CH409682A - Schnäpper für Fenster oder Türen - Google Patents

Schnäpper für Fenster oder Türen

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CH409682A
CH409682A CH861863A CH861863A CH409682A CH 409682 A CH409682 A CH 409682A CH 861863 A CH861863 A CH 861863A CH 861863 A CH861863 A CH 861863A CH 409682 A CH409682 A CH 409682A
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CH
Switzerland
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pin
slide
locking
housing
catch
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Application number
CH861863A
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English (en)
Inventor
Rune Flodell Stig Axel
Original Assignee
Rune Flodell Stig Axel
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/02Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing
    • E05C19/028Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing with sliding bolt(s)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


  Schnäpper für Fenster oder Türen    Für Fenster und Türen ist es üblich,     Espa-          gnoletten    anzuwenden, um z. B. den Fensterflügel  an seinen freien Ecken, die der die Scharniere auf  weisenden Seite gegenüberliegen, dichtend gegen den  Fensterrahmen     zu    pressen. Derartige Riegelvorrich  tungen sind herstellungsmässig teuer und können nur  mit grossem Aufwand am Fenster angebracht werden.  Ausserdem ist ein verhältnismässig grosser     Eingriff     (Schwächung) am     Fensterflügelrahmen    notwendig.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel  gesetzt, hauptsächlich die oben erwähnten Mängel  zu beseitigen. Die     Erfindung    betrifft einen Schnäpper  für Fenster oder Türen, der teils aus einem Gehäuse  in Form einer Hülse besteht, in der ein     Sperrkolben     mit einem durch die Wirkung einer Feder an dem  einen Ende des Gehäuses vorragenden Zapfen     axial     verschiebbar ist, und der teils aus einem Sperr  glied besteht, wobei einer der     Schnäpperteile    an  den freien Ecken eines beweglichen Fenster- bzw.

    Türflügels und der andere     Schnäpperteil    an einem  stationären Fenster- bzw.     Türblendrahmen    befestigt  ist, und wobei das Sperrglied einen bei Relativ  bewegung des Gehäuses gegenüber dem     Sperrglied     in der Bewegungsbahn des Zapfens liegenden, eine  schräge Gleitfläche aufweisenden Absatz aufweist,  gegen den der Zapfen durch die Wirkung der Feder  angedrückt ist, um den Flügel in geschlossener Stel  lung dichtend gegen den Blendrahmen zu halten.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der Absatz an  einem Schieber vorgesehen ist, der in seiner Längs  richtung verschiebbar und in einer am Flügel oder  Blendrahmen angeordneten Schiene fixierbar ist und  dass das Gehäuse mit einer Vorrichtung     zur    Be  grenzung der Verschiebung des Sperrkolbens nach  aussen aus dem Gehäuse versehen ist.  



  Anstatt einer Riegelvorrichtung mit     Espagno-          letten    werden gewöhnliche Schnäpper     für    Fenster    oder Türen verwendet. Diese Schnäpper können der  jenigen Gattung sein, die beim Drehen eines     Ver-          schlusshebels        in    die Öffnungslage, z. B. den beweg  lichen Fensterflügel vom stationären Fensterrahmen  wegdrückt. Dadurch werden auch die Sperrkolben  der Schnäpper gezwungen, auf den jeweiligen     Sperr-          flächen    zu gleiten, wodurch das Fenster leicht ge  öffnet werden kann.  



  Die Vorteile eines derartigen Schnäppers bei  entsprechender Ausbildung sind also, dass z. B. der  Fensterflügel in     Verriegelungsstellung    gut gegen den       Fensterblendrahmen    ohne Gebrauch von     Espagno-          letten    abdichtet, dass der Fensterflügel leicht zu  öffnen ist und die Kosten der Schnäpper die Kosten  einer Riegelvorrichtung mit     Espagnoletten    bedeu  tend verringern, wobei sich auch geringe Montage  kosten ergeben. Das Fenster kann so ausgebildet  werden, dass der Fensterflügel nicht ohne weiteres  von Kindern geöffnet werden kann.

   Auch wenn ein       Kind    einen     Verschlusshebel    in Öffnungslage drehen  kann, kann der Fensterflügel von den Schnäppern  festgehalten werden, wenn die Sperrkolben mit ihren  Zapfen immer noch hinter die Sperrfläche des Sperr  absatzes greifen. Die zum Anbringen des Schnäppers  erforderliche Aussparung im     Fensterflügel    und Blend  rahmen ist     verhältnismässig        klein.    Die Einstellungs  möglichkeiten von Fensterflügel zum Blendrahmen  sind gut.  



  In dem Folgenden wird ein     Ausführungsbeispiel     der Erfindung mit Hinweis auf die beigefügte Zeich  nung     näher    verdeutlicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht eines     pivotgehängten    Fensters  mit erfindungsgemässen Schnäppern,       Fig.    2 einen lotrechten Schnitt durch das Fenster  in geöffneter Stellung,       Fig.    3 in grösserem Massstab einen lotrechten  Schnitt durch den unteren Teil des Fensters ge  mäss     Fig.    2 in geschlossener Stellung,           Fig.    4 eine Vorderansicht eines Fensters mit  Scharnieren an dem einen lotrechten Rahmenteil,

         Fig.    5 in noch grösserem Massstab als     Fig.    3  einen lotrechten Schnitt durch einen Schnäpper, ge  mäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,       Fig.    6 einen Querschnitt durch das Sperrglied  nach     Fig.    5,       Fig.    7 eine Draufsicht auf das Riegelgehäuse  mit Sperrkolben nach     Fig.    5,       Fig.    8 einen     ähnlichen    Schnitt wie     Fig.    5 durch  einen Schnäpper gemäss einer anderen Ausführungs  form,       Fig.    9 einen Querschnitt durch eine Schiene  und den Schieber nach     Fig.    8,

   und       Fig.    10 eine Draufsicht auf das Riegelgehäuse  mit Sperrkolben nach     Fig.    B.  



  Der auf den Lagerungsvorrichtungen 1 gemäss       Fig.    1 und 2     pivotgehängte    bewegliche Fensterflügel  wurde mit 3 und der stationäre     Fensterblendrahmen     mit 2 bezeichnet. Der     Fensterflügel    3 ist unten mit  einem     Verschlusshebel    4 üblicher Ausbildung ver  sehen. An den vier Ecken des Fensters sind Schnäp  per 5     angebracht.    An der Anschlagleiste 6 des  Fensterrahmens 2 ist eine Dichtung 7, zweckmässig  aus Schaumkunststoff, befestigt.  



  Wie besonders aus     Fig.    3 hervorgeht, ist ein  Gehäuse 8 des Schnäppers, das mit     widerhaken-          ähnlichen    Vorsprüngen 9 versehen ist, in den Fenster  blendrahmen 2 eingelassen und eingetrieben,     während     ein Sperrglied 10 am Fensterflügel 3 festgeschraubt  ist.  



  Im Gehäuse 8, das die Form einer mit Boden 11  versehenen Hülse     besitzt,    ist gemäss der in     Fig.    5-7  dargestellten Ausführungsform ein Sperrkolben 12  vorgesehen, der mit einem Zapfen 13 eine axiale  Bohrung 14 in einer an dem freien Ende der     Hülse          eingeschraubten    Scheibenmutter 15     durchragt.    Zwi  schen dem Boden 11 und dem inneren Ende des  Sperrkolbens 12 ist eine vorgespannte Schrauben  feder 16 eingelegt, die den Sperrkolben 12 so auf  wärts presst, dass dieser mit einem Absatz 17 an  dem inneren Ende des Zapfens 13 gegen die innere  Fläche der Mutter 15     anliegt,    wenn der Fenster  flügel 3 in Öffnungslage geschwenkt ist.

   Das Sperr  glied 10 besteht aus     einem    Schieber 18 und einer  mit Schrauben 19 am Fensterflügel 3 befestigten  und mit längslaufender Rinne 20 versehenen Schiene  21. Die Seitenwände 22 der Rinne 20 verjüngen  sich in Richtung gegen das Gehäuse B. Der Schieber  18, der     schwalbenschwanzförmigen    Querschnitt auf  weist, mit den Seitenflächen entsprechend den Sei  tenwänden 22 der Rinne 20 ausgebildet, weist einen  Sperrabsatz 23 auf, von dem in Richtung gegen  das eine Ende des Schiebers 18 (zimmerseitig) sich  eine schräge Gleitbahn 24 für den Zapfen 13 er  streckt. Hinter dem Absatz 23 ist der Schieber 18  mit einer Vertiefung 25 mit gewölbtem Boden 26  ausgebildet. Die Vertiefung 25 entspricht formge  mäss dem oberen Ende des Zapfens 13, ist jedoch  etwas grösser als dieser.

   In der Vertiefung 25 ist    durch den Boden des Schiebers 18 eine Klemm  schraube 27 eingeschraubt. Durch Anziehen der  Schraube 27, wobei deren Ende gegen den Boden  28 der Rinne 20 gedrückt wird, verkeilt sich der  Schieber 18 zwischen den Seitenwänden 22 der Rinne  20. Vor dem Anziehen der Schraube 27 kann der  Schieber durch Verschieben in Längsrichtung der  Rinne 20 der Schiene 21 in seine richtige Lage  eingestellt werden.  



  Wenn der Fensterflügel 3 geschlossen werden  soll, stösst der Schieber 18 mit seiner schrägen Gleit  bahn 24 gegen den Zapfen 13 und zwingt dadurch  den Sperrkolben 12 gegen die Wirkung der Feder  16 nach innen in das Gehäuse B. Wenn der Ab  satz 23 den Zapfen 13 passiert hat, schnappt dieser  durch die Wirkung der Feder 16 in die Vertie  fung 25 ein, wobei er gegen die Bodenfläche 26  drückt und dadurch den Fensterflügel 3 dichtend  gegen die Anschlagleiste 6 am     Fensterblendrahmen    2       hält.    Die Dichtung 7 wird dabei zusammengedrückt.  Mit dem     Verschlusshebel    4 wird dann noch der  Fensterflügel 3 in geschlossener Lage gesichert.  



  Es ist offenbar, dass das Einstellen der Schnäpper  durch Lösen der Schraube 27 zwecks Freigabe und  bei Bedarf Einstellung des Schiebers 18 in der einen  oder anderen Richtung sowie erneutes Anziehen der  Schraube 27 leicht erfolgen kann.  



  Anstatt der in     Fig.    5 dargestellten halbkugeligen  Form des Zapfens 13 kann, wie die     Fig.    8-10  veranschaulichen, der obere Teil des Zapfens 13'  des Sperrkolbens 12' keilförmig mit zwei vonein  ander abgewandten Sperrflächen 29, 30 ausgebildet  sein. Um ein Drehen des Sperrkolbens um seine  eigene Achse zu vermeiden, soll dieser urirunden  (gemäss dem gezeigten Ausführungsbeispiel quadra  tischen) Querschnitt besitzen. Der Sperrkolben 12'  ist mit einer axialen Bohrung 31 versehen, die von  einer mit Kopf 32 versehenen Schraube 33 durch  setzt ist, welche mehr oder weniger in den Boden 11'  der Hülse 8'     einschraubbar    ist.

   Zwischen dem Bo  den 11' und dem inneren Ende des Kolbens 12'  ist eine vorgespannte Spiralfeder 16' eingelegt, die,  wenn der Fensterflügel 3 sich in seiner Öffnungs  lage befindet, den Kolben 12' mit einem Absatz 34  zum Anliegen gegen den Kopf 32 presst. Die Klemm  schraube 27' ist an dem einen Ende des Schiebers 18'  angebracht, so dass dieser nicht in den Wirkungs  bereich des Kolbens 13' kommt. Infolge der in  der     Fig.    8 gezeigten Anordnung der Schraube 27'  verkantet sich beim     Anziehen    der Schraube 27 der  Schieber 18', wodurch ein wirksames Festhalten des  Schiebers 18' mit der Schiene 21' gewährleistet ist.  



  Bei dem in     Fig.    4 dargestellten Fenster, dessen       Fensterflügel    3 gegenüber dem Blendrahmen 2 an  Scharnieren 35 längs der einen lotrechten Seiten  kante schwenkbar gelagert ist, sind die Schnäpper 5  an den     freien    Ecken des Fensterflügels vorgesehen.  Der     Verschlusshandgriff    4 ist etwa in der Mitte des  auf der gegenüberliegenden Seite der Scharniere 35  des     Fensterflügels    3 angeordnet.      Die gezeigten und beschriebenen Ausführungs  formen sind nur als Beispiele zu betrachten, und  die Schnäpper können im Rahmen der Erfindung  baulich verändert werden. So können für die Schiene  21 und den Schieber 18 auch andere Formen ge  wählt werden.

   Die     Klemmschraube    27 bzw. 27'  kann an anderer Stelle des Schiebers 18, 18', als  an der auf den Zeichnungen dargestellten, ange  bracht werden. In gewissen Fällen kann es zweck  mässig sein, das Gehäuse 8 am     Fensterflügel    3 und  das Sperrglied 10 am Fensterrahmen 2 anzubringen.  Die Schnäpper können auch bei Türen, insbesondere       Balkontüren,    angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnäpper für Fenster oder Türen, der teils aus einem Gehäuse in Form einer Hülse besteht, in der ein Sperrkolben mit einem durch die Wirkung einer Feder an dem einen Ende des Gehäuses vor ragenden Zapfen axial verschiebbar ist, und der teils aus einem Sperrglied besteht, wobei einer der Schnäpperteile an den freien Ecken eines beweglichen Fenster- bzw.
    Türflügels und der andere Schnäpper teil an einem stationären Fenster- bzw. Türblend- rahmen befestigt ist, und wobei das Sperrglied einen bei Relativbewegung des Gehäuses gegenüber dem Sperrglied in der Bewegungsbahn des Zapfens lie genden, eine schräge Gleitfläche aufweisenden Ab satz aufweist, gegen den der Zapfen durch die Wir kung der Feder (16) angedrückt ist, um den Flügel in geschlossener Stellung dichtend gegen den Blend rahmen zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz (23) an einem Schieber (18) vorgesehen ist, der in seiner Längsrichtung verschiebbar und in einer am Flügel (3) oder Blendrahmen (2) ange ordneten Schiene (21) fixierbar ist, und dass das Gehäuse (8) mit einer Vorrichtung zur Begrenzung der Verschiebung des Sperrkolbens (12)
    nach aussen aus dem Gehäuse, versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schnäpper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende des Zapfens (13) halbkugelförmig ist, und dass im Schieber (18) hinter dem Absatz (23) eine Vertiefung (25) vorgesehen ist. 2. Schnäpper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen (13') mit abgeschrägten Sperrflächen (29, 30) versehen ist, von denen die eine (29) mit einer den Zapfen (13') gegen die Kraft der Feder (16') in das Gehäuse (8') einschie benden Gleitfläche des Schiebers (18') und die zweite (30) mit einer an der Rückseite des Absatzes (23') vorhandenen Schliesskeilfläche (62') zusammenwirkt, wenn der Sperrkolben (12') seine Sperrlage ein nimmt.
    3. Schnäpper nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (18) schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzt und die Schiene (21) rinnen- förmig ist, die Seitenwände (22) der Rinne (20) in Richtung zum Sperrkolben (12) konvergieren, der Schieber (18) mit einer Klemmschraube (27) ver sehen ist, mittels der durch Abstützen auf der Schiene (21) der Schieber (18) mit seinen Seiten flächen gegen die Seitenwände (22) der Rinne (20) gepresst und somit in eingestellter Lage gegenüber der Schiene (21) geklemmt ist. 4.
    Schnäpper nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben (12') mit dem Zapfen (13') von einer mit Kopf (32) versehenen Schraube (33) durchsetzt ist, die von einer Schraubenfeder (16') umgeben ist und mit dem dem Schrauben kopf (32) entgegengesetzten Ende bei gleichzeitigem Zusammendrücken der Feder (16') und Verminde rung des Kolbenhubes in den Boden (11') der Hülse (8') einschraubbar ist.
CH861863A 1962-08-13 1963-07-09 Schnäpper für Fenster oder Türen CH409682A (de)

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AT360372B (de) * 1974-05-30 1980-01-12 Winkhaus Fa August Ausstellvorrichtung fuer fenster

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