CH406147A - Vorrichtung zum Filtrieren von Luft - Google Patents
Vorrichtung zum Filtrieren von LuftInfo
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Description
Vorrichtung zum Filtrieren von Luft
Die 3Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pil- trieren von Luft, zum Abscheiden von Farbnebeln und Staub, mit einer durchlässigen Leitwand für einen Wasservorhang, zu deren beiden Seiten eine Druckdifferenz herrscht, wobei der Wassenorhang sich auf der Seite mit grösserem Luftdruck befindet.
Solche Vorrichtungen werden für Farbspritzkabinen verwendet, bei welchen die mit Farbpartikeln und Gasen geschwängerte Luft durch Filtrierung gereinigt werden muss. Zur Filtrierung von Luft eignen sich sowohl Trockenfilter als auch Filter mitWasserauswaschung. Für eine gründliche Reinigung der Luft unter Eliminierung der Brand-und Explosionsgefahr werden jedoch Filter mit Wasserauswaschung bevorzugt. Bei den bekannten Filtern dieser Art wird entweder durch eine Reihe Spritzdüsen eine Wasser wand erzeugt oder es wird ein Leitblech verwendet, an dessen einer Seite ein Wasservorhang gebildet wird. In beiden Fällen ist jedoch die Wasserschicht, durch welche die zu filtrierende Luft hindurchdringen muss, sehr dünn, so dass nur eine ungenügende Filtrierung der Luft erfolgt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun zur Verbesserung der Filtrierung eine dickere Wasser schicht zu bilden, welche eine gründlichere und voll ständigere Reinigung der mit Farbpartikeln durch setzten Luft bewirkt. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand auf derSeite mit dem kleinerenLufdruck waagrechte, in gleichen Abständen voneinander angeordnete Querrinnen aufweist.
In diesen Querrinnen entsteht ein Wasserpolster.
Die zu reinigende Luft wird durch den Wasservorhang, die Löcher der Leitwand und durch diese Wasserpolster hindurchgeleitet, so dass die Luft gründlich filtriert wird. Die Querrinnen können durch gegenüber der Leitwand geneigte Streifen aus Blech oder einem anderen geeigneten Material gebildet werden, welche an der Leitwand, z. B. durch Nieten befestigt sein können.
Diese Streifen können ferner- senkrecht auf dieLeitwand gesehen-mit ihrer oberen Partie die untere Partie der nächsthöh ! eren Streifen überdecken, so dass der Wasserspiegel des in den Querrinnen vorhandenen Wasserpolsters einerseits an die obere Partie des einen Streifens und andererseits an die untere Partie des anderen Streifens grenzt.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist anhand der beigefügten Zeichnung im folgenden ausführlich beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Leitwand.
Gemäss der Zeichnung weist eine siebartige mit Löchern 10 versehene Leitwand 11 eine Anzahl Querrinnen 12 auf, welche durch gegenüber der Leitwand 11 geneigte Streifen 13 aus Blech oder einem anderen geeigneten Material gebildet werden. Die Streifen sind bei 14 an der Leitwand 11 durch Nieten oder Punktschweissen befestigt. Auf der Vorderseite der Leitwand, d. h. auf der diesen Querrinnen 12 gegenüberliegenden Seite, wird durch herabfliessendes Wasser ein Wasservorhang 15 gebildet, der in Richtung des Pfeiles A an der Leitwand heruntediesst.
Die in Richtung der Pfeile B gegen die Leitwand strömende Luft durchdringt diesen Wasservorhang 15 und gelangt durch die Löcher 10 und die Querrinnen 12 in Richtung dtr Pfeile C auf die andere Seite der Leitwand 11. Durch den Widerstand, den die Luft beim Durchdringen des Wasservorhangs 15, der Löcher 10 und des in den Querrinnen 12 vorhandenen Wassers 16 überwinden muss, bildet sich eine Druckdifferenz, wobei der Luftdruck auf der Vorder- seite der Leitwand grösser ist als auf der Rückseite derselben. Diese Druckdifferenz bewirkt, dass das Wasser des Wasservorhanges 15 durch die Löcher 10 oder der Leitwand 11 hindurchdringt und die Querrinnen 12 mit Wasser füllt.
Die Druckdifferenz zu beiden Seiten der Leitwand 10 hängt von der Strömungsgeschwindigkeit der Luft ab. Anderseits hängt es von dieser Druckdifferenz ab, wieviel Wasser durch die Löcher 10 der Leitwand 11 in die Querrinnen 12 hindurch gedrückt wird und wie hoch sich diese Querrinnen mit Wasser füllen. Je schneller also die Luft durch die Leitwand hindurchströmt, d.h. je mehr Luft pro Zeiteinheit gereinigt werden muss, umso grösser ist die Druckdifferenz der Luft und umso höher steigt das Wasser in den Querrinnen 12.
Je höher aber das Wasser in den Querrinnen 12 steht, umso dicker ist die Wasserschicht, durch welche die Luft hindurchdringen muss, und umso gründlicher wird die Luft gereinigt. Die Querrinnen werden sich dabei soweit mit Wasser füllen, bis das Gewicht des Wassers in den Querrinnen der Druckdifferenz entspricht, welche zu beiden Seiten der Leitwand, wie oben ausgeführt, herrscht, und sich bei den Löchern der Leitwand ein Gleichgewicht zwischen Wasserdruck und Luftdruck ausbildet. In diesen Querrinnen bildet sich ausserdem eine Zirkulation, da im Bereich der oberen Löcher 10 einer einzelnen Querrinne 12 ein kleinerer Druck herrscht als in den unteren Löchern, so wird durch die oberen Löcher 10 Wasser in die Querrinnen 12 hineinfliessen, während in den unteren Löchern Wasser aus den Querrinnen herausfliesst.
Durch die Zirkulation, die in der Zeichnung durch einen Pfeil D angedeutet ist, wird das Wasser in den Querrinnen ständig erneuert.
Selbstverständlich kann auch die pro Zeiteinheit als Wasservorhang herabfliessende Wassermenge verändert werden. Die Abmessungen der Löcher und ihre Zahl pro Quadratmeter Leitwand kann z.B. so gewählt werden, dass zusammen mit einer geeigneten Dimensionierung der Querrinnen sich bei einer Druckdifferenz von 120 mm Wassersäule in den Querrinnen etwa 45 Liter Wasser pro Quadratmeter ansammelt.
Sowohl die Leitwand als auch die Streifen können - wie gesagt - aus Blech oder einem anderen geeigneten Material, z. B. Kunststoff, hergestellt werden, das von den aus dem Wasser auszuscheidenden Farb- und Staubpartikeln nicht angegriffen wird.
Eine solche Leitwand eignet sich besonders für Farbspritzkabinen, in denen z. B. das Spritzgut stationär oder durchlaufend in kontinuierlichem Verfahren gespritzt werden soll, und bewirkt eine viel gründlichere Reinigung der Luft als eine einfache Wasserwand oder eine Leitwand mit Wasservorhang.
Vorteilhafterweise werden die Querrinnen an ihren beiden Enden geschlossen, damit das Wasser nicht seitlich abfliessen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Filtrieren von Luft, um Farbnebel und Staub abzuscheiden, mit einer durchlässigen Leitwand für einen Wasservorhang, zu deren beiden Seiten eine Druckdifferenz herrscht, wobei der Wasservorhang sich auf der Seite mit grösserem Luftdruck befindet, so dass die Luft durch Wasservorhang und Leitwand hindurchdringt, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (11) auf der Seite mit dem kleineren Luftdruck waagrechte, in gleichen Abständen voneinander angeordnete Querrinnen (12) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querrinnen (12) durch schräge, gegenüber der Leitwand (11) geneigte, an dieser befestigte Blechstreifen (13) gebildet werden.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass - in senkrechter Richtung auf die Leitwand (11) gesehen-ein Blechstreifen (13) mit seiner oberen Partie die untere Partie des nächsthöheren Blechstreifens (13) überdeckt, so dass der Wasserspiegel des in der Querrinne (12) vorhandenen Wassers (16) einerseits an die obere Partie des einen Blechstreifens (13) und andererseits an die untere Partie des anderen Streifens (13) grenzt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85364A CH406147A (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Vorrichtung zum Filtrieren von Luft |
| FR3011A FR1421946A (fr) | 1964-01-24 | 1965-01-22 | Perfectionnements apportés aux installations pour filtrer l'air |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85364A CH406147A (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Vorrichtung zum Filtrieren von Luft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406147A true CH406147A (de) | 1966-01-31 |
Family
ID=4196721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85364A CH406147A (de) | 1964-01-24 | 1964-01-24 | Vorrichtung zum Filtrieren von Luft |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406147A (de) |
| FR (1) | FR1421946A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114307501A (zh) * | 2022-01-04 | 2022-04-12 | 中煤科工集团重庆研究院有限公司 | 一种防粘喷浆机除尘装置 |
-
1964
- 1964-01-24 CH CH85364A patent/CH406147A/de unknown
-
1965
- 1965-01-22 FR FR3011A patent/FR1421946A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114307501A (zh) * | 2022-01-04 | 2022-04-12 | 中煤科工集团重庆研究院有限公司 | 一种防粘喷浆机除尘装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1421946A (fr) | 1965-12-17 |
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