CH407516A - Lösbare Verbindung von Schalungselementen - Google Patents
Lösbare Verbindung von SchalungselementenInfo
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- CH407516A CH407516A CH525263A CH525263A CH407516A CH 407516 A CH407516 A CH 407516A CH 525263 A CH525263 A CH 525263A CH 525263 A CH525263 A CH 525263A CH 407516 A CH407516 A CH 407516A
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- E04G17/00—Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
- E04G17/04—Connecting or fastening means for metallic forming or stiffening elements, e.g. for connecting metallic elements to non-metallic elements
- E04G17/045—Connecting or fastening means for metallic forming or stiffening elements, e.g. for connecting metallic elements to non-metallic elements being tensioned by wedge-shaped elements
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Description
Lösbare Verbindung von Schalungselementen Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung von Schalungselementen, insbesondere metallischer plattenähnlicher Elemente.
Erfindungsgemäss zeichnet sich die Verbindung dadurch aus, dass die gegeneinander anstossenden Ränder der Elemente abgekantet sind, so im Quer schnitt einen Winkel bildend, wobei die durch die Abkantung gebildeten Flächen benachbarter Elemen te je aufeinanderliegen, und dass ein Klemmorgan die Ränder der Elemente umgreift und die Abkantungen ineinanderpresst.
Auf der Zeichnung sind in den Figuren 1 bis 4 Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar gestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht einer Stosstelle zweier Schalungselemente, Fig. 2 eine Schnittansicht nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 die gleiche Schnittansicht einer verstärkten Verbindung, Fig. 4 eine Schnittansicht wie bei Fig. 2 aber mit einem anderen Klemmorgan und Fig. 5 einen Schnitt durch eine nicht erfindungsge mässe Verbindungsstelle eines Schalungselementes mit einem Schalungsbrett.
Zwecks Verbindung der Schalungselemente 1 und 2, die aus Blechtafeln bestehen, ist gemäss der Aus führung nach den Fig. 1 bis 3 die Randpartie des Ele mentes 1 zweimalig rechtwinklig abgekantet, so dass sie im Querschnitt gesehen U-förmig, die anstossende Randpartie des Elementes 2 Z-förmig ausgebildet ist, wobei die Mittelschenkel und die freiendenden Schen kel der Abkantungen anstossender Elemente von un gefähr gleicher Grösse sind, damit die ebenen durch die Abkantung begrenzten Flächenteile la, 2a resp. 1b,
2b genau aufeinanderliegen. Ein Schenkel 3a des U- förmigen Sperrgliedes 3 liegt satt an der Innenfläche der Elemententeile la und 1b an, während der andere Teil des Sperrgliedes die vereinigten freiendenden Schenkel 1b, 2b umgreift. Gegenüber der Abkantung zwischen den Flächen 2a und 2b befindet sich im Schenkel 3b eine Ausnehmung 4, die der Aufnahme des Keiles 5 dient.
Zur Fixierung der Verbindung wird nach der Ver einigung der Randpartien der Schalungselemente 1 und 2 das Sperrglied 3 eingelegt und durch Einschla gen des Keiles 5 blockiert. Dabei weist der Keil 4 an der gegen die Randpartie anliegenden Seite den glei chen Winkel auf, wie die Randpartie abgekantet ist.
Der Schenkel 3a des Sperrgliedes 3 hat vorteilhaft eine grössere Dicke als der Schenkel 3b, damit die Führung gegenüber den Flächen la und 1b grösser ist. Das Sperrglied kann aber auch als Platte ausge bildet sein. Um ein sattes Anliegen der Flächen la und 2 zu erreichen, wobei eine maximale Kraftübertragung ge währleistet ist, beträgt die zweite Abkantung, die also der Bildung der Flächen la und 2a dient, 90 , wäh rend der Winkel der ersten Abkantung, d.h. am Stoss der Flächen la, 1b resp. 2a, 2b, zwischen 0 und 180 vorteilhaft aber auch 90 beträgt.
Die Kerbe 6 des Keiles 5, die gegen die Kante anliegt, hat dann den gleichen Winkel.
Werden grossflächige, insbesondere in der Rich tung der Stossstelle hohe Schalungselemente verwen det, so wird zur zusätzlichen Versteifung der Stoss- stellen und damit auch der ganzen Schalung die Ver bindung verstärkt durch Anbringen von Futtern 7 und 8 aus Blechtafeln, die in gleicher Art und Weise wie die Ränder der Schalungselemente abgekantet sind und deshalb gegen die Teile 1, la, lb resp. 2: 2a, 2b satt anliegen. Durch die Klemmwirkung von Keil 5 mit Schenkel 3a erhält man die starre Verbindung.
Die gegen die Kante des Schalungselementes an liegende Fläche des Keiles 5 muss nicht unbedingt dieser Kante angepasst sein. Es hat sich gezeigt, dass die Klemmwirkung auch dann genügt, wenn z.B. die Keilfläche 6 eben ist und die Kanten zwischen den Teilen la, lb, resp. 2a, 2b, leicht gerundet sind.
Die Breite der Abkantungen 2a wird vorteilhaft so gewählt, dass sie, wie Fig. 5 zeigt, der Dicke eines normalgebräuchlichen Schalungsbrettes 9 entspricht. Dadurch ist es möglich, eine Kombination zwischen Blech- und Holzschalung zu erreichen. Die direkte Verbindung zwischen Blech und Brett erfolgt mittels Schrauben 10. Die Holzschalungen werden besonders an den Schalungsenden angeordnet, da eine Holzscha- lung an der Stelle ihrer Verwendung gekürzt werden kann.
Bei der Ausführungsvariante gemäss Fig. 4 han delt es sich um die lösbare Verbindung zweier eine Ecke einer Schalung bildenden Elemente 11 und 12. Die Randpartie des Elementes 11 ist zweimalig, die jenige des Elementes 12 einmalig rechtwinklig abge bogen. Die Verbindung ist vor der Verklemmung ge zeigt. Man erkennt, dass bei scharfer Abkantung der Plattenelemente zwischen den Kanten ein Hohlraum 13 entsteht. Wie beim erstbeschriebenen Beispiel sol len durch die Kraft des Klemmorganes die beiden Kanten stark gegeneinander gepresst werden, wobei der Hohlraum wegfällt. Diese Pressung gibt der Ver bindung den notwendigen Halt.
Als Klemmorgan dient dabei die Platte 14, die in zwei Stellungen dargestellt ist. Die ausgezogen gezeich nete Stellung zeigt das Ansetzen der Klemmplatte 14, die aus dieser Stellung durch Schwenken um 45 ge- mäss Pfeil A in die Klemmstellung (strichpunktiert gezeichnet) gebracht wird.
Die Platte 14 weist eine kreissektorförmige Aus buchtung 15 auf, deren wichtigste Teile die Gleitbahn 16 und die abgerundete Keilspitze 17 sind.
Beim Ansetzen der Platte 14 kommt die Spitze 17 an den Innenwinkel der Kante zu liegen. Der Abstand von Keilspitze 17 zu Gleitbahn 16 entspricht der Sum me der Dicke der benachbarten Schalungselemente. Da diese Dicke, wie dies aus der Fig. 4 deutlich hervor geht, in der Abkantung grösser ist, als in den Flach stücken, so tritt beim Verschwenken der Platte eine Klemmung der Kanten gegeneinander ein. Die Ver- schwenkung erfolgt vorteilhaft um einige Grade mehr als 45 bis die Seite 18 gegen die Randfläche des Ele mentes<B>11</B> anliegt.
Durch Zurückschwenken der Plat te 14 kann die Verbindung ohne jegliche Beschädigung der Einzelteile gelöst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lösbare Verbindung von Schalungselementen, ins besondere plattenähnlichen metallischen Elementen, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander an- stossenden Ränder der Elemente abgekantet sind, so im Querschnitt einen Winkel bilden, wobei die durch die Abkantung gebildeten Flächen benachbarter Ele mente je aufeinanderliegen, und dass ein Klemmorgan die Ränder der Elemente umgreift und die Abkantun- gen ineinanderpresst. UNTERANSPRÜCHE 1.Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, das der Rand des einen Elementes zweimalig, der Rand des andern Elementes mindestens einmalig abgekantet ist. 2. Verbindung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Elemente zweimalig je im rechten Winkel abgekantet sind, wobei der Rand .des einen Elementes einen U-förmigen Querschnitt und der an- stossende Rand des anderen Elementes eine Z-ForrL hat. 3.Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Klemmorgan aus einem von der Innenseite aus die abgekanteten Ränder umfas sendes Sperrglied mindestens bis zur ersten Abkantung reichend besteht, welches bei dieser Kante eine Aus- nehmung aufweist, in die ein anderseits gegen die Kante sperrender Keil eingeschlagen ist. 4.Verbindung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied über mehr als die Hälfte auf der Innenseite der von der Kante aus gesehen, dem Element näheren Fläche und an der Innenseite der Fläche, die nicht in das Element über geht, anliegt, und dass das Sperrglied an der Aussen seite dieser letzteren Fläche, also an diese hier nicht anliegend, über die Grundlinie hinaus zurückreicht. 5. Verbindung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied gegenüber der Aus senseite der äusseren Abkantung eine U-förmige Aus- nehmung für den Keil hat, der von rechteckigem Querschnitt ist mit einer rechtwinkligen Kerbe für die Elementenkante. 6.Verbindung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied eine plattenförmige Form hat. 7. Verbindung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der am Element anliegende Teil des Sperrglieds in seiner Ausdehnung parallel zur Ab kantung des Elementes dicker ist als der Teil, in wel chem die Ausnehmung für den Keil angeordnet ist. B.Verbindung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Abkantung der Ränder der Schalungselemente 90 und die erste Abkantung um einen beliebigen, aber für anstossende Ränder gleichen und gleichgerichteten Winkel von 0 -180 be trägt, wobei das Klemmorgan über eine Kerbe von der Grösse des gleichen Winkels verfügt. 9.Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Klemmorgan aus einer Platte besteht, die eine nach innen sich erweiternde Ausbuch tung aufweist, die tiefer ist als die Distanz der Ab kantung vom Elementenrand, und dass der engste Einlassquerschnitt der Ausbuchtung der Gesamtdicke zweier benachbarter Schalungselemente entspricht. 10. Verbindung nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausbuchtung, in Seitenansicht gesehen, eine Kreissektorform aufweist. 11. Verbindung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Kante der Ausbuchtung die andere Kante überragt. 12.Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens einseitig an den abge- kanteten Flächen ein an diesen Flächen anliegendes, der Versteifung dienendes Futter angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH525263A CH407516A (de) | 1963-04-26 | 1963-04-26 | Lösbare Verbindung von Schalungselementen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH525263A CH407516A (de) | 1963-04-26 | 1963-04-26 | Lösbare Verbindung von Schalungselementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407516A true CH407516A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=4290464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH525263A CH407516A (de) | 1963-04-26 | 1963-04-26 | Lösbare Verbindung von Schalungselementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407516A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2415856A1 (de) * | 1974-04-02 | 1975-10-16 | Meyer Keller Noe Schalttech | Keilverbindung fuer schaltafeln o.dgl. |
-
1963
- 1963-04-26 CH CH525263A patent/CH407516A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2415856A1 (de) * | 1974-04-02 | 1975-10-16 | Meyer Keller Noe Schalttech | Keilverbindung fuer schaltafeln o.dgl. |
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