CH428331A - Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd konstanter Federkraft - Google Patents

Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd konstanter Federkraft

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CH428331A
CH428331A CH737763A CH737763A CH428331A CH 428331 A CH428331 A CH 428331A CH 737763 A CH737763 A CH 737763A CH 737763 A CH737763 A CH 737763A CH 428331 A CH428331 A CH 428331A
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CH
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piston
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liquid spring
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CH737763A
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Karl Dipl Ing Bittel
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Veb Zek
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  Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd konstanter Federkraft    Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsfeder mit  mindestens annähernd konstanter Federkraft, insbeson  dere zu verwenden für     Tiefziehpressen    und Stanzen.  



  Für     Tiefziehpressen    und Stanzen werden Federn  benötigt, deren Federkraft beim Einfedern nahezu kon  stant bleibt. Hierfür werden äusserst aufwendige Druck  anlagen verwendet.  



  Flüssigkeitsfedern sind bereits bekannt. Sie bestehen  im wesentlichen aus einem Gehäuse mit einem Deckel,  durch den ein Kolben ragt, Kolben und Deckel sind  gegenüber dem Gehäuse abgedichtet.  



  Flüssigkeitsfedern dieser Art benötigen bei     flacher          Federkennlinie    ein vergrössertes Flüssigkeitsvolumen und  bedingen damit ein grösseres Gehäuse und Gewicht.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd konstanter       Federkraft    und damit mindestens nahezu waagrechter,  oder gar fallender     Federkennlinie    bei relativ geringem  Ölvolumen zu schaffen.  



  Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass der  Kolben einen sich ändernden Querschnitt aufweist. Ge  mäss einer     Ausführungsform    beträgt diese Querschnitts  änderung für die jeweilige Dichtung maximal 1 mm,  wobei die Flüssigkeitsfeder durch     einen        stirnseitigen     Verschluss     vorspannbar    ist. Durch Bohrungen im Kolben  ist dabei der Zylinder der Flüssigkeitsfeder mit Flüssig  keit aufzufüllen,     während    die eingeschlossene Luft durch       an    sich     bekannte    Bohrungen im Gehäuse entweichen  kann.  



  An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiels der Erfindung soll diese näher er  läutert werden.  



  Die Flüssigkeitsfeder besteht aus einem     zylindrischen     Gehäuse 1, welches stirnseitig durch einen Deckel 2 und  einen Verschluss 3 abgeschlossen ist. Der Deckel 2 und  der Verschluss 3     sind    dabei als Stellschrauben ausgebil  det, wobei der Verschluss 3 zur Verspannung der Flüs  sigkeitsfeder dient und zu diesem Zweck eine Gewinde  rille 3a aufweist, die die Stellung des Verschlusses 3 in    nicht vorgespanntem Zustand anzeigt. Durch das Ge  häuse 1, den Deckel 2 sowie den Verschluss 3 ragt ein  Kolben 4, der beispielsweise als Stufenkolben mit einem  eintretenden Teil 4a und     einem    austretenden Teil 4b  ausgebildet ist.

   Die     Teile    4a und 4b des Kolbens 4  weisen beispielsweise eine konische Querschnittsände  rung auf, und zwar so,     dass    der Querschnitt sich nach den  äusseren Enden der genannten Teile zu verjüngt. Der  kleinste Querschnitt des eintretenden Teiles 4a ist dabei  etwas grösser als der grösste Querschnitt des austretenden  Teiles 4b. In der Mitte     des    Kolbens 4 befindet sich ein  Bund 4c, bis zu dem durch das Teil 4a eine Längsboh  rung 4d geht, die durch Querbohrung 4e mit dem Inne  ren der Flüssigkeitsfeder verbunden ist. Die Längsboh  rung 4d ist durch einen Stopfen 5 mit einer Dicht  scheibe 6 verschlossen.

   Der Kolben 4 wird durch Kunst  stoffbüchsen 7a; 7b im Gehäuse 1 geführt.     Anschliessend     an die     Kunststoffbüchsen    7a; 7b sind nach innen Stütz  ringe 8a; 8b, Dichtscheiben 9a; 9b und Anschlagschei  ben 10a; 10b     angeordnet.    O-Ringe 11a; 11b streifen  das Schmieröl ab, wobei der     O-Ring    11a im Deckel 2  und der O-Ring 11b in einem Ring 12 vorgesehen ist.       Bohrungen    13 dienen zur Ableitung während der Mon  tage entstehender Luftpolster.  



  Von Bedeutung ist, dass durch die Möglichkeit der       Vorspannung    die     Querschnittsdifferenzen    am Kolben 4  sehr     gring    gehalten werden können und somit die Quer  schnittsänderung für die jeweiligen Dichtscheiben 9a;  9b maximal 1 mm beträgt. Dies wiederum hat zur Folge,  dass bekannte Dichtscheiben zu verwenden sind, die bei  den genannten     Querschnittsänderungen    ausreichende       Dichtqualitäten    beibehalten.  



  Die Wirkungsweise der Flüssigkeitsfeder ist folgende:  Der Kolben 4 befindet sich zunächst in der Stellung, wie  aus der Zeichnung ersichtlich. Bereits in dieser Stellung  herrscht in der Flüssigkeitsfeder ein Druck p entspre  chend der     Vorspannung,    die über den Verschluss 3  eingeleitet wurde.

   Wirkt nun auf den Kolben 4     eine     äussere Kraft P, dann bewegt sich der Kolben 4 ein-           wärts,    wenn die Kraft P das Produkt aus der     Differenz          dF    der Flächen des     einstretenden        Kolbenteiles    4a und  des austretenden Kolbenteiles 4b mit dem Druck p über  schreitet.     (Der        Einfluss    der Reibung blieb hierbei ausser  Betrachtung.) Bei der     Einwärtsbewegung    des Kolbens 4  wird in der Flüssigkeitsfeder die Flüssigkeit kompri  miert, wodurch der Druck p ansteigt.

   Soll nun trotz stei  genden Druckes p die Kraft P     konstant    bleiben, so muss  bei P = p -     4F    die     Flächendifferenz        4F    kleiner werden.  Die Verringerung von     4F        wird    durch die     Konizität     der Kolbenteile 4a; 4b erreicht.     dF    wird kleiner, wenn  der Durchmesser des     eintretenden    Teiles 4a     kleiner    oder       wenn    der Durchmesser des austretenden Teiles 4b  grösser wird.

   Je nachdem, wie gross die     Konizität    des  einen oder der beiden Kolbenteile 4a; 4b     gewählt    wird,  kann eine leicht steigende, waagrechte oder fallende       Kennlinie    erreicht werden.  



  Wird ein Kolbenteil     nicht    über den gesamten Bereich  konisch ausgeführt, so kann die     Kennlinie    erst fallend  oder waagrecht     und    dann steigend usw. verlaufen. Es       kann    auch nur ein Kolbenteil konisch und das andere  zylindrisch ausgeführt sein. Ebenso kann auch ein ein  facher, sich verjüngender Kolben Verwendung finden.    Die Flüssigkeitsfeder kann auch als Zugfeder ausgebil  det sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd kon stanter Federkraft, bestehend aus einem Gehäuse mit Deckel, durch den ein Kolben ragt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben (4) einen sich ändernden Querschnitt aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Flüssigkeitsfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch einen stirnseitigen Ver schluss (3) vorspannbar ist. 2. Flüssigkeitsfeder nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die jeweilige Dichtung (9a; 9b) wirksame Querschnitts änderung des Kolbens (4) maximal 1 mm beträgt. 3.
    Flüssigkeitsfeder nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Zylinder durch Bohrungen (4d; 4e) im Kolben (4 mit Flüssigkeit auffüllbar und die eingeschlossene Luft durch Bohrungen (13) im Gehäuse (1) ableitbar ist.
CH737763A 1963-06-13 1963-06-13 Flüssigkeitsfeder mit mindestens annähernd konstanter Federkraft CH428331A (de)

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