CH424146A - Greif- und Tragvorrichtung für palettiertes Gut - Google Patents

Greif- und Tragvorrichtung für palettiertes Gut

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Publication number
CH424146A
CH424146A CH894163A CH894163A CH424146A CH 424146 A CH424146 A CH 424146A CH 894163 A CH894163 A CH 894163A CH 894163 A CH894163 A CH 894163A CH 424146 A CH424146 A CH 424146A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pallet fork
basket part
basket
gripping
swivel joints
Prior art date
Application number
CH894163A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Neumann
Original Assignee
Karl Dipl Ing Neumann
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/12Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
    • B66F9/18Load gripping or retaining means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description


  Greif- und Tragvorrichtung für     palettiertes    Gut    Es ist bekannt, dass Vorrichtungen in handels  üblich als Steinkörbe bezeichneten Formen zur Be  förderung von     Ziegeln    auf Paletten in Verwendung  stehen, die mittels Turmdrehkränen auf Baustellen  befördert werden. Diese Steinkörbe verlangen, dass  an der Palette ein Rand von mindestens 5-10 cm  vom Ladegut frei bleibt, um den Korb einhängen zu  können. Aus diesem Grund ist eine Beförderung des  Gutes auf für Steinkörbe geeigneten Paletten mit  Lastwagen oder Eisenbahn nicht möglich, da beim       Transport    durch unvermeidliche Fahrstösse das Gut  verschoben wird und dann     nicht    mehr mit dem Stein  korb aufgenommen werden kann.

   Auch haben diese  Körbe kein einheitliches Mass und bedingen dadurch  auch Paletten verschiedener Grössen.  



  Die Erfindung     betrifft    eine Greif- und Tragvor  richtung zur     Aufnahe    von     palettiertem    Gut, die für  die international genormte Palette, wie auch andere  in gleicher Ausführung hergestellte Paletten anderer  Grössenausmasse ausgebildet sein kann. Es gibt zur  zeit noch keine Greif- und     Tragvorrichtung,    bei der  die Palettenmasse auch gleichzeitig die Stapelmasse  des     Beförderungsgutes    auf der Palette sein können.  Solche Paletten gewährleisten jedoch durch     Anein-          anderstellen    der Paletten mit dem Ladegut die lager  gerechte     Beförderung    auch ohne Bandagen sowohl  mit Bahn als auch mit Lastwagen.

   Es erübrigt sich ein  Umstapeln auf der Baustelle bzw. dem Lagerplatz.  Dadurch wird     Bruch    und Stapelarbeit vermieden.  



  Die für die Steinkörbe benötigten     Paletten    bestan  den bisher aus Pfosten, die auf zwei Querbalken     be-          nagelt    waren. Diese Querbalken mussten mindestens  10-15 cm vom Pfostenrand entfernt sein und hatten  zum     Unterschied    von der international genormten Pa  lette an der Unterseite keinen Unterboden. Bisher  wurde die Aufnahme der Palette durch den Steinkorb    vorgenommen, was für den Bedienungsmann unüber  sichtlich ist. Er musste trachten, diesen über das Gut  zu stülpen, wobei verrutschtes und vorstehendes La  degut das     überstülpen    behindern kann.

   Unebenes  Gelände verhindert oft, dass die am Steinkorb ange  brachten Bügel die oben beschriebenen     bekannten     Paletten umfassen können.  



  Dagegen ist die Aufnahme der Paletten durch die       erfindungsgemässe    Greif- und Tragvorrichtung we  sentlich einfacher. Die erwähnten Unzulänglichkeiten  werden durch die Erfindung behoben.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine     Greif-          und    Tragvorrichtung gemäss der Erfindung darge  stellt. Die     Fig.    1 zeigt die Vorrichtung von der Seite  und die     Fig.    2 von     rückwärts;    d. h. von der Bedie  nungsseite.  



  Auf eine bekannte Paletten- (Greif- und Trag-)       gabel    1, die mit einem Traghaken 2 ausgerüstet ist,  wird ein Gerüst 6 auf der Rückseite montiert, das die  Aufgabe übernimmt, den beweglichen Schutzkorb 7  zu tragen und mit der Palettengabel 1 zu verbinden.  Der Traghaken besitzt zwei Laststellungen bzw. Ra  sten, die über eine Kulisse 18 miteinander verbunden  sind. Die erste Laststellung 3 ist für     die    unbelastete  und die zweite Laststellung 4 für die belastete Trag  vorrichtung vorgesehen.

   Ein Gehänge 5 mit zwei  Augen 20, 21 bildet das Bindeglied zwischen Kran  flasche und der Greif- und Tragvorrichtung, wobei       die    Augen so     dimensioniert    sind, dass das obere  Auge 21 in den Traghaken jeder Kranflasche passt  und das untere Auge 20 mühelos vom Bedienungs  mann oder vom Kranführer mittels Kran durch ent  sprechendes Bewegen der Kranflasche bei aufgesetz  ter Greif- und Tragvorrichtung von einer Raste zur  anderen gebracht werden kann.      Das     Traggerüst    6 muss die Drehgelenke 8 für den  beweglichen Korbteil 7, die mit Kugellagern zwecks  leichter Beweglichkeit ausgerüstet sein können, sowie  die Halterung der Federn 9 aufnehmen. Das Tragge  rüst muss so ausgebildet sein, dass es zur Bedienung  des Korbes geeignet ist.

   Aus diesem Grunde wird es       zweckmässigerweise    aus Rohren hergestellt. Weiters       wird    an die Greif- und     Tragvorrichtung    die festste  hende Rückwand 10 des Schutzkorbes angebracht,       die    auch die     gefederten        Feststellbolzen    11 für das  Einrasten des     beweglichen    Korbteiles 7 in     geöffnetem     und geschlossenem Zustand tragen muss. Von dem  Einrasten des Korbes in geöffnetem Zustand kann  abgesehen werden,     wenn    eine Kette. oder ein     An-          schlag    das Öffnen des Korbes begrenzen.  



  Der bewegliche Korbteil 7 besitzt eine Längs- 12  und zwei Querwände 15. In der Längswand 12 wird       ein    Schlitz 13 freigelassen,     in    dem das     Gebänge    5  beim Öffnen oder     Schliessen    des Korbes durchgleiten  kann.

   An den Querwänden 15 werden in etwa 3/4 der  Korbhöhe, die sich nach der beabsichtigten höchsten       Beladungshöhe,    im     allgemeinen    zirka 1 m, richtet,  zwei Arme 14     angebracht,        die        zirka        1/4    der Korbhöhe  lang,     mit    den Querwänden 15 fluchtend sind und den       beweglichen    Teil des Gelenkes 8 tragen.

   Diese     An-          ordnung    hat den Vorteil, dass bei der     öffnungsbe-          wegung    des Korbteiles 7 das Gewicht desselben leich  ter überwunden und die Unterkante 16 der Längs  wand 12 beim Öffnen des Korbes weniger Platz     beim          Hochschwenken        benötigt    und     im    geöffneten Zustand  beim Aufnehmen eines Ladegutes, das dicht an einer  Wand steht, die Wand nicht berühren kann.

   Zur Er  leichterung beim Öffnen des Korbes wurden     ausser-          dem    noch Federn 9 angebracht,     die    dem Gewicht des  Korbteiles 7 entgegenwirken und gerade so stark ein  gestellt werden, dass sie den Korbteil ohne äussere       Krafteinwirkung    nicht öffnen können. Es wurden       hiefür        Torsionsfedern    gewählt, wobei die Anwen  dung von Zugfedern auch möglich wäre.

   Dies     würde     aber eine etwas grössere und sperrigere Konstruktion       bedingen.    Das labile Gleichgewicht zwischen Feder  kraft und     Gewicht        darf    erst nach     Öffnung    des Korbes  um     zirka    10  überwunden werden, und es ist die  Federkraft darauf einzustellen. Um den Sicherheits  vorschriften noch weiter entgegenzukommen, sind an  den Querwänden 15 Bleche 17 mit zwei Löchern  zum Einrasten der gefederten     Feststellbolzen    11 in  den Stellungen      offen     und  geschlossen  ange  bracht. Dazwischen gleitet der     Feststellbolzen    11 auf  dem Blech 17.

   An dem Korb wird ein Maschengitter  angebracht, das beim feststehenden Korbteil 10 auf  der     Innenseite    und beim beweglichen Korbteil 7 auf  der Aussenseite des Rahmens angebracht ist, was       einen        zusätzlichen    Schutz gegen das selbständige  Öffnen des Korbes darstellt und     im    Gegensatz zu den  bisher     üblichen    vorher zitierten     Vorrichtungen    steht.

    Es wird das Herausfallen von Ladegut vor allem auch  dadurch verhindert, dass     die        Fallrichtung    des Gutes  mit der     Schliessrichtung    des Korbes     zusammenfällt,       wobei das Ladegut sich     im    Korbgerüst verfangen       kann.     



  Zusammenfassend kann gesagt werden, dass  durch die     erfindungsgemässe    Greif- und Tragvorrich  tung folgende Bedingungen erfüllt werden können:  Dicht an einer Wand oder nebeneinander ste  hende Paletten können ohne Behinderung durch den  Korb aufgenommen werden. Zum Öffnen des Korbes  wird nur ein geringer     Spielraum    benötigt, so dass die  Paletten auch auf     Arbeitsgerüsten    abgesetzt und  leicht geöffnet werden können. Durch die Feder  kraft, die das     Gewicht    des Korbes ausgleicht, ist ein  leichtes Öffnen oder     Schliessen    des Korbes gewähr  leistet.

   Ausserdem werden durch das weiche     Schlies-          sen    des Korbes Unfälle weitestgehend vermieden, was  einer Erhöhung des Sicherheitsfaktors am Werkplatz  gleichkommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Greif- und Tragvorrichtung zur Aufnahme von palettiertem Gut, insbesonders für Lasthebevorrich tungen, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einer Palettengabel (1) und einem feststehenden (10) sowie einem über die Palettengabel (1) in dort angeordne ten Drehgelenken (8) schwenkbaren Korbteil (7) be steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der feststehende Korbteil (10) eine Rückwand der Palettengabel (1) bildet, während der schwenkbare Korbteil (7) aus den übrigen drei, mit einander starr verbundenen Seitenwänden (15, 12, 15) besteht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Öffnen und Schliessen des schwenkbaren Korbteiles (7) dienenden Drehge lenke (8) auf einer horizontalen Achse (6) der Palet tengabel (1) angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh gelenke (8) mit die Öffnungsbewegung des Korbtei les (7) unterstützenden Federn (9) ausgestattet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der schwenkbare Korbteil (7) in geöffneter und geschlossener Stellung mittels eines.
    Feststellbolzens (11) mit der Palettengabel (1) ver riegelt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzielung einer waagrechten Stellung der Palettengabel (1) im belasteten als auch im unbelasteten Zustand deren Traghaken (2) mit über eine Kulisse (18) verbundenen Rasten (3, 4) aus gestattet ist, in denen das Gehänge (5) zu ruhen be stimmt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden (15) des schwenkbaren Korb teiles (7) unterhalb seiner Beladungshöhe zwei Arme (14) angeordnet sind, die mit den Drehgelenken (8) verbunden sind.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgelenke (8) hinter der Rückwand (10) und unter der maximalen Beladungshöhe (19) angeord net sind.
CH894163A 1962-07-28 1963-07-15 Greif- und Tragvorrichtung für palettiertes Gut CH424146A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2479790A1 (fr) * 1980-04-08 1981-10-09 Probst Ernst Fourche de manutention comprenant une gaine ou nacelle de protection

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2479790A1 (fr) * 1980-04-08 1981-10-09 Probst Ernst Fourche de manutention comprenant une gaine ou nacelle de protection

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AT231358B (de) 1964-01-27
DE1967856U (de) 1967-09-07

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