CH407293A - Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten Generators - Google Patents
Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten GeneratorsInfo
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Description
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Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten Generators Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten Generators, wobei ein Erregertransformator, eine zugehörige Drosselspule und ein zwischen diese und den Erregertransformator geschalteter Transduktor Ver Wendung finden, dessen Steuerwicklungen unter dem Einfluss eines Reglers stehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einer Schaltung der vorgenannten Art eine Begrenzung der Generatorspannung im Falle des Überschreitens der Nenndrehzahl durchzuführen, um in den angeschlossenen Apparaten und Maschinen gefährliche Überspannungen bzw. unzulässig hohe Drehzahlen zu vermeiden.
Dies lässt sich erfindungsgemäss dadurch erreichen, dass am Wechselstromeingang mindestens einer der Gleichrichteranordnungen, die zur Speisung der Transduktorsteuerwicklungen dienen, ein Schaltelement liegt, dessen Frequenzabhängigkeit verschieden ist von derjenigen, welche die Schaltelemente an den Wechselstromeingängen der anderen Gleichrichteran- ordnungen aufweisen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vereinfacht wiedergegeben. Fig. 1 zeiget ein Schaltschema.
Fig. 2 stellt Reglerkennlinien dar.
Fig. 3 entspricht einer Transduktorcharakteristik. In Fig. 1 ,ist mit 1 ein Drehstromgenerator, mit 2 dessen Erregerwicklung und mit 3 die zugehörige Gleichrichterbrücke bezeichnet. 4 stellt einen Erregertransformator dar. Dieser weist je Phase eine erste Primärwicklung 4a auf, welche den Ankerstrom des Generators 1 führt, sowie eine zweite Primärwicklung 4b, die über eineDrossel 5 an dieAnkerverspannungdes Generators angeschlossen ist. Die Sekundärwicklung 4c des Erregertransformators steht mit der Gleichrichter- anordnung 3 in Verbindung.
Zwischen der Drossel- spule 5 und der zweiten Primärwicklung 4b des Erregertransformators 4 liegt ein Transduktor 6. Die Lastwicklungen 6a dieses Transduktors sind über Sättigungsgleichrichter 6b in Dreieck geschaltet. 7 ist eine erste, 8 eine zweite Steuerwicklung des Transduktors. Beide Steuerwicklungen werden von einem Regler 9 gespeist. Dieser enthält eine erste Gleichrichteranord- nung 10, welche über eine nichtlineare Impedanz 11, beispielsweise eine sättigbare Drossel, an die Klemmen S und T des Generators 1 angeschlossen :ist.
Zur Brücke 10 liegt bezüglich der Steuerwicklung 7 eine zweite Gleiehrichteranordnung 12 parallel. Ihr Wechselstromeingang führt über einen ersten Kondensator 13 sowie einen Transformator 14 wiederum zu den Generator- klemmen S und T. Schliesslich ist eine dritte Gleichrichteranordnung 15 vorgesehen, welche zur Speisung der Transduktorsteuerwicklung 8 dient und deren Wechselstromeingang mit einer linearen Impedanz 16, beispielsweise einer nichtsättigbaren Drossel oder einem ohmschen Widerstand in Verbindung steht.
Zur Impedanz 16 kann ein zweiter Kondensator 17 parallelgeschaltet sein.
Die Wirkungsweise der Anordnung gemäss Fig. 1 ist folgende: Der Erregerstrom einer Synchronmaschine setzt sich bekanntlich aus dem Leerlauferregerstrom und dem Ankerrückwirkungsstrom zusammen. Die Wicklung 4b des Erregertransformators 4 bildet den Leerlauferregerstrom nach. Dieser ist näherungswei.se der Spannung proportional und ihr gegenüber um 90 phasenverschoben. Die Phasendrehung geschieht mit Hilfe der Drosselspule 5. Den Ankerrückwirkungs- strom erfasst die Primärwicklung 4a.
Die Sekundärwicklung 4c führt dann die geometrische Summe aus Leerlauferregerstrom und Ankerrückwirkungsstrom, d. h. den tatsächlich erforderlichen Gesamterreger-
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strom, welcher über die Gleichrichterbrücke 3 der Erregerwicklung 2 des Drehstromgenerators 1 zufliesst. Die Drossel 5 wird derart dimensioniert, dass sie einen grösseren Strom führt als für die Leerlauferregung notwendig ist. Ein Teil des Stromes wird in den Transduktar 6 abgezweigt, der wiederum unter dem Einfluss des Reglers 9 steht. Fig. 2 zeigt Kennlinien dieses Reglers.
Auf der Abszisse sind die Ströme Jlo und J15 der ersten Gleichrichteranordnung 10 und der dritten Gleichrichteranordnung 15 aufgetragen, auf der Ordinate die Spannung U des Generators 1. Infolge der nichtlinearen Impedanz 11 besteht zwischen U und Jlo eine gekrümmte Charakteristik, während U=f (J15) eine Gerade darstellt. Dem Schnittpunkt beider Funktionen entspricht die Nennspannung U.. Fig. 3 lässt die Verhältnisse bei Änderung der Spannung erkennen.
Auf der Abszisse sind dort wieder die Ströme Jlo und J15, bzw. deren Durchflutungen und auf der Ordinate ist der Strom J, des Transduktors 6 aufgetragen. Überschreitet nun bei konstanter Frequenz die Maschinenspannung den Nennwert, so wird Jlo wesentlich stärker vergrössert als J15 (Fig. 2). Dies bedeutet aber nach Fig. 3 einen Anstieg von JE. Folglich fliesst der Gleich- richterbrücke 3 ein kleinerer Strom zu, so dass die Erregung und damit die Spannung des Generators 1 sinkt.
Fällt die Maschinenspannung unter ihren Nennwert, so wird in den Transduktor 6 ein kleinerer Strom abgezweigt, und der Erregerstrom des Generators 1 nimmt zu.
Bisher sind die Betrachtungen unter der Annahme einer konstanten Maschinendrehzahl und unter Vernachlässigung der Gleichrichteranordnung 12 durchgeführt worden. Diese liefert einen Strom J12, der sich bezüglich der Wicklung 7 zum Strom Jlo addiert. Die Grösse von J1= ist frequenzabhängig. Das gilt natürlich auch für J; =J1>-;-- J12. Mit steigender Frequenz fällt der Widerstand des Kondensators 13, J, nimmt also bei gleichen Spannungswerten zu, wodurch die Funktion U=f(J7) gegenüber der Lage in Fig. 2 nach rechts verschoben wird und die Spannung fällt.
Die Vergrösse- rung von J; gelingt durch entsprechende Auslegung der Induktivität 11, deren Widerstand mit der Frequenz wächst, so dass Jlo abnimmt. Falls zwischen J; und J15 kein Schnittpunkt zustande kommt (gestrichelte Linie von Fig. 2), tritt eine. Entregung des Generators 1 ein. Die Wirkung des Kondensators 13 kann man noch mit Hilfe einer hierzu in Reihe geschalteten, in Fig. 1 nicht besonders dargestellten Induktivität erhöhen. Im Resonanzgebiet steigt dann J7 sehr rasch an.
Schaltet man zur linearen Drossel 16 einen Kondensator 17 parallel, so lässt sich ein Effekt erzielen, der hinsichtlich der frequenzabhängigen Erregung des Generators 1 denjenigen der Elemente 12, 13, 14 ana- log ist. Kommt nämlich der Kreis 16, 17 mit steigender Frequenz in Resonanz, so wird die Gerade J15 nach links abgedreht, bis schliesslich Entregung eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten Generators, wobei ein Erregertransformator, eine zugehörige Drosselspule und ein zwischen diese und den Erregertransformator geschalteter Transduktor Verwendung finden, dessen Steuerwicklungen unter dem Einfluss eines Reglers stehen, dadurch gekennzeichnet, dass am Wechselstromeingang mindestens einer der Gleichrichteranordnungen, die zur Speisung der Transduktorsteuerwicklungen dienen, ein Schaltelement liegt, dessen Frequenzabhängigkeit verschieden .ist von derjenigen, welche die Schaltelemente an den Wechselstromeingängen der anderen Gleichrichteranordnungen aufweisen.UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Steuerwicklung (7) des Transduktors (6) mit einer ersten Gleichrichteranord- nung (10) verbunden ist, die über eine nichtlineare Impedanz (11) an die Klemmen (S, T) des Generators (1) angeschlossen ist, und parallel zur ersten Gleichrichteranordnung (10) eine zweite Gleichrichteranordnung (12) liegt, deren Wechselstromeingang über einen ersten Kondensator (13) sowie einen Transformator (14) zu den Klemmen (S,T) des Generators (1) führt, während eine zweite Steuerwicklung (8) des Transduktors (6) mit einer dritten Gleichrichteranordnung (15) in Verbindung steht,deren Wechselstromeingang über eine lineare Impedanz (16) an den Klemmen (S, T) des Generators (1) liegt. 2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Steuerwicklung (7) des Transduktors (6) mit einer ersten Gleichrichteranord- nung (10) verbunden ist, die über eine nichtlineare Impedanz (11) zu den Klemmen (S, T) des Generators (1) führt, während eine zweite Steuerwicklung (8) des Transduktors mit einer dritten Gleichrichteranordnung (15) in Verbindung steht, deren Wechselstromeingang über eine lineare Impedanz (15), zu welcher ein zweiter Kondensator (17) parallelgeschaltet ist, an den Klemmen (S, T) des Generators (1) liegt. 3.Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu der linearen Impedanz (16), welche am Wechselstromeingang der dritten Gleichrichteranordnung (15) liegt, ein zweiter Kondensator (17) parallel geschaltet ist.
Priority Applications (1)
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| CH1316463A CH407293A (de) | 1963-10-25 | 1963-10-25 | Anordnung zur frequenzabhängigen Erregung eines selbsterregten Generators |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH407293A true CH407293A (de) | 1966-02-15 |
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH407293A (de) |
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1963
- 1963-10-25 CH CH1316463A patent/CH407293A/de unknown
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