CH424697A - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Fadenspulen mit ringförmigem Querschnitt - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Fadenspulen mit ringförmigem Querschnitt

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CH424697A
CH424697A CH1338964A CH1338964A CH424697A CH 424697 A CH424697 A CH 424697A CH 1338964 A CH1338964 A CH 1338964A CH 1338964 A CH1338964 A CH 1338964A CH 424697 A CH424697 A CH 424697A
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CH1338964A
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Grollimund Xaver
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Schappe Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/24Packaging annular articles, e.g. tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Fadenspulen mit ringförmigem Querschnitt
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Fadenspulen mit ringförmigem Querschnitt mit oder ohne Spulenträger und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Unter Fadenspule soll dabei eine auf einem Spu  lenträger    zu einer Spule gewickelte Fadenmenge verstanden werden. Die zu verpackende Fadenspule kann verschiedene Formen'besitzen, muss aber im Schnitt quer zur Spulenachse Ringform aufweisen.



   Der Ausdruck   Faden  soll im Zusammenhang mit dieser Beschreibung in seiner allgemeinsten Bedeutung verstanden werden, so dass darunter ein   endloser Einzelfaden (Monofil),    ein aus endlosen    Einzelfäden bestehendes Fadenbüadel, ein aus Stapel-      faser gesponnenes Garn oder aus    solchen Garnen gebildeter Zwirn verstanden werden kann.



     Fadenspulen,    die von einer Wickeleinrichtung oder Verarbeitungsmaschine kommen, in der der Faden vor Abgabe in Spulenform gewickelt wird, werden vor der weiteren Verarbeitung oftmals gelagert, fortbefördert, umgeladen oder sonstwie von Hand oder maschinell gehandhabt.



   Die Lagerung und Beförderung der   Fadenspulen    kann zweckmässigerweise auf Spulengestellen bzw. in Behältern wie körben, Kisten, Schachteln usw. erfolgen. Erfahrungsgemäss ist jedoch in all   diesel    Fällen mit möglichen Verschmutzungen zu rechnen.   



  Ausserdem wird häufig ein Handhaben durch Men-      schenhand    erforderlich. Oft sind die gehandhabten Fäden gegen Verschmutzen, insbesondere mit Rücksicht auf ein durchzuführendes Färben, recht emp  findlich.   



   Es ist darum das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mittels deren   Fadenspulen      für die weitere Hand-      habung    zum Schutz des Fadens verpackt werden können.



   Das Verfahren nach dieser Erfindung ist dadurch    gekennzeichnet, dass m die Ringöffnung der Faden-    spule bzw. ihres Suplenträges von einer Seite der Öffnung her ein zur Verpackung dienendes Strumpfrohr durch relative Bewegung, zwischen   Striumpfrohr    und Fadenspule bzw.   Spulenträger so weit eingeführt    wind, dass das Strumpfrohr beidseits aus der   Offnung    r. agt und zumindest das durch die Öffnung durchgeführte Strumpfrohrende ausgeweitet und von dem   benachbarten Spulenende    her mindestens über einen Teil der Aussenumifangsfläche der Fadenspule gestülpt wird.



   Insbesondere kann das Verfahren für die Verpackung von   Fadenspulen    unter   Zuhilfenahme einer    Vorrichtung durchgeführt werden, auf. der ein Ende des zur Verpackung verwendeten Strumpfrohres auf einen Umfang aufgeweitet angeordnet werden kann, der zumindest grösser ist als der grösste Umfang, der Fadenspule.

   Die mit der Vorrichtung durchgeführte Ausführungsform das Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass das Strumpfrohr vor Einführen in die Ringöffnung mit einem Ende so auf der   Vorrichtung, angeor, dnet wird, dass das genannte    eine Endes des Strumpfrohers auf den genannten Umfang , aufgeweitet von der Vorrichtung gehalten wird, sodann unter Einführen des Strumpfrohres in die Ring öffnung das genannte eine, ausgeweitete Ende des Strumpfrohres vom   benachbarten Spulenende    her über mindestens einen Teil des Aussenumfanges der    Fadenspule gestülpt wird.

   und schliesslich das andere    Ende des Strumpfrohres ansgeweitet und von benachbarten Spulenende her mindestens so weit über die Aussenumfangsfläche der Fadenspule gestülpt wird, dass sich die beiden   Strumpfrohrenden über-    lappen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur   Durch-    führung des letztgennanten Verfahrens ist   gekenn-    zeichnet durch einen Ring mit einem m Innenumfang 'grösser als der grösste Aussenumgfang der Fadenspule, einen Stab im MIttelpunkt des Ringes und minde  stens ainen    Ring und Stab gegenseitig abstützenden Stützarm, der zwischen Stab und Ring angeordnet, L-förmig. ausgebildet und so an Stab und Ring befestigt ist, dass   der veine      L-Schenkel    zumindest angenähert parallel zum Stab auf den Ring zuläuft   und der andere L-Schenkel    zum Stab geführt ist.



   Es entspricht der heute weitverbreiteten Verwendung von Maschinen und Kraftantrieben, die erfindungsgemässe Vorrichtung so auszubilden, dass der Arbeitsablauf. an der   Vernichtung imd die Lei-    stungsfähigkeit durch die Verbindung mehrerer Vorrichtungen mit einem Transportband mit   Kraftan-    trieb erhöhen wird.



   Bei einer solchen Anordnung ist das Transportband   so,    angeordnet, dass es über Rollen mit senkrecht   angeondneten      Drehachsen läuft und dais hin    und das her gehende Trum sich   hoobkant    über eine    und. dieselbe horizontale oder schräg angeordnete    Ebene bewegt.



   Unter einem Strumpfrohr soll hier ein   schlauch-    förmiges Gebilde von gewisser Festigkeit. und grosser Elastizität verstanden wenden, das durch Stricken . oder Wirken gebildet und durch   Rundstricken oder    durch Zusammennähen zugeschnittener Wirkware er , zeugt sein kann. Je nach dem für das Strumpfrohr    verwendeten Material, das. aus natürlichen, künst-    lichen oder synthetischen Fasern oder Fäden oder dergleichen bestehen kann, wird das Strumpfrohr mehr oder weniger der Abnutzung Widerstand lei   sten und die Beschmutzung der Fadenspule verhin-    dern.



   Bei dem Verfahren nach dieser Erfindung wird das   Strumpfrohrende    vom Spulenende her über den Aussenumfang der Fadenspulen gestülpt, und zwar erfolgt das Umstülpen des durch die Öffnung hin   durchgcführten Strumpfrohrendes mindestens über    einen Teil der Aussenumfangsfläche. Nach einer be  vorzugten Durchführung    des Verfahrens wird auch das durch die Ringöffnung nicht durchzuführende oder   nicht durchgeführte Strumpifrohrende    von seinem benachbarten Spulenende her mindestens so weit über die Aussenumfangsfläche der Fadenspule gestülpt, das sich nach Durchführung des Verfahrens (die beiden Strumpfrohrenden, die auf der   Aussen-    umfangsfläche liegen, zumindest überlappen.



   Das bedeutet, dass nach dem Verfahren das Strumpfrohrende auch über die ganze Aussenum  f. angsfläohe gestülpt    werden kann und dass nach der bevorzugten Durchführung. des Verfahrens beide Strumpfrohrenden über die ganze Aussenumfangsfläche gestülpt   werdenkönnen,sodass    sie den Aussenumfang der Fadenspule doppelt überdecken   . und    so wirksam   sohützen.   



   In der beiliegenden Zeichnung sind   Ausführungs-       beispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung dar-      gestellt, und de    Vorrichtung und das erfindungsgemässe Verfahren werden nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise eingehend beschrieben.

   Es zeigen :    Fils. 1    ein erstes   Ausführungsbeispieleinerer-    findungsgemässen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 3 bis 7 das zweite Ausführungsbispiel der Vorrichtung nach Fig. 2 mit   Fadenspule und Ein-    wickelstrumpf in verschiedenen Phasen des Ver  packungs-oder    Einwickelvorganges nach dem erfindungsgemässen Verfahren und
Fig. 8 in perspektivischer Darstellung eine kraftbetriebenen Anordnung mit mehreren erfindungsge  mässen    Vorrichtungen gemäss Fig. 2 an einem Transportband.   



   Fig. l der beiliegenden Zeichnung veranschau-    licht ein erstes   Ausführungsbeispiel der hier    zu be   schreibenden Vorrichtung. Nach Fig. l ist ein offener    Ring 1 über drei   L-förmige Stützen    2 an einem Stab 3 so abgestützt, dass der Stab im Zentrum des Ringes senkrecht durch die Ringegene tritt.



   Der Ring 1 könnte auch in sich geschlossen sein.   



   DerRinglkönnteauchmittelseiner'einzigen    Stütze   2.    am Stab, abgestützt sien.



   Der Ring, die Stützen und der Stab können aus Kupfer, Aluminium, Eisen, Kunststoff oder einem sonstigen zweckmässig verwendbaren Material bestehen.



   Der Ring kann schliesslich mit einer beliebigen Anzahl Stützen abgestützt sein und kann mit   sein, en    Stützen auch in der in Fig. 2 gezeigten Weise als Rotationskörper der   L-förmigen    Stütze um den Stab in Form eines oben offenen Behälters ausgebildet sein.



   Das Gefäss kann aus den gleichen Materialien bestehen, wie oben, angegeben wurde. Ein glattes Material scheint besonders zweckmässig zu sein.



   Bei der Ausführungsform nach Fig.   2,    ist der Stab 4 im Boden 5 des Behälters 6 festgemacht.



  Die Behälterwand 7 erfüllt die Aufgabe des   senk-    rechten Armes und des waagrechten Armes der Stiitzen 2 der Fig. 1 als Stützen für den Fing und bildet mit. ihrem oberen Rand 8 selber den Ring, dessen Funktion noch beschrieben wird.



   Eine beispielsweise Form einer nach dem hier zu, beschreibenden Verfahren und mit der dargestellten Vorrichtung zu verpackenden Fandenspule ist in den Fig. 4 bis 7 zur Veranschaulichung des Verfahrens in verschiedenen Stellungen zusammen mit einem zum Einwickeln   verwendbaren Strumpf-    rohir dargestellt.



   Bei dem Einwickeln mit der Vorrichtung mach Fig. 2 kann diese Vorrichtung, wie in Fig. 3 angedeutet,. dadurch eine feste Lage oder Stellung be sitzen, dass der Stab 4 in eine   Öffnung 9 eines       Arbeitstisches    10 eingesteckt ist.



   Fig. 3 zeigt in gestrichelten Linien ein.   Strumpf-    rohr   11,    das an   seinem unteren Ende 12 aufge-    weitet und damit über die äussere Zylinderoberfläche des Gefässes 7 fast bis zu dem unteren Ende der
Zylinderoberfläche gezogen ist.



   Das obere Strumpfrohrende 13 liegt etwas zu    sammengerollt    beim oberen Ende des Stabes 4, wobei das mittlere Strumpfrohrstüok an dem Stab 4 anliegt.



   Über das obere Ende von Stab 4 und   Strumpf-    rohr 11 eingeführt ist in Fig. 3 die Fadenspule 14 gezeigt. Aus dieser Stellung kann die Fadenspule abwärts in das Gefäss 7 gedrückt werden. Dabei kommt die Fadenspule gegen den Abschnitt 15 des Strumpfrohres   11 zu liegen    und drückt dieses   Strumpfrohrstück    abwärts.



   Je nach den Reibungsverhältnissen zwischen Strumpfrohr und Stab oder Gefässwand und je nach der   Spannkraft der Strumpfrohrteile wird das      Stnumpfrohr    um den Stab 4 abwärts'und um die Gefässzylinderaüienfläche aufwärts und in das   Ge-      fäss    hineingezogen.



     Strumpfrohr und Fadenspule können ; am    Ende der Abwärtsbewegung der Fadenspule die in Fig. 4 gezeigte Lage einnehmen, gemäss der die Fadenspule , aussen in ihrer ganzen Länge von dem soeben. als unteres Ende 12 gekennzeichneten Teil des Trumpfrohres umgeben, ist. Der obere   Teil. des Strumpfrohrcs    liegt in Fig. 4 zusammen mit dem oberen Ende 13 des Strumpfrohres am Stab 4 an.



   Wenn   wie im veranschaulichten Beispiel die F. a-      denspule einen Spulenträger 1. 6 besitzt,    kann dieser, wenn er je nach seiner Ausbildung in der Stellung der Fadenspule gemäss Fig. 4 noch von der Fadenspule abnehmbar   ist-der in    Fig. 3 bis 7 gezeigte Spulenträger 16 ist noch abnehmbar -, aus seiner Lage zwischen Fadenspule und Strumpfrohr nach oben abgezogen werden (siehe Fig. 5 Richtung des Pfeiles 17).



   Fig. 6 veranschaulicht, wie das obere Ende   1,    3    des Strumpfrohpes 11 nach Abziehen das Spulen-    trägers 16 unter Ausweiten über den, Aussenzylinder des Gefässes 7 in Richtung des Pfeiles 18 nach unten gestülpt werden kann, wobei es bis zum unteren Ende der Spule reichen kann.



   Hebt man nun gemäss Fig.   7    die Fadenspule in Richtung des   Pfailes    19 aus dem Gefäss   7    heraus, so ist die Fadenspule vollständig in dem Strumpfrohr 11 eingewickelt, und die beiden Strumpfrohrenden liegen sich nicht nur gegenseitig überlappend an der Aussenseite der Fadenspule, sodnern beide überdekken die Aussenseite ganz.



   Statt, wie hier angenommen, den Spulenträger beim Einwickeln der Fadenspule von dieser abzuziehen, kann es auch wünschenswert sein, den Spulenträger an der Fadenspule zu belassen.



   Im Fall, dass der Spulenträger in der Spule belassen werden soll oder so ausgebildet ist, dass er gar nicht von der Spule abgenommen werden kann, wird ausgehend von der Stellung von Fadenspule,
Spulenträger und Strumpfrohr gemäss Fig.   4    das obere Ende   13 des Strumpfrohres von Hand ausge-    weitet und, wie Fig. 6 veranschaulicht, abwärts  über die äussere Zylinderoberfläche des Gefässes 7 gestülpt, wodurch die Stellung der Fig. 6 erreicht wird, wobei zum Unterschied von Fig. 6 der   Spulen-    träger   infder F. adenspulle vorhanden    ist.



   Es ist   einleuchtend,dassdasEinwickelnder   
Fadenspule mit der Vorrich. tung nach Fig. 1 in   analog, er Weise idurchfiihr-barist.       laie    Fig.   1    zeigt einen nicht geschlossenen Ring.



  Das Wegl. assen des im Ring fehlenden Ringabschnittes hat den Zweck, das Ergreifen der Fadenspule   unddasHerausheben    derselbe aus der Vorrichtung zu erleichtern. An den freien   EndendesRinges    könnte sich das   Strumpfrohr verfangen. und Schaden    nehmen. Es müsste nötigenfalls beim Abnehmen der Spule iaus der Vorrichtung   das Strumpfende bei den    beiden Ringenden von diesen etwas abgehoben werden. Man kann jedoch, um ein Beschädigen des Strumpfrohres zu vermeiden, den Ring ohne Ausschnitt ausbilden.



   Bei dem Gefäss nach Fig. 2 könnte entsprechend   dem Ringausschnitt der Fig. l und    zum gleichen Zweck wie dieser ein   Ausschnitt des Zylindermantels    vorgesehen sein. Hierbei kann der Rand das Ausschnittes so ausgebildet sein, dass ein Verfangen des   StEumpfrohres    vermieden wind, z. B.   durch halb-    zylindrische Ausbildung des äusseren Aussch, nittnan  des.    Insbesondere kann der Ausschnitt in der Rich   tung,inderdieeingewickelteFadenspuleabgenom-      men wird, konisch ausgeweibet,    sein.



   Das Verfahren zum Verpacken von   Fadenspulen    mit ringförmigem Querschnitt kann natürlich auch ohne eine Vorrichtung der beschriebenen Art erfolgen. Dazu genügt es, das Strumpfrohr in die Ring öffnung der Fadenspule oder des Spulenträgers so weit einzuführen, dass das Strumpfrohr beidseits aus der Öffnung ragt und zumindest das durch die   Off-       nungdurchgeführteStrumpfrohrendeauszuweiten undvondem'benachbartenSpulenendeherminde-    stens über einen Teil der Aussenumfangsfläche der Fadenspule zu stülpen. Sbatt über einen Teil kann das genannte Strumpfrohrende auch über die ganze Aussenumfangsfläche bis zu deren unterem Rand oder noch   weitergezogen    werden.



   Damit die Fadenspule allseitig fast umwickelt ist, kann zusätzlich vor oder nach dem Einführen des Strumpfrohres in die Ringöffnung und   Umstül-    pen des   durch ! die Offnung geführten Strumpfrohr-      endos dans    nicht durch. die Ringöffnung zu führende bzw. geführte Strumpfrohrende   ausgeweitet    und von seinem benachbarten   Spulenende    her mindestens so weit   über. die Aussenumfangsfläche der Fadenspule    gestülpt werden, dass sich nach Durchführung des Verfahrens die beiden Strumpfrohrstücke überlap  pen. Aber    auch dieses s Ende des Strumpfrohres kann)  über die ganze Aussenumfangsfläche der Fadenspule gezogen werden.



   Das unter Beschreibung der Ausführungsform der Vorrichtung der Fig.   2    bis 7 zur Durchführung des es Verfahrens   besohrisbene    Verfahren zum Einwickeln von   Fadenspulen    kann mit Vorteil unter Verwendung einer Anlage gemäss Fig. 8 durchgeführt wenden.

   Die wesentlichen Bauteile einer solchen Anlage sind : ein. im Kreis geschlossenes Transportband 20, dessen   Breitflächen in senkriechter Rich-    tung   liegen, so dass. die Bewegungsbahn ides Bandes    in einer horizontal oder nach Wahl schräg liegenden   Ebeneliegenkann,eineAnzahlFührungsrollen    21, 22, deren   DrehmitteIIimen    in senkrechter Richtung liegen können, einen Kraftantrieb 23 für mindestens eine als Antriebsrolle dienende Führungsrolle 22 und   eineAnzahlderVorrichtungen    24 zum Einwickeln der Fadenspulen,

   wobei die Vorrichtungen mit dem unterhalb der Stützträger oder des Behälters liegenden Stabende 25 senkrecht oder nahezu senk  recht iausgerichtet an    dem Transportband 20 in regelmässigen Abständen   befestigt siind.   



   An einer solchen Anlage können mehrere Per  sonen gleichzeitig beschäftigt    sein, wobei die erste Person z. B. das Strumpfrohr auf die Vorrichtung bringt, das eine Ende aufweitet und   überdenRing    oder Behälterrand stülpt, die zweite Person die Fadenspule in den Behälter setzt und eventuell den Spulenträger entfernt und die dritte Person das durch die Ringöffnung geführte Ende des Strumpfrohres   ausweitet    und nach unten über den Behälter stülpt und sogleich die verpackte Fadenspule aus der Vorrichtung hebt.



   Das   Ausfühlungsbeispiel der Fig.    8 zeigt zehn   Verpackungs-oder    Einwickelvorrichtungen am gleichen Transportband, so dass statt drei Personen gut   auch se-hs oder    neun Personen gleichzeitig. an der Anlage tätig sein können, wobei jede Person ganz bestimmte ausgewähte Vorrichtungen 24 mittels einer bestimmten   ausgewähltenMassnahmebedienen       kann und. die Tätigkeiten der einzelnen Persomen entsprechend. aufeinandar. abgestimmt sind.   



   Statt zehn   Verpackungsvorrichtungen;könneneine    beliebige andere Anzahl derselben. gewählt wenden.



  Auch kann das Transportband beliebig lang sein und/ oder kann gleichzeitig als Transportmittel zwischen zwei verschiedenen Räumen durch eine Wand hindurch geführt sein.



   Das Transportband kann dauernd mit.   gleich-    bleibender Geschwindigkeit bewegt werdne, die entsprechend der Anza. hl an der Anlage   beschäftigter    Personen bei mehr Personen grösser, bei weniger kleiner sein kann.   Die Fig. 8    soll eine solche Anlage für einen Antrieb mit gleichbleibend schneller oder    langsamerwäMbarerGeschwindigkeitveranschauli- chen.   



   Das Transportband kann aber auch   intermittie-    rend vorgerückt werden, wobei der Takt von Laufen . und Stillstand des Trausportbandes dem Arbeitsrhythmus. angepasst sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Verpacken von Fadenspulen von ringförmigem Querschnitt mit oder ohne Spulenträger, dadurch gekennzeichnet, Idass in die Ring öffnung der Fadenspule bzw. (ihres Spulenträgers von einer Seite der Öffnung her ein zur Verpackung dienendes StrumpErohr durch relative(Bewegungzwi- schen Strumpfrohr und Fadanspule bzw.
    Spulen- träger so weit eingeführt wird, dass das Strumpfrohr beidseitsafusderÖffnung ragt, undzumindestdas durch die Öffnung durchgeführte Strumpfrohrenide ausgeweitet und von idem benachbarten Spulenende her mindestens über einen Teil der Aussenumfangs- fläch, der Fadenspule gestülpt wird.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren mach, Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach Einführen des Stpumpfrohros : in die Öffnung und Umstülpen des durch die Öfffnung geführten StBumpfrohrendes das nicht durch. die Ringöffnung zu führende bzw. ge führteStrumpfrohrendeausgeweitet und von seinem benachbartenSpulenendehermindestens so weit über die Aussenumfangsfläche der Fadenspule gestülpt wird, dass sich nach Durchführung des Ver fahrens die beiden Strumpfrohrenden, die auf der Aussenumfangsfläche liegen, zumindest überlappen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I zum Verpacken von Fadenspulen, die mit Spulenträgem angeliefert, aber ohen diese verpackt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Spulenträger nach Einführen des Strumpfrohres in die Ringöffnung des Spulenträgers nach einer Seite der Öffnung aus seiner Lage zwischen Strumpfrohr und Fadenspule weg- gezogen wind.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I für die Verpackung von Fadenspulen mittels einer Vorrich- tung, auf der das eine Ende des Strumpfrohres auf einen Umfang aufgeweitet angeordnet werden kann, der zumindest grösser ist als der grösste Umfang der Fadenspule, dadurch gekennzeichnet, dass das Strumpfrohr vor Einführen. in die Ringöffnung mit einem Ende so auf derVorrichtung.angeordnetwird, dass das genannte eine Ende des Strumpfrohres auf den genannten Umfang aufgeweitet von der Vorioh- tung gehalten wird, sodann unter Einführen des Stmimpfrohres;
    n!dieRingöffnungdas genannte eine ausgeweiteteEndedesStrumpfrohresvombenach- barten Spuleneode her übermindestenseinenTeil desAussenumfangesderFadenspulegestülptwird und schliesslich das andere Ende des Strumpfrohres ausgeweitet und vom benachbarten Spulemende her mindasiens so weit über die Aussenumfangsfläche der Fademspulegestülptwird,dasssich'diebeiden Strumpfrohrenden überlappen.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet, durch einen Ring mit einem Innenumfang. grösser als der grösste Aussenumfang. der Fadenspule, einen Stab im Mittel- punkt des Ringes und mindestens einen Ring und Stab gegenseitig abstützenden Stützarm, der zwischen Stab und Ring angeordnet, L-förmig ausgebildet und so an Stab und Ring befestigt äst, dass der eine L-Schenkel zumindest angenähert parallel zum Stab auf den Ring zuläuft und der andere L-Schenkel zum Stab geführt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stützarme vorhanden sind.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützarme zu Flächen in den Ebenen der beiden L-Schenlcnel verschmolzen sind, so dass ein einseitig offener Behälter mit dem Stab in der Gefässmmitte entsteht, wobei der Stab nach beiden Seiten vom Behälterboden wegragt.
    6. Vorrichtung nach'PatentanspruchIIoder Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lange des Stabes vom Ansatz des L-Schenkels oder desBehälterbodenszudemEndedes Stabes, das in der gleichet!Richtunglängsdes Stabes liegt wie der Ring, mindestens gleich der Länge der Fadenspulen ist, die mittels der Vorrichtung verpackt werden sollen.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, die zu mehreren in Verbindung mit einem Transportband verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband so. angeordnet ist, dass es über Rollen mit senkrecht. angeordneten Drehachsen läuft und das hin und das her gehende Trum sich hochkant über ein und dieselbe zumindest angenähert waagrechte oder eine schräg angeordnete Ebene bewegen.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn- zeichnet durch einen mechanischen Antrieb für gleichbleibende Geschwindigkeit des Transportbandes.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn- zeichnet durch einen mechanischen Antrieb für intermittierendes Vorrücken des Transportbandes.
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