CH413243A - Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage - Google Patents

Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage

Info

Publication number
CH413243A
CH413243A CH974664A CH974664A CH413243A CH 413243 A CH413243 A CH 413243A CH 974664 A CH974664 A CH 974664A CH 974664 A CH974664 A CH 974664A CH 413243 A CH413243 A CH 413243A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chill
walls
mold
cooling mold
cooling
Prior art date
Application number
CH974664A
Other languages
English (en)
Inventor
Stepanowitsch Bojtsche Michail
Petrowitsch Ewteew Dmitrij
Stepanowitsch Kauscha Alexandr
Alexandrowitsch Karpeka Viktor
Konstantinowa Orlowa Lidija
Sergeewitsch Prawdin Viktor
Petrowitsch Sawtsche Alexander
Kononowitsch Fissjun Alexandr
Weniaminowitsch Fulma Weniamin
Nikolajewitsch Schaba Alexandr
Original Assignee
Tsnii Tschjernoy Metallurg Im
Gossudarstwenniy Sojusniy Inst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tsnii Tschjernoy Metallurg Im, Gossudarstwenniy Sojusniy Inst filed Critical Tsnii Tschjernoy Metallurg Im
Priority to CH974664A priority Critical patent/CH413243A/de
Publication of CH413243A publication Critical patent/CH413243A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/05Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds into moulds having adjustable walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


      Kühlkokille   <B>für</B>     Metall-Stranggussanlage       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Kühlkokille    für     Metall-Stranggussanlagen.     



  Es sind zusammengesetzte     Kühlkokillen        bekannt,     bei denen die Wände, die die     kurzen        Kühlkokillensei-          ten    bilden, durch die Wände festgeklemmt werden,  die die langen     Kühlkokillenseiten    bilden. Die Innen  wände der     Kühlkokillen    sind an den starr angeordne  ten Aussenwänden durch Stiftschrauben befestigt.  



  Es ist nicht möglich, die bestehenden Kühlkokil  len bei     Änderung    der     Gussblockquerschnitte    umzu  bauen. Ausserdem kann man beim Giessen von  Metallen unterschiedlicher Marken die Neigung der       Wände,    die die kurzen     Kühlkokillenseiten    bilden,  nicht     ändern.    Zum Auswechseln der Kühlkokillen ist,  wie die praktische Erfahrung zeigt, viel Zeit erforder  lich, da hierbei     eine    grosse     Anzahl    von Schläuchen  für .die     Kühlwasserzuleitung    gelöst und danach wie  der angeschlossen werden muss.

   Ausserdem ist die       Kühlkokillenachse    sorgfältig     in    bezug auf die  Maschinenachse auszurichten.  



  Es ist das Ziel der vorliegenden     Erfindung,        eine     Kühlkokille zu schaffen, die frei von den     erwähnten          Nachteilen    ist.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Kühlkokille     sind    die       Wände,    die die kurzen Seiten bilden, so     ausgeführt,     dass sie zwischen den Wänden, die die langen Kühl  kokillenseiten bilden, verschoben werden können.  Dank dieser     Vorrichtung    können verschieden breite  Gussblöcke mittels ein und derselben Kühlkokille  gegossen werden. Ausserdem können: die Wände  einer solchen Kühlkokille je nach dem Fertigungs  verfahren beim Giessen von Metallen unterschiedli-         cher    Marken schräg gestellt werden.

   Bei     einer    Aus  führungsform wird die Kühlflüssigkeit der     Kühlko-          kille    über Verteiler zugeleitet, die durch Federn zu  sammengezogen und an die     Kühlkokille        angepresst     werden.

   Diese Federn werden beim     Auswechseln    der       Kühlkokille    durch     Hydrozylinder        auseinandergezo-          gen.    Nachstehend wird     die        Erfindung    unter     Hinweis     auf Zeichnungen beschrieben, die     ein    Ausführungs  beispiel der Kühlkokille darstellen, wodurch aber an  dere     Ausführungsarten    der     Erfindung    nicht ausge  schlossen werden.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine Kühlkokille, die entsprechend der der       Erfindung        zugrunde    liegenden Idee ausgeführt ist  (Querschnitt);       Fig.    2     einen    Teil der Kühlkokille, der die Vor  richtung zum Verstellen der     Wände        enthält,        die    die  kurzen     Kühlkokillenseiten    bilden     (Längsschnitt);          Fig.    3 die Ansicht auf die Baugruppe     in    Pfeilrich  tung B (nach     Fig.    2);

         Fig.    4 die auf einem Tische     aufgesetzte    Kühlko  kille (Seitenansicht);       Fig.    5 den Schnitt<B>A -A</B> (nach     Fig.    4) durch     .die     Kühlkokille;       Fig.    6 den Schnitt     C-C    (nach     Fig.    5)     ,durch        die          Kühlkokille;          Fig.7    die     Verbindung    des     Verteilers    mit dem       Wasserzuleitungskanal.     



  Die     erfindungsgemässe    Kühlkokille besitzt zwei       innere        Arbeits-Wandplatten    1, die die langen Kühl  kokillenseiten     bilden,    und zwei     innere        Arbeits-Wand-          platten    2, die die kurzen Seiten bilden.     In    den Platten  1 und 2 sind     COffnungen    für den     Kühlwasserumlauf         vorgesehen. Die inneren Arbeitsplatten 1 sind durch       Stiftschrauben    4 an den     Aussenplatten    5 befestigt,  welche untereinander durch Schraubenspanner 6 und  ortsfeste Wände 7 verbunden sind.  



  Die Arbeitsplatten 2, die die kurzen     Kühlkokil-          lenwände    bilden, sind ebenfalls durch     Stiftschrauben     4 an den Aussenplatten 9, die     mit    Ösen versehen  sind,     befestigt.    Die Platten 9 werden durch Schrau  benspanner 6 an der Verschiebung in senkrechter  Richtung     gehindert.    Die Schraubenspanner sind  durch     Gleitsteine    10 und durch die Ösen der Platten  9 hindurch geführt und können, wenn verschieden  breite Gussblöcke gegossen werden, in den Ausspa  rungen 8 der Aussenplatten 5 in horizontaler Rich  tung verschoben werden.  



  Die Wände, die die kurzen     Kühlkokillenwände     bilden, werden längs der Wände, die die langen       Kühlkokillenwände    bilden, durch Schrauben 11       (Fig.    2) verstellt, .deren eines Ende in dem Gleitstein  12 mit den Zapfen 13 befestigt ist. Durch diese Zap  fen greifen die     Leitspindelenden    in die senkrechten  Nuten 14     (Fig.    3) des Längsschlitzes. 15 in der ortsfe  sten Wand 7 ein. Die Schrauben 11 stehen in Wech  selwirkung mit den Muttern 16, die an der Aussen  platte 9 befestigt sind.

   Die     Muttern    16 werden beim  Drehen der Schrauben 11 zusammen mit den Platten  9, die die kurzen     Kühlkokillenseiten    bilden, und den  Arbeitsplatten 2 in     waagrechter    Richtung verscho  ben, wodurch die     Kühlkokillenbreite        geändert    wird.  



  Die Zapfen 13 ermöglichen es, die Neigung der  Platten 2 zu     ändern.       Die Kühlkokille führt eine hin- und     hergehende     Bewegung in senkrechter Richtung aus. Die Kokille  ist auf einem     Wipptisch    17     (Fig.    4)     aufgesetzt,    der mit       einem    Werk 18 in Verbindung steht, das für die hin  und hergehende Bewegung des Tisches 17 und  gleichzeitig der Kühlkokille sorgt. Das Werk 18 ver  schiebt den Tisch entlang den senkrechten Säulen 19,  die auf die Platte 20 aufgesetzt sind.

   Wasser wird den       Kühlkokillenwänden    durch die Kanäle 21     (Fig.7)     zugeleitet, die im Unterteil der Kokille vorgesehen       sind.    An den Austrittsstellen der     Kanäle    21 sind ring  förmige Dichtungen 22 aus elastischem Werkstoff       eingelegt,    die durch angeschraubte Scheiben 23 befe  stigt sind.

   Das Wasser     wird    den Wänden, die die lan  gen     Kühlkokillenseiten    bilden, direkt durch die  Kanäle 21 und den Wänden, die .die kurzen     Kühlko-          killenseiten    bilden, durch biegsame Rohrstücke 24       (Fig.4)        zugeführt.        Letztere        verbinden    die Wandka  näle     untereinander    und     ermöglichen    es, die relative  Lage der Wände beim Umbau der Kühlkokille zu  ändern. Wasser wird den Kanälen 2,1, die auf den  beiden Längsseiten der Kühlkokille heraustreten,  über zwei hohle Verteiler 25 zugeführt.

   Letztere be  sitzen Rohrstutzen 26     (Fig.    4 und 7) und Rohrstücke  27     (Fig.    5<B>)</B> mit     frei        beweglichen,    biegsamen Schläu  chen 28, die von der Hauptwasserleitung kommen.    An beiden Enden des einen der Verteiler 25, die über  <I>die</I>     Kühlkokille    herausragen, sind Führungsstangen  29 befestigt, denen entlang der zweite     Verteiler    glei  ten kann. In den Enden der beiden Führungsstangen  29 sind zur relativen Verschiebung der Verteiler  Hydrozylinder 30 eingebaut, denen die Arbeitsflüs  sigkeit über Öffnungen in den Führungsstangen 29  zugeführt wird. Die Hydrozylinder 30 drücken auf  die Deckel 31, welche mit den Verteilern 25 verbun  den sind.

   Die Führungsstangen 29 besitzen runde  Ansätze, gegen die sich die Federn 32 mit ihrem       einen    Ende stützen. Das andere Ende der     Federn    32  drückt auf die Ansätze der Büchsen 33, die mit dem  selben Verteiler 25 verbunden sind. Die hydraulische  Anlage ist während des Einsatzes der     Kühlkokille     druckfrei, die Federn 32 ziehen die     Verteiler    25 ge  geneinander und pressen ihre Rohrstutzen 26 mit  einer Kraft, die     grösser    ist, als der     Gegendruck    des  Kühlwassers, an die Dichtungen 22 an. Die     Hydrozy-          linder    werden beim Auswechseln der Kühlkokille  eingeschaltet.

   Sie überwinden die Kraft der Federn  32 und schieben die Verteiler 25 soweit auseinander,  dass die Kühlkokille frei herausgenommen und da  nach wieder     eingesetzt    werden kann. Die Grenzlagen  beim     Auseinanderschieben    und Nähern der Verteiler  25 sind durch Ansätze an den Führungsstangen 29       festgelegt.    Die Verteiler können auch durch andere  Werke, beispielsweise durch Schrauben- oder  Schneckengetriebe u. ä.,     auseinandergeschoben    wer  den. Stellschrauben 34 sorgen für ein symmetrisches       Auseinanderschieben    der     Verteiler    25 in bezug auf  die Mitte der Kühlkokille.

   Diese Stellschrauben 34  werden so justiert, dass der Abstand zwischen ihren  Enden etwas grösser ist, als der Abstand zwischen  den soweit wie möglich auseinander geschobenen  Verteilern 25. Beide     Verteiler    sind am Tisch mittels  Schraubenspanner 35 oder irgendwelchen Führungen       aufgehängt,    so dass sie auseinander geschoben wer  den können und     ihre    Höhenlage reguliert werden  kann. Um eine Verschiebung der Verteiler in Rich  tung der Achse, die den     Kühlkokillen-Längsseiten     parallel verläuft, zu verhindern, wenn die Verteiler  aufgehäuft sind, entsprechende Vorsprünge und Füh  rungsnuten vorgesehen, .die sich an den Verteilern  beziehungsweise am Rahmen des Tisches 17 befin  den.  



  Das aus der Kühlkokille kommende Wasser  strömt durch Abflussrohre 36 in die Hohlräume des  Tisches 17 und wird durch biegsame Schläuche 37  abgeleitet. An den     ortsfesten    Wänden 7 der Kühlko  kille, d. h. an den Wänden, deren Lage sich beim  Umbau nicht     ändert,    sind Führungsvorsprünge 38  vorgesehen, die in entsprechende Nuten am Wipp  tisch 17 eingreifen. Ein: Haltearm 39 sorgt für das  Aufliegen der Kühlkokille auf dem Tisch 17 und     wird     an letzterem durch Schrauben befestigt.

   Durch Ein  schalten der     Hydrozylinder    30 ist es möglich, in kür  zester Zeit und ohne Handarbeit alle zahlreichen       Wasserzuführungsvorrichtungen    an die     Kühlkokille     anzuschliessen oder sie zu lösen. Gleichzeitig können      auch diese     Vorrichtungen    durch andere schnell er  setzt werden, die zuvor vorgerichtet und auf einem  Kontrolltisch, bei dem die Lage der Nuten und der  Vorsprünge 38 genau der Lage der Nuten am Tisch  17 entspricht, ausgerichtet wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage mit aus einandernehmbaren Wänden und Innenkanälen für die Zuleitung der Kühlflüssigkeit, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wände, die die kurzen Kühlkokil- lenseiten bilden, so ausgeführt sind, dass sie zwischen den Wänden, die die langen Kühlkokillenseiten bil den, verschoben werden können.
    UNTERANSPRUCH Kühlkokille nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kühlflüssigkeit durch zwei an die Kühlkokille mittels Federn angepresste Verteiler zugeleitet wird, wobei letztere beim Auswechseln der Kühlkokille, beispielsweiser mit Hilfe der Hydrozylin- der, auseinandergeschoben werden.
CH974664A 1964-07-24 1964-07-24 Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage CH413243A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH974664A CH413243A (de) 1964-07-24 1964-07-24 Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH974664A CH413243A (de) 1964-07-24 1964-07-24 Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH413243A true CH413243A (de) 1966-05-15

Family

ID=4355218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH974664A CH413243A (de) 1964-07-24 1964-07-24 Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH413243A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69517467T2 (de) Kombinierte Formträger und Gestängevorrichtung
DE2409670A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung des schmelzenausflusses aus mit einer bodenausgussoeffnung versehenen giessgefaessen
DE2621567A1 (de) In der breite einstellbare stranggiessform
DE2636666B1 (de) Spritzduesen-anordnung fuer metall-, insbesondere fuer stahlstranggiessanlagen fuer extrem breite stahlbrammen
AT506822B1 (de) Stranggiesskokille für eine stranggiessanlage
DE2702976C2 (de)
DE2353798C2 (de) Hydraulische Formschließvorrichtung
EP1075943B1 (de) Druckwerk
EP0294765B1 (de) Präzisionsstanzautomat und zugehöriges Verfahren zum Werkzeugwechsel
DE1939358A1 (de) Vorrichtung zum Ausueben von Zugkraeften auf Druckformen bei Druckmaschinen
DE1558281B1 (de) Druckgiessmaschine
CH413243A (de) Kühlkokille für Metall-Stranggussanlage
DE2146677C3 (de) Bodenschieberverschluß an einem GießgefäB
DE1932452A1 (de) Vorrichtung zum Verdichten des Formsandes in Giessereiformen
DE4303419C2 (de) Schließvorrichtung für die Form einer Spritzgießmaschine
DE1006590B (de) Formschliesseinrichtung fuer Press- und Spritzgiessmaschinen
DE2620751A1 (de) Vorrichtung zur aenderung des gegenseitigen abstandes der seitenplatten von kokillen fuer stranggiessanlagen und zur vorgabe der konizitaet
DE4122567C2 (de)
DE3140837C2 (de) Druckgießmaschine
DE1458254C (de) Vorrichtung zum Anschluß eines Kühlwasserverteilers an die in austauschbaren Wan den einer Kühlkokille angeordneten Kühlmittelkanäle
DE4444976C2 (de) Stranggieß-Plattenkokille
AT255671B (de) Kühlvorrichtung für eine Gießform einer Metallstranggießvorrichtung zur Herstellung von Strängen mit länglichem Querschnitt
CH356872A (de) Druckgiessmaschine mit einer äusseren Aufspannplatte für den einen Teil der Giessform und einem Querhaupt, das mit der äusseren Aufspannplatte durch Stangen zu einem starren Rahmen verbunden ist
DE1558281C (de)
DE1558328C (de) Kuhlmittelzu und abfuhrung fur eingebogene Stranggießkokille