CH445263A - Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken

Info

Publication number
CH445263A
CH445263A CH370765A CH370765A CH445263A CH 445263 A CH445263 A CH 445263A CH 370765 A CH370765 A CH 370765A CH 370765 A CH370765 A CH 370765A CH 445263 A CH445263 A CH 445263A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tap
torque
workpiece
thread cutting
cutting
Prior art date
Application number
CH370765A
Other languages
English (en)
Inventor
Stoilkow Dipl-Ing Harala Ilija
Atanassow Dipl-Ing Walew Assen
Original Assignee
N Izsledovatelski I Pk I Za Me
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by N Izsledovatelski I Pk I Za Me filed Critical N Izsledovatelski I Pk I Za Me
Priority to CH370765A priority Critical patent/CH445263A/de
Publication of CH445263A publication Critical patent/CH445263A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/16Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken    Die     ,Erfindung    betrifft ein Verfahren zum     Innenge-          windeschneiden    an Werkstücken.  



  Es sind Verfahren zum Schneiden von Innengewin  den mit Gewindebohrern bekannt, bei denen die Be  tätigung     einseitig    erfolgt, indem das zum Schneiden er  forderliche Drehmoment am vorderen bzw. hinteren  Teildes Werkzeuges übertragen wird.  



  Die bisher zum einseitigen Antrieb der Gewinde  bohrer     geeigneten    Verfahren weisen folgende Nachteile  auf:  Durch die Aufnahme des Drehmomentes nur von  dem einen Endteil des Gewindebohrers wird der     zum     Schneiden vorgesehene maximal zulässige Wert     dies     Drehmomentes vom Querschnitt des Innengewindeboh  rers bestimmt.  



  Das führt zur Begrenzung der Spandicke, was, eine  Verlängerung des Schneidenteils des Werkzeuges verur  sacht. Infolgedessen wird in den meisten Fällen das  Schneiden mittels mehrerer Gewindebohrer     durchge-          führt,    und die Produktivität wird dadurch herabgesetzt.  Ausserdem     führt    die Verwendung von     mehreren    Ge  windebohrern zur Aussenmittigkeit der Gewindeachsen  und Gewindebohrer sowie zu einer stufenartigen Ober  fläche des Profils und einer ungleichmässigen Erweite  rung des Flankendurchmessers.  



  Bekannt sind auch solche Gewindebohrer, die an  beiden Enden Mitnehmerköpfe, gegebenenfalls Sechs  kante, besitzen, die aber nicht dazu bestimmt sind,  zur gleichzeitigen     Übertragung    des Drehmomentes an  beiden Enden des     Gewindebohrers    verwendet zu wer  den.  



  Die Erfindung hat     .den.    Zweck, die Nachtexile der  bisher     bekannten        Verfahren    zu     beseitigen.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das zum Schneiden erforderliche  Drehmoment     gleichzeitig    an beiden Endteilen des  Schneidewerkzeuges übertragen wird.    Die Erfindung     betrifft    ferner eine Gewindeschneid  maschine zum Durchführen des erwähnten     Verfahrens     und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Gewinde  bohrer aufweist, welcher an beiden, Enden Mitnehmer  köpfe aufweist, die das Drehmoment gleichzeitig auf  nehmen, und dass der Gewindebohrer sich in pas  sender Weise an beiden sich drehenden Spindeln     an-          schliessb,    die in den Spindelstöcken entweder auf einem  gemeinsamen Schlitten .gelagert sind,

   der mittels Leit  spindel und     Muttier    auf Führungsbahnen zu dem auf dem  Tisch festgespannten Werkstück geführt wird, oder die  axial fest     gelagert        send    bei in einem axial     verstellbaren          Schlitten    befestigtem Werkstück.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     erfindungsgemässen          Verfahrens    wird nachstehend anhand der in der Zeich  nung dargestellten, beispielsweisen Gewindeschneidma  schine näher erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 eine schematische Darstellung des Gewinde  schneidens, bei dem die schraubenförmige Arbeitsbe  wegung vom     Werkzeug    ausgeführt wird und das Werk  stück feststeht,  a)     beim    rechtsgängigen Gewinde,  b) beim linksgängigen Gewinde.  



       Fig.    2 eine     schematische    Darstellung des Gewinde  schneidens mit umlaufendem Werkzeug und geradliniger  Bewegung des,     Werkzeuges,    indem beide Bewegungen       kinematisch    verbunden sind,  a)     beire    rechtsgängigen Gewinde,  b) beim linksgängigen Gewinde.       Fig.    3 einen Innengewindebohrer.  



       Fig.    4 ein     Struktur-Schema    einer Gewindeschneid  maschine, mit     Wirkungsprinzip    nach     Fig.    1.  



       Fig.    5 ein     Struktur-Schema    einer     Gewindeschneid-          maschine,    mit     Wirkungsprinzip    nach     Fig.    2.  



  In     Fig.    la, b ist das     Verfahren    der zweiseitigen       Übertragung    des Drehmomentes, während die schrau  benförmige Hauptbewegung durch den Gewindebohrer      1 ausgeführt wird, und das Werkstück 2 feststeht, dar  gestellt.  



  Es ist auch ,eine Ausführung möglich:, wie in Fig. 2a,  b angegeben ist, bei der sich der Gewindebohrer nur  drehend bewegt, während sich das zu bearbeitende  Werkstück 2 in axialer     Richtung    verstellt (beide Bewe  gungen sind kinematisch verbunden).  



  Bei dem in Fig. 3 dargestellten Gewindebohrer be  nutzt man an beiden Enden desselben Mitnehmerköpfe  3 und 4, gegebenenfalls Sechskante, die zum gleichzei  tigen Aufnehmen des     entsprechenden    Drehmomentes  dienen.  



  Diese Mitnehmerköpfe können in sechskantiger oder  beliebiger Form ausgebildet werden und gewährleisten  eine maximale Querschnittfestigkeit.  



  Der vordere Führungsteil 5 sichert die Gleichachsig  keit des Werkzeuges und der Bohrung des     Werkstückes:.     Der hintere Führungsteil 8 hält das zu     bearbeitende     Werkstück während des Rückganges des Gewindeboh  rers in der Ausgangsstellung. Der Schneiderteil 6 und  der kalibrierende Teil 7 des Gewindebohrers sind in  der bekannten Weise ausgebildet.  



  Die Ausbildung der Zahnreihen 9 und 10     sind    eben  falls in einer von sich bekannten Weise     ausgeführt.     Die Gewinde-Schneidmaschine (Fig. 4) arbeitet nach  dem in Fig. l a, b, dargestellten Schema für Gewinde  schneiden. Sie gewährleistet die     schraubenförmige    Ar  beitsbewegung des Gewindebohrers,     und    zwar     während     des Stillstandes des Werkstückes 2.  



  Zum Antrieb der Maschine dient der     Elektromotor     11. Die Geschwindigkeit wird mit Hilfe des Einstell  organs 12     gewählt.    Die Bewegung wird weitergetrieben  über das Ausgleichsgetriebe 15 als Drehbewegung an  beiden Hauptspindeln 17 und 18 und über das Ein  stellorgan des kinematisch verbundenen Innenmecha  nismus 14 und die Leitspindel und Mutter 16 als Vor  schubbewegung des Schlittens 21, der sich mit den  Spindelstöcken 19 und 20 und dem Werkstück 1 in  axialer Richtung auf .den Führungen 22 bewegt.  



  Das Verteilen des Drehmomentes an den beiden  Hauptspindeln 17 und 18 erfolgt durch das Ausgleichs  getriebe bzw. Verteilungsgetriebe 15, das zwei Freiheits  grade besitzt. Das Einstellen der Umkehrseinrichtung  13 bestimmt die Richtung des zu bearbeitenden Gewin  des in Übereinstimmung mit der Gewinderichtung des  Gewindebohrers. Der Gewindebohrer wird zwischen den  Spitzen der Hauptspindeln 17 und 18 befestigt. Diese,  übertragen dem Gewindebohrer mittels Mitnehmer  köpfen, ausgebildet in sechskantiger bzw. anderer geeig  neter Form,     das    Drehmoment. Die Spindel 17 kann in  Axialrichtung vorgerückt und befestigt werden, um da  durch ein Ein- und Ausspannen des     Gewindebohrers     erreichen zu können.  



  Der Spindelstock 20 ist auf dem gemeinsamen für  beide Spindelstücke 19 und 20 Schlitten 21 je nach der  Länge des Werkstückes 1 einstellbar. Das Werkstück 2  wird auf dem Arbeitstisch 23 eingespannt und bleibt  in dieser Stellung während des ganzen Arbeitsganges  stehen. Während des Leerganges befindet sich das Werk  stück auf dem hinteren     Führungsteil    des Gewindeboh  rers und     kehrt    mit dieser in die     Ausgangsstellung    zu  rück.    Es ist eine andere Ausführung der Gewindeschneid  maschine möglich (Fig. 5), die den Arbeitsvorgang nach  dem in Fig. 2a, b dargestellten Schema vollzieht.  



  Zum Antrieb der     Maschine    dient Elektromotor 11.  Die     Geschwindigkeit    wird mit Hilfe des Einstellorgans  12 gewählt. Die Bewegung wird     weitergetrieben    über  .das Ausgleich- bzw. Verteilungsgetriebe 15, wird als  Drehbewegung an beiden Hauptspindeln 17 und 18  über das Einstellorgan des kinematisch verbundenen       Innenmechanismus    14 und die     Leitspindel    und     Mutter     16 als Vorschubsbewegung des Schlittens 24 der sich  in Axialrichtung mit dem befestigten Werkstück 2 auf  ,den Führungen 22 bewegt.  



  Das     Verteilen    des     Drehmomentes    an     beiden    Haupt  spindeln 17 und 18     erfolgt    durch das Ausgleich- bzw.  Verteilungsgetriebe 15, das     zwei    Freiheitsgrade besitzt.  



  Das     Einstellen    der     Umkehreinrichtung    13     bestimmt     die Richtung des zu bearbeitenden Gewindes. Der Ge  windebohrer     wird    zwischen dien Spitzen der Hauptspin  deln 17 und 18 befestigt. Diese übertragen mittels Mit  nehmerköpfen, die in sechskantiger bzw. geeigneter an  derer Form     ausgebildet    sind, dem Gewindebohrer     das     Drehmoment. Die Spindel 17 kann in Axialrichtung  vorgeschoben und     befestigt    werden. Dadurch wird ein  Ein- und Ausspannen des, Gewindebohrers erreicht.  Der Spindelstock 20 ist auf dem gemeinsamen für beide  Spindelstöcke 19 und 20 Gestell 25 je nach der Länge  des Mitnehmerkopfes 1 einstellbar.  



  Das     Werkstück    2 wird auf dem Schlitten 24 fest  geklemmt und bleibt in dieser Stellung während des  ganzen Arbeitsganges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Innengewindeschneiden an Werk stücken, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Schnei den erforderliche Drehmoment gleichzeitig an beiden Endteilen des Schneidewerkzeuges übertragen wird. II.
    Gewindeschneidmaschine zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie einen Gewindebohrer (1) aufweist, welcher an beiden Enden Mitnehmerköpfe aufweist, die das Drehmoment gleichzeitig aufnehmen, und dass der Gewindebohrer (1) sich in passender Weise an beiden sich drehenden Spindeln (17 und 18) anschliesst, die in den Spindelstöcken (19 und 20) entweder auf einem gemeinsamen Schlitten (21) gelagert sind, der mittels Leitspindel und Mutter (16) auf Führungsbahnen (22) zu dem auf dem Tisch (23) festgespannten Werkstück (2) geführt wird, oder die axial fest gelagert sind bei in einem axial verstellbaren Schlitten (24)
    befestigtem Werkstück (2). UNTERANSPRUCH Gewindeschneidmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebe (15) zum Ausgleichen und Verteilen des Drehmomentes an beide Spindeln (17 und 18) kinematisch mit der Leitspindel und Mutter (16) über ein Einstellorgan (14) für die Arbeitsbewegung verbunden ,ist.
CH370765A 1965-03-17 1965-03-17 Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken CH445263A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH370765A CH445263A (de) 1965-03-17 1965-03-17 Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH370765A CH445263A (de) 1965-03-17 1965-03-17 Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH445263A true CH445263A (de) 1967-10-15

Family

ID=4261784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH370765A CH445263A (de) 1965-03-17 1965-03-17 Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH445263A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2062668A1 (de) Numerisch gesteuerte Drehmaschine
DE1921514C3 (de) Werkzeugmaschine zum Einfräsen mehrerer Längsnuten
DE3237587A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von gewindeanschluessen an grossrohren
EP0335084B1 (de) Vorrichtung und Werkzeug zur Herstellung aller bekannten Gewindearten (ausser Sägegewinde) in einem Arbeitsgang
DE102005061128B3 (de) Entgratvorrichtung
DD143740B1 (de) Verfahren zum fraesen von innengewinde
CN215847077U (zh) 一种安全型车床
DE2853488A1 (de) Bohrwerk
CH445263A (de) Verfahren und Maschine zum Innengewindeschneiden an Werkstücken
DE3810884C1 (en) Apparatus for producing internal threads without predrilling in the solid material
DE3236440C2 (de)
DE515581C (de) Gewindeschneidvorrichtung fuer Werkzeug-, insbesondere Bohrmaschinen, bei denen die Bewegung der vor- und ruecklaufenden Werkzeugspindel durch eine ausschaltbare Leitgewindespindel gesteuert wird
DE1477872B2 (de) Werkzeugmaschine mit einem relativ zu einem Werkstückträger verschiebbaren Vielspindelaggregat
DE202017107074U1 (de) Bearbeitungskopf für die Wälzfräsbearbeitung und Wälzfräsmaschine
DE102005031561B3 (de) Gewindefräskopf und Vorrichtung zum Gewindefräsen
DE2640797A1 (de) Kraftbetaetigter reitstock
DE4134925C1 (en) Gear wheel machining fixture - has two cutter spindles with cutter head moving at angles
DE202005012562U1 (de) Gewindefräskopf und Vorrichtung zum Gewindefräsen
DE914806C (de) Plandrehanbau fuer Bohr-, Fraes- u. dgl. Werkzeugmaschinen
DE1527182A1 (de) Verfahren,Werkzeug und Maschine zum Innengewindeschneiden
DE948466C (de) Drehbank mit Zentriervorrichtung
DE1267937B (de) Revolver-Drehautomat
AT166065B (de) Vorrichtung zum Umfangfräsen großer Werkstücke, insbesondere von Stahlingots
DE2150947A1 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere zum bohren, fraesen oder drehen
CH556708A (de) Bohreinheit mit auswechselbarem bohrkopf an metallbearbeitungsautomaten.