CH419348A - Elektromagnetische Drehantriebsvorrichtung - Google Patents

Elektromagnetische Drehantriebsvorrichtung

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CH419348A
CH419348A CH1511962A CH1511962A CH419348A CH 419348 A CH419348 A CH 419348A CH 1511962 A CH1511962 A CH 1511962A CH 1511962 A CH1511962 A CH 1511962A CH 419348 A CH419348 A CH 419348A
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CH
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armature
poles
coils
coil
pole
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CH1511962A
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English (en)
Inventor
James Staunton Frederic
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/06Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa
    • H02K7/065Electromechanical oscillators; Vibrating magnetic drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


  Elektromagnetische     Drehantriebsvorrichtung       <B>Die</B>     Edindung    betrifft     e4ne        elAtromagnetische          Drehantriebsvorrichtung,    insbesondere für     Schritt-          schaltwerke,        Schrittschaltmotoren,        Stellungse-euer-          schalter    oder dergleichen.  



  Elektromagnetische Drehantriebe, welche die       Hauptkomponente    von     Schrittschaltwerkein    u.     dg     bilden, verwenden oft ein Paar     elektromagnie-tisch-c     Spulen, welche mit einem bestimmten Abstand     parail-          lel-        anigeordnet.sind.    Die Spulen, wenn sie erregt wer  den, sind in     #ensgegengesetzter    Richtung     polairisiert,     <B>,d.</B> h. der Nordpol der     eTsten    Spule befindet sich in  der Nähe vom Südpol der zweiten Spule.

   Ein aus  magnetischem Material bestehender Stab ist<B>in,</B> einer  solchen Stellung     geleigt,    dass er gegen ein Ende von  beiden Spulen anstösst, welche zu ihm     senkrecht.sind,     wodurch die beiden Spulen und der genannte Stab  einen     Hufeisenmagnet    bilden. Ein Anker ist senk  recht zu den Spulen und zwischen denselben dreh  bar gelagert. Wenn. die Spulen erregt werden, dreht  sich der Ankerunter der Wirkung der magnetischen  Kräfte. Ein am Anker verbundener     Antriebsmecha,-          nismus        wandelt,die    magnetischen Kräfte in mechani  sche     Dreh-ki-iaft    um. Trotzdem diese Vorrichtungen  eine relativ hohe Drehkraft erzeugen, sind sie, un  wirksam.

    



  Eine Ursache     deir    Unwirksamkeit besteht in dem  zwischen     den    ungleichen Polstücken der Spulen exi  stierenden     Flussverlustweg,    so dass, um einen     Fluss-          verlust    zu kompensieren, ein Fluss im     übermüss    be  nötigt wird, damit die     e#rwünschte    Drehkraft erzeugt  wird. Durch den nötigen     grösseren    Strom sind starke  Kontaktpunkte und     Unterdrückungsvorrichtungen     für den Schaltlichtbogen notwendig.  



  Eine andere Ursache der Unwirksamkeit     b,-,steht     darin,     dassdie        Anfangsdrehkraft    kleiner     als,die        End-          drebkraft    ist, weil die     Drehtkraft,    eine umgekehrt-.

      Funktion vom Quadrat des Abstandes zwischen den  aktiven Polflächen und     dem        Ankerist.    Ein     üb.-irmäs-          siger    Fluss ist nötig, um die nötige     anfänglichf,    Dreh  kraft zu =engen, da dieser Abstand ein Maximum  ist, wenn     der    Anker in seiner     Ruhe#steflung    ist. Das  Resultat ist eine geräuschvolle     und    selbstzerstörende  Arbeitsweise und eine starke Begrenzung     dz[r    mögli  chen     Ankerbelastung.     



  Eine bekannte Anordnung, um den Flussverlust  zu reduzieren, besteht darin, dass man den Abstand  zwischen den     elektromagnetischen    Spulen vergrös  sert, wobei der magnetische Widerstand des     Verlust-          wege-s        exhöht    wird. Dadurch wird jedoch     der        An-          trileb,sm,ech,anis,mu,s    grösser und     dickeT,    und der<B>Ab-</B>  stand zwischen den aktiven Polflächen und dem An  ker wird natürlich     grösser.     



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Schaf  fung eines wirksamen, kompakten, wirtschaftlichen,  und leicht zu erzeugenden elektromagnetischen Dreh  antriebes, in welchem der Flussverlust auf einem  minimalen Wert gehalten wird und die     Anfangsdreh-          kraft    erhöht wird, der eine erhöhte Drehkraft pro  Stromeinheit aufweist, der klein und kompakt ist,  eine grosse Drehkraft erzeugt und aus einem Mini  mum von Teilen besteht,.  



  Die vorliegende     elektromagnetütsiche        Drehan-          triebsvorrichtung    beisteht aus einer ersten Spule mit  Nord- und Südpol, wenn die Spule erregt wird, aus  einer zweiten Spule mit Nord- und Südpol, wenn die  Spule erregt wird, aus einem,     magnetisichen        Rück-          schluss,    welcher zwei     geigenisinnige        Polc    der genann  ten ersten und zweiten Spule verbindet, um einen  Weg mit niedrigem magnetischem Widerstand zwi  schen den Polen zu schaffen, aus einem Anker im       KraftlInienweg    zwischen den nicht verbundenen  Polen der ersten und zweiten Spule, aus einem      Zapfen,

   auf welchen sich der genannte Anker aus  einer Normalstellung in, eine     Arbeksstellung    bewegt,  wenn er bei Erregung der Spulen durch eine vom  Magnetfeld erzeugte Drehkraft beansprucht     wixd,    und  ist dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Spu  len parallel zueinander und so, dass     gleichsinnige     Pole beider Spulen einander benachbart sind, ange  ordnet sind, und,     wefierdadurchgekennzeichnet,    dass  ,

  der Anker einen ersten     Kraftlinienweg    von relativ  niedrigem magnetischem Widerstand für den Fluss  von den nicht verbundenen Polen und einen zweiten       Kraftlinienweg        g        von        relativ        hohem        magnetischem          Widereand    für den Fluss von den verbundenen  Polen darstellt, wodurch der Anker so polarisiert  wird, dass er durch     die    genannten verbundenen Pole       abgestossen    wird, wenn die     Spulen,e=.eigt    werden.  



  Die oben erwähnten und     andeTe    Zwecke dieser  Erfindung und die Art, auf welche sie erreicht wer  den, werden in der folgenden Beschreibung einer be  vorzugten Ausführung     dex    Erfindung erläutert. Die  Beschreibung wird anhand der beiliegenden Zeich  nung dargelegt, in welcher:       Fig.   <B>1</B> eine     parspektivische.    Darstellung einer be  vorzugten Ausführung     der    Erfindung ist;       Fig.    2a ist eine schematische Darstellung der be  vorzugten     AusfühTung    in ihrer     unbetätigten    oder  Ruhestellung;

         Fig.   <B>2b</B> ist eine schematische, Darstellung der be  vorzugten Ausführung in Ihrer betätigten Stellung;       Fig.   <B>3</B> ist     ein    Diagramm der     Dreh-kraft    in Funk  tion des abnehmenden Luftspaltes.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen     clektromagnefischen    Drehan  trieb mit Mitteln, um     ein    magnetisches Feld<B>zu</B> erzeu  gen, bestehend aus     Drahtkernspulen    11,a und     llb.     Wenn die, Spulen erregt werden, werden sie in dersel  ben Richtung magnetisiert;

  <B>d.</B> h.     der,    Nordpol jeder  Spule ist in der gleichen relativen     Steillung.    Dies ist in  der Zeichnung gezeigt, wo der rechte Teil dar Spule  <B>1</B>     la    und der rechte Teil, der Spule<B>1</B>     lb    durch     ein   <B> N </B>  als Nordpol bezeichnet sind und     in,    gleicher Weise     die     linken Teile jeder Spule als Südpol durch ein<B> S </B>  bezeichnet sind.

   Die Polaritäten. können natürlich an  beiden Spulen umgekehrt werden, ohne etwas in der       Arbeitswei#si5,de,s        Drehantuiebes    zu ändern,       Die    Spulen     lla    und     llb    sind magnetisch, zusam  men verbunden, um den, magnetischen Widerstand  des magnetischen Kreises zu reduzieren und um da  mit über einen     grösse:,rün        Flussbe4mag    in den     Luftspal-          te-n    verfügen, zu können. Bei den bisher üblichen An.

         ordnungen    sind die getrennten Spulen in umgekehrter  Richtung magnetisiert, so dass,     der    Nordpol einer       Spuledem   <B>Südpol</B>     der,anderen    Spule näher als dem  Nordpol der anderen Spule ist.

   Eine magnetische  Verbindung wird dann zwischen zwei von den Polen,       die    am nächsten zueinander liegen,     herigDst.e11,,t.    Dage  gen sind beim vorliegenden     AusfühTungsbeispiol    die  beiden Spulen durch einen magnetischen     Rück-          schluss    12 verbunden, der von einem Ende der Spule  <B>1</B>     la    zum     andem    Ende der Spule<B>1</B>     lb    diagonal durch  geht. Der Rückschluss kann durch BefestigungsnÜt-         tel,    z. B. Schrauben,<B>13,</B>     anden    Spulen befestigt sein.

    Diese     Spulenanordnung    vermindert in weitem Mass  den     Flussverlust,    der     nor#m#alrrwe-ise    zwischen den  Polen der Spulen, die durch den magnetischen     Shunt     nicht verbunden sind, durchläuft. Diese     Flussab-          p    des     Fluss-          nahme    resultiert     vonder        zrhöhten        Läng          weges    zwischen dem Nordpol einer Spule und dem  Südpol der     andem    Spule.  



  Eine     magnütische    Flussänderung soll eine mecha  nische Kraft bewirken. Ein Anker 14, der auf einem  Zapfen<B>15</B> zwischen den beiden Spulen drehbar gela  gert ist, führt die     UmwancHung    des magnetischen  Flusses     in    mechanische Energie, durch. Der Anker  <B>g,</B> die er behält, während die  hat- eine Ruhestellung  Spulen, nicht erregt sind.

   In dieser Stell,     ung    ist der  Luftspalt zwischen den Spulen     und:dDm,    Anker maxi  mal     und        der    Anker 14 liegt an den Enden des  magnetischen Rückschlusses 12 eng an, Ein     Rück-          stellmittel,    durch     die    Feder<B>6</B> dargestellt, ist ge  braucht, um den Anker in dieser Stellung zu halten.  Die     Ankeirenden    bilden. die Polflächen 18a und<B>18b,</B>  .die den Polstücken 17a und     17bder    Spule gegenüber  stehen.

   Dem Anker ist so geformt, dass die Oberfläche  der Polflächen     18.a    und<B>18b</B> zu     dlei    Oberfläche der  Polstücke 17a und     17.b    wesentlich     gMch        isit        und    dass       sie    so einen viel kleineren, magnetischen Widerstand  aufweisen als der magnetische Widerstand, welcher  durch     die    kleine Fläche, die durch     die    sich, anstossen  den,     Kanten.,dDs        Anker &     und des magnetischen Rück  schlusses 12     geibildet    ist, erzeugt wird.  



  Wenn,     dir,    Spulen erregt werden, bewegt sich der  Anker in eine betätigte Stellung, in,     welch-er    der Luft  spalt minimal ist. Wenn     die    Spulen dann,     #ab.-iregt     werden, zieht die     H.altefeideT,   <B>16</B> den Anker 14 in  seine     Ruhesitellung    zurück. Entsprechend der Erre  gung und     Abeirmgung,der    Spulen oszilliert der Anker  14 zwischen     seineir    Ruhe- und betätigten Stellung.  Ein Sperrad 21 und Sperrklinken 221a und<B>22b</B> sind  vorgesehen, um die vor- und     rückwältsgeihienidr    Be  wegung in eine nur vorwärtsgehende Bewegung um  zuwandeln.  



  Das Sperrad 21 ist mit der Steuerwelle<B>23</B> fest  verbunden.     Wennder    Anker 14 aus seiner     Ruhestell-          lung    in seine betätigte Stellung dreht,     kliniken    die       Speorklinken    221a und[     22b,    die auf     dem,    Anker fixiert  sind, in das Rad 21 ein, wodurch sich     che#    Welle<B>23</B>  mit     dem    Anker dreht.

   Wenn der Anker in, seine       Ruhesteillung    zurückgeht,     bewegien    sich die Sperr  klinken 22a und<B>22b</B> frei vom Sperrad, und lassen  dieses sich     nicht,ckehien,.    So     wimd,die.    Welle,<B>23</B> nur in  einer Richtung gedreht.<B>Es</B> ist klar, dass das Sperrad  und die     Sperrklinken    auch, :so montiert     werdien    kön  nen,     #dass    das Rad 21 und<B>die</B>     SV--uerwellD   <B>23</B> sich  drehen, wenn der Anker aus seiner betätigten Stel  lung in seine Ruhestellung zurückgeht.  



       Um,d,##e    Wirksamkeit der Vorrichtung zu erhöhen,  besteht der Zapfen aus einem nicht magnetischen  Material, z. B.     Müssing,    so dass keine magnetische       Blockieriung    vom Zapfen auftreten kann.  



  Ein zusätzlicher Vorteil der Vorrichtung ist die      kleine Anzahl benötigter Teile. Dieser Vorteil ist  möglich, weil der Anker 14 und der     Shunt    12 aus  ähnlichen Teilen bestehen, wie es in der     Fig.   <B>1</B> zu  sehen ist. Ein anderer Vorteil     #dieser    Vorrichtung ist,       dassdei    Anker     undder        Shunt    ausgestanzt statt ge  fräst worden können. Dadurch werden die     Erzen-          gungskos,ten    kleiner, mit denselben mechanischen  Toleranzen.  



  Anhand der schematischen Darstellung der       Fig.    2a und<B>2b</B> wird jetzt eine ausführlichere     Be-          schreibung,derArbeitsweise    der bevorzugten Ausfüh  rung der Erfindung erklärt. Die     komponenten    Teile  der Vorrichtung der     Fig.    2a     und        2b    sind dieselben  wie in der     Fig.   <B>1.</B> Deswegen werden in     be-Iden        Figu-          reindie,    Komponente     mitdenselben    Zeichen besetzt.  



       Wenn,die    Spulen<B>1</B>     Ia    und<B>1</B>     lb    erregt werden, er  scheint ein     magnietisches    Feld. Der     Fluss    geht vom  Nordpol der Spule,<B>1</B>     la    durch den Rückschluss 12,  den Südpol<B>dem</B> Spule<B>1 1,b,</B> den     Kein    der Spule zum  Nordpol der Spule, durch den, Luftspalt zwischen  dem Polstück<B>17b</B>     undder    Polfläche<B>18b,</B> den Anker  14, den     Luftspalt    zwischen der Polfläche 18a und  dem Polstück 17,a und schliesslich vom Südpol der  Spule     lla    zu ihrem Nordpol.

   Die     Unverschiede    in  den     querschnittsflächen,    die durch, die Kante der Pol  fläche, die den Rückschluss,     anstös#st,    und durch den  Teil der Polfläche, der     dem    Polstück gegenüberliegt,  dem Fluss angeboten sind,     bewiTkt,        dasis    dort ein  relativ kleinerer magnetischer Widerstand im     Fluss-          weg    zwischen dem Polstück und     d-.r    Polfläche exi  stiert, als im Flussweg zwischen dem Rückschluss  und der Polfläche.

   Deswegen     fliiessit        cin    relativ kleiner  Fluss zwischen dem magnetischen Rückschluss 12  und dem Anker 14     im    Vergleich zum Fluss,     der          durchdie    aktiven,     Luftspalten    zwischen den     Polstük-          ken    17a,     17b    und den Polflächen 18a,<B>18b</B>     durch-          fliesst.    Der Anker 14 ist dann so magnetisiert, dass  eine     Abstosskraft        zwischendem    magnetischen     Shunt     12 und dem Anker auftritt.

   Diese     Abstosisknaft    ist<B>so</B>  gerichtet, dass sie     bewirk#den.    Anker sich so zu be  wegen, dass     die        Luftspalten    kleiner werden. Gleich  zeitig bewirkt eine Anzugskraft zwischen den Pol  stücken<B>17a,</B>     17b,dDr    Spulen     lla,        llb    und den Pol  flächen 18:a,<B>18b</B> des Ankers 14, den Anker sich so  zu bewogen, dass die Luftspalten kürzer werden.  



  Der Verlauf des magnetischen Flusses ist in       Fig.    2a durch Richtungspfeile schematisch darge  stellt. Die schwarzen Pfeile, zeigen die Gebiete in den  Kernen     der    Spulen<B>11</B> a,<B>1</B>     lb    und im Anker 14, und  die weissen Pfeile zeigen die Gebiete im Rückschluss  12. Die durch, die,     Flussfeldererzeugten,        Abstosskräfte     sind durch sich Spitze gegen Spitze gegenüberste  hende Pfeile dargestellt.  



       Werindeir    Anker 14     in    seiner Ruhestellung ist, ist  die Anzugskraft minimal, da diese Kraft eine umge  kehrte Funktion, des Quadrates des Abstandes     zwi,-          sehen    den     PäIstücken    17a,<B>17b</B> und den Polflächen  18a,<B>18b</B>     -ist.    Gleichzeitig ist die     Abstosskraft    maxi  mal, da diese Kraft auch eine umgekehrte Quadrat  funktion von derselben Länge ist. Wenn der Anker    14 sich den Spulen nähert,     nimmtdie        Abstosskwaft    ab  und die     Anzugsknaft    nimmt     bis-auf    einen maximalen  Wert zu.

   Schliesslich, wie in     Fig.    2 gezeigt, bewegt  sich der Anker geigen     diiie        üblichien,        Trägheitskräfte,     Reibungskräfte und     Rückhaltekräfteder    Feder<B>16</B> in  seine betätigte Stellung, in welcher seine Polflächen  18a,<B>18b</B> die Polstücke 17a,<B>17b</B> der Spulen<B>1</B>     la,   <B>1</B>     lb     genau überdecken.  



  Die Wirksamkeit der     Abstos,skräfte    hängt natür  lich vom Abstand zwischen den Polstücken und den  Polflächen ab. Eine bevorzugte Ausführung der Er  findung arbeitete wirksamer, wenn der Drehantrieb  rechteckig ausgebildet war,<B>d.</B> h., wenn die Abmes  sungen x und<B>y</B> ungefähr gleich waren.  



  Der Effekt der     Abstosskraft    ist graphisch  in der     Fig.   <B>3</B> dargestellt.     Indiesern,    Diagramm -ist die       Dr.ehkraft    (T) in Funktion des abnehmenden Luft  spaltes<B>(g)</B> dargestellt. Die ausgezogene Linie     ( p )     zeigt     die        Drichkrafticharakteristik        elektromiagnetischer     Drehantriebe gemäss der bisherigen Ausführung.

   Die       strichpunktierte,    Linie ( r ) zeigt     die    durch, die     Ab-          stosskraft    erzeugte     Driehkraft.    Die gestrichelte Linie  ( e )     zeigt,die        Drehkraftcharakteristik    einer elektro  magnetischen     Drehantriebsvorrichtunig    gemäss der  Erfindung.

   Wenn der Luftspalt maximal ist, ist der  grösste Teil der     Ankerdrehkraft        #durch    die     Abstoss-          kraft    (Kurve     er##)    erzeugt, welche, durch den     Rück-          schluss    ausgeübt wird, wenn dieser im Kontakt mit  ,dem Anker, liegt.     Wie    es leicht zu sehen ist, ist diese  Drehkraft maximal, wenn die     Luftspaltlänge    maximal,  ist, und sie fällt schnell ab, wenn die     Luftspaltlänge     abnimmt.

   Die andere auf den Anker ausgeübte Dreh  kraft stammt von der     Anzugskliaft    zwischen den     Pel-          stücken    und den, Polflächen.     Diesie    Drehkraft ist nor  malerweise minimal, wenn die     Luftspaldänige,    maxi  mal ist, wie dies aus der Kurve<B> p </B> zu schien ist. Die       auf    den Anker ausgeübte     Gesamtdrehkraft     e  ist  relativ gross und wird ausgeübt, auch wenn der An  ker in seiner Ruhestellung ist,     d.    h., wenn     die        Luft-          spaltIlänge    maximal ist.

   Dagegen war     hoi    bisher be  kannten     Drehanitriebendle    auf     deni    Anker ausgeübte  Drehkraft (Kurve<B> p )</B>     inseiner    Ruhestellung relativ  klein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektromagnetische Drehantriebsvorrichtung, ins besondere für Schrittschaltwerke, bestehend aus einer ersten Spule mit Nord- und Südpol, wenn die Spule erregt wird, aus einer zweiten Spule mit Nord- und Südpol, wenn die Spule erregt wird, aus einem magnetischen Rückschluss, welcher zwei gegen sinnige Pole der genannten ersten und zweiten Spule verbindet, um einen Weg mit niedrigem magnetischem Widerstand zwischen den Polen zu schaffen, aus einem Anker im Kraftlinien- weg zwischen den nicht verbundenen Polen der ersten und zweiten Spule-, aus einem Zapfen, auf welchen sich der genannte Anker aus einer Nor malstellung in eine Arbeits-stellung bewegt,
    wenn er bei, Erreigung,der Spulendurch eine vom Magnee- feld erzeugte Dreh-kraft beensprucle wird, & durch ge#k.e=eichnet, dass die genannten Spulen (lla,b) parallel zueinander und so, dass gleichsinräge, Pole beider Spulen einander benachbart ;
    sind, angeordnet sind, und weiter, dadurch gekennzeichnet, dass der Anke[r einen ersten Kraftlinienweg von. relativ niedri gem magnetischen Widerstand für den Fluss von den nicht verbundenen Polen und einen zweiten Kraftli- nienweg von reAativ hohem magnetischen Widerstand für den Fluss von den verbundenen Polen darstellt, wodurch der Anker so polanisiert wind,,dasiser durch die genannten verbundenen Pole abgeMossen wird, wenn die Spulen erregt wenden.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Drehantriebsvon:ichtung nach Patentanspruch, dadmich gekenme.Ichnet, dass der erste Kraftlinien- weg eine bmeitere Polfächc einschliesst, die ian jedem Ende des Ankers den genannten Polen, gegenüber steht, unddass dar zweite K..raftlinieaweg eine schmü- lere Fläche des genannten,
    an den verbundcnen Polen angrenzenden Ankers enthält. 2. Drehantriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Spute (lla,b) Drahtkernspulen sind, dass die beiden nicht verbundenen Pole mit Polstücken verstehen sind, dass der Zapfen<B>(15)</B> auf den genannten magne tischen Rückschluss (12) zwischen den genannten Drahtkemspulen montiert ist"dae die,an jedem, Ende des Ankers aufgebrachten Polflächen jedem der ge, nannten Polstücke, entsprechen,
    dass der Anker durch Rückstellmittel in, oine.T Normalstellung gehal ten wird, bei welcher die Luft spalte zwischen den. ge- nannten Pc>Mcke-n und den Polflächen eine, maxi male Länge auf-weisen und eine Kante<B>jeder</B> Polfläche an den magnetischen Rückschluss anstösst, wodurch der Anker an den. Drahtkernspulen so angeschilossen wird, dass er beim Erregen der Spulen durch ein-.
    Anziehungskraft zwischen den Polstücken und den Polflächen und durch edne Abstossungskraft zwischen den Polflächen und dem magnetischen Shunt um die Achse deis genannten Zapfens<B>in</B> eine Allbeitsstellung gedreht wird, in welcher der, Luftspalt eine minimale Länge besitzt. <B>3.</B> Drehantriebsvorrichtugg nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein am Anker angeschlosse- acs Antriebsmittel.
    4. Drehantriebsvonächtung nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das genannte<B>An-</B> triebsmittel nur in einer Richtung wirksam ist. <B>5.</B> Drehanüriebsvornichtung nach, Unteranspruch 2, dadurch ge-kennzeichnet"dassder Ankem (14) und der magnetische Rückschluss (12) im wesentlichen gleich ausgebildet sind.
    <B>6.</B> Drehantriebsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (x) der genannten Vorrichtung ihrer Briefte (4) gleich isit. <B>C</B> <B>7.</B> Dmehantriebsverrichtung nach Unteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dasis üm Oberfläche der genannten Polflächen grösser ist als die ObeTfläclw der genannten Polflächenkaneen.
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