CH418142A - Drehkolbenmaschine mit zwei Rotoren - Google Patents

Drehkolbenmaschine mit zwei Rotoren

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CH418142A
CH418142A CH773564A CH773564A CH418142A CH 418142 A CH418142 A CH 418142A CH 773564 A CH773564 A CH 773564A CH 773564 A CH773564 A CH 773564A CH 418142 A CH418142 A CH 418142A
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CH
Switzerland
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rotors
cylinder
rotor
rotor axis
cylinder wall
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Application number
CH773564A
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English (en)
Inventor
Jauch Kurt
Original Assignee
Jauch Kurt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/08Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
    • F01C1/12Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F01C1/126Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with elements extending radially from the rotor body not necessarily cooperating with corresponding recesses in the other rotor, e.g. lobes, Roots type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description


      Drehkolbenmaschine    mit     zwei    Rotoren    Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolben  maschine mit zwei Rotoren, die in sich überschnei  denden Zylinderbohrungen mit gleicher Winkelge  schwindigkeit gegensinnig     umlaufen,    sich in an der  Zylinderwand anlaufenden sowie von     ,der        Rotorachse     weniger weit entfernten     Umfangsflächenabschnitten     in allen Drehstellungen mindestens annähernd berüh  ren und mit der Zylinderwand im Bereich der zwi  schen den beiden     Rotorachsen        einander    gegenüber  liegenden Ein- und     Auslassöffnungen    zu- und abneh  mende Arbeitsräume .bilden.

    



       Derartige        Drehkolbenmaschinen    können als  Flüssigkeitspumpen oder Gasverdichter sowie mit  flüssigen oder gasförmigen Medien als Motoren be  trieben werden. Bei     bekannten        Drehkolbenmaschinen     dieser Art haben die     Rotoren    verwickelte, schwierig  zu bearbeitende Umfangsflächen, die nach den Ver  zahnungsgesetzen gestaltet .sind.  



  Demgegenüber besteht gemäss     ,der    Erfindung die  Umfangsfläche der     beiden    Rotoren aus zwei zur       Rotorachse    konzentrischen, sich je     annähernd    über  den halben Umfang erstreckenden     Kreiszylinderflä-          chen    verschieden grossen Halbmessers, von denen  die mit dem grösseren Halbmesser der Zylinderwand  angepasst ist, wobei die     zwischen    den beiden     Zylin-          derflächen    befindlichen, in Umfangsrichtung zeigen  den     Übergangsflächen,

      .mit denen die beiden Rotoren  beim Durchgang durch die gemeinsame     Rotorachs-          ebene    zusammenkommen, als auf dem ganzen Ein  griffsweg einen etwa gleichbleibenden Spalt     haltende          Zahnflanken        ausgebildet    sind. Hierdurch wird gegen  über bekannten Ausführungen ein beachtlicher Fort  schritt erzielt. Die Umfangsflächen der Rotoren las  sen sich in einfacher Weise mit grosser Präzision be  arbeiten.     Volumetrische    Verluste treten nur     in    Form  von Spaltverlusten auf.

   Da die Rotoren auf ihrem    halben Umfang eine der Zylinderwand angepasste       Zylinderfläche    haben, bestehen gegenüber der Zylin  derwand ständig grosse Dichtflächen. Es ist daher  auch bei nicht unmittelbarer Berührung     zwischen     Rotor und     Zylinderwand,    also ohne zu     Verschleiss-          und        Reibungsverlusten    führende     Dichtungsmassnah-          men    mit kleinen Spaltverlusten zu rechnen. Ferner  erfolgt die Vergrösserung und Verkleinerung der  Arbeitsräume nach linearen Gesetzen.

   Daher werden  veränderliche Druckimpulse, die     zu    das Getriebe un  günstig beanspruchenden     Drehmomentschwankungen     und starken Laufgeräuschen führen, vermieden.  



  Die Erfindung wird nachstehend     anhand    der  Zeichnung erläutert. Es zeigen       Fig.    1 bis 3 Schnitte quer zu den     Rotorachsen    für  verschiedene Betriebsstellungen,       Fig.    4 eine Ansicht     im    rechten Winkel zu der die  beiden     Rotorachsen    enthaltenden Ebene.  



  Das Maschinengehäuse besteht aus einem die  Zylinderhohlräume     aufweisenden        Mittelteil    1 und  zwei dieses stirnseitig     abschliessenden    Deckeln 2     und.     3, in denen die     Rotorwellen    gelagert     ,sind.    Das Mit  telteil 1 hat zwei     parallelachsige    Zylinderbohrungen 4  und 5 gleichen Durchmessers, deren     Achsabstand     kleiner ist als der     Bohrungsdurchmesser,    die sich also  überschneiden.

   An den einander gegenüberliegenden       Durchdringungsstellen    der beiden Zylinderbohrungen  münden die Ein- und     Auslassöffnungen    6 und 7. Die  beiden Zylinderbohrungen 4 und 5 nehmen     stirnseitig     an den Deckeln 2 und 3 anlaufende Rotoren 8     und    9  auf, die mit     beiderseitigen        Wellenazpfen    10 und 11  bzw. 12 und 13 in den beiden Gehäusedeckeln 2 und  3 drehbar gelagert sind.

       Auf    einer     Stirnseite    sind die  aus den Gehäusedeckeln     herausgeführten    Wellenzap  fen 10 und 12 durch ,ein Paar Zahnräder 14 und 15  gleichen Durchmessers     getrieblich    miteinander ver-           bunden.    Die beiden Rotoren 8 und 9     laufen    daher mit  gleicher Winkelgeschwindigkeit gegensinnig     um.     



  Die Umfangsfläche der     .beiden    Rotoren ist durch  zwei sich     .etwa    über den halben Umfang .erstreckende,  zur     Rotorachse        konzentrische        Zylinderflächen    16, 17       bzw.    18, 19 verschieden grossen     Halbmessers    und  zwei sich dadurch ergebende, in Umfangsrichtung  zeigende Übergangsflächen 20, 21     bzw.    22, 23 gebil  det.

   Die eine Zylinderfläche 16 bzw. 18 der Rotoren  ist der Zylinderfläche der Wand der zugehörigen  Zylinderbohrung 4     bzw.    5 des     Gehäusemittelteils    1 so  angepasst, dass sie diese gerade noch nicht unmittel  bar berührt, also !der     kleinstmögliche    Spalt entsteht.  Der Halbmesser der anderen     Zylinderfläche    17  bzw. 19 ist um das Mass der Überschneidung der  beiden     Zylinderbohrungen    4 und 5 kleiner.

   Die bei  ,den Rotoren sind um     1.80         ;gegeneinander    verdreht  angeordnet, so     dass    ständig die den     grösseren        Halb-          messer        aufweisende        Zylinderfläche    des einen     Rotors     und die den kleiner     .Durchmesser    aufweisende Zylin  derfläche     ,des    anderen Rotors     einander    berühren: bzw.

    zwischen ihnen der     kleinstmögliche    Spalt verbleibt       (Fig.2).    Die in Umfangsrichtung zeigenden     über-          gangsflächen    20, 21     bzw.    22, 23 kommen     beim     Durchgang durch die gemeinsame Ebene der beiden       Rotorachsen    paarweise     zusammen;        :(Fig.    1 und 3).  Auch hierbei     ist    eine unmittelbare     Berührung    der  beiden Rotoren vermieden.

   Die     übergangäflächen     sind nach Art von Zahnflanken so     ausgebildet,    dass  sie auf dem ganzen Eingriffsweg einen     etwa    gleich  bleibenden Spalt halten, der etwa dem     zwischen    den  Umfangsflächen der beiden Rotoren gewählten Spalt       entspricht.     



  Hiernach ergibt sich beim Betrieb der beschriebe  nen     Drehkolbenmaschine    als Motor folgende Wir  kungsweise:  Geht man von dem in     Fig.    1     dargestellten        Be-          triebszustand    aus, beidem sich     .die    Übergangsflächen  21 und 22     in    der     Rotorachsebene    .einander gegen  überstehen, und     strömt    das     flüssige    oder     gasförmige          Treibmittel    ,durch die Gehäuseöffnung 6 ein,

   so be  steht auf der rechten Seite     zwischen    dem den kleine  ren Halbmesser     aufiweisenden        zylindrischen    Flächen  teil 19     ides        Rotors.    9 und der     Zylinderwand    ein ring  sektorförmiger     Arbeitsraum,    der einerseits von dem  den     grösseren    Durchmesser aufweisenden zylindri  schen Flächenteil 16 des Rotors 8 und anderseits von  der     üb.ergangsfläche    23 des Rotors 9     begrenzt        ist.     Das hat zur Folge,

   dass der Rotor 9 unter Vergrösse  rung seines Arbeitsraumes in     Richtung    24 und der  Rotor 8 in der entgegengesetzten     Richtung    25 dreht.  Sobald die     Übergangsflächen    21 und 22 über     die          Einlassöffnung    6     hinweggegangen    sind     (Fig.    2), wird  auf der linken Seite ein sich ständig vergrössernder       ringsektorförmiger    Arbeitsraum gebildet,

   der einer  seits von der den grösseren     Halbmesser    aufweisenden       Zylinderfläche    18 des Rotors 9 und andererseits von  der     Übergangsfläche    21 des Rotors 8 begrenzt ist. Es  dreht also der Rotor 8 in Pfeilrichtung 25 weiter, nur  mit dem Unterschied, dass er jetzt treibend     wirkt.            Fig.    3 zeigt den Zustand nach Vollendung einer hal  ben Umdrehung,

   wenn die     Übergangsflächen    20 und  23 der beiden Rotoren in der     Rotorachsebene    zu  sammengekommen     sind.    Auf der     gegenüberliegenden     Seite entstehen     zur        Auslassöffnung    hin gleiche ring  sektorförmige Arbeitsräume, die hier     Ausschubräume     sind.  



  Da der nicht treibende Rotor     mit    seiner den     grös-          seren    Halbmesser aufweisenden Zylinderfläche den  jeweiligen Arbeitsraum mit einer im Raum festen  Fläche     begrenzt,    so     dass    die     Volumzunahme    des  Arbeitsraumes nur in der Drehrichtung des treiben  den Rotors erfolgt, sind     volumetrische        Verluste        aus-          ser    den Spaltverlusten vermieden.

   Günstig ist hierbei,  dass der Druck im jeweiligen Arbeitsraum über die  Zylinderfläche des nicht treibenden Rotors radial auf  die Drehachse wirkt, so dass     an:    diesem     kein    Dreh  moment entsteht.  



  Da ferner die jeweiligen Arbeitsräume in ihrem  ganzen Entstehungsbereich die durch den     Halbmes-          serunterschied    der beiden     Rotorflächenabschnitte     gegebene     ringsektorförmige    Gestalt beibehalten, ist  die     Volumzu-    und Abnahme der Arbeitsräume linear.  Die Summe der Dichtflächen zwischen den Rotoren  und der Zylinderwand ist stets erheblich grösser als  die Fläche einer der beiden Zylinderwände.

   Daher  ergibt sich im Ganzen für das in Umfangsrichtung  von der Hochdruckseite zur Niederdruckseite durch  den Spalt zwischen Rotor und     Zylinderwand    als Ver  lust abströmende Druckmittel ein     grosser    Weg und  damit ein erheblicher Strömungswiderstand. Auf der  Niederdruckseite wird     zwischen    den aufeinander zu  laufenden     Umfangsflächen    der Rotoren .ein Druckkeil  gebildet, der ebenfalls an dieser Stelle das Abströmen  durch den Spalt erschwert.  



  Bei Verwendung als Pumpe oder     Verdichter    kann  mit der gleichen     Durchflussrichbung    gearbeitet wer  den, wobei lediglich die auf der     Einströmseite    befind  lichen Arbeitsräume zu Saugräumen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkolbenmaschine mit zwei Rotoren., die in sich überschneidenden Zylinderbohrungen seit glei cher Winkelgeschwindigkeit gegensinnig umlaufen,
    sich in an .der Zylinderwand anlaufenden sowie von der Rotorachse weniger weit entfernten Umfangsflä- chenabschnitten in allen Drehstellungen mindestens annähernd berühren und mit der Zylinderwand im Bereich der zwischen den beiden Rotorachsen einan der gegenüberliegenden Ein- und Auslassöffnungen zu- und abnehmende Arbeitsräume bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläche der beiden Rotoren (8, 9) aus zwei zur Rotorachse konzentri schen,
    sich je annähernd über den halben Umfang erstreckenden Kreiszylinderflächen verschieden gros sen Halbmessers (16, 17 bzw. 1-8, 19) besteht, von denen diejenige mit dem grösseren Halbmesser der Zylinderwand angepasst ist, wobei die zwischen den beiden Zylinderflächen befindlichen, in Umfangs- richturig zeigenden Übergangsabschnitte (20, 21 bzw.
    22, 23), mit denen -die beiden Rotoren beim Durch gang durch die gemeinsame Rotorachsebene zusam- menkommen, als auf dem :ganzen Eingriffsweg einen etwa gleichbleibenden Spalt haltende Zahnflanken ausgebildet sind.
CH773564A 1963-06-05 1964-06-04 Drehkolbenmaschine mit zwei Rotoren CH418142A (de)

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