CH439006A - Drehlager für Schwing- und Wendefenster - Google Patents

Drehlager für Schwing- und Wendefenster

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Publication number
CH439006A
CH439006A CH1590464A CH1590464A CH439006A CH 439006 A CH439006 A CH 439006A CH 1590464 A CH1590464 A CH 1590464A CH 1590464 A CH1590464 A CH 1590464A CH 439006 A CH439006 A CH 439006A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cast
pivot
bearing
rotation
die
Prior art date
Application number
CH1590464A
Other languages
English (en)
Inventor
Maus Julius
Original Assignee
Gretsch Unitas Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gretsch Unitas Gmbh filed Critical Gretsch Unitas Gmbh
Publication of CH439006A publication Critical patent/CH439006A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/082Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
    • E05D7/084Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis
    • E05D7/085Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis with two or more pivot axes, e.g. used at the same time

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


      Drehlager        für        Schwind-    und Wendefenster    Um bei einem an sich bekannten Drehlager für  Schwing- oder Wendefenster die Herstellungskosten zu  erniedrigen, bestehen alle grösseren Lagerteile aus einem       Druckguss,    beispielsweise aus einem Zinkguss. Da die  äusseren Abmessungen eines Drehlagers in der Regel  festliegen, so kann die kleinere Festigkeit der     Druck-          gussteile    nicht durch     Vergrösserung    ihrer Abmessungen  ausgeglichen werden. Für kleinere, besonders bean  spruchte Lagerteile, insbesondere für Lagerdrehachsen,  wird ein Werkstoff höherer Festigkeit,     beispielsweise     Stahl, verwendet.

   Solche Lagerteile werden beim Guss  der grösseren Lagerteile mit eingegossen.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist ein Drehlager für  Schwing- und Wendefenster mit aus     Druckguss    beste  henden Lagerteilen, in welche Teile aus einem Werk  stoff höherer Festigkeit eingegossen sind.  



  Es liegt die Aufgabe vor, solche eingegossenen Teile,  wie z. B.     Bolzen    oder Drehachsen, fest im     Druckguss    zu       lagern,    dessen normale Abmessungen nicht     vergrössert     werden sollen. Die Aufgabe ist erfindungsgemäss da  durch gelöst, dass Werkstoffansätze an den     Druckguss-          teilen    und/oder an den     Eingussteilen    zwecks     Vergrös-          serung    der eingegossenen Oberfläche der Eingussteile  vorgesehen sind.  



  Werkstoffansätze z. B. an einer für das Eingiessen  bestimmten Drehachse können aus einer mit ihr fest  verbundenen starren Platte bestehen, die sich beim fer  tigen Lagerteil     in    dem Druckguss befindet. Eine solche  Platte kann noch mit Löchern oder Vertiefungen für  den Eintritt von Druckguss versehen sein, um die Fest  haltung noch zu verbessern.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise     Ausfüh-          rungsform    des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Drehlager in einer Seitenansicht,  wobei sich die     Flügellagerhälfte    in der sog     enannten     Putzstellung befindet, d. h. in welcher der Fensterflügel  um 180  gegenüber dem Blendrahmen gedreht worden  ist.         Fig.    2 ist die Ansicht der am Fensterflügel zu be  festigenden     Lagerplatte    von innen gesehen.  



       Fig.    3 stellt einen Schnitt nach der Linie     III-III     der Figur 2 dar.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    1, wobei sich die     Lagerhälften    in geschlossenem  Zustand befinden. Die       Fig.    5 und 6 zeigen die sogenannte erste Drehachse  in zwei Ansichten, während die       Fig.7    und 8 die sogenannte zweite Drehachse in       zwei    verschiedenen Ansichten zeigen.  



  In bekannter Weise besteht das mit zwei Drehachsen       ausgerüstete    Lager aus der mit dem Blendrahmen zu  verschraubenden     Lagerhälfte    1 und der mit dem Fen  sterflügel zu verschraubenden     Lagerhälfte    z. Beide La  gerhälften sind durch das bekannte     Kipp-    oder Zwi  schenglied 3     in    Gestalt eines Hebels drehbar verbun  den. Die bei der Fensteröffnung zuerst wirksam wer  dende Drehachse ist mit 4 bezeichnet, die zweite Dreh  achse 5 verbindet das Zwischenglied 3 mit der Flügel  lagerhälfte 2.  



  Die beiden     Lagerhälften    1, 2 und gegebenenfalls  auch das Zwischenglied 3 bestehen aus     Druckguss,     während die beiden Drehachsen 4, 5 aus     einem    Werk  stoff höherer Festigkeit, zum Beispiel Stahl, bestehen.  Um diese beiden Drehachsen in Gestalt einfacher Bol  zen absolut fest sitzend in die     Lagerhälften    1 und 2  eingiessen zu können,     sind    zwei     Ausführungsformen     dargestellt.

   Die zweite Drehachse 5 ist im gezeichneten  Beispiel an dem einzugiessenden Ende mit     einer    starren  Platte 6, beispielsweise gleichfalls aus Stahl, fest ver  bunden, beispielsweise     vernietet.    Die vorzugsweise     eine     rechteckige     Form    besitzende Platte 6, die den Werk  stoffansatz im Sinne der Beschreibungseinleitung dar  stellt, kann noch     mit    Löchern 7 oder entsprechenden  Vertiefungen versehen sein, in welche beim Guss der       flüssige    Werkstoff eintritt.

   Durch die Platte 6 ist     für     einen festen Sitz der zweiten Drehachse oder auch eines      sonstigen     Bolzens    gesorgt, ohne dass die Flügellager  hälfte 2 grössere Abmessungen aufweisen muss.  



  Um zu gewährleisten, dass die Drehachse oder der       Bolzen    5 in der richtigen Stellung in die Gussform ein  gelegt wird, können am     Achsbolzen    noch besondere  Massnahmen getroffen werden. Gemäss dem Ausfüh  rungsbeispiel ist an der freien     Stirnfläche    der Achse 5  eine exzentrisch liegende kleine Bohrung 8 vorgesehen.  



  Die Giessform besitzt innerhalb der Bohrung für das  Einstecken des     Bolzens    noch einen kleinen Zapfen für  den Eintritt in das exzentrische Loch B. Dadurch ist die  Lage der Platte 6 sicher festgelegt. Bei der Ausführungs  form nach     Fig.    4 ist die Platte der     Rahmenlagerhälfte    1  mit einem Werkstoffansatz 9 in zylindrischer Gestalt  versehen, der konzentrisch zu dem eingegossenen Bol  zen bzw. der ersten Drehachse 4 liegt. Auch auf diese  Weise ist die eingegossene Oberfläche der Achse wesent  lich     vergrössert,    wie es aus     Fig.    4 ersichtlich ist.

   Die  Sicherung gegen Verdrehung     erfolgt    durch an sich  bekannte Gestaltungen, wobei es sich um Abflachungen,  Eindrehungen,     Rändelungen    oder dergleichen handeln  kann. Im gezeichneten Beispiel ist die Drehachse 4  aus einer     Sechskant-Stahlstange    hergestellt. Die verblie  benen Sechskanten 10 dienen der Drehsicherung, wäh  rend eine angeordnete Nut 11 für die Sicherung in axia  ler Richtung sorgt.  



  Aus     Fig.4    ist weiter ersichtlich, dass der zylin  drische Ansatz 9 als Lagerzapfen zur drehbaren La  gerung des Zwischengliedes 3 dient. Bei einem Lager  mit nur einer Drehachse könnte die andere Lagerhälfte  auf dem Ansatz 9 gelagert sein. Der freie Teil der  Drehachse 4 dient in hier nicht interessierender Weise  zur Aufnahme einer Bremse.  



  Es wird immer auf den Einzelfall ankommen, ob  man die eine oder andere beschriebene Ausbildung eines  Werkstoffansatzes verwendet. Natürlich können auch  beide     Ausführungsformen    an einem Lager oder auch an  einem     Bolzen    gleichzeitig vorhanden sein.  



  Beide     Flügellagerhälften    1 und 2 sind mit aussen  liegenden     Abwinklungen    12 und 13 versehen, die jeweils  an einem Ende 14 über die     Abrundungen    15 der Aus  senkante 16 bis zum Ende der Lagerhälfte 1 bzw. 2  verlaufen, so dass die nicht dargestellte, sich     anschlies-          sende        Falzleiste    die Lagerhälften 1 und 2 nicht über-    deckt. In der Mitte bei 17 bzw. 18 liegen die     Abwink-          lungen    12 und 13 in der nicht dargestellten geschlosse  nen Stellung des Lagers dichtend aneinander.

   Die Ab  rundungen 15 dienen der Erleichterung der     Fräsarbei-          ten,    da nunmehr     Nachstecharbeiten    nicht mehr erfor  derlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehlager für Schwing- und Wendefenster, mit aus Druckguss bestehenden Lagerteilen, in welche Teile aus einem Werkstoff höherer Festigkeit eingegossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass Werkstoffansätze (6, 9) an den Druckgussteilen (1) und/oder an den Einguss- teilen (5) zwecks Vergrösserung der eingegossenen Ober fläche der Eingussteile vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Drehlager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Drehachse (5) mit einer fest mit ihr verbundenen, starren Platte (6) in einem Druckgussteil (2) eingreift. 2.
    Drehlager nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch in der Platte (6) vor gesehene Löcher (7) oder Vertiefungen für den Eintritt von Druckguss. 3. Drehlager nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (5) in ihrer freien Stirnfläche mit einer exzentrisch lie genden Vertiefung (8) versehen ist. 4.
    Drehlager nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Lagerhälfte (1) aus Druckguss einen zylindrischen, zur eingegossenen Drehachse (4) konzen trischen Ansatz (9) besitzt, auf dem die andere Lager- hälfte oder bei einem Lager mit zwei Drehachsen (4, 5) das Zwischenglied (3) drehbar gelagert ist. 5.
    Drehlager nach einem der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinklun- gen (12, 13) beider Lagerhälften (1, 2) an ihren einen Enden (14) über die Abrundung (15) hinaus bis an das Ende der Platten (1, 2) laufen und etwa in der Mitte (17, 18) der Lagerhälften (1, 2) dichtend aneinander- liegen.
CH1590464A 1964-02-11 1964-12-09 Drehlager für Schwing- und Wendefenster CH439006A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG0029458 1964-02-11
DEG0029524 1964-02-20

Publications (1)

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CH439006A true CH439006A (de) 1967-06-30

Family

ID=25978257

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CH1590464A CH439006A (de) 1964-02-11 1964-12-09 Drehlager für Schwing- und Wendefenster

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