CH405035A - Ventil - Google Patents

Ventil

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Publication number
CH405035A
CH405035A CH1210263A CH1210263A CH405035A CH 405035 A CH405035 A CH 405035A CH 1210263 A CH1210263 A CH 1210263A CH 1210263 A CH1210263 A CH 1210263A CH 405035 A CH405035 A CH 405035A
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CH
Switzerland
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valve
spring
plunger
valve according
pressure medium
Prior art date
Application number
CH1210263A
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English (en)
Inventor
Picard Karl-Heinz
Grieger Gerhard
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0644One-way valve
    • F16K31/0655Lift valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description


      Ventil       Es ist bekannt, zur Steuerung eines     flüssigen    oder  gasförmigen     Druckmittels    ein Ventil mit einem in  Schliessrichtung vom Druckmittel und von einer  Schliessfeder gegen einen Ventilsitz gepressten Ven  tilteller zu verwenden, der mit einem Stössel vom  Ventilsitz     abhebbar    ist. Der Stössel kann bei einem  solchen Ventil üblicherweise von Hand oder pneu  matisch bzw. hydraulisch mit Hilfe eines Kolbens       betätigt    werden. Vielfach ist auch eine elektrische  Betätigungsmöglichkeit vorhanden. Bei dieser dient  der Stössel oder ein dem Stössel zugeordnetes Glied  als Anker eines Magneten.  



  Gemäss der Erfindung wirkt der Stössel über eine  Feder auf den Ventilteller, deren Kraft     grösser    ist als  die der Schliessfeder allein, jedoch kleiner als die der  Schliessfeder und die vom Druckmittel ausgeübte       Anpresskraft    zusammen. Man erhält dadurch ein  Ventil, das bei einem mit einem bestimmten Mindest  druck anstehenden     Druckmittel    nicht     geöffnet    wer  den kann.  



  Das neue Ventil kann auf verschiedenen Gebie  ten von Nutzen sein. Besonders     vorteilhaft    ist es für       Druckluftsteuerungen    von elektrischen Schaltern.  Diese Steuerungen, die nicht nur mit Druckluft, son  dern analog auch mit Druckflüssigkeit arbeiten kön  nen, haben die Aufgabe, die richtige Betätigung von  elektrischen Schaltern sicherzustellen und Fehlschal  tungen zu verhindern. Hierbei kann man mit dem  neuen Ventil bisher notwendige zusätzliche mechani  sche oder elektrische Verriegelungen einsparen, wie  später näher dargelegt wird.  



  Die Feder ist bei dem Ventil nach der Erfindung  zweckmässig im     Ventilteller    angeordnet. Dies hat den  Vorteil, dass man mit verhältnismässig wenig Raum  auskommt. Auch die Schliessfeder kann mit dem  grössten Teil ihrer Länge im Ventilteller unterge-    bracht     sein.    Man kann z. B. die Feder nach der Er  findung und die Schliessfeder konzentrisch ineinan  der schachteln.  



  Die Kraft der Feder beträgt vorzugsweise ein  Mehrfaches der Kraft der Schliessfeder. Bei Ventilen  für elektrische Schalter hat sich -ein     Verhältnis    der  Federkräfte von 4 : 1 bis 8 : 1 als besonders günstig  erwiesen. Mit solchen Federn kann man bei den für       Druckluftsteuerungen    üblichen Drücken von 5 bis 15  atü und den erforderlichen Ventilquerschnitten eine  sichere Wirkungsweise bei vorteilhaft kleinen Ab  messungen der Federn und Betätigungskräften für  das Ventil erreichen.  



  Es ist vorteilhaft, das Ventil so auszubilden, dass  die Strömung des dem Ventilsitz     zufliessenden     Druckmittels im wesentlichen in Öffnungsrichtung  des Ventiltellers verläuft. Hierdurch kann man ver  hindern, dass bei geöffnetem Ventil das durch das  Ventil fliessende Druckmittel einen Sog     in    Schliess  richtung auf den Ventilteller ausübt. Dies ist deshalb  wichtig, weil das Ventil nach einem zufälligen  Schliessen bei anstehendem Druckmittel nicht mehr  geöffnet werden kann.  



  Eine     Sogbewegung    auf den Ventilteller kann man  mit Sicherheit dadurch vermeiden, dass der Ventilsitz  von der Stirnseite eines rohrförmigen Gehäuseteiles  gebildet wird, der zusammen mit einer äusseren Ge  häusewand einen     Ringkanal    für das dem Ventilsitz  zuströmende     Druckmittel    bildet. Das Druckmittel  wird dann am Ventilteller umgelenkt und übt dabei  auf diesen eine Kraft in Öffnungsrichtung aus.  



  Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungs  form der Erfindung ist der Ventilteller ein in einer  zylindrischen Bohrung des Ventilgehäuses geführter,  an     einzelnen    Stellen seines Umfanges abgeflachter  Kolben. Die Führung an     einzelnen    Stellen des Um-           fanges    ergibt eine nur geringe Reibung. Ausserdem  ist durch die     Abflachungen    dafür gesorgt, dass das  Druckmittel hinter den Kolben gelangen und bei an  stehendem Druck den Ventilteller verschlossen hal  ten kann.  



  Bei dem Ventil nach der     Erfindung        kann    man in  bekannter Weise mit dem Stössel eine Kontaktein  richtung koppeln, deren Kontakte beim Betätigen des  Ventils geöffnet oder geschlossen werden. In Weiter  bildung der Erfindung wird von mehreren Kontakten  ein Teil geöffnet oder geschlossen, bevor der Stössel  auf die Feder einwirkt, also vor der Öffnung des       Ventils,    während ein anderer Teil der Kontakte erst  dann geöffnet oder geschlossen wird, wenn der     Stös-          sel    eine der Öffnungsstellung des Ventiltellers ent  sprechende Lage erreicht hat. Hierdurch lassen sich  sogenannte Doppelbetätigungen bei elektrischen  Schaltern sicher verhindern, wie noch erläutert wird.

    Zwecks Einstellung der Kontakteinrichtung kann  man eine Schraubverbindung zwischen dem Stössel  und der Kontakteinrichtung vorsehen. Die Schraub  verbindung kann in     vorteilhafter    Weise zugleich zur  Befestigung einer Platte dienen, gegen die sich eine  den Stössel in     öffnungsrichtung    drückende Feder  abstützt.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden  im folgenden Ausführungsbeispiele an Hand der  Zeichnung beschrieben:  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen ein vereinfacht gezeich  netes Ventil nach der Erfindung in drei verschiede  nen Betriebszuständen. In     Fig.    4 ist ein     Ventil    nach  der Erfindung mit     konstruktiven    Einzelheiten gezeich  net.     Fig.    5 zeigt eine bevorzugte Anwendung des  Ventils nach der Erfindung in     vereinfachter    Dar  stellung. Für übereinstimmende Teile werden gleiche  Bezugszeichen verwendet.  



  Das in den     Fig.    1 bis 3 gezeigte Ventil dient zur  Steuerung der Betätigungsdruckluft für elektrische  Schalter. Es besitzt ein Ventilgehäuse 1 mit einem       rohrförmigen    inneren Gehäuseteil 2, dessen     Stirnseite     bei 3 den Ventilsitz bildet. Gegen den Ventilsitz legt  sich unter der Wirkung der Schliessfeder 5 der Ven  tilteller 6. Im Ventilteller ist an der Berührungsstelle  mit dem Ventilsitz     eine    Dichtung 7 vorgesehen.  



  Der     Ventilteller    6 besitzt auf der dem Ventilsitz 3       abgekehrten    Seite eine hülsenförmige Verlängerung  8, die in einem Rohrstück 9 des Ventilgehäuses 1       geführt    ist. In dem Hülsenteil 8 ist eine Feder 12 an  geordnet, die eine Druckplatte 13 gegen einen Bund  14 des Ventiltellers im Bereich des Ventilsitzes       drückt.     



  Der Einlass 15 des Ventils führt in einen Ringka  nal 16, der von dem Rohrteil 2 des Gehäuses und der  zylindrischen Gehäuseaussenwand 17     gebildet    wird.  Vom Inneren 18 des Rohrteiles 2     führt    eine Bohrung  19 aus dem Ventilgehäuse.  



  Auf dem Ventilgehäuse 1 sitzt eine Magnetspule  22, der ein im Inneren konischer Eisenteil 23 und ein  diesem angepasster Anker 24 zugeordnet ist. Der  Anker besitzt an seiner dem Ventilteller 6 zugekehr-         ten,    unteren Seite einen Stössel 25. Auf seiner Ober  seite trägt er einen Knopf 26 zur Handbetätigung.  Ferner kann an der Oberseite eine Kontakteinrich  tung 28 angebracht sein, deren Kontakte bei der Be  wegung des Stössels zum öffnen des Ventils geöffnet  oder geschlossen werden.  



  Das Ventil ist in     Fig.    1 in druckfreiem Zustand  (Ruhestellung) dargestellt. Der Druck vor und hinter  dem Ventilteller ist gleich. In diesem Zustand kann  der Ventilteller 6 durch das Niederdrücken des     Stös-          sels    25 nach unten bewegt werden, weil die Kraft der  Feder 12 gemäss der     Erfindung    grösser ist als die der  Schliessfeder 5. Die Öffnungskraft wird dabei von  der Stossplatte 13 über die Feder 12 auf den Hülsen  teil 8 des Ventiltellers übertragen.  



  In     Fig.    2 ist angenommen, dass bei geschlossenem  Ventil Druckluft ansteht, wie durch den Pfeil 27 an  gedeutet ist. Die Druckluft     beaufschlagt    den Ventil  teller 6 in     Schliessrichtung.    Diese Druckkraft ist zu  sammen mit der Kraft der Schliessfeder 5 grösser als  die Kraft, die vom Stössel 25 über die Feder 12 auf  den Ventilteller 6 übertragen werden kann. Es ist  deshalb in diesem Zustand nicht möglich, das Ventil  zu öffnen. Wird der Stössel 25 zum Öffnen des Ven  tils nach unten bewegt, so wird lediglich die Feder 12  zusammengedrückt, wie in der     Fig.    2 dargestellt ist.  



       Fig.    3 zeigt das Ventil in geöffneter Stellung bei  anstehender Druckluft. Die Druckluft strömt vom  Einlass 15 (Pfeil 27) durch den Ringkanal 16, den  Raum 18 und den Auslass 19 (Pfeil 28) durch das  Ventil. Wie aus der Zeichnung klar hervorgeht, ver  läuft die Druckluftströmung im Ringkanal 16 in     öff-          nungsrichtung    des Ventiltellers. Die Druckluft wird  am Ventilteller umgelenkt. Dadurch ist vermieden,  dass ein Sog entsteht, der eine Kraft in     Schliessrich-          tung    auf den Ventilteller ausübt.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausführungsform  besteht das Ventilgehäuse 1 im wesentlichen aus dem  Oberteil 30 und dem     Unterteil    31. Ober- und Unter  teil sind miteinander verschraubt. In einer zylindri  schen Bohrung 32 des Unterteiles sitzt der Ventiltel  ler 6. Er berührt die Wandung der Bohrung nur an  einzelnen Stellen, da er an     seinem    Umfang, z. B. bei  33, abgeflacht ist.  



  Die     Stossplatte    13 im Ventilteller 6 besitzt einen  Ansatz 34 zur Führung der Feder 12. Das untere  Ende der Feder 12 stützt sich auf eine Scheibe 36,  die durch einen umgebördelten Rand 37 an der Un  terseite des Ventiltellers 6 festgelegt ist. Die Kraft der  Feder 12 beträgt etwa 2 kp.  



  Die Schliessfeder 5 ist mit dem grössten Teil ihrer  Länge in einer Ringnut 38 des Ventiltellers 6 unter  gebracht. Sie verläuft, wie die Figur zeigt, konzen  trisch zur Feder 12 und besitzt eine Federkraft von  etwa 0,35 kp. Die Federn 5 und 12 sind also raum  sparend ineinander geschachtelt.  



  Als Einlass 15     führt    ein Rohrstutzen in einen  Raum 40 zwischen dem     Oberteil    30 und dem Unter  teil 31. An diesen Raum schliesst sich der in das       Oberteil    30 eingearbeitete Ringkanal 16 an. Der      Auslass 19 des Ventils ist eine Bohrung, die recht  winklig zu dem Raum 18 verläuft. Das äussere Ende  der Bohrung 19 ist mit einem Gewinde 41 zum Ein  schrauben einer Rohrleitung versehen.  



  Oberhalb des Oberteiles 30 sitzt die Spule 22 auf  dem Eisenteil 23. Sie ist durch eine Abdeckung 43  gegen Beschädigung geschützt, die zusammen mit  einer Druckplatte 47 den magnetischen Rückschluss  für die Spule bildet. Im Inneren des     Spulenkörpers     44 ist ein Messingrohr 45 als Führungsbuchse für  den Anker 24 vorgesehen. Die Buchse ist an ihrem  unteren Ende bei 46 umgebogen. Sie wird gemeinsam  mit dem     Spulenkörper    45 mit Hilfe der Druckplatte  47 von nichtdargestellten Spannschrauben gegen das  Oberteil 30 des Ventilgehäuses gepresst.

   Durch     Ab-          flachungen    35 des Ankers 24 werden zwischen dem  Anker und dem Messingrohr 45 Kanäle gebildet, die  bei geschlossenem Ventil den Raum 18 über den  Raum 56 mit der Aussenluft verbinden. Hierdurch  wird der Raum 18 und die an den Auslass 19 ange  schlossene Leitung entlüftet. Bei geöffnetem     Ventil     sind die Kanäle dadurch verschlossen, dass der  Konus am unteren Ende des Ankers 24, der einen  spitzeren Winkel aufweist als der Gegenkonus des  Eisenteiles 23, den Durchgang durch den     Eisenteil    23  versperrt. Der zylindrische Ansatz 61 am Übergang  vom Anker 24 zum Stössel 25 drosselt den Quer  schnitt, durch den die zuströmende Druckluft passie  ren muss, bevor sie auf die Fläche des Ankers 24  einwirken kann.

   Dadurch werden Stösse auf den  Anker und den Knopf 26 vermieden, die sich bei  Handbetätigung unangenehm bemerkbar machen  könnten.  



  Auf der Druckplatte 47 ist mit Schrauben 48 ein       kappenförmiger    Metallteil 50 befestigt, der mit der  Druckplatte 47 einen Raum 56 einschliesst. Im  Raum 56 ist eine Feder 57 untergebracht, die über  eine mit dem Anker 24 verbundene Platte 58 den  Anker 24 mit dem Stössel 25 nach oben drückt. Die  Platte 58 wird von einer Mutter 49, die auf einem in  den Anker 24 eingeschraubten Bolzen 60 sitzt, über  eine     Unterlegscheibe    51 und ein Zwischenstück 52  gegen den Anker 24 gepresst.  



  Auf dem mit 53 bezeichneten Schaftteil des Bol  zen 60 ist ein     Isolierstoffkäfig    62 befestigt, in     dem     zwei Kontaktbrücken 54 angeordnet sind, die unter  der Wirkung von Federn 55 stehen. Die Kontakt  brücken bilden zusammen mit feststehenden Kon  taktteilen 63, deren Anschlussfahnen bei 74 zu sehen  sind, die Kontakteinrichtung 28 mit zwei Öffnern  (Ruhekontakten) und einem Schliesser (Arbeitskon  takt).  



  Die Mutter 49, mit der die Platte 58 gegen den  Anker 24 gepresst wird, bildet eine Kontermutter zur  Sicherung der Lage des Bolzen 60, der mehr oder  weniger tief in den Anker 24 eingeschraubt werden  kann. Die Lage der Kontaktbrücken kann deshalb  mit den genannten Befestigungsmitteln in bezug auf  die feststehenden Kontaktteile leicht so eingestellt  werden, dass die Ruhekontakte öffnen, bevor der    Stössel 25 auf die Druckplatte 13     trifft,    und dass  die Arbeitskontakte erst dann geschlossen     werden,     wenn der Ventilteller in druckfreiem Zustand vom  Ventilsitz abgehoben ist, bzw. die Feder 12 bei anste  hender Druckluft entsprechend weit zusammenge  drückt ist.

   Diese Einstellung ist für die Verwendung  des Ventils bei einer     Druckluftsteuerung    für elektri  sche Schalter von besonderer Bedeutung, wie später  beschrieben wird.  



  Das Ventil nach     Fig.    4 ist für Druckluft in dem  bei elektrischen Schaltern hauptsächlich vorkom  menden Bereich von 5 bis 15 atü ohne     Änderungen     geeignet.     Seine        Wirkungsweise    ist die gleiche, wie an  Hand der     Fig.    1 bis 3 beschrieben wurde.     Ein    Öffnen  ist nur im drucklosen Zustand möglich. Die vom  Stössel 25 über die     Druckplatte    13 und die Feder 12  auf den Ventilteller 6 ausgeübte Kraft kann dann die  Kraft der Schliessfeder 5 überwinden.

   Ist dagegen  Einlass 15 mit einer     Druckluftquelle    verbunden, so  gelangt die Luft durch die Abflachungen 33 in den  Raum unterhalb des Ventiltellers und ergibt eine zu  sätzliche Kraft in Schliessrichtung. Beim Drücken des  Stössels wird dann nur die Feder 12 zusammenge  drückt, nicht aber der Ventilteller bewegt.  



       Fig.    5 zeigt in schematisierter Darstellung die An  wendung von Ventilen nach der Erfindung bei einer       Druckluftsteuerung    für elektrische Schalter. Zur  Steuerung der beiden Trennschalter 72, 73, die z. B.  zu einem nicht näher gezeichneten     Doppelsammel-          schienensystem    gehören, sind vier Ventile 66, 67, 68  und 69 nach der Erfindung an eine     Drucklufthaupt-          leitung    65 angeschlossen. Je zwei dieser Ventile sind  als Einschaltventile (66 bzw. 68) und Ausschaltventi  le (67 bzw. 69) einem     Doppelkolbendruckluftantrieb     70, 71 für die Betätigung der Trennschalter 72, 73  zugeordnet.

   Die Ventile entsprechen in ihrem kon  struktiven Aufbau dem in     Fig.    4 dargestellten Ventil.  



  Die Verbindung der     Drucklufthauptleitung    65 mit  einer nicht dargestellten     Druckluftquelle    ist norma  lerweise durch ein Haupt- oder Freigabeventil 64  verschlossen, das mit einem Elektromagneten 75 be  tätigt wird. Die Erregung des Magneten 75 wird  durch die mit dem Stössel 25 der Ventile 66 bis 69  gekoppelten Kontakteinrichtungen 28 gesteuert. Zu  diesem Zweck sind die Öffner (Ruhekontakte) a und  b und der Schliesser (Arbeitskontakt) c     mit    dem Ma  gneten 75 in folgender Weise an eine Spannungsquel  le angeschlossen:  Der eine Pol einer geeigneten Steuerspannung,  z.

   B. der Pluspol einer Gleichspannung, ist über den  Öffner     a    der Ventile 67, 68 und 69 geschleift und an  den Schliesser c des     Ventiles    66 gelegt. Die Schliesser  c der anderen Ventile erhalten den Pluspol über den       Öffner    a des jeweils     darüberliegenden        Ventiles,    also  z. B. Schliesser 67c vom Öffner 68a. Der     Schliesser     69c ist unmittelbar mit dem Pluspol der Spannungs  quelle verbunden. Das eine Ende der Spule des Elek  tromagneten 75 ist über die Öffner b der Ventile 66,  67 und 68 mit dem Schliesser c des     Ventiles    69 ver  bunden.

   Die anderen Schliesser c sind an den     Öffner         b des jeweils     Barunterliegenden        Ventiles,    also z. B.       Schliesser    68c an den Öffner 67b, gelegt. Der  Schliesser 67c führt unmittelbar zur Spule des Ma  gneten 75, deren anderes Ende an den Minuspol der  Steuerspannung gelegt     ist.     



  Soll einer der Trennschalter 70, 71 ein- oder aus  geschaltet werden, so wird das dazu     erforderliche          eine    Ventil der Ventile 66 bis 69 geöffnet. In     Fig.    5  ist gezeichnet, dass das Ventil 68 zum Einschalten  des Trennschalters 73 betätigt wird, und zwar von  Hand oder durch Fernbetätigung mit     Hilfe    der Spule  22. Das Ventil kann öffnen, weil die Leitung 65  wegen des normalerweise     geschlossenen    Ventils 64       drucklos    ist, also keine     Druckluft    am Ventil 68 an  steht.  



  Bei der Öffnungsbewegung des Stössels 25 unter  bricht der Öffner 68a zunächst die     Zuführung    des       Pluspoles    zum Schliesser c der     Barunterliegenden     Ventile 67 und 66 und der Öffner 68b die vom  Schliesser c des     Barüberliegenden    Ventils 69 kom  mende Leitung zum Magneten 75. Dann drückt der  Stössel 25 über die Feder 12 den     Ventilteller    6 auf.  Am Ende des Öffnungshubes wird über den     Schlies-          ser    68c folgender Stromkreis geschlossen: Pluspol,  Öffner 69a, Schliesser 68c,     Öffner    67b, Öffner 66b,  Elektromagnet 75, Minuspol. Der Magnet 75 öffnet  das Hauptventil 64.

   Die     Druckluft    strömt von der       Druckluftquelle    durch die Leitung 65, das Ventil 68  zur unteren Kolbenseite des     Doppelkolbendruckluft-          antriebes    71 und schaltet den Trennschalter 73 ein.  Eine ausreichende Luftmenge wird dabei durch     eine     bestimmte Öffnungszeit ,der Ventile unabhängig von  der Stellung der Stössel 25 mit den Kontakteinrich  tungen 28 sichergestellt. Die gegenüberliegende Seite  des Antriebes 71 wird über das Ventil 69 entlüftet.  



  Eine Doppelbetätigung, d. h. eine     Druckluftzu-          fuhr    durch mehr     als    eins der Ventile 66 bis 69 ist bei  der in     Fig.    5 dargestellten Anordnung mit Ventilen  nach der Erfindung ausgeschlossen. Beim gleichzei  tigen Betätigen von mehr als einem der Ventile 66 bis  69 unterbrechen sich die Kontakteinrichtungen 28  der Ventile wechselseitig mit den Öffnern a die Ver  bindung zum Pluspol für alle     Barunterliegenden    Ven  tile und mit den Öffnern b die Verbindung von den       Schliessern    c aller Barüberliegenden Ventile zu dem  Magnet 75. Das Ventil 64 kann nicht öffnen.  



  Hat das Ventil 64 durch das Betätigen eines der  Ventile 66 bis 69, z. B. des Ventils 67, jedoch bereits  geöffnet, so dass die     Druckluft    ansteht, obwohl die  Kontakteinrichtung 28 des     Ventils    67 nach kurz  zeitigem Antippen wieder in die Ruhestellung zurück  gekehrt ist, so ist das Öffnen der anderen Ventile 66,  68 und 69 durch die an diesen geschlossenen Ventilen  anstehende     Druckluft    selbst gesperrt. Diese Sperrung  arbeitet unabhängig von einer fremden Energiequel  le. Der Aufwand in mechanischer Hinsicht ist denk  bar gering. Eine Beschädigung bei falscher Betäti  gung ist ausgeschlossen, weil dabei lediglich die  Feder 12 zusammengedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventil zur Steuerung eines flüssigen oder gas förmigen Druckmittels mit einem in Schliessrichtung vom Druckmittel und von einer Schliessfeder gegen einen Ventilsitz gedrückten Ventilteller, der mit einem Stössel vom Ventilsitz abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (25) über eine Feder (12) auf den Ventilteller (6) wirkt, deren Kraft grösser ist als die der Schliessfeder (5) allein, jedoch kleiner als die Kraft der Schliessfeder (5) und die vom Druckmittel ausgeübte Anpresskraft zusammen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kraft der Feder (12) ein Mehrfa ches der Kraft der Schliessfeder beträgt. 2. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feder (12) im Ventilteller (6) ange ordnet ist. 3. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Strömungsrichtung des dem Ventil sitz (3) zuströmenden Druckmittels im wesentlichen in Öffnungsrichtung des Ventiltellers (6) verläuft. 4.
    Ventil nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ventilsitz (3) von der Stirnseite eines rohrförmigen Gehäuseteils (2) gebildet wird, der zusammen mit einer äusseren Gehäusewand (17) einen Ringkanal (16) für das dem Ventilsitz zuströ mende Druckmittel begrenzt. 5. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Ventilteller (6) ein in einer zylindri schen Bohrung (32) des Gehäuses (1) geführter, an einzelnen Stellen (33) seines Umfanges abgeflachter Kolben vorgesehen ist. 6. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schliessfeder (5) mit dem grössten Teil ihrer Länge im Ventilteller (6) untergebracht ist.
    7. Ventil nach Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, .dass Feder (12) und Schliessfeder (5) konzentrisch ineinander angeordnet sind. B. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Stössel (25) eine Kontaktein richtung (28) mit mehreren Kontakten (54) gekoppelt ist, von denen ein Teil geöffnet oder geschlossen wird, bevor der Stössel (25) auf die Feder (12) ein wirkt, während ein anderer Teil der Kontakte (54) erst dann geöffnet oder geschlossen wird, wenn der Stössel (25) eine der Öffnungsstellung des Ventiltel lers (6) entsprechende Lage erreicht hat. 9. Ventil nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontakteinrichtung (28) mit einer Schraubverbindung (49, 60) einstellbar am Stössel (25) befestigt ist.
    10. Ventil nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schraubverbindung (49, 60) zur Befestigung einer Platte (58) dient, gegen die sich eine den Stössel (25) in Öffnungsrichtung drückende Feder (57) abstützt.
CH1210263A 1962-11-07 1963-10-02 Ventil CH405035A (de)

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DES82346A DE1194666B (de) 1962-11-07 1962-11-07 Ventil zum Steuern und Schalten eines Druckmittels

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