CH445299A - Axialkolbenmaschine mit Gleitschuh und Schrägscheibe - Google Patents

Axialkolbenmaschine mit Gleitschuh und Schrägscheibe

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CH445299A
CH445299A CH1596964A CH1596964A CH445299A CH 445299 A CH445299 A CH 445299A CH 1596964 A CH1596964 A CH 1596964A CH 1596964 A CH1596964 A CH 1596964A CH 445299 A CH445299 A CH 445299A
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CH1596964A
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
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    • F01B3/007Swash plate
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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Description


      Axialkolbenmaschine        mit    Gleitschuh     und        Schrägscheibe       Es ist bekannt, den Gleitflächen der Gleitschuhe, mit  welchen die umlaufenden Kolben einer     Axialkolbenma-          schine    sich gegen eine schräg eingestellte oder einstellba  re Treibscheibe     stüzen,    wobei es sich auch um eine mit  umlaufende Treibscheibe handeln kann, gedrosseltes  Drucköl     zuzuführen,    womit man bekanntlich einen  hinreichend     gleichmässigen        Ölfilm    auch beim Auftreten  von     Bewegungshemmungen    an den Kolben erzielen  kann.

       Erfindungsgemäss    wird die Drosselvorrichtung  durch eine oder mehrere Aussparungen, welche in einer  oder beiden     Gleitflächen    gelegen sind, gebildet. Dadurch  wird die Gefahr der Verstopfung dieser Drosselvorrich  tung durch die     ständige    Bewegung zwischen     Gleitschuh     und Schrägscheibe vollständig beseitigt.     Vorteilhaft    gibt  man der     drosselnden    Nut die Form einer Spirale.

   Eine  Verstopfung auch recht enger Drosselkanäle wird  vermieden, wenn man anstelle einer in der     Gleitfläche     des Schuhes vorgesehenen Nut oder zusätzlich zu dieser  in der Fläche der Schrägscheibe eine oder mehrere,  vorzugsweise     mit    scharfen Kanten versehene Nuten oder  Vertiefungen anordnet, die dann zusammen mit der       Ölzufuhr    durch den     Gleitschuhkörper    oder den an der       Gleitschuhfläche    angeordneten Nuten für einen sichere  Zerkleinerung oder auch Weiterbeförderung auch ela  stisch nachgiebiger Fremdkörper, wie     Fasern,    sorgt.

    Dergleichen ist bei der üblichen Art der glatten Flächen  der Schrägscheiben deswegen besonders wichtig, weil  diese nach einiger Laufzeit häufig sehr glatt werden, so  dass namentlich elastisch zähe Fremdkörper, die in den  Einlauf einer in der     Gleitschuhfläche        vorgesehenen          Drosselnut    gelangen, sehr lange gegen eine Zerstörung  Widerstand leisten, etwa so wie die elastischen     Fasern     oder     allgemein        Dichtungsmittel    einer     Wellenstopfbüchse,     wenn diese recht glatt hergestellt oder durch den  Gebrauch hochglänzend     poliert    ist.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen     eine    Ausführungsform der  Erfindung, und zwar in     Fig.    1 im Schnitt durch den  Kolben 1 mit dazugehöriger Gelenkkugel 2 und dem    dazugehörigen kugelig     beweglichen    Gleitschuh 3. Das in  dem zu dem Kolben 1 gehörigen Zylinder befindliche  Drucköl gelangt durch den im Kolben ausgebohrten  Kanal 5 in bekannter Weise zur Gelenkkugel 2 und über  die Bohrung 6 in den Gleitschuh und zu dessen  Gleitfläche, wobei noch eine Aussparung 8 angeordnet  werden kann.

   In der     Gleitfläche    selbst ist beispielsweise       eine        drosselnde        Spiralnut    10 angeordnet, welche die  Aussparung 8 mit entsprechender Drosselung, etwa mit  einer Ringnut 7, verbindet, die in der Gleitfläche  angeordnet ist und in     Fig.    2 in der Längsansicht des  Gleitschuhes dargestellt ist.

   Um nun mit völliger Sicher  heit auch zäh elastische Körper, wie Fasern, daran zu  hindern, dass auch bei sehr glatt gelaufener Schräg- oder  Treibscheibe Verstopfungen in der     druckölzuführenden          Spiralnut    10 eintreten können, wird, wie in der Ansichts  fläche der Treibscheibe 12     (Fig.    3) mindestens eine       Radialnut    17 in der Regel mit geringem     querschnitt,     aber zweckmässig scharfkantig ausgeführt, vorgesehen,  <I>welche</I>     ebenfalls    in     Fig.    3 auf der     Treibscheibe    12  eingetragen ist.

   Sie kann beispielsweise so     angeordnet     werden, dass sie einmal bei jedem Umlauf des     Gleitschu-          hes    über die     Vertiefung    8     hinüberwandert    und damit  wenigstens die Stelle der hauptsächlichen Verstopfungs  gefahr, das ist der     innenliegende    Anfang der     Spiralnut     10, überstreicht, so     dass    an dem Eingang der     Spiralnut     10 angesammelte Fremdkörper zerkleinert werden.

   Bei  der in     Fig.    2 ersichtlichen, in radialer Richtung     verhält-          nismässig    grossen Ringnut 7     kann    die in der     Treibschei-          be    liegende Nut 16 auch die     gesamte    Drosselnut 10  überstreichen     und    somit von Fremdkörpern freihalten.

         anstelle    einer einzigen derartigen Nut, welche Fremdkör  per     zertrümmert,    wie die mit 17     bezeichnete,        lassen        sich     weitere Nuten 18 bis 22 in     Fig.    3 anordnen, und diese       kann    man, ebenso wie die Nut 17, so kurz ausführen,  dass sie bei ihrem Hinüber,-leiten über den     Gleitschuh     niemals eine als Verlust     zu    bewertende     Abzapfung    von  Drucköl aus der Ringnut 7 nach aussen in den drucklo-      sen     Getriebekasten    bewerkstelligen;

       vergl.    hierzu die in       Fig.    2 bei 16 eingetragene Relativlage der Nut 16 zum  Gleitschuh.  



  Im übrigen lässt sich die Entlastung der     laufenden          Gleitschuhfläche    nun auch in der Weise ausführen, dass  man auf besondere drosselnde Nuten in der Fläche des  Gleitschuhes verzichtet und dafür die Nuten in der  Treibscheibe so zahlreich und in ihren Abmessungen so  gross ausführt, dass die von diesen Nuten den tragenden  und laufenden     Gleitschuhflächen    zugeführten Ölmengen  ausreichen, um sie in zweckentsprechender Weise zu  entlasten.

   Die     Fig.    3 stellt die Ansicht auf die     Lauffläche     einer derartigen Treibscheibe dar, wobei Kolben und  Gleitschuh genau wie in     Fig.    1 und 2 beschrieben,  ausgeführt werden können, jedoch die Drosselnut       (Spiralnut)    10 in der     Lauffläche    des Gleitschuhes nicht  mehr unbedingt nötig ist, wie die punktiert in     Fig.    3  dargestellte     Längsansicht    der laufenden     Gleitschuhfläche     erkennen lässt.  



  Ausser der     Druckölzuführungsbohrung    6 und gege  benenfalls auch der Aussparung 8     sind    in diesem Falle  ausser einer vielleicht     zweckmssigen    Erweiterung der  Ringnut 7 keinerlei Vertiefungen mehr in der laufenden       Gleitschuhfläche    nötig. Dann ist es möglich, durch  Anordnung einer passend gewählten Zahl von in der       Treibscheibenfläche    angeordneten, z.

   B. der sechs Zweck  entsprechend scharfkantigen Nuten 17-22,     vergl.        Fig.     3, stets einen genügenden     Ölzufluss    aus dem     Druckölka-          nal    6 zu der Ringnut 7 zu bewerkstelligen, wobei dieser  unter Umständen auch     intermittierend,    das heisst  kurzzeitig unterbrochen und dann wiederholt auftreten  mag.

   Diese     intermittierende    Speisung hat auch den in  anderen Anwendungsfällen dieser Schmierungsart be  kannten Vorteil, dass man bei gegebener Durchschnitts  menge des zur Entlastung benützten Öles die Drosselnu  ten verhältnismässig gross ausführen kann, wenn die       Druckölzufuhr    nur mit zeitweiliger Unterbrechung vor  sich geht.  



  Die Ausführung der Nuten in der Treibscheibe,  welche     Drucköl    hinzuführen, hat den Vorteil, dass sie  eine zuverlässige Zerkleinerungswirkung auf etwa einge  schwemmte Fremdkörper ergibt. Dazu lassen sich die  das Entlastungsöl zweckmässig unter Drosselwirkung  zuführenden Nuten in der meist gehärteten     Treibschei-          benfläche    anordnen. Sie werden infolgedessen nur wenig  durch Verschleiss in ihrer Form     geändert    und also auch  nicht ihre ursprünglich scharfen Kanten, wie sie für die       Fremdkörperzerkleinerung    günstig sind, während der  Betriebszeit verlieren.  



  Ordnet man zweckmässig     scharfkantige    Nuten     in    der  Treibscheibe einer Getriebeeinheit, welche auf einer  Seite niemals Hochdruck führt, so an,     dass    diese ständig  von den Gleitschuhen überstrichenen Vertiefungen nie  mals mit hochdruckführenden Zylindern in Verbindung  kommen, so können diese Nuten verhältnismässig gross  ausgeführt werden, da sie dann keinen Verlust an  Hochdrucköl veranlassen und auch durch bekannte  Hilfsmittel, wie leichter Überdruck an der Saugseite der  Getriebeeinheit oder Anfüllen des Getriebekastens mit  Öl, nicht zum Lufteintritt Anlass zu geben brauchen.

    Derartige, niemals dem Hochdruck ausgesetzte Nuten in  der Treibscheibe haben dann den Erfolg, dass etwa in  den Drosselnuten des Gleitschuhes eingeklemmte  Fremdkörper besonders sicher durch Spülwirkung oder  die in diesem Fall erwünschte     Erosionswirkung    der  genannten, verhältnismässig breiten Vertiefungen ent  fernt werden.    Die Nuten brauchen nicht     notwenidg    radial zu  stehen, da man bei passender Abstimmung der Abmes  sungen auch mit schräg oder in der Umfangsrichtung  liegenden Nuten den erfindungsgemässen Effekt in  analoger Weise erzielen kann, nämlich die Zertrümme  rung etwa in die Drosselstellen, welche in der Gleitfläche  des Gleitschuhes vorgesehen sind, eingedrungener  Fremdkörper.  



  Schliesslich können die zunächst als     naheliegendste     Ausführung in Frage kommenden Nuten in der     Treib-          scheibe    bei geeigneter Ausgestaltung des Gleitschuhes  auch durch anders geformte Vertiefungen, etwa runde  Vertiefungen in der Treibscheibe ersetzt werden.     Fig.    4  zeigt eine entsprechende Ausführung der Erfindung.

   Das  aus der Öffnung 8 ausströmende Drucköl,     vergl.    hierzu 8  in Figur 1, wird durch die hier beispielsweise radial  angelegte Drosselnut 23, welche in der     Gleitfläche    liegt,       dossiert.    Die ununterbrochene ringförmige Gleitfläche  24 hindert jedoch das Weiterströmen des Drucköles in  die Ringnut 7 und zur äusseren     Gleitfläche    11,  wenigstens solange nicht eine der Vertiefungen 17 bis  22, welche auf der     Treibscheibenfläche    vorzusehen sind,

    eine Überbrückung der ringförmigen Gleitfläche 24       bewerkstelligt.    Infolgedessen wird hier wenigstens     inter-          mittierend    das von der Drosselnut 23 dosierte Drucköl  den Gleitschuh anheben können, so dass man auch die  Drosselnut 23 verhältnismässig gross ausführen ohne  übermässigen Druckölverbrauch in Kauf nehmen zu  müssen.  



  Wesentlich für diese Ausführungsform der Erfindung  ist die Anwendung von zweckmässig mit scharfen  Kanten ausgeführten Aussparungen in der Treibscheibe,  welche von Gleitschuhen     überschliffen    wird, und bei  welcher die Menge des Drucköles durch Drosselvorrich  tungen bestimmt wird, die in der Gleitfläche der  Treibscheibe oder des Gleitschuhes vorgesehen sind,  wobei diese Aussparungen in der Treibscheibe zusam  men mit den Vertiefungen in der Gleitfläche die  eingeschwemmten Fremdkörper erfassen und zerklei  nern.  



  Die Flächen der Schräg -oder Treibscheibe und des  Gleitschuhes können im übrigen eben oder auch  sphärisch gekrümmt sein.  



  Die Achsen der Kolben können ferner entweder  genau parallel zur Drehachse des Zylinderblockes oder  in Schräglage zu dieser angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialkolbenmaschine mit Gleitschuh und Schräg scheibe, wobei den ebenen oder sphärisch gekrümmten Gleitflächen Drucköl über eine Drosselvorrichtung zuge führt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselvor richtung durch eine oder mehrere Aussparungen, welche in der Gleitfläche des Schuhes oder der Schrägscheibe oder in beiden Gleitflächen gelegen sind, gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Axialkolbenmaschine gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine spiralig gewundene Drosselnut in der Gleitfläche des Schuhes angeordnet ist.
    2. Axialkolbenmaschine gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere in der Schrägscheibe gelegene Drosselnuten die Druckölzufuhr zu den Gleitflächen intermittierend eröffnen und wieder abschliessen.
CH1596964A 1964-12-04 1964-12-04 Axialkolbenmaschine mit Gleitschuh und Schrägscheibe CH445299A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006019884B4 (de) * 2006-04-28 2008-04-17 Sauer-Danfoss Gmbh & Co Ohg Hydrostatische Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006019884B4 (de) * 2006-04-28 2008-04-17 Sauer-Danfoss Gmbh & Co Ohg Hydrostatische Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise

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