CH440429A - Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais - Google Patents

Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais

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CH440429A
CH440429A CH1093266A CH1093266A CH440429A CH 440429 A CH440429 A CH 440429A CH 1093266 A CH1093266 A CH 1093266A CH 1093266 A CH1093266 A CH 1093266A CH 440429 A CH440429 A CH 440429A
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CH
Switzerland
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voltage
resistor
distance
distance relay
dependent
Prior art date
Application number
CH1093266A
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English (en)
Inventor
Halama Walter
Brumm Wilhelm
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Publication of CH440429A publication Critical patent/CH440429A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/26Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured
    • H02H7/30Staggered disconnection

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  Mehrstufiges elektronisches     Distanzrelais       Gegenstand der Erfindung ist ein mehrstufiges elek  tronisches Distanzrelais, bei dem die Distanzmessung  in der Schnellstufe     mittels    Phasenvergleich von von  Strom und Spannung des zu schützenden Netzes ab  geleiteten     Messgrössen        erfolgt,    bei dem     für    die Staffel  stufen weitere     Distanzmesseinrichtungen    vorgesehen sind  und     bei        dem,

      die     Distanzmesseinrnchtung    der Schnell  stufe     nach    Ablauf der     Schnellzeit        nicht    umgeschaltet  wird.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein ein  faches mehrstufiges     elektronisches    Distanzrelais zu er  stellen, bei dem die Distanzmessung in der Schnellstufe       unvenzögert    mittels Phasenvergleich von von Strom und  Spannung des zu schützenden Netzes abgeleiteten     Mess-          grössen    erfolgt. Dabei soll jedoch vermieden werden, dass  für jede Staffelstufe eine weitere     Distanzmesseinrichtung     vorzusehen ist. Ausserdem sollen Fehlerquellen vermie  den werden, die bei     Verwendung    elektronischer Ele  mente zur Umschaltung der     Messgrössen    leicht auftreten  können.

   Derartige Fehlerquellen können vor allem bei  Verwendung elektronischer Umschalter auf der Wechsel  stromseite auftreten. Die Umschaltung der     Messgrössen          durch    mechanische Kontakte, insbesondere auch Schutz  gaskontakte, ist u. a. wegen ,deren Ansprechzeit sowie  wegen der Möglichkeit von     .Prellungen        unerwünscht.     



  Es ist bereits ein mehrstufiges Distanzrelais be  kannt, bei dem die Distanzmessung in der Schnellstufe       mittels        Phasenvergleich        erfolgt.    Für die     Staffelstufen     ist jeweils eine     gesonderte        D.istanzmesseinrichtung    sowie  ein gesondertes     Zeitrelais    vorgesehen. Diese gesonderten       Distanzmesseinrichtungen    sowie Zeitrelais bedingen einen  erheblichen Aufwand.  



  Ferner ist bekannt, bei mehrstufigen Distanzrelais  die     stromproportionale        Messgrösse    mittels eines     Trans-          aktors    in eine Spannung umzuwandeln. Auf der Sekun  därseite des     Transaktors    befindet sich ein     Spannungs-          teiler    mit     verschiedenen    Abgriffen, die die Einstellung  der verschiedenen     Impedanzwerte    der einzelnen Stufen  gestatten.

   Die Einstellung der Staffelstufen erfolgt somit  auf der     Wechselstromseibe    der     stromproportionalen            Messgrösse.    Falls keine Mehrfachauslegung der     Impe-          danzmesseinrichtungen    vorgenommen wird, .ist daher  eine Umschaltung von Wechselgrössen erforderlich.  Wird diese durch Kontakte vorgenommen, so stört deren  endliche Ansprechzeit und vor allem die Möglichkeit  von Prellungen, da diese .Eigenschaften der Ausnutzung  des schnellen     Ansprechvermögens    elektronischer Di  stanzrelais entgegenstehen.

   Wird die Umschaltung jedoch       mittels    elektronischer     Halbleiterelemente    vorgenommen,  so ergibt sich ein grosser Aufwand und     idarüberhinaus     im allgemeinen ,eine störende Beeinflussung der     Mess-          grössen.        Beispielsweise        erfordert        die        Umschaltung        einer     Wechselgrösse durch zwei antiparallel geschaltete Tran  sistoren oder     Vierschichttrioden    die Beschaffung von  zwei gegensinnigen Steuerströmen.

   Die Transistoren  sind in diesem Fall ausserdem noch durch entsprechend  geschaltete mit     ihnen    in Reihe liegende Ventile zu  schützen. Vor     allem    ergibt sich     dabei    durch die Schleu  senspannung der Ventile bzw. die Restspannung in       Durchlassrichtung    der     Vierschichttriodeneine    störende  Beeinflussung der     Wechselstrommessgrössen.     



  Weiter ist ein Distanzschutz mit umschaltbaren  Zeitstufen     bekannt,    bei dem dem     Hilfsspannungswand-          ler    der Stufenzahl     entsprechend    Drosselwandler, vor  geschaltet sind, welchen Transistoren über Kondensato  ren parallel geschaltet sind. Bei diesem Distanzschutz  wird ebenfalls die Umschaltung der     Messgrössen    auf der       Wechselstromseite    vorgenommen. Die     verwendeten     Transistoren sollen im     Schaltbetrieb    arbeiten und ausser  dem die geschaltete     Wechselstrommessgrösse    in     beiden     Stromrichtungen führen können.

   Auf jeden Fall     wird     jedoch die     Messgenauigkeit    durch den     Spannungsabfall     an den Transistoren und den Kondensatoren sowie die  durch -die Kondensatoren bedingte     Frequenzabhängig-          keit,    die eine unerwünschte Bevorzugung der Ober  wellen ergibt, beeinträchtigt.  



  Ausserdem ist bereits eine     Distanzmesseinrichtung     bekannt geworden, die mittels     Spannungsvergleich    von  von Strom und Spannung des zu     schützenden    Netzes  abgeleiteten     Messgrössen    arbeitet. Bei dieser Distanz-           messeinrichtung    ist vor allem nachteilig, dass durch die  unmittelbare Umwandlung der     Messgrössen    in Gleich  spannungsgrössen zwecks Durchführung des Spannungs  vergleichs insbesondere bei kleinen     Messgrössen    der ver  änderliche Widerstand der Gleichrichter störend die       Messgenauigkeit    beeinflusst.  



  Der vorstehend dargelegte grosse Aufwand sowie die  aufgezeigten Schwierigkeiten lassen sich nach der Erfin  dung bei einem mehrstufigen elektronischen Distanz  relais, bei dem die Distanzmessung in der Schnellstufe  mittels Phasenvergleich von von Strom und Spannung  des zu schützenden Netzes abgeleiteten     Messgrössen    er  folgt, bei dem für die Staffelstufen weitere     Distanz-          messeinrichtumgen    vorgesehen sind und bei dem die       Distanzmesseinrichtung    der Schnellstufe nach Ablauf der  Schnellzeit nicht umgeschaltet wird, vermeiden.

   Erfin  dungsgemäss erfolgt dies dadurch, dass die Distanz  messung in den Staffelstufen durch eine umschaltbare       Distanzmesseinrichtung    mittels Spannungsvergleich von  von Strom und Spannung :des zu schützenden Netzes  abgeleiteten     Messgrössen    vorgenommen wird.  



  Durch die     Verwendung    zweier verschiedener elek  tronischer     Messverfahren    wird der Aufwand bei mehr  stufigen elektronischen Distanzrelais erheblich verrin  gert.     Darüberhinaus    ergibt sich sogar für die Schnell  stufe noch eine     grössere    Betriebssicherheit. Die Distanz  messung in der Schnellstufe kann nämlich bei dem  erfindungsgemässen Distanzrelais sowohl mittels Phasen  vergleich als auch etwas verzögert mittels Spannungs  vergleich vorgenommen werden. Damit wird allgemein  die     Betriebssicherheit    bei dem erfindungsgemässen  Distanzrelais grösser. Die geringere Arbeitsgeschwindig  keit bei einer Distanzmessung mittels Spannungsver  gleich stört dabei nicht.

   Die Staffelstufen sprechen ja  ohnehin verzögert an. Ausserdem gestattet die     Durch-          führung    der Distanzmessung mittels     Spannungsvergleich     eine Umschaltung der     Messgrössen    auf der Gleichstrom  seite, so dass bei dem erfindungsgemässen Distanzschutz  weiter einerseits der Vorteil der sehr schnellen Distanz  messung in der Schnellstufe mittels     Phasenvergleich     erhalten bleibt, ohne dass anderseits die     ,Schwierigkeit     der Umschaltung von Wechselgrössen in Kauf genom  men werden muss.  



  In einer bevorzugten Ausführung des     erfdndungs-          gcmässen        Distanzschu@tzeis    wird die der     Spannung        d'es     zu schützenden Netzes proportionale     Messgröss:e    in einen       eingeprägten    Strom umgewandelt, aus dem dann die für  den Spannungsvergleich verwendete     Messgrösse    abgleitet  wird.     Zweckmässigerweise    ist dazu in Reihe mit der       Primärwicklung    des     Wandlers    im Spannungspfad ein       ohmscher    Widerstand angeordnet.

   Durch diese Mass  nahme lässt sich weitgehend der spannungsabhängige  Widerstand der im Spannungspfad angeordneten Gleich  richter eliminieren. Ausserdem ist     günstigerweise    die       Windungszahl    der Primärwicklung     des,

          Wandlers    im  Spannungspfad kleiner als die     Windungszahl    der Sekun  därwicklung     gewählt.    Die     Sekundärspannung    wird damit  höher als die     Primärspannung    und bleibt daher auch  bei relativ kleinen Primärspannungen grösser als die  Schleusenspannung der     Gleichrichter.    Auf     diese    Weise  wird eine genaue     Impetanzmessung    auch bei relativ  kleinen     Primärspannungen    ermöglicht.

   Ferner ergibt die  Wahl der     Windungszahlen        vorteilhafterweise    kleine bei  einer Stufenumschaltung mittels Transistoren zu schal  tende Sekundärströme. Diese wiederum ergeben eine  nur geringe Restspannung an dem jeweiligen Schalt  transistor, so dass der dadurch bedingte     Messfehler        klein       gehalten- wird. Ferner kann     günstigerweise    bei kleinen  Strömen im     Emitter-Kollektor-Kreis    eines Transistors  eine hohe Ansteuerung im Basis-Kreis des Transistors  ohne grossen Aufwand erfolgen, die Voraussetzung für  eine     geringe    Restspannung ist.  



  Bei der praktischen Ausführung :des erfindungs  gemässen Distanzrelais hat es sich als besonders zweck  mässig erwiesen, den     Messkreis    für den Spannungsver  gleich der gleichgerichteten     Messgrössen    derart auszu  legen, dass die spannungsproportionale     Messgrösse    nach  deren Gleichrichtung an einem konstanten Widerstand  sowie einem stufenweise umschaltbaren Widerstand ab  fällt und dass die dem Strom proportionale     Messgrösse     nach deren Gleichrichtung an     einem    weiteren konstanten  Widerstand abfällt.

   Der umschaltbare Widerstand sowie  der weitere konstante Widerstand sind miteinander ver  bunden, und die     Messgrösse    für die     Impedanzmessung     wird als Differenz der Spannungsabfälle an diesen  Widerständen     abgegriffen.    Der im Spannungspfad in  Reihe mit dem umschaltbaren Widerstand!     angeordnete     konstante Widerstand :ist derart bemessen, dass auch bei  völligem Kurzschliessen des umschaltbaren Widerstandes  eine ausreichende     Glättung    der gleichgerichteten Span  nungsgrösse erfolgt. Damit wird eine störende Beein  flussung einer nachgeschalteten     K:ppstuè    durch die  Restwelligkeit vermieden.  



  Es ist günstig, parallel zu dem weiteren konstanten  Widerstand und dem umschaltbaren Widerstand eine  Diode sowie parallel zu dem umschaltbaren Widerstand       eine        Zenerdiode    zu schalten, wobei bezüglich der  gleichgerichteten     stromproportionalen        Messgrösse    die  Diode in     Durchlassrichtung,    die     Zenerdiode    in Durch  bruchsrichtung gepolt sind. Die     Messgrösse    für die Im  pedanzmessung wird     zweckmässigerweise    einem Transi  stor zugeführt, der durch entsprechende Wahl seiner       Vorspannung    leitend gesteuert ist und bei Auslösung  des Distanzrelais gesperrt wird.

   Damit lässt sich wirk  sam :der Transistor vor den bei einer     Impedanzmessung     im     Kurzsehlussfall    auftretenden hohen     Überströmen     schützen.  



  Im folgenden soll     die    Erfindung anhand des in der       Figur    gezeigten schematischen Ausführungsbeispiels  näher erläutert werden. Das Ausführungsbeispiel wurde  der Übersichtlichkeit wegen auf die     Darstellung    der  erfindungsgemäss vorgesehenen umschaltbaren     Distanz-          messeinrichtung    beschränkt.  



  Die vom Strom des zu schützenden Netzes abgelei  tete stromproportionale     Messgrösse    I     wird    über die       Klemmen    1, 2 :dem Wandler 3 zugeführt. Diesem ist  sekundärseitig ein nicht näher bezeichneter Kondensator  zur Ableitung hochfrequenter Störungen sowie eine       Gleichrichterbrücke    4 nachgeschaltet.  



  Die von der Spannung des zu schützenden Netzes  abgeleitete spannungsproportionale     Messgrösse    U wird  über die Klemmen 5, 6 dem Wandler 7 zugeführt. In  Reihe mit der Primärwicklung des Wandlers 7 ist ein       ohmscher    Widerstand 32 geschaltet. Der Widerstand 32  und :der Wandler 7 sind derart ausgelegt, dass der       Sekundärstrom    des Wandlers 7     eingeprägtes    Verhalten  besitzt. Ferner ist die     Windungszahl    der Primärwicklung  des Wandlers 7 kleiner als dessen sekundäre     Windungs-          zahl.    Dadurch     ergeben    sich sekundärseitig entsprechend  höhere Spannungen und kleinere Ströme.

   Die Sekundär  spannung bleibt somit auch bei relativ kleinen Primär  spannungen grösser als die Schleusenspannung     der    auf  der Sekundärseite des Wandlers 7 in einer Gleichrichter  brücke 8 angeordneten     Gleichsiebter.        Ausserdem    lassen      sich kleine Sekundärströme mit geringeren     Messfehlern     durch Transistoren schalten. Der ferner noch     sekundär-          seitig    vorgesehene nicht bezeichnete Kondensator     dient     zur Ableitung von hochfrequenten Störungen.  



  Der     Gleichrichterbrücke    8 sind ein konstanter Wi  derstand 13 sowie ein umschaltbarer Widerstand 12  nachgeschaltet. An den Widerständen 12, 13 fällt ;die  gleichgerichtete spannungsproportionale     Messgrösse    ab.       Parallel    zu den Widerständen 12, 13 liegt ein Konden  sator 10. Er dient zur     Glättung.    Der konstante Wider  stand 13 ist derart bemessen, dass sich auch bei kurz  geschlossenem Widerstand 12 noch eine ausreichende       Glättung    ergibt. Der     Gleichrichterbrücke    4 sind     ein     konstanter Widerstand 11 und ein     Glättungskondensa-          tor    9 nachgeschaltet.  



  Je eine Klemme der     Gleichrichterbrücken    4, 8 der  Kondensatoren 9, 10 und der Widerstände 11, 12 sind  derart     miteinader    verbunden, dass die     Messgrösse    für  die     Impedanzmessung    als Differenz der Spannungs  abfälle an den Widerständen 11, 12 abgegriffen     werden     kann. Parallel zu dem Widerstand 11 und dem Wider  stand 12 ist eine Diode 14 geschaltet, die bezüglich  der     gleichgerichteten    stromproportionalen     Messgrösse    in       Durchlassrichtung    gepolt ist.

   Ferner ist parallel zu dem  umschaltbaren Widerstand 12 eine     Zenerdiode    33 an  geordnet, die bezüglich der gleichgerichteten strompro  portionalen     Messgrösse    in     Durchbruchsrichtung    gepolt  ist. Bei grossen überströmen wird die Durchbruchs  spannung der     Zenerdiode    33 überschritten, womit der  artige Ströme dann über     die    Diode 14 und die     Zener-          diode    33 abgeleitet wenden.  



  Die an den Widerständen 11, 12 für die Impedanz  messung abgegriffene     Messgrösse    liegt am Eingang des  Transistors 17 an. über die Widerstände 15, 16 erhält  der Transistor 17 von der an der Klemme 22 anliegen  den negativen Versorgungsspannung eine     derartige    Vor  spannung, dass er leitend     gesteuert    ist. Bei Auslösung  des Distanzrelais, wenn also die gemessene Impedanz  einen vorgegebenen Wert unterschreitet, wird der Tran  sistor 17 gesperrt. In diesem Fall ist nämlich die am  Widerstand 11 abfallende     stromproportionale    Grösse       grösser    als die entsprechend entgegengesetzt gepolte am  Widerstand 12 abfallende     spannungproportionale     Grösse.

   Die     stromproportionale    Grösse wirkt ;dann auf  den Transistor 17 sperrend.  



  Parallel zu der     Emitter-Kollektor-Strecke    des Tran  sistors 17 liegt der Kondensator 18 eines glättend wir  kenden     RC-Gliedes    18, 19. Dem Transistor 17 ist eine  Kippstufe mit     einstellbarem        Rückfallverhälbnis    nach  geschaltet. Von dieser Kippstufe sind nur die Transi  storen 20, 21 sowie der im     Rückkopplungskreis    liegende  einstellbare Widerstand 34 bezeichnet. Die Kippstufe  wird bei einem Sperren des Transistors 17 über den  Widerstand 19 des     RC-Gliedes    18, 19 angesteuert. Bei  einer Ansteuerung wird der Transistor 20 leitend, der  Transistor 21 gesperrt. An der Klemme 25 erscheint  dann ein     negatives    Ausgangssignal.  



  Das     Rückfallverhältnis    der     Kippstufe    20, 21 wird  durch eine entsprechende Einstellung des Widerstandes  34 derart bemessen, dass im     Zusammenwirken    mit der  Welligkeit der gleichgerichteten     Messgrössen    sich (ein       Halteverhältnis    von     annähernd;        eins(    ergibt. Diese Wel  ligkeit wird insbesondere durch die Bemessung der  Kondensatoren 9, 10 und 18 bestimmt.  



  Die Einstellung der     Staffelstufen    des     Distanzrelais     erfolgt mittels Transistoren 26, 27. Der     Emitter    dieser  Transistoren ist jeweils - wie aus der Figur     ersichtlich    -    n     üt        einer        Klemme    des     Widerstandes    12,     der        Kollektor     mit einem Abgriff desselben verbunden.

   Die Transisto  ren 26, 27 erhalten über die Klemme 24 ein positives  sperrend     wirkendes    Steuersignal. .Ein negatives Steuer  signal wird von     einem    nicht dargestellten Zeitwerk über  die     Klemme    28 bzw. 29 der Basis des Transistors 26  bzw. 27 zugeführt. Bei Vorliegen eines negativen Steuer  signales     sind    die Transistoren 26 bzw. 27 leitend, wo  mit der entsprechende Teil des Widerstandes 12 kurz  geschlossen wird.  



  Durch den Abgriff 35     wird    am Widerstand 12 die  für die Schnellstufe wirksame Reichweite, durch den  mit dem Kollektor des Transistors 26 verbundenen  Abgriff die für die erste Staffelstufe wirksame Reich  weite und durch den mit dem Kollektor des Transistors  27     verbundenen    Abgriff die     für    die zweite Staffelstufe  wirksame Reichweite eingestellt.  



  Ferner ist ein Transistor 30 vorgesehen, der im  fehlerfreien Fall des zu schützenden Netzes über die  Klemme 31 ein negatives Signal erhält. Er ist dann  leitend, womit an der     Klemme    25 das     an    der Klemme  23 anliegende Null-Signal praktisch ebenfalls anliegt.  



  Die Wirkungsweise des     erfindungsgemässen    Distanz  relais ist folgende.  



  Liegt     innerhalb    der mittels des     Abgriffes    35 am  Widerstand 12 eingestellten Reichweite der Schnell  stufe ein Fehler vor, so ist die Impedanz der über  wachten, in der Figur nicht dargestellten Leitung kleiner  als der mit der Einstellung an 12 vorgegebene Wert I ,  d. h. I ist     grösser    als U. Die am     Widerstand    11 ab  fallende stromproportionale     Grösse    ist somit grösser als  die am Widerstand 12 abfallende     spannungsproportio-          nale    Grösse. Die Differenz dieser Grössen     wirkt    dann  auf den Transistor 17 sperrend.

   Mit dem Sperren von  17 wird die     Kippstufe    20, 21 angesteuert, wodurch der.  Transistor 20 leitend und der Transistor 21 gesperrt  werden. Am Kollektor von 21 ergibt     ;seich    ein negatives       Signal,    das     praktisch        gleich        der    an der     Klemme    22  anliegenden     Versorgungsspannung    ist. Dieses     Signal     wird über den Ausgang 25     beispielsweise    der Auslöse  einrichtung eines Schalters zugeführt, sofern nicht der  Ausgang 25 durch den Transistor 30 praktisch auf       Nullpotential    gehalten wird.

   Dies ist im leitenden Zu  stand desselben der Fall.  



       Liegt    auf der vom     Impedanzrelais    geschützten Lei  tung kein Fehler, vor, so ist das     Verhältnis    von Span  nung     zu    Strom derselben grösser als der durch die Ein  stellung des     Abgriffes    35 vorgegebene Wert. Die am  Widerstand 12 abfallende     spannungsproportionale    Grö  sse ist dann grösser als     die    am Widerstand 11 abfallende  stromproportionale Grösse. Der Transistor 17 und     damit     auch der der Transistor 21 der Kippstufe 20, 21     bleiben     in diesem Fall leitend.

   Am Kollektor von 21 liegt dann  praktisch das an der     Klemme    23 anliegende Bezugs  potential     an        (O,Signal).    Das an der Klemme 25 anlie  gende     Signal    ist jedoch durch den Transistor 30 be  stimmt,     falls    dieser leitend ist.  



  Im Fehlerfall wird durch ein nicht dargestelltes  Relais (das .in der Figur gezeigte Relais     angeregt.    Bei  einer     Anregung        fällt        das    negative Signal an der Klemme  31 weg. Der Transistor 30 erhält eine positive Vor  spannung und sperrt. Damit wird der     Schaltzustand    des  Transistors 21, der demjenigen des     Transistors    17 ent  spricht und von der gemessenen     Impedanz        abhängig     ist, abgefragt, so dass bei Feststellung eines Fehlers      innerhalb der eingestellten Reichweite dann ein Aus  lösesignal über die Klemme 25 an einen Schalter ab  gegeben wird.  



  Diese Abfragung des gemessenen     Impedanzwertes     läuft parallel zur     Impedanzmessung    mittels einer     Pha-          senvergleichsmessschaltung,    die ebenfalls bei     Anregung     freigegeben wird.

   In der Schnellstufe erfolgt also die       Impedanzmessung    durch zwei voneinander unabhängige       Messverfahren.    Dies erhöht wesentlich die Betriebs  sicherheit der gesamten geschützten Leitung, da die       Wahrscheinlichkeit    eines Eingreifens     der    als Reserve  schutz arbeitenden     ,Staffelstufen    durch die doppelte Mes  sung in der Schnellstufe     wesentlich    herabgesetzt wird.  In     erwünschter    Weise werden daher im     Fehlerfall    not  wendige Abschaltungen auf Aden betroffenen Leitungs  abschnitt beschränkt.  



  Mit der Anregung     wird    weiter ein nicht dargestell  tes     Zeitrelais    in Gang     gesetzt.    Nach Ablauf der     Schnell-          zeit    gibt dieses ein negatives Signal auf den Eingang 28,  nach Ablauf der ersten     Staffelzeit    ein negatives Signal  auf den Eingang 29. Dadurch     wird    der Transistor 26  (bzw. 27) leitend und schliesst - entsprechend der vor  gesehenen     Einstellung    -     einen    Teil des Widerstandes  12 kurz. Die     spannungsproportionale    Grösse     wird    damit  verkleinert, so dass grössere Impedanzen gemessen wer  den.

   Die Reichweite des     Impedanzrelais    wird also ent  sprechend vergrössert. Die     Impedanzmessung    selbst läuft  in gleicher Weise - wie im Zusammenhang mit der       Schnellstufe    beschrieben - ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufiges elektronisches Distanzrelais, bei dem die Distanzmessung in der Schnellstufe mittels Phasen vergleich von von Strom und Spannung des zu schützen den Netzes abgeleiteten Messgrössen erfolgt, bei dem für die Staffelstufen weitere Distanzmesseinrichtungen vor gesehen sind und bei dem die Distanzmesseinrichtungen der Schnellstufe nach Ablauf der Schnellzeit nicht um geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Di stanzmessung in den Staffelstufen durch eine umschalt bare Distanzmesseinrichtung mittels Spannungsvergleich von von Strom (I) und Spannung (U)
    des zu schützen den Netzes abgeleiteten Messgrössen vorgenommen wird. UNTERANSPRüCHE 1. Distanzrelais nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Spannung (U) des zu schüt zenden Netzes proportionale Messgrösse in einen ein geprägten Strom umgewandelt wird, aus dem dann die für den Spannungsvergleich verwendete Messgrösse ab geleitet wirb. 2.
    Distanzrelais nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in Reihe mit der Primärwicklung eines Wandlers (7) im Spannungspfad ein ohmscher Widerstand (32) angeordnet ist. 3. Distanzrelais nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Windungszahl der Primärwick lung des Wandlers (7) im Spannungspfad kleiner als die Windungszahl der Sekundärwicklung ist. 4.
    Distanzrelais nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Spannung (U) proportionale Mess- grösse nach deren Gleichrichtung an einem konstanten Widerstand (13) sowie einem stufenweise umschaltba ren Widerstand (12) abfällt, dass die dem Strom (1) proportionale Messgrösse nach deren Gleichrichtung an einem weiteren konstanten Widerstand (11) abfällt und dass der umschaltbare Widerstand (12) sowie der weitere konstante Widerstand (11) miteinander verbunden sind,
    wobei die Messgrösse für die Impedanzmessung als Dif ferenz der Spannungsabfälle an diesen Widerständen (11, 12) abgegriffen wird. <B>5</B>. Distanzrelais nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass parallel zu dem weiteren konstanten Widerstand (11) und dem umschaltbaren Widerstand (12) eine Diode (14) geschaltet sowie parallel zu dem umschaltbaren Widerstand (12) eine Zenerdiode (33) geschaltet sind, wobei bezüglich der gleichgerichteten stromproportionalen Messgrösse idie Diode (14) in Durch lassrichtung,
    die Zenerdiode (33) in Durchbruchsrich tung gepolt sind. 6. Distanzrelais nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messgrösse für die Impedanz messung einem Transistor (17) zugeführt wird, der durch entsprechende Wahl seiner Vorspannung - Wider stände (15, 16) - leitend gesteuert ist und bei Aus lösung des Distanzrelais gesperrt wird. 7.
    Distanzrelais nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, .dass parallel zu der Emitter-Kollektor- Strecke des Transistors (17) sowie parallel zu dem konstanten und dem umschaltbaren Widerstand (12, 13) und dem weiteren konstanten Widerstand (11) jeweils ein Kondensator (9, 10, 18) angeordnet ist. B. Distanzrelais nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Transistor (17) eine Kippstufe (20, 21) mit einstellbarem Rückfallverhältnis nach geschaltet ist. 9.
    Distanzrelais nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch .eine derartige Bemessung des Rückfall verhältnisses, dass sich im Zusammenwirken mit der Welligkeit der gleichgerichteten Messgrössen ein Halte verhältnis von annähernd 1 ergibt.
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