CH440684A - Verfahren zur Herstellung von Fussbettsohlen und Spritzgussform zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fussbettsohlen und Spritzgussform zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Fussbettsohlen und Spritzgussform zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Spritzgussform zur Herstellung von Fussbettsohlen aus elastischem Werkstoff, insbesondere Kunststoff, mit einem die Fussbettsohle wenigstens auf dem Fussbett und an den Seitenflächen bedeckenden Bezug. Es ist bereits bekannt, Fussbettsohlen ohne Bezug in Vulkanisierpressen aus einer Kork-Gummi-Mischung zu pressen und zu vulkanisieren. Der erforderliche Bezug, der meistens aus Leder besteht, wird dann anschliessend über die fertig geformte Fussbettsohle gezogen. Es ist weiterhin bekannt, einzelne Fussbettsohlen aus Kunststoff zu spritzen und anschliessend, wie bei durch Vulkanisation hergestellten Fussbettsohlen, mit einem Bezug zu versehen. Schliesslich ist es aber auch schon vorgeschlagen worden, Fussbettsohlen in Einzelvulkanisierpressen so zu fertigen, dass die Oberseite des Bezuges gleich mit der Fussbettsohle zusammenvulkanisiert wird. Dieser Bezug wird an der Oberseite, nämlich am Fussbett, mit der Fussbettsohle zusammenvulkanisiert und muss dann anschliessend noch an den Seitenflächen und an der Unterseite um die Sohle herumgelegt und angeklebt werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die grosstechnische Herstellung von Fussbettsohlen mit einem Bezug zu vereinfachen, derart, dass grosse Stückzahlen bei geringem Aufwand herstellbar sind. Weiterhin soll die Aufgabe gelöst werden, zugleich bei der Herstellung der Fussbettsohle den Bezug nicht nur an der Oberseite, nämlich am Fussbett, mit der Sohle zu verbinden, sondern auch an den Seitenflächen der Fussbettsohle. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass der Werkstoff an den in der Spritzgiessform ausgebreiteten Bezug angespritzt wird, derart, dass sich der aus dehnbarem Material bestehende Bezug an die das Fussbett und die Seitenflächen begrenzenden Formflächen der Spritzgiessform infolge des Einspritzdruckes unter Spannen anlegt. Die Herstellung von Fussbettsohlen nach diesem Verfahren ist besonders rationell. Dabei werden nicht nur hohe Leistungen ermöglicht, sondern es wird zugleich eine gute, haltbare Verbindung zu der Fussbettsohle und dem Bezug erzielt, und zwar sowohl im Bereich des Fussbettes, wie auch im Bereich der Seitenflächen. Weiterhin wird die Aufgabe gelöst, dass sich der Bezug besonders straff und damit glatt und faltenfrei an die Konturen der Fussbettsohle anlegt. Die Erfindung betrifft auch eine Spritzgiessform zur Durchführung des Verfahrens. Die Spritzgiessform gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine vorzugsweise ebene Unterform und eine einer Ausnehmung entsprechend der Form der Fussbettsohle aufweisenden Oberform, wobei zwischen Unterform und Oberform der Bezug gehalten ist und der Werkstoff für die Fussbettsohle von der Seite der Unterform her einspritzbar ist. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von Spritzgussformen dargestellt. Anhand derselben wird das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Fussbettsohle im Querschnitt, Fig. 2 und 3 eine Spritzgiessform zur Herstellung von Fussbettsohlen in verschiedenen Herstellungsstufen, Fig. 4 und 5 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Spritzgiessform, ebenfalls in verschiedenen Stufen, Fig. 6-8 eine Spritzgiessform zur Herstellung von Fussbettsohlen aus Schaumstoff, Fig. 9 eine Spritzgiessfonn entsprechend der Spritzgiessform gemäss Fig. 4 und 5 zur Herstellung von Fussbettsohlen aus Schaumstoff. Fig. 10 eine Spritzgiessform im Schnitt mit verschiebbarem Teil in der Unterform, Fig. 11 eine Spritzgiessform im Schnitt, bei der verschiebbarer Teil und Unterform ein Teil sind. Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine Fussbettsohle 10, die aus einem spritzfähigen Werkstoff besteht, der an einen üblicherweise bei Fussbettsohlen vorhandenen Bezug 11 angespritzt und so mit diesem verbunden ist. Dabei ist der Werkstoff der Fussbettsohle nicht nur im Bereich des Fussbettes 10a, sondern auch an den Seitenflächen 10b mit dem Bezug 11 durch Anspritzen verbunden. Lediglich überstehende Ränder 11a sind durch Umklappen und Anheften mit der Unterseite der Fussbettsohle 10 verbunden. In den weiteren Figuren sind verschiedene Beispiele von Spritzgiessformen dargestellt, die zur Herstellung von derartigen Fussbettsohlen geeignet sind. Die Spritzgiessform gemäss Fig. 2 und 3 besteht aus einer Oberform 12 und einer Unterform 13. Eine der Fussbettsohle entsprechende Ausnehmung 14 ist in der Oberform 12 vorgesehen. Die Unterseite der herzustellenden Fussbettsohle wird durch die ebene Unterform 13 begrenzt. Fig. 2 zeigt die Spritzgiessform vor dem Einspritzen des Werkstoffes in die Fussbettsohle. Der Bezug 11, der bei dem in Fig. 2 und 3 angewendeten Verfahren aus einem besonders leicht verformbaren, insbesondere thermisch verformbaren Werkstoff besteht, wird in der Ausgangsstellung gemäss Fig. 2 an seinen Rändern zwischen Oberform 12 und Unterform 13 gehalten. Die Oberform 12 wird innerhalb der Ausnehmung 14 vollständig durch den Bezug 11 überdeckt. In der Unterform ist ein Einspritzkanal 15 für den Werkstoff der Sohle vorgesehen. An den Einspritzkanal 15 schliessen sich gegebenenfalls mehrere Verzweigungen 16 an, die in der Oberfläche der Unterform 13 münden. Beim Einspritzen des Werkstoffes für die Fussbettsohle wird infolge des Einspritzdruckes der Bezug 11 innerhalb der Ausnehmung gegen dessen Oberfläche gepresst, so dass der Bezug die Konturen der Ausnehmung 14 und damit der Fussbettsohle annimmt. Zu diesem Zweck wird ein verformbarer Bezug, insbesondere aus thermisch verformbarem Kunststoff, wie PVC, verwendet. Beim Anspritzen wird der Ober- und Unterform festgehalten wird. Die erhöhten Bezug gespannt, da er an seinen Rändern 1 la zwischen Spannungen im Bezug 11 haben zur Folge, dass sich dieser besonders glatt und faltenfrei an die Form der Fussbettsohle anpasst und anlegt und ausserdem mit dem Werkstoff der Fussbettsohle an der Oberfläche, nämlich im Bereich des Fussbettes 10a und an den Seitenflächen 10b, eine besonders innige haltbare Verbindung eingeht. Nach dem Verfestigen der Fussbettsohle kann diese mit dem fest daran haftenden Bezug 11 aus der Spritzgiessform herausgenommen werden. Es kann dann der überstehende Rand 11a entweder abgeschnitten oder, wie in Fig. 1 gezeigt, auf die Unterseite der Fussbettsohle umgelegt und hier festgeheftet, z. B. festgeklebt, werden. Fig. 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Spritzgiessform, die für die Verwendung von Bezügen 11 aus einem Material geeignet ist, das nicht die Elastizität und Verformbarkeit hat, wie bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel. Es ist eine Ausnehmung 17 für die Fussbettsohle in der Unterform 18 angeordnet. Die Oberform 19 ist als Platte ausgebildet, jedoch im Bereich der Ausnehmung 17 mit einer dem Fussbett 10a entsprechenden Oberfläche 19a ausgebildet. Der Bezug 11 wird wiederum zwischen Unterform 18 und Oberform 19 gehalten und wird, um eine ausreichende Spannung im Bezug zu erzielen, an seinen Rändern 11a auf der Unterform festgehalten, nämlich durch Haltestifte 20. Wenn die Oberform 19 auf die Unterform 18 abgesenkt wird, legt sich der Bezug 11 mit einer gewissen Spannung an die Oberfläche 19a der Oberform. Es wird sodann der Werkstoff für die Fussbettsohle eingespritzt, und zwar über einen in der Unterform 18 verlaufenden Einspritzkanal 15 mit Verzweigungen 16. Durch den Einspritzdruck wird der Bezug 11 in die Form des Fussbettes 10a gepresst unter gleichzeitiger inniger Verbindung mit der Fussbettsohle. Der überstehende Rand 11a ist hierbei grösser und kann anschliessend an die Seitenflächen 10b der Fussbettsohle angeklebt werden. In Fig. 6-8 ist eine Spritzgiessform gezeigt, die zur Herstellung von Fussbettsohlen aus aufgeschäumten Werkstoff, insbesondere PVC-Schaum, geeignet ist. Zu diesem Zweck wird eine Oberform 12 vorgesehen, die der Oberform gemäss Fig. 2 und 3 entspricht. Die Unterform besteht hier aus einem verschiebbaren Bodenstempel 21, der von einem festen Rahmen 22 umgeben dem Rahmen 22 gehalten und bedeckt in Ausgangsstellung die gesamte Oberfläche des Bodenstempels 21. In Fig. 6 ist das Ausgangsstadium der Spritzgiess- form gezeigt. Der Bodenstempel befindet sich in einer Stellung, die eine in der Höhe verringerte Ausnehmung 14 in der Oberform 12 ergibt. Diese Ausnehmung entspricht dem einzuspritzenden, kompakten, mit Blähmitteln versehenen Werkstoff. Dieser wird zunächst mit hohem Druck über den im Bodenstempel verlaufenden Einspritzkanal 15 mit Verzweigungen 16 eingespritzt, wobei sich in der bereits beschriebenen Weise infolge des Einspritzdruckes der Bezug an die Oberfläche der Ausnehmung 14 anlegt. Der Werkstoff für die Fussbettsohle ist hierbei noch nicht aufgeschäumt (Stellung gemäss Fig. 7). Zum Ausschäumen des Werkstoffes unter Wirkung des Blähmittels wird der Bodenstempel 21 nach dem Einspritzen des Werkstoffes in die Stellung gemäss Fig. 8 abgesenkt, die der endgültigen Stärke der Fussbettsohle entspricht. Durch die Vergrösserung der Ausnehmung 14 kann jetzt der Werkstoff der Fussbettsohle frei expandieren, so dass die erwünschte Schaumstoffsohle erhalten wird. Fig. 9 zeigt eine Spritzgiessform, die ebenfalls zur Herstellung einer Fussbettsohle aus Schaumstoff, insbesondere Schaum-PVC, entsprechend dem vorangehend beschriebenen Verfahren geeignet ist, jedoch unter Berücksichtigung der Merkmale der Spritzgiessform gemäss Fig. 4 und 5. Das heisst, in der Spritzgiessform der Fig. 9 können im zweistufigen Verfahren Fussbettsohlen aus Schaumstoff hergestellt werden, bei denen ein Bezug aus weniger dehnbarem Material lediglich mit dem Fussbett 10a der Sohle durch Anspritzen verbunden wird. Die in der Fig. 10 dargestellte Spritzgiessform besteht aus einer Oberform 12 und einer Unterform 13. In der Oberform 12 ist ein der herzustellenden Fussbettsohle 10 entsprechender Formhohlraum 14 vorgesehen. Die Unterform 13 besteht aus einem verschiebbaren Stempel 21, der von einem festen Rahmen 22 umgeben ist. Der verschiebbare Stempel 21 ist kleiner ausgeführt als der Formhohlraum 14, so dass zwischen diesem und den inneren Formwänden 12a der Oberform 12 ein Abstand gegeben ist. Durch diese Massnahme wird der erforderliche Raum für den überstehenden, umlaufenden Rand der Fussbettsohle 10 gebildet. Die Höhenbegrenzung dieses Raumes erfolgt durch die Fläche 25 des Rahmens 22 der Unterform 13. Zum Spritzen der Sohle 10 wird bei geöffneter Form der Bezug 11 auf die Unterform 13 gelegt und sodann die Form geschlossen. Der verschiebbare Stempel 21 befindet sich zunächst in seiner obersten Stel lung; nunmehr wird durch den Einspritzkanal 15 und die Verzweigungen 16 der elastische, aufschäumbare Werkstoff eingespritzt. Der Bezug 11 legt sich dabei allseitig an die Wandungen 12a des Formhohlraumes 14 an. Nach Ablauf einer gewissen Zeit, deren Länge sich nach der Art des verwendeten Werkstoffes richtet, wird der verschiebbare Stempel 21 um ein bestimmtes Mass abgesenkt, um so dem aufschäumbaren Werkstoff Expansion und Porenbildung zu ermöglichen. Das Mass der Vergrösserung des Formhohlraumes 14 durch die Absenkung des verschiebbaren Stempels 21 wird durch die Art und Zusammensetzung des verwendeten Werkstoffes bestimmt. Nachdem die Sohle ausreichend abgekühlt ist, wird die Spritzgiessform geöffnet, und die fertige Fussbettsohle 10 liegt frei und kann sehr leicht aus der Oberform 12 entnommen werden. In Fig. 11 ist eine weitere Ausführung einer Spritzgiessform dargestellt, die sich ebenfalls aus einer Oberform 12 und einer Unterform 13 zusammensetzt. Bei dieser Ausführung ist entgegen der Fig. 10 der verschiebbare Stempel als fester Bestandteil 23 der Unterform 13 ausgebildet, so dass die gesamte Spritzgiessform nur aus zwei Teilen, nämlich der Oberform 12 und der Unterform 13 mit kolbenartigem Teil 23 besteht. Die Oberform 12 weist einen Führungswulst oder Bund 24 auf, der den fest angeordneten, kolbenartigen Teil 23 umfasst, so dass durch diesen Führungswulst oder Bund die Begrenzung des überstehenden, umlaufenden Randes der Sohle erfolgt. Die Einspritzung des Werkstoffes wird bei dieser Ausführung durch den Einspritzkanal 17 vorgenommen, der in den Trennebenen der Spritzgiessform verläuft. Es ist aber auch möglich, einen Einspritzkanal gemäss Fig. 1 anzuordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Fussbettsohlen aus elastischem Werkstoff, insbesondere Kunststoff, mit einem wenigstens das Fussbett und die beiden Seitenflächen bedeckenden Bezug, in einer den Konturen der Fussbettsohle entsprechenden Spritzgiessform, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff an den in der Spritzgiessform ausgebreiteten Bezug (11) angespritzt wird, derart, dass sich der aus dehnbarem Material bestehende Bezug (11) an die das Fussbett (10a) und die Seitenflächen (1 Ob) begrenzenden Oberflächen der Spritzgiessform infolge des Einspritzdruckes unter Spannen anlegt.II. Spritzgiessform zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Unterform (13) und eine, eine Ausnehmung (14) entsprechend der Form der Fussbettsohle (10) enthaltende Oberform (12), wobei vor dem Einspritzen zwischen Oberform und Unterform der Bezug (11) gehalten ist und der Werkstoff von der Seite der Unterform (13) her einspritzbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezug (11) während des Einspritzens des Werkstoffes an den Rändern (lla) festgehalten wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von Fussbettsohlen (10) aus Schaumstoff, insbesondere Schaum-PVC, der noch kompakte, mit Blähmitteln versehene Werkstoff zunächst an den Bezug (11) angespritzt wird und sich sodann unter Wirkung des Blähmittels auf die endgültige Stärke der Fussbettsohle (10) ausdehnt.3. Spritzgiessform nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezug (11) zwischen Unterform (13 bzw. 18) und Oberform (12 bzw. 19) festgehalten ist, insbesondere durch Haltestifte (20).4. Spritzgiessform nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (17) für die Fussbettsohle (10) in der Unterform (18) angeordnet ist und die zugekehrte Oberfläche (19a) der Oberform (19) entsprechend dem Fussbett (10a) ausgebildet ist.5. Spritzgiessform nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterform (13, 18) einen verschiebbaren Bodenteil (21) hat, auf dem der Bezug (11) vor dem Einspritzen des Werkstoffes aufliegt und der zum Anspritzen von Fussbettsohlen (10) aus Schaumstoff während des Einspritzens eine die Ausnehmung (14, 17) verkleinernde Stellung einnimmt und der zwecks Ausschäumens des Werkstoffes in eine der fertigen Sohlenstärke entsprechende Stellung absenkbar ist.6. Spritzgiessform nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Teil (21) mit allseitigem Abstand von den anderen Formwänden (12a) kolbenartig in den Formhohlraum (14) hineinragt.7. Spritzgiessform nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare, kolbenartige Teil ein in der Unterform geführter Stempel (21) ist, wobei die nicht durch den Stempel gebildete Oberfläche der Unterform einen den Stempel umfassenden, schmalen Teil (25) der Formhohlraumwandung bildet.8. Spritzgiessform nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterform (13) einen kolbenartig vorstehenden festen Teil (23) aufweist und die Oberform einen den kolbenartigen Teil (23) der Unterform umfassenden Führungswulst oder Bund (24) aufweist.9. Spritzgiessform nach Unteranspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare, kolbenartige Teil auch ein in der Oberform geführter Stempel bzw. ein Teil der Oberform ist.
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