starre Verbin  dung, beispielsweise durch Punktschweissen, Hart- oder  Weichlöten oder dergleichen, herzustellen.  



  Verstärkungsnetze, die aus dem in einzelne Dreiecke  unterteilten geometrischen Muster entsprechend der Dar  stellungen der     Fig.    16 bis 19 bestehen, können zweck  mässigerweise unter Zuhilfenahme einer in     Fig.    22 ge  zeigten Vorrichtung hergestellt werden; diese besteht  aus einer Basis 154, auf der eine Vielzahl von nach  oben ragenden Zapfen oder Dübeln 156 befestigt sind,  um welche ein kontinuierliches Verstärkungselement  158 derart herumgewickelt werden kann, dass das ge  wünschte     geometrische    Dreiecksmuster entsteht.

   Gege  benenfalls kann ein derartiges Verstärkungsnetzwerk  jedoch auch noch versteift werden, was insbesondere  dann notwendig ist, wenn für das kontinuierliche Ver  stärkungselement 158     Glasfaserkabel    verwendet wer  den. Die Versteifung wird dann in der Weise vorge  nommen, dass ein entsprechendes, sich verfestigendes  Harz auf das so durch Wickeln erhaltene Netzwerk auf  gebracht wird. Auch hier wieder kommen Harze der       vorbeschriebenen    Art     in    Frage, wobei lediglich darauf  zu achten ist, dass sich die entsprechenden Harze mit  dem zur Herstellung des Schleifmaterials der Schleif  scheibe verwendeten Bindemittel vertragen.

   Bei Ver  wendung von     Glasfaserverstärkungselementen    wird im  allgemeinen vorzugsweise ein Schichtmittel auf die Ober  fläche des     Glasfaserstranges    aufgebracht; für diesen  Zweck geeignete Substanzen sind beispielsweise     Epoxy-          silane    oder     modifizierte        Silane,    die mit dem Bindemittel  der Schleifscheibe gut verträglich sind und gleichzeitig  eine bessere.     Imprägnierbarkeit    und     Netzbarkeit    der       Bindeharze    bedingen.  



  Das bzw. die so erhaltenen Verstärkungsnetzwerke,  welche jeweils die gewünschte Gestalt besitzen und  gegebenenfalls noch zusätzlich versteift sind, lassen sich  ohne weiteres im Körper einer Schleifscheibe unter  bringen. Es kann dies durch jedes beliebige,     in    Fach  kreisen     wohlbekannte    Verfahren, beispielsweise durch  Kaltpressen, Heisspressen oder vorzugsweise durch ein       Verdrängungsformverfahren,    geschehen.

   Das Verdrän-           gungsformverfahren    besitzt den Vorteil, dass zur Her  stellung des Schleifkörpers keine übermässig hohen  Druckwerte erforderlich sind und dass ausserdem die  Gefahr einer Verformung der Verstärkungsnetzwerke       irfolge    der     Einwirkung    der beim Heiss- und     Kältpressver-          fahren    erforderlichen doch verhältnismässig hohen  Druckwerte ausgeschlossen ist.  



  Eine mit einer aus einem oder mehreren Verstär  kungsnetzwerken bestehenden Einlage versehene Schleif  scheibe enthält im allgemeinen zwischen 40 und  64     VolA        Schleifkörner    und zwischen. etwa 36 und  60     VolA        Bindesubstanz    einschliesslich verschiedener  Mengen von Harzen, Füllstoffen, Weichmachern der  Verstärkungseinlage, Poren und anderer Zusätze. Die  durch die erfindungsgemässen Verstärkungsnetzwerke  erzielte Verbesserung wird dabei ganz unabhängig davon  erreicht, welcher besondere Typ an herkömmlichen  Schleifkörnern, Bindeharzen, Füllstoffen usw. Verwen  dung findet.

   Als Schleifkörner kommen beliebige be  kannte Schleifmaterialien, beispielsweise     Silikonkarbid,          Borkarbid,        Tantalkarbid,        Wolframkarbid    oder andere  harte Metallkarbide sowie auch Aluminiumoxyd,     Dia-          mantsplitter,    Glas, Quarz,     Granat    und     dergleichen,    in  Frage.

   Zusätzlich können auch noch die bekannten  Füllsubstanzen, beispielsweise pulverisierter     Kryolith-          Feldspat,        Eisenoxyd    und     andere    Substanzen,     zugegeben     werden, die     inert    sind Ober aber die Schleifeigenschaf  ten weiter verbessern. Bei Verwendung einer     Furfural-          dehyd    enthaltenden Bindesubstanz wird für gewöhnlich       vorzugsweise    Kalk als     Füllmittel    zugegeben.  



       Unter    die zur     Herstellung    des     Schleifsch@eibenm          materials        zweckmässigerweise        verwendbaren    Bindemittel  fallen u. a. auch die     wärmehärtbaren    Harze, d. h. die  jenigen Harze, die unter der Einwirkung von Wärme  erhärten und eine harte feste Bindung herstellen.

   Es  handelt sich hierbei u. a. um     Phenolaldehydharze,        Kre-          solaldehydharze,        Resorcinolaldehydharze,        Harnstoffal-          dehydharze,        Melaminformaldehydharze,        Furfurylalko-          holharze    und dergleichen sowie um deren Gemische.  Von den vorgenannten Bindemitteln findet vorzugsweise  das Kondensationsprodukt von Phenol selbst mit For  maldehyd Verwendung.  



  Bei den zur Herstellung von Schleifscheiben ange  wandten Heiss- oder     Kaltpressverfahren    werden die  Schleifkörner     im        allgemeinen    mit einem     L7berzug    aus  einem entsprechenden Harz, beispielsweise     Phenolal-          dehydharz    im A -Zustand, entweder in     pulverförmiger     oder in flüssiger Form versehen;     zusätzlich    dazu wer  den ausserdem die gewünschten Mengen an Füllsub  stanzen und Weichmachern zugegeben.

   Die so erhal  tenen, mit einem Überzug versehenen     Schleifkörner    wer  den um ein Verstärkungsnetz herum angeordnet und  mit einem Druck von mindestens 315 bis 450     kp/cm           kaltgepresst.        Anschliessend    wird die so vorgeformte  Schleifscheibe bei erhöhter Temperatur gehärtet. Wahl  weise besteht jedoch auch die     Möglichkeit,    das Gemisch  selbst auf eine bestimmte Temperatur zu erhitzen und  es dann anschliessend heiss zu pressen, wobei das     Harz     zunächst teilweise in der Form     aushärtet    und sich die  endgültige Aushärtung daran anschliesst.  



  Beim     Verdrängungsverfahren    wird mit Hilfe     eines     Druckunterschiedes eine vollständige     Durchdringung.    und       Füllung    der das     Versroärkungsn!etzwerk        einbettenden          Schleifkornschicht    erreicht; es     kann    hierbei in. der Weise  vorgegangen werden, dass entweder an der     aus    Binde  substanzen und     Schleifkörnern    bestehenden     Schicht    ein  Druckunterschied angelegt oder aber     die    Zentrifugal-    kraft zur Einwirkung gebracht wird.

   Ein besonderes  Ausführungsbeispiel     einer        geeigneten    Form ist in     Fig.    24  und 25 dargestellt. Es wird hierbei nämlich ein Vakuum  angelegt, so dass auf die     Schleifkornschicht    ein Druck  unterschied zur Einwirkung gelangt und die gesamte       Schleifkornschicht    vollständig von einem flüssigen Bin  demittel durchdrungen wird. Wie aus den Zeichnungen  hervorgeht, besteht die Vorrichtung aus einer Grund  platte 160, die über einer Vakuumkammer<B>162</B> ange  bracht ist, welche ihrerseits unter Zuhilfenahme einer  um ihre obere Kante herumgelegten Dichtung 164 ab  gedichtet ist.

   An die Kammer 162 ist ein Rohr 166  angeschlossen, über das ein Vakuum an die Kammer  162 angelegt werden kann, so dass die Luft durch eine  Vielzahl von Bohrungen 168 durch die Grundplatte  160 nach unten angesaugt wird. Ein äusserer, ringför  miger, aufklappbarer Formteil<B>170</B> ist auf der Grund  platte     konzentrisch    zu einem zylindrischen Kern 172  angebracht, der seinerseits vorzugsweise mit einer Fa  serumhüllung 174 versehen ist, so dass das Bindemittel  nicht an dem Kern festhaften kann.  



  Ein aus einem ziemlich grobmaschigen Drahtgebilde  bestehender Haltering 176 ist oberhalb der Bohrungen  168 auf die Grundplatte aufgelegt, über der wiederum  ein Sperring 178 liegt, der zwar luftdurchlässig ist,  jedoch die Bindesubstanz nicht     hindurchtreten    lässt.  Als Sperringe kommen     zweckmässigerweise    Ringe aus       Presspappe,    Filterpapier und dergleichen in Frage.  



  Wie aus     Fig.    24 hervorgeht, wird die Form in der  Weise aufgefüllt, dass zunächst einmal eine mit dem  Bezugszeichen 180     gekennzeichnete    dünne Schicht aus       Schleifkörnern    auf den Sperring 178 aufgebracht wird;  auf diese Schicht wird dann ein Verstärkungsnetzwerk  141 und anschliessend ein Verstärkungsnetzwerk 143  sowie ein weiteres Verstärkungsnetzwerk 141 von der  in     Fig.    23 gezeigten Art aufgelegt. Daraufhin wird noch  mals     Schleifmaterial        in    die Form eingefüllt, bis die  Verstärkungsnetzwerke vollständig in dieses     Material     eingebettet sind.

   Die Schleifkörner können in der Form  festgestampft werden, jedoch besteht auch die Möglich  keit,     die        gesamte    Formanordnung in eine     Vibrations-          bewegung        zu    versetzen, so dass die zwischen den einzel  nen Verstärkungselementen verbliebenen freien Zwi  schenräume vollständig ausgefüllt werden. Im Anschluss  hieran wird zunächst ein Bindegemisch<B>182</B> unmittelbar  auf. die Oberfläche der Schleifschicht 180 entsprechend  der Darstellung der     Fig.    25 aufgegeben und ein Vakuum  an die Kammer 162 angelegt.

   Dies hat zur Folge, dass  das Bindegemisch 182 nach unten gesogen wird und  die zwischen den Schleifkörnern und dem Verstärkungs  netzwerk noch verbleibenden Zwischenräume durch  dringt. Die Luft wird durch den Sperring<B>178,</B> die  Bohrungen 168 in der Grundplatte und durch das  Rohr 166 aus der Kammer 162 abgesaugt. Das Vakuum  wird so lange angelegt, bis das Bindegemisch die poröse  Masse der Schleifscheibe vollständig durchdrungen hat.       Anschliessend    wird .das Material erhitzt, so dass das  Bindemittel aushärtet und sich versteift.  



  Die Viskosität des     Bindemittels    kann     zwischen    etwa  500 und 20000     cP        liegen.    Die Aufbringung     bzw.    Ein  bringung des Bindemittels kann bei Raumtemperatur  oder aber     auch    bei erhöhter Temperatur bis zu etwa  177  C in Verbindung mit einer     Vorerhitzung    des  Schleifgemisches und der Verstärkungsnetze in der Form  erfolgen. Nach Beendigung der Härtung des Bindege  misches wird das äussere Formband 170 abgenommen       und    die so erhaltene, in sich feste Schleifscheibe vom      Kern 172 gelöst, so dass nunmehr eine fertige Schleif  scheibe vorliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verstärkte Schleifscheibe aus einem Schleifmaterial körper mit einem darin eingebetteten Verstärkungsnetz werk, welches eine Anzahl sich von einer konzentrisch zum Aussenumfang der Schleifscheibe angeordneten in neren ringförmigen Begrenzung nach aussen erstreckende Verstärkungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente aus hochwertigem Stahl draht oder aus Glasfasersträngen oder aus miteinander verwobenen Kombinationen derselben bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleifscheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die innere ringförmige Begrenzung durch ein Ringelement gebildet wird und d@ass die Verstärkungselemente, die sich von diesem Ringelement nach aussen erstrecken, an ihrer inneren Seite mit dem Ringelement mechanisch in Eingriff stehen. 2.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente eine un regelmässige Oberflächenausbildung aufweisen und aus Draht bestehen mit einer Zugfestigkeit von mindestens 14100 kp/cm2 und einen Durchmesser zwischen 0,76 und 3.3 mm bzw. aus einem Glasfaserstrang, der aus einer Vielzahl von Glasfaserschnüren besteht, die ihrer seits wiederum jeweils aus einer Vielzahl von feinen kontinuierlichen Glasfäden oder miteinander verwo benen Kombinationen derselben gebildet sind. 3.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente (72) U- förmig ausgebildet und im Bereich ihrer Biegung me chanisch mit dem Ringelement (68) verbunden sind und dass sie vom Ringelement (68) aus in mindestens annähernd gleichen Winkelabständen zum Radius durch den Scheitel bis in die Nähe des Aussenumfanges (32) der Schleifscheibe verlaufen. 4. Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement aus einem Spiral- seil aus hochwertigem Stahldraht besteht, der eine Zug festigkeit von mindestens 14100 kp/cm2 und einen Durchmesser zwischen 0,76 und 3,3 mm besitzt. 5.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente fest mit dem Ringelement verbunden sind und ein damit fest zusammenhängendes Netzwerk bilden. 6. Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente aus ge kräuseltem hochwertigem Stahldraht mit einem Durch messer zwischen 0,76 und 3,3 mm und einer Festigkeit von mindestens 14 100 kp/cm' bestehen. 7. Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente aus einem Glasfaserstrang, bestehend aus einer Vielzahl von miteinander verflochtenen, jeweils wiederum eine Vielzahl von kontinuierlichen Glasfäden aufweisenden Glasfaserschnüren, gebildet sind. B.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkel der U-förmig ausge bildeten Verstärkungselemente (56) in einer im wesent lichen parabolischen Kurve mit radial gerichteter Achse einander entgegengesetzt nach aussen verlaufen und an ihrem Ende den Umfang der Schleifscheibe annähernd tangieren. 9. Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement aus einem kreis förmigen Stahlring (68) besteht, der eine Vielzahl von Öffnungen (70) besitzt, und dass die Verstärkungsele mente (64) derart durch die Öffnungen hindurchgeführt sind, dass sie mit dem Ring mechanisch verbunden sind und von diesem als im allgemeinen radial gerichtete Gebilde nach aussen zum Umfang der Schleifscheibe verlaufen. 10.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk ein festes kreisför miges, zum Aussenumfang (32) der Schleifscheibe im wesentlichen konzentrisch im Abstand davon angeordne tes Ringelement (80) sowie ein kontinuierliches Ele ment (78) aufweist, das eine unregelmässige Oberflächen ausbildung besitzt und eine Vielzahl von je eine radial verlaufende Mittelachse aufweisenden, einander über lappenden Schlaufen als Verstärkungselemente bildet, wobei die inneren Teile der Schlaufen mit dem Ring element mechanisch in Eingriff stehen. 11.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen des Elementes (78) eine unterschiedliche Grösse aufweisen, so dass ihre äusseren Enden jeweils in unterschiedlichen Abständen vom Aussenumfang (32) der Schleifscheibe liegen. 12. Schleifscheibe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das kontinuierliche Element aus einem gekräuselten, harbgezogen en, ölgetemperten Stahl draht mit einem Durchmesser zwischen 0,76 und 3,3 mm und einer Zugfestigkeit von mindestens 14 100 kp/cm2 besteht. 13.
    Schleifscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verstärkungselement (84) eine unregelmässige Oberflächenausbildung besitzt und zu einem spiralförmig gewundenen Gebilde, bestehend aus einer Vielzahl von Schlaufen mit radialer Mittel achse, gewickelt ist, wobei die Ebene der Schlaufen im wesentlichen quer zur Rotationsebene der Schleif scheibe liegt und das spiralförmige Verstärkungselement zwischen dem die innere ringförmige Begrenzung bil denden kreisförmigen Ringelement und dem Aussen umfang der Schleifscheibe angeordnet ist und mit seinen inneren Teilen mechanisch mit dem Ringelement in Eingriff steht. 14.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein kontinuierliches Element eine unregelmässige Oberflächenausbildung besitzt und zick- zackförmig gebogen ist, wobei die damit gebildeten im allgemeinen radial gerichteten Verstärkungszacken in einer zur Drehachse der Schleifscheibe im wesentlichen senkrechten Ebene angeordnet sind und zwischen dem Aussenumfang der Schleifscheibe und einer zum Aussen umfang der Schleifscheibe konzentrischen inneren Flä che mit Abstand von einer zylindrischen Innenfläche der Scheibe liegen und die inneren Teile der Zacken mechanisch mit dem Ringelement in Eingriff stehen. 15.
    Schleifscheibe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Vielzahl von in den Schleifschei- benkörper eingebetteten Verstärkungsnetzwerken, die jeweils im Abstand und parallel zueinander in einer zur Drehachse der Schleifscheibe im wesentlichen senk rechten Ebene angeordnet sind. 16. Schleifscheibe nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzliches Verstärkungsnetz aus einem kontinuierlichen Strang (100) besteht, der als eine Vielzahl von Dreiecken bildendes geometrisches Gebilde angeordnet ist, die radial vorspringende Schei- telpunkte (102) aufweisen, die von jeweils zwei Seh nenabschnitten des Stranges gebildet sind.
    17. Schleifscheibe nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Hälfte der Sehnen abschnitte durch einen inneren Scheibenbereich verläuft, der zwischen einer zylindrischen Innenfläche der Schleif scheibe und einer zu der zylindrischen Innenfläche der Schleifscheibe konzentrischen zylindrischen Zwischen fläche liegt, die von der zylindrischen Innenfläche etwa einen Abstand von einem Drittel der radialen Tiefe der Schleifscheibe nach aussen liegt. 18.
    Schleifscheibe nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der kontinuierliche Strang aus einer Vielzahl von Glasfaserschnüren besteht, die miteinander verflochten sind und so eine unregelmässige Aussen fläche des Stranges bewirken, durch die eine mechani sche Verankerung zwischen dem Verstärkungsnetzwerk und dem Schleifmaterial der Schleifscheibe erreicht ist.
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