CH445982A - Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung - Google Patents
Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer LeitungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
- F16K7/02—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
- F16K7/04—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
- F16K7/07—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of fluid pressure
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Description
Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien .in einer Leitfang, idie sich insbesondere zur Ver- ringerungdes Durchflussquergchnittes von Gasleitungen eignet.
Die zum Absperren bzw. Drosseln von Gasströmen bilsher bekannt .gewordenen Ventile und Klappen weisen immer noch beaträchtliche Nachtelle auf. Die verwende ten Ventile sind relativ kompliziert im Aufbau, kost spielig in,der Herstellung und oft schwer ausbaubar.
Die bekannten Regelklappen sind häufig nicht genügend dicht und lassen sich in vielen Fällen; vom Gasstrom zum Mitschwingen anregen, was meist unerwünschte Ge räusche verursacht; auch besteht :die Gefahr der Wirbel- bildung.
Die durch die vorliegende Erfindung geschaffene Vorrichtung, welche sämtliche vorerwähnten Nachteile behebt, ist gekennzeichnet durch mindestens ein inner halb :der Leitung angeordnetes Absperrorgan aus bieg- sam2m Werkstoff, das sich durch Zufuhr eines Druck mediums aufbläht und damit .den Leitungsquerschnitt verringert.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel :des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Die .in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung halb im Schnitt, halb in der Ansicht dargestellte Vorrichtung weist einen zylindrischen Aussenmantel 1 auf, welcher beispielsweise aus Plexiglas hergestellt sein kann. Mit seinen beiden stirn.seiti'en Enden ragt der Aussenman tel 1 in zwei Kopfstücke 2a und 2b, welche die über gangsorgane zu einer nicht dargestellten Gasleitung bil den und beispielsweise als kaltverformte Stahlblechteile ausgebildet sein können.
Am oberen, Kopfstück 2b ist :durch radiale Rippen 3 eine Endkappe 4 starr befestigt, welche im wesentlichen di-, Form einer Kugelkalotte hat, deren offener, nach unten weisender Teil jedoch eine leicht konische Ver längerung 5 aufweist.
Die Innenwandung der Verlän gerung 5 bildet eine konische Anlagefläche für die obere Randpartie eines zylindrischen Balges 6, welche durch ein kegelstumpfförmiges Klemmstück 7a gegen die er wähnte Anlagefläche gepresst wird. Das Klemmstück 7a ist an einem Gewindebolzen 8 befestigt, ;der durch die Endkappe 4 koaxial hindurchragt und an seinem oberen Ende eine Mutter 9 trägt, durch welche er mit dem Klemmstück 7a nach oben gezogen werden kann.
Durch Festziehen der Mutter 9 wird :die obere Randpartie des Balges 6 somit zwischen der konischen Aussenfläche des Klemmstückes 7.a und der Innenwandung :der Verlän gerung 5 eingeklemmt und es entsteht eine gasdichte Verbindung.
Der Balg 6 besteht aus einem biegsamen, vorzugs weise elastischen Material, beispielsweise Gummi, wäh rend das Klemmstück zweckmässigerweise aus einem Kunststoff hergestellt wird.
Der Bolzen 8 besitzt eine in den vom Balg 6 um schlossenen Hohlraum mündende koaxiale Bohrung 10, welche zur Einführung des Druckmediums, beispiels weise Druckluft, in -den Balg dient und über .eine Leitung 11 mit einem ,das Druckmedium enthaltenden Behälter verbunden ist.
Die untere Randpartie des Balges ist durch ein Klemmstück 7b ebenfalls in einer Endkappe 4b gas dicht verklemmt. Auch das Klemmstück 4b ist an einem Gewindebolzen 12 befestigt, ;der durch Festziehen einer Mutter 9b mit dem Klemmstück in die Endkappe hin eingezogen wird.
An seinem aus der Endkappe 7b her ausragenden Ende weist der Gewindebolzen 12 eine SSacklochbohrung 13 :auf, in welche ein an der Innen wand es Kopfstückes 2a über Rippen 14 verankerter Führung s:tiüt 15 mit Spiel hineinragt.
Jeder der beiden Gewindebolzen 8 bzw. 12 besitzt eine in, den vom Balg umschlossenen Hohlraum hinein ragende zapfenförmige Verlängerung 16; die Verlän- gerungen beider Bolzen ragen von entgegengesetzten Seiten her in eine koaxiale Muffe 17, wobei mindestens eine ider zapfenförmigen Verlängerungen in der Muffe axial verschiebbar ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende: Der vom Aussenmantel 1 einerseits und der Aussenfläche des Balges 6 anderseits begrenzte Ringraum 18 wird von einem Medium, beispielsweise Luft, durchströmt; soll nun die Durchsatzmenge dieses Mediums verringert werden, so wird ein Hahn ,geöffnet, der die Zufuhr von Druckluft zur Leitun;ä 11 freigibt.
Dadurch fliesst Druckluft über die Bohrung 10 in den Balg 6 und bläht diesen allmählich auf, wodurch sich der Querschnitt des Ringraumes 18 verringert. Bei Erreichen der gewünschten Durchsatzverminderung wird der er wähnte Hahn wieder geschlossen.
Da der Balg 6 mit seinem oberen Ende in ,der orts- festen Endklappe 4a eingespannt ist, wird sich dessen unteres Ende mit der Endklappe 4g- bei Zufuhr von Druckluft durch die Bohrung 10 langsam anheben. Da bei gleitet -der Stift 15 in der Sacklochbohrung 13. Die beim Aufblähen des Balges erfolgende axiale Verkür zung wird dadurch ausgeglichen, dass sich die Zapfen 16 in der Muffe 17 achsial verschieben.
Der Balg 6 bi-,steht vorzugsweise :aus einem elastischen Material, z. B. Gummi, und besitzt bei einer bevorzugten Ausführungsform fadenförmige, zur Längs achse des Balges mindestens annähernd parallele Ein lagen, deren Elastizität in jedem Falle geringer als die jenige des Balgwerkstoffes sein sollte. Fäden aus einem unelastischen Kunststoff können hierfür beispielsweise ohne waiteres verwendet werden.
Durch die Einlage dieser Fäden wird die Eigendehnung des elastischen Balgwerkstoffes weitgehend verhindert, sodass der Balg auch nach längerem Gebrauch seine ursprünglichen Ab messungen beibehält.
Es wäre aber auch ohne weiteres möglich, an stelle des elastischen Materials einen unelastischen, biegsamen Werkstoff zu verwenden. Ein solcher Werkstoff, walcher natürlich je nach dem verwen deten Medium gas- bzw. flüssigkeitsdicht sein müsste, würde sich bei Zufuhr von Druckmedium ebenfalls auf blähen und die gewünschte Querschnittsverengung be- wirl:
en. In diesem Falle müsste aber durch besondere Mittel gewährleistet sein, dass der Balg nach dem Ab lassen des Druckmediums zwangsläufig seine ursprüng liche Form wieder annimmt. Dies könnte beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Endkappe 7g- über Federn am Kopfstück 2a verankert ist, so dass durch die achsiale Zugkomponente dieser Federn die Endkappe und damit der Balg jeweils in die Ausgangsstellung ge zogen werden.
Die Grösenordnung der jeweils sich ergebenden Querschnittsverengung wird von der Menge des zuge führten Druckmediums abhängen und kann somit bei spielsweise anhand der Öffnungsdauer des in die Lei tung 11 eingebauten Hahnes geregelt werden. Die auto matische Steuerung dieses Hahnes durch an sich be kannte Regelorgane, wie Thermostate etc., ist durchaus möglich. Insbesondere für Heizungsanlagen, die nach dem Zweikanalsystem arbeiten, bieten sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für die beschriebene Vor richtung.
Wenn sich das gewählte Ausführungsbeispiel auch auf eine Gasstrecke bezog, so lässt sich die Vor richtung doch für die Mengenregelung aller möglichen :strömungsfähigen Medien, wie Ga@sie, Dämpfe, Flüssig Leiten ete. venv; nden. Auch das zum Aufblähen des Balges verwendete Füllmedium kann sowohl ein Gas als auch ein Dampf oder eine Flüssigkeit sein.
Auch könnte das aufblähbare Absperrorgan am Innenumfang des Aussenmantels angeordnet sein. Dies könnte beispielsweise so ausgeführt werden, dass man an der Innenwand des Aussemnantels 1 eine gasdichte, raus elastischem Werkstoff bestehende, in Fig.l ge strichelt angedeutete Hülle 19 anbringt, welche durch eine in dem Aussenmantel vorgesehene Bohrung auf blasbar wäre.
In der Achse des Aussenmantels müsste in diesem Falle ein stromlinienförmiger Körper ortsfest angebracht sein, gegen dessen Aussenfläche sich die Hülle in aufgeblasenem Zustand anlegen würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung, gekenn zeichnet .durch mindestens ein innerhalb der Leitung an geordnetes Absperrorgan aus biegsamem Werkstoff, das sich durch Zufuhr eines Druckmediums aufbläht und damit den Leitungsquerschnitt verringert. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Absperrorgan einen im wesent lichen zylindrischen, koachsial in der Leitung angeord neten Hohlkörper aus elastischem Werkstoff aufweist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass jede :der beiden stirnseitigen Rand partien des genannten zylindrischen Hohlkörpers in eine mit einer konischen Sitzfläche ausgebildete Endkappe hineinragt, und dass die Befestigung der Randpartien des Hohlkörpers an der genannten Sitzfläche über je einen kegelstumpfförmigen Klemmkonus erfolgt, wel cher über einen zentralen, die Endkappe achsial durch querenden Gewindebolzen in die Haube hineinziehbar ist. 3.Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der genannten Ge windebolzen eine innerhalb des biegsamen Hohlkör- pers liegende, zapfenförmige Vorlängerung aufweist und die Verlängerungen der beiden Bolzen von entge gengesetzten Seiten her in eine koachsiale Muffe hinein ragen,wobei mindestens eine der zapfenförmigen Ver- längerungen in der Muffe achsial verschiebbar ist. 4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 3, ,dadurch ,gekennzeichnet,dass der eine der beiden Ge windebolzen eine Bohrung zur Zuführung eines Druck mediums in den genannten zylindrischenHohlkörperauf- weist und der andere Gewindebolzen in seinem aus der zugehörigen Endkappe herausragenden Teil eine Sack lochbohrung besitzt, in welcher ein an der Innenwand der Rohrleitung verankerter Stift mit Spiel geführt ist. 5.Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung des ge nannten Hohlkörpers zur Längsachse desselben paral lele Fäden eingelegt sind, deren Elastizität geringer ist als diejenige des zur Herstellung des Hohlkörpers ver wendeten Materials. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Material ein elastischer Werkstoff, bei- ispielsweise Gummi, ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das aufblähbare Absperrorgan eine ran der Innenwand der Laitung gasdicht angebrachte, elastische Hülle ist, die durch eine in der Leitung, vor gesehene Bohrung aufblasbar ist und sich in ihrer Ab sperrstellung gegen einen in der Leitungsachse angeord neten, stromlinienförmigen Körper anlegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1419265A CH445982A (de) | 1965-10-14 | 1965-10-14 | Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1419265A CH445982A (de) | 1965-10-14 | 1965-10-14 | Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH445982A true CH445982A (de) | 1967-10-31 |
Family
ID=4398702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1419265A CH445982A (de) | 1965-10-14 | 1965-10-14 | Vorrichtung zur Regulierung der Durchflussmenge strömungsfähiger Medien in einer Leitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH445982A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2145686C1 (ru) * | 1998-04-14 | 2000-02-20 | Курский государственный технический университет | Запорное устройство напорного трубопровода |
-
1965
- 1965-10-14 CH CH1419265A patent/CH445982A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2145686C1 (ru) * | 1998-04-14 | 2000-02-20 | Курский государственный технический университет | Запорное устройство напорного трубопровода |
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