CH405397A - Hydraulisch betätigbare Handbremse - Google Patents

Hydraulisch betätigbare Handbremse

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Publication number
CH405397A
CH405397A CH1611663A CH1611663A CH405397A CH 405397 A CH405397 A CH 405397A CH 1611663 A CH1611663 A CH 1611663A CH 1611663 A CH1611663 A CH 1611663A CH 405397 A CH405397 A CH 405397A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing part
brake
hydraulically operated
locking ring
handbrake
Prior art date
Application number
CH1611663A
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English (en)
Inventor
Willy Van Eeuwijk
Original Assignee
Inventio Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Hydraulisch betätigbare Handbremse    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  hydraulisch betätigbare Handbremse, insbesondere  für Schienenfahrzeuge, bei welcher Bremse zur Si  cherung der Bremsstellung ein     mit    Innengewinde     ver-          sehener        Sperring    Anwendung findet.  



  Es sind bereits hydraulisch betätigbare Hand  bremsen mit mechanischer Sicherung in der Brems  stellung bekannt, bei welchen der     hydraulische    und  der mechanische Teil meistens hintereinander ange  ordnet sind, so dass sich eine grosse Baulänge ergibt.  Solche Bremsen können nicht ohne Schwierigkeiten  in Schienenfahrzeugen angeordnet werden, da die  äusserst beschränkten Platzverhältnisse dem Einbau  oft     hindernd    entgegenstehen.  



  Zweck der     Erfindung    ist, eine kompakt gebaute  hydraulisch betätigbare Handbremse vorzuschlagen,  welche nur wenig Platz einnimmt und zuverlässig  funktioniert. Die     erfindungsgemässe    Handbremse ist  dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des  Sperringes ein den Bremszylinder gleichachsig umge  bender, mit dem Bremskolben bewegungsverbunde  ner zylindrischer Gehäuseteil vorhanden ist.  



  Auf beiliegender Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen Handbremse im  Axialschnitt dargestellt.  



  Die Handbremse weist einen Bremszylinder 1  auf, in welchem ein Bremskolben 2 mit Nutringman  schette 3 vorgesehen ist. Die Nutringmanschette 3 ist  mittels eines Manschettenringes festgehalten. Der  Bremskolben 2 ist mit einer Kolbenstange 5 ausgerü  stet, welche an ihrem dem Bremskolben 2 abgekehr  ten Ende eine Scheibe 6 trägt,     die        mit    einem zylindri  schen Gehäuseteil 7 starr verbunden ist. Das Gehäu  se 7 umgibt den     Bremszylinder    1 konzentrisch, wobei  zwischen den beiden Teilen ein Zwischenraum ver  bleibt, in welchem eine Büchse 8 mit Nutringman-    schetten 9 Aufnahme findet. Der Ringraum 10 zwi  schen den Nutringmanschetten ist durch eine Boh  rung 11 an ein Entlüftungsventil 12 angeschlossen.  



  Mit 13 ist ein Sperring bezeichnet, welcher     in     einem Führungsring 14 Aufnahme findet. Gegen den  Führungsring 14 stützt sich eine Büchse 15 ab, wel  che im Gehäuseteil 7 angeordnet ist.  



  Ferner sind     radial    am Umfang     verteilte        Bolzen    16  vorgesehen, welche zur Entriegelung des Sperringes  in später beschriebener Weise dienen. Die     Bolzen    16  weisen einen Bolzenschaft 17, einen konischen Teil  18 und einen weiteren Bolzenschaft 19 auf. Der Bol  zenschaft 17 ist durch eine Bohrung in der Stirnwand  14' des     Führungsringes    14 geführt     und    stützt sich  gegen die Stirnwand 20' einer Federhülse 20 ab.     In     der Federhülse 20 ist eine Druckfeder 21 angeordnet,  welche andernends gegen einen in den Gehäuseteil  geschraubten     Teil    22 zur Auflage kommt.

   Der Ge  häuseteil 7 steht unter Einfluss einer Rückzugfeder  23, welche in einem Rohr 24 angeordnet und an  einem festen Gehäuseteil     befestigt    ist.     Ferner    ist der  Gehäuseteil mit einem     Anschluss    25 versehen, wel  cher mit einem nicht näher dargestellten Bremsge  stänge verbunden ist.  



  Der Sperring 13 ist sektorenförmig in     Einzelteile     aufgeteilt und     mit    einem     Innensägengewinde    verse  hen. Beim Einbau des Sperringes 13 werden jetzt die  Einzelteile untereinander vertauscht, so dass das Ge  winde keine kontinuierliche Steigung mehr aufweist,  sondern die Steigung mehrfach unterbrochen ist.

   Die  Einzelteile werden durch eine Feder 33 zusammenge  halten, wobei die     Anordnung    so     getroffen    ist, dass  durch die axiale Bewegung der     Bolzen    16 die Teile       auseinandergespreizt        werden,    so     dass    sie nicht mehr  mit dem     Gewinde    34 in     Eingriff    stehen, welches am  äusseren Umfang des Bremszylinders 1 angebracht ist.      Bei der     Betätigung    der Bremse wird     Bremsöl    in  den Raum 35 gepresst, wodurch der Bremskolben 2  in der Pfeilrichtung P verschoben wird.

   Die Kolben  stange 5 nimmt über die Scheibe 6 den Gehäuseteil 7  mit, in welchem mittels des Führungsringes 14 der  Sperring 13 gelagert     ist.    Dieser gleitet über das Ge  winde 34 des Bremszylinders 1 und bewirkt eine Ar  retierung der Bremse in der Bremsstellung. Durch die  mechanische Verriegelung wird erreicht, dass bei  einem ungewollten Ölverlust im Bremsraum kein  Lösen der Bremse erfolgt. Zum Lösen der Bremse  wird der Raum 10 unter Öldruck gesetzt, so dass die  Büchse 8 entgegen der     Pfeilrichtung    P bewegt wird.  Gegen die Stirnwand 8' der Büchse stützen sich die       Bolzen    16 ab, welche in der gleichen Richtung be  wegt werden.

   In dieser     Weise    dringen die konischen  Teile 18 zwischen die Einzelteile, so dass diese aus  einandergesprengt werden. Die     genannten        Einzelteile     des Sperringes 13 werden vom Gewinde 34 abgeho  ben, so dass das Lösen der Bremse erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulisch betätigbare Handbremse, insbeson dere für Schienenfahrzeuge, bei welcher zur Siche- rung der Bremsstellung ein mit Innengewinde verse- hener Sperring Anwendung findet, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Aufnahme des Sperringes (13) ein den Bremszylinder (1) gleichachsig umgebender, mit dem Bremskolben (2) bewegungsverbundener zylin- drischer Gehäuseteil (7) vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulisch betätigbare Handbremse nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im zylin drischen Gehäuseteil (7) ein Führungsring (14) gela gert ist, in welchem der Sperring Aufnahme findet. 2.
    Hydraulisch betätigbare Handbremse nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der zylindrische Gehäuseteil (7) unter Wirkung einer Rückzugsfeder (23) steht. 3. Hydraulisch betätigbare Handbremse nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Gehäuseteil (7) mit einem Anschluss (25) ausgerüstet ist, welcher mit einem Bremsgestänge in Verbindung steht.
CH1611663A 1963-12-31 1963-12-31 Hydraulisch betätigbare Handbremse CH405397A (de)

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CH405397A true CH405397A (de) 1966-01-15

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